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Thema: Sonderpost Beförderungen
Das Thema hat 78 Beiträge:
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dionysus Am: 13.03.2009 12:55:42 Gelesen: 55059# 54 @  
Mit einer besonderen Form der Bahnpost wurde diese Postkarte befördert.

Die Zugspitzbahn wurde in den Jahren 1928-30 gebaut, der erste Teilabschnitt 1929 eröffnet. Seit 1930 bildete der unterirdische Bahnhof Schneefernerhaus (2650 m) die Endstation. 1987 wurde der neue Bahnhof Zugspitzplatt (2588 m) eröffnet und bildet heute den Endbahnhof. Der Bahnhof Schneefernerhaus wird seit 1992 nicht mehr fahrplanmässig befahren.

Die Zugspitzbahn gehört zu den letzten vier Zahnradbahnen, die heute in Deutschland noch in Betrieb sind.

Stempel:
(13b)SCHNEEFERNERHAUS ZUGSPITZE
07.9.53.-15
"Mit der bayerischen Zugspitzbahn"



Grüße
Maico
 
Mozart Am: 26.05.2009 17:50:04 Gelesen: 54818# 55 @  
Postbeförderung mit Schlittenhunden

Was es nicht alles gibt, bei einer Luftpostsammlung die ich gekauft habe, fand ich auch diese Karte, befördert mit Schlittenhunden von Tannheim nach Reutte am 5. Februar 1980.



Die Hunde mögen ja schnell sein, fliegen können sie aber bestimmt nicht und daher passt die Karte auch nicht in meine Sammlung. Ich gebe die Karte gerne an einen Interessenten ab!
 
Mozart Am: 01.06.2009 22:44:49 Gelesen: 54772# 56 @  
Sonderpostbeförderung durch Fallschrimspringer:


 
Jürgen Witkowski Am: 06.07.2009 15:28:58 Gelesen: 54684# 57 @  
Diese per "Schachtpost" beförderte Karte vermittelt einen Eindruck von den Arbeitsbedingungen der Bergleute im Steinkohlenbergbau, wie sie im Ruhrgebiet nach dem 2. Weltkrieg noch bis weit in die 1960er Jahre herrschten.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 09.08.2009 22:27:59 Gelesen: 54336# 58 @  
Aus Anlass des 59. Deutschen Philatelistentages in Köln wurde dieser Brief am 2.8.58 mit der "Rheinseilbahn-Post" befördert.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Carolina Pegleg Am: 08.11.2009 14:27:13 Gelesen: 53993# 59 @  
Beförderung mit einem Hovercraft - Boot hatten wir glaube ich noch nicht.



Hier ein Beleg von Thanet, Kent, GB, nach Philadelphia, Pa., USA, 19. September 1978, der mit obigem Fahrzzeug "Sir Christopher" befördert wurde. Der Wichtigkeit der Sache angemessen, unterzeichnete der Kapitän den Brief gemäss amtlicher Vorschrift mit seinem Blut.


 
AfriKiwi Am: 08.11.2009 22:09:37 Gelesen: 53967# 60 @  
@ Carolina Pegleg [#59]

Hallo Arno,

unterzeichnete der Kapitän den Brief gemäss amtlicher Vorschrift mit seinem Blut

Du wolltest sicher Prüfen ob der Beitrag gelesen wird ?

Ich sehe keine Blutflecken, ausserdem er ein Alien ist mit blauem Blut ! ;)

Erich
 
Carolina Pegleg Am: 08.11.2009 23:04:35 Gelesen: 53955# 61 @  
@ Erich[#60]

Denkst Du der Brief ist eine Fälschung?

;)

Arno
 
AfriKiwi Am: 08.11.2009 23:25:21 Gelesen: 53951# 62 @  
@ Carolina Pegleg [#61]

Hallo Arno,

nanu, das einzige ROT ist das RED Squirrel und das hat kaum blaues Blut da es auch ein Säugetier ist von Terra Firma.

Was wohl falsch sein kann ist der Stempel (seiner Bestimmung) zur Tag oder Zeit - 'Catch the sun' !

Na gut in September - Hochsommer, beinah Herbst, da müsen sich die Eichhörnchen sich schon beeilen. ;)

Erich

Nun zurück zum Thema - Eine Plastic Hülle was gebraucht wird von Südafrika nach Neuseeland von 'air business logistics'


 
axelotto Am: 11.05.2013 08:14:20 Gelesen: 36821# 63 @  
Ein kleiner Beitrag von mir. Ballonpost von Berlin nach Berlin


 
Martinus Am: 22.09.2013 15:00:36 Gelesen: 35538# 64 @  
1. Einsatz des Fahrbaren Postamts der OPD Halle

Diesen Beleg habe ich schon einmal in meinem Besitz gehabt, jetzt habe ich ihn wieder?! :)



Lt. Arge Poststempelgilde ist dieser Stempel (Halle S70 + S71 auf dem Beleg) recht selten anzutreffen, deshalb freue ich mich, diesen heute ein zweites Mal in Händen halten zu dürfen!

mit Sammlergruß Martinus
 
philapit Am: 14.06.2014 09:56:47 Gelesen: 33381# 65 @  
DDR Postkutschenpost

Hallo Sammlerfreunde,

ich möchte heute mal einige Sammlerbelege vorstellen, die mit der Postkutsche laut Zusatzstempel befördert wurden. Natürlich alles gemachte Sammlerbelege, aber trotzdem nett.





Da sollte es doch noch einiges mehr geben, oder?

Mit freundlichen grüßen
philapit
 
Heidelberg Collector Am: 19.11.2014 19:42:17 Gelesen: 32146# 66 @  
Abend Zusammen,

so langsam geht es in großen Schritten auf Weihnachten zu und da freuen sich die Christkindl-Sammler über die Weihnachts-Ballonpost!

Hier nun der erste offizielle Weihnachts-Ballonpost-Beleg von 1961:



Während am Anfang nur der Nachnahme des Piloten auftaucht - in diesem Falle "Eckert", werden die Daten immer genauer - später sind es Alfred Schulz und Alfred Eckert, die viele Flüge absolvieren. Und auch andere Daten werden später notiert: Max. Höhe, Startzeit, Landezeit, Distanz,... Alles zugunsten der Pestalozzi-Kinderdörfer! Immer mit einer schönen weihnachtlichen Vignette!

Um die Daten für diesen Beleg zu vervollständigen: Christkindl 3.12.1961 - Gestartet mit dem Ballon "Ergee Augusta IX" bei Christkindl und gelandet in St. Florian am 14.12.1961. Anschließend weitergeleitet nach Konstanz am Bodensee!

Beste Grüße,

Yoska
 
wuerttemberger Am: 19.11.2014 21:04:18 Gelesen: 32131# 67 @  
@ Heidelberg Collector [#66]

Weihnachtsballonpost bekommt meine Familie schon seit ca. Mitte der 60er Jahre. Wir sind mit einem ehemaligen Piloten gut befreundet.

Hier ist eine Karte zu meiner Geburt mit einem Ballon befördert:



Ich bin an einem Freitag geboren, der Ballon fuhr am Samstag und die Karte wurde am Montag gestempelt.

Gruß

wuerttemberger
 
Georgius Am: 20.11.2014 00:21:14 Gelesen: 32109# 68 @  
Anlässlich der Briefmarkenbörse Berlin vom 14.-16.11.2003 gab es eine Sonderpostbeförderung mit dem ADAC Rettungshubschrauber "Christoph 31".



Viele Grüße
Georgius
 
Heidelberg Collector Am: 06.02.2015 22:57:34 Gelesen: 31525# 69 @  
Hallo Zusammen,

und hier habe ich noch zum Thema Sonderpostbeförderung:

Flugpost aus dem Jahre 1967 von Wien nach Leipzig. Es handelt sich um den Sonderflugverkehr der Leipziger Frühjahresmesse vom 3.3 bis 15.3. Messe-Sonderflugverkehr erstmals mit "Caravelle" 4. März 1967 [1].

Vorderseite:



Und noch die Rückseite:


mit Leipziger Ankunftsstempel vom 5.3.1967

Beste Sammlergrüße,

Yoska

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Sud_Aviation_Caravelle
 
Marcel Am: 27.09.2015 22:14:57 Gelesen: 29193# 70 @  
Hallo!

Alle zwei Jahre findet in Apolda die Bier-Montgolfiade statt. Dieses Jahr ereignete sich das Geschehen zum 10. mal. Alle 2 Jahre lädt die Apoldaer Vereinsbrauerei zu dieser Tradition. Ein Wochenende lang füllen bunte Heißluftballons den Himmel über der Stadt und mittendrin der gelb-grüne Ballon der Vereinsbrauerei. Ein weiteres Highlight ist das Ballonglühen. Leider ist in diesem Jahr wetterbedingt das Starten der Ballon untersagt wurden. Zu viele Winde, wer in Gotha an diesem Wochenende war kann es bestätigen.

Das heißt: es fand auch keine Ballonpostbeförderung statt, wessen auf der Karte die ich von meiner Tante erhalten habe, vermerkt ist. Eine Ballonpostbeförderung die doch keine war.



Initiator dieser Karte ist der berets 1901 gegründete Briefmarken-Sammler-Verein Apolda e.V..

schöne Grüße
Marcel

http://www.luftfahrt-erfurt.de/seite100.htm
http://www.vereinsbrauerei-apolda.de//fanclub/veranstaltungen/heissluftballontreffen-2015
http://www.sonderstempel.info/stempel00.php?WERT=s050915a&BACK1=cklvygvy&BACK2=&BACK3=00&BACK4=00&BACK5=stempel02.phtml&BACK6=00&BACK7=00&BACK8=00
 
HouseofHeinrich Am: 05.12.2015 17:41:21 Gelesen: 28276# 71 @  
Hallo Freunde,

zeige hier diesen Beleg, von 1967 Ballon Post, hat dieser Beleg auch was mit Zeppelin Post oder Luft Schiff Post was mit zu tun? Vielleicht kann mir jemand, über diesen Beleg was sagen und eine grobe Wertschätzung geben.

Im Voraus vielen Dank und ich verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich



[Redaktionell verschoben aus dem Thema: "Zeppelinpost: Wertschätzung von Belegen" - der Beleg sieht nach einer Beförderung per Ballonpost aus]
 
Marcel Am: 19.06.2017 20:48:08 Gelesen: 17553# 72 @  
Hallo!

Sonderpostbeförderung mit einem Auto aus der Apoldaer Automobilproduktion zum Thüringentag in Apolda 2017.



schöne Grüße
Marcel
 
Fips002 Am: 09.12.2017 16:28:42 Gelesen: 13050# 73 @  
Karte des Deutschen Segelflugmuseums auf der Wasserkuppe - auf der Bildseite ist der Start des einzigen flugfähigen Nachbaus des Lilienthal-Doppeldeckers.

Die Abstempelung erfolgte mit dem Postwerbestempel "FULDA 1/Wasserkuppe/Berg der Segelflieger/Abbildung des Segelfliegerdenkmals und eines Segelflugzeuges/ 13.8.78". Die Karte wurde mit dem drittältesten noch fliegenden Segelflugzeug vom Typ "Kranich III" befördert. Die Karte erhielt den Bestätigungsstempel - " 1978/ Vor der Posteinlieferung mit dem Segelflugzeug von der Wasserkuppe nach Fulda befördert/23 km By Sailplane".

Die Karte trägt die Originalunterschrift von Hanna Reitsch (geboren am 29.März 1912 in Hirschberg), deutsche Fliegerin. Hanna Reitsch stellte im Segel- und Motorflug zahlreiche Weltbestleistungen auf und wurde 1937 erster weiblicher Flugkapitän. Hanna Reitsch flog u.a. während der Entwicklung ein bemanntes Versuchsmodell der V 1 - dem ersten Flugkörper mit Staustrahltriebwerk.



Gruß Dieter
 
DERMZ Am: 22.01.2018 20:28:42 Gelesen: 10875# 74 @  
Guten Abend,

Am 30. Juni 1968 muss in Prag bestes Fahrwetter gewesen sein, denn man startete während der PRAGA 68 eine Ballonpost mit dem österreichischen Ballon OE-DZG (Gazelle). Nach ca. 10 km Fahrt ist der Ballon dann wohl in der Näche von Psary gelandet. Ich zeige hier die Sonderkarte mit Vignette und den entsprechenden Stempeln:







Mit besten Grüßen

Olaf
 
Seku Am: 11.07.2018 20:30:30 Gelesen: 5404# 75 @  
Eine Beförderung mit Elefant und Kamel habe ich hier noch nicht gefunden. 1987 von Indien nach Österreich.


 
Heinrich3 Am: 12.07.2018 15:56:18 Gelesen: 5342# 76 @  
Hallo,

ebenfalls aus Indien eine Postbeförderung mit einem Ochsenkarren von Kolkata nach Puri, schon in der Luftlinie etwa 400 km. Wie lange war das Gefährt und damit die Post wohl unterwegs?

Der Beleg mit Gefälligkeitsstempel gibt sonst nichts her.

Viel Spaß beim Nachsuchen wünscht
Heinrich


 
Totalo-Flauti Am: 25.11.2018 16:16:07 Gelesen: 2546# 77 @  
Liebe Sammlerfreunde,

1911 wurde auf der Rennbahn Leipzig der Ballon Leipzig getauft. Schnell wurden die Ballonfahrten für die Produktion von "Kartonphilatelie" genutzt. Zur Dokumentation wurden Karten abgeworfen und der Finder der Karten gebeten, diese wieder zurück zu schicken. Als Bilder habe ich mal 2 Ansichtskarten von der Rennbahn Leipzig angehängt. Weiterhin eine Karte vom Ballonflug des Ballons Leipzig vom 17.12.1911. Am 18.11 wurde die Karte zurückgesandt. Der Ballon oder vielmehr die Karte schaffte doch in 4 Stunden immerhin knapp 80 Kilometer von Leipzig in Richtung Berlin bis nach Herzberg an der schwarzen Elster. Leider habe ich über "frühe" Ballonflüge nicht viel im www gefunden. Adolf Gaebler soll wohl damals ein bekannter Ballonfahrer gewesen sein.

Interessant ist die Panoramaansicht auf der Vorderseite der "Ballonkarte". Im Hintergrund ist der beginnende Bau des Leipziger Hauptbahnhofs zu sehen. Es stehen nur noch Teile des Dresdener Bahnhofs auf der rechten Seite. Der Thüringer und Magdeburger Bahnhof sind bereits abgetragen worden.

Da keine Marke verklebt wurde, fielen 10 Pfennige inkl. Nachgebühr (in blau auf der Karte vermerkt) an.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



 
filunski Am: 26.11.2018 11:23:27 Gelesen: 2488# 78 @  
Missile Mail – Regulus I

Verehrte Leser,

ich hatte erst überlegt diesen Beitrag im Flugzeug-Thema zu schreiben, da aber die Sonderpostbeförderung mit diesem Fluggerät so einmalig war/ist, passt es auch gut hierher. ;-)

Eine ganz andere Art der Postbeförderung und für das hier verwendete Beförderungsmittel gar nicht vorgesehen, war das wohl einmalige Ereignis einer Missile Mail.

Hier wurde zur Herausgabe einer 9 Cent Luftpost-Ganzsachenkarte diesem Ereignis gedacht.



Bevor ich näher darauf eingehe, noch ein paar Worte dazu. Manchmal wird diese Missile Mail schon mal unter Raketenpost geführt und die gab es ja relativ häufig. Sie bleibt aber ein einmaliges Ereignis, da eine „Missile“ eben keine Rakete (rocket) darstellt. Eine Rakete ist ein ungelenkter Flugkörper, der einmal abgeschossen nicht mehr beeinflusst werden kann sondern auf seiner ballistischen Bahn fliegt bis der Treibstoff zu Ende geht oder er explodiert (Feuerwerk, militärische Verwendung). Eine Missile ist, wie die deutsche Bezeichnung schon sagt, ein Lenkflugkörper, der entweder direkt vom Boden aus gesteuert werden kann, eine bordeigene, vorprogrammierte Steuerung haben kann und/oder dessen Flugweg noch durch Radar- und Infrarotimpulse beeinflusst wird. Im Prinzip eine rein militärische Angelegenheit, bzw. in erster Linie dafür verwendet. Also eher kein „Postflieger“.

Nun aber zu unserer Missile Mail.

Diese wurde am 8.Juni 1959 von einem U-Boot der US Navy, der USS Barbero gestartet. Das Flugobjekt war ein Lenkflugkörper des Typs Regulus I. Dieser Lenkflugkörper war ein Vorläufer der heutigen Cruise Missiles und eine direkte Weiterentwicklung der deutschen V1. Die nach Kriegsende den Amerikanern in die Hände gefallenen Entwicklungsunterlagen, Flugkörper und vor allem auch die deutschen Wissenschaftler und Ingenieure trugen sehr zur Weiterentwicklung dieser Waffentechnik in den USA bei. Diesmal trug die Regulus aber statt ihrer normalen Bestückung keine Atomsprengköpfe sondern zwei Blechcontainer mit insgesamt 3000 identischen, vorgefertigten Briefen. Die sahen so aus (leider nicht aus meiner Sammlung):



Diese waren alle voradressiert an hohe Politiker, angefangen beim US Präsidenten, Senatoren, Kabinettsmitglieder, Gouverneure, Richter, auch Postdirektoren (nicht nur der USA) und an die Offiziere der Besatzung der Barbero. Das Projekt war bis zum Start geheim gehalten worden und somit konnten dazu auch keine privaten Luftpostbriefe von Sammlern aufgegeben oder eingeliefert werden.

Diese Regulus, mit einem Einziehfahrwerk ausgerüstet (wie dies bei den Testmodellen vorher schon der Fall war) landete nach einem 100 Meilen Flug und zwanzig Minuten nach dem Start, auf der US-Navy-Basis Mayport in der Nähe von Jacksonville in Florida (von dort erhielten die Briefe dann auch den Eingangsstempel):



Allen Briefen lag dieses Schreiben bei in dem der damalige Postmaster General Summerfield für diese erstmalige, präzise und schnelle Postbeförderung wirbt und sie als zukunftsweisend für schnelle Postzustellung, über weite Strecken, ja gar über Kontinente hinweg, beschreibt.



Ob dies auch so ganz ernst gemeint war, sei mal dahin gestellt. Die US Navy hatte alle ihre mit Regulus ausgestatteten Einheiten (U-Boote und Überwasserschiffe) ständig im Rahmen der damaligen Strategie der nuklearen Abschreckung, mit Atomsprengköpfen ausgerüstet, rund um die Uhr im Einsatz und nicht für „Postflüge“ frei. Es liegt viel eher die Vermutung nahe, dass dieser „Posteinsatz“ vor allem an „Beobachter“ von außerhalb ein Zeichen setzen sollte über was für präzise Lenksysteme das US Militär verfügte um auch über weite Entfernungen hinweg (eine atomar bestückte Regulus hatte damals eine Reichweite von ca. 600 nautischen Meilen, knapp 1100 km) einen Atomsprengkopf genau ins Ziel zu setzen! Das ganze blieb jedenfalls ein einmaliger Postflug mit einer Missile.

Die Originalbelege aus dem damaligen Flug tauchen, vor allem in den USA, immer wieder mal im Handel auf und werden auch zu hohen Preisen verkauft. Bei Felzmann erzielte ein solcher Beleg vor einem Jahr in einer Auktion einen Preis von 210 Euro.

Und so sieht der damalige „Postflieger“ im Original aus (Bildquelle/Foto von Alan Wilson from Stilton, Peterborough, Cambs, UK), hier auf einem in Manhattan liegenden, ausgemusterten Flugzeugträger, dem Intrepid Sea, Air & Space Museum.



Viele Grüße,
Peter
 

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