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Thema: Deutsche Auslandspostämter Türkei
Das Thema hat 33 Beiträge:
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Mondorff Am: 16.03.2016 16:45:51 Gelesen: 25790# 9 @  
@ hajo22 [#5]

Danke Hajo

DiDi
 
hajo22 Am: 16.03.2016 17:31:52 Gelesen: 25774# 10 @  
Constantinopel 2 vom 6.7.1894 auf Ganzsachenumschlag U 1B (20 Para) und Zusatzfrankatur 10 Para als Drucksache an eine Firma in Hamburg. Wie oftmals bei Drucksachen kein Ankunftsstempel.




Frankaturseltenheit: Drucksache über 100 bis 150 gr. = 30 Para (je 50 gr. = 10 Para).

VG, hajo22
 
ArGe Kolonialpostwertzeichen Am: 16.03.2016 22:47:39 Gelesen: 25745# 11 @  
@ hajo22 [#6]

Zum Orientexpress gibt es einen interessanten Artikel von unseren Mitgliedern Ute und Elmar Dorr, der über die Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Sammler Deutscher Kolonialpostwertzeichen e.V. heruntergeladen werden kann:

http://www.kolonialmarken.de/index.php?pageid=34
 
hajo22 Am: 17.03.2016 11:41:14 Gelesen: 25705# 12 @  
Auch "incoming mail" kann eine Sammlung bereichern.

Litho-Ansichtskarte aus Allenstein vom 16.8.1898 in die Türkei, Ankunftsstempel deutsches Postamt Constantinopel 1, 22.8.98.

Einfach schön anzusehen.



VG, hajo22
 
Eiermann Am: 17.03.2016 14:55:08 Gelesen: 25671# 13 @  
Hallo,

den ein oder anderen Beleg möchte ich auch zeigen.

Zum Ersten, einen für mich, interessanten Vorläuferbrief, da er zwei meiner Sammelgebiete betrifft. Deutsche Post in der Türkei und Hinrichsen Stempelmaschine. Von Constantinopel nach Hamburg.



Noch einen netten Hotelbrief, mit dem Stempel KDPA Constantinopel, wieder verwendet in Therapia, nach Buffalo.



Und noch einen seltenen Ankunftsstempel KDPA No2. Abgeschickt aus den USA.



Grüße Jürgen
 
hajo22 Am: 17.03.2016 17:26:11 Gelesen: 25646# 14 @  
Einschreibbrief mit 2x20 Pfennig (Nr. 42Ia, geprüft Steuer) gestempelt "Kaiserl. Deutsch. P.A. Constantinopel" am 12.1.1883 an ein Bankhaus in Hamburg, Ankunft 16.1.83.

Porto: Einschreibgebühr 20 Pfg. + Brief bis 15 gr. nach Deutschland 20 Pfg., gesamt = 40 Pfg.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 17.03.2016 17:33:44 Gelesen: 25645# 15 @  
@ Eiermann [#13]

Kaiserlich Deutsches Postamt No.2 ist zweifellos ein sehr seltener Ankunftsstempel. Gratuliere, auch wenn er ein wenig verkantet abgeschlagen ist.
Manchmal lohnt es sich ein Couvert umzudrehen.

Aus welchem Jahr stammt der Brief?

Ich lese handschriftlich "recd" (received?) 29.Nov.1876?

VG, hajo22
 
Eiermann Am: 17.03.2016 18:30:51 Gelesen: 25628# 16 @  
@ hajo22 [#15]

Hallo Hajo22,

leider kann ich nicht sagen, aus welchem Jahr der Brief stammt. Es ist leider kein Inhalt vorhanden. Ich habe baugleiche Briefe mit Ankunftsstempel No1, die datieren so von 1878-81.

Grüeß Jürgen
 
hajo22 Am: 17.03.2016 19:56:28 Gelesen: 25610# 17 @  
Einschreibbrief aus Constantinopel 1 vom 21.10.1907 nach Boston/USA. Frankiert mit 10 und 20 Para sowie 1 1/4 Piaster = gesamt 2 Piaster: Einschreibgebühr = 1 Piaster + Brief bis 20 gr. = 1 Piaster.

Ankunftsstempel Boston (lesbar 4), vermutlich 4.11.07.



VG, hajo22
 
Mondorff Am: 17.03.2016 20:03:20 Gelesen: 25609# 18 @  
Hier eine Ganzsachen-Postkarte, die Nr. P6, wie ich annehme. Die noch anhängende Antwortkarte ist ungebraucht.



Stempel CONSTANTINOPEL 1 vom 24.12.1897 mit Ankunftstempel DOMMELDANGE schon vom 28.12.

Schönen Gruß
DiDi
 
hajo22 Am: 17.03.2016 22:08:27 Gelesen: 25590# 19 @  
Faltbrief (bis 15 gr.) frankiert mit 20 Pfennige (DR Nr.34), gestempelt Kaiserl.Deutsch.P.A.Constantinopel vom 21.10.1879 (Stempel mit Hohlsternchen über dem Datum, verwendet in Stambul) nach Niederuzwil/Schweiz, Ankunft 26.10.79.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 18.03.2016 14:23:29 Gelesen: 25557# 20 @  
Grußkarte (Drucksache) von der 24. Orientfahrt 1908 adressiert nach Römhild.

3-Postämter-Frankatur aus Jerusalem: Deutsche Post gestempelt 15.4.1908. Daneben eine französische und eine türkische Marke, bei den jeweiligen PÄ bereits gestempelt/vorentwertet 7.3.1908. Damit sparte man sich den Weg zu diesen beiden PÄ für die Dokumentation.

Karte für den fortgeschrittenen Touristen und Briefmarkensammler. Ein echtes Souvenir, schön anzusehen. Natürlich keine notwendige "Mischfrankatur".



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 19.03.2016 11:44:04 Gelesen: 25495# 21 @  
Einschreibbrief Constantinopel 3 (Pera) vom 25.6.1912 nach Dresden, Ankunft 28.6.12.

Frankiert mit 2 Piaster (Nr.41).



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 20.03.2016 11:43:35 Gelesen: 25462# 22 @  
Ganzsache 20 Para (P13, mit Rautenwasserzeichen), gestempelt Constantinopel 2 vom 12.8.1908 nach Monticello-New York/USA.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 05.08.2017 12:46:00 Gelesen: 21912# 23 @  


Ganzsache DAP Türkei P 7 (Germania 20 Para).

Gestempelt Deutsche Post Smyrna vom 17.5.1904 nach Brüssel, Ankunft 22.5.

Privatkarte an den "Cher Monsieur Papa" mit (vorderseitig links oben Absenderstempel) "Consulat General de Belgique / Smyrne". Belgien hatte kein eigenes Auslandspostamt in der Türkei.

hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Fremde Post in der Levante: Belege echt gelaufen"]
 
Markus Pichl Am: 07.10.2017 15:12:02 Gelesen: 21263# 24 @  
Hallo,

auch eine Germania, wenn auch ein überdruckte.

Ganzsachen-Postkarte der Deutschen Auslandspostämter in der Türkei P 7 mit Stempel "SMYRNA DP a 5 8 01" via Genua nach Santos in Brasilien.



Das ist schon eine recht außergewöhnliche und somit seltene Destination, für eine in Smyrna beim Deutschen Auslandspostamt aufgegebene Postkarte.

Beste Grüße
Markus

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Germania Belege ins Ausland "]
 
hajo22 Am: 24.09.2018 16:50:25 Gelesen: 18123# 25 @  
Eine Neuerwerbung, die mir Rätsel aufgibt. Paketkarte zu 2,20 RM aus Ffm vom 19.7.1915 nach Konstantinopel-Galata, Ankunft 7.9.15. Auf der Paketrückseite sind 3x2 Piaster Türkeimarken verklebt und mit Stempel 27.10.15 entwertet worden.

Frage: Für welche Leistung diese Gebühr? Verzollungsgebühr, Nachgebühr, oder was sonst? Evtl. Lagergebühr?

Wer kann helfen? Vielen Dank im Voraus.



hajo22
 
hajo22 Am: 25.09.2018 22:53:54 Gelesen: 18091# 26 @  
[#25]

Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Paket-Lagergebühr.

7 Wochen Lagerung rechnen sich wie folgt: 1 Woche frei, dann pro Woche 1 Piaster.

Die Lagergebühr mußte natürlich vom Empfänger bezahlt werden.

hajo22
 
Cantus Am: 11.09.2019 02:11:37 Gelesen: 15581# 27 @  
Eine Ganzsachenpostkarte mit Zusatzfrankatur, bei Michel zu finden unter "Deutsche Post in der Türkei, P 5", gelaufen per Einschreiben am 1.2.1900 von Constantinopel 1 nach Rathenow.



Viele Grüße
Ingo

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Fremde Post in der Levante: Belege echt gelaufen"]
 
Cantus Am: 11.09.2019 02:11:37 Gelesen: 15579# 28 @  
Eine Ganzsachenpostkarte mit Zusatzfrankatur, bei Michel zu finden unter "Deutsche Post in der Türkei, P 5", gelaufen per Einschreiben am 1.2.1900 von Constantinopel 1 nach Rathenow.



Viele Grüße
Ingo
 
Stefan Am: 26.12.2020 17:21:17 Gelesen: 12049# 29 @  
@ hajo22 [#12]

Auch "incoming mail" kann eine Sammlung bereichern.

In den Beiträgen [#12] und [#13] wurden Belege gezeigt, welche über die Deutsche Post in Constantinopel zugestellt worden sind. Nachfolgend einige weitere Exemplare:



Ansichtskarte zu zehn Pfennig aus Frankfurt/Main vom 30.01.1904 nach Constantinopel, rückseitig der Ankunftsstempel von Constantinopel vom 02.02.1904



Ganzsache zu zehn Rappen aus Rigi Staffel (Schweiz) vom 21.06.1885 über Bern (Schweiz) nach Constantinopel, rückseitig der Ankunftsstempel von Constantinopel vom 25.06.1885



Ansichtskarte zu zehn Rappen aus Basel (Schweiz) vom 21.05.1903 nach Constantinopel, rückseitig der Ankunftsstempel von Constantinopel vom 25.05.1903

Der dritte Beleg enthält einen Verweis des Absenders, dass die Zustellung vor Ort über die Deutsche Post in Constantinopel erfolgen soll; bei der zweiten Karte ist dieser nicht vorhanden. Gab es diesbezüglich Vereinbarungen zwischen der Schweiz und dem Deutschen Reich, dass Sendungen aus der Schweiz nach Constantinopel vor Ort über die Deutsche Post zugestellt werden sollen?

Danke.

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 26.12.2020 17:53:07 Gelesen: 12035# 30 @  
Hallo zusammen,

diese Karte geht an Monsieur M.R. Bründel in Philippopoli beim Österreichisch-Ungarischen Konsulat:





Philippopoli auch Phillipopel oder Philippopolis (heute Plowdiw) ist eine Stadt an der Maritza im heutigen Bulgarien. Ende der 1870er Jahre wurde Plowdiw an die Linie des Orient-Express zwischen Istanbul und Sofia angeschlossen.

Der Aufgabestempel vom deutschen Postamt in Konstantinopel ist vom 30.05.1902 (greg.) = 17.05.1902 (jul.). Der Ankunftsstempel aus Пловдив = Philippopel vom 18.05.1902 (jul.).

Dank der Bahnstrecke des Orient-Express kam die Karte nach nur einem Tag im ca. 400 km entfernten Ziel an.

Viele Grüße
Volkmar
 
eswareinmal Am: 06.01.2022 13:35:43 Gelesen: 8653# 31 @  
Hallo zusammen,

ich habe diese wie ich finde, sehr schöne Karte bekommen. Gestempelt 26.3.1914 Constantinopel. Sie zeigt die Hagia Sophia auch besser bekannt als Sophienkirche im heutigen Istanbul (früher Konstantinopel). Wie es der Zufall will, wurde mir auf ZDF Mediathek eine Dokumentation vorschlagen: Das unsichtbare Istanbul - Geheimnisvolle Unterwelt. Sehr interessante Dokumentation über eben genau diese auf der Karte abgebildete Kirche.

Die Grundsteinlegung der Kirche war im Jahre ! 532 und die Kirche wurde 537, also nur 5 Jahren später, eröffnet. Nach und nach wurde die Kirche in den folgenden Jahrhunderten erweitert und stabiler gebaut.

Leider kann ich die Schrift nicht entziffern auf der Karte.

Hier ein kleiner Auszug aus Wikipedia:

• Römische Reichskirche (537–1054)
• Orthodox (1054–1204)
• Katholisch (1204–1261)
• Griechisch-Orthodox (1261–1453)
• Islam (1453–1931)
• Museum (1935–2020)
• Islam (seit 2020)



 
Totalo-Flauti Am: 01.05.2022 11:44:06 Gelesen: 7165# 32 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich habe kein passenderes Thema gefunden als dieses hier. Ich habe einen Brief aus Leipzig vom 18.6.1888 nach Constantinopel. Der Brief wurde über das Auslandspostamt Constantinopel geleitet. Siegelseitig ist der wohl übliche Ankunftsstempel "Constantinopel 1" vom 25.06.1888 abgeschlagen. der Brief wurde mit 40 Pfennig (2x MiNr. 42) frei gemacht. Er müßte also bis zu 30 Gramm (je 15 Gramm 20 Pfennig) schwer sein. Leider ist keine Gwichtsangabe angegeben worden.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Zeitlos Am: 30.01.2023 19:49:53 Gelesen: 3995# 33 @  
Hallo zusammen,

ich habe eine Mi 38 - Aufdruck 1 Piaster auf 20 gestempelt Constantinopel -8.4.14 1-2 N und unter Aufdruckfehler steht 38I - seitwärts stark verschobener Aufdruck. Ab wann gilt stark verschoben?



Ich habe im Netz zwei Mi 26 gefunden, auf dem zwei Varianten zu sehen sind, bei dem der Aufdruck nicht identisch ist.



Der Aufdruck der rechten Marke sieht mittiger aus - was denkt Ihr?

Eventuell hat einer von euch Bilder zum vergleichen oder sogar einen sehr stark verschobenen Aufdruck der geprüft AF 38I ist.

Vielen Dank
Beste Grüße
Helmut
 

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