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Thema: Einschreiben: Belege und Informationen
Das Thema hat 176 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 07.02.2019 18:21:16 Gelesen: 13156# 152 @  
Einschreiben Rückschein aus Garmisch-Partenkirchen vom 28.6.1962 mit einem besonderen R-Zettel.



Ich kenne mich mit R-Zetteln nicht aus, aber mir ist gleich der Zusatz rechts, bestehend aus einem senkrechten Strich und dem Eindruck "3D7", aufgefallen. Kennt jemand die Bedeutung?



Viele Grüße
Michael
 
Altmerker Am: 16.04.2019 15:34:24 Gelesen: 10325# 153 @  
Hallo,

ein schöner Einschreibbeleg, weil er wirklich noch (philatelistisch) frankiert ist. Was ich nicht verstehe, dass da ein gelbes und ein rotes R miteinander zu konkurrieren scheinen.

Gruß
Uwe


 
Christoph 1 Am: 16.04.2019 19:22:04 Gelesen: 10285# 154 @  
@ Michael Mallien [#152]

Hallo Michael,

ich kenne mich mit R-Zetteln auch nicht wirklich gut aus, empfehle aber die sehr ausführliche Dokumentation auf den Internetseiten der ARGE R- und V-Zettel [1].

Dort findet man solche R-Zettel, wie den von Dir gezeigten, mit zwei- und dreistelliger Ziffern-Buchstaben-Kombination rechts vom senkrechten Strich. Ich habe mal einen Screenshot gemacht, weil ein direkter Link auf diese Stelle der Seite nicht möglich ist.



Ich habe selbst schon viele solche Zettel gesehen, meiner Meinung nach waren sie in der zweiten Hälfte der 1950er und der ersten Hälfte der 1960er Jahre der Standard-Typ. Bei der Buchstaben-Ziffern-Kombination handelt es sich wohl um die sogenannte "Amtskennziffer" (AKZ). Eine Bestimmungshilfe gibt es ebenfalls auf der genannten Homepage [2]. Ich habe da allerdings ehrlich gesagt nicht den Durchblick. Das scheint eine sehr komplexe Angelegenheit zu sein.

Viele Grüße
Christoph

[1]http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/ubersicht-deutscher-r-zettel/
[2] http://arge-r-v-zettel.de/classic-zettel/leitfaden-zur-bestimmung-von-rv-zetteln/#LF-AKZ
 
Uwe Seif Am: 17.04.2019 07:11:38 Gelesen: 10233# 155 @  
@ Michael Mallien [#152]
@ Christoph 1 [#154]

Hallo,

richtig heißen diese Kombinationen "Amtskennzeichen" (AKZ); gab's auch in der DDR und waren ursprünglich für den Paketverkehr eingeführt worden (findet man deshalb auch auf Paketnummernzetteln). Auch V-Zettel wurden mit dieser AKZ bedruckt. Gummistempel mit AKZ kommen ebenfalls vor.

Es gibt auch entsprechende amtliche Verzeichnisse hierüber, die man in den einschlägigen Bibliotheken ausleihen kann.

Gruß Uwe Seif
 
DL8AAM Am: 30.05.2019 18:43:29 Gelesen: 8470# 156 @  


Inneramerikanisches Einschreiben (Label "CERTIFIED MAIL") mit Rückschein (roter Handstempel "RETURN RECEIPT REQUESTED") nach La Verkin, UT 84745, frankiert per Post-/Schalterfreistempel-Label ("Integrated Retail Terminal (IRT)" bzw. Gerätenummer R2304P118877 plus "Clerk-ID", d.h. Mitarbeiterkennung 04; Typ: Toshiba "B-EV4D-GS24-QM-CUS-R" [1]) vom Postamt Orem, UT 84097 für ein "FCM LETTER" (="First Class Mail"-Brief) vom 13.05.2019 zu $6,85. Zusätzliche Tintenstrahl-"Entwertung" vom Briefzentrum Salt Lake City, UT vom 13.05.2019. Der Brief konnte nicht an der angegebenen Straßenanschrift des Empfängers zugestellt werden, sondern wurde im Postamt La Verkin zur Abholung hinterlegt (handschriftliche Datumsangabe "5/15").

Gruß
Thomas

[1] Katalognummer PO-B8.3., siehe https://en.wikibooks.org/wiki/United_States_Postage_Meter_Stamp_Catalog
 
molenaar Am: 11.08.2019 19:53:11 Gelesen: 5151# 157 @  
Hallo,

wer kann mir helfen, dieser Zettel ist mir gar unbekannt.



Danke im voraus, Tiem
 
Baber Am: 11.08.2019 21:21:13 Gelesen: 5124# 158 @  
Diese Einschreibezettel wurden Ende der 1990-iger Jahre von der Deutschen Post verwendet.



Beispiel für Einwurf- und Übergabe-Einschreiben. gelaufen 1997.

Gruß
Bernd
 
Journalist Am: 11.08.2019 22:02:49 Gelesen: 5110# 159 @  
@ molenaar [#157]

Hallo Tiem,

bei dem von dir gezeigten Beleg handelt es sich um eine Sendung die in einem automatischen Briefannahmesystem (auch bekannt als ABAS) der Firma Nagler eingeliefert wurde - weiter Details findest Du unter folgenden Link auf der Webseite von Dr. Eden [1]

Viele Grüße Jürgen

[1] https://www.postautomation.de/briefannahme/abas-der-dt-post-firma-nagler/
 
molenaar Am: 12.08.2019 19:33:06 Gelesen: 5062# 160 @  
@ Journalist [#159]

Hallo Jürgen,

danke für dis Informationen.

Gruss aus Holland

Tiem
 
London-Dieter Am: 13.08.2019 23:31:35 Gelesen: 4915# 161 @  
Na, dann schnell noch zwei alte Amerikaner aus einem Neuzugang. Nicht mehr ganz taufrisch, restaurieren wartet schon:



Von New York am 14. November 1887 nach Gehrde, bei Bersenbrück, Kreis Osnabrück.
Vorderseitig die bekannten Killer-Stempeln, sowie einem blauen Kastenstempel als Einschreiben markierend. Allerdings lässt sich der Text nur schwer entziffern.
Rückseitig die Einschreibe-Stempel der "Registry Devision" vom 14. und 15. November (nach englischer Schreibweise) und der Ankunftstempel von Gehrde am 26. November 1887. 11 Tage, das geht heute nicht schneller, wenn man die vielen Zwischenstationen bedenkt, die der Brief durchlaufen hat.

Ob die "-89" in blauer Handschrift sich wohl auf eine zu entrichtende Nachgebühr bezieht?

Zweiter Brief an die gleiche Empfängerin in Gehrde.



Von New York einmal rückseitig am 5. Oktober 1889 und am 5. November 1889 abgestempelt.

Dazwischen liegen 4 Wochen - ob sich dabei um Einlieferungstag und evtl. Abgangsdatum eines Schiffes nach Europa handelt (Spekulation) ?

Der Ankunftstempel liest sich als 22 (?) 89. Wenn man vom 22. Dezember ausginge, hätte der Brief 17 Tage gebraucht.

Das geht heute selbst mit Luftpost nicht schneller, wenn ich da an amerikanische Briefmarkenhändler denke.
 
London-Dieter Am: 14.08.2019 00:15:31 Gelesen: 4901# 162 @  
Noch etwas antikes:

Bereits erwähnter "Chargé Stempel", hier aus Mannheim - R(ayon)1 nach Nürnberg von 1816.



Rückseitig mit Siegel und Rötelvermerk "8" - wahrscheinlich Kreuzer, die Taxe für die Beförderung.
 
London-Dieter Am: 14.08.2019 00:20:54 Gelesen: 4899# 163 @  
Einschreiben - Rückschein

Beleg eines Einschreibens mit Rückschein von Hanau nach Mannheim vom 27. 10. 1921 mit Einlieferungsschein dazu.




 
London-Dieter Am: 18.08.2019 02:46:32 Gelesen: 4634# 164 @  
Ein weiterer alter Einschreibe-Brief mit etwas Postgeschichte.

Gelaufen von New York nach Coblenz, vom 7. Dezember 1894 auf Ganzsachenumschlag mit aufgewerteter Frankatur, entwertet mit Killerstempeln, Einschreibzettel New York sowie rotem Einschreiben-Stempel des Zweig Offices (Branch PO) "Station P".
Handschriftlicher Vermerke in rot: "Registered" und "(R)MS Etruria (vi)a England"

Rückseitig (wie bei den oben gezeigten Belegen) mit zwei unterschiedlichen Ovalstempeln: 7. und 8. Dezember 1894 der Registry Devision (REG'Y.DIV.)



Durch den handschriftlichen Hinweis zum möglichen Schiff fand ich bei wikipedia das folgende:

RMS Etruria: Transatlantik Ocean Liner der victorianischen Zeit. Eigner: British & North American Royal Mail Packet Company (Cunard Line)

Eines der beiden letzten Dampfschiffe der Cunard-Linie, die mit zusätzlichen Segeln bestückt waren (Schwesterschiff Umbria). Verkehrte zwischen Liverpool und New York und wurde 1910 verschrottet.




 
Baber Am: 03.09.2019 11:31:15 Gelesen: 3585# 165 @  
@ Gerhard [#137]

Hallo Gerhard,

Deine Frage zur Frankierung dieses Briefes ist zwar schon lange her, aber ich bin gerade erst jetzt bei der Suche nach etwas anderem draufgestoßen. Die Frankierung ist korrekt mit insgesamt 3,05 € (2,04 mit den Briefmarken und 1,01 mit dem Schalter-Label).

Die Gebühr setzt sich zusammen aus Brief der 2. Gewichtsstufe 1,02 + Einschreiben 2,03 = 3,05 €

Solche krummen Werte gab es ja in Deutschland nach der Euro-Einführung auch.

Gruß
Bernd
 
mausbach1 Am: 28.09.2019 09:57:00 Gelesen: 2082# 166 @  
Etwas älterer Beleg



17.6.1876 von Siegen nach Gotha 18.6.1876 - Rückseite: Der Absender muß wohl eine höhere Stellung bekleidet haben Obertelegraphirt (ohne "e") - Adressat ist nicht angetroffen 18/6 76
 
mausbach1 Am: 28.09.2019 10:32:36 Gelesen: 2075# 167 @  


Mit R-Zettel "000" aus kleinem Ort Otterberg über Kaiserslautern - frankiert mit MiNr. 350y, 431, 432, 433.
 
StefanM Am: 30.09.2019 08:21:50 Gelesen: 1949# 168 @  
@ mausbach1 [#167]

Interessant!
Was bedeutet die "000" auf dem R-Zettel?
 
mausbach1 Am: 30.09.2019 08:29:05 Gelesen: 1947# 169 @  
@ StefanM [#168]

M.E. wird die Zählung bei der Rolle der R-Zettel nicht mit "1", sondern mit "0".
 
mausbach1 Am: 30.09.2019 09:23:27 Gelesen: 1940# 170 @  


1. Verwendungstag des neuen Labels in 57258 Freudenberg am 02.01.04
 
volkimal Am: 30.09.2019 10:26:55 Gelesen: 1887# 171 @  
@ StefanM [#168]

Hallo Stefan,

schau einmal hier: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=7134&CP=0&F=1

Dort findest Du die Antwort.

Viele Grüße
Volkmar
 
mausbach1 Am: 30.09.2019 11:48:12 Gelesen: 1874# 172 @  
@ volkimal [#171]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die Information!

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 11.10.2019 10:14:14 Gelesen: 1149# 173 @  


Postscheckamt Frankfurt(Main) - Versandstelle für Sammlermarken bei der OPD Frankfurt(Main)
POSTSACHE EINSCHREIBEN
Die Versandstelle hat den Tagesstempel FRANKFURT(MAIN) 7 vom 28.7.48 und hat keine gedruckte R-Zettel hat. Rückseitig Ankunftsstempel (22a) KLEVE 1 vom 29.7.48
 
London-Dieter Am: 11.10.2019 19:04:44 Gelesen: 1047# 174 @  
Heute mal eine angenehme Überraschung im Briefkasten.
Nicht mit Kuli unkenntlich verstümmelt, nicht mit Killer- und sonstigen Werbestempeln oder digitalem Beiwerk versehen - nein, so wie in "alten Sammlertagen". Die Ecken sind etwas angestossen - OK! Bei dem, was heute so eintrudelt ist das schon eine Augenweide.

Na, geht doch.


 
mausbach1 Am: 12.10.2019 10:03:08 Gelesen: 897# 175 @  


1946 - keine R-Zettel, sondern Handstempel



1947 - keine R-Zettel, sondern Handstempel 1947
 
mausbach1 Am: 13.10.2019 08:57:53 Gelesen: 655# 176 @  


Mischfankatur: Frz. Zone MiNr. 4, 7, 9, 10 - Saar MiNr. 211 I, 215 I, 222 I
Einschreiben: Nach Umbenennung des R-Zettel von Saarlautern (1935) auf den alten Namen Saarlouis




Nicht häufiger Tagesstempel mit kleiner Zahl im Kreis der PGLZ - Ankunftsstempel von Dillingen
 

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