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Thema: Altdeutschland Bayern: Briefe bewerten
Das Thema hat 57 Beiträge:
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Manne Am: 26.01.2016 13:24:04 Gelesen: 11186# 33 @  
@ bayern klassisch [#32]

Hallo Ralph,

vielen Dank.

Gruß
Manne

Hier der Inhalt:


 
bayern klassisch Am: 26.01.2016 16:22:39 Gelesen: 11165# 34 @  
@ Manne [#33]

Hallo Manne,

vielen Dank - die Anzeige eines illegal geborenen Kindes war in Bayern sehr häufig, von daher ist der Inhalt nicht atemberaubend. Aber wenn einer vlt. genealogisch seinen Stammbaum damit abfedern kann, wäre dein Brief für den ein Goldstück!

Aber rein postalisch - sammlerisch ist er halt wertmäßig eher im 1 - Euro - Bereich anzusiedeln, wie dies bei fast allen Dienstbriefen der Fall ist, wenn sie keine Spezialitäten (Expreß, Chargé gegen Rückschein usw.) aufweisen.

Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse,
Ralph
 
Manne Am: 26.01.2016 22:40:09 Gelesen: 11122# 35 @  
@ bayern klassisch [#34]

Hallo Ralph,

vielen Dank für Deine Ausführungen. Ich habe 2 € dafür gegeben.

Hier noch ein Brief aus Passau mit Inhalt.

Gruß
Manne




 
bayern klassisch Am: 27.01.2016 16:10:22 Gelesen: 11082# 36 @  
@ Manne [#35]

Hallo Manne,

dann ist dein rechnerischer Verlust relativ schlimmer, als absolut und damit zu verschmerzen.

Von diesen Dienstbriefen aus dem 19. Jahrhundert gibt es heute noch viele Millionen - wenn keine Besonderheiten vorhanden sind, bekommt man sie sehr günstig, oft unter einem Euro, wenn man geschickt verhandelt. Aber sie sollten schon ihren Inhalt noch haben, weil sie sonst recht informationsarm sein können.

Der aus Passau zeigt innen einen "Circular - Verkehr" - es wurden also mehrere Individuen oder Stellen mit ihm "abgelaufen" und jeder hatte die Kenntnis der Sache zu quittieren. Für den darf man auch mal 2 Euro bezahlen, wenn man die Verfahrensweise aus alter Zeit heute noch zeigen können will. Mittlerweile macht das ja unser E-Mail - Programm mit einer Rundmail, aber damals war es doch noch ein wenig aufwändiger.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Manne Am: 27.01.2016 17:16:19 Gelesen: 11071# 37 @  
@ Manne [#35]

Hallo Ralph,

nochmal herzlichen Dank.

Alte Briefe sind trotzdem interessant, in der Regel bezahle ich nicht mehr als 2 €. Wenn es um Heimatgeschichte geht auch mal etwas mehr.

Heute geht vieles per E-Mail, sehr schnell und praktisch, so wie hier im Forum. Eine wunderbare Sache, wenn man so schnell eine Antwort bekommt!

Gruß
Manne
 
10Parale Am: 15.10.2017 16:19:21 Gelesen: 5770# 38 @  
@ bignell [#26]

Einen ähnlichen Brief (was die Marke betrifft, Michel Nr. 9) ging von Neustadt an der Haardt nach Deidesheim.

Mühlradstempel könnte 329 lauten, abgeschlagen am 27.7.1866, rückseitiger AK-Stempel von Deidesheim am 29. Für 5 Markl am Flohmarkt erstanden.

Liebe Grüße

10Parale


 
Markus Pichl Am: 15.10.2017 16:34:37 Gelesen: 5762# 39 @  
@ 10Parale [#38]

Hallo 10Parale,

der offene Mühlradstempel auf Deinem Brief aus Neustadt a.H. trägt die Nummer "349".

Beste Grüße
Markus
 
bayern klassisch Am: 15.10.2017 16:53:29 Gelesen: 5753# 40 @  
@ 10Parale [#38]

Hallo 10Parale,

eine typische Farbe für diese Zeit (1866er Krieg, hier ohne Auswirkung auf den Postlauf) und für 5 Euro kann man wenig falsch machen.

Zum Stempel hat Markus alles geschrieben.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Franz88 Am: 12.02.2019 15:21:16 Gelesen: 772# 41 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Brief von München nach St. Gallen (Schweiz). In München am 20.12.1867 aufgegeben. Die Stempel haben alle die Nummer 325. Auf der Siegelseite Weiterleitungsstempel ?ZWYL 21 DEC 67 und Ankunftsstempel ST.GALLEN 21 DEC 67. Auf der Vorderseite ist Franco vermerkt. Ich nehme an Franco bedeutet, dass der Absender die Briefgebühr bezahlt hat.

Sind die frankierten 9 Kreuzer die normale Gebühr, für einen Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe, gewesen?

Wie hoch wird so ein Brief bewertet?

Bitte um eure Hilfe.



Liebe Grüße
Franz
 
bayern klassisch Am: 12.02.2019 16:02:59 Gelesen: 764# 42 @  
@ Franz88 [#41]

Hallo Franz,

nach dem Vertrag Bayern - Schweiz vom 1.10.1852 kosteten Briefe von München in die Schweiz 9 Kreuzer für Bayern und 3 oder 6 Kreuzer für die Schweiz.

Der Zielort lag hier im 1. Rayon, also wären 12 Kreuzer zu frankieren gewesen. Offenbar hat ein Rüpel eine weitere 3 Kreuzermarke unterhalb der linken Marke abgenonmmen, wodurch der Brief seinen Wert nach unten korrigieren musste.

So, wie er sich heute präsentiert, würde er 30 Euro kosten. Alternativ kauft man eine Nr. 15 mit gleichem Stempel nach und fügt sie unten an. Nicht authentisch, aber dann weiß man wenigstens, wofür die 3 Kreuzer Weiterfranko notiert worden waren.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
SH-Sammler Am: 12.02.2019 16:17:30 Gelesen: 759# 43 @  
@ Franz88 [#41]

Hallo Franz,

der knapp lesbare Stempel auf der Rückseite ist der Ankunftstempel von UZWYL, auf der Adresse vorne mit Utzwyl angeschrieben.

Gruss
SH-Sammler
 
Franz88 Am: 12.02.2019 17:40:50 Gelesen: 743# 44 @  
Hallo Ralph, hallo SH-Sammler,

vielen Dank für eure Antwort. Also wurde der unterfrankierte Brief normal zugestellt, und die fehlenden 3 Kreuzer vom Empfänger eingehoben. Ich habe noch einige Briefe aus Bayern, die ich euch in den nächsten Tagen zwecks Bewertung gerne zeigen möchte.

Liebe Grüße
Franz
 
bayern klassisch Am: 12.02.2019 18:33:07 Gelesen: 737# 45 @  
@ Franz88 [#44]

Hallo Franz,

lies dir bitte nochmals durch, was ich geschrieben habe. Dein Beleg ist nicht authentisch, so wie er jetzt aussieht. Mit damals (1867) hat das nichts zu tun - damals hatte er 4 Marken vorne drauf.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Franz88 Am: 12.02.2019 22:38:20 Gelesen: 710# 46 @  
Hallo Ralph,

jetzt habe ich es endlich kapiert. Herzlichen Dank.

Mein nächster Brief ist vom 10.1.1899. Frankiert mit 30 Pfennig. Eingeschrieben. Aufgabestempel Stadtamhof ? (Regensburg). Gesendet nach Waldmünchen.

Ich vermute der Absender des Briefes "Die Administration des kath. Krankenhauses in Regensburg" war vom Porto befreit. Die 30 Pfennige dürften für die Rekogebühr gewesen sein. Bitte um Bewertung des Briefes.

Liebe Grüße
Franz


 
bayern klassisch Am: 12.02.2019 22:41:16 Gelesen: 708# 47 @  
@ Franz88 [#46]

Hallo Franz,

prima!

Nein, hier war 10 Pfg. das Franko bis 15 g und 20 Pfg. die Recogebühr.

Stadtamhof ist richtig.

Wert: Ca. 10 Euro.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Franz88 Am: 13.02.2019 21:55:28 Gelesen: 645# 48 @  
Hallo Ralph,

vielen Dank für Deine Info.

Mein nächster Brief aus dem schönen Bayernland: Aufgegeben in München am 19.10.1906. Stempel München 2.B.P (steht B.P für Briefpost?).

Ankunft in Bern (Schweiz) am 20.10.1906. Frankiert mit 20 Pfennige. Auf der Briefrückseite ist eine dekorative Abbildung eines Gebäudes aufgedruckt.
Im Stempel von München ist a6-7 N zu lesen. Steht dabei das N für Nachmittag?
Wurde der Brief portorichtig frankiert? Wie wurde der Brief transportiert (Bahn)?

Der Brief war weniger als 24 Stunden unterwegs, eine tolle Leistung.

Bitte um eine Bewertung des Beleges.

Liebe Grüße
Franz


 
bayern klassisch Am: 13.02.2019 22:14:16 Gelesen: 642# 49 @  
@ Franz88 [#48]

Hallo Franz,

alle deine 4 Fragen kann ich mit - ja - beantworten.

Weil du ja gerne Bayern sammelst: Magst du nicht Mitglied werden?

http://www.arge-bayern.net

Das ist die zuständige ARGE im BDPh für Bayerns Post- und Markengeschichte.

Da wird dir sicher immer geholfen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Franz88 Am: 14.02.2019 18:43:26 Gelesen: 593# 50 @  
Hallo Ralph,

vielen Dank für Deine Antwort.

Das ist ein sehr interessanter Link, aber meine Anzahl an bayrischen Belegen liegt doch eher im unteren zweistelligen Bereich. Zu den von mir gezeigten Briefen bin ich eher durch Zufall gekommen. Aber ich möchte die Briefe auf jeden Fall in meine Sammlung integrieren und richtig dokumentieren.

Liebe Grüße
Franz
 
Parachana Am: 21.04.2019 12:52:59 Gelesen: 96# 51 @  
Hallo,

bin vor Kurzem in den Besitz dieses Briefes gekommen. Da ich keine Erfahrung mit bayerischen Briefen habe, würde es mich interessieren ob er echt ist. Zusätzlich hätte ich gerne Informationen zu dem Stempel auf der Rückseite.





Kann mir jemand eine ungefähre Bewertung geben?

Wünsche ein schönes Osterfest
Uwe
 
bayern klassisch Am: 21.04.2019 14:10:03 Gelesen: 84# 52 @  
@ Parachana [#51]

Hallo Uwe,

dein 3 Kreuzerbrief aus 1868 ist in allen Teilen echt.

Ihn ziert ein waagrechter Dreierstreifen der Nr. 14a - 1 Kreuzer grün/hellgrün mit offenem Mühlradstempel 28 von Augsburg Bahnhof. Das war tarifgerecht (portogerecht) für Briefe bis 1 Loth (16,66 g) in die Postvertragsstaaten (hier: Norddeutscher Bund).

Siegelseitig ist der Ausgabestempel von Dresden zu sehen, der das Datum 30.10.1868 anzeigt und den 2. Bestellgang an diesem Tag. Auf Deutsch: Bis zum Mittagessen war der Brief seinem Empfänger zugestellt worden.

Wert realistisch: Ca. 40 bis 50 Euro. Wert Kataloge: Uninteressant.

Ich würde die obere, rechte Ecke der rechten Marke wieder gerade biegen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Parachana Am: 21.04.2019 14:26:02 Gelesen: 80# 53 @  
Hallo Ralph,

danke für die Erklärung und die Bewertung. Das mit dem Katalogwert ist mir schon lange klar. Dafür sammle ich schon zu lange die verschiedensten Dinge. Daher ja auch die Frage nach der Bewertung von einem der sich damit beschäftigt.

Liebe Grüße
Uwe
 
Parachana Am: 21.04.2019 14:29:54 Gelesen: 77# 54 @  
@ bayern klassisch [#52]

Da ich keine E-Mail Adresse von Dir finde, hier die Frage ob Du Interesse an dem Brief hättest. Am Besten im Tausch.

MfG
Uwe
 
bayern klassisch Am: 21.04.2019 14:32:12 Gelesen: 75# 55 @  
@ Parachana [#54]

Hallo Uwe,

danke für dein Angebot - nein, habe kein Interesse. Bin etwas sehr spezialisiert.

Aber du kannst ihn doch hier in der Forums - Auktion anbieten. Ich bin sicher, dass er verkauft werden wird.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Parachana Am: 21.04.2019 15:39:01 Gelesen: 61# 56 @  
@ bayern klassisch [#55]

Hallo Ralph,

danke, werde ich dann wohl machen. Jetzt wo ich einen ungefähren Preis weiss.

Deshalb Dir einen besonderen Dank.

Liebe Grüsse,
Uwe
 
bayern klassisch Am: 21.04.2019 16:04:17 Gelesen: 54# 57 @  
@ Parachana [#56]

Hallo Uwe,

nichts zu danken - dieses Forum ist service-orientiert und hier hilft jeder jedem.

Viel Glück beim Verkauf!

Liebe Grüsse,
Ralph
 

Das Thema hat 57 Beiträge:
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