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Thema: (?) (130) Tansania: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 142 Beiträge:
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saeckingen Am: 11.06.2019 11:11:11 Gelesen: 11677# 118 @  
Unterfrankierter Inlandsbrief von Moshi 19.9.72 nach Dar-es-Salaam. In Moshi mit Nachportovermerk "TO Pay 60 Cts" versehen. In Dar-es-Salaam wurde das erhobene Nachporto mittels zweier Portomarken zu 30 Cent verrechnet.


 
Seku Am: 10.11.2019 21:33:54 Gelesen: 7394# 119 @  
Aus Nairobi kam dieser Briefumschlag mit einem Löwen-Baby des Lions Club - Der Lions Club Nairobi hatte Büros in zwei UN-Behörden.



Marke aus einem Satz von 1971 Mi.-Nr. 218.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv: Großkatzen"]
 
saeckingen Am: 11.11.2019 06:15:49 Gelesen: 7380# 120 @  
@ Seku [#119]

Das Aerogramm-Formular hat nichts mit dem Lions Club zu tun, sondern ist ein postamtliches Formular, welches landesweit an den Postschaltern vertrieben wurde.

Nairobi liegt in Kenia, nicht in Tansania. Nur die Marke war in allen drei Ländern - Kenia, Tansania und Uganda - gültig.

Grüße
Harald
 
volkimal Am: 11.11.2019 06:26:55 Gelesen: 7378# 121 @  
@ Seku [#119]

Hallo Günther,

auf dem Umschlag steht "Lions cub" = Löwenjunges und nicht "Lions Club".

Viele Grüße
Volkmar
 
saeckingen Am: 11.11.2019 11:02:22 Gelesen: 7363# 122 @  
@ volkimal [#121]

Hallo Volkmar,

auf diese Erklärung bin ich nicht gekommen, ich dachte auf der Rückseite gibt es eine Absenderangabe vom Lions Club. ;-)

Grüße
Harald
 
Seku Am: 11.11.2019 11:32:18 Gelesen: 7356# 123 @  
@ saeckingen [#120]
@ volkimal [#121]

Hallo Harald und Volkmar,

danke für den Hinweis mit dem Lions Club. Dabei war ich erst beim Augenarzt (!)

Dass der Umschlag beim falschen Thema gelandet ist, habe ich Richard schon mitgeteilt.

Werde diesen dem richtigen Thema zuordnen.

Wikipedia schreibt dazu: Kenya Uganda Tanganyika (Abkürzung: KUT) ist die Aufschrift der Briefmarken, die von der Ostafrikanischen Post- und Telekommunikationsverwaltung zwischen 1935 und 1961 für die britischen Kolonien Kenia, Uganda und Tanganjika herausgegeben wurden.

Grüßle

Günther
 
saeckingen Am: 20.11.2019 17:48:01 Gelesen: 7068# 124 @  
Heute ein recht ungewöhnliches Stück:



Es handelt sich um einen Luftpostbrief, der am 15. November 1988 von Dar-es-Salaam nach Los Angeles/USA geschickt wurde. Freigemacht wurde er mit einem alten Freistempler, der noch ale drei Landesnamen der Postunion trägt. Vermutlich waren 9/- der höchste einstellbare Betrag. Der Brief wurde mit einem entsprechenden Freistempel versehen, sechs weitere Abschläge wurden auf Papier aufgebracht ausgeschnitten und aufgeklebt und ergeben zusammen einen frankierten Betrag von 59/-. Wie handschriftlich vermerkt wurde, hätte der Brief wohl mit 60/- freigemacht werden müssen - vermutlich hat aber niemand nachgerechnet.
 
Baber Am: 20.11.2019 19:29:08 Gelesen: 7052# 125 @  
@ Seku [#123]

Hallo Günter.

Wikipedia schreibt dazu: Kenya Uganda Tanganyika (Abkürzung: KUT) ist die Aufschrift der Briefmarken, die von der Ostafrikanischen Post- und Telekommunikationsverwaltung zwischen 1935 und 1961 für die britischen Kolonien Kenia, Uganda und Tanganjika herausgegeben wurden.


Auch nach der Unabhängigkeit der drei Länder blieb die gemeinsame Postverwaltung bis Ende 1967 bestehen. Es gab sowohl Markenausgaben mit den Landesnamen der drei Länder als auch Gemeinschaftsausgaben mit den Namen Kenya/Uganda/Tanganjika(Tansania), die bis Ende 1977 in allen drei Ländern gültig waren.

Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 27.11.2019 20:05:28 Gelesen: 6844# 126 @  
Sansibar ist ein halbautonomer Teilstaat des Unionsstaates Tansania. Auf die Geschichte von Sansibar ist in diesem Thema schon mehrfach eingegangen worden. Hier ist eine recht aktuelle Ansichtskarte aus Sansibar und zwar vom 8.7.2017. Sie ging nach Schleswig. Frankiert ist die Karte mit einer 700-Shilling-Marke.



Weil der Stempel so schön ist hier noch einmal zurecht gerückt und vergrößert:



Viele Grüße
Michael
 
Göttinger Am: 28.11.2019 09:21:19 Gelesen: 6816# 127 @  
@ saeckingen [#124]

Bei mir ist 9 Shilling x 7 Freistempler = 63 Shillinge (nicht 59 wie im Beitrag angegeben). Habe aber auch keine Ahnung warum nicht portogerecht mit 60 Shilling.

Gruß Göttinger
 
Göttinger Am: 28.11.2019 09:42:40 Gelesen: 6813# 128 @  
@ Michael Mallien [#126]

Wie bereits im Beitrag [#64] vermerkt, geht es mit den Portogebühren in Tansania drunter und drüber. 2017 wären eigentlich 1400 Schilling fällig gewesen (ich selbst war 2017 auch auf Sansibar), aber die Hälfte hat es offensichtlich auch gemacht.

Gruß Göttinger
 
Michael Mallien Am: 06.12.2019 22:10:20 Gelesen: 6597# 129 @  
Heute kann ich drei Belege aus dem Jahr 1998 zeigen, die mehrfache Gemeinsamkeiten aufweisen:

- alle Briefe gingen nach Antigonish, Kanada an den selben Adressaten
- Alle Briefe weisen Mehrfachfrankaturen von Marken mit Schiffen auf.

1. Brief aus Tabora vom 25.1.1998 mit 9 Exemplaren der MiNr. 1789 (aus 1994) zu je 50 Shilling = 450 Shilling.

Die Marke gehört zu der Ausgabe Zollkooperationskonferenz in Arusha und zeigt ein Containerschiff.



2. Brief aus Karagwe vom 3.3.1998 mit 6 Exemplaren der MiNr. 628 (aus 1990) zu je 75 Shilling = 450 Shilling.

Die Marke gehört zu der Ausgabe 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas und zeigt die Santa Maria.



3. Brief aus Mosih vom 28.5.1998 mit 2 Exemplaren der MiNr. 1745 (1994) zu je 250 Shilling = 500 Shilling. Leider sind die Marken beide beschädigt. Sie gehören zu der Ausgabe Segelschiffe und zeigen eine Brigg.



Es lässt sich darüber spekulieren, warum jetzt mit 50 Shilling mehr frankiert wurde. Ich vermute, dass einfach nur nicht die passenden Marken zur Hand waren. Aber vielleicht war auch das Porto erhöht worden oder der Brief hatte eine andere Gewichtsstufe.

Viele Grüße
Michael
 
Pete Am: 15.12.2019 13:12:12 Gelesen: 6406# 130 @  
Nachfolgend eine Buntfrankatur der Dauerserie "Fische":



Sendung von 1969 aus Dar-Es-Salaam in Tansania nach Kopenhagen in Dänemark

Das Porto besteht aus vier Briefmarken mit einer Gesamtnominale von 0,60 Shilling. Die Tagesstempelabschläge sind in Bezug auf das Datum nicht ganz lesbar, vermutlich der 24.10.1969 als Abgangsdatum. In Kopenhagen wurde ein Tagesstempel vom 28.10.1969 abgeschlagen. Handschriftlich ist auf der Sendung der Leitvermerk "AIR MAIL / 2ND CLASS" vermerkt.

Kann sich jemand das Porto zu 60 Cents erklären? Was wäre unter "Luftpost / zweite Klasse" als Leistungsart zu verstehen? Für eine normale Luftpostsendung nach Westeuropa hätte ich eher mit einem Porto zu 1,30 Shilling gerechnet.

Danke.

Gruß
Pete
 
Michael Mallien Am: 20.03.2020 12:22:10 Gelesen: 3848# 131 @  
Einer der Fische aus Beitrag [#130] findet sich auch auf diesem Aerogramm (MiNr. 23 zu 30 Cent) in Mischfrankatur mit einer Ausgabe der Ostafrikanischen Gemeinschaft Kenia, Uganda, Tansania (KUT) (MiNr. 251 zu 40 Cent).

Das Aerogramm trägt einen Stempel vom 10.12.1973 aus Soni und ging nach Luzern in der Schweiz.



Viele Grüße
Michael
 
Winni451 Am: 05.06.2020 17:22:23 Gelesen: 2065# 132 @  
Ein einfacher Beleg nach Aachen habe ich beizusteuern.



Gruss
Winni451
 
saeckingen Am: 05.06.2020 18:18:53 Gelesen: 2058# 133 @  
Von mir gibt es heute einen Brief, der mit zwei Marken der Flora Dauerserie frankiert ist. Die Besonderheit ist der 100/- Wert, bei dem es sich um eine Postfälschung handelt. Ich kenne keine weiteren Postfälschungen von Tansania, aber von dieser Marke habe ich noch ein zweites Exemplar lose in meiner Sammlung.





Der Wert zu 300/- ist echt. Der Brief wurde am 24.11.1998 im Postamt University Hill gestempelt und lief nach Harold Hill in England.

Grüße
Harald
 
saeckingen Am: 05.06.2020 18:30:24 Gelesen: 2053# 134 @  
Als zweites noch ein Brief, der die Auflösung der Ostafrikanischen Gemeinschaft 1977 dokumentiert.



Es handelt sich um einen Brief mit Mehrfachfrankatur des 40c Wertes der Dauerserie Schmetterlinge, der am 2.7.1977 von Nzega/Tansania nach Nairobi/Kenia lief. Empfänger war eine Versicherungsgesellschaft.

Obwohl es sich nur um einen kleinformatigen gewöhnlichen Brief handelt, wurde der Umschlag für eine Zollkontrolle geöffnet und mit einem Verschlussstreifen der East Africa Post and Telecommunication Corporation verschlossen und mit einem Stempel des Zolls in Dar-es-Salaam versehen. Der Streifen trägt die Inschrift Customs Examination - opened in East Africa. Er stammt also noch aus dem gemeinsamen Bestand, der in Kenia, Tansania und Uganda verwendet wurde - vermutlich war es nie angedacht, dass er auch auf Post innerhalb dieser Gebiete Verwendung finden wird. Vermutlich wurde nach Geld gesucht.
 
saeckingen Am: 15.06.2020 10:43:45 Gelesen: 1953# 135 @  
Postkarte per Luftpost von Dar-es-Salaam/ Tansania nach Kismaio/ Somalia.



Gestempelt Dar-es-Salaam 28.3.76 und Ankunftstempel Kismaio 5.4.76. Frankiert mit je einem Wert zu 60c und 70c der Schmetterlingsdauerserie von 1973 um das Luftpostporto von 1/30 zu erreichen.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Afrika: Echt gelaufene innerafrikanische Belege"]
 
saeckingen Am: 15.06.2020 10:47:53 Gelesen: 1961# 136 @  
Luftpostbrief aus Musoma/Tansania nach Braunschweig. Frankiert mit 8/- Tansania Mi. Nr. 410 vom 27.7.87.



Gestempelt Braunschweig 1 Nachträglich entwertet -Unterscheidungsbuchstaben bg vom 3.9.87.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Nachträglich entwertet"]
 
saeckingen Am: 15.06.2020 11:10:38 Gelesen: 1957# 137 @  
Luftpostbrief von Dar-es-Salaam/ Tansania nach Kigali/ Ruanda.



Gestempelt mit Maschinenstempal Dar-es-Salaam 12.11.71, rückseitig Ankunftstempel Kigali 27.11.71 und Abgangstempel Kigali 30.11.71. Mit Hinweistempel INCONNU / ONBEKEND (unbekannt) und RETOUR A L'ENVOYEUR (zurück an Absender). Interessant ist die Zweisprachigkeit Fränzosisch/Flämisch des unbekannt Stempels - ein Erbe aus der belgischen Kolonialzeit.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Zurück und nachgeschickt"]
 
saeckingen Am: 24.06.2020 10:57:06 Gelesen: 1827# 138 @  
Luftpostbrief von Morogoro 11.3.1993 an die BBC in London.



Das Besondere an dem Stück ist der T(axe) -Stempel auf dem unterfrankierten Brief. Es handelt sich dabei um einen deutschen Stempel der als Standard in der Ausstattung an alle Postämter in Deutsch Ostafrika geliefert wurde. Im Reichsgebiet und in den anderen Kolonien wurden identische T(axe)-Stempel verwendet. Diese Stempel wurden - im Gegensatz zu den Ortsstempeln - in vielen Orten nach der Besetzung weiterverwendet, oft auch noch nach der Unabhängigkeit. Der Abschlag auf dem gezeigten Brief ist bisher der späteste der mir untergekommen ist. Das Postamt in Morogoro wurde am 25.1.1904 eröffnet - der Stempel wurde hier also fast 90 Jahre später immer noch verwendet.

Grüße
Harald
 
drmoeller_neuss Am: 24.06.2020 11:25:02 Gelesen: 1822# 139 @  
@ saeckingen [#138]

Es mag sein, dass der T-Stempel der originale aus der deutschen Kolonialzeit ist.

Aber dieser Brief hat keine weiteren Tax-Vermerke, die zu einer ordentlichen Nachporto-Erhebung notwendig sind. Woher soll die Post im Vereinigten Königreich den Fehlbetrag aus Tansania kennen? Es wurde auch keine Nachgebühr eingezogen (in Großbritannien durch Portomarken bzw. Freistempelaufdrucke).

Diesen Brief halte ich für eine Spielerei. Die Person hat am Stempeln mit dem alten Gerät viel Spass gehabt, so dass sie den Stempel gleich zweimal aufgedrückt hat. Eine Nachgebühr wurde damit nicht erhoben.

Oder der T-Stempel hatte eine andere Funktion, zum Beispiel bestimmte Briefe zu kennzeichnen.
 
Baber Am: 24.06.2020 15:05:02 Gelesen: 1809# 140 @  
@ Pete [#130]

Das Porto von 60 Cent könnte stimmen. Es müsste ungefähr dem Postkartenporto entsprechen. 1968 hat die britische Post und wahrscheinlich auch die Commonwealth-Länder statt Briefe und Drucksachen 1st Class und 2nd Class Mail eingeführt. Die 2nd Class Mail wurde langsamer befördert und war daher billiger. Ob ein 2nd Class Brief unverschlossen sein musste (wie früher eine Drucksache), kann ich nicht sagen.

Gruß
Bernd
 
saeckingen Am: 24.06.2020 17:46:45 Gelesen: 1793# 141 @  
@ drmoeller_neuss [#139]

Das ist bei den ostafrikanischen Sammlegebiten nicht selten. Ich habe viele Belege, die bezüglich des Nachportos nicht korrekt behandelt wurden und nur ein T aufweisen und die dann entsprechend im Ausland nicht mit Nachporto belegt werden konnten.

Dieser Brief ist keine Spielerei. Er stammt aus einem größeren Posten von Post an die BBC und ist im Vergleich zu anderen Belegen aus der Zeit auch deutlich unterfrankiert. Weitere Belege aus diesem Posten aus Ende 1992 und Anfang 1993 sind mit 80/- und 100/- frankiert. Es waren aber auch Belege mit noch geringerer Frankatur und ganz ohne Frankatur enthalten, die ohne jede Taxierung gelaufen sind.
 
BeNeLuxFux Am: 08.07.2020 19:24:42 Gelesen: 1521# 142 @  
Postkarte aus Daressalam nach Karlsruhe vom 13.05.1978. Frankiert ist die Karte mit 1/30.

Grüße, Stefan


 

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