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Thema: Bund Dauerserie Unfallverhütung
Das Thema hat 60 Beiträge:
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Christoph 1 Am: 07.02.2018 22:52:06 Gelesen: 12708# 36 @  
@ Bund-Briefe [#34]

Der Brief wurde ja zunächst im BZ 32 durch einen Maschinenstempel entwertet. Ich vermute, dass der Brief im Bereich des BZ 32 eingeliefert wurde (vielleicht gibt darüber eine rückseitige Absenderangabe Aufschluss?).

Im Empfänger-BZ 49 erfolgte dann die Stempelung mit dem Tagesstempel, sozusagen als nachträgliche Entwertung. Das wäre zumindest meine Vermutung, auch wenn die Uhrzeiteinstellungen in den Stempeln etwas anderes nahelegen.

Gruß
Christoph
 
Cantus Am: 08.02.2018 01:37:31 Gelesen: 12688# 37 @  
@ Bund-Briefe [#35]

Den von mir gezeigten Brief (und noch weitere) habe ich für kleines Geld in einer Rundsendung gefunden und obwohl ich das Gebiet nicht sammle, konnte ich nicht widerstehen, denn selten sind solche Belege auf jeden Fall. Zusammendrucke aus Markenheftchen findet man ja immer mal wieder, aber solche aus Markenheftchenbogen, das war der erste bei dieser Art von Freimarken in meinem ganzen Sammlerleben. Da stört es mich auch nicht, dass dieser - und weitere Briefe ähnlicher Art - wohl ganz bewusst zu Sammlerzwecken produziert worden sind.

Möglicherweise war der Absender selber bei der Post beschäftigt, was das Stempeldatum erklären könnte. Auf jeden Fall sind Absender und Adressat nicht miteinander identisch, es hat aber auch nicht jeder Sammlerfreunde in China oder sonstwo in der Welt, wohin er Briefe schicken könnte. So muss man sich eben mit Briefen an deutsche Adressen begnügen.

Hier ist noch ein weiterer Brief aus derselben Korrespondenz.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 14.04.2018 17:28:15 Gelesen: 12024# 38 @  
Hier ist noch ein weiterer Brief aus der gleichen Quelle, bei dem nicht Marken aus einem Markenheftchen, sondern aus einem ganzen Zusamendruckbogen für die Frankatur verwendet worden sind. Sicherlich kein typischer Bedarf, aber mit Sicherheit sehr selten, denn um so frankieren zu können, musste man schließlich das Kernstück eines Zusammendruckbogens besitzen.



Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 06.06.2018 19:32:16 Gelesen: 11017# 39 @  
Eine Besonderheit der Rollenmarkenausgabe war, dass es sie mit unterschiedlich farbigen Nummern gab. Kürzlich habe ich wieder 2 Stücke bekommen, die mir noch fehlten. Es ist nicht einfach die Marken in guter Qualität zu bekommen!

Beispielhaft zeige ich Marken mit Rollennummern in den Farben Blau (Rd), Grün (Rc), Rot (Rb) und Schwarz (Ra):




Die 50er (MiNr. 700 A) und die 100er (MiNr. 702 A) soll es auch mit Nummern in der Farbe Blaugrün (Re) geben. Ich habe einmal solche Marken im Bild gesehen, konnte aber irgendwie keinen Unterschied zu den grünen Nummern sehen.

Vielleicht hat ja jemand von euch gute Beispiele, bei denen man den Unterschied eindeutig erkennen kann?

Viele Grüße
Michael
 
Bund-Briefe Am: 06.06.2018 21:44:46 Gelesen: 10992# 40 @  
@ Michael Mallien [#39]

Blaugrüne Nummern:

Dies "soll" es nicht nur geben: diese gibt es - von der 50 Pf und von der 100 Pf !

Bei schlechtem Kunstlicht sind die Unterschiede kaum zu erkennen - wohl aber bei gutem Tageslicht !

Frdl. Grüße, Bund-Briefe - Klaus Pietsch
 
Michael Mallien Am: 03.05.2019 10:21:13 Gelesen: 6266# 41 @  
Aus dem Markenheftchenbogen (MHB) 15 stammt der Zusammendruck KZ 8. Hier mit Bogenrand und Stempel vom 25.9.1998.



Der Zusammendruck ist Teil des Portos für diesen Wertbrief mit einer Gesamtfrankatur von 13,- DM.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 27.11.2019 20:41:56 Gelesen: 4551# 42 @  
Dieses Einschreiben vom 23.10.1973 aus Düsseldorf trägt eine Mischfrankatur aus Marken der Dauerserien Unfallverhütung und Heinemann. Ich finde, es gehört ganz eindeutig in dieses Thema hier, denn die Unfallmarken sind in der Überzahl. :)



18 Exemplare des 5-Pfennigwertes und die 1980-er Heinemann macht portorichtige 1,70 DM.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 03.12.2019 21:57:59 Gelesen: 4417# 43 @  
Heute ein Eilbrief aus Karlsruhe nach Innsbruck, Österreich vom 17.12.1976 (16 Uhr), portorichtig mit 2,70 DM frankiert (70 + 200 Pf).

Auf der Rückseite sind drei Zugnummer-Stempel zu finden. Davon einer in dem Ankunftstempel aus Innsbruck vom 18.12.76 (14 Uhr).



Zurecht gerückt und vergrößert der Ankunftsstempel aus Innsbruck mit zwei der drei Zugnummer-Stempel:



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 04.12.2019 02:56:34 Gelesen: 4404# 44 @  
Von mir hier auch einmal zwei Briefe. zunächst ein einfacher Brief, bei dem das Briefporto von 50 Pfennig aus zwei Marken zu je 25 Pfennig zusammengesetzt wurde. Der Brief lief am 6.3.1975 von Münster nach Lünen.



An die selbe Adresse lief am 19.7.1977 ein in Lünen aufgegebenes Einschreiben, portogerecht frankiert mit insgesamt 1,90 DM.



Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 16.12.2019 22:00:00 Gelesen: 4287# 45 @  
Am 1.7.1974 stieg das Porto für den Standardbrief von 40 Pf auf 50 Pf. Der Versender dieses Briefes vom 19.11.1974 aus Celle hatte das wohl entweder nicht mitbekommen oder ignoriert. Entsprechend wurde der Brief mit einer Nachgebühr in Höhe von 60 Pf belegt, dokumentiert durch den Blaustiftvermerk und den Nachgebühr-Stempel.



Der Empfänger, die DauerGarantie Reparaturversicherung AG, hat den Brief nicht angenommen, weshalb er zurück geschickt wurde. Dies ist ebenfalls sehr gut dokumentiert durch den vorderseitigen ZURÜCK-Stempel und den rückseitigen Stempel Wegen Nachgebühr verweigert / Briefausgabe mit Unterschrift des Zustellers.



Den Sammler freut's. :)

Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 21.12.2019 00:27:10 Gelesen: 4227# 46 @  
Heute ein R-Brief mit einem Sechserblock der 30 Pfennig-Marke, vergesellschaftet mit zwei 5 Pfennig-Marken der Heinemann-Serie, Gesamtporto also 1,90 DM, gelaufen am 13.12.1974 als Ortspost in Dortmund.



Viele Grüße
Ingo
 
Martin de Matin Am: 21.12.2019 09:57:01 Gelesen: 4203# 47 @  
@ Cantus [#46]

Es sieht eher nach zwei Dreierstreife aus!

Gruss
Martin
 
Cantus Am: 22.12.2019 00:58:02 Gelesen: 4179# 48 @  
@ Martin de Matin [#47]

Hallo Martin,

du hast recht, das habe ich übersehen.

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 13.09.2020 12:09:09 Gelesen: 2184# 49 @  
Belege mit Zusammendrucken aus Heftchenblatt 25 sind in den Beiträgen [#30] (W 51 / W 52), [#31] (W 55) und [#32] (W 47) gezeigt worden. Heute kann ich einen Brief ergänzen mit dem Zusammendruck W 48 (40 Pf + 10 Pf unten geschnitten), gestempelt in 8399 Bad Füssing am 16.6.1977.



Viele Grüße
Michael
 
epem7081 Am: 27.10.2020 22:25:31 Gelesen: 1699# 50 @  
Hallo zusammen,

für das Spektrum von portogerechten Frankaturen mit Marken der Dauerserien kann ich hier ein Einschreiben vom 11.05.1978 aus DINSLAKEN 2 / a / 422 nach 4040 Neuss einbringen. Optischer Schwerpunkt der Frankierung stellt das Thema "Unfallverhütung" mit einem wahren Feuersturm dar. Die Serie "Schlösser und Burgen" kam allerdings auch zum Einsatz.



Das Porto für den Brief (bis 20 g) 0,50 und die Gebühr für das Einschreiben 1,40 = 1,90 DM wurden mit 10 x MiNr 649 (Brand durch Streichholz) und 2 x MiNr 918 (Wasserschloss Mespelbrunn) portogerecht aufgebracht.

Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
 
Michael Mallien Am: 30.10.2020 09:48:27 Gelesen: 1588# 51 @  
Einschreiben vom 17.11.1975 zu 1,90 DM in Form einer Buntfrankatur.



Leider ist es nur ein Fensterumschlag, aber dafür sind die Stempel umso schöner.
GELNHAUSEN 1 / g / 17.11.75-12 / 646



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 13.11.2020 09:38:17 Gelesen: 1377# 52 @  
Hier ein weiters Einschreiben zu 1,90 DM vom 23.6.1976 mit einer anderen Buntfranktur als in [#51].

Das Einschreiben ging von Moers nach Kassel.



Stempel MOERS 1 / n / 23.-6.76 - 13 / 413

Viele Grüße
Michael
 
dithmarsia43 Am: 13.11.2020 16:54:03 Gelesen: 1333# 53 @  
@ Michael Mallien [#52]

Hallo,

hier 2 Inlandsbriefe (portogerecht) aus den Jahren 1973/75 als Wertbrief und Eilzustellung.

Beste Grüße

Uwe


 
Martin de Matin Am: 23.11.2020 21:45:56 Gelesen: 1087# 54 @  
Da bisher fast nur Brief gezeigt worden sind, muß ich für etwas Abwechslung sorgen.

Die 20Pf. mit Plattenfehler "J" von JEDERZEIT unten gebrochen 8, MiNr. 696 I) als mittlere Marke eines Dreierstreifens.



Der Dreierstreifen trägt rückseitig eine grüne Zählnummer



Eine Frage dazu hätte ich aber:

Gibt es diesen Plattenfehler nur auf Rollenmarken mit grüner Zählnummer oder auch auf anderer Farbe der Zählnummer?

Gruss
Martin
 
epem7081 Am: 21.12.2020 16:58:01 Gelesen: 581# 55 @  
Hallo zusammen,

für das Spektrum von portogerechten Frankaturen mit Marken der Dauerserien kann ich hier ein Einschreiben vom 17.02.1981 aus RADEVORMWALD 1 / k / 5608 nach 4040 Neuss einbringen. Für die Frankierung wurden Rollenmarken aus der Dauerserie "Unfallverhütung" verwendet.



Das Porto für den Brief (bis 20 g) 0,60 und die Gebühr für das Einschreiben 1,50 = 2,10 DM wurden mit 7 x MiNr 698 (Schutzhelm) portogerecht aufgebracht.

Mit freundlichem Sammlergruß
Edwin
 
hubtheissen Am: 21.12.2020 18:21:19 Gelesen: 562# 56 @  
Hallo,

ich zeige einen Antrag auf Anschriftenänderung. Die Gebühr betrug 90 Pfg.



Gruß

Hubert
 
Michael Mallien Am: 21.12.2020 20:47:00 Gelesen: 544# 57 @  
@ Martin de Matin [#54]

Gibt es diesen Plattenfehler nur auf Rollenmarken mit grüner Zählnummer oder auch auf anderer Farbe der Zählnummer?

Hallo Martin,

in dem Michel Handbuch-Katalog Rollenmarken 1991 ist der Plattenfehler für alle 3 Farben der Zählnummern der MiNr. 696A (schwarz, rot, grün) verzeichnet.

Es gibt ihn also auch für die anderen Farben.

@ hubtheissen [#56]

Hallo Hunbert,

ein schönes Stück, danke fürs Zeigen.

Kannst Du etwas zu dem Datums-Stempel 3. März 1977 sagen? Er wirkt auf mich wie ein einfacher "Büro-Stempel", der nicht unbedingt postseitig aufgebracht wurde?!

Viele Grüße
Michael
 
Martin de Matin Am: 21.12.2020 21:00:50 Gelesen: 539# 58 @  
@ Michael Mallien [#57]

Danke für die Info.

Gruss
Martin
 
hubtheissen Am: 21.12.2020 22:30:32 Gelesen: 528# 59 @  
@ Michael Mallien [#57]

Hallo Michael,

solche Datumsstempel wurden im Innendienst verwendet. Die Karte wurde vermutlich direkt am Postamt abgegeben und hat deshalb keinen Aufgabestempel.

Auf der Rückseite wird derselbe Stempel zur Kennzeichnung des Beginns und des Endes der Anschriftenänderung verwendet.



Eine weitere Verwendung eines einfachen Datumsstempels für den Zeitungsdienst zeigt die nachstehende Zeitungsstammkarte.

Die Gebühr ist zwar mit einer Heuss-Marke abgegolten und passt nicht ganz in dieses Thema, aber ich dachte, um Deine Frage zu beantworten ist der Beleg ein gutes Beispiel.



Gruß

Hubert
 
Michael Mallien Am: 22.12.2020 10:30:07 Gelesen: 501# 60 @  
@ hubtheissen [#59]

Hallo Hubert,

ja, der Innendienst könnte die Quelle des Stempels sein. Schließlich ging die Sendung an das Postamt und war dort zu bearbeiten. Möglicherweise war sogar vorgeschrieben, dass ungestempelte Marken auf solchen Sendungen nachträglich zu entwerten waren?

Danke für den Hinweis.

Damit mein Beitrag nicht ohne neue Inhalte bleibt, hier ein Einschreiben vom 13.6.1974 aus Cuxhaven nach Hannover, portorichtig freigemacht mit 1,70 DM.



Ab 1.7.1974 wären 1,90 DM fällig gewesen. Beispiele wurden in den Beiträgen [#44], [#51] und [#52] gezeigt.

Viele Grüße
Michael
 

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