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Thema: (?) (223) Kleidung und Wäsche - Rohmaterial, Herstellung, Vertrieb
Das Thema hat 224 Beiträge:
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Cantus Am: 29.11.2016 20:12:34 Gelesen: 68677# 150 @  
Ein Brief der Kragen- und Spitzenfabrik Arthur Fischer aus Treuen, gelaufen am 11.10.1934 nach Oslo.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 11.12.2016 01:38:13 Gelesen: 68309# 151 @  
Eine Karte der Firma T.F.Gebler aus Breitnig in Sachsen, gelaufen am 13.5.1930 nach Großenhain. Heute würde wohl keiner mehr besonders hervorheben, dass er eine Schürzen-Kollektion anbietet.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 27.12.2016 17:03:42 Gelesen: 67032# 152 @  
Ich habe es noch erlebt, das der Meister nach dem Maßnehmen und dem Zuschnitt noch auf der großen Tischplatte saß und mit Nadel und Faden an meinem Anzug gearbeitet hat. Aber das ist schon lange her und ob heute noch die Schneider in dieser Position werkeln, halte ich nicht für sehr wahrscheinlich.

MiNr 975



MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 27.12.2016 18:53:50 Gelesen: 67020# 153 @  
Ein Name der wohl untrennbar mit dem Thema Kleidung in Verbindung gebracht werden muss, ist der französische Modeschöpfer Cristian Dior [1].



Rumänien würdigte den Modeschöpfer mit einer Sonderausgabe vom 20. Januar 2005 (Mi Nr. 5899)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Dior
 
wajdz Am: 28.12.2016 18:10:28 Gelesen: 66938# 154 @  
Ohne Tuche und Stoffe würden die Modeschöpfer ihre Phantasien nur mit dem Zeichenstift ausleben können. Das Weben gehört neben der Holz- und Steinbearbeitung zu den ältesten Handwerken der Menschheit und gilt bereits seit 32.000 Jahren als nachgewiesen, erheblich länger als die Töpferei. In den Grabkammern des ägyptischen Altertums wurden Gewebereste von Gewändern nachgewiesen. Durch Homer wissen wir, auch die Griechen kannten diese Technologie. Weben, Spinnen und die Herstellung von Kleidungsstücken scheinen die Hauptbeschäftigung der Frauen gewesen sein.

MiNr 812



Die Weber selbst wurden als Handwerker über die Jahrhunderte nicht reich, die einsetzende industrielle Revolution beraubte sie dazu noch ihrer wirtschaftlichen Grundlage. Hatte das Weber-Handwerk bis dahin vielen Menschen Arbeit gegeben, so wurden diese jetzt durch Maschinen ersetzt. Weitreichende Armut und soziale Aufstände waren die Folge und prägten das gesellschaftliche Leben des 19. Jahrhunderts. Das Handweben wird im 21. Jahrhundert meist nur noch als Kunsthandwerk betrieben.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Christoph 1 Am: 23.01.2017 22:49:14 Gelesen: 65589# 155 @  
@ wajdz [#74]

Von der Plauener Spitze war hier schon öfters die Rede. Hier ein passender Werbestempel aus 1966:


 
Sachsendreier53 Am: 25.01.2017 12:50:36 Gelesen: 65510# 156 @  
Absenderfreistempel aus dem ehemaligen Kunstseidenwerk in Elsterberg / Vogtland:



6603 ELSTERBERG 29.11.84 VEB Kunstseidenwerk -Clara Zetkin- 6603 Elsterberg

Legende: https://www.industrie-kultur-ost.de/datenbank/textilindustrie/veb-clara-zetkin-elsterberg/

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 13.02.2017 11:19:56 Gelesen: 64917# 157 @  
Ergänzend zu [#47] und [#74]

Der Maschinenwerbestempel vom 10.07.1990 aus 9900 PLAUEN 4 mit vierstelliger Postleitzahl:



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 20.02.2017 11:50:40 Gelesen: 64697# 158 @  
Passend zur Kleidung die guten Schuhe aus Hartha (Sachsen) und Erfurt (Thüringen):



mit Sammlergruß,
Claus
 
22028 Am: 25.02.2017 19:47:55 Gelesen: 64430# 159 @  
Habe ich den hier schon gezeigt? Brief der Singer Sewing Machine Company, Baghdad-Irak an deren Hauptwerk in New York, transportiert mit der Overland Mail Baghdad-Haifa.

Für den nicht englisch kundigen, eine Sewing Machine ist eine Nähmaschine und die Firma Singer ist auch in Deutschland fast ein Haushaltsname.


 
Cantus Am: 27.02.2017 01:03:58 Gelesen: 64342# 160 @  
Von mir eine österreichische Ganzsachenkarte, mit der am 6.4.1881 Werbung für Schafwoll-Velourtücher gemacht wird.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 02.03.2017 21:48:36 Gelesen: 64143# 161 @  
Zur Römerzeit gehörte das Gebiet des heutigen Mönchengladbach zur Provinz Germania inferior. Um etwa 800 n. Chr. siedelten Franken in diesem Gebiet. Mönche trieben die Besiedlung voran und im 12. Jahrhundert entstand nördlich der Kirche ein Markt. Handwerker und Gewerbetreibende ließen sich in der Folgezeit hier nieder. Stadtrechte wurden in den Jahren 1364 bis 1366 erteilt.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts hieß die Stadt Gladbach. Als die Stadt am 1. Januar 1888 kreisfrei wurde, erhielt sie zur besseren Unterscheidung von Bergisch Gladbach den Namen München-Gladbach.

MiNr 633



Handrollwerbestempel 405 MÖNCHENGLADBACH 1 -4.3.71

MÖNCHENGLADBACH / Textil- / Bekleidungs- / und / Maschinen- / Industrie / Verkehrszentrum / zwischen Maas und Rhein

Nach dem Krieg erlangte in beiden Städten die Textilindustrie langsam wieder an Bedeutung und wurde durch den Maschinenbau ergänzt. Um Verwechslungen mit der Stadt München zu vermeiden, wurde 1960 schließlich die Bezeichnung Mönchengladbach eingeführt.

Einst eine wichtige Stadt für die Textilindustrie, hat deren Niedergang bis heute ihre Wirtschaft stark beeinträchtigt. Was trotz vieler neugegründeter Unternehmen in ganz unterschiedlichen Branchen noch nicht wieder aufgefangen werden konnte.

Das Motiv der Briefmarke, Hilfe in Not, illustriert die Situation.

MfG Jürgen -wajdz-
 
10Parale Am: 17.03.2017 23:14:22 Gelesen: 63425# 162 @  
Mit dieser Marke aus Rumänien könnten wir ja unsere Frauen von der Philatelie begeistern.

Christian Dior

... aber eine echte Handtasche wird viele Frauen wohl mehr begeistern.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 18.03.2017 12:17:37 Gelesen: 63365# 163 @  
In Schweden erschienen 1989 zwei Briefmarken, deren Motiv bei Trachten lag. Eine davon, die ich auf einem ungestempelten Brief gefunden habe, bildet ein Oberteil ab, das mir eine Art festliche Volkstracht zu sein scheint.



Mi. 1537

Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 26.03.2017 20:37:08 Gelesen: 62890# 164 @  
Gera hat historische Bedeutung als Landeshauptstadt des Fürstentums Reuß jüngerer Linie (1848 bis 1918) sowie des Volksstaates Reuß (1918 bis 1920).

MiNr 48



Mit dem Einsetzen der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt ein großes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Gera war zur Blütezeit der Stoff- und Tuchindustrie eine der reichsten Städte in Deutschland.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 31.03.2017 23:06:55 Gelesen: 62545# 165 @  
Hallo,

hier eine Ansichtskarte 1930 aus Guben in der brandenburgischen Niederlausitz mit Werbestempel für die weltbekannten Paletotstoffe.

Ulrich


 
Cantus Am: 03.04.2017 16:23:40 Gelesen: 62277# 166 @  
Die Kulmbacher Spinnerei wurde 1863 durch Bürger der Stadt Kulmbach gegründet. Sieben Jahre später wurde sie erneut als Aktiengesellschaft gegründet.

Der Hauptbetrieb in Kulmbach wurde 1996 stillgelegt. Die Gebäude wurden zum ersten Kulmbacher Gewerbepark "fritz" umgebaut. Nach verlustreichen Jahren wurde die Aktiengesellschaft aufgelöst und im Rahmen eines Management-Buy-out als GmbH in Mainleus weitergeführt [1].



Dieser Brief war am 26.9.1928 mit Absenderfreistempel vorfrankiert worden, wurde dann aber zusätzlich noch mit Datumsstempel vom selben Tag versehen.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kulmbacher_Spinnerei
 
GSFreak Am: 05.04.2017 20:01:48 Gelesen: 62107# 167 @  
Guten Abend,

hier eine Drucksache aus Neugersdorf in Sachsen mit einem Ortswerbestempel "Kleidung für Beruf und Sport" (1936).

Gruß Ulrich


 
GSFreak Am: 05.04.2017 20:24:43 Gelesen: 62100# 168 @  
Hier noch ein Beleg: Schuhe gehören ja auch zur Kleidung. Der Maschinenwerbestempel-Einsatz 1955 aus Antwerpen (Belgien) in flämisch lautet übersetzt: "EIN SCHÖNER SCHUH MACHT SIE ELEGANTER". Übersetzung dank Google. Bis auf die Worte "MOOIE SCHOEN" = "SCHÖNER SCHUH" hätte ich das auch übersetzen können. Bislang hatte ich jedenfalls immer geglaubt, dass das "SCHOENE MODE" bedeutet.

Gruß Ulrich


 
DERMZ Am: 06.04.2017 07:25:55 Gelesen: 62057# 169 @  
Guten Morgen,

ich zeige heute eine Karte aus Bamberg von 1899, doch erst einmal die Rückseite:



Ob der gute Mann sich bewußt war, daß seine Handschrift nahezu unleserlich ist, jedenfalls hat er doch den ersten, allgemeinen Teil mit der Schreibmaschine schreiben lassen. Aber was waren die wirklichen Ursachen der zu harten Drehung? Vielleicht kann jemand helfen.

Doch kommen wir nun zur Vorderseite, geschrieben hat die Firma Kupfer und Mohrenwitz in Bamberg. Die Firma ist inzwischen erloschen, war aber früher ein Produzent von Seidengarn und wahrscheinlich weiteren Artikeln zur Textilherstellung.



Viele Grüße

Olaf
 
Cantus Am: 06.04.2017 08:04:39 Gelesen: 62048# 170 @  
@ DERMZ [#169]

Hallo Olaf,

vielleicht meinte er nicht Drehung, sondern Dehnung, und die Sekretärin, die das getippt hat, hat das Wort nur falsch verstanden.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 27.04.2017 00:42:49 Gelesen: 60477# 171 @  
Ich habe leider keine Informationen zu einer Firma Lorenz gefunden, die im Jahr 1934 in Stuttgart mit Wolle gehandelt hat, das soll mich aber nicht davon abhalten, den folgenden Brief vom 10.7.1934 zu zeigen.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 27.04.2017 22:49:35 Gelesen: 60422# 172 @  
Der VEB Kombinat Textima Karl-Marx-Stadt war dem Ministerium für Werkzeug- und Verarbeitungsmaschinenbau unterstellt und produzierte Textilmaschinen. Seine Aufgabe bestand in der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Anlagen und Maschinen für die Chemiefaser-, Textil- und Bekleidungsindustrie, für die Fadenherstellung, Flächenbildung, Konfektion, Veredelung, Textilreinigung und Wäscherei sowie der Herstellung von Ersatzteilen und Zubehör.

MiNr 1820



Ein Kombinatsbetrieb war der VEB Schär- und Spulmaschinenbau Burgstädt, nach einem Bericht im >Neuen Deutschland< vom 14.10.1967 ein wichtiger Exportlieferant von Schärmaschinen, Spulengatter und Zusatzeinrichtungen in Richtung Sowjetunion.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 28.04.2017 17:39:18 Gelesen: 60366# 173 @  
Von mir ein Brief vom 22.1.1903, gelaufen von Berlin nach Visbek, mit einem vorderseitigen Bild, das jemanden beim Zuschneiden von Stoffen zeigt.



Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 04.05.2017 17:19:30 Gelesen: 60022# 174 @  
Ob Dame oder Herr, korrekt gekleidet nur mit Hut. Das war mal, Basecap oder Kapuzenshirt bestimmen heute das Straßenbild.



Lindenberg im Allgäu mit rund 11.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee). Sie lebte über Jahrhunderte davon, die Leute zu >behüten<. siehe hier[1]. Heute ist sie ein anerkannter Luftkurort und besitzt Bayerns einziges Hutmuseum.

MiNr 351



(passend zum Lutherjahr ;-)

Ortswerbestempel 8988 LINDENBERG i. ALLGÄU vom -2.-6.64 Stadt der Hutindustrie/ Zeichng. Damen- u. Herrenhut

MfG Jürgen -wajdz-

[1] http://www.lindenberg.de/index.shtml?tourismus-stadtgeschichte
 

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