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Thema: (?) (922/931) Altdeutschland Preussen Belege
Das Thema hat 940 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 28.04.2019 14:40:28 Gelesen: 3276# 916 @  
@ Magdeburger [#915]

Lieber Magdeburger,

danke für die innerpreussische Info. Bei mehreren Altdeutschland Staaten galt intern das Loth inklusive, bei DÖPV - Briefen aber exklusive.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 28.04.2019 15:07:32 Gelesen: 3270# 917 @  
@ bayern klassisch [#916]

Lieber Bayern Klassisch,

eventuell schon einmal gezeigt:



Innerhalb Preussens gelaufener Brief von 1 Loth Gewicht vom 29.08.1858 von Magdeburg nach Königsberg. 6 Sgr.-Frankatur zeigt also 2. Gewichtsstufe in 3. Entfernungsstufe, was identisch dem des DÖPV war.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 28.04.2019 15:57:44 Gelesen: 3257# 918 @  
@ Magdeburger [#917]

Lieber Magdeburger,

vielen Dank - und solche Briefe guckt man sich doch immer gerne an. :-)

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 18.05.2019 17:47:26 Gelesen: 1223# 919 @  
Liebe Sammelfreunde,

ich mag auch einfache Belege, so wie diesen:



Ein-Silbergroschen-Ganzsache aus Magdeburg nach Brandenburg, aus den 1850iger Jahren.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 18.05.2019 18:08:25 Gelesen: 1219# 920 @  
Einfache Belege kannst Du gerne haben. Vermutlich meinst Du damit aber einfache Preussenbelege mit Magdeburg-Stempel, oder?

Egal, hier ein "einfacher" Beleg. Weißt Du denn um was es geht?



hajo22
 
Magdeburger Am: 18.05.2019 18:22:52 Gelesen: 1215# 921 @  
@ hajo22 [#920]

Hallo Hajo22,

Ganzsache im B-Format. Postvereinsbrief von Berlin (Preussen) nach Tübingen (Württemberg) einfach schwer und über 20 Meilen.

Mir ist es egal woher und wohin die Belege laufen - Hauptsache es sind nette. -:)

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 18.05.2019 18:26:31 Gelesen: 1213# 922 @  
@ Magdeburger [#921]

Das ist zu wenig. Schau Dir mal den Adressaten an.

hajo22
 
Magdeburger Am: 20.05.2019 13:04:04 Gelesen: 1046# 923 @  
@ Baldersbrynd [#912]

Hallo Jørgen,

ich würde es eher umgekehrt sehen; Franco 10 1/2 Sgr. für Preussen und 13 Sgr. für Frankreich - wirklich sicher bin ich mir nicht.

@ hajo22 [#922]

Hallo Hajo22,

ich stehe auf dem Schlauch, ich kann mit dem Empfänger nichts anfangen, da ich es nicht mal richtig entziffern kann.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 20.05.2019 16:13:09 Gelesen: 1014# 924 @  
@ Magdeburger [#923]

Schade. Ich hatte gedacht, Du kannst den Adressaten entziffern. Tübingen und Württemberg kann ich noch gut lesen, auch "Seiner Wohlgeboren", aber der Rest?

hajo22
 
bayern klassisch Am: 20.05.2019 16:24:12 Gelesen: 1010# 925 @  
@ hajo22 [#924]

Herrn Rechtsconsulenten Lammfromm lese ich.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
hajo22 Am: 20.05.2019 17:10:06 Gelesen: 997# 926 @  
@ bayern klassisch [#925]

Vielen Dank. Das mit "Rechts.." konnte ich auch noch lesen. Aber "Lammfromm", das ist echt stark.

Viele Grüße

hajo22
 
Magdeburger Am: 20.05.2019 17:41:23 Gelesen: 985# 927 @  
@ hajo22 [#926]

Hallo Hajo22,

nach dem der Name identifiziert wurde, läßt sich eine judische Familie Julius Lammfromm aus dieser Zeit finden.

https://www.genealogieonline.nl/de/stammbaum-trummler-und-zeller/I672120.php

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Stamps99 Am: 20.05.2019 18:23:49 Gelesen: 976# 928 @  
Hallo,

die Taxierung des nachfolgenden Briefes ist mir unklar:

Der eingeschriebene Portobrief wurde mehr als 20 Meilen von Berlin in das ehemals hannoversche Herzberg und von dort weiter nach Herzberg geschickt. Da das ehemalige Königreich Hannover infolge des deutschen Krieges preußische Provinz geworden war und seit dem 1.10.1866 Teil des preußischen Postgebietes, handelt es sich m.E. um einen preußischen Inland-Brief, bei dem für Portobriefe kein Strafzuschlag fällig wurde. Demnach wären 3 Sgr Beförderungsentgelt und 2 Sgr für die Recommandation fällig gewesen, zusammen 5 Sgr. Warum wurde die zunächst taxiert 5 gestrichen und durch eine 6 ersetzt?



Gruß Ralf
 
Magdeburger Am: 20.05.2019 18:51:51 Gelesen: 967# 929 @  
@ Stamps99 [#928]

Hallo Ralf,

der Brief lief zuerst nach Herzberg - 5 Groschen, wie von dir angegeben, bis dahin - nun die Weitersendung nach Osterode wofür ein weiterer Groschen anfiel.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 20.05.2019 18:54:05 Gelesen: 964# 930 @  
@ Stamps99 [#928]

Hallo Ralf,

weitergeleitete Porto - Recobriefe sind große Raritäten. Glückwunsch zu dieser "Bombshell". :-)

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Stamps99 Am: 20.05.2019 19:47:39 Gelesen: 951# 931 @  
@ Magdeburger [#929]

Ich dachte, Weiterleitungen innerhalb eines Entfernungsrayons wären kostenfrei gewesen?

Zumindest waren sie es in Hannover und die preußische Post hat doch bei Übernahme die örtlichen Moderationen übernommen?



@ bayern klassisch

Dank für die Glückwünsche, da die frankierten Besonderheiten schnell meinen Rahmen überschreiten, versuche ich es bei den unfrankierten und freue mich, wenn ich da etwas hübsches statt einer Pizza Margherita kaufen kann.

Gruß Ralf
 
bayern klassisch Am: 20.05.2019 21:38:17 Gelesen: 915# 932 @  
@ Stamps99 [#931]

Hallo Ralf,

Pizzapreise sind mir die Liebsten - so viele Briefe gibt es gar nicht, wie ich für den Preis gerne kaufen würde, wenn sie außergewöhnlich sind.

Wenn der Brief ausgeliefert worden war und erst später wieder eingeliefert wurde (also den Postlauf verlassen hatte), dann kostete die Weiterleitung schon Geld.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Stamps99 Am: 21.05.2019 10:43:23 Gelesen: 791# 933 @  
@ bayern klassisch [#932]

Hallo Ralph,

Wenn der Brief ausgeliefert worden war und erst später wieder eingeliefert wurde (also den Postlauf verlassen hatte), dann kostete die Weiterleitung schon Geld.

Das ist genau der Punkt, wo meine Verständnisschwierigkeiten anfangen:

Bei dem in Post [#905] vorgestellten Brief war man sich noch einig, dass eine Weiterleitung eines nicht zugestellten Briefes kostenfrei war. Wenn also dieser Brief in Herzberg nicht zugestellt worden ist, fehlt ein Grund für die Erhöhung des Portos auf 6 Sgr.

Wenn der Brief aber in Herzberg erst zugestellt wurde und dann wieder eingeliefert, hätte dann der Empfänger in Herzberg nicht die 5 Sgr Porto beim Empfang zahlen müssen und bei einer Neuaufgabe wieder zurückbekommen müssen, damit die Portobelastung bestehen bleibt?

Das kommt mir nicht wie eine postalische Verfahrensweise vor, vielleicht verstehe ich da etwas grundfalsch.

Gruß Ralf
 
bayern klassisch Am: 21.05.2019 12:18:51 Gelesen: 777# 934 @  
@ Stamps99 [#933]

Hallo Ralf,

aber so scheint es gewesen zu sein: Für 5 Groschen ausgeliefert, dann mit dem Brief zur Post und mit neuer Adresse versehen auf seine Reise geschickt. Dann die falschen 5 gestrichen, das Geld ersetzt und auf 6 Groschen upgegradet.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Magdeburger Am: 21.05.2019 13:50:02 Gelesen: 725# 935 @  
@ Stamps99 [#931]

Hallo Ralf

was ist auf der Siegelseite?

Rein von der Taxierung sieht es nach einer kostenpflichtigen Weiterleitung auf, was auch auf Anweisung des Adressaten erfolgt sein konnte. Dazu hinterlegte man die neue Adresse beim Postamt.

Diesem Exponat - leicht verändert (verbessert) habe ich in Zörbig ausgestellt: Dort sind nur Retouren und Weiterleitungen, teilweise in Kombinationen zu sehen.

https://www.philaseiten.de/album/zeige/265

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Stamps99 Am: 22.05.2019 19:59:00 Gelesen: 492# 936 @  
@ Magdeburger [#935]

Hallo Ulf,

auf meinem Brief sind rückseitig sind nur Ak-O von Herzberg und Osterode vom selben Tag. Dein hübsches Exponat kenne ich, schon erstaunlich, was man mit "Magdeburg" alles anfangen kann.

Leider bringt es mir keine Klarheit bezüglich der Frage, wann Weiterleitungen kostenpflichtig sind oder nicht - offenbar gibt es Beides.

Gruß Ralf
 
Stamps99 Am: 23.05.2019 16:31:38 Gelesen: 364# 937 @  
Hallo,

das der nächste Brief einen Nachsendevermerk trägt, ist rein zufällig, erstaunlicherweise zeigt er trotzdem nur je einen Aufgabe- und Ausgabestempel.
Zeigen möchte ihn aus einem anderen Grund:

Der Deutsche Krieg vom Sommer 1866 hat in der Philatelie wenig Spuren hinterlassen, Feldpost ist im Vergleich zu späteren Kriegen selten und auch normale Post, die durch das Kriegsgeschehen verhindert, verzögert oder umgeleitet wurde, ist schwer zu finden. Der Krieg war ja auch schnell vorüber, die Kampfhandlungen beschränkten sich auf zwei Wochen im Juni/Juli und nach heutigen Maßstäben erforderte er wenig Opfer.

Auf preußischer Seite fielen 99 Offiziere, einer davon war der Premier-Leutnant Herrmann von Massenbach vom 5. Brandenburgischen Infanterieregiment 48. Er fiel in einer der größeren Auseinandersetzungen bei Gitschin in Böhmen.

In dem Schreiben an die Witwe des Leutnants wird ihr nebst dem Bezug ihrer Witwenrente in Höhe von 200 Thalern jährlich eine zusätzliche Beihilfe in gleicher Höhe bewilligt.



Gruß Ralf
 
bayern klassisch Am: 23.05.2019 18:20:28 Gelesen: 340# 938 @  
@ Stamps99 [#937]

Hallo Ralf,

schönes Stück - Gratulation!

Aber mit der Dauer der Kampfhandlungen liegst du ein bisserl schief.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Stamps99 Am: 23.05.2019 20:07:52 Gelesen: 327# 939 @  
@ bayern klassisch [#938]

Hallo Ralph,

soweit es Preußen betrifft, waren m.E. die großen Schlachten nach Königsgrätz geschlagen - die folgenden 3 Wochen mit Flucht und Verfolgung Richtung Brünn und Wien bis zum Waffenstillstand und Vorfrieden fielen da nicht sehr ins Gewicht.

Gruß Ralf
 
bayern klassisch Am: 23.05.2019 20:18:37 Gelesen: 326# 940 @  
@ Stamps99 [#939]

Hallo Ralf,

na ja, in Bayern und Hessen ging der Kampf ja weiter - Österreich war ja nur ein Gegner, die süddeutschen Staaten waren die anderen Gegner.

Liebe Grüsse,
Ralph
 

Das Thema hat 940 Beiträge:
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