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Thema: (?) (864) Altdeutschland Preussen Belege
Das Thema hat 864 Beiträge:
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Baldersbrynd Am: 29.10.2018 10:30:50 Gelesen: 23282# 840 @  
Hallo,

Brief aus Königsberg Preussen nach London, gesendet am 2.10.1846. Der Brief wog 1 Lot (oben links) und das preussische Porto war 7½ Sgr. für Briefe zwischen ¾ und 1 Lot in Entfernung zwischen 50 und 100 Meilen, die Entfernung zwischen Königsberg und Hamburg ist 92 Meilen.

Dieses Porto ist geschrieben unten links, über der 7½ steht 7. Ist das das Porto von dem preussischen Postamt in Hamburg nach dem Schiff nach England? Das englische Porto ist 3 Sh. 4 Pence für diesen Brief nach London. Was war das Gewicht in England? Was bedeutet das "8" oben rechts? Oben steht fr(anco). Hamburg oder ist es pr. Hamburg.

Viele Grüße
Jørgen


 
bayern klassisch Am: 29.10.2018 11:53:02 Gelesen: 23260# 841 @  
@ Baldersbrynd [#840]

Lieber Jörgen,

oben links steht 1 Loth, also ein preussisches Loth, damit müsste der Brief über 1/2 bis 3/4 Unze gewogen haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Baldersbrynd Am: 30.10.2018 14:27:22 Gelesen: 23076# 842 @  
@ bayern klassisch [#841]

Lieber Ralph,

Danke für Deine Antwort.

Ich glaube, das ist zwischen 0.4 und 0,5 Unze. Ein Englischer Ounze ist 28,35 Gramm.

Liebe Grüße
Jørgen
 
Magdeburger Am: 31.10.2018 10:32:09 Gelesen: 22882# 843 @  
@ Max78 [#839]

Lieber Max,

ich habe mich riesig gefreut, wieder mal was von dir hier zu lesen. Hoffentlich hast du der Philatelie nicht abgeschworen.

Liebe Sammelfreunde,

heute ein nette Ganzsache etwa aus dem Jahre 1852:



Innerhalb eines Tages ging es von Dessau nach Potsdam - der Strassenname erschliesst sich mir nicht. Es war auch mein einziger Kauf in Sindelfingen.

Besonders ist hier noch zu erwähnen, dass der Ortsaufgabestempel ohne den Rahmenbruch zu sehen ist.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
inflamicha Am: 31.10.2018 12:41:38 Gelesen: 22859# 844 @  
@ Magdeburger [#843]

Hallo Ulf,

es handelt sich um die Nauener Straße (zwei Treppen hoch).

Gruß Michael
 
Lutwinus Am: 31.10.2018 13:14:32 Gelesen: 22845# 845 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

ich möchte hier einen Ganzsachenumschlag des Norddeutschen Postbezirkes mit einem nachverwendeten Preussischen Rahmenstempel vom 24.08.1870 aus Neunkirchen/Saar nach Fulda zeigen. Rückseitig ist der Ankuftsstempel aus Fulda 25.08.1870 zu sehen. Das heutige Saarland war einst in die Altdeutschen Staaten Preussen und Bayern aufgeteilt.



Liebe Grüße Jörg
 
hajo22 Am: 07.11.2018 13:43:50 Gelesen: 20106# 846 @  
5 Sgr. Mischfrankatur zwischen der 2. und 3. Kopfausgabe des Königs (Nrn. 8/11) auf komplettem Faltbrief aus Danzig vom 4.6.(1861) nach London, Ankunft 7.6.61.

Der Brief kombiniert reizvoll die Sammelgebiete Preussen und Danzig.



hajo22
 
Magdeburger Am: 17.11.2018 15:07:35 Gelesen: 17191# 847 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein einfacher Brief am Dessauer Bahnhof aufgegeben und nach Berlin gelaufen.



Die 2 Sgr.-Marke wurde mit dem Nummerstempel 105 entwertet und vorschriftsmäßig der Ortsstempel mit abgeschlagen. Siegelseitig ist der Streckenstempel der 2. Tour von Leipzig nach Berlin sowie der Ankunftsstempel zu sehen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 17.11.2018 18:42:31 Gelesen: 17103# 848 @  
Paketbegleitbrief No. 534 "1 Paket in Wachsleinwand" aus Grottkau (Reg.Bezirk Oppeln) vom 18.7.(ohne Jahr) nach Breslau, Ank. roter (Packkammerstempel) Breslau 19.7.(o.J.), Rückseite Ausgabestempel.



Ganzsachenumschlag zu 1 Sgr. + 1 Sgr. Adler = 2 Sgr. = Mindestgebühr.

hajo22
 
Magdeburger Am: 02.12.2018 16:12:05 Gelesen: 12378# 849 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein netter Beleg etwas aus 1849:



Am 28.06. ging ein Insinuationsdokument portofrei von Magdeburg nach Berlin. Der Justizbeamte Kühne bestätigte die Portofreiheit. Erst am 30. war dieses in Berlin, wo sie auch zugestellt werden sollte. Der Briefträger Hoffmann im R(evier)? 127 notierte: "Adressat ist am 12.ten Juni aus Berlin gereist, wohin ist unbekannt", worauf er am 01.07. retour lief.

Einen schönen 1. Advent wünscht

Ulf
 
hajo22 Am: 03.12.2018 14:27:41 Gelesen: 12056# 850 @  
Nach der von Preußen gewonnenen Schlacht bei Langensalza (27./28.6.1866) und der Besetzung des Königreichs Hannover, das fortan preussische Provinz wurde, ging am 1.10.1866 auch das hannoversche Postwesen auf Preußen über.



Preussischer Ganzsachenumschlag zu 1 Sgr. (U 26A, Klappe mit langer Gummierung) gestempelt mit blauem nachverwendeten Hannoverstempel vom 20.5.(1867) nach Freudenberg bei Bassum.

hajo22
 
Magdeburger Am: 03.12.2018 16:21:53 Gelesen: 12038# 851 @  
@ hajo22 [#850]

Hallo Hajo22,

eine nette Ganzsache.

Liebe Sammelfreunde,

hier ein Brief zum Nachdenken:



Wichtig ist noch, dass er aus dem Jahre 1858 stammt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 03.12.2018 16:27:53 Gelesen: 12035# 852 @  
@ Magdeburger [#851]

Lieber Magdeburger,

offenbar hatte man den Brief in den Briefkasten eingelegt, keine Marke verklebt, aber franko notiert, so dass er frankiert hätte abgehen sollen.

Daher notierte die Aufgabepost unten links "Briefkasten" und ein Namenszeichen.

Später hat man wohl die benötigten 4 Silbergroschen beim Absender beikassiert und dann folgerichtig 3 Sgr. für Preussen und 1 Sgr. Weiterfranko für die Niederlande notiert (Arnhem lag im 1. Rayon).

Ein tolles Stück!

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 03.12.2018 16:44:16 Gelesen: 12029# 853 @  
@ bayern klassisch [#852]

Lieber Bayern Klassisch,

offenbar hatte man den Brief in den Briefkasten eingelegt, keine Marke verklebt, aber franko notiert

so ist es - der Absender wird das Postamt beauftragt haben, Briefe zu frankieren und bezahlte dies später.

Interessant ist noch, dass der eine Silbergroschen Weiterfranco preussischer Seits für Holland in 5 Cents reduziert worden sind.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 09.12.2018 17:03:35 Gelesen: 10307# 854 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute dieser Beleg:



Am 17.03.1856 am Bahnhof Fürstenwallufer Magdeburg aufgegebener eingeschriebener Brief nach Quedlinburg. Siegelseitig ist kein Ausgabestempel angebracht worden - etwas ungewöhnlich und auch die vorderseitige Notierung des Bestellgeldes von 6 Pfennige.

Schaut man sich die Steck-Typen im Datum an, wird deutlich, dass die Monatsangabe deutlich größer ist als der Rest.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 09.12.2018 17:09:12 Gelesen: 10306# 855 @  
@ Magdeburger [#854]

Lieber Magdeburger,

könnte es nicht statt eines Bestellgeldes nur die Reco - Nummer sein, die vorne mittig notiert wurde?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 09.12.2018 17:26:56 Gelesen: 10298# 856 @  
@ bayern klassisch [#855]

Lieber Bayern Klassisch,

an diese Nummer habe ich gar nicht gedacht, jedoch bleibe ich erst einmal bei meiner Ansicht, dass es 6 Pfennige sind und keine Reko-Nummer, welche somit m.E. nicht angeben wurde.

Ich werde demnächst einmal schauen, was die Bahnverbindung nach Hannover bzw. Halberstadt sagen. Eventuell ging der Zug gleich los.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 09.12.2018 17:45:33 Gelesen: 10289# 857 @  
Der Zug ging 15.12 Uhr los - je nach genauer Aufgabe könnte es sehr knapp gewesen, da zwischen 14 - 15 Uhr.

Der Brief wird somit auch noch am gleichem Tag angekommen sein und auch durch einen Briefträger zugestellt worden sein.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
becker04 Am: 17.01.2019 07:53:14 Gelesen: 521# 858 @  
Guten Morgen,

für den heutigen Tag zeige ich einen 150 Jahre alten Brief aus Rehden in Westpreußen nach Berlin



Viele Grüße
Klaus

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw."]
 
Baldersbrynd Am: 17.01.2019 14:38:34 Gelesen: 436# 859 @  
Hallo

Brief aus Wernigerode nach Markt Einersheim bei Possenheim, gesendet am 16.1.1847.

Porto von Wernigerode nach Würzburg 3 Sgr. mit rot geschrieben. Ich meine das war 32 Meilen zwischen Wernigerode und Würzburg und das Porto war dann 4 Sgr.
Umgerechnet bis 11 Kr. und dazu 3 Kr. in Bestellgeld, zusammen 14 Kr. erhoben bei dem Empfänger.

Viele Grüße
Jørgen


 
Magdeburger Am: 17.01.2019 15:52:24 Gelesen: 412# 860 @  
@ Baldersbrynd [#859]

Hallo Jørgen,

darf ich korrigieren, für Preussen wurden 3 Sgr. angeschrieben und in 11 Kreuzer reduziert, welche in die Auslage genommen wurden. Für mich sieht es auch aus, als wenn 4 weitere Kreuzer für Bayern anfielen. Das Gesamtporto von 15 Kreuzer wurde nicht notiert.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 17.01.2019 16:23:21 Gelesen: 403# 861 @  
@ Baldersbrynd [#859]

Lieber Jörgen,

ein sehr schöner Brief aus bekannter, umfangreicher Korrespondenz!

Der liebe Magdeburger hat Recht - ab 1.1.1845 gewährten Preussen und Bayern sich nur bei der bilateralen Korrespondenz die Anwendung der jeweils günstigen Inlandstarife. Für Preussen bedeutete dies ein Maximum von 4 Silbergroschen - hier waren es nur 3, weil der Aufgabeort zur bayerischen Grenze nicht ganz so weit entfernt lag.

Bayern notierte nach seinem Inlandstarif vom 1.1.1843 über 6 bis 12 Meilen im 1. Gewicht (bis 1/2 Loth) 4 Kreuzer, die oft von Possenheim, der Zielpostexpedition, nicht addiert wurden, wenn sie so klar angeschrieben standen, wie bei deinem Brief. Der Grund mag darin liegen, dass die herrschaftliche Post jeden Tag (auch Sonntag!) von einem Boten des hohen Hauses abgeholt wurde und der Empfänger monatlich seine Schulden bei der Post entrichtete (man hat also anschreiben lassen und hatte ein Postfach, wie man heute sagen würde und das kostete 5 Gulden im Jahr ohne Anschreibung, aber 10 Gulden im Jahr mit Anschreibung wie hier und die flossen in die Tasche des dortigen Postexpeditors).

Die Leitwegsvorgabe über Würzburg wurde von Preussen eingehalten - oft auch nicht. Der Würzburger Auslagestempel war nicht auf der preussischen Taxe von 3 (Sgr.) abzuschlagen, sondern auf der in rheinischen Kreuzern reduzierte Taxe, hier mit dem Faktor 3,5 von 10,5 auf 11 aufgerundet, die Preussen später von Bayern erstattet bekam.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
hajo22 Am: 17.01.2019 16:45:31 Gelesen: 392# 862 @  
Anfrage gelöscht.

hajo22
 
Baldersbrynd Am: 17.01.2019 23:03:07 Gelesen: 298# 863 @  
@ Magdeburger [#860]
@ bayern klassisch [#861]
@ hajo22 [#862]

Hallo Ulf, Ralph und hajo22,

besten Dank für Eure Antwort mit Korrektur und einer guten Beschreibung.

Liebe Grüße
Jørgen
 
Baldersbrynd Am: 18.01.2019 15:48:53 Gelesen: 105# 864 @  
Liebe Preussensammler,

hier noch ein Preussen Brief, gesendet von Stettin nach Bordeaux am 24.3.1851.

Preussen Porto von Stettin nach Aachen 3 Sgr. umgerechnet bis 5 Dec. und 20 Dec. für Doppelbrief von Aachen nach Bordeaux.

Kann jemand dieses bestätigen?

Auf der Siegelseite zwei Streckenstempeln: Berlin-Minden und ein schlecht lesbarer vielleicht Berlin-Posen?

Liebe Grüße
Jørgen




 

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