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Thema: (?) (189) Schweiz Dauerserie Stehende Helvetia
Das Thema hat 194 Beiträge:
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10Parale Am: 29.01.2021 22:11:31 Gelesen: 26973# 170 @  
Bei der Philaseiten Auktion habe ich diese beiden Marken zu je 1 Franken ersteigert.

Die linke Marke hat den Stempel GENEVE vom 24.III.87 und die Zähnung 11 ½ :11.

Die rechte Marke trägt den Stempel CHAUX-DE-FONDS vom 18.XI.82 und die Zähnung 11 ½ :12.

Ich habe beide Marken selbst mehrmals mit dem PERFOtronic2 von SAFE gemessen, teilweise gering abweichende Angaben erhalten, oft auch ERR. Die Michel 63 B mit kann man mit bloßem Auge ausschließen. Ich verlasse mich ungern auf die Vorarbeit von ehemaligen Sammlern, könnte hier aber bei der rechten Marke durchaus vorstellen, dass es die 63 D ist.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 30.01.2021 16:57:18 Gelesen: 26879# 171 @  
@ 10Parale [#170]

Ein waagrechtes Paar der Michel Nr. 81 C (Zähnung 11½:11) zu je 25 Rappen mittelblau mit einer schönen Abstempelung von TURGI im Kanton AARGAU vom 5.VII.06 zeige ich im nächsten SCAN.

Die Gemeinde Turgi zählte zum Zeitpunkt der Abstempelung um die 1.000 Einwohner.

Auf Schweizer Marken finden sich immer wieder, schöne, interessante Abstempelungen, Ansporn, solche Marken in der Sammlung zu verewigen.

Liebe Grüße

10Parale


 
SH-Sammler Am: 01.02.2021 13:34:05 Gelesen: 26619# 172 @  
@ 10Parale [#170]

Hallo Parale,

Dein Beitrag wirft auch bei mir Fragen auf. Ich gehe davon aus, dass Du die Nummern aus dem Michel Katalog verwendest.

Die Marke mit Stempel GENEVE, 14 Zähne sollte, von Deinem Scan ausgehend, eine 63YC mit Ausgabe ab Dez. 1895 sein.

Die Marke von Chaux De Fonds ist bei mir eine 63XA mit Ausgabe ab April. 1882.
Ich vermute, dass die Marke beim Ablösen und nachträglichen Trocknen etwas geschrumpft ist und Du deshalb Unstimmigkeiten bei der Bestimmung hast. Wenn ich Deinen sehr guten Scan in ein Word-Dokument einkopiere und die Markenhöhe leicht vergrössere, passt die Zähnung genau auf den Zähnungsschlüssel 63XA.

Hier noch ein Tipp betr. Zähnungsschlüssel.

Falls Du einen alten Zumstein Katalog hast, findest Du mit etwas Glück die Zähnungsschlüssel aller Stehenden Helvetia Ausgaben, siehe Kopie. Zudem sind auch die Wasserzeichen in Echtmassen abgebildet. Diese Vorlage hat mir schon oft geholfen und kann problemlos an eine Briefmarkenbörse mitgenommen werden.



Liebe Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
10Parale Am: 01.02.2021 20:35:20 Gelesen: 26590# 173 @  
@ SH-Sammler [#172]

Vielen herzlichen Dank für diese Expertise. Ich werde versuchen, mir einen entsprechenden Zumstein Katalog mit Zähnungsschlüssel zuzulegen. Der ist ja genial. Ich sehe, dass es vieles zu beachten gibt.

Bislang arbeite ich mit dem Michel Katalog. Die Schweiz bleibt mir für einen ausgedehnten Einkaufsbummel im Moment leider verwehrt, obwohl ich ganz nahe an der Grenze wohne.

Hier habe ich noch eine 40 Rappen Marke, die ich persönlich mit Zähnung 11½:12 verifiziert habe (Michel Nr. 91D), die ich aber auf dem Zähnungsschlüssel mit Wasserzeichen I und Type II nicht finden kann? Schon wieder Kopfzerbrechen. Briefmarkenwirbler spricht oben einmal von einem "Stempelbeweis". Ich denke er meint damit, dass das Stempeldatum uns auch etwas über das Jahr der Veröffentlichung und somit über die Zumstein- bzw. Michel-Nr. sagen kann. Ich erkenne 3.II.08.

Tatsächlich bedarf es für diese Marken eine gewisse Erfahrung bei der Analyse, denn Papier und Farben spielen dann auch noch eine Rolle. Ich beschäftige mich nebenher auch noch mit den Hermesköpfen Griechenlands. Die Druckereien haben es uns Sammlern echt nicht leicht gemacht, weil sie gleichbleibende Motive ständig mit neuen Platten, Papieren, Perforationstechniken und Farben und auch diversen Druckereien herausbrachten, oft in naher zeitlicher Distanz. Da hat man schon den Jubelschrei auf den Lippen, eine wertvolle Marke in der Hand zu halten, da kommt noch eine Variante mehr, die bei gleicher Motivlage sehr viel billiger bewertet wird.

Liebe Grüße

10Parale


 
SH-Sammler Am: 02.02.2021 10:33:20 Gelesen: 26523# 174 @  
@ 10Parale [#173]

Hallo Parale,

nochmals etwas zum Beitrag [#172], Thema Zähnungsschlüssel. Da ich meinen Wohnsitz nicht mehr in der Schweiz habe (und hier keinen Katalog kaufen kann), kann ich nicht sagen, ob die neuen Kataloge diesen Zähnungsschlüssel noch aufführen. Also zuerst kontrollieren.

Beim Vergleichen von Marken mit einer Zähnung nicht so sehr auf die Zähne schauen, sondern auf die Stanzlöcher. Diese sind positionsgenauer als “ausgerissene”, kurze, spitze oder breite Zähne.

Nun zur 40 Rappen Marke mit der geschlossenen 4 und 14 Zähnen auf der senkrechten Seite.

Da stehen 3 Typen zur Auswahl. Die 68A kann ich anhand der Zähnungsunterschiede ausschliessen. Bleiben noch die 77A und die 91D. Beide haben annähernd dieselbe Zähnung, wobei die 91D in der Gesamtmarkenhöhe ca. 0,5mm kürzer ist als die 77A.

Du kannst den Unterschied zwischen den 2 Kandidaten selbst herausfinden. Bei der 91D sollten rückseitig kleine rote und blaue Fasern im Markenpapier sichtbar sein. Mit einer guten Lupe, Messlupe oder einem “Fadenzähler” kannst Du diese Fasern sicher feststellen.

Liebe Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
Gernesammler Am: 19.10.2021 16:53:29 Gelesen: 15624# 175 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 2.10.1896 vom Forstamt Veltheim im Aargau an Herrn ... (hoffe hier kann jemand beim Namen helfen) in Hagenau im Elsass spediert, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe.

Der Brief wurde in das 3 Meilen entfernte Baden gebracht und dort der Fahrpost übergeben, auch wurde hier das "Amtlich" mit franco überschrieben. Für das Franko nahm man eine Zumstein 70Db (blau) für den Brief in das Ausland in der 2.Gewichtsstufe über 15 Gramm (Tarif vom 1.07.1875).

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten der Fahrpost (Ambulant No.21) und dem Stabstempel Baden, auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten von Hagenau im Elsass.



Gruß Rainer
 
MadrSor50 Am: 22.11.2021 14:13:24 Gelesen: 14431# 176 @  
Viererblock Zst 66 Ac mit Attest / früher Zst 66 Ad

Hallo Briefmarkenfreunde,

ich zeige Euch einen schönen Viererblock der Zst 66 Ac mit Attest von Guinand.

Früher war es die Farbe Ad / diese Farbe wurde zu einem späteren Zeitpunkt in Ac neu bestimmt.

Der Viererblock mit der Farbe 66 Ad hätte heute einen Wert von mehreren 10'000.-- Schweizer Franken.


 
MadrSor50 Am: 22.11.2021 14:17:20 Gelesen: 14422# 177 @  
Stehende Helvetia / Zst 66 Cb postfrisch / Attest

Hallo Briefmarkenfreunde,

hier zur Ansicht ein schönes Paar postfrisch der Zst 66 Cb mit Attest Loertscher.

Katalog CHF 5'000.--



 
MadrSor50 Am: 22.11.2021 14:20:23 Gelesen: 14423# 178 @  
Stehende Helvetia / Zst 96 A mit Retouche 3.25/I 4. Stadium / Attest

Hallo Briefmarkenfreunde,

hier zur Ansicht ein schönes Stück der Zst 96 A mit Ovalretouche 3.25/I 4.

Stadium mit Attest von Kurt Loertscher. Postfrische Marke mit der nicht alltäglichen Ovalretouche.

Katalog CHF 3'000.--


 
Heinz 7 Am: 20.01.2022 23:35:16 Gelesen: 11532# 179 @  
Die Marken "Stehende Helvetia" wurden 1882-1908 herausgegeben, man kann sie nach mehreren Ausgaben sortieren.

Falls eine Marke kein Kontrollzeichen sondern ein Wasserzeichen "Kreuz" hat, so ist es eine späte Ausgabe (1905-1908). Wenn sie weisses Papier hat (ohne Fasern) und die Zähnung 11.5:11, dann ist der Höchstwert, die 3-Franken-Marke eine

Zumstein Nr. 92 A
Michel Nr. 80 C



In einem Eckrand-Paar ist die Marke natürlich besonders schön.

Heinz
 
Gernesammler Am: 24.01.2022 20:12:41 Gelesen: 11351# 180 @  
@ Heinz 7 [#179]

Hallo Heinz,

kann es sein das die rechte Marke Deines 3 Franken Paares am Speer und an der rechten Schulter der Helvetia retouchiert wurde, die Marke erscheint dunkler der Abstand am Speer ist etwas größer unten am Kleid und die Schulter leicht eingedellt.

Da der Scan etwas klein ist, ist das aber nur eine Vermutung, ich hatte mal das Bild kopiert und vergrößert.

Gruß Rainer
 
Heinz 7 Am: 26.01.2022 21:22:36 Gelesen: 11175# 181 @  
@ Gernesammler [#180]

Lieber Rainer,

ich danke für Dein Interesse an meinem gezeigten Markenpaar.

Ich habe den Spezialkatalog Zumstein vor mir, Jahr 2000, Band I. Auf Seite 172 - 175 werden verschiedene Retouchen der Zumstein Nr. 92 A erläutert.

3.3/II
3.4/II
3.5/II
3.6/II
3.13/II
3.14/II
3.22/II
3.23/II
3.27/II
3.28/II
3.29/II
3.30/II
3.31/II
3.32/II
3.33/II
3.34/II

Zur 92 A werden also nicht weniger als 16 Retouchen aufgelistet! Leider konnte ich aber Deine Hinweise nicht einer klaren Katalogisierung zuteilen.

Ich habe die Marke(n) noch einmal gescannt, nun mit 600 dpi. Wenn Du zu konkreten Ergebnissen kommst, wäre mir damit geholfen.



Herzliche Grüsse

Heinz
 
Gernesammler Am: 03.02.2022 19:39:21 Gelesen: 10664# 182 @  
@ Heinz 7 [#181]

Hallo Heinz,

entschuldige das ich erst jetzt Zeit für Dein nettes Paar der stehenden 3 Franken habe, ich hab mal das Ganze Bild nochmals vergrößert und etwas mehr aufgefrischt.

Was sofort auffällt ist in der linken Marke das obere Schriftband zwischen V und E, welches auf der rechten Marke nicht zu sehen ist.

Dafür in der rechten Marke die von Dir mit angegebene Retouche 3.29 II (Retouche rechts der Helvetia), ist auch im Handbuch "Stehende Helvetia" abgebildet.

Ein schönes Paar der 92 A finde ich, hab Dir mal die Vergrößerung mit angehangen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 13.03.2022 14:08:21 Gelesen: 8730# 183 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Stehende Helvetia, Zumstein 90 A, 50 Rappen (grün) mit Wasserzeichen in 13er Zähnung, mit Retouche 3.25 II, gesamte Oval mit starken Strichen und Punkten waagerecht und teilweise schräg abfallend mit der Roulette retouchiert.

So schöne Retouchen findet der Sammler leider nicht so oft.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 20.03.2022 18:14:33 Gelesen: 8395# 184 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 18.10.1909 von Herrn Koch aus Zürich nach Stendal an Herrn Dr.phil.Hobein Gymnasiallehrer, 25 Rappen waren dafür zu verkleben.

Der nette Versender des Briefes hat daraus eine schöne Mischfrankatur gemacht, eine Zumstein 94 Ac (stehende Helvetia Faserpapier 14 Zähne) und eine Zumstein 119 (Tellknabe).

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten "Zürich 14 / Riesbach".

Gruß Rainer



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Dauerserie Tellknabe"]
 
Gernesammler Am: 15.05.2022 16:00:58 Gelesen: 4768# 185 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief in der 2. Gewichtsstufe als Einschreiben vom 6.1.1898 von Herrn Gegenrieder aus Zürich an Hern Matias Förg Wechselwärter (Weichenwärter) in Donauwörth, hier kam der Brief am 7.1.1898 zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man 2 Marken der stehenden Helvetia, einmal die Zumstein Nr.67 D zu 25 Rappen und einmal die 70 D zu 50 Rappen, laut Tarif vom 1.7.1875 waren einfache Briefe bis 15 Gramm in das Ausland mit 25 Rappen freizumachen für weitere 15 Gramm waren nochmals 25 Rappen zu verkleben, hierfür reichte die 50 Rappen Marke aus.

Für die Recogebühr, Tarif vom 1.4.1879 waren ebenfalls 25 Rappen zu verkleben, welches mit der 67 D abgegolten wurde um das Einschreiben zu kennzeichnen wurde der Klebezettel von Zürich mit der Manualnummer 727 verklebt.

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Zürich Brief Aufgabe, sowie auf der Rückseite zur Ankunft der Einkreisstempel von Donauwörth (Helbig 30 b) verwendet 1898-1902.

Gruß Rainer


 
Stefan Am: 26.07.2022 19:38:48 Gelesen: 948# 186 @  
Kofferanhänger bzw. Paketanhänger scheinen in diesem Thema beliebt zu sein, siehe Beiträge [#35], [#131] und [#151].

Vergangenes Wochenende hatte ich mich überreden lassen, von einem Sammlerkollegen einen Schuhkarton Belege zu erwerben, der irgendwann einmal als Beifang eines früheren Kaufs angelandet war. Darin befanden sich die beiden nachfolgenden Stücke:



Auslandssendung vom 17.01.1906 aus Bern nach Marburg an der Lahn in Hessen

Der Anhänger ist als "Recommandirte Drucksache" deklariert. War es möglich bzw. zulässig, Koffer bzw. Pakete als Drucksache mit der Zusatzleistung Einschreiben zu verschicken? Reichte das Porto für ein Einschreiben aus? Es wurden insgesamt 55 Rappen verklebt (Mi-Nr. 77 und 57?).

Der zweite Anhänger dürfte weniger spektakulär sein.



Inlandssendung vom 02.11.1906 aus Aarau nach Zofingen

Es wurden insgesamt drei Briefmarken zu 1,70 Franken verklebt (Mi-Nr. 74; 78 und 79?).

Zu den verklebten Briefmarken mögen sich besser Schweiz-Sammler äußern. :-)

Gruß
Stefan
 
jahlert Am: 26.07.2022 21:27:31 Gelesen: 932# 187 @  
@ Stefan [#186]

Hallo Stefan,

ich tippe beim zweiten Anhänger ebenfalls auf 74C, 78C und 79C. Bei diesen Marken passt das Stempeldatum (2. Februar 1906) zu den Frühdaten im Schweizer Katalog und man zählt senkrecht 13 Zähne.

Gruß, Jürgen
 
SH-Sammler Am: 27.07.2022 07:21:39 Gelesen: 899# 188 @  
@ Stefan [#186]

Hallo Stefan,

die erste Etikette ist mit einer 40 Rappen Mi 68A (Ausgabe von Okt. 1904) und einer 57Y frankiert.

Nun zu Deiner Frage betr eingeschriebene Drucksachen.

Hier ein Auszug zu den Bestimmungen (aus dem Büchlein „Zack“, Posttaxen Band 2, Ausland)



Bei den Drucksachen wurde unterschieden zwischen Geschäftspapieren, Drucksachen, Warenmuster sowie Gemischtsendungen. Die Taxen und Gewichtsstufen sind nicht immer gleich.

Gehen wir davon aus, dass es keine Warenmuster, keine Gemischtsendung war. Drucksachen konnten, wie alle anderen „Briefpostgegenstände“, eingeschrieben werden. Die Einschreibegebühr dafür betrug 25 Rappen. Allerdings mussten mindestens 20 gleiche Exemplare aufgegeben werden, was hier sicher nicht der Fall sein dürfte. Somit wurde die Taxe anhand der Kategorie Geschäftspapiere berechnet.

Die Taxe für Geschäftspapiere betrug 25 Rappen bis 250g, danach 5 Rappen pro 50 weitere Gramm. Auf dem Anhänger, nach Abzug der Einschreibegebühr sind also noch 30 Rappen für den Gewichtszuschlag. Das sind 250 g plus 1 mal 50 g, die Drucksache war also zwischen 250 bis 300 g schwer.

Beim zweiten Anhänger sind die Zähnungen der Marken zu schwach erkennbar. Da muss ich mich Deiner Ansicht anschliessen und die Ausgabe anhand des Datums eingrenzen. Es könnten allerdings auch noch die Marken mit Prägezeichen „Kreuz im Oval“ sein. Aber „nur“ um der Neugier willen wirst Du die Marken nicht ablösen…

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
jahlert Am: 27.07.2022 13:35:55 Gelesen: 861# 189 @  
@ SH-Sammler [#188]

Lieber Hanspeter,

handelt es sich denn nicht bei einem Kofferanhänger um einen ' Bedarfsbeleg'?

Freundliche Grüsse aus dem Sauerland von Jürgen
 
SH-Sammler Am: 27.07.2022 15:50:31 Gelesen: 838# 190 @  
@ jahlert [#189]

Hallo Jürgen,

klar sind das Bedarfsbelege. Der obere Anhänger wurde aber (zusammen mit einem Kleinpaket bis 300 g) als Drucksache versandt.

Habe ich etwas falsch geschrieben? Etwas, das anders interpretiert werden kann?

Auch Grüsse aus der Hitze

Hanspeter
 
jahlert Am: 27.07.2022 16:09:48 Gelesen: 828# 191 @  
@ SH-Sammler [#190]

Hallo Hanspeter,

wenn ich in den Katalog sehe, käme ich doch nicht auf die Idee, z.B. eine Zumstein-Nr. 90 A (Michel-Nr. 78 C) von einem Beleg abzulösen.

Diese Kofferanhänger aus der 1. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts sind meines Erachtens stark unterschätzte Bedarfsbelege.

Beste Grüsse, Jürgen
 
Stefan Am: 30.07.2022 10:54:32 Gelesen: 628# 192 @  
@ SH-Sammler [#188]
@ jahlert [#187]

Ich danke euch für eure Infos. Demnach könnte der erste "Kofferanhänger" (nach Marburg) tatsächlich als Einschreiben gelaufen sein (ich vermisse einen Einschreibeaufkleber o.ä.). Ich wwerde keine der Briefmarken ablösen um ein mögliches Wasserzeichen festzustellen. Von solch einer Vorgehensweise halte ich nichts, wenn es nicht unbedingt sein muss. :)

Diese Kofferanhänger aus der 1. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts sind meines Erachtens stark unterschätzte Bedarfsbelege.

Bei anderen Sammelgebieten dürften Kofferanhänger als Beleg selten bis extrem selten sein.

Gruß
Stefan
 
Gernesammler Am: 04.08.2022 15:50:24 Gelesen: 355# 193 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Viererblock der 1 Franken Marke, Zumstein 71 Ac gestempelt Neumünster am 15.7.1889

Gruß Rainer


 
SH-Sammler Am: 11.08.2022 08:49:06 Gelesen: 86# 194 @  
@ Gernesammler [#175]

Hallo Rainer,

Du hast im Beitrag [#175] noch die Frage nach dem Namen des Empfängers offen.

Gib bei Google "Nachname Klele" ein. Du findest Informationen dazu, auch wenn dieser Name für unsere deutschen Ohren etwas fremd klingt.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 

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