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Thema: Einschreiben: Belege und Informationen
Das Thema hat 249 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 06.11.2021 23:19:59 Gelesen: 27293# 225 @  
Hallo,

ich habe hier einen Einschreiben-Brief mit Rückschein, bei dem der Rückschein nicht wie vorgesehen an den Absender zurückgeschickt wurde. Warum auch immer - er hängt noch hinten am Umschlag dran.

Zunächst die Vorderseite: Der Brief lief am 6.4.2011 von Plettenberg nach Köchingen. Das R-Label ist korrekt ausgefüllt.



Auf der Rückseite sieht man den einseitig noch angeklebten Rückschein, auf dem die Adresse des Absenders als Empfängeradresse eingetragen ist.



Hier nochmal beide Seiten des Rückscheins, mit dem aufgeklebten Teil des R-Labels.



Da der Beleg erst gerade mal 10 Jahre als ist, habe ich die Absender- und Empfängeradressen unkenntlich gemacht.

Viele Grüße
Christoph
 
Quincy Am: 16.11.2021 10:40:06 Gelesen: 26594# 226 @  
Irland

Einschreiben mit dem Sondermarkensatz "Vögel" (MiNr. 397/400) von Dublin nach Rülzheim (Südpfalz), abgestempelt am 2. Oktober 1979.

Daneben der zugehörige Einschreibebeleg (Vor- und Rückseite).



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 30.11.2021 14:21:35 Gelesen: 25733# 227 @  
Einschreiben mit 2 Einschreibmarken aus den Niederlanden nach Deutschland. Habe zu den Marken nichts gefunden, finde sie aber sehr schön. Es ist auch kein Nachweis erkennbar, dass dieser Beleg in Deutschland durch die CITIPOST Hannover (049/381-1/000 Ablagestelle Braunschweig) als Einschreiben zugestellt wurde.



VG Klaus Peter
 
Stefan Am: 30.11.2021 20:32:20 Gelesen: 25685# 228 @  
@ Ichschonwieder [#227]

Einschreiben mit 2 Einschreibmarken aus den Niederlanden nach Deutschland. Habe zu den Marken nichts gefunden, finde sie aber sehr schön. Es ist auch kein Nachweis erkennbar, dass dieser Beleg in Deutschland durch die CITIPOST Hannover (049/381-1/000 Ablagestelle Braunschweig) als Einschreiben zugestellt wurde.

Bei den niederländischen Briefmarken handelt es sich um normale Ausgaben, welche als Motiv jeweils einen Einschreibezettel zeigen. Die Sendung wurde nicht als Einschreiben frankiert, der eigentliche niederländische Einschreibezettel fehlt. ;-)

Die zur Frankatur verwendeten Briefmarken von 2011 sind nicht im Michel Westeuropa-Katalog (Ausgabe 2017/18) aufgeführt. Ich gehe daher von personalisierten Ausgaben aus. Die Nominale "1" entsprach im Jahr 2011 einem Wert von 0,46 Euro Porto. Seit dem Jahr 2010 werden verstärkt Portoklassen anstelle von Nominalen auf niederländischen Briefmarken abgedruckt, hier Portoklasse "1" = Brief im Inland bis 20g. Im Jahr 2011 lag das Auslandsporto für einen einfachen Brief in Europa bei 0,79 Euro. Deine Sendung wäre demnach etwas überfrankiert.

Entsprechend erfolgte seitens der Citipost Hannover auch keine gesonderte Bearbeitung dieser Sendung als Einschreiben. Mir ist generell nicht bekannt, dass die Niederlande Einschreibesendungen an deutsche Postmitbewerber zur Zustellung übergeben haben (und ich habe mehrere Hundert Sendungen aus den Niederlanden nach Privatpost-Deutschland in den Händen gehalten bzw. gesehen).

Gruß
Stefan
 
Briefuhu Am: 10.12.2021 11:51:40 Gelesen: 24418# 229 @  
Möchte hier einen R-Brief mit Rückschein vom 23.05.1997 von Waldbrunn nach Offenburg zeigen. Eine Mehrfachfrankatur mit einer Sondermarke, hier die Michel Nr. 1880 zu 4 DM, kommt ja doch nicht so häufig vor, deshalb im Michel Briefekatalog 2006 auch mit 70 Euro bewertet.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 11.02.2022 13:37:40 Gelesen: 20141# 230 @  
Jetzt wieder etwas Älteres. Ein R-Brief vom 23.06.1942 von der KdF Sammlergruppe Crailsheim an den Bürgermeister von Schrozberg. Ankunft in Schrozberg am 24.06.1942. Bunt frankiert mit 42 Pfennig, portogerecht 30 Pfennig für Einschreiben und 12 Pfennig für Fernbrief.



Schönen Gruß
Sepp
 
Stefan Am: 06.03.2022 18:39:23 Gelesen: 18430# 231 @  
Ergänzend zum Beitrag [#213] nachfolgend zwei weitere Belege zum "Pilotprojekt Barfreimachung" [1] der Deutschen Post AG aus den Jahren 1999/2000 aus dem tiefsten Süden Deutschlands:



C6-Sendung (Einschreiben) vom 21.10.1999 aus Endingen nach 36151 Burghaun



C6-Sendung (Einschreiben) vom 04.10.1999 aus Tettnang nach 36151 Burghaun

In beiden Fällen musste das Porto von 4,10 DM (1,10 DM Porto für die Sendung bis 20 g + 3,00 DM Einschreibeporto) bezahlt werden.

Gruß
Stefan

[1] http://www.jolschimke.de/label/pilotprojekt-barfreimachung-mehr-postautomation.html
 
Ichschonwieder Am: 16.04.2022 10:31:10 Gelesen: 15407# 232 @  
Einschreiben aus Österreich, aufgegeben am 19.05.2020 in 7132 Frauenkirchen, zugestellt in 66989 Nünschweiler (Deutschland).



VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 19.04.2022 16:58:59 Gelesen: 15070# 233 @  
Einschreiben aus der Republik Komi nach Deutschland. Es hat ein kompletter Satz Platz gefunden.

10.01.2005 Regionen der russischen Föderation



VG Klaus Peter
 
Michael Mallien Am: 22.04.2022 13:56:14 Gelesen: 14721# 234 @  
Heute in der Post diese Postsache per Einwurf-Einschreiben.



Das "P" vor dem "R" ist mir bisher noch nicht untergekommen. Steht es vielleicht für den Kombiservice Premiumadress & Einschreiben?

Viele Grüße
Michael
 
Araneus Am: 22.04.2022 14:27:24 Gelesen: 14715# 235 @  
@ Michael Mallien [#234]

Hallo Michael,

in der Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke Teil 8:Premiumadress“ [1] kommt die Kombination von Premiumadress und Einschreiben gar nicht vor.

Anders sieht es in der Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke DV-Freimachung“ [2] aus. Hierin heißt es (auf Seite 15):

"Premiumadress kann auch in Kombination mit einer Briefzusatzleistung national genutzt werden.

Bei gleichzeitiger Nutzung einer Briefzusatzleistung und Premiumadress wird der bestehende Frankiervermerk so erweitert, dass das Frankierlayout unverändert bleibt bis auf die Anordnung der Kennungen für Premiumadress und Einschreiben. Das große „P“ für Premiumadress wird links neben das große „R“ für Einschreiben in der selben Schriftart und –größe gesetzt. Beide Buchstaben stehen jeweils immer an derselben Stelle."


Ein Bild auf Seite 15 der Broschüre macht das deutlich:



Auch wenn im vorliegenden Fall keine DV-Freimachung vorliegt, kann man sicher davon ausgehen, dass bei der Frankierart 8 - Premiumadress die Verhältnisse vergleichbar sind und dass deine Vermutung damit richtig ist.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
[2] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-datamatrixcode-dv-freimachung_1.5.2.pdf
 
Ichschonwieder Am: 22.04.2022 20:49:37 Gelesen: 14657# 236 @  
Einschreiben 2012 von Argentinien nach Deutschland. Ganzsache mit eingedruckter Weihnachtsmarke und Inschrift 2012.

2009 Mi. Nr. 3097 B eine Graburne der Belen-Kultur
13.11.2012 Mi. Nr. 3480 Korb - Traditionelle Kultur



VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 26.04.2022 18:25:40 Gelesen: 14220# 237 @  
Heute ein Einschreiben aus Polen nach Deutschland.

15.06.1999 Mi. Nr. 3773 Polish Country Estates 1999
29.07.2005 Mi. Nr. 4199 Kirche in Sieradz
15.06.2007 Mi. Nr. 4317 N. Copernicus Planetarium Chorzow



VG Klaus Peter
 
Baber Am: 27.04.2022 08:49:11 Gelesen: 14109# 238 @  
Eine Einschreibsendung aus Haifa Israel, gelaufen 2015, bei der man die Briefmarke nicht sofort erkennt.

Der Umschlag ist doppelt so groß, die andere Hälfte hat aber keine postalischen Merkmale.

Die Postgebühr (blaue Marke) betrug 24 Schekel.



Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 06.05.2022 10:14:47 Gelesen: 13065# 239 @  
Großbrief per Einschreiben vom 12.12.2005, korrekt frankiert mit 3,49 Euro:

Großbrief: 1,44 Euro
EInschreiben: 2,05 Euro

Ein bundesdeutsches Einschreiben zu diesem Tarif wurde hier noch nicht gezeigt.

Die Freimachung erfolgte vom PC aus per STAMPIT



Viele Grüße
Michael
 
Ichschonwieder Am: 06.05.2022 10:59:18 Gelesen: 13054# 240 @  
Einschreiben/Rückschein der Kreissparkasse Staßfurt-Aschersleben 39418 Staßfurt vom 23.05.2005.



VG Klaus Peter
 
Totalo-Flauti Am: 26.05.2022 10:49:51 Gelesen: 10599# 241 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Einschreiben aus Leipzig vom 09.11.1936 nach Buenos-Aires frankiert mit einer Mi 530 und drei Mi 620. Das notwenige Porto betrug 30 Pfennig für die Einschreibegebühr und die restlichen 55 Pfennig waren für einen Brief bis 60 Gramm (einfacher Brief 25 Pfennig bis 20 Gramm und weitere 15 Pfennig je weitere 20 Gramm) notwenig. Der Brief durchlief die Devisenüberwachung, wie die Banderole auf der Rückseite beweist. Wann der Brief Buenos Aires erreichte ist leider nicht zu erkennen. Die Stempel dort waren wohl sehr trocken.

Mit liebenn Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Cheri50 Am: 26.05.2022 12:14:08 Gelesen: 10581# 242 @  
Guten Tag,

eine Tauschsendung als Einschreiber von Weiden nach Großstöbnitz.



Die Sendung wurde mit Stempel als "Beim Hauptpostamt 18 7018 Leipzig beschädigt eingegangen" gekennzeichnet.

Trotz der Tauschkontrollmarke wurde der Brief von der Zollkontrolle geöffnet. Ich vermute das der kontollierende Zöllner bei der Öffnung des Briefes unachtsam war und der Stempel zur Beschädigung als Alibi herhalten mußte.



Einen schönen Feiertag
Christoph
 
Briefuhu Am: 27.05.2022 10:57:36 Gelesen: 10485# 243 @  
Hab hier einen Brief (FDC) vom 06.06.1955 von Washington nach Bellerose, mit Aufkleber Certified Mail und einen dazugehörigen Zettel. Ich gehe davon aus, dass es sich hier um einen R-Brief mit Rückschein handelt, der aber nicht echt gelaufen ist, da der Rückschein nicht ausgefüllt ist. Die 15 c Marke trägt auch die Aufschrift Certified mail.




Schönen Gruß
Sepp
 
lueckel2010 Am: 27.05.2022 15:08:17 Gelesen: 10449# 244 @  
@ Briefuhu [#243]

Guten Tag, Sepp,

die Sendungsart "Certified Mail" wurde zum 7. 6. 1955 beim USPOD eingeführt. Einzelheiten dazu kannst Du dem nachfolgenden Scan entnehmen:



Das fällige Zusatzporto -15 c- wurde durch Verkleben der Mi.-Nr. 688 bezahlt. Ob auch andere 15 c-Frankaturen zugelassen waren, ist mir zurzeit nicht bekannt. Entsprechende Belege sind mir bis heute noch nicht "untergekommen". Da die von Dir gezeigte Empfangs-Bestätigung nicht entsprechend ausgefüllt/ gestempelt ist, ist zu vermuten, dass der FDC nie einen "Postsack von innen gesehen" hat.

Ob diese Sendungsart auch heute noch angeboten wird, ist mir nicht bekannt.

Wünsche ein schönes Wochenende und auch weiterhin viel Spaß am gemeinsamen Hobby.

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
Briefuhu Am: 27.05.2022 18:07:47 Gelesen: 10423# 245 @  
@ lueckel2010 [#244]

Hallo Gerd,

vielen Dank für die ausführliche Info.

Wünsche auch ein schönes Wochenende
Sepp
 
Cheri50 Am: 10.06.2022 16:05:18 Gelesen: 8744# 246 @  
@ Cheri50 [#242]

Hallo,

eine ähnliche Einschreibsendung an die gleiche Adresse wie im Beitrag [#242]:

,

Die Verfahrensweise ist ähnlich, nur die Beschädigungen sind noch heftiger.

Viele Grüße
Christoph
 
HWS-NRW Am: 11.06.2022 18:28:21 Gelesen: 8668# 247 @  
Hallo in die Runde,

heute kam ein "heiß" ersehnter Beleg mit selternen "Einreisresegenehmigungsmarken" aus Österreich. Ich hatte den Versand per Einschreiben gebeten, auch wenn ich für den Beleg gerade mal 8,50 Euro bezahlen musste.



Und so sieht der Beleg aus, alles sauber mit Sonderpostwertzeichen beklebt und. nichts davon entwertet, anscheinend habe die Postbediensteten dafür keine Zeit oder Lust mehr, schade drum, so kann der Brief einfach entsorgt werden.

Für mich war der Inhalt halt das wichtigere Dokument für meine Pässe-Sammlung.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 13.06.2022 14:50:13 Gelesen: 8614# 248 @  
Heute kam noch ein "unerwarteter" R-Brief an, hatte ihn tatsächlich fast vergessen. Und er enthielt so tolle neue Belege.



Und hier sieht man, wie es sich die Post gedacht hat, sauber verklebte Marken und ein passender Stempel.

mit Sammlergruß
Werner
 
DL8AAM Am: 05.08.2022 21:46:01 Gelesen: 4438# 249 @  
Hier zum Thema Benachrichtigungslabel



Einschreiben des Absenders (Kassenärztliche Vereinigung Thüringen, 99425 Weimar), frankiert per FRANKIT-Gerät 3D060007FC zu € 3,20 (Zusatz "Standardbrief Zusatzleistung"). Einschreibelabel (für Selbstbucher; Sendungsnummer aus der RH-Serie), Materialnummer 912-671-000, gedruckt von "enve print services GmbH" (86356 Neusäß) [1]; 09.04.2019.

Der Empfänger wurde nicht angetroffen, deshalb wurde eine Benachrichtungskarte erstellt und eingeworfen, auf der Sendung selbst, wurde ein weiteres entsprechendes Benachrichtigungslabel verklebt, 10.04.2019. Die Sendung sollte in der Postfiliale 37115 Duderstadt 1 (Jüdenstr. 19) abgeholt werden. Handschriftlicher Vermerk "23" für den "Lagerort". Da die Sendung aber nicht abgeholt wurde ging die Sendung an den Absender zurück, siehe "Zurück/Retour CN15"-Label; 25.04.2019. Eingang beim Absender am 30.04.2019, siehe Eingangsstempel der Landesgeschäftsstelle der KVT.

Bei dem überklebten Rechteckstempel handelt es sich um einem privaten Hinweisstempel des Absenders "Nur vom Arzt persönlich zu öffnen!"



Ein ähnliches Einschreiben ("Kompaktbrief Zusatzleistung" zu € 3,35) vom 02.05.2019, nur verweist das aufgeklebte Benachrichtigungslabel nun auf "Dorles Laden / Postagen.." in 99734 Nordhausen (Hauptstr. 36), 07.05.2019. In diesem Fall wurde die Sendung aber auch abgeholt ;-)

Nur am Rande, das Layout dieses Benachritigungslabel hat sich von 1-2 Jahren etwas verändert. Hier ein Beispiel eines weiteres Arztbriefes (Großbrief, Einschreiben Rückschein zu € 6,25) vom 30.06.2021. Label vom 01.07.2021:



Hier die Benachrichtungslabel im direkten Vergleich:



Beste Grüße
Thomas

[1] https://enve-print.de/sites/index.php
 

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