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Thema: Motiv Mühlen aus aller Welt
Das Thema hat 104 Beiträge:
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wajdz Am: 13.11.2018 23:02:48 Gelesen: 32963# 80 @  
@ Georgius [#17]

Zur charakteristischen Silhouette der schwedischen Ostseeinsel Öland gehörten Mitte des 19. Jahrhunderts rund 2.000 Windmühlen, davon sind heute nur noch etwa 355 erhalten.

Schweden MiNr 711yA, 1971-06-04



Zu dieser Zeit lebten dort etwa 38.000 Menschen, damit gab es also eine Mühle für etwa 15 Leute. Wirtschaftlich ist das nicht zu begründen, scheinbar war solch eine Mühle zum Statusymbol geworden.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 13.02.2019 19:07:20 Gelesen: 31329# 81 @  
Das Thema -100 Jahr Post- war 1980 für die Britzer Briefmarkenfreunde Anlaß für eine Ausstellung und einen Sonderstempel, der neben einer Kirche eine Windmühle zeigt, die eine sehr wechselvolle Geschichte hat und ein gutes Beispiel für nachhaltige Nutzung von Bausubstanz ist.

Berlin MiNr 603 (10)



Sonderstempel 1000 BERLIN 12 • 16.2.1980 Zudruck Postkutsche um 1870

In Buckow, einem Ortsteil des Bezirks Neukölln, ist Berlins älteste noch erhaltene Windmühle Berlins zu finden, die „Jungfernmühle“. Ursprünglich 1753 unweit des Holländischen Viertels in Potsdam in Betrieb genommen, 1858 nach Rixdorf an den Müller Blankenburg veräußert, demontiert und nach Rixdorf transportiert, wurde sie auf den Rollbergen wieder aufgestellt. Auf dem auch als „Mühlenberg“ bezeichneten Areal befanden sich zu jenem Zeitpunkt eine ganze Reihe von Mühlen. Die Besitzer wechselten und die Mühle zog 1892 ein weiteres Mal um, nun in die Rudower Straße in Buckow. Seit 1958 unter Denkmalschutz stehend, wurde sie 1993 umfassend für eine Nutzung als Gaststätte renoviert.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Sachsendreier53 Am: 28.03.2019 10:25:15 Gelesen: 30626# 82 @  
Mühlenmotiv (Holländermühle) im Handwerbestempel von BEDERKESA am See / 27624 / Moorheilbad und Luftkurort im >Cuxland< vom 5.9.1994. (Stadt Geestland, Niedersachsen)



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 29.03.2019 18:50:21 Gelesen: 30601# 83 @  
Briefausschnitt mit Bund MiNr 3346 skl



Sonderstempel 21709 HIMMELPFORTEN, NIEDERELBE • 18.12.2017 • DEUTSCHE POST • Christkind-Dorf, Zeichnung: Marienkirche - Wappen - Windmühle (bei der es sich vermutlich um die in Grefenmoor handelt).

Bis in die Gegenwart haben sich in der Samtgemeinde Himmelpforten, Niederelbe, zwei Windmühlen erhalten. Die in Grefenmoor, 1853/54 erbaut, wurde nach einem Brand 1896 als einstöckige Galerie-Holländer-Windmühle errichtet und kann heute als technisches Denkmal besichtigt werden.

Die vierstöckige Galerie-Holländer-Windmühle in Himmelpforten mit drei Schrotgängen, einem Mahlgang und einem Spitzgang wurde als Ersatz für die unrentabel gewordene Wassermühle 1871 erbaut. Der Betrieb der Mühle, der durch die Einsetzung von Motoren teilweise unabhängig von Wind und Wasser war, wurde 1971 eingestellt. Die "Wehber´sche Mühle" wurde in den Jahren 1985/86 restauriert und kann besichtigt werden.

MfG Jürgen -wajdz-
 
nor 42 Am: 29.03.2019 20:22:55 Gelesen: 30598# 84 @  
Meistens werden Marken und Stempel mit Windmühlen hier aufgelistet, es gibt aber bestimmt viel mehr Wassermühlen. Hier eine Rumänische Ganzsache mit einer Wassermühle. Es gibt auch noch andere, sie können mich ruhig anschreiben.

MfG
nor 42


 
wajdz Am: 30.03.2019 00:11:56 Gelesen: 30591# 85 @  
Natürlich finden sich auch Wassermühlen als Markenmotiv, so wie auf der

Belgien Minr 2567, 1993-06-19



Die Abdijmolen liegt am Rand der Stadt Leuven, neben den Teichen der Abtei des Parks von Heverlee. In dieser diese prächtig restaurierten Abteimühle befindet sich jetzt eine Brasserie mit Fest- und/oder Versammlungssälen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
molenaar Am: 14.06.2019 21:02:19 Gelesen: 29573# 86 @  
Ein Gemeindestempel mit Mühlen aus Holland.



MfG Tiem
 
wajdz Am: 04.08.2019 12:15:15 Gelesen: 28709# 87 @  
Niederlande MiNr 794, 24.04.1963



Die Windmühle des Typs Galerieholländer, auch Kappenwindmühle genannt, wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts in den Niederlanden erfunden. Zumeist ist sie ein achteckiger (bis zwölfeckiger) hölzerner Bau auf einem soliden Fundament, bei dem nur die obere Kappe mit einem Steert (ein Balkensystem am Haubenende zum Vordrehen der Kappe) drehbar ist. Sie hat sich in Nordeuropa trotz der hohen Baukosten weit verbreitet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Altmerker Am: 07.06.2020 18:51:10 Gelesen: 22951# 88 @  
@ wajdz [#35]

Ich kann eine weitere Marke aus der Mühlenserie zeigen, auch sie in Verbindung mit dem guten Wein aus Portugal.

Gruß
Uwe


 
antwortscheinsammler Am: 23.12.2020 11:54:07 Gelesen: 19008# 89 @  
Um das schöne Thema mal wieder etwas zurück ins Bewusstsein zu bringen heute ein Stempel aus dem Tessin.

Molino Nouvo ist ein Quartier von Lugano, ich konnte aber nicht herausfinden, ob die namensgebende "Neue Mühle" noch existiert.



LUGANO MOLINO NUOVO 7.I.50 auf Internationalem Antwortschein der Schweiz, London type XIV 50 CENTIMES (Zumstein 25).

LG
antwortscheinsammler
 
antwortscheinsammler Am: 23.12.2020 14:10:30 Gelesen: 18995# 90 @  
Ein weiteres Beispiel für Mühlen als Namensgeber für Ortschaften / Stadtteile zeigt dieser Internationale Antwortschein aus Frankreich:



Frankreich London type XVII 0,70 FRANC mit Stempel ISSY LES MOULINEAUX PPAL o.D.

LG
antwortscheinsammler
 
Ichschonwieder Am: 27.12.2020 09:49:37 Gelesen: 18908# 91 @  
Erwin Müller verwendet die Mühle als sein Firmenlogo



Klaus Peter
 
volkimal Am: 17.02.2021 20:19:11 Gelesen: 17425# 92 @  
Hallo zusammen,

ein Mühlenstempel aus dem "Mühlenkreis Minden-Lübbecke". Als Motiv ist dementsprechend eine Windmühle abgebildet. Auf der Seite des Mühlenvereins Minden-Lübbecke [1] sind alle 46 Mühlen des Kreises mit Bild zu sehen.



Es ist Umschlag für 11 Postzustellungsaufträge vom Oberkreisdirektor des Kreises Minden-Lübbecke an das Postamt in Minden. Am 24.9.1990 war pro Postzustellungsauftrag ein Porto von 6,- DM erforderlich. Das Gesamtporto wurde mittels eines Absenderfreistempels über 66,- DM beglichen.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.muehlenverein-minden-luebbecke.de/muehlen/alle_muehlen.php
 
wajdz Am: 02.05.2021 23:36:58 Gelesen: 15497# 93 @  
Serie: Tourismus - Frankreich MiNr 2152, 14.05.1979



In der Kleinstadt Steenvorde in Französisch-Flandern befindet sich die Moulin du nord / Nordmeulen, eine aus dem 16. Jahrhundert stammende Holländerwindmühle, registriert als Monument historique.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Ichschonwieder Am: 12.05.2021 13:03:20 Gelesen: 15064# 94 @  
Im Beitrag [#6] wurden diese Mühlen schon gezeigt, hier die Ergänzung mit den Daten und der Ersttagsumschlag zum Thema "TECHNISCHE DENKMALE IN DER DDR" mit Ersttagsstempel vom Hauptpostamt Staßfurt.

10.11.1981 Mi. Nr. 2657 Galerieholländermühle Dabei
10.11.1981 Mi. Nr. 2658 Turmholländermühle Pahrenz
10.11.1981 Mi. Nr. 2659 Turmholländermühle Dresden - Gohlis
10.11.1981 Mi. Nr. 2660 Bockwindmühle Ballstädt



VG Klaus Peter
 
Quincy Am: 13.05.2021 07:38:43 Gelesen: 15016# 95 @  
Zum Internationalen Energiesparmonat Oktober 1979 gab die irische Post eine Marke (MiNr. 407) mit einem Windmühlenrad vor einer stilisierten Sonne heraus.

"Caomhnú Fuinnimh" heißt auf deutsch Energieeinsparung.



Gruß
Hans-Jürgen
 
Briefuhu Am: 27.05.2021 12:10:10 Gelesen: 14516# 96 @  
@ wajdz [#87]

Hallo Jügen,

zu Deiner gezeigten Mühle möchte ich den kompletten Satz zeigen. Hier auf einen eingeschriebenen FDC vom 24.04.1963 nach Bremen.



Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 31.07.2021 09:30:20 Gelesen: 12237# 97 @  
Hallo zusammen,

die Turmmühle (erbaut 1481) ist Teil der Stadtmauer von Kempen. Man sieht es gut auf diesen Absenderfrei- bzw. Gelegenheitsstempeln:





Auch bei der Briefmarkenausstellung Kempen'75 ziert die Turmmühle den Sonderstempel [1].

Heute ist die Mühle eines der wesentlichen Wahrzeichen der Stadt Kempen. Das massive Bauwerk ist in weitem Umkreis sicher einzigartig. Im Jahre 1911 fiel die Kappe des Mühlenturms einem Brand zum Opfer. Für ein halbes Jahrhundert blieb sie ihres Wahrzeichens, des mächtigen Flügelpaares, beraubt. Anfang der sechziger Jahre sind die Turmhaube neu geschiefert und der Umgang so wetterfest gemacht worden, dass Feuchtigkeit dem Mauerwerk nicht mehr gefährlich werden kann. Seit 1966 hat die Mühle auch wieder ihre Flügel.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/117922
[2] https://www.kempedia.de/index.php/M%C3%BChle
 
wajdz Am: 05.10.2021 22:46:55 Gelesen: 10551# 98 @  
Die Kolonie Aden war von 1937 bis 1963 Kronkolonie des Britischen Weltreichs und umfasste die südarabische Hafenstadt Aden und ihrer Umgebung.

Aden MiNr 84, 05.02.1964



Einsatz von Windmühlen bei der Salzgewinnung

MfG Jürgen -wajdz-
 
Angelika2603 Am: 19.11.2021 19:01:03 Gelesen: 9405# 99 @  
Guten Abend

eine Mühle der Papierfabrik Koehler in Oberkirch



Viele Grüße
Angelika
 
Sachsendreier53 Am: 22.12.2021 11:51:48 Gelesen: 8459# 100 @  
Aus dem niedersächischen GIFHORN stammt dieser Maschinenstempel vom 21.12.1992;



Info Mühlenmuseum [1]

mit Sammlergruß,
Claus

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Wind-_und_Wasserm%C3%BChlen-Museum
 
wajdz Am: 22.02.2022 00:03:21 Gelesen: 6503# 101 @  
Bund MiNr 570 · 28.10.1968



Ortswerbestempel 7121 CLEEBRONN · -2.10.68 · Weinort im Zabergäu, Zeichnung Mühle und Landschaft, Altweibermühle Tripsdrill

Bei Cleebronn in Baden-Württemberg befindet sich der Erlebnispark Tripsdrill, ein Freizeitpark im Weiler Treffentrill, in dessen Nähe sich das 1929 errichtete Mühlengebäude „Altweibermühle“ befindet.

Angeschlossen ist ein Wildpark. Auf einer Fläche von 77 Hektar sind etwa 100 Attraktionen, zoologische Anlagen und Museen zu finden. Tripsdrill gilt als der erste Freizeitpark Deutschlands und beging 2019 sein 90-jähriges Jubiläum.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Altmerker Am: 23.02.2022 13:53:41 Gelesen: 6362# 102 @  
Hallo,

heute wird es etwas länger.

Urheberhinweis: Die Abbildung kursiert durch unsere Motivgruppe Papier&Druck. Quelle unklar. Trotzdem möchte ich sie zeigen.

Viele Grüße
Uwe

Eine Papiermühle hat es auf den Tagesstempel der Post geschafft, selbst der Bahnhof in der Gemeinde Ittigen im Schweizer Kanton Bern trägt den Namen. Es ist ein Zwischenstopp auf der 1000 mm-Spur Worb Dorf - Worblaufen des Regionalverkehrs Bern-Solothurn.



An der Strassenkreuzung Worblentalstraße mit der Papiermühlestraße und der Grauholzstraße befindet sich ein Kreisel. Ein Mahlstein der Papiermühle erinnert dort an die ehemalige Papierfabrik, und die Eisenblechstapel sollen das kostbare Papier symbolisieren.
Die Papiermühlen werden im Jahr 1466 erstmals erwähnt. Ob die Mühle „zu Thal“ oder die Mühle „Worblaufen“ die ältere ist, konnte bis heute nicht geklärt werden. In beiden Mühlen wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg erfolgreich Papier gewonnen. Im Gemeindewappen von Ittigen ist ein Mühlerad und eine Granate abgebildet. Das Mühlerad weist auf die mit Wasserkraft betriebenen Radwerke, namentlich die Papiermühlen, die Schermenmühle und die Hammerschmiede hin. Die Granate zeigt die jahrhundertalte Heimat der Pulvermühlen auf.

Im 19. Jahrhundert änderte sich die Technik der Papierherstellung und der verwendete Rohstoff grundlegend. Die ganze Entwicklung ging an den ortansässigen, patrizisch geführten Papiermühlen vorbei: Man war stolz, gute, währschafte (solide) Papiere herzustellen und traute den neuen Verfahren nicht. Im Jahr 1859 endet die Geschichte der beiden Papiermühlen. Die Fabrik Worblaufen ging 1889 in den Besitz der Papierfabrik Biberist über und wurde 1941 der Schweizerischen Eidgenossenschaft verkauft. In der Mühle „zu Thal“ wurde noch bis 1888 Karton geschöpft, dann wurde auch sie Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Doch wo ging die Postkarte mit dem Papiermühlen-Stempel hin?

Das Haus „Hohe Pappeln“ in der Belvederer Allee 58 war das private Wohnhaus des berühmten belgischen Architekten und Designers Henry van de Velde (1863–1957), der 1902 als künstlerischer Berater des Großherzogs Wilhelm Ernst nach Weimar kam. Van de Velde ließ das Haus 1907/08 nach eigenen Plänen errichten und bewohnte es bis 1917 zusammen mit seiner Frau Maria und den fünf Kindern. Aufgrund der wachsenden Ausländerfeindlichkeit während des Ersten Weltkrieges musste die Familie Weimar verlassen und das Haus verkaufen. Die Eigentümer wechselten in rascher Folge, so dass über den Empfänger bisher nichts zu erfahren ist.
 
Pepe Am: 23.02.2022 23:31:54 Gelesen: 6298# 103 @  
@ Altmerker [#102]

Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank. Ich reise nach Westaustralien. Und dort war die Alte Mühle für die Mehlherstellung lebensnotwendig.



Australien, 1979 06 06, Mi 684, FDC mit Ansicht ´The Old Mill`, Erbaut 1835 [1]

Nette Grüße Pepe

[1] https://southperth.wa.gov.au/discover/services/a-brief-history-of-the-old-mill
 
Altmerker Am: 24.02.2022 20:16:05 Gelesen: 6217# 104 @  
Hallo,

man sieht keine Mühle, aber es drehen sich die Flügel journalistisch.

Gruß
Uwe



In St. Oswald am Stieg betrieb der Müller Ignaz Leonhartsberger seine Mühle. Im Januar 1927 bestellte er sich die Fachzeitung „Allgemeiner Mühlen-Markt“ . Die firmierte als Fach- und Ankündigungsblatt für die Getreide-, Mühlen- und Futtermittelwirtschaft sowie den allgemeinen Geschäftsverkehr des Mühlen- und Sägegewerbes. Das Blatt hatte seinen Sitz in Wien. Herausgebracht hat die Zeitung der Verlag Helene Poech in der Seidengasse 32, die sich im VII. Bezirk befindet.

Das „Fach- und Offertenblatt der gesammten Mühlenbranche sowie der mit dieser in Verbindung stehenden Industrien Wien, gedruckt in Preßburg“ erschien damals erstmalig am 2. Juni 1900. Bis zur Ausgabe 44/1943 veröffentlichte das Blatt vierzehntäglich Geschäftsnachrichten, Getreide- und Mehlpreise, verschiedene Nachrichten aber auch Inserate. Abonnenten konnte zudem eine Versicherung abschließen.
 

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