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Thema: (?) (822) Altdeutschland Preussen Belege
Das Thema hat 831 Beiträge:
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Magdeburger Am: 09.06.2018 16:08:59 Gelesen: 24844# 807 @  
@ hajo22 [#806]

Hallo Hajo22,

Letzttagsbrief

Mit freundlichem Sammlergrus

Ulf
 
hajo22 Am: 09.06.2018 16:15:35 Gelesen: 24840# 808 @  
@ Magdeburger [#807]

Letzttagsbrief

Richtig. Für den versierten Preussen-Kenner natürlich eine viel zu einfache Frage. Schwerer wäre es gewesen das Alter des Absenders zu benennen.

Wie viele Letzttagsbriefe von Preussen kennst Du?

hajo22
 
Magdeburger Am: 09.06.2018 16:18:59 Gelesen: 24838# 809 @  
@ hajo22 [#808]

Wie viele Letzttagsbriefe von Preussen kennst Du?

Ich muß gestehen, dass mich dies nicht sonderlich interessiert und so auch keine Statistik dazu führe.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 09.06.2018 19:58:40 Gelesen: 24787# 810 @  
@ Magdeburger [#809]

Ein Letzttagsbrief mit preussischen Marken interessiert Dich nicht?

Ich habe insgesamt 3 Stück + den gezeigten bislang gezählt (in über 30 Jahren). Vielleicht habe ich mich auch vertan, ich muß nochmal die 3 Preussen-Boker-Kataloge und die Kruschel-Kataloge durchsehen. Natürlich beziehen sich die 3 genannten Exemplare auf Auktionslose, wobei ich leider keine Kopien gemacht habe bzw. keinen Kopierer hatte. Auf den Internetplattformen hatte und habe ich keine Suchfunktion laufen. M.a.W. der Zufall war im Spiel.

Vielleicht weiß Silbergroschen,bayern klassisch, Markus Pichl oder Benjamin Voigt mehr?

Ich werde vielleicht die Arge Preussen anschreiben.

hajo22
 
bayern klassisch Am: 09.06.2018 22:38:58 Gelesen: 24755# 811 @  
@ hajo22 [#810]

Das ist natürlich nicht meine Baustelle, auch wenn ich mal als Preussen - Sammler angefangen haben, Altdeutschland zu sammeln. Ich denke, dass es sicher 10 Briefe gibt vom 31.12.1867.

Am ehesten müsste ein Prüfer das wissen, oder das Haus Köhler, die über eine sehr gute Kartei verfügen. Frage doch mal dort an - die sind sehr auskunftsfreudig, wenn man nett ist (oder Altkunde).

Liebe Grüsse,
Ralph
 
hajo22 Am: 09.06.2018 23:01:40 Gelesen: 24749# 812 @  
@ bayern klassisch [#811]

Danke für Deine Rückmeldung. "Altkunde" bin ich schon, dann brauche ich also nicht nett sein?

Ich habe mal nachgesehen: Boker-Katalog Band 1 (1991), Seite 52, wurde die gleiche Frankatur (2x6 Pfge. Nr.15) auf Letzttagsbrief angeboten (Ausruf 1.000 DM/Zuschlag 1.300 DM ohne NK). Wobei der nachverwendete T&T-Stempel nur den 31.12. zeigt und nicht die Jahreszahl. Diesen Brief hatte ich in meiner kleinen Statistik übersehen.

Meine Gebote auf diverse Boker-Preußenbriefe liefen ins Leere, damals war ich bei diesem atemberaubenden Material chancenlos.

Ich denke auch, daß mehr als 10 Letzttagsbriefe existieren. Ich kenne nur 5 mit meinem Exemplar (der mit Jahreszahl im Stempel noch schöner ist).

Neuer Wunsch: Ein Ersttagsbrief, das wär`s eben! Aber Halt, das ist für den Normalsammler unerreichbar und die Suche zwecklos.

Man muß auch nicht alles haben.

hajo22
 
Markus Pichl Am: 09.06.2018 23:14:03 Gelesen: 24743# 813 @  
@ hajo22 [#810]

Hallo hajo22,

Letzttagsbriefe gibt es nach meiner Erinnerung einige, wenn ich auch darüber noch kein Archiv erstellt habe. In jedem Fall dennoch meinen Glückwunsch zu diesem schönen Letzttagsbrief.

In der im Jahre 2004 beim Auktionshaus Ulrich Felmann in Düsseldorf versteigerten Preussen-Sammlung von Dr. Heinrich Spahrkäs befanden sich drei Letzttagsbriefe.

Los-Nr. 292, blieb bei Ausruf 200.- unverkauft.



Los-Nr. 293, wurde bei Ausruf Euro 600.- mit 720.- zugeschlagen. Die Tagesziffer "31" kopfstehend. Vielleicht eines der schönsten Letzttagsbriefe von Preussen.



Los-Nr. 294, wurde für die geforderten Euro 250.- zugeschlagen. Tages- und Monatsziffern in der Stellung vertauscht.



Mit der Auflösung der Sammlung Sparkähs hatte ich nichts zu schaffen. Jedoch sorgte ich damals im Auktionssaal für das eine oder andere Ergebnis. Im Saal saßen des Weiteren ein paar ARGE-Mitglieder, welche den Eindruck erweckten, dass sich diese einig waren, wer auf welches Los bietet.

Beste Grüße
Markus

P.S. Bilder entstammen aus dem Online-Archiv des Auktionshaus Ulrich Felzmann
 
hajo22 Am: 09.06.2018 23:44:45 Gelesen: 24726# 814 @  
@ Markus Pichl [#813]

Vielen Dank Markus. Da mir der Katalog nicht vorlag, kann ich jetzt 3 weitere hinzuzählen.

Die Einzelfrankatur der 6 Pfge. wurde vermutlich deshalb nicht verkauft, weil die Marke doch starke Mängel aufweist.

Zweifellos der Schönste der 3 Belege ist die 3 Pfg.-Ganzsache mit Zusatzfrankatur und war mit 720 € Zuschlag, also rd. 900 € noch ein "Schnäppchen".

Schönen Abend und Danke nochmal.

hajo22
 
Magdeburger Am: 10.06.2018 08:29:12 Gelesen: 24700# 815 @  
@ hajo22 [#810]

Ein Letzttagsbrief mit preussischen Marken interessiert Dich nicht?

Hallo Hajo22,

da ich mich eher nur mit den Stempeln von Magdeburg befasse, lasse ich solche "teuren" Belege liegen. Diese wandern eher nur in einer "Ablage". Ausnahmen sind nur Paketbegleitungen in Verbindung mit Magdeburg.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 10.06.2018 11:27:36 Gelesen: 24684# 816 @  
@ Magdeburger [#815]

Ich verstehe. Du bist "eigentlich" und hauptsächlich Heimatsammler von Magdeburger Belegen.

Schönen Sonntag,

hajo22
 
kdoe Am: 11.07.2018 19:45:23 Gelesen: 15668# 817 @  
Hallo

ich bräuchte mal Hilfe bei einem Brief.

Erstaunlich für mich ist erst einmal, dass ein privater Absender ein Couvert mit dem Eindruck "Königreich Preussen + Adler" verwendet! Ich kenne jetzt drei Briefe davon - alle vom gleichen Absender "F. F. Greiner Stützerbach". Einer dieser Briefe ist auf 1866 datierbar - die beiden anderen sind nicht datierbar - ich denke jedoch auch 1866 oder 1867.

Ein paar Stellen kann ich nicht lesen und die Taxierung ist mir auch unklar - vielleicht kann jemand helfen?

Hierbei 1 Kiste sig. F.G. / 1070 Witten
Postnachnahme Fünf Thaler 13 ......

5 ...12 ....
Herrn F. Soeding
Witten

Die Taxierung betrug erst 163 3/4 (welche Währung?) und wurde auf 172 3/4 geändert. Warum?

Die 855 ist vermutlich eine Absender-eigene Registriernummer?

Rückseitig ist eine "9." und neben und im Ausgabe-Stempel etwas für mich Undefinierbares.



Gruß und Danke
Klaus
 
Michael D Am: 11.07.2018 20:25:28 Gelesen: 15653# 818 @  
@ kdoe [#817]

Hallo Klaus,

die Postnachnahme betrug 5 Thaler 13 sgr (Silbergroschen) 9 Pf (Pfennige). Das Paket wog 5 Pfund 12 Loth

Der Nachnahmebetrag wurde in Silbergroschen umgerechnet und groß notiert: 163 3/4 (Silbergroschen).

Dazu kam die Paketgebühr, hier das Minimum der doppelten Brieftaxe, mit 6 Sgr. sowie die Prokura-Gebühr von 3 Sgr. (je 1 Thaler 1/2 Sgr. Prokura), in Summe also 9 Sgr.

Der ursprüngliche Nachnahmebetrag war dann durchzustreichen und die Gesamtsumme aus Nachnahme + Prokura + Paketgebühr zu notieren: 172 3/4 Sgr.

Gruß
Michael
 
kdoe Am: 13.07.2018 12:30:20 Gelesen: 15175# 819 @  
Hallo Michael,

vielen Dank! Die auf der Rückseite angeschriebene "9" ist also die Summe aus Paket- und Prokura-Gebühr? Oder noch etwas Anderes?

gruß Klaus
 
Magdeburger Am: 13.07.2018 14:16:02 Gelesen: 15136# 820 @  
@ kdoe [#819]

Die auf der Rückseite angeschriebene "9" ist also die Summe aus Paket- und Prokura-Gebühr?

Hallo Klaus,

so wird es sein.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 21.07.2018 17:12:45 Gelesen: 12641# 821 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute ein Weihnachtsbrief von Hamburg nach Dessau an den Lederfabrikanten Fachmann.



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Baldersbrynd Am: 17.08.2018 12:03:51 Gelesen: 7200# 822 @  
Hallo Preußen Freunde,

ich habe dieser Brief, gesendet von Köln nach Mareuil sur Ay am 17.11.1846, über Saarbrükken und Forbach. Gewicht 5 Gramm.

Abstand von Köln bis Saarbrücken ist 190 km oder 25,33 Meilen.
Preussisch Porto für einfachen Brief, zwischen 20 und 30 Meilen war 3 Sgr., umgerechnet bis 4 Decimes, Porto gültig von 1.10.1844 bis 30.9.1848.

Abstand von Forbach bis Mareuil sur Ay ist 209 km.
Französisches Porto war 5 Decimes für Brief bis 7½ Gramm gesendet zwischen 150 und 220 km. Porto gültig von 1.1.1828 bis 31.12.1848.

Porto zusammen ist dann 9 Decimes, aber auf dem Brief steht 10 Decimes, was habe ich nicht genau berechnet? Die 1 D im Oval ist 1 Decimes Zuschlaggebühr für Zustellung in Landgebiet.

Viele Grüße
Jørgen


 
briefmarkenwirbler24 Am: 20.08.2018 12:35:03 Gelesen: 6469# 823 @  
Hallo zusammen,

diesen schönen Brief habe ich vor längerer Zeit von einem lieben Sammlerfreund erhalten. :)

Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, sage ich von vorne herein, dass die Beschreibung ebenfalls von ihm stammt.

Es handelt sich um einen schweren Brief aus Berlin vom 10.2.1842 nach Wohlen, der gänzlich unfrei lief. Oben links erkennt man die Notierung 7/8 Loth, womit er 1,5-fach schwer taxiert wurde.

Preußen setzte in Folge dessen 9 2/4 Sgr. an, die Baden in 35 Kreuzer reduzierte. Dazu kam das badische Transitporto von 18 Kreuzer, so dass man bis Basel auf eine Forderung von 53 Kreuzer kam. Basel schlug für sich und den Aargau gleich 8+4 = 12 Kreuzer drauf, so dass die reine Postforderung 55 Kreuzer betrug. Weil im Aargau keine ungeraden Kreuzer zu notieren waren, rundete man auf 66 Kreuzer auf. Hier stellt man fest, dass die Schweiz nicht wie die süddeutschen Staaten agierte, wo man 1 Gulden 6 Kreuzer notiert hätte.

Liebe Grüße

Kevin


 
Baldersbrynd Am: 05.09.2018 12:36:46 Gelesen: 2774# 824 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ich habe diesen Brief gefunden auf Malmex 2018 Briefmarkenausstellung.

Gesendet von Hamburg am 27.5.1864 nach Berlin, hier angekommen am 28.5.
Porto 3 Sgr. geschaut mit ein große "3".

In Feuser Deutsche Vorphilatelie Supplement Katalog steht auf Seite 87 Nr. 667 dass das Stempel sind von NDP und von 1869.

Kennt jemand etwas mehr über dieser Stempel?

Viele Grüße
Jørgen




 
bayern klassisch Am: 05.09.2018 13:20:13 Gelesen: 2752# 825 @  
@ Baldersbrynd [#824]

Lieber Jörgen,

ich meine es war ein Stempel des NDP (Preussens) für Portobriefe über 20 Meilen nach Preussen in Hamburg.

Vielleicht wissen Preussen - Kenner mehr zu ihm zu sagen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Michael D Am: 05.09.2018 13:54:49 Gelesen: 2741# 826 @  
@ Baldersbrynd [#824]

Hallo,

den Stempel gibt es ab den frühen 1860er Jahren beim preußischen Postamt in Hamburg und Bremen (seltener). Man findet ihn auch auf Briefen ins Ausland (Finnland, Russland). Es gibt dann noch einen gleichartigen, aber deutlich selteneren Stempel "6".

Gruß
Michael
 
Baldersbrynd Am: 05.09.2018 14:01:05 Gelesen: 2739# 827 @  
Lieber Ralph und Michael,

Danke für Eure Antwort. Ich weiss, was ich schrieben will auf meine Seite mit diesem Brief. Ich habe noch eine gleiches ohne Jahresangabe und mit blaue "3".

Liebe Grüße
Jørgen
 
Baldersbrynd Am: 05.09.2018 23:29:32 Gelesen: 2565# 828 @  
Hallo,

Brief aus Elberfeld nach Rosenburg bei Bonn gesendet am 13.6.1867. Porto 1 Sgr. für Brief bis 1 Loth für unter 10 Meilen.

Links von die Briefmarke steht etwas mit blau geschrieben, kann jemand das lesen?

Ich habe zwei Kopien von diesem Text eingesetzt, der eine kopfstehend.

Viele Grüße
Jørgen



 
Michael D Am: 06.09.2018 08:08:08 Gelesen: 2348# 829 @  
Hallo Jørgen,

ich lese da nachges(andt) 12/6

Also erst als Ortsbrief frankiert und aufgegeben, dann in den Raum Bonn nachgesandt. Das Datum 12/6 passt allerdings nicht zum Stempeldatum, ein 13/6 kann ich aber nicht lesen.

Gruß
Michael
 
Baldersbrynd Am: 06.09.2018 09:21:42 Gelesen: 2323# 830 @  
Hallo Michael,

Danke für Deine Antwort. Ich glaube dass Du hast recht mit Deiner Beschreibung. Vielleicht ist das geschriebende Datum 14/6.

Viele Grüße
Jørgen
 
bayern klassisch Am: 06.09.2018 10:05:05 Gelesen: 1099# 831 @  
Liebe Freunde,

nur ein Beifang: Trier 1.6.1864 für 1 Silbergroschen nach Luxemburg - Stadt und dort noch am selben Tag angekommen. Nichts besonderes also.



Liebe Grüsse von bayern klassisch, der den Brief wirklich nicht braucht.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Luxemburg Eingehende Briefe"]
 

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