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Thema: Postzustellungsaufträge und Postzustellungsurkunden Belege
Das Thema hat 83 Beiträge:
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Altmerker Am: 15.09.2017 11:54:11 Gelesen: 30454# 59 @  
@ Magdeburger [#29]

Heute zeige ich auch mal meine älteste Postzustellurkunde. Angeheftet (geleimt) ist die Postübergabe Urkunde. Ich bin nicht der Spezialist, mich verwundert nur der Stempel von Ingolstadt, der sehr nach 1892 aussieht, der Rest spielt ja 1893. Der Text ist schwer zu erschließen.

Gruß
Uwe


 
Journalist Am: 15.09.2017 12:23:12 Gelesen: 30445# 60 @  
@ Michael Mallien [#58]

Hallo Michael,

am Schalter muss der Kunde eine Einlieferungsliste für PZA vorlegen. Über diese Liste wird dann die Mehrwertsteuer verbucht und der Kunde kann bar oder über Postcard zahlen. Als Quittung erhält der Kunde dann zum einen einen Ausdruck, das er die 66 Cent bezahlt hat, zum anderen eine "Kopie" (Durchschlag) der Einlieferungsliste.

Viele Grüße Jürgen
 
nightdriver Am: 15.09.2017 15:46:25 Gelesen: 30423# 61 @  
Vielen Dank, Gestu! Übrigens tolle Belege die da in Oldenburg entstehen.

Und jetzt bin ich noch gespannt, ob ich in Kiloware mal eine EF auf gelbem Grund finde. ;)
 
Sachsendreier53 Am: 06.10.2017 14:10:46 Gelesen: 29758# 62 @  
Portofreie Justiz-Sache 1867.

Post-Behändigungsschein des Königl. Stadt und Kreisgericht Magdeburg nach Sudenburg.

Der vereidigte Briefträger aus SUDENBURG insinuierte am 21.3.1867 dem Adressaten (Buchhalter) erfolgreich die Vorladung vom Gericht Magdeburg.



mit Sammlergruß,
Claus
 
bovi11 Am: 13.10.2017 22:03:39 Gelesen: 29538# 63 @  
Hat jemand eine Idee zu dieser Frankatur?



Es handelt sich ja wohl um eine Dienstsache - Gericht an Postscheckamt. Die Sendung war als Dienstsache notopferpflichtig; aber wieso die 5 Pfennig-Frankatur?

Viele Grüße

Dieter
 
Manne Am: 14.10.2017 09:58:17 Gelesen: 29493# 64 @  
Hallo,

ein Rückschein, mit schönem Sonderstempel vom Landesschiessen, vom 29.06.1922 aus Schwenningen nach Sulz an das Bezirksnotariat.

Gruß
Manne


 
ligneN Am: 14.10.2017 13:24:10 Gelesen: 29470# 65 @  
@ drmoeller_neuss [#53]

Dafür gibt es das Blumen-Heftchenblatt mit ZD 10-5 oder 5-5-5. Bzw. einfach 5 C. x 3, gerne die aktuelle mit Zwischensteg-Barcode. Oder als Bogenversion an den Sammlerschaltern/Philamessen.

Und ATM sind doch ein "no-go", jedenfalls unter Philatelisten. ;-)
 
Journalist Am: 08.04.2018 19:04:40 Gelesen: 22109# 66 @  
Hallo an alle,

anbei ein Umschlag eines Privatpostdienstleisters (Mainversand) der die Postzustellungsaufträge der Stadt Frankfurt verschickt:



Da er diese 3 hier nicht selbst zustellen konnte, hat er dies über die gelbe Post weitergeleitet.

Auf einem der 3 inneren Umschläge klebte auf der Rückseite folgendes Label



Viele Grüße Jürgen
 
Cantus Am: 23.05.2018 06:01:31 Gelesen: 20728# 67 @  
Wenn eine Behörde einen Bescheid mit Postzustellungsurkunde (PZU) zustellen möchte, gibt es dafür einen speziellen Umschlag, der den Bescheid enthält und der beim Empfänger verbleibt. An diesem Umschlag befindet sich üblicherweise rückseitig eine Art Tasche, in die die PZU eingeschoben ist und vom Postzusteller entnommen wird, um mit seiner Unterschrift die Art der Zustellung zu dokumentieren. Die Rücksendung der PZU an die absendende Behörde ist insoweit kostenfrei, als diese Postdienstleistung bereits mit der Freimachung des abgesendeten PZU-Umschlages abzugelten ist. Daraus folgt, dass bei erfolgreicher Zustellung letztlich bei der Behörde nur die zurückgesamdte PZU bei den Akten verbleibt, um die Zustellung im Streitfall nach § 3 Verwaltungszustellungsgesetz gerichtsfest beweisen zu können.

Auch ein Gerichtsvollzieher stellt einen Behördenvertreter dar und ist deshalb im Gegensatz zu einer Privatperson berechtigt, eine Zustellung mit PZU zu bewirken. Hier ist eine rückgesendete PZU zu sehen, die am 28.6.1930 von Gillesheim, einer Ortschaft im Landkreis Northeim, dem Gerichtsvollzieher in Northeim vollzogen zurückgesamdt worden ist.



Viele Grüße
Ingo
 
Totalo-Flauti Am: 06.08.2018 21:16:42 Gelesen: 10234# 68 @  
@ gestu [#74]

Liebe Sammlerfreunde,

für die Deutsche Post der DDR galten ähnliche Bestimmungen wie von gestu oben dies für die Bundespost beschrieben hatte. Die Zustellungsurkunde war eine Zusatzleistung für die eine Zusatzgebühr zu entrichten war. Weitere Zusatzleisungen waren nicht zulässig. Die Deutsche Post beurkundete dem Absender die Aushändigung einer Sendung. Anfangs erfolgte die Zustellung gemäß der Zivilprozeßordnung. Ab 1975 wurde auf die Zivilprozeßordnung nicht mehr Bezug genommen. Auf dem zuzustellenden Brief war durch den Postbeamten der Tag der Zustellung zu vermerken. Wenn gefordert mußte auch die Uhrzeit vermerkt werden. Bei der förmlichen Zustellung waren durch den Absender zwei Formblätter vorzubereiten. Eines erhielt der Adressat mit den entsprechenden Vermerken zur Zustellung (wie eine Quittung). Die vereinfachte Zustellung war die gebräuchlichste Art. Mir sind bisher nur die zu zustellenden Briefe bekannt geworden. Eine echte Zustellungsurkunde mit dem Rücksendeumschlag aus der DDR-Zeit hab ich bisher noch nicht gesehen.

Nach der Postordnung vom 30. Januar 1929 (hier geregelt in § 27 Briefe mit Zustellungsurkunde) war eine Gebühr von 30 Pfennige zu zahlen.

Mir liegen die Postordnungen ab April 1959 für die DDR vor.

Ab der Postordnung vom 3.April 1959 wurden für die DDR Zusatzgebühren in Höhe von 65 Pfennige fällig.
Mit der Anordnung Nr.2 über den Postdienst - 2.Post-Anordnung - vom 20.Juni 1990 (gültig ab 1.Juli 1990) mußten im VGO 50 Pfennige bezahlt werden.
Schlußendlich wurde mit der Verfügung Nr.181/1990 Anordnung Nr. 3 über den Postdienst - Postordnung - vom 31. August 1990 die bundeseinheitliche Gebühr von 6,00 DM ab 01. Oktober 1990 festgesetzt.

Dann möchte ich Euch auch noch ein zugestellten Brief des Kreisgerichts Leipzig Stadtbezirk Südwest vom 28.11.1960 zeigen. Die Zustellung erfolgte lt. Eintrag des Briefzustellers am 29.11.1960. Der Brief trägt den per Postordnung geforderten Vermerk "Hierbei ein Formblatt zur / Zustellungsurkunde / Vereinfachte Zustellung!". Auf der Rückseite ist nochmals das Dienstsiegel des Kreisgerichts abgeschlagen worden. Unten links ist zu ersehen, wo man mit welcher Bestellnummer den Zustellungsbriefumschlag bestellen kann. Das Porto setzt sich aus 10 Pfennig für den Ortsbrief und 65 Pfennige für die vereinfachte Zustellung zusammen.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Manne Am: 07.08.2018 08:39:00 Gelesen: 10188# 69 @  
Hallo,

aus Villingen-Schwenningen ein Postzustellungsauftrag vom 30.12.1988.

Gruß
Manne


 
Totalo-Flauti Am: 01.02.2019 18:20:34 Gelesen: 1855# 70 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Postzustellungsurkunde vom 15.März 1894. Die eigentliche Postsendung ging vom Gemeindevorstand aus Leutzsch (Die Eingemeindung von Leutzsch nach Leipzig erfolgte erst 1922) an den Geschirrführer (Kutscher) Ernst Schübel in Leipzig Lindenau. Da der Adressat vom Postbeamten nicht angetroffen wurde, erfolgte die Zustellung an die Ehefrau. Die abgebildete Zustellungsurkunde wurde wieder an den Gemeindevorstand als Nachweis der Zustellung zurückgesandt. Die Zustellungsurkunde traff am 15.März Nachmittags in Leutzsch wieder ein. Ob der Adressat bei der monatlich in Leutzsch stattfindenden Geschwindigkeitsmessung aufgefallen war und hier eine Geschwindigkeitsübertretung geahndet wurde? ....

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
Cantus Am: 02.02.2019 02:28:30 Gelesen: 1805# 71 @  
Von mir en Umschlag für eine PZU, abgesandt vom Finanzamt Ilmenau am 17.7.2005 nach Hof an der Saale, Frankatur gesamt = 5,60 Euto.



Vielr Grüße
Ingo
 
Martin de Matin Am: 02.02.2019 23:23:48 Gelesen: 1730# 72 @  
Ich zeige einen Beleg vom 29.10.1949 des Amtsgerichts Bernkastel-Kues nach Brauneberg, bezüglich einer Zeugenvorladung. Der Brief ist frankiert mit Rheinland-Pfalz MiNr. 34 und 40.



Gruss
Martin
 
Heiner Am: 05.02.2019 07:18:13 Gelesen: 1155# 73 @  
Postzustellungsurkunden

Gibt es auch Leute, die so was sammeln ?


 
Latzi Am: 05.02.2019 13:16:26 Gelesen: 1106# 74 @  
@ Heiner [#73]

Warum nicht, es sind Dokumente der Post mit einem Poststempel.

Schau mal hier:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=6551&CP=0&F=1

Gruß
Lars
 
Martin de Matin Am: 09.02.2019 18:14:55 Gelesen: 1389# 75 @  
Ich beginne hiermit mit einer Reihe von Postzustellungsauträgen aus der Zeit von Ende der DM bis zu den Anfangsjahren des Euros.

Ich zeige zuerst einen von einem Gerichtsvollziehers aus Baesweiler, mit dem Stempel vom 8.2.2001 des Briefzentrums 52. Die Gebühr war 11 DM für einen Postzustellungsauftrag.



Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 24.02.2019 17:51:36 Gelesen: 948# 76 @  
Heute zeige ich einen Umschlag für 2 Postzustellungsaufträge mit der Gebühr 22 DM. Der Beleg wurde im Februar 2001 in Erfstadt 12 gestempelt.



Gruss
Martin
 
Martin de Matin Am: 03.03.2019 17:10:41 Gelesen: 735# 77 @  
Diesmal ein Umschlag für 3 Postzustellungsaufträge aus dem Jahr 2000, mit der Gebühr von 33 DM, die aus verschiedenen Werten der Serie Sehenswürdigkeiten zusammengestellt wurde.



Gruss
Martin
 
Michael Mallien Am: 05.03.2019 20:52:18 Gelesen: 612# 78 @  
Etwas mitgenommen, aber dennoch interessant ist dieser Beleg vom 3.4.1963. Er ist frei gemacht mit einer Buntfrankatur der Bedeutenden Deutschen zu insgesamt 1,90 DM:

Postzustellungsauftrag: 1,50 DM + 2 x Briefporto für Hin- und Rücksendung. Da der Brief innerorts in Hannover lief hätte ich für letzteres eher 2 x 10 Pf erwartet.



Offensichtlich stimmte die Adresse nicht und der Brief erhielt einen ZURÜCK-Stempel. Der wurde dann wieder gestrichen und an die ermittelte Adresse in Hannover Kleefeldt weiter geleitet. Dazu gibt es einen Vermerk auf der Rückseite:



Viele Grüße
Michael
 
Martin de Matin Am: 08.03.2019 18:56:07 Gelesen: 498# 79 @  
Ich fahre mit meiner Reihe von Postzustellungsaufträgen fort. Diesmal ein Beleg für 5 Postzustellungsauträge mit dem Porto von 55DM aus dem Jahr 2001. Frankiert ist dieser mit 10 mal 4 DM Sehenswürdigkeiten und 5 mal 3 DM Frauen in Mischwährungsbezeichnung.



Gruss
Martin
 
Fips002 Am: 09.03.2019 21:15:01 Gelesen: 446# 80 @  
Post-Zustellungsurkunde aus Altengottern/Thüringen 28.11.1885 an das Amtsgericht Tennstaedt/Thüringen.





Dieter
 
mumpipuck Am: 20.03.2019 19:49:34 Gelesen: 150# 81 @  
In einem größeren Posten, den ich vor "dem Ofen" retten konnte, habe ich diesen Beleg gefunden. Es handelt sich um einen Brief mit Zustellungsurkunde des Kreis-Wehrersatzamtes Bad Oldesloe vom 28.01.1958.

Ich wüsste gerne, wie sich das Porto zusammensetzt.

Burkhard


 
Michael Mallien Am: 20.03.2019 20:00:48 Gelesen: 145# 82 @  
@ mumpipuck [#81]

Hallo Burkhard,

die Gebühr für die Zustellungsurkunde war 50 Pf. Hinzu kommt 2 x die Gebühr für den Brief (2 x 20 Pf) für Hin- und Rücksendung.

Viele Grüße
Michael
 
mumpipuck Am: 20.03.2019 22:49:21 Gelesen: 118# 83 @  
Danke Michael!
 

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