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Thema: (?) (212) Russland: Marken bestimmen
Das Thema hat 216 Beiträge:
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Martin de Matin Am: 24.03.2020 21:15:49 Gelesen: 42598# 192 @  
@ M.P.D. [#191]

Man muss erstmal feststellen auf welchem Papier die Marken gedruckt worden sind.
Die Marken gibt es aus waagerecht gestreiften und senkrecht(seltener) gestreiften Papier (MiNr.18 bis 28) und auf normalen oder dicken Papier (MiNr. 12 bis 17). Bei deinen 7 und 8 Kopekenmarken sieht man, von der Rückansicht, das sie waagerecht gestreiftes Papier haben.

Im Michel von 2006 waren die Wertstufen 1 bis 10 Kopeken mit waagerecht gestreiften Papier zwischen 2 und 5 Euro bewertet.

Wenn man die Papierreste auf der Rückseite entfernen will, muss man sehr vorsichtig mit Wasser umgehen, da sich sonst die Farbe, wie es bei der 10K geschehen ist, ablöst. Ich habe bei mir die Marken immer mit der Rückseite aufs Wasser gelegt. Das Papier habe ich dann entfernt und danach die Marke kurz in frisches Wasser getaucht und nicht im nassen Zustand gepresst.

Ob der Stempel (1351??? Glowno) auf der 8 Kopeken selten ist kann ich nicht sagen.

Gruss
Martin
 
M.P.D. Am: 24.03.2020 21:43:58 Gelesen: 42594# 193 @  
Danke Martin für deine Antwort.

Das mit dem horizontal- bzw. vertikalem Papier habe ich auch gelesen und so wie ich das erkennen kann sind die alle horizontal gestreift.

Danke auch für den Tipp mit dem Papier, da habe ich mich nicht so ran getraut, werde das aber nochmal versuchen.

Gruß
Mike
 
Franz88 Am: 26.03.2020 13:44:38 Gelesen: 42561# 194 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich habe in meinem Fundus 5 Marken aus Russland entdeckt. Leider habe ich zu Russland keine Literatur.

Könnt ihr mir bitte sagen, um welche Marken es sich handelt (Ausgabejahr und Michel Nummer) ? Bitte um eure Hilfe.

Liebe Grüße
Franz


 
Gerhard Am: 26.03.2020 13:52:21 Gelesen: 42557# 195 @  
@ Franz88 [#194]

Hallo Franz,

die "beste" ist wohl die erste Marke, die Du aber mal rückseitig einscannen müßtest, da sie auf waagerecht und senkrecht gestreiftem Papier existiert. Mit Katalognummern kann ich leider nicht dienen, da mein Michel dafür zu alt ist und dort einiges geändert wurde.

MphG
Gerhard
 
Franz88 Am: 26.03.2020 14:23:18 Gelesen: 42548# 196 @  
Lieber Gerhard,

vielen Dank.

Ich habe die Rückseite der ersten Marke gescannt.

Liebe Grüße
Franz


 
Gerhard Am: 26.03.2020 15:36:52 Gelesen: 42528# 197 @  
@ Franz88 [#196]

Lieber Franz,

somit kommt es auf Zähnung an; bei 12,25:12,5 ist es die Michel-Nr. 5 im Michel 2013/14 gestempelt mit 25,- Euro bewertet, bei 14,5:15 ist es die Nr. 15y, dem Scan nach auf normalen (nicht z dicken) Papier, die dort 5,- Euro wertet.

MphG
Gerhard
 
Martin de Matin Am: 26.03.2020 15:57:03 Gelesen: 42523# 198 @  
@ Franz88 [#196]

Durch die Zähnung (12 1/4 :12 1/2 = oben 10 Zähnungslöcher) bedingt konnte die 10 Kopeken nur die MiNr. 5 aus dem Jahr 1858 sein. Der Stempel "1" ist von Sankt Petersburg

@ Franz88 [#194]

Die 20 Kopeken ist 1889 als waagerecht gestreiftes Papier erschienen MiNr. 42x und als senkrecht gestreiftes Papier 1904 MiNr. 42y.

Die 7 und 20 Kopeken sind 1889 als waagerecht gestreiftes Papier erschienen MiNr. 49x und 50x und als senkrecht gestreiftes Papier 1902 MiNr. 49y und 50y.
Die 14 und 20 Kopeken gibt es auch auf ungestreiften Papier mit rautenförmigen Kreideaufdruck (flach gegen Licht halten, dann ist er sichtbar) ist im Jahr 1908 erschienen MiNr. 69A und 70A.

Die 1 Piaster ist russische Post in der Levante. 1900 als waagerecht gestreiftes Papier erschienen MiNr. 23x und als senkrecht gestreiftes Papier 1903 MiNr. 23y.

Das Aussehen von waagerecht gestreiften Papier ist im Beitrag [#191] zu sehen.

Gruss
Martin
 
Franz88 Am: 26.03.2020 17:03:15 Gelesen: 42510# 199 @  
Hallo Gerhard, hallo Martin,

herzlichen Dank für eure Infos damit habt mir sehr weitergeholfen. Super!

Liebe Grüße
Franz
 
Marv12 Am: 25.09.2020 03:07:45 Gelesen: 35894# 200 @  
Welch Überraschung!

Eine 64yF ohne Unterdruck.

Ist im Michel leider überhaupt nicht aufgeführt.

Weiß jemand, ob es irgendwo anders geführt und bewertet wird?
Lg


 
philaspass Am: 26.09.2020 19:43:16 Gelesen: 35861# 201 @  
@ Marv12

Hallo Marv12,

zunächst einmal muss ich dich korrigieren. Aus welchem Katalog hast du die Nummer? Diese ist falsch. Wenn, dann ist es eine 46 (Posthorn mit Blitzen) aus der Serie von 1889/1904.

Da müsstest du dann aber feststellen ob es sich um eine "xI" (waagerecht gestreiftes Papier) oder eine "yI /yII" (senkrecht gestreiftes Papier) handelt. Zusätzlich müsste die Marke das Wasserzeichen "4" aufweisen.

Sollte dies zutreffen kannst du dich glücklich schätzen. Laut meinem Michel "Russland-Spezial" 2012 wird dort eine "46yF" (fehlender Unterdruck) ausgewiesen. Allerdings nur in "ungebraucht" und ohne Preisangabe. Dieser Hinweis findet sich auch im Spezialhandbuch von Christian Ebnet, dort aber in ungebraucht und gestempelt.

Hoffe, das ich dich damit etwas schlauer machen konnte und wünsche noch ein schönes Wochenende.
Gruß Philaspass (Karl - Heinz)
 
Marv12 Am: 28.09.2020 01:03:27 Gelesen: 35813# 202 @  
Moin Philaspass!

Du hast recht - es sollte die 46yf sein.

Sie ist jetzt grade beim Prüfer und ich bin schon gespannt.

Sollte das so stimmen müsste sie ja eine echte Rarität sein.

Ist dann ein Liebhaberpreis richtig?

Ich habe Auktionsergebnisse von 10. 000€+ für "--" bewertete Russische Marken im Internet gefunden.

Könnte ich mit Glück mit einen ähnlichen Ergebnis rechnen sollte sie echt sein?

LG und danke für die Antwort!
 
Richard Am: 28.09.2020 12:13:02 Gelesen: 35789# 203 @  
@ Marv12 [#202]

Hallo Marv,

sei so freundlich und gebe uns die Quelle / den Link auf die Stelle im Internet, wo der Preis von über 10.000 Euro verlangt wird.

Alles andere ist Rätselraterei.

Schöne Grüsse, Richard
 
philaspass Am: 28.09.2020 12:47:49 Gelesen: 35780# 204 @  
@ Marv12 [#202]

Hallo Marv,

Zunächst einmal wäre ich sehr daran interessiert das Ergebnis der Prüfung zu erfahren. Gerade weil dies mein Sammelgebiet ist.

Den von dir angegebenen Auktionspreis von über 10.000,- € möchte ich auch in Frage stellen. Nach meinen Katalogunterlegen sind fast alle Marken dieser Serien entweder mit "-,-" oder ohne Preisangabe für ungebraucht im Katalog angegeben. Wenn Preisangabe, dann für andere Abarten, bewegt sich dieser zwischen 200,00 und 1000.00 Mi€. Es gibt zwar preislich einige Ausreißer dabei, diese sind aber auch auf andere Abarten bezogen.

Ich habe selbst einige Marken dieser Ausgaben ohne Unterdruck. Diese konnte ich auf Auktionen für Preise zwischen 80,00 und 120,00€ erwerben.

E. Fomin bewertet diese Marke in seinem Kataloghandbuch von 1997 mit 100,00 Mi.DM für ungebraucht. Auch Chr. Ebnet bewertet diese Marke in seinem Handbuch nicht als besonders teuer bzw. selten.

Hier möchte ich speziell noch einmal auf die Fußnoten im Michel hinweisen die sich mit der Ermittlung der Preisnotierungen befassen.

Also bitte nicht allzu enttäuscht sein wenn es denn doch nicht die "Blaue Mauritius" wird. Ein schönes Stück für die Sammlung ist es allemal.

In diesem Sinne Gruß und weiterhin viel
"Philaspass" Karl - Heinz
 
Marv12 Am: 29.09.2020 02:53:13 Gelesen: 35746# 205 @  
Natürlich sende ich Scans von sollte ich ein Attest bekommen.

Magst du mir auch Scans von deinen Marken ohne Unterdruck zeigen?

Ich freue mich jedenfalls drüber auch sollte es keine blaue Mauritius sein. 😊😘
 
Marv12 Am: 01.10.2020 21:47:42 Gelesen: 35647# 206 @  
So hier einmal das Attest.

LG und schönen Abend.


 
Detlev0405 Am: 02.10.2020 09:58:43 Gelesen: 35599# 207 @  
@ Marv12 [#206]

Hallo Marv,

zuerst einmal Glückwunsch zu deinem Exemplar. Auch wenn es keine Blaue Mauritius wird, für jeden Russlandsammler ein echter Höhepunkt.

Was deine Preisvorstellungen betrifft, halte ich es mit Karl-Heinz. Ich bin seit mehr als 10 Jahren auf der wohl weltweit renommiertesten Plattform für Russland und Sowjetunion zu Hause [1], habe aber bei Russland noch nie Auktionspreise im 5 stelligen Bereich gesehen für Einzelmarken. Solche Preise und wesentlich höher erreichen nur Weltraritäten wie der Kartonka von 1932 (Philatelie Ausstellungsblock). Keine Russland Marke schafft es bei Ergebnissen unter die "10.000 er". [2]

Gruß
Detlev

[1] http://www.raritanstamps.com/
[2] https://findyourstampsvalue.com/de/rarest-stamps/most-valuable-russian-and-soviet-stamps
 
Marv12 Am: 02.10.2020 10:59:45 Gelesen: 35583# 208 @  
Danke erstmal für die Glückwünsche.

Ich denke halt auch nicht das solche Preise erzielt werden. Deswegen habe ich gefragt.

Trotzdem freut es mich noch mehr das zum fehlenden Unterdruck sogar noch ein Plattenfehler dazu gekommen ist.

Allerdings muss ich sie berichtigen damit das solche Preise nie erzielt wurden.

https://stampauctionnetwork.com/f/f11427.cfm
 
Detlev0405 Am: 02.10.2020 13:02:13 Gelesen: 35562# 209 @  
@ Marv12 [#208]

Die Freude teile ich mit dir.

Gut gibt es wohl doch Ausreißer in diese Regionen - danke für die Info.

Gruß
Detlev
 
Schlacki Am: 21.12.2021 12:45:48 Gelesen: 14456# 210 @  
Hallo zusammen,

ich bin nicht allzu häufig in diesem Forum unterwegs. Die letzten Beiträge habe ich daher eher zufällig entdeckt.

Zu der 2-Kopeken-Marke: So wie Ludger Hovest es im Attest schon schreibt, ist es die Michel-Nr. 46yF. Diese ist dort im 'Spezial' auch aufgeführt, allerdings ohne Bewertung. Der Preis einer 3-Kopeken-Marke liegt bei unter 50,- € reeller Wert. Dort würde ich diese Marke auch einordnen. Ich habe diese auch in postfrisch. Da sieht es im Wert schon besser aus, der bei rund 300,- € reell liegt.

Gruß
Thomas


 
philaspass Am: 21.12.2021 14:24:43 Gelesen: 14434# 211 @  
@ Schlacki [#210]

Hallo Thomas,

zunächst folgendes: Nach dem neuesten Michel Europa Band 16 liegt der Preis für eine 47x bei 5,00€ und derfür die 47y bei 8,00 € KW für ungebraucht. Postfrisch kannst du den Preis natürlich höher ansetzen.

Festzustellen wäre allerdings um welchen Typ (x oder y) es sich bei deiner Marke handelt. Wie du richtig anmerkst sind beide Typen im Michel Europa und im Michel Spezial ohne Preisangabe gelistet.

Ich selbst habe eine 47yF mit Attest in gestempelt. Diese habe ich auf einer Auktion im Nachverkauf für 54,00 € erwerben können. Demnach dürfte der angesetzte Ausrufpreis bei ca. 25-30% des angenommenen KW sein.

Für meine Marke fehlt auch die Angabe eines Wertes. Sie ist auch nicht mit "-,-" ausgezeichnet. Auch Chr. Ebnet gibt in seinem Handbuch keinen Preis an, bezeichnet die Marke aber mir "R" für selten.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen und verbleibe
mit den besten Wünschen
philaspass (Karl-Heinz)
 
iholymoses Am: 14.01.2022 18:05:25 Gelesen: 13041# 212 @  
Hallo,

bin absolut kein Russland-Experte und habe jetzt diesen Brief bekommen:



Ich kann diese Briefmarken im Katalog nicht finden, jedenfalls nicht mit diesen "MURMANSK"-Aufdrucken.

Kann mich jemand aufklären?

Danke und Grüße,
Reinhard
 
Winni451 Am: 15.01.2022 14:07:37 Gelesen: 12969# 213 @  
Hallo,

nun habe ich auch eine Frage zu russichen Marken. Ich habe die Michelnummer 247 von Russland aus dem Jahr 1992 als Kleinbogen, auch den großen Schalterbogen kenne ich. Soweit so gut. Nun ist mir folgendes über den Weg gelaufen, es ist auf dickerem Papier und auch mit anderen Randvarianten wie hier gezeigt zu finden (zum Vergleich: links der Kleinbogen normal, rechts das "Objekt"):



Angeblich soll es sich um einen "Proof" handeln, allerdings ist mir dieser Begriff schon für so manchen Artikel untergekommen, der wohl recht offensichtlich einen anderen Hintergrund hatte. Daher nun die Frage in dieses Thema:

Ist so was üblich bei Russischen Marken und um was handelt es sich? Habe kein Problem damit, wenn das in den Bereich fake / Betrug gehört, ich will aber das richtige Etikett dran hängen (im übertragenen Sinn).

Grüße aus dem Nebel
Winfried
 
Altmerker Am: 15.01.2022 16:11:51 Gelesen: 12930# 214 @  
@ Winni451 [#213]

Ich tendiere auch zum Proof. Der Farben links sprechen dafür, dass dickere, oft höherwertige Papier auch. Blöd nur, dass so ein Stück irgendwie aus der Druckerei geschleppt wurde. Für Dich durchaus positiv. Ist doch fein, wenn Du in einem Exponat so den Weg vom Entwurf über -zig Stationen wie dem Proof bis zur Marke vom Schalter vorstellen kannst.

Ich hoffe, ich irre mich nicht. Dann wäre mir die Motivgruppe Papier & Druck böse.
 
Martin de Matin Am: 16.01.2022 14:39:25 Gelesen: 12839# 215 @  
@ Winni451 [#213]

Ich bin zwar kein Russland und Druckspezialist, aber trotzdem halte ich das Stück für sehr fragwürdig.

Betrachtet man die Farbbalken links,fällt einem auf, das der blaue Balken nicht vollständig auf dem Stück ist. Die Balken dienen doch zur Kontrolle ob alle Farben gedruckt worden sind, also würde man die Farben eher mittig am Rand plazieren um nicht über den Rand zu drucken. Die Balken sind nicht gerade sondern leicht wellenförmig man sieht die deutlich an der Überlagerung von blau und magenta an einigen Stellen.

Farbbalken haben nicht unbedingt etwas mit der Echtheit zu tun, denn Fälscher fügen sie auch dazu, um das Stück echt wirken zu lassen. Dazu kann man eine einfache Fälschung im Thema "Bund Dauerserie Frauen der deutschen Geschichte Druckbogen echt oder falsch?" sehen.

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=13530&CP=0&F=1

Die Marken sehen eher aus als wären sie mit 50 dpi eingescannt, und dann ausgedruckt. Man sieht es deutlich in der groben Ausführung des Bildes und ebenso in der löchrigen Inschrift. Um die Inschrift sind viele hellgraue Punkte, das gleiche trifft auch für das Motiv zu.

Ein Druckspezialist kann vielleicht etwas genaueres sagen.

Gruss
Martin
 
Winni451 Am: 17.01.2022 21:58:39 Gelesen: 12746# 216 @  
@ Winni451 [#213]
@ Altmerker [#214]
@ Martin de Matin [#215]

Hallo,

ich habe die Marke nochmal wieder rausgeholt und neu mit 1200 DPI in einem Durchgang gescannt und zwar eine Marke aus dem Großbogen, einen Kleinbogen und das Ding. Damit sollten die Bilder vergleichbar sein bei allen Fehlern die so ein Scan bietet.

Die Versätze der Farbbalken stellen sich zum Teil als schlecht gescannt und noch schlechter nachgearbeitet heraus, das unterschiedliche Druckbild kann ich dafür nun richtig zeigen. Zudem fällt auf, dass die Marken von der Größe her ganz gut passen, im angeblichen Proof der Abstand der Marken untereinander größer ist als bei den richtigen Marken.

Zuerst ein auf 600 DPI runter gerechneter Vergleich Kleinbogen zu angeblichem Proof im Ganzen:



Nun aus einem Scan-Durchlauf ausgeschnitten, unten die Marke aus dem Großbogen (erkennbar am Schalterbogenrand), mitte eine Marke aus dem Kleinbogen (schmaler Bogenrand) und oben ein Ausschnitt aus dem angeblichen Proof:



Um Ganz sicher zu sein, dass das unterschiedliche Druckbild nicht infolge der Komprimierung "unsichtbar" wird habe ich noch mal einen 1200 DBI Ausschnitt mit minimalster Komprimierung:



Links vom angeblichen Proof, rechts von einer richtigen Marke.

Ich habe (auf Deutsch) nochmal ein bisschen gesucht. Solche angeblichen Proofs findet man bei russischen Marken gelegentlich, ich habe aber auf die Schnelle auch heute keine Quelle gefunden, zu der ich entsprechende Reputation kenne. Somit habe ich keinen Hinweis auf die Existenz echter Proofs.

Es fällt zudem auf, dass die Marke aus dem Kleinbogen und die Marke aus dem Großbogen zwar gleich groß und gleich gezähnt sind, aber zumindest die Schrift leicht verschoben ist. Das muss natürlich kein Unterscheidungsmerkmal zwischen den Bogenformen sein. Ich kann das allerdings wegen zu wenig Material nicht statistisch untersuchen.

Das habe ich mal wie folgt verdeutlicht (Blaue Linien drüber gemalt):



Einen Schönen Tag noch
Winfried
 

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