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Thema: Österreich: Immer mehr Neuheuten und Abarten für Philatelisten
Das Thema hat 29 Beiträge:
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Hermes65 Am: 31.07.2007 15:53:49 Gelesen: 27095# 5 @  
Ich überlege auch schon, die Neuheiten von Österreich nicht mehr zu sammeln, weil die Ausgabepolitik sehr an Bananen-Republiken in Mittelamerika und Afrika erinnert.
 
AfriKiwi Am: 31.07.2007 23:47:01 Gelesen: 27080# 6 @  
@ Hermes65 [#5]

Ab 1993 konnten mich nur noch Abarten reizen obwohl ich Neuheiten bis 2002 noch kaufte für Interessenten als Porto - dann war schluß.

@ italiker [#4]

Nur aufpassen für das kleingedruckte - 'MADE in CHINA'

Erich
 
Richard Am: 02.01.2008 10:30:17 Gelesen: 26979# 7 @  
Auf den Briefo Seiten schreibt Clemens J. zum Ausgabeprogramm der Österreichischen Post:

Das Ausgabeprogramm von Österr. Post, wie ich es gerade auf deren Internetseiten nachgelesen habe, ist eine GROSSE FRECHHEIT.

Hat jemand im Forum schon mal den Betrag zusammengerechnet, den man übers Jahr ausgeben muß, wenn man jeweils auch NUR EINE EINZIGE AUSGABE erwirbt? Über achtzig Euro, und die Selbstklebe-Markenrolle ist noch nicht mitgerechnet.

Dann die Anlässe: Vor lauter UEFA-Fußball-EM bleibt für anderes (Wichtigeres) wohl kein Platz? Wie wäre es z.B. mit "100 Jahre Stadttheater Klagenfurt" gewesen? Offensichtlich hat die Wiener Staatsoper die bessere Lobby, schon wieder eine Tralala-Marke im Programm!

Was soll die Adidas-Marke im Programm? Ich dachte, das Thema hätte sich spätestens seit dem grauenhaften Ford-Block erledigt? (Übrigens, liebe Postfüchse: Der Trikotsponsor der Österreicher UND der Schweizer ist PUMA - hahaha, kräftig daneben gehauen, würde ich sagen).

Zwei "Tag-des-Sports"-Marken: Als ob die vielen EM-Blocks und -Marken nicht genug Sport für ein Jahr wären, sollen die Sammler im Sept. mit weiteren Sportmarken beglückt werden.

Lentikularmarke: Da ist die Post ja nun mal NICHT die erste - Irland hat sowas schon! Aber Hauptsache, man kann wieder mächtig Kasse mit etwas Extravagantem machen (nachdem es mit den "Blumenzwiebel-Marken" nicht geklappt hat - was für Abstrusitäten sollen wir eigentlich noch über uns ergehen lassen???).

"Klassische Markenzeichen": Danke, daß wir Sammler nun endlich auch in einer SM-Serie für Firmenwerbung zahlen dürfen (bislang war das ja auf Einzelanlässe - z.B. Ford - beschränkt).

"Hundertwasser": Ja, vergeht denn kaum ein Jahr, ohne daß der Hausbehübscher SCHON WIEDER auftaucht? Der Block anno 2000 anläßlich seines Todes hätte doch für 27 Jahre (bis zum 100. Geb.) reichen können? Ist Österreich so arm an Künstlern, daß es immer wieder Stowasser sein muß?

Abgesehen davon sind ja doch ein paar vielversprechende Ankündigungen im Programm: Maria Lassnig, Moderne Kunst, Venus von Willendorf, und ein paar andere, die - bei entsprechender Gestaltung - auch was darstellen könnten. Noch ein Plus: Viele von Kinder entworfene Marken.

Fazit: Insgesamt ist das vorläufige Ausgabeprogramm 2008 klar negativ zu bewerten: Gesamtnominale so hoch wie nie zuvor, fast die Hälfe EM-Fußball-Marken (bei DER Leistung des österr. Nationalteams!), viele unverständliche Ausgabeanlässe. So gewinnt die Post sicher keine neuen (Sammler-)Kunden!

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dr1974 meint:

Danke für Eure Beiträge. Auch ich habe mich über das Ausgabeprogramm 2008 massiv geärgert. Nichts gegen ein PAAR Fußballmarken, aber mit dieser argen Lawine hätte ich nicht gerechnet. Ich will nicht die Klassik-Sammler gegen Interessenten von Sondermarken der letzten Jahrzehnte ausspielen. Aber wie ich als Volksschüler, ich glaube es war 1982, mit dem Österreich-Abo begonnen habe, war die Welt wirklich noch in Ordnung: nicht zu viele Ausgaben, die Nennwerte waren OK und gestochen waren sehr viel Sondermarken damals auch noch. Kein Vergleich zu dem, was seit der Jahrtausendwende auf uns zukommt.

Ich habe mein postfrisches Abo eh schon auf 1 Stück reduziert, wie soll es jetzt weitergehen, ganz abbestellen und so wie Nimrod hoffen, dass man das Zeugs nach 10 Jahren nachgeschmissen bekommt? Ich denke z.T. wird es sicher so kommen.
Aber, der Anteil an echt gelaufenen Sondermarken auf Bedarfspost wird immer weniger. Ich kann mir nicht recht vorstellen, wo dann große Mengen von billigen gestempelten Material in ein paar Jahrzehnen auftauchen soll.

---

Hier gehts zum Ausgabeprogramm:

http://app.post.at/shop/ausgabeprogramm.php

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Was meinen unsere österreichischen Sammler (und die aus anderen Ländern) dazu ?
 
AfriKiwi Am: 02.01.2008 12:39:55 Gelesen: 26975# 8 @  
@ Richard [#7]

Nun "war die Welt wirklich noch in Ordnung (1982): nicht zu viele Ausgabe" !?

Nach 26 Jahren anscheinend nicht mehr !

Die Toilette von Hundertwasser in Kawakawa (so 50 km nordlich von Whangerei) bleibt eine Touristenattraktion.

Ich glaube so manche Länder haben den gleichen 'Massenwahn'. Irgendwann wird es einfach zu viel und dann ist es nicht mehr in Ordnung !

Erich
 
- Am: 02.01.2008 15:23:51 Gelesen: 26968# 9 @  
@ Richard [#7]

Nicht zu vergessen; da gibt es doch endlich die zweite Stickerei-Marke und natürlich noch eine Marke mit den obligatorischen Swarowski-Kristallen (ich kann nichts für die Schleichwerbung!) und weil das alles so teuer ist jeweils mit einem Nennwert von € 3,75.
 
Werner Am: 02.01.2008 20:33:12 Gelesen: 26960# 10 @  
An alle !

Als echter ! Österreicher muss ich schon etwas zu diesem Thema schreiben. Natürlich ist heuer die Ausgabeflut durch die Euro 2008 um vieles höher geworden. Nur wer diese Bildchen nicht sammeln will, muss es ja nicht. Daran wird die Post AG sicher nicht zu Grunde gehen.

Aber 2009 werden die Ausgaben wieder auf die übliche Nominalhöhe reduziert.

Selbst habe ich alle meine Sammelgebiete mit Ende 2000 ! abgeschlossen und kaufe sowieso keine postfrischen. Ausser zum frankieren.

Denn wenn man nur die Ausgaben vom vereinigten Deutschland nimmt, da wurde fast die jährliche Anzahl DDR und West - Berlin dazu addiert.

Zum darüberstreuen dann noch viele Marken nassklebend (normal gezähnt) und weils so schön ist, dann gleich nochmals selbstklebend. Wenn möglich in ganzen Sätzen. So auch in F, AUS, etc.

Dies alles zur Verteidigung der österreichischen Post.

Nette Grüsse und nichts für Ungut aus Wien

Werner
 
Werner Am: 02.01.2008 20:36:19 Gelesen: 26958# 11 @  
Noch etwas habe ich vergessen.

Eine Innovation von einer Ausgabe kommt auch heuer noch dazu. Von einem Betonbunker (Flakturm aus der Nazizeit), die es noch zu Hauf in der Wiener Innenstadt gibt, wird Betonstaub in einer Marke eingearbeitet.

Gruss Werner
 
AfriKiwi Am: 02.01.2008 21:45:58 Gelesen: 26955# 12 @  
@ Werner [#11]

Servus Werner,

Da wird wohl nicht genug Betonstaub sein für alle Österreicher Marken wenn man sich den Flakturm betrachtet als Besonderheit.

Was wird eigentlich mit den eingearbeitet Betonstaub gemeint - 'Wiederaufbau'
Kann wieder mal eine interessantes Sammelgebiet werden !

Erich
 
- Am: 04.01.2008 19:39:20 Gelesen: 26938# 13 @  
@ Werner [#11]

Ich muss nur staunen auf was für Ideen die Leute kommen, ihren Abfall zu entsorgen !

Oder will man den Staub rechtzeitig entsorgen (Feinstaub) höchste Gefahrenstufe, in Old Germany kommst Du heute ja ohne Sondergenehmigung (TÜV Plakette für DEIN Auto) in keine Großstadt mehr rein.

Onkel-Otto
 
Werner Am: 05.01.2008 20:22:25 Gelesen: 26923# 14 @  
@ AfriKiwi [#12]

Ah, da wäre soviel Betonstaub vorhanden dass die ganze EU damit in den Marken versorgt werden könnte.

@ Onkel-Otto [#13]

Ja, die Österreicher exportieren so nur den Feinstaub. Aber das wäre etwas für Deutschland, den Atommüll mit Marken in die ganze Welt zu entsorgen. Bei Euch wären wenigstens die Markenauflagen hoch genug.

An beide schöne Grüsse wieder einmal aus Wien.

Werner

P.S. Aber irgendwie sind nicht mehr bei dem richtigen Forum - Thema !
 
AfriKiwi Am: 05.01.2008 23:57:09 Gelesen: 26917# 15 @  
@ Werner [#14]

Wieso - Neuheiten und Abarten ist doch richtig, nur ein wenig in der Zukunft !

>>den Atommüll mit Marken in die ganze Welt zu entsorgen.<<

Enkel: "Gucke Dir mal meines Opa's Sammlung an und mach ein Angebot"

Händler: "Nichts besonders drin aber warum glühen die Berliner so unter meiner UV-Lampe ?"

Enkel: "Sicher eine Abart noch aus der Atomzeit"

Händler: "Schade, kann kein Angebot machen. Umweltverschmutzung ist jetzt illegal. Probiere mal ePay, da findest Du meistens Käufer"

Erich

Unten: Ein DENKmal !
 


Richard Am: 06.01.2008 22:58:50 Gelesen: 26902# 16 @  
@ Werner [#14] und alle anderen

Richtig, bitte beim Thema 'Österreich: Immer mehr Neuheiten und Abarten für Philatelisten' bleiben.
 
Werner Am: 09.01.2008 19:47:19 Gelesen: 26881# 17 @  
An alle !

Jetzt hat uns Richard den Faden abgeschnitten, daher kein Beitrag mehr !

Liebe Grüsse aus Wien
 
Richard Am: 16.01.2008 14:17:54 Gelesen: 26853# 18 @  
Zurück zum Thema 'Österreich: Immer mehr Neuheiten'

---

In der Schweizer Briefmarken Zeitung 1-2/2008 schreibt OStR Prof. Richard Zimmerl:

Jahreslimit 2008 erhöht

Seit Jahren gibt es eine (inoffizielle) Vereinbarung der Österreichischen Post AG mit dem Verband Österreichischer Philatlisten Vereine (VÖPh), dass die Summe aller Markenausgaben pro Jahr nicht mehr als 50 Euro betragen soll. In den letzten Jahren hat sich die Post daran gehalten.

Das Jahr 2008 ist durch zwei Höhepunkte geprägt; die Fussball Europameisterschaft UEFA EURO 2008 im Juni und die Wiener Internationale Postwertzeichen Ausstellung WIPA08 im September. Für beide Veranstaltungen ist die Post ein wesentlicher Sponsor. Zu beiden Anlässen sind aussergewöhnliche Briefmarkenausgaben geplant.

Die Obergrenze von 50 Euro wird daher für 2008 auf 80 Euro angehoben. Für das Jahr 2009 hat Philatelie-Chef Dr. Erich Haas versprochen, das Limit von 50 Euro wieder einzuhalten.

---

Eine Neuheitengrenze von 50 Euro in Deutschland - das wünschte ich mir, denn zur Abdeckung sämtlicher Portostufen würde das ausreichen. Bisher hatte ich den Eindruck, auch in Österreich gäbe es eine ungezügelte Ausgabenflut. Das täuscht wohl, weil die spektakulären Ausgaben aller Art so sehr aufgefallen sind.
 
- Am: 04.05.2008 17:22:01 Gelesen: 26703# 19 @  
Die merkwürdige Ausgabenpolitik der Österreichischen Post erzeugt immer mehr Ramsch und Ausschuß: Zur Fußball EM in der Schweiz und in Österreich wird eine runde Marke erscheinen, die aus dem gleichen Material gefertigt sein soll, wie der adidas-Ball. Nun teilt die Post mit, daß bei einem (Groß-?) Teil der Marken der Kleber mangelhaft ist. Die Untersuchungen hätten ergeben, daß das Material der Marke den Kleber "aufsaugt"! Der Tipp: "Falls die außergewöhnliche Sondermarke lediglich als Sammelobjekt im Album aufbewahrt wir, fällt die mangelhafte Klebefähigkeit vermutlich gar nicht weiter auf. Falls sie die Marke jedoch zur Frankatur verwenden möchten, hilft wahrscheinlich ein gutes altes "Hausmittel": ein Tropfen Klebstoff." (Originaltext aus Die Briefmarke, Seite IX.)

Ich frage mich nur, wer mir mein Album ersetzt bzw, reinigt, wenn die Marke den aufgesaugten Klebstoff irgendwann ausspeit ?
 
Jürgen Witkowski Am: 04.05.2008 17:48:43 Gelesen: 26701# 20 @  
@ italiker [#19]

Ich habe diesen Polyurethan-Schrott neulich auf einer Briefmarkenbörse gesehen. Die Marken schüsseln sich schon und sind nicht einmal als Untersetzer zu gebrauchen. So einen Mist habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Der Händler hatte die Kunststoffdinger für 10 € ausgepreist und nach eigener Aussage schon einige davon verkauft. Ob es bei der österreichischen Post bei den für die Markenausgabe verantwortlichen Menschen auch noch welche mit philatelistischem Sachverstand gibt, wage ich langsam zu bezweifeln.

Als nächstes wird vielleicht ein plattgewalzter und mit Kleber versehener Scheisshaufen von André Heller an den Sammlerschaltern verkauft. Wem das nicht stinkt, soll gerne zugreifen!

Mit kopfschüttelnden Sammlergrüßen
Jürgen
 
Richard Am: 06.05.2008 10:34:12 Gelesen: 26679# 21 @  
@ Concordia CA [#20]

Österreich verabschiedet sich langsam aber sicher aus dem Kreis der als seriös bezeichneten Länder !

Sehr schade, denn die früheren Stichtiefdruck Marken unseres Nachbarlandes haben mir immer sehr gut gefallen.
 
- Am: 12.06.2008 13:29:23 Gelesen: 26582# 22 @  
Seriöse Postverwaltungen haben Qualitätskontrolllen um Abarten zu vermeiden bzw. vor Auslieferung zu erkennen und zu vernichten. Anders verfährt die österreichische Post: Die Produktion von Ramsch und Abarten ist gewollt, um das Interesse an österreichischen Marken zu vergrößern. Ob das wohl der richtige Weg ist ?

Hierzu ein Zitat aus DIE BRIEFMARKE, Heft 6.08. Seite 32; "...Umso erfreulicher für den Philatelisten ist bei der positiven Entwicklung des Neuheitenmarktes, dass auch Abarten und Besonderheiten neuester Postproduktionen den Weg in die Kataloge finden und so den Sammleralltag noch farbenfroher gestalten. ..." Dann folgt eine Auflistung der Besonderheiten: Zähnungsabarten (ungezähnter Block "Post aus einer anderen Welt", ungezähnte LifeBall-Marke mit Heidi Klump, teilgezähnte Marke Flörisdorf), Farbbesonderheiten (Staatsvertragsblock) und unverausgabte Marken.

Wie gesagt, seriöse Postverwaltungen wollen Qualität liefern, aber die österreichische Post gehört leider nicht mehr dazu!
 
- Am: 01.08.2008 13:02:10 Gelesen: 26459# 23 @  
Im Augenblick fällt es wirklich leicht, sich über die österreichische Post lustig zu machen! Es vergeht kein Monat ohne neue Kapriolen dieser früher so seriösen Organisation.

So wird jetzt mit Stolz vermeldet, daß der angekündigte Weltrekord - der "schnellste Druck einer Briefmarke aller Zeiten" liegt vor. Nur 2 Stunden und 5 Minuten nach dem Schlußpfiff lag die Marke (personalisierte Marke) vor. Man fragt sich, warum es so lange gedauert hat, die paar bunten Bildchen zu drucken! man konnte doch alles schon vorbereiten und nur noch die siegreiche Mannschaft reinkopieren. Auf die Qualität des Druckes kam es doch nicht an, sondern auf die Schnelligkeit! "Darüber hinaus wurde auf jedem Bogen das Guinness World Record Logo aufgebracht." (Zitate aus: Die Briefmarke 8.08, Seite VI).

Und noch einen drauf: "Extra und nur für Abonnenten wird eine Sondermarke mit der Abbildung einer Ranunkel mit einem Nennwert von 55 Cent gedruckt. Die Auflage beträgt lediglich 200.000 Stück und wird nur an Sammler im Rahmen ihres Abos kostenlos abgegeben. Eine Einzelbestellung ist nicht möglich." (Die Briefmarke 8/08, Seite III; Hervorhebung durch mich) Also, es gibt eine Vignette für die Sammler! Was kommt als nächstes? Eine "Marke" für die Almhirten oder vielleicht für die auf den Transitstrecken abgezockten Urlauber?
 
- Am: 04.08.2008 13:24:04 Gelesen: 26395# 24 @  
In der DDR nannte man Marken mit stark reduzierter Auflage "Sperrwerte". Wir alle hatten gehofft, daß mit dieser Praxis Schluß sei. Die österreichische Post läßt diese Praxis leider wieder aufleben.
 
Martin Am: 23.12.2008 13:41:00 Gelesen: 26123# 25 @  
Es wird wohl erst die Zeit zeigen, ob die Ausgaben der österreichischen Post von den Sammlern gewürdigt werden oder nicht!

Tatsache ist jedenfalls, dass die Zahl der Sammler von Briefmarken seit Jahrzehnten nur abnimmt. Jeder Versuch das zu verhindern ist zu begrüßen, egal ob das einem gefällt oder nicht.

Zum Preis von 50 oder 80 Euro für die Jahresausgabe der österreichischen Post bleibt zu bemerken, dass der Rennerblock (ein Lichtblick in jeder Österreichsammlung) bei seiner Ausgabe fast den Monatsgehalt eines Arbeiters gekostet hat! - So gesehen ist das Sammeln eigentlich zu billig.

Mit Sammlergrüßen einer etwas anderen Sichtweise
Martin
 
Baber Am: 07.07.2023 17:19:07 Gelesen: 3515# 26 @  
Ausgabe einer 95 Cent Marke

am 25.8. erscheint der Parasol-Pilz zum Nennwert 95 Cent. Brigitte hat darüber berichet # 813.

Leider wird auch in der österreichischen Briefmarkenzeitung "Die Briefmarke" nicht gesagt, wozu das Porto 95 Cent eigentlich dienen soll, wenn im Inland Postkarte und Brief 1 € kosten und ECO-Briefe nicht frankiert werden.

Gruß
Bernd
 
BANANA60 Am: 07.07.2023 17:49:27 Gelesen: 3497# 27 @  
Es kommt mit 1.9.2023 zu einer Portoerhöhung.

ECO-Briefe können dann mit 0.95 Euro frankiert werden.

Bei PRIORITY-Briefen gibt es eine Änderung, da muss ich aber den "Postbeamten meines Vertrauens" fragen wie das abläuft, denn bei der Information der Post habe ich das, ehrlich gesagt, nicht so richtig verstanden.



Liebe Grüße
Harald
 
Richard Am: 09.07.2023 09:15:17 Gelesen: 3344# 28 @  
@ Baber [#26]
@ BANANA60 [#27]

Hallo zusammen,

die Post in Österreich ist extrem erfindungsreich mit ständig neuen "Produkten", die früher nicht zu haben waren und heute nicht gebraucht zu werden.

Hier die Ankündigung des Austria Netto (!) Katalogs, der sich langsam dem Umfang eines Versandhaus-Katalogs nähert:

ANK Spezialkatalog 2023/2024

(Wien/pcp) - Neben den Briefmarkenausgaben befinden sich im Spezialkatalog zusätzlich Druck-und Farbabarten, Plattenfehler und Fehldrucke sowie alle weiteren philatelistischen Sonderartikel bzw. Besonderheiten wie beispielsweise Schwarz- und Buntdrucke, Ballonpost, Postamt Christkindl, die Sonderartikel der Österreichischen Post AG und viele weitere philatelistische Ausgaben.

Wie jedes Jahr grundlegend überarbeitet, ergänzt bzw. erweitert wurden auch dieses Jahr wieder viele neue Plattenfehler und zahlreiche Besonderheiten und Abarten aufgenommen. Viele der erst in letzter Zeit durch die Auflösung des Postarchivs und zur Versteigerung gelangter Sammlungen bekanntgewordenen Abarten, ungezähnter Marken und Probedrucke bzw. neue Erkenntnisse wurden umfangreich ergänzt und katalogisiert. Phasendrucke wurden neu in den Katalog aufgenommen und katalogisieren die in den letzten Jahren auf verschiedensten Auktionen auf den Markt gekommener Stücke, ebenso wie die Aufnahme zahlreicher neuer ungezähnter Briefmarken.



Wie bereits seit einigen Jahren wurden auch in dieser Ausgabe bisher nicht katalogisierte Spezialausarbeitungen interessanter philatelistischer Gebiete als Sonderteile aufgenommen. Der moderne Sonderteil widmet sich wie in den letzten Jahren dem internationalen Sammelgebiet „Friedensreich Hundertwasser“. Nach der Katalogisierung der amtlichen Hundertwasser Briefmarken (weltweit) und der amtlichen personalisierten Briefmarken der Österreichischen Post AG, Belege und Stempel, Ganzsachen bis zur Euro Einführung, Absenderfreistempel, WFUNA-Belege, die Cachetstempel in der letzten Ausgabe, werden in dieser Ausgabe die amtlichen personalisierten Briefmarken mit Hundertwasser Motiven der Österreichischen Post AG ergänzt.

Anlässlich der Herausgabe des im Verlag der AUSTRIA NETTO KATALOGE erschienenen Handbuches und Spezialkataloges „Österreich 1945 — Provisorien und Lokalausgaben“ von Rüdiger Soecknick, wurden die Lokalausgaben der zweiten Republik komplett neu überarbeitet, um Abarten ergänzt und erweitert sowie, eine umfangreiche Neubewertung der an die Marktlage angepassten Preise vorgenommen. Im Bereich der klassischen Philatelie verbleiben die Spezialausarbeitungen der Plattenfehler „9 Kreuzer Type I.“ und der „45 Centesimi“ in der neuen Ausgabe und vertiefen damit weiterhin die Typen der ersten Ausgabe.

Die „amtlichen Neudrucke“ wurden grundlegend und komplett neu bearbeitet. Zur besseren Unterscheidung der Farben und Zuordnung der einzelnen Ausgabejahre wurden die Abbildungen in einer Übersichtstabelle angeordnet. Ausführliche Beschreibungen und umfassende Bewertungen vervollständigen die detaillierte Ausarbeitung.


Die Katalogisierung der Aufdrucke auf Marken der K u. K Monarchie, der Nachfolgestaaten (Tschechoslowakei, Jugoslawien, Polen, Rumänien, Ungarn und Westukraine) inklusive der Portomarken, Zeitungsstempelmarken, Zeitungsmarken, Frei- und Eilmarken sowie der Einschreibezettel mit Werteindruck sind auch in dieser Ausgabe aufgenommen.

Alle philatelistischen Sonderartikel der Österreichischen Post sind ausführlich seit Beginn der Ausgaben angeführt, bewertet und abgebildet. Diese Sonderartikel umfassen Markenhefte, Markenalben, Markenmäppchen, Booklet und CD's, Markenmappen, Sammelalben, Tiere vom Bauernhof, Markenbücher, Markenkollektionen, Numiphilium Kollektionen, Ersttags-Editionen, Sammeleditionen, Bücher, Kleinbogeneditionen und die Markeneditionen 1, 2, 4, 8 und 20, Crypto stamps, Dispensermarken und vieles mehr.

Die farbliche Unterlegung der Kapitel auf der rechten Seite, um Sammelgebiete noch leichter finden zu können, hat sich bewährt und erleichtert weiterhin die Handhabung des Kataloges.

Kurzdaten: ANK Spezialkatalog 2023/2024, Spezialausarbeitung aller Marken und Besonderheiten ab 1850 bis heute inkl. UNO Wien. Alle Marken sind in Farbe abgebildet und bewertet, ca. 8.500 Abbildungen in Farbe auf 828 DIN A5-Seiten in Hardcover. ISBN: 978-3-902662-70-5, VP: 69,90 Euro.
 
Seku Am: 02.10.2023 17:49:32 Gelesen: 2070# 29 @  
Es wird immer toller !



Entdecken Sie jetzt das neue Design unserer bahnbrechenden Briefmarke der Serie Technische Innovation, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ÖBB.

Die Sonderbriefmarke ÖBB ist aus recyceltem Acrylglas gefertigt und mit einem von mehr als 1.000 verschiedenen magnetischen, abtrennbaren Bahnhofsschildern versehen. Und dank des Augmented Reality-Features und Ihrem Smartphone können Sie sogar lebensechte Züge durch Ihr Zimmer fahren lassen!


Wer braucht denn so etwas ?

Fragt sich Günther
 

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