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Thema: Die Poststempel von München
Das Thema hat 857 Beiträge:
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Rottaler Am: 22.04.2026 12:24:46 Gelesen: 23629# 833 @  
Für mich bisber unbekannter Münchner Stempel; Kastenst. "P.Sch.A. München / Nachfragestelle / 24.7. 1920"

Wer kann hier eine zeitliche Eingrenzung dieses Stempels vornehmen?



Rottaler
 
Eilean Am: 22.04.2026 23:10:40 Gelesen: 23517# 834 @  
@ Rottaler [#833]

Ich leider gar nicht. Aber es macht natürlich Sinn, bei einem Postscheckamt eine Stelle zu haben, bei denen man nachfragen kann, was mit seinen Überweisungen, etc. passiert ist.

Gruß
ANdreas
 
Eilean Am: 26.04.2026 21:21:48 Gelesen: 22142# 835 @  
@ Eilean [#834]

Ein Eilbrief aus München 1 / u / 8 mit etlichen Nebenstempeln vorderseitig, dem Numerator und rückseitig der Durchgangsstempel beim Münchner Telegraphenamt, um 15.07 Uhr über einen Rohrpostempel des Münchner TA gelaufen und um 16.20 vom Briefträger Nr. 48 benachrichtigt.



Es war ganz normal, dass Eilbriefe durch die Rohrpost liefen.

Die "48" ist schon ein Nachfolgestempel zur ersten Generation. Ich denke, dass es diesen nicht erst 1970 gegeben hat, sondern schon ab den 60er Jahren.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 01.05.2026 22:58:01 Gelesen: 21104# 836 @  


Ein Eilbrief nach München, vorderseitig ein Düsseldorfer Stempel in violett, frankiert mit 2,20DM, dennoch mit Nachporto von 1,40DM belegt.

Rückseitig der Durchgangsstempel aus Düsseldorf und der Ankunftsstempel in München 80 / c / 8 vom 28.11.1979. Dazu noch ein Zugstempel 00565/28. und ein Stempel 6372 33 28 18. Die 6372 ist ein Numerator, der 28. der Tag und 18 Uhr. Wofür die 33 steht, weiß ich nicht. Sonst kenne ich die (neben der 97) nur auf Briefen aus der DDR. Im letzten Gildebrief ist ebenfalls nach dem Sinn dieses Stempels gefragt.

Die "28" ist aus der Serie der Briefträgerstempel aus München 8 / Ost und schön abgeschlagen, anders als beim München TA sind die Stempel ganz ganz überwiegend vorne.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 07.05.2026 22:23:29 Gelesen: 19571# 837 @  
@ Eilean [#836]



Ein Bedarfs-Telegram aus Aachen nach München, rückseitig die Rohrpoststempel des Münchner TA vom 10. August 1956 bis zum Zust (Zustellung).

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 10.05.2026 20:31:50 Gelesen: 18931# 838 @  


Hier eine Karte, aus Rom nach Las Palmas, adressiert an einen Studienrat Benz an Bord eines Schiffes, dort allerdings erst nach Abfahrt des Schiffes eingetroffen.

Diese Karte gelangte nach München; dort wurde die Adresse (ich nehme an dieses Studienrates) ermittelt und ihm zugestellt. Ich kann die Adresse, obwohl 2x mit Bleistift draufgeschrieben, nicht entziffern.

Die #1 von der Nachschlagestelle ist aus den 30er Jahren bekannt und, weil es die Briefträgerstempel nicht mehr gab, ganz einfach auch der Nachschlagestelle zuzuordnen (Rundbrief der Münchner Forschungsgemeinschaft 11, S. 45 mit einem Exemplar aus 1930). Dieses Exemplar sieht schon mal genauso wie das dort abgebildete aus.

Gruß
Andreas
 
mumpipuck Am: 11.05.2026 01:00:35 Gelesen: 18884# 839 @  
@ Eilean [#838]

Ich denke die Karte ging in die Wundtstraße. Die gibt es jedenfalls in München.

Burkhard
 
Eilean Am: 11.05.2026 21:53:51 Gelesen: 18734# 840 @  
@ mumpipuck [#839]

Wundstraße hört sich gut an. Kam nicht auf ein W vorne.

Heute ein neuer Beleg in meiner Sammlung mit einem Ersttag der Verwendung in München mit der Wiedereröffnung des Postverkehrs innerorts vom 18. Juni 1945. Fast neu, mit einem Gebühr bezahlt Stempel




 
Eilean Am: 20.05.2026 23:44:21 Gelesen: 14065# 841 @  
@ Eilean [#401]

Im letzten Gildebrief war eine interessante Frage von Uwe Seif zu Stempeln auf Eilbotenbriefen nach München. Dort werden Eilbotenbelege nach München aus den 70er-Jahren gezeigt mit schwarzen Stempeln, bestehend aus einem vierstelligen Numerator, einer 33 oder 93 gefolgt von dem Monat als Zahl sowie dem Datum, d.h.

3178 33-5.19 oder 4395 93.08.20.

Welche Bedeutung hat die 33 bzw. 93? Ich habe die Antwort hierauf auch nicht. Ich habe derartige Belege schon öfter gezeigt:

@ Eilean [#155]
@ Eilean [#201]
@ Eilean [#146]

Ich bin meine Beleg nochmal gründlicher durchgegangen. Es sind allesamt Belege aus den 70er-Jahren. Von der zeitlichen Einordnung aufgrund der verschiedenen Zugstempel, Durchgangsstempel, etc. müsste der Stempel in München angebracht worden sein, dort vor der Weiterbeförderung innerhalb Münchens zu anderen Postämtern, soweit dort die Zustellung erfolgte. Mehrheitlich sind es Belege aus DDR und Berlin, aber es gab auch Auslandsbriefe und teils Ortsbriefe (vgl. Nr. 146). Der Absendeort ist es also nicht.

Ggf. hat jemand eine Ahnung bzw. ähnliches in anderen Städten und eine Vermutung.

Hier eine Auswahl:







Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 22.05.2026 23:41:48 Gelesen: 13264# 842 @  


Ein Beleg, der in MÜNCHEN 3 gestempelt ist, aber einen R-Zettel der Zweigstelle des 2 Zd des Hauptbahnhofes hat. Ich hätte vermutet, dass der Brief einen Stempel des Hauptbahnhofes bekäme, als MÜNCHEN 2 Zd und nicht rüberwandern zum Paketpostamt.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 30.05.2026 13:24:37 Gelesen: 11496# 843 @  
@ Eilean [#842]

Aus der Serie der Portokontrollstempel die P.9 mit einem Stempel München CENTRBHF, also Centralbahnhof. Leider ist der nicht so lesabar.

Auch damals war die Eisenbahn schon unerhört. Eine Muster-Antwortkarte, dass die verloren gegangenen Gegenstände im Rahmen der "Nachforschungen" nicht zur Auffindung des Gegenstandes führten. Dafür 8 Pfg Nachporto. Respekt.




 
Eilean Am: 02.06.2026 23:32:25 Gelesen: 9779# 844 @  
@ Eilean [#843]

Aus meinem Lieblingssammelgebiet der Briefträgerstempel ein Brieflein, dass andere wegen des Eilboten-Einschreiben-Ortsbrief und der verschiedenen Band- und Netzaufdrucke interessieren wird. Wenn ich es richtig lese, ist der Brief mit 164 Pfg. ausreichend für einen Fernbrief frankiert, obwohl der Brief nur innerhalb Münchens unterwegs war.





Für mich der früheste Beleg mit einem Briefträgerstempel vom Mittwoch, 7. Juli 1948, bislang hatte ich den 10. Juli 1948.



Noch dazu muss ich feststellen, dass es nun einige Stempel gibt, die sich in ihrer Schriftart deutlich von den Stempeln der ersten Generation unterscheiden, so dass es ggf. gar nicht die erste Serie ist. Die 25 dachte ich, sieht so aus (aus dem Jahr 1958).



Die 2 ist bei weitem nicht so eingerückt. Ähnliche Stempel habe ich bei der 23 und 28 (wie der obige). Wird nicht langweilig. Der untere Beleg in 8 Minuten vom Bahnpostamt über das Telegraphenamt zum Zustellpostamt, über Rohrpost.
 
Eilean Am: 02.06.2026 23:52:08 Gelesen: 9778# 845 @  
@ Eilean [#844]

Der Brief löst damit dieses Stückchen von dem first of its kind ab:



Eilboten-Fernbrief aus Nürnberg nach München vom 10. Juli 1948

Sehr zeitnah der 125 auf einem mit 166 Pfennig ein wenig zu viel für diesen Eilboten-Einschreiben-Fernbrief von Regensburg nach München.



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 02.06.2026 23:56:29 Gelesen: 9776# 846 @  
@ Eilean [#845]

Und, wenn ich es richtig rechne, komme ich auf 28-30 Eilboten-Brief im Schnitt, gerechnet auf 7 Tage, wenn ich den Brief vom 28. Juli mit dem vom 7. Juli und 10. Juli 1948 über die Numeratoren vergleiche. Ich hoffe, ich liege da richtig.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 26.06.2026 23:57:32 Gelesen: 4552# 847 @  


Diese Postkarte mit einer so schönen farbfrischen Bach-Marke mit Sonderstempel des Magischen Zirkels von Deutschland. Was es nicht alles gab.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 27.06.2026 18:09:46 Gelesen: 4450# 848 @  


Aus München 22 gibt es auch mal neben einem Maschinenstempel auch eine gebührenfreie Kriegsgefangenenpost.

Empfänger war die Staatliche Erfassungsstelle für öffentliches Gut GmbH.

Gruß
Andreas
 
Baber Am: 27.06.2026 21:55:11 Gelesen: 4411# 849 @  
Dieser Sonderstempel zum Tag der Briefmarke 1943 wurde glaube ich noch nicht gezeigt.



Gruß
Bernd
 
Baber Am: 27.06.2026 22:10:19 Gelesen: 4404# 850 @  
Der aptierte Werbestempel zur IBRA 1973. Im ersten Stempel waren die Buchstaben IBRA schwarz gefüllt, was den Stempel batzig machte.



Gruß
Bernd


[Die Redaktion erklärt für Nicht-Österreicher und Bayern: "batzig" bedeutet, dass das Stempelbild verschmiert, unsauber, dick flächig oder klobig aussah.]
 
Baber Am: 27.06.2026 22:20:56 Gelesen: 4395# 851 @  
Noch 2 Sonderstempel von München aus dem Jahre 1980:

30 Jahre Jugendgrppe des Philatelistenclub Bavaria
20 Jahre Städtepartnerschaft München-Verona

Nachdem sie so ähnlich sind, stammen sie vielleicht vom selben Entwerfer.



Gruß
Bernd
 
Eilean Am: 28.06.2026 16:53:46 Gelesen: 4274# 852 @  
@ filunski [#468]



Auch Eilbotentechnisch wurde Karlsfeld bei Dachau postalisch über München versorgt. Da schreibt man gleich München-Karlsfeld.

Gelaufen 16. August 1969.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 29.06.2026 23:36:20 Gelesen: 4038# 853 @  
@ Eilean [#844]



An diesem Tag hat der Briefträger gefühlt seinen Stempel bei dieser Adresse ausprobiert. Ein weiteres Stück vom 7. Juli 1948, mein Frühdatum.

Beste Grüße
Andreas
 
Eilean Am: 02.07.2026 20:29:25 Gelesen: 3498# 854 @  


Aus dem Bereich der Sammlerbelege ein Sonderstempel aus 1960 zum Eurachistischen Weltkongress, schöne Marken aus der Ecke/Seitenrand. Nun gut, gerade das Eckrandstück ramponiert.
 
Eilean Am: 03.07.2026 20:26:00 Gelesen: 3242# 855 @  


Hier ein Eilbrief aus dem Jahr 1960 von Berlin nach München, rückseitig mit dem Briefträgerstempel 170. Der Numerator ist ungewöhnlich mal hinten abgeschlagen. Durchlaufstempel / Maschinenstempel des Münchner Telegraphenamtes.

Diese Zeit scheint mir eine Blüte für Eilbriefe zu sein. Es gibt sie in großer Anzahl und die Stempel mit dieser Form (aus 151 bis 200):






Sehr homogene Gruppe, alles Stempel beginnend ab 1957 bis in die 60er Jahre. Auch danach noch im Einsatz. Nun erstmals auch 10 aufeinanderfolgende Zahlen am Stück. Manche Stempel sind anscheinend anders eingescannt.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 05.07.2026 21:38:15 Gelesen: 2759# 856 @  
@ Eilean [#855]



Dieser Beleg ist aus der Tagespost, mit einem Eckrandstück der 1307 aus dem Briefzentrum 21 nach München, dort Zurück/Retour durch die Niederlassung Briefpost München und einem bekannten Stempel zum ankreuzen, warum. Dort mit einem Vermerk zum Bezirk: 53 Lehner. Habe ich so noch nicht gesehen. Vom 19. Juni 1998.

Gruß
Andreas
 
Richard Am: 14.07.2026 09:56:46 Gelesen: 704# 857 @  
Auch München, aber nicht qus Bayern

München ist ein Ortsteil der Stadt Bad Berka im Landkreis Weimarer Land in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.

Geografie

München liegt westlich von Bad Berka an der nördlichen Seite der Landesstraße 3087 in einem kleinen Nebental Ilm-aufwärts Richtung Tonndorf. Beiderseitig sind die anschließenden Hänge und Anhöhen bewaldet. Die Ilm fließt am Fuß der Südhänge gen Bad Berka.


Aktuell ca. 84 Einwohner.

(Wikipedia)
 

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