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Thema: Die Poststempel von München
Das Thema hat 675 Beiträge:
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Eilean Am: 22.12.2016 00:05:32 Gelesen: 304109# 401 @  
Bevor ich abdrifte zu den Münchner Sonderstempeln heute ein sonderbarer Stempel:



Ein Briefträgerstempel aus März 1977 aus München auf einem Eilbrief von Jugoslawien nach München, ungewöhnlich aber ohne Kreis. Ich habe einige, aber ohne erkennbare Systematik. Die 108 ist gut erkennbar, da auch der Briefträger sich noch auf der Rückseite handschriftlich verewigte.

"eingelegt 12.3.77 14.05 ...(?) 108"

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 01.01.2017 22:14:33 Gelesen: 302859# 402 @  
Mit den besten Neujahrswünschen geht es auf ins neue Jahr:

München 4 / bb / Nachträglich entwertet



Ein perfekter Brief für all meine Vorlieben: München / Retour / Randmarke

Der "Nachträglich entwertet" ist mein persönliches Spätdatum mit dem 9.1.1992!

Nur bei der Portorichtigkeit rätsele ich:

1.40 für den Brief ins Ausland bis 20 gr (postgebührenhandbuch, S. 258) und 2x35 Pfg nach Übersee / China für einen Brief von 5-10g? (Postgebührenhandbuch, S. 272)? damit mit 2,10 Portorichtig?
 
Eilean Am: 01.01.2017 22:57:13 Gelesen: 302837# 403 @  
@ Eilean [#402]

Und eine geschlossene Lücke der Postämter Münchens:

PA Mü 66 als aptierter K1-Stempel, UB a:



Im Bochmann gar nicht erst erwähnt, aber bei Karg, Münchner Sonderpoststempel 1888-1944, S. 129. Die Straße Meislstr. 16 ist umbenannt und heißt heute Lechelstr. zwischen Obermenzing und Moosach.

Gruß
Andreas
 
Totalo-Flauti Am: 02.01.2017 09:14:39 Gelesen: 302747# 404 @  
Liebe Sammlerfreunde,

sind eigentlich auch Stempel aus anderen Städten mit Bezug zu München interessant? Ich denke da an Maschinenstempel mit Werbeeinsatz.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Eilean Am: 04.01.2017 08:53:04 Gelesen: 302340# 405 @  
@ Totalo-Flauti [#404]

Solche Stempel sammle ich persönlich nicht, aber warum nicht auch solche hier zeigen. Da wird sich schnell das Deutsche Museum, etc. finden, vermute ich.

Gruß
Andreas
 
Totalo-Flauti Am: 05.01.2017 15:44:11 Gelesen: 302070# 406 @  
Liebe Sammlerfreunde, lieber Andreas,

ich dachte da eher an die Deutsche Verkehrsausstellung in München von Juni bis Oktober 1925.

Ich habe 3 Belege jeweils aus den Monaten Juli, August und September aus Leipzig. Der Werbeeinsatz wurde in eine Sylbe-Maschine vom Postamt Leipzig 2 eingesetzt.



Der erste Beleg ist eine Drucksache vom 17.7.1925 von Leipzig nach Hof.



Der zweite Beleg ein einfacher Fernbrief vom 15.08.1925 von Leipzig nach Coburg.



Und der dritte Beleg wieder eine Drucksache vom 15.09.1925 von Leipzig nach Eisenberg in Thüringen.

Viel Spass beim betrachten.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
eifelsammler Am: 05.01.2017 17:22:40 Gelesen: 302046# 407 @  
Hallo Stempelfreunde!

Nach längerer Abstinenz heute mal wieder ein paar Stempel von meiner Seite. Es handelt sich um fünf Maschinenstempel mit Gebietsleitzahl von Münchner Apotheken.

(13b) MÜNCHEN BPA1 / dg vom 13.04.1959 (falsches Stempeldatum!)



(13b) MÜNCHEN BPA1 / cd vom 31.05.1957



((13b) MÜNCHEN 3 / fr vom 20.04.1957



(13b) MÜNCHEN 1 / c vom 24.6.1957



(13b) MÜNCHEN BPA1 / dg vom 4.3.1959



Viele Grüße

Carsten
 
Hirschi57 Am: 06.01.2017 00:49:45 Gelesen: 301988# 408 @  
Servus,

dies ist mein erster Beitrag und evtl. "Dummheiten" bitte ich schon mal zu entschuldigen!

Ich habe eine österreichische Ganzsache mit dem Stempel von München 12. März 11. Ist das evtl ein anderes München oder wie kommt der Stempel auf diese GA?

Viele Grüsse
Hirschi57


 
bayern klassisch Am: 06.01.2017 06:31:05 Gelesen: 301960# 409 @  
@ Hirschi57 [#408]

Der Stempel sieht "handgemalt" aus - in Bayern gab es einen solchen verwackelten Stempel m. E. nie.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Eilean Am: 06.01.2017 07:44:21 Gelesen: 301946# 410 @  
@ bayern klassisch [#409]

Ich kenne solche Stempel auch nicht; keine der Ziffern und Zahlen ist gerade. Der Stempel ist für selbstgemacht aber hübsch. vielleicht ein Erinnerungsstück?

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 06.01.2017 07:50:43 Gelesen: 301943# 411 @  
@ Eilean [#410]

Nun weiß ich auch, welche Erinnerung gemeint ist: Der 90. Geburtstag von Prinzregent Luitpold am 12. März 1911. Hierzu kam ja in Bayern auch eine ganze Serie heraus von 3 Pf bis 20 DM, bei der in der Kopfzeile "12. März 1911" steht.

Geburtstag muss man also haben ...

Gruß
Andreas
 
bayern klassisch Am: 06.01.2017 10:27:32 Gelesen: 301914# 412 @  
@ Eilean [#410]

Hallo Andreas,

na ja, privater Charakter ist ja so eine Sache - auf der ausländischen Ganzsache hätte er eh nichts zu suchen gehabt, selbst wenn er authentisch wäre. Amtlicherseits durfte ein bayerischer Postbeamter seinen Stempel auf einer solchen Ganzsache im übrigen gar nicht abschlagen.

Ich denke, es war Jux und Tollerei/Spielerei, die das Stück ins Leben gerufen haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
filunski Am: 06.01.2017 11:41:07 Gelesen: 301894# 413 @  
@ Hirschi57 [#408]
@ Eilean [#410]
@ bayern klassisch [#412]

Hallo zusammen,

egal wie, künstlerisch oder graphisch, wie immer man will, durchaus eine schöne Arbeit und der "Künstler" hat es immerhin geschafft, dass wir uns hier über 100 Jahre später noch Gedanken dazu machen! :-)

Auf alle Fälle ein bislang doch recht unbekanntes Einzelstück eines Münchner Stempels. ;-)

Hirschi, danke fürs Zeigen.

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 12.01.2017 22:19:49 Gelesen: 301016# 414 @  
@ filunski [#413]

Ich zeige heute einen Sonderstempel zur deutschen Presseausstellung 1948, verwendet von 5. Mai bis 15. Juni 1948.



Auf den ersten Blick der gleiche Stempel. Klickt man diese jedoch nacheinander an, merkt man, dass vor allem die 9 von 1948 im zweiten Stempel deutlich nach unten abfällt. Bei dem ersten scheinen auch die Kerben links und rechts der (13) MÜNCHEN 2 filigraner zu sein. Ich habe mal beide Stempel übereinandergelegt:



Nun die Frage an die Experten: Sind es zwei Stempel, die hier zum Einsatz kamen?

Die Datumsziffern weichen stark ab. Bei den Datumsziffern kann ich mir immerhin noch etwas vorstellen, dass diese täglich neu gesetzt, gedreht ( ?) wurden.

Ein weiteres Merkmal: Auf der stilisierten Papierrolle ist links und rechts oben ein Rechteck zu sehen, rechts eher ein Viereck.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.01.2017 20:06:40 Gelesen: 300843# 415 @  
@ Eilean [#414]

Haben keine die gleichen Stempel?

Nun gut, hier ein weiteres doppeltes Lottchen, es sind aber wirklich zwei verschiedene Stempel. Derselbe UB "mk", derselbe Tag.



Ich habe keine Ahnung, wieso das BPA einmal vorne, einmal hinten steht und was das nun für einen Sinn ergeben soll.

Gruß
Andreas
 
Jürgen Witkowski Am: 14.01.2017 22:49:41 Gelesen: 300827# 416 @  
@ Eilean [#414]

Hallo Andreas,

Du hast ein gutes Auge! Es handelt sich ziemlich sicher um zwei verschiedene Stempelgeräte. Neben den Unterschieden, die Du bereits festgestellt hast, ist auch der Bindestrich zwischen Mai und Juni unterschiedlich hoch. Das alles kann beim besten Willen nicht durch verkantete Abschläge erklärt werden.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
stampmix Am: 15.01.2017 11:14:44 Gelesen: 300779# 417 @  
@ Eilean

Dieser Brief würde in einige Threads passen, aber der Stempel

MÜNCHEN / BPA1 / i / Nachträglich / entwertet 14.11.53-11

ist doch sehr sauber abgeschlagen.

Das Sekretariat der GESELLSCHAFT DER FREUNDE VON BAYREUTH e.V. war damals wohl das Vorstandssekretariat der Süddeutsche Bremsen AG (Knorr Bremsen AG), die 1953 nach München umgezogen ist. Freigemacht mit dem Firmenfreistempel als Luftpostbrief nach den USA bis 5 gr., wurde er mit 9 gr. gewogen, sodaß für den Luftpostzuschlag weitere 20 Pf. Porto erforderlich waren. Mit der 20Pf. Posthornmarke frankiert und entwertet, konnte der Brief seinen weiten Weg fortsetzen.



mit bestem Gruß
stampmix
 
filunski Am: 15.01.2017 22:15:31 Gelesen: 300735# 418 @  
@ Eilean [#414]

Hallo Andreas,

habe den Stempel, oder richtigerweise und nun auch bestätigt, die Stempel (es sind tatsächlich zwei verschiedene Geräte), im Auslieferungsbuch des Herstellers, der Firma Braungardt, gefunden.

Hier die beiden Probeabschläge, leider auch nicht optimal, aber einige der Unterschiede sind deutlich erkennbar (rote Pfeile):



Dieser Gelegenheitsstempel ist da übrigens kein Einzelfall. Auch zu anderen Anlässen gab es mehrere Stempelgeräte ohne durch UB unterschieden zu sein. Werde bei Gelegenheit noch etwas dazu vorstellen.

Gut beobachtet Andreas! :-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 15.01.2017 23:09:22 Gelesen: 300724# 419 @  
@ filunski [#418]

Das ist ja dann der Beweis aus den Primärquellen. Werde also den Karg in Typ a und b aufteilen. Es fiel ja nur auf, wenn man seine Stempel mal schnell durchklickt, da rutschte die 9 doch stark nach unten ab. Wollte ich schon immer mal zeigen, aber öfter verschoben, da das ja gar nicht mein Hauptsammelfeld ist.

Es gibt da also mehr im Braungardtschen Buch der Bücher? Vielen Dank für den Blick dort hinein. Wie kommt man denn an diese Kleinode?

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 15.01.2017 23:32:53 Gelesen: 300719# 420 @  
@ Eilean [#419]

Hallo Andreas,

Bochmann war damals schon etwas genauer, er wusste von den zwei verschiedenen Typen, hier der Auszug aus dem Bochmann:



Das gleiche gilt auch für noch manch' anderen Münchner Gelegenheitsstempel aus den Jahren von ca. 1947 bis 1951. Bin erst mal noch am Auswerten und Zusammenschneiden.

Diese Auslieferungsbücher sind eine wahre "Goldgrube". Die Originale waren bis vor einigen Jahren noch beim Museum für Telekommunikation in Nürnberg eingelagert. Ein besonders eifriger Stempelforscher hatte da mal die Gelegenheit einige dieser Bücher einzuscannen. Diese scans bekam ich dann irgendwann mal von einem Gildefreund und sie dienen mir oft als wertvolles Nachschlagewerk. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 16.01.2017 09:19:33 Gelesen: 300684# 421 @  
@ filunski [#420]

Na dann muss ich mich entschuldigen bei allen Philatelisten, die den alten Satz beachten: Nur mit Literatur weiß man mehr.

Nur ein Karg reicht nicht, ein zweiter Blick in den Bochmann muss sein. Immerhin habe ich also die zwei Typen vorgestellt, was jeder schon gewusst haben müsste.

Da halte ich mir den Spiegel vor.

Immerhin einer muss aber noch sein: Es ist nicht die "1" aus 1948, die hoch oder tief steht, sondern die 9, die tief oder hoch steht, wenn ich das übereinandergelegte Stempelbild beachte. Das war sicherlich früher nicht so einfach ohne Computer.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 16.01.2017 14:26:12 Gelesen: 300654# 422 @  
@ Eilean [#421]

Na dann muss ich mich entschuldigen bei allen Philatelisten


Hallo Andreas,

nein, musst du wirklich nicht! :-)

Deiner Aufmerksamkeit ist es zu verdanken, dass wir überhaupt wieder auf diese Stempel geachtet haben. Deinen Beitrag [#414] haben auch viele Philatelisten gelesen, unter ihnen sicherlich auch der Eine oder andere Bochmannbesitzer, ohne auf die Idee zu kommen dort erst mal nachzusehen (mich selbst eingeschlossen), und nahmen deine Entdeckung auch erst mal so hin. Erst deine Erwähnung des "Karg" ließ mich einen Blick in den Bochmann werfen! Aber vielleicht für alle zum Trost, wie ich inzwischen festgestellt habe, hatte auch Bochmann damals nicht alle doppelt und mehrfach vorhandenen Stempelgeräte entdeckt. Es bleibt also immer noch Spielraum für weitere Forschungen, und das macht es ja gerade so interessant. :-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 16.01.2017 23:01:57 Gelesen: 300615# 423 @  
Dann heute mal Schonkost:

Ein Stempel des Paketzustellamtes aus 1955:



Der erste in meiner Sammlung.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 17.01.2017 23:31:53 Gelesen: 300528# 424 @  
@ Eilean [#423]

Wenn ich schon ähnliche Stempel zeige, dann kann ich damit ja auch weiter machen:





Es sind alle Stempel 15 mm hoch, mit 6 mm hohen Ziffern, enge Linien. Es sind natürlich alles Briefträgerstempel auf Eilbriefen nach München, alle über das Münchner TA (Telegraphenamt) gelaufen; hier eine Reihe von 174 -178, Vorkommen dieser Art und Form von Ziffer 150-200. Die 177 weicht nicht ab, sie ist nur hochauflösender eingescannt.

Die 150 habe ich schon belegt, im Übrigen bin ich erst bei 198 (von dieser Art 15 mm/6 mm). Es ist also ggf. noch Luft nach oben. Zwei Belege zur Auswahl mit dem Klassiker, einem Eilbrief ans Münchner Patentamt. Ohne dieses hätte ich wesentlich weniger zu sammeln:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 18.01.2017 23:29:01 Gelesen: 300396# 425 @  
Um dann zur weiteren Reihe von 200 an bis wohl ca. 350 zu kommen:



Von der 238 auch den ganzen Brief mit aptiertem Maschinenstempel der Münchner TA aus 1962:



Man sieht, dass diese Stempel mit ihrem dicken Kreis gleichfalls schnell zu erkennen sind. Die Zahlen können leicht nach oben versetzt asymetrisch angeordnet sein, 14 mm hohe Stempel mit 6 mm hohen Ziffern.

Es gibt anders als früher (vor 1920) keine Zuordnung von Briefträgerstempeln zu einer bestimmten Straße oder Stadtteil, wenigstens habe ich noch keine Systematik erkannt. Es werden auch alle Arten gleichzeitig verwendet. Schon bei diesen Stempeln gibt es andere Ziffernformen, von daher kann man hier schon beginnen, die Unterschiede zu erforschen. Und die Einsatzzeiten. Die Reihen ab 200 gibt es ab ca. 1960.

Gruß
Andreas
 

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