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Thema: Altdeutschland Preussen: Schöne Belege
Das Thema hat 820 Beiträge:
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Baldersbrynd Am: 18.03.2018 11:34:56 Gelesen: 34267# 796 @  
Hallo Alle,

Brief aus Königsberg Pr. nach Reims Frankreich, gesendet am 10.2.1829. Porto von Königsberg Pr. nach Givet über Aachen 13 dec. Französische Porto 4 Dec. für Brief gesendet zwischen 80 und 120 Km. Porto zusammen 17 Dec. für einfachen Brief. Oben rechts steht "9" (?) ich meine das ist 9 Gramm dann ist der Brief in der 2. Gewichtsklasse 7½ bis 10 Gramm, dann bleibt das Porto multipliziert mit 1½ = 25,5 erhöht bis 26 Dec. Ich meine, dass das Gewicht ist geändert bis 10 Gramm, siehe 2. Bild (sehr undeutlich). Dann wird der Portobetrag multipliziert mit 2 und bleibt 34 Dec. wie geschrieben auf der Brief. Das französische Porto ist von 1.1.1828 und das preußische von 1.5.1818 bis 28.2.1837.

Gibt es eine andere Lösung?

Viele Grüße
Jørgen


 
bayern klassisch Am: 18.03.2018 13:08:54 Gelesen: 34247# 797 @  
@ Baldersbrynd [#796]

Lieber Jörgen,

der Rötel 9 rechts hatte nichts mit dem Gewicht zu tun, welches, wenn überhaupt, praktisch immer oben links notiert wurde.

Dein Brief wog 10 g, daher fiel er in die 3. Gewichtsstufe und deine Rechnung müsste stimmen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Baldersbrynd Am: 18.03.2018 13:30:13 Gelesen: 34238# 798 @  
@ bayern klassisch [#797]

Lieber Ralph,

nochmals vielen Dank für Deine Hilfe.

Liebe Grüße
Jørgen
 
Magdeburger Am: 24.03.2018 11:33:35 Gelesen: 33298# 799 @  
Liebe Sammelfreunde,

handschriftliche Ortsaufgaben sind immer wieder schön anzusehen:



Ganzsache 3 Sgr. in den 1860iger Jahren am Zug in Richtung Berlin aufgegeben. Ziel war Königsberg in Preussen, wo er auch am Folgetag ankam. Der Wertstempel wurde mit dem Streckenstempel Minden - Berlin am 8.6. der II. Tour entwertet und Magdeburg handschriftlich daneben gesetzt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 30.03.2018 16:27:51 Gelesen: 32353# 800 @  
Liebe Freunde,

2 nette Briefe eines noch netteren Sammlerfreundes zeigen die Schönheit preussischer Briefe in die Schweiz.

Wer sich die Beschreibung zutraut, darf diese gerne mal vornehmen. Nur keine falsche Zurückhaltung!



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 30.03.2018 18:15:28 Gelesen: 32339# 801 @  
@ bayern klassisch [#800]

Lieber Bayern Klassisch,

der 1. Brief ist doppelt schwer, also 6 Sgr. für Preussen + 4 Sgr. in den 2. Schweizer Rayon.

Der 2. Brief ist einfach schwer, jedoch eingeschrieben, also 3 Sgr. für Preussen + 2 Sgr. Rekommandierung + 2 Sgr. in den 2. Schweizer Rayon.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 30.03.2018 19:55:40 Gelesen: 32331# 802 @  
@ Magdeburger [#801]

Lieber Magdeburger,

vielen Dank.

Der 1. Brief war aber um 2 Groschen = 6 Kreuzer überfrankiert, weil Baden nur 6 statt 12 Kreuzer an die Schweiz vergütete.

Der 2. Brief lief im 1866er Krieg und wurde vom Kriegsgegner Preussen an den Kriegsgegner Baden gegeben.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

P.S. Habe gerade in meinem Zangerle nachgeschaut und da wäre Bern im 2. Rayon, obwohl es von Basel nach Bern unter 70 km sind und es von daher im 1. Rayon liegen müsste ...
Leider habe ich nicht die badischen Listen, deren es hier bedürfte.
 
Magdeburger Am: 06.05.2018 16:02:25 Gelesen: 25204# 803 @  
Liebe Sammelfreunde,

manchmal sind auch ganz einfache Belege schön:



Am 05.10.1867 ging der Brief von Magdeburg nach Naumburg, wo er am Folgetag ankam. 2 Sgr. Franco war bei einem einfach schweren Brief zwischen 10 - 20 Meilen korrekt, was hier zutraf.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 20.05.2018 11:43:03 Gelesen: 22790# 804 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute geht es von Magdeburg in das schöne Würzburg:



Gelaufen ist er im Jahre 1855 und wie üblich mußten 3 Sgr. Franco verklebt werden. Verwendet wurde eine 2 und 1 Sgr. - Marke der ersten Ausgabe, welche jeweils in den Ecken angebracht wurden. Entwertet wurden diese mit dem Nummernstempel 907 der Bahnhof-Expedition.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 03.06.2018 17:00:25 Gelesen: 13489# 805 @  
Liebe Sammelfreunde,

der letzte Beleg lief ja von Magdeburger Bahnhof Fürstenwall-Ufer aus und heute setze ich hier an:



Der gleiche Aufgabeort, vom 17.03.1856 ging es diesmal nach Quedlinburg. Der Brief wurde eingeschrieben und bar mit 3 Sgr. bezahlt (2 Sgr. Reko + 1 Sgr. Brief bis 10 Meilen).

Auffallend ist die Ziffertype in der Monatsangabe beim Aufgabestempel und dass das Bestellgeld von 6 Pfennige vorderseitig, nicht siegelseitig wie normal, notiert wurde.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 09.06.2018 15:54:07 Gelesen: 12113# 806 @  
Kürzlich konnte ich auf einer bekannten Internetplattform nach hartem Bieterkampf einen Preussen-Brief erwerben, den ich in dieser Form schon (sehr) lange gesucht hatte.

Wer erkennt die Besonderheit?



Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern manchmal auch schon im Juni kann Weihnachten sein für den Philatelisten.

hajo22
 
Magdeburger Am: 09.06.2018 16:08:59 Gelesen: 12108# 807 @  
@ hajo22 [#806]

Hallo Hajo22,

Letzttagsbrief

Mit freundlichem Sammlergrus

Ulf
 
hajo22 Am: 09.06.2018 16:15:35 Gelesen: 12104# 808 @  
@ Magdeburger [#807]

Letzttagsbrief

Richtig. Für den versierten Preussen-Kenner natürlich eine viel zu einfache Frage. Schwerer wäre es gewesen das Alter des Absenders zu benennen.

Wie viele Letzttagsbriefe von Preussen kennst Du?

hajo22
 
Magdeburger Am: 09.06.2018 16:18:59 Gelesen: 12102# 809 @  
@ hajo22 [#808]

Wie viele Letzttagsbriefe von Preussen kennst Du?

Ich muß gestehen, dass mich dies nicht sonderlich interessiert und so auch keine Statistik dazu führe.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 09.06.2018 19:58:40 Gelesen: 12051# 810 @  
@ Magdeburger [#809]

Ein Letzttagsbrief mit preussischen Marken interessiert Dich nicht?

Ich habe insgesamt 3 Stück + den gezeigten bislang gezählt (in über 30 Jahren). Vielleicht habe ich mich auch vertan, ich muß nochmal die 3 Preussen-Boker-Kataloge und die Kruschel-Kataloge durchsehen. Natürlich beziehen sich die 3 genannten Exemplare auf Auktionslose, wobei ich leider keine Kopien gemacht habe bzw. keinen Kopierer hatte. Auf den Internetplattformen hatte und habe ich keine Suchfunktion laufen. M.a.W. der Zufall war im Spiel.

Vielleicht weiß Silbergroschen,bayern klassisch, Markus Pichl oder Benjamin Voigt mehr?

Ich werde vielleicht die Arge Preussen anschreiben.

hajo22
 
bayern klassisch Am: 09.06.2018 22:38:58 Gelesen: 12019# 811 @  
@ hajo22 [#810]

Das ist natürlich nicht meine Baustelle, auch wenn ich mal als Preussen - Sammler angefangen haben, Altdeutschland zu sammeln. Ich denke, dass es sicher 10 Briefe gibt vom 31.12.1867.

Am ehesten müsste ein Prüfer das wissen, oder das Haus Köhler, die über eine sehr gute Kartei verfügen. Frage doch mal dort an - die sind sehr auskunftsfreudig, wenn man nett ist (oder Altkunde).

Liebe Grüsse,
Ralph
 
hajo22 Am: 09.06.2018 23:01:40 Gelesen: 12013# 812 @  
@ bayern klassisch [#811]

Danke für Deine Rückmeldung. "Altkunde" bin ich schon, dann brauche ich also nicht nett sein?

Ich habe mal nachgesehen: Boker-Katalog Band 1 (1991), Seite 52, wurde die gleiche Frankatur (2x6 Pfge. Nr.15) auf Letzttagsbrief angeboten (Ausruf 1.000 DM/Zuschlag 1.300 DM ohne NK). Wobei der nachverwendete T&T-Stempel nur den 31.12. zeigt und nicht die Jahreszahl. Diesen Brief hatte ich in meiner kleinen Statistik übersehen.

Meine Gebote auf diverse Boker-Preußenbriefe liefen ins Leere, damals war ich bei diesem atemberaubenden Material chancenlos.

Ich denke auch, daß mehr als 10 Letzttagsbriefe existieren. Ich kenne nur 5 mit meinem Exemplar (der mit Jahreszahl im Stempel noch schöner ist).

Neuer Wunsch: Ein Ersttagsbrief, das wär`s eben! Aber Halt, das ist für den Normalsammler unerreichbar und die Suche zwecklos.

Man muß auch nicht alles haben.

hajo22
 
Markus Pichl Am: 09.06.2018 23:14:03 Gelesen: 12007# 813 @  
@ hajo22 [#810]

Hallo hajo22,

Letzttagsbriefe gibt es nach meiner Erinnerung einige, wenn ich auch darüber noch kein Archiv erstellt habe. In jedem Fall dennoch meinen Glückwunsch zu diesem schönen Letzttagsbrief.

In der im Jahre 2004 beim Auktionshaus Ulrich Felmann in Düsseldorf versteigerten Preussen-Sammlung von Dr. Heinrich Spahrkäs befanden sich drei Letzttagsbriefe.

Los-Nr. 292, blieb bei Ausruf 200.- unverkauft.



Los-Nr. 293, wurde bei Ausruf Euro 600.- mit 720.- zugeschlagen. Die Tagesziffer "31" kopfstehend. Vielleicht eines der schönsten Letzttagsbriefe von Preussen.



Los-Nr. 294, wurde für die geforderten Euro 250.- zugeschlagen. Tages- und Monatsziffern in der Stellung vertauscht.



Mit der Auflösung der Sammlung Sparkähs hatte ich nichts zu schaffen. Jedoch sorgte ich damals im Auktionssaal für das eine oder andere Ergebnis. Im Saal saßen des Weiteren ein paar ARGE-Mitglieder, welche den Eindruck erweckten, dass sich diese einig waren, wer auf welches Los bietet.

Beste Grüße
Markus

P.S. Bilder entstammen aus dem Online-Archiv des Auktionshaus Ulrich Felzmann
 
hajo22 Am: 09.06.2018 23:44:45 Gelesen: 11990# 814 @  
@ Markus Pichl [#813]

Vielen Dank Markus. Da mir der Katalog nicht vorlag, kann ich jetzt 3 weitere hinzuzählen.

Die Einzelfrankatur der 6 Pfge. wurde vermutlich deshalb nicht verkauft, weil die Marke doch starke Mängel aufweist.

Zweifellos der Schönste der 3 Belege ist die 3 Pfg.-Ganzsache mit Zusatzfrankatur und war mit 720 € Zuschlag, also rd. 900 € noch ein "Schnäppchen".

Schönen Abend und Danke nochmal.

hajo22
 
Magdeburger Am: 10.06.2018 08:29:12 Gelesen: 11964# 815 @  
@ hajo22 [#810]

Ein Letzttagsbrief mit preussischen Marken interessiert Dich nicht?

Hallo Hajo22,

da ich mich eher nur mit den Stempeln von Magdeburg befasse, lasse ich solche "teuren" Belege liegen. Diese wandern eher nur in einer "Ablage". Ausnahmen sind nur Paketbegleitungen in Verbindung mit Magdeburg.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 10.06.2018 11:27:36 Gelesen: 11948# 816 @  
@ Magdeburger [#815]

Ich verstehe. Du bist "eigentlich" und hauptsächlich Heimatsammler von Magdeburger Belegen.

Schönen Sonntag,

hajo22
 
kdoe Am: 11.07.2018 19:45:23 Gelesen: 2932# 817 @  
Hallo

ich bräuchte mal Hilfe bei einem Brief.

Erstaunlich für mich ist erst einmal, dass ein privater Absender ein Couvert mit dem Eindruck "Königreich Preussen + Adler" verwendet! Ich kenne jetzt drei Briefe davon - alle vom gleichen Absender "F. F. Greiner Stützerbach". Einer dieser Briefe ist auf 1866 datierbar - die beiden anderen sind nicht datierbar - ich denke jedoch auch 1866 oder 1867.

Ein paar Stellen kann ich nicht lesen und die Taxierung ist mir auch unklar - vielleicht kann jemand helfen?

Hierbei 1 Kiste sig. F.G. / 1070 Witten
Postnachnahme Fünf Thaler 13 ......

5 ...12 ....
Herrn F. Soeding
Witten

Die Taxierung betrug erst 163 3/4 (welche Währung?) und wurde auf 172 3/4 geändert. Warum?

Die 855 ist vermutlich eine Absender-eigene Registriernummer?

Rückseitig ist eine "9." und neben und im Ausgabe-Stempel etwas für mich Undefinierbares.



Gruß und Danke
Klaus
 
Michael D Am: 11.07.2018 20:25:28 Gelesen: 2917# 818 @  
@ kdoe [#817]

Hallo Klaus,

die Postnachnahme betrug 5 Thaler 13 sgr (Silbergroschen) 9 Pf (Pfennige). Das Paket wog 5 Pfund 12 Loth

Der Nachnahmebetrag wurde in Silbergroschen umgerechnet und groß notiert: 163 3/4 (Silbergroschen).

Dazu kam die Paketgebühr, hier das Minimum der doppelten Brieftaxe, mit 6 Sgr. sowie die Prokura-Gebühr von 3 Sgr. (je 1 Thaler 1/2 Sgr. Prokura), in Summe also 9 Sgr.

Der ursprüngliche Nachnahmebetrag war dann durchzustreichen und die Gesamtsumme aus Nachnahme + Prokura + Paketgebühr zu notieren: 172 3/4 Sgr.

Gruß
Michael
 
kdoe Am: 13.07.2018 12:30:20 Gelesen: 2439# 819 @  
Hallo Michael,

vielen Dank! Die auf der Rückseite angeschriebene "9" ist also die Summe aus Paket- und Prokura-Gebühr? Oder noch etwas Anderes?

gruß Klaus
 
Magdeburger Am: 13.07.2018 14:16:02 Gelesen: 2400# 820 @  
@ kdoe [#819]

Die auf der Rückseite angeschriebene "9" ist also die Summe aus Paket- und Prokura-Gebühr?

Hallo Klaus,

so wird es sein.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 

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