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Thema: Wie sollte ein optimaler Briefkasten aussehen ?
Stempelwolf Am: 11.06.2008 22:20:13 Gelesen: 89542# 1 @  
Über so etwas freut sich jeder Heimatsammler. Leider hat der Postbote den Brief in den Briefkasten gestopft - man kann es aus dem Knick in der Mitte schliessen:


 
Pete Am: 11.06.2008 22:24:12 Gelesen: 89539# 2 @  
@ Stempelwolf

>>Leider hat der Postbote den Brief in den Briefkasten gestopft ...<<

Oder ist der Briefschlitz etwas zu klein, als dass der Brief als Gesamtes durch den Schlitz passt?

Eine derartige Vorgehensweise ist natürlich ärgerlich, kann man aber kaum etwas gegen machen. :-/

Gruß
Pete
 
- Am: 12.06.2008 13:37:41 Gelesen: 89526# 3 @  
@ Pete

Hallo Pete,

so ganz stimmt das nicht. Vor einem Jahr hat unser Postbote die Briefe (vor allem C6-Format) mittig gefaßt, damit die Klappe des Briefkastens angehoben und die Briefe in den Hausbriefkasten befördert. Damit wollte er wohl erreichen, daß durch das anheben der Klappe seine Nägel oder Finger nicht verletzt werden.

Ich beschwerte mich beim Leiter der hiesigen Postfiliale. Der schickte sogar jemand vorbei, der den Briefkasten kontrollierte (!) Auf jeden Fall wurden die Briefe daraufhin ordentlich in den Briefkasten geworfen.

italiker
 
Pete Am: 12.06.2008 20:24:19 Gelesen: 89518# 4 @  
@ italiker

>>Der schickte sogar jemand vorbei, der den Briefkasten kontrollierte (!) Auf jeden Fall wurden die Briefe daraufhin ordentlich in den Briefkasten geworfen.<<

So sollte es sein und macht auch Sinn, wenn sich ein Angestellter des betreffenden Briefdienstleisters (egal ob z.B. DPAG; PIN oder TNT) vor Ort ein Bild von der Situation macht. Als Reklamant kann man viel erzählen, wenn der Tag lang ist, wobei ich hier niemandem derartiges unterstelle!

Ich hatte selbst solch eine Situation erlebt und mich dadurch vor einigen Monaten einmal mit jemanden unterhalten, der damit beruflich zu tun hat.

Wenn man sich einmal diverse Briefkästen anschaut, sieht man die verschiedensten Ausführungen - große und kleine Kästen (großer und kleiner Einwurfschlitz -> Obacht bei (un-)geknickten DIN A4-Briefen), gelegentlich auch mal Zeitungsröhren als Kasten, manchmal auch kein Kasten sondern ein Einwurfschlitz in der Haustür. In seltenen Fällen landet die Post auch mal auf der Treppe vom Hausflur, weil gar kein Kasten oder ähnliches vorhanden ist.

Man kann aber auch als Angestellter noch mehr überprüfen, wenn man schon einmal vor Ort ist: Muss man sich in den Hausflur hineinklingeln (Innenbriefkasten) und ggf. dadurch die möglicherweise genervten Nachbarn herausklingeln oder hat man von außen freien Zugang zum Briefkasten? Befindet sich der Briefkasten auf dem Hof und wird z.B. von einem Hund bewacht (Achtung: Angst vor Hundebissen), der möglicherweise einen Briefeinwurf verhindern könnte?

Wenn man endlich den Kasten gefunden hat, kann man gucken, wie es mit der Beschriftung des Briefkastens ausschaut:

- Name vorhanden?
- Bei Bedarf, z.B. häufigen Nachnamen wie Müller/ Meier/ Schulz usw., ebenfalls Vorname?
- Ist der/ die Lebensgefährte mit auf dem Schildchen des Briefkastens angegeben?
- Wie ist die Beschriftung des Kastens? Handschriftlich? Mit einer Maschine geschrieben?
- Ist die Beschriftung auch bei schlechtem Tageslicht lesbar?

Ein weiterer nicht ganz unwichtiger Punkt ist die Beschriftung der Türklingel analog dem Briefkasten. Es kann ja sein, dass nix am Briefkasten steht, der Zusteller aber durch Klingeln persönlich nachfragen und die Sendung doch erfolgreich zugestellt werden kann.

Als Ergebnis dieses Gespräches hatte ich "meinen" Briefkasten + Klingel auf Vordermann gebracht und sauber (lesbar) beschriftet. :-)

Gruß
Pete
 
Stempelwolf Am: 12.06.2008 21:04:50 Gelesen: 89514# 5 @  
@ Pete und Italiker,

ich wußte nicht, daß ich mit dieser Bemerkung ein neues Thema losgetreten habe.

Eigentlich wollte ich euch nur ein wirklich schön gestaltetes Kuvert zum Thema: "Entgelt bezahlt"-Vermerke sammelwürdig - ja oder nein - vorstellen.
 
Pete Am: 12.06.2008 21:11:44 Gelesen: 89512# 6 @  
@ Stempelwolf

du hattest mit der Bemerkung ein neues Thema angestoßen, allerdings eines, welches nicht ganz außer Acht gelassen werden sollte, wenn vor allem Sammlersendungen von A zu B geschickt werden. Im Einzelfall muss man den Zustand des Briefkastens des Empfängers mit einplanen (Bsp. DIN A4-Brief, der nicht geknickt werden sollte + kleinerer Briefkasten des Empfängers).

Vorher hatte ich mir darüber auch kaum Gedanken gemacht, bis zu dem Zeitpunkt des im Beitrag erwähnten Gespräches.

Gruß
Pete
 
- Am: 13.06.2008 18:41:42 Gelesen: 89495# 7 @  
Ja, die Briefzusteller haben es sicher nicht immer leicht. Ich persönlich hätte keine Lust, bei jedem Wind und Wetter jeden Tag durch die Straßen zu laufen, um den Leuten die Post zu bringen. Zumal die Entlohnung auch keinen vom Sockel reisst.
 
Stempelwolf Am: 13.06.2008 20:52:40 Gelesen: 89478# 8 @  
Und allen DPD-Fahrern sollte man beibringen, daß wenn man nicht zuhause ist sie niemals das Päckchen in die grüne Tonne vor dem Haus legen (ganz oben auf das Altpapier, daß an diesem Tag geholt wurde)!

Auf meine Beschwerde wegen des geknickten Umschlags beim Postler bekomme ich jetzt die A4/B4-Kuverte quasi als Päckchen vor die Tür gestellt - und der Postler von mir dafür dankende und lobende Worte. Schließlich kann er ja nichts dafür wenn alle Briefkästen der Gemeinschaftsanlage klein gehalten und genormt sind - sogar das Schildchen wird vom Hausmeister beschriftet "es könnt ja sonst das Chaos ausbrechen"!
 
- Am: 13.06.2008 22:51:53 Gelesen: 89467# 9 @  
@ Stempelwolf

Hallo Stempelwolf,

bei uns ist die Tür immer verschlossen. Und deswegen klingen sämtliche Postboten einschließlich Paketboten bei mir. Weil die mittlerweile wissen, ich nehme im Haus immer die Post und Briefe entgegen.

Wenn ich also weiß ich bekomme eine Tauschsendung, und der Postbote klingelt damit ich ihm die Tür aufmache, dann gehe ich runter und er gibt diese mir persönlich.

Manchmal liegen die Briefe auch auf der Treppe oder im Hausflur im Dreck. Das kommt aber im seltensten Fall vor. Da ich meistens um die Zeit zu Hause bin.

Das kann ganz schön nervig sein. Erst Brief 24, dann blaue Post, dann normale Post, dann 10.30 Uhr Paketpost, dann im Laufe des Tages noch 2 x Werbung, und dann noch DPD oder UPS. Und Hermes nicht zu vergessen. Ich kann Euch sagen, eigentlich kann ich meinen Schreibtisch gleich neben den Türöffner stellen. Denn manchiges Mal bin ich gerade von der Tür weg, da klingelts schon wieder.

Na ja, tag täglich wenn der Postman mehr als 2 mal klingelt.

Mein Spitzname für die Nachbarn ist übrigens Hauspost. Da ich immer in den Abendstunden die angenommen Pakete verteile. Als ob ich sonst nichts zu tun hätte.

Viele Sammlergrüße

Jacqueline5726
 
duphil Am: 13.06.2008 23:21:08 Gelesen: 89462# 10 @  
@ jacqueline5726 [#9]

Tja, auch bei mir hat es gedauert, bis ich zumindest die Paketfahrer der Deutschen Post und Hermes "erzogen" hatte. Mit Hilfe einer regelmäßigen kleinen finanziellen Zuwendung sind sie in der Lage, meine Päckchen, Pakete, Kataloge usw. in einem Lebensmittelgeschäft im Nachbarhaus abzugeben und - Achtung - trotzdem eine Benachrichtigungskarte in meinen Briefkasten zu werfen. Selbstverständlich bin ich auch ein guter Kunde im besagten Geschäft.

Der Briefbote der Deutschen Post war leichter zu "belehren". Als ich ihm einmal erklärte, dass ich Briefmarkensammler bin und Wert auf intakte, nicht gefaltete oder geknickte Umschläge lege, begann das "Wunder". Alles, was größer als DIN A5 ist, wird brav auf die Briefkastenreihe im Hausflur abgelegt, also auch Zeitschriften u.ä.. Nix wird mehr mit dem "Hammer" in den Briefkasten gepresst. Auch hier gibt es eine kleine Zuwendung.

Allerdings weiß ich genau, wann das Stammpersonal Urlaub macht oder einen Krankenschein hat oder sonstwie nicht im Stammrevier ist. Plötzlich sieht meine Post wieder aus wie Altpapier und ich kann alle Naselang zum Paketschalter fahren und mich in einer im Normalfall gefühlten 25 Meter langen Schlange anstellen.

Also, ich finde, hier zeigt der bekannte Spruch: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft." seinen Wahrheitsgehalt.

In der Hoffnung, dass dieses Wunder weiter anhält verbleibe ich

mit freundlichen Gruß
Peter
 
AfriKiwi Am: 13.06.2008 23:53:11 Gelesen: 89459# 11 @  
Es ist ja schon sehr gemütlich und Ihr seit, so sieht es mir aus, zu gebunden an diese Verwöhntheit daß ein Briefträger Euch bedient.

Vor viele Jahren als ich ich noch Kind war wurde der Briefträger auch vor Weihnachten belohnt für seine persönlichen Postdienstlieferungen. Dazu gesagt weil er ständig der gleiche war was heute kaum der Fall ist.

Sowie ich meine Briefmarken und überhaupt Tauschpost ernst nahme, oder sonst wegen vieler Reisen war meine Lösung ein Postfach was ich regelmäßig dann lehrte.

Noch allen Jahren habe ich noch ein Postfach was sau teuer ist, aber meine daß meine Post ein oder zwei Hände weniger dran war und in sichere trocken auf mich wartet.

Das gehört doch auch zum Wege des Briefmarkensammlers - oder ?

Erich


 
Henry Am: 14.06.2008 16:02:55 Gelesen: 89448# 12 @  
Als ich vor 20 Jahren mein Häuschen baute, wollte mir die Baufirma etwas Gutes tun und einen Briefkasten schenken. Mir wurde ein schönes handgearbeitetes Stück überreicht. Ich habe es dankend abgelehnt, weil es nur Briefe bis max. Din A 5 fassen konnte.

Ich habe dem Chef erklärt, dass ich mich über die Überraschung sehr freuen würde, der Briefkasten für mich aber nicht geeignet sei, da ich Briefmarkensammler sei und auch größere Briefe erhalten würde, die nicht geknickt werden dürften. Es müsse problemlos DIN A 4 einzuwerfen sein.

Daraufhin nahm er das mitgebrachte Modell wieder mit und einige Zeit später erhielt ich das hier gezeigte Stück. Unten ist noch die Einlagemöglichkeit für die Zeitung inbegriffen. Ein Namensschild ist nicht erforderlich, da es ein Einfamilienhaus ist, bei dem der Name an anderer Stelle angebracht ist.

Gruß
Henry


 
Kalmimaxiss Am: 14.06.2008 19:10:45 Gelesen: 89439# 13 @  
Noch viel besser: Ein Postfach ! Der Briefkasten dient nur noch zum Empfang von Werbemüll.

Keine eingerissenen oder geknickten Umschläge durch den Briefträger ! Der nackte Horror: Wenn der Briefträger die Umschläge mit einer Schnur zwecks Sortierung umschloss - nie wieder !
 
AfriKiwi Am: 14.06.2008 23:22:53 Gelesen: 89427# 14 @  
@ Henry [#12]

Hallo Henry,

Wirklich ein schöner Gedanken vom Chef da er sicher wußte daß Du Briefmarkensammler bist.

Funktionert er auch gut und wird richtig gebraucht vom Briefträger ? Ich kann mir schon vorstellen daß so mancher Vandale seine Kunst darauf üben möchte.

Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Schlitz nicht oben ist. Müßte die Tür nicht rumgedreht sein ? Vielleicht bin ich optisch geteuscht ! :)

Mein Holzbriefkasten ist gestrichen und im Zaun eingebaut. Auch gut stabil gegen Wind, Wetter, Briefträger und Vandalen. Bild muß ich Gelegentlich mal machen.

Erich
 
Henry Am: 15.06.2008 11:21:12 Gelesen: 89421# 15 @  
@ Kalmimaxiss [#13]

@ AfriKiwi [#14]

Hallo Erich,

ich hätte ja auch gleich daran denken können, den Briefkasten richtig zu beschreiben. Der Schlitz in der Tür ist nur ein Sichtfenster, um einen Inhalt feststellen zu können. Habe jetzt ein deutlicheres Bild eingestellt. Du siehst, der Schlitz ist oben und breit genug. Die kleine weiße Haltestange habe ich selbst noch angebracht, um das Herausfallen kleinformatiger Post beim Öffnen zu verhindern. Es klappt alles einwandfrei.

Hallo Kalmimaxiss,

die unerwünschte Werbung ist für den Briefkasten kein Problem, denn diese wird fast ausschließlich als Zupack zu der Tageszeitung ausgeliefert, oder in der Zeitungsablage eingelegt. Im übrigen provoziere ich absichtlich andere Werbung, denn mit dieser erhalte ich Frankaturen, die anders nicht erhältlich ist. Und was sonst nicht erwünscht ist, gebe ich den örtlichen Vereinen in die Altpapiersammlung. Da haben die auch was davon. Für mich also kein Grund zur Aufregung.

mit sonntäglichem Gruß
Henry


 
AfriKiwi Am: 15.06.2008 11:57:41 Gelesen: 89415# 16 @  
@ Henry [#15]

Hallo Henry,

jetzt ist mir das klarer - ich nehme an der Briefkasten ist unter Dach sonst werden die Zeitungen naß und es schont auch das Holz. Deine Hausnummer ist sicher auf einem anderen sichtbaren Platz !

Sieht prima aus, auch nach 20 Jahren ! :)

Erich
 
AfriKiwi Am: 20.06.2008 06:47:36 Gelesen: 89372# 17 @  
@ Henry [#15]

Hier zeigt Dir die deutsche Post daß er zum Haus gehört.

Erich


 
- Am: 25.06.2008 11:26:03 Gelesen: 89337# 18 @  
Die Post hat uns gezeigt, wie sie sich einen Hausbriefkasten vorstellt (Nr. 2368)


 
Holger Am: 05.07.2008 01:03:45 Gelesen: 89291# 19 @  
Hallo,

auch 1899 machte man sich schon darüber Gedanken - allerdings beim Postanbieter, nicht beim Marken sammelnden Kunden:

Briefkasten der Dresdner Verkehrsanstalt Hansa

Die „Deutsche Privatpost Hansa” wurde am 1. Dezember 1886 durch C. Eckhoff in Dresden gegründet. Die ein Jahr später in „Dresdner Verkehrsanstalt Hansa” umbenannte private Postanstalt befördert zu niedrigeren Preisen als die Reichspost und mit eigenen Bienenkorb Wertzeichen Sendungen im Stadtgebiet. Am 31.03.1900 muss sie mit der Schließung aller privaten Postanstalten in Deutschland ihre Tätigkeit einstellen.

Grüsse
Holger
 
Pilatus Am: 08.07.2008 21:44:54 Gelesen: 89253# 20 @  
Also so auf keinen Fall!! meint Pilatus


 
Pilatus Am: 08.07.2008 21:47:25 Gelesen: 89251# 21 @  
Dann schon lieber so. Wer ist anderer Meinung fragt Pilatus


 
privatpostsammler Am: 08.07.2008 22:45:15 Gelesen: 89241# 22 @  
@ jacqueline5726 [#9]

>>>Das kann ganz schön nervig sein. Erst Brief 24, dann blaue Post, dann normale Post, dann ...<<<

Da sich in Nürnberg die Roten (Brief24) und die Blauen (PZD) zur NordbayernPost (Rot) zusammengeschlossen haben sollte es diesbezüglich inzwischen bei Dir etwas ruhiger zugehen. ;-))


 
Pilatus Am: 02.08.2008 21:43:03 Gelesen: 89135# 23 @  
Soweit sollte man es aber auf keinen Fall kommen lassen meint Pilatus


 
Jahnnusch Am: 03.08.2008 07:11:05 Gelesen: 89123# 24 @  
Orginal Amerika. Ich warte nur noch darauf, das unsere Postkasten auch an der Strasse stehen müssen. Unsere Briefträger kommen doch mit dem Auto und brauchen dann nicht mehr auszusteigen.
 
Pete Am: 03.08.2008 13:05:16 Gelesen: 89116# 25 @  
@ Jahnnusch [#24]

>>Ich warte nur noch darauf, das unsere Postkasten auch an der Strasse stehen müssen.<<

Dies hätte zumindest den Vorteil, dass sich Briefzusteller egal von welchem Unternehmen nicht mehr in ein Gebäude hineinklingeln müssen, da aktuell recht viele Briefkästen bisher im Hausflur hängen. Durch das tagtägliche Klingeln entnervte Anwohner dürften sich freuen.

Gruß
Pete
 
sachsen-teufel Am: 27.07.2012 20:28:53 Gelesen: 80165# 26 @  
Hallo in die Runde,

das ist zwar kein Hausbriefkasten, aber immerhin einer, den die DPAG heute noch nutzt:



Ich habe diesen Briefkasten an der Gaststätte am Frohnauer Hammer (Frohnau, Ortsteil von Annaberg-Buchholz / Erzgebirge) entdeckt und finde diesen einfach schön und wollte euch das nicht vorenthalten.

Gab es da nicht auch eine Markenausgabe der DDR zu historischen Briefkästen ?

Gruß
Michael
 
T1000er Am: 28.07.2012 02:10:55 Gelesen: 80116# 27 @  
@ sachsen-teufel [#26]

Gab es da nicht auch eine Markenausgabe der DDR zu historischen Briefkästen ?

Gab es tatsächlich, nämlich DDR-Michel-Nr. 2924-2927, vom 05.02.1985.

Gruß,
T1000er
 
Rore Am: 28.07.2012 13:23:02 Gelesen: 80066# 28 @  
Unsere Briefträger haben die Marotte, alles in den Briefkasten mit der Marke voraus einzuwerfen. Bin nun gespannt, ob dieses nach meiner Beschwerde sich nun ändert.

Gruß
Rore
 
Lothar Schrapp Am: 21.08.2012 19:33:42 Gelesen: 79556# 29 @  
Fast hätte ich das falsche Thema Postfahrzeuge aus aller Welt ausgewählt, aber noch rechtzeitig erkannt, wenngleich der nachstehende Beleg auch nicht zwingend zu diesem Thema Wie sollte ein optimaler Briefkasten aussehen ? gehört.



Pillar LETTER BOX
Die beachtlichen Maße und Gewichte sind exakt angegeben.



Da mir der Text gut lesbar erscheint, verzichte ich darauf, ihn zu wiederholen. Der Gelegenheitsstempel (Hand) ist unter der Internen Nummer 000948 in der Stempeldatenbank enthalten; er wurde bereits im vergangenen Jahr von LOGO 58 dort eingestellt.

Mit freundl. Sammlergrüßen
Lothar Schrapp
 
Brigitte Am: 08.11.2012 16:44:59 Gelesen: 78680# 30 @  
Postbriefkasten auf Schloß Wernigerode


 
Sachsendreier53 Am: 29.07.2013 17:28:42 Gelesen: 76172# 31 @  
@ sachsen-teufel [#26]
@ T1000er [#27]

Hier der Ersttagsbrief mit Ersttagsstempel aus 1085 Berlin vom 5.2.1985 - HISTORISCHE BRIEFKÄSTEN



mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 30.07.2013 11:42:58 Gelesen: 76123# 32 @  
@ Jahnnusch [#24]

Bin heute erst auf diese Diskussion aufmerksam geworden.

Briefkästen an der Straße? Gibt's in Schweden schon lange, die Postautos dort sind sogar rechtsgelenkt trotz Rechtsverkehr, damit das Zustellpersonal nur noch aus dem Fenster zu langen braucht, da sind aber die Zustellentfernungen auch in einer ganz anderen Größenordnung.

Ansonsten - ein Briefkasten braucht viel Volumen, eine große Klappe und eine Vorrichtung, die verhindert, daß man durch besagte Klappe die Post wieder herausnehmen kann, man könnte sich z. B. bei den Straßenbriefkästen des USPS eine Anregung holen, da geht die eingeworfene Post sozusagen um die Ecke.

Jan-Martin
 
Baber Am: 30.07.2013 15:27:30 Gelesen: 76094# 33 @  
Die Qual der Wahl

Nachricht versenden, wenn ja mit wem oder lieber telefonieren?



Gesehen in Langenargen am Bodensee.

Gruß
Baber
 
Pete Am: 30.07.2013 19:31:03 Gelesen: 76064# 34 @  
@ Baber [#33]

Bis vor wenigen Jahren (bis minimum 2007) wäre die Konstellation Briefkasten der DPAG und der örtlichen Konkurrenz illegal gewesen. Seinerzeit galt noch die Regelung, dass der Konkurrent seinen Briefkasten aufstellen durfte wenn dieser mindestens 50 m Abstand zum nächstgelegenen DPAG-Briefkasten hielt. ;-)

Offiziell sollte der Kunde durch das Auftauchen von zwei nebeneinander stehenden Briefkästen nicht verwirrt werden und nicht die frankierte Post im falschen Briefkasten landen.

Gruß
Pete
 
franzi2005 Am: 11.08.2013 23:06:48 Gelesen: 75818# 35 @  
Auch eine nette Geschichte: In der Nachkriegszeit, als es kaum Briefkästen an den Häusern gab, hat der Postbote oft die Briefe für alle Empfänger auf die erste Treppenstufe gelegt. In meinem Elternhaus wohnte ein Bruder im Erdgeschoß, der Rest der Familie in der 2., 3. und vierten Etage. Aus Erbschaftsgründen waren sie sich alle "spinnefeind". Eines Tages brachte der Postbote eine Postkarte für meine Tante in der 4. Etage. Ausnahmsweise hat er an der Hausklinge bei meiner Tante geschellt, meine Tante rief ins Treppenhaus "Hallo", der Postbote antwortete "Frau Steinmeier, hab `ne Postkarte von deiner Schwägerin, kommt am Samstag zu Besuch und bringt dir 500 Mark mit, darf aber keiner wissen !" Das waren Zeiten.
 
Sachsendreier53 Am: 14.08.2013 11:24:09 Gelesen: 75726# 36 @  
Not macht erfinderisch. Als ich mein selbst gebautes Haus 1987 fertiggestellt hatte, fehlte nur noch der Briefkasten. Da es zu DDR-Zeiten keine schönen Briefkästen zu kaufen gab, restaurierte ich einen alten Reichspostbriefkasten aus dem Jahr um 1934. Der aus Gusseisen bestehende Kasten bekam von mir einen gelben Anstrich und die erhabenen Buchstaben " Reichspost".

Nach 1990 bekam ich von der Deutschen Bundespost den Hinweis, einen neuen, modernen Postkasten mit größeren Einwurf-Schlitz zu installieren. Die Schlitzgröße war wegen der A 4 Post und der Kataloge nötig. Heute steht ein, der DIN Norm entsprechender Standbriefkasten mit Sprechanlage vor meinem Gartentor. Der alte Kasten bleibt weiter am Haus hängen, als Erinnerung.



mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 15.08.2013 08:29:38 Gelesen: 75684# 37 @  
@ Sachsendreier53 [#36]

"Nach 1990 bekam ich von der Deutschen Bundespost den Hinweis, einen neuen, modernen Postkasten mit größeren Einwurf-Schlitz zu installieren. Die Schlitzgröße war wegen der A 4 Post und der Kataloge nötig."

Na, da nehmen's die Deutschen aber recht genau. Die britischen Briefträger neigen dazu, fast alle Post zu falten, weil es auf den Inseln meistens keine Hausbriefkästen gibt, sondern nur Schlitze in den Türen, die oft schon für C5-Umschläge zu klein sind. Was dann mit aller Liebe und Gewalt doch nicht 'reinpaßt, muß man sich eben auf dem Postamt abholen.

Jan-Martin
 
Silesia-Archiv Am: 22.01.2014 17:06:59 Gelesen: 74142# 38 @  


Hallo Sammlerfreunde,

mit diesen beiden Fotos, aufgenommen in Limburg an der Lahn, möchte ich diese Rubrik wieder ins Leben rufen.

Beste Sammlergrüße
Michael
 
Mondorff Am: 22.01.2014 18:43:11 Gelesen: 74115# 39 @  
Nostalgische, noch hängende Briefkästen in Luxemburg:



1. französisches Modell, um 1910 – gleiche Kästen wurden auch in Frankreich gebraucht. Hängt in der Moselortschaft Bech-Kleinmacher

2. Modell der Reichspost, um 1900 – diese Kästen wurden aus Deutschland geliefert. Hängt in Vianden.

Anfangs waren diese Briefkästen blau gestrichen.

"Optimal" wird man die Briefkästen wohl nur zur Zeit ihrer Einrichtung bezeichnet haben. Heute ist es nur noch schön sie noch zu sehen.

Bis heute konnte ich sieben dieser alten Briefkästen lokalisieren. Leider werden einige nicht mehr angestrichen – dafür hat unsere Post scheinbar kein Geld. Andere wurden von Privatpersonen oder von der Touristenortschaft gepflegt.

Schönen Gruß
DiDi
 
EdgarR Am: 22.01.2014 18:47:52 Gelesen: 74112# 40 @  
@ Stempelwolf [#1] und (fast) alle Folgenden:

Leute!

Sind wir nicht hier im schönen Deutschland - dem Land das zwar nicht alles besser macht, aber auf jeden Fall besser weiß und deshalb alles, von der Klobrille bis zur Zahnpastatube NORMT?

Darummen:

Tatatataaaa! Tusch!

Die DIN EN 13724 "Briefkasten"

Die wichtigsten Anforderungen der DIN EN 13724 für Einwurföffnungen für Hausbriefkästen sind:

1.

Klassifizierung der 4 verschiedenen Typen von Einwurföffnungen (Außenbereich, Innenbereich, Durchwurf [z. B. Zaun oder Mauer], Türseitenteile bzw. Seitenwand).

2.

Ausweisung von 2 verschiedenen Einwurfgrößen (325–400 mm bei Quereinwurf des Prüfumschlages und 230–280 mm bei Längseinwurf, Einwurfhöhe 30–35 mm).

3.

Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion nach DIN EN 1670 (betrifft hauptsächlich die Schlösser und andere eingesetzte Materialien, zum Nachweis wird u. a. ein 240 Stunden-Salzsprühtest durchgeführt) und gegen Eindringen von Wasser (zum Testen bedarf es einer speziellen Beregnungsanlage, die maximal erlaubte Eindringmenge beträgt 1 ccm).

4.

Widerstand gegen Einbruch durch Einsatz stabiler Materialien und Schlösser mit einer Einteilung in 2 Sicherheitsstufen.

5.

Gewährleistung einer Mindestgröße des Briefkastens: Ein Prüfumschlag im Format C4 muss, ohne ihn zu falten oder zu beschädigen, zugestellt werden können. Damit wird die einwandfreie Zustellung von Normalsendungen gewährleistet. Der Prüfumschlag ist ca. 24 mm dick. Das Mindestvolumen wird mit einer Stapelhöhe von mind. 40 mm Postgut im Format C4 festgelegt.

6.

Die Mittellinie der Einwurföffnungen sollte zwischen 700 mm und 1700 mm Einbauhöhe liegen, in Ausnahmefällen kann der Bereich zwischen 400 mm und 1800 mm sein. Das ist eine Anforderung an den Bauherren um dem Postzusteller die Arbeit zu erleichtern.

7.

Zur Gewährleistung der Sicherheit dürfen Komponenten von Einwurföffnungen keine scharfen Ecken haben. Das minimiert die Verletzungsgefahr für den Postzusteller.

8.

Zur Gewährleistung der Vertraulichkeit sind Hausbriefkästen ohne Sichtfenster auszustatten.

9.

Entnahmesicherungen gegen unbefugtes Entnehmen. Dazu sind die Briefkästen mit Entnahmesicherungen auszustatten, die in Abhängigkeit vom Briefkastentyp eine bestimmte Mindestgröße und einen festgelegten Neigungswinkel zur Einwurfrichtung der Post haben.

P.S.: Als Mieter haben Sie einen Anspruch gegen den Vermieter auf Zurverfügungstellen eines normgerechten Briefkastens.
 
Silesia-Archiv Am: 22.01.2014 21:29:26 Gelesen: 74070# 41 @  
Hallo Sammlerfreunde,

leider ist mir in diesem Forum nicht deutlich genug, von welchem Briefkästen hier die Rede ist?

Sind "Postbriefkästen" gemeint, also die, in denen man Post zum versenden einwirft, oder Briefkästen die man selber zu Hause hat und wo man schöne Belege und Briefe erwartet also beim Empfänger eingeworfen werden?

Es geht hier leider bunt durcheinander, man sollte das trennen.

Frohe Sammlergrüße
Michael
 
filunski Am: 23.01.2014 00:10:22 Gelesen: 74044# 42 @  
@ EdgarR [#40]

Hallo Edgar,

ist es nicht schön, dass wir in Deutschland (inzwischen wohl auch schon EU weit) solche "tollen" Normen haben, die uns weiteres (Nach)Denken ersparen und auch für eine (gewollte?) Begrenzung weiterer Individualität sorgen? ;-)

Auf meiner letztjährigen Neuseelandreise konnte ich gerade zu diesem schönen Briefkastenthema,egal ob nun für abgehende oder ankommende Post, ;-) Unmengen an oft sehr einfallsreichen Modellen bewundern die völlig ohne jede Norm, und das landesweit, auskommen und trotzdem funktionieren. Hier nur ein solches Beispiel dazu:



mit schmunzelnden Grüßen,
Peter
 
Mondorff Am: 23.01.2014 12:02:31 Gelesen: 73990# 43 @  
@ filunski [#42]

Lieber Peter,

ich schmunzle mit und stell' mir vor, diese "Kästen" hier vor dem Haus zu haben.

Herzlichst
DiDi
 
sammler-ralph Am: 23.01.2014 20:52:15 Gelesen: 73940# 44 @  
In Irland wurden nach der Unabhängigkeit einfach die Briefkästen der britischen Post grün umlackiert und weiterverwendet - teilweise bis heute:





Gruß
Ralph
 
Silesia-Archiv Am: 23.01.2014 22:16:38 Gelesen: 73923# 45 @  


Hier ein Briefkasten gesehen im Museum auf Schloss Biedenkopf, diesen Stadtbriefkasten gab es in Hessen von 1876 - 1884.

Beste Sammlergrüße
Michael
 
WUArtist Am: 24.05.2014 19:55:44 Gelesen: 72423# 46 @  
@ sachsen-teufel [#26]
@ Brigitte [#30]
@ Silesia-Archiv [#38]

Hallo Sammlerfreunde,

ich habe vorhin die schönen historischen Briefkästen in Frohnau, Wernigerode und Limburg an der Lahn entdeckt. Da fiel mir sofort ein „Vierlingsbruder“ in der Zitadelle auf dem Petersberg in Erfurt ein.

Beste Grüße WUArtist



Dass der Überbau auf dem einen Bild so schief aussieht, ist meiner künstlerischen Fotokunst zuzuschreiben.
 
WUArtist Am: 24.05.2014 20:02:34 Gelesen: 72421# 47 @  
@ WUArtist [#46]

Hallo Sammlerfreunde,

ich reiche noch den Eingang zur Zitadelle (früher „Citadelle“) nach, dass der Weg zum Briefkasten nicht verfehlt werden kann.

Beste Grüße WUArtist


 
Henry Am: 27.05.2014 11:07:23 Gelesen: 72302# 48 @  
@ Silesia-Archiv [#41]

Hallo Michael,

ich bin mit diesem "Durcheinander" eigentlich recht zufrieden. Und ist es nicht auch völlig egal? Auch die vorgestellten öffentlichen Briefkästen sind sicher nicht immer so gebaut, dass sie für jede Art von Post (z.B. Großbriefe)geeignet sind. Insofern passt alles gut zum Thema und zeigt, dass auch Amtliches zwar schön, dabei aber auch unpraktisch sein kann, genau so, wie Privates durchaus originell, für Sammler aber nicht unbedingt brauchbar ist. Und beides sollte doch dem gleichen Zweck dienen und somit die gleichen Anforderungen erfüllen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
filunski Am: 20.06.2014 16:29:22 Gelesen: 71999# 49 @  
Liebe Briefkastenfreunde,

kürzlich an der Bastei in der Sächsischen Schweiz entdeckt, vielleicht ein ehemaliger Thurn & Taxis Briefkasten?



Deutlich zu erkennen ein Posthorn und die Jahreszahl (?) 1820. Links und rechts von dem Loch im Fels noch je ein Zeichen, Bedeutung mir unbekannt. Anwesende Einheimische und andere Besucher reagierten auf entsprechende Fragen nur mit Ratlosigkeit.

Hat jemand davon schon mal gehört oder eine Idee dazu?

Schöne Grüße,
Peter
 
Sachsendreier53 Am: 26.06.2014 15:08:41 Gelesen: 71845# 50 @  
Das Ministerium für Post- und Fernmeldewesen der DDR gab am 5.2.1985 folgende 4 Maximumkarten unter dem Thema Historische Briefkästen heraus:

(MiNr.2924-2927, Ausgabe vom 5.2.1985)



Holzbriefkasten um 1850



Gusseiserner Briefkasten um 1860



Gusseiserner Briefkasten um 1900



Briefkasten aus Eisenblech um 1920

Die Karten sind mit dem Ersttagsstempel aus 1085 BERLIN versehen.

mit Sammlergruß,
Claus
 
zockerpeppi Am: 26.06.2014 22:56:57 Gelesen: 71798# 51 @  
Marke Eigenbau

Diesen verrückten Briefkasten habe ich in Frankreich entdeckt, gar nicht mal so weit entfernt! Hat eine Weile gedauert bis ich verstand, dass es ein Briefkasten ist. Ich frage mich noch heute, ob der wirklich benutzt wird, aber es gab nur diesen einen an diesem Haus.



liebe Grüße
Lulu
 
Pete Am: 27.06.2014 19:50:25 Gelesen: 71743# 52 @  
@ zockerpeppi [#51]

Ich frage mich noch heute, ob der wirklich benutzt wird, aber es gab nur diesen einen an diesem Haus.

Wenn der Postbote Bescheid weiß, warum nicht? :-) In Kombination eines derartigen Briefkastens mit einem Einfamilienhaus würde ich auch nicht zwingend ein Zustellhindernis erkennen, sofern der Name des Bewohners irgendwo (Bsp. Klingel, Gartenzaun) ersichtlich ist.

Der makaberste Briefkasten, von dem ich von einem Briefträger (aus dem eigenen Zustellbezirk) gehört habe, befand sich in einem mittels Deckel abgedeckten Blumenkübel (oder Gießkanne, ich weiß es nicht mehr genau - auf jeden Fall etwas Verrücktes). Man musste in dem Fall wissen, wo die Sendungen einzuwerfen waren. Für derartige Kuriositäten existieren durchaus Merkkarten mit Zustellhinweisen für Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretungen, wenn der Stammzusteller nicht im Einsatz ist.

Gruß
Pete
 
Sachsendreier53 Am: 02.07.2014 10:42:52 Gelesen: 71572# 53 @  
zu [#50]

DDR- Ersttagsbrief "Historische Briefkästen" mit zusammenhängender Viererblockanordnung, MiNr.2124-2127 vom 5.2.1985



Ansichtskarte mit dänischen Briefträger und Postkasten 1979.

mit Sammlergruß,
Claus
 
DL8AAM Am: 01.02.2015 03:13:50 Gelesen: 68365# 54 @  
Der ideale Hausbriefkasten, zumindest wenn das Haus JotWehDeh von jeder Strasse entfernt ist und man seine Post vor den Außerirdischen (und deren Jüngern) schützen muss...



Für kleinere Briefe der Schlitz, für die Größeren hat der Briefträger wohl einen Schlüssel. ;-)

Der weltberühmte, kugelsichere "Hausbriefkasten" von Steve Medlin (eine kurze Geschichte des Briefkasten findet sich bei [1], siehe unten) an der Nevada State Route 375 [2], der 1996 von Gouverneur Bob Miller ganz offiziell in den "Extraterrestrial Highway" (oder kurz "ET-Highway") umbenannt wurde, am Abzweig in die "Black Mailbox Road" (zur etwa 10 Kilometer entfernten Medlin Ranch), nahe der 1978 gegründeten Wohnwagensiedlung Rachel, NV [3] - direkt nördlich vom Area 51. In Rachel findet sich übrigens auch das bekannte Gasthaus "Little A’Le’Inn". ;-)

" UFO tourists left messages in the mailbox for the aliens ... Some people opened the couple's mail, hoping to intercept classified correspondence. Some camped at the mailbox, for weeks at a time. A few shot the mailbox, leaving holes in the Medlins' bills and junk mail. That was too much for the ranchers. Medlin swapped the standard black U.S Postal Service issue mailbox for the larger white bulletproof one on 27 March 1996." [1]. Seit dem ein absolutes Muss für jeden ernsthaften Briefkastensammler. ;-)



(Alle Fotos vom 19.02.2014)

Gruß
Thomas

[1]: http://wikimapia.org/68007/Medlin-Ranch
[2]: http://de.wikipedia.org/wiki/Nevada_State_Route_375
[3]: http://de.wikipedia.org/wiki/Rachel_%28Nevada%29
 
Sachsendreier53 Am: 19.03.2015 09:30:45 Gelesen: 67504# 55 @  
Postkasten im Maschinenstempel aus Kopenhagen / Dänemark vom 7.8.1972



Kopenhagen, Rathausplatz

mit Sammlergruß
Claus
 
Baldersbrynd Am: 19.03.2015 11:01:33 Gelesen: 67475# 56 @  
Hier ein "Briefkasten" aus Tasmanien.





Gruß
Jørgen
 
Heidelberg Collector Am: 21.03.2015 15:02:17 Gelesen: 67402# 57 @  
Hallo Zusammen,

in Glücksburg im hohen Norden der Republik haben wir vorletztes Jahr auch einen schönen Briefkasten wie in Frohnau entdeckt:



Glücksburg



Briefkasten Glücksburg



und hier noch ein Beleg mit dem Erfurter Pendant:



Erfurt 18.02.1990

Beste Sammlergrüße,

Yoska
 
Sachsendreier53 Am: 31.03.2015 13:50:35 Gelesen: 67230# 58 @  
@ Heidelberg Collector [#57]

Hallo Yoska,

den schönen, blauen, gusseisernen Postbriefkasten der Reichspost gibt es auch auf der Postkarte der Deutschen Postreklame GmbH aus 6000 Frankfurt 16 zu sehen:



und auf Bund MiNr. 825 50(Pf), Ausg.vom 29.10.1974,100 Jahre Weltpostverein (UPU), Briefkästen aus der Schweiz und aus Deutschland.



Ersttagsonderstempel aus BONN 1 vom 29.10.1974

mit Sammlergruß,
Claus
 
jahlert Am: 31.03.2015 16:41:47 Gelesen: 67205# 59 @  
@ Heidelberg Collector [#57]

Hallo Yoska,

auf meinem Wunschzettel stand vor einigen Jahren so ein schöner Hausbriefkasten:



Beste Grüße, Jürgen
 
Sachsendreier53 Am: 08.04.2015 11:23:49 Gelesen: 67020# 60 @  
Brief mit Tagesstempel aus 1035 / BERLIN ZPF / d , vom 02.04.1990, mit MiNr. 2927 50(Pf), Motiv: Briefkasten aus Blech und Gusseisen (um 1920).





Briefmarke von postMODERN zu 49 Cent, Sächsische Erfindungen 1999 in Dresden, abgestempelt von postMODERN am 31.5.2010, weiterbefördert mit City-Post.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Pete Am: 05.06.2015 10:45:21 Gelesen: 65718# 61 @  
Nachfolgend Fotos sehr nüchtern und funktional aussehender Briefkästen aus Portugal, welche mir von Sammlerkollegen aus dem diesjährigen Urlaub zur Verfügung gestellt wurden. Es sind keine Schönheiten *g*

und

Briefkasten der portugiesischen Post CTT Correios



Private Briefkastenanlage von Empfängern einer Straße am Straßenrand

Gruß
Pete
 
Henry Am: 09.07.2015 12:44:14 Gelesen: 64910# 62 @  
@ Heidelberg Collector [#57]

Den gleichen Briefkasten habe ich bei meiner Main-Radtour in Lohr vorgefunden:



Und in Rumänien fand ich dieses schöne Exemplar:



Ganz optimal (um das Thema nicht außer acht zu lassen) scheinen sie mir für heutige Postsendungen nicht zu sein. Damals waren die Briefe aber wohl kleiner.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Pepe Am: 09.07.2015 15:36:03 Gelesen: 64887# 63 @  
Es gibt auch "Glückliche Briefkästen". Dieser ist so einer. Er hat täglichen Verkehr bis zum Überlaufen. Dann werden zirka 6 Kilo entleert. Und er wird rund um die Uhr von einer sehr großen Persönlichkeit überwacht.



Nicht mal 60 Km von Frankfurt, Swiebodzin, (Schwiebus)

Und hier der Beobachter, er soll größer wie sein Bruder in Rio sein.



Sein Kopf allein wiegt 12 Tonnen.

Nette Grüße
Pepe
 
Sachsendreier53 Am: 03.08.2015 09:04:38 Gelesen: 64252# 64 @  
@ italiker [#18]

Hier das gestempelte Exemplar, 55 Eurocent, MiNr.2368, Ausg.vom 9.10.2003, Motiv: Ländlicher Briefkasten



BRIEFZENTRUM 82 / ma / 10.10.03-20



Briefkastenszene auf einer Geburtstagskarte, 1.8.1916, ungelaufen

mit Sammlergruß,
Claus
 
22028 Am: 03.08.2015 09:15:42 Gelesen: 64250# 65 @  
Bei DHL gibt's jetzt doch ganz tolle Postkästen für die Paketzustellung [1]. ;-)



Und dies selbstverständlich in verschiedenen Größen. Meine Frau freut sich jetzt schon auf das Ding vor der Haustüre!

[1] https://www.paket.de/pkp/appmanager/pkp/desktop?_nfxr=false&_nfpb=true&_nfxr=false&_pageLabel=pkp_portal_page_howto_depotbox
 
Silesia-Archiv Am: 04.08.2015 23:28:36 Gelesen: 64141# 66 @  
Liebe Sammlerfreunde,

bereits im Januar 2014 habe ich zwei Beiträge in diesem Forum zurück gelassen. Nach meiner längeren Reise folgt nun ein weiterer:



gesehen in Nördlingen

Das nächste Bild passt nicht unbedingt in diese Rubrik, aber nicht soweit entfernt entdeckte ich:



vor dem Postamt in Crailsheim

Bis wieder mal,
beste Sammlergrüße
Michael
 
Sachsendreier53 Am: 28.10.2015 10:28:42 Gelesen: 61460# 67 @  
Kürzlich entdeckte Briefkästen in Italien am Gardasee:



Briefkasten der Staatspost aus Stahlblech (in Maderno)



Privatpostkasten, Blech (in Bondone)



Privatpostkasten, Holz mit Nebenfach, offen (in Bondone)

mit Sammlergruß,
Claus
 
FG Litauen Am: 28.10.2015 17:03:53 Gelesen: 61393# 68 @  
Liebe Sammlerfreunde,

Die Litauische Post AG hat einen Wettbewerb mit dem Motto: Der schäbigste Briefkasten" ausgeschrieben. Der Gewinner bekommt einen Briefkasten der Litauischen Post AG.

Hier ein Beispiel:



Quelle: Lietuvos paštas

Ich meine, es ist der optimalste Briefkasten!

Es grüßt
Bernd
 
DL8AAM Am: 28.10.2015 18:08:17 Gelesen: 61380# 69 @  
Dann habe ich auch einen optimalen, schön großen Briefkasten, ideal auch für Päckchen und überdimensionierte Maxibriefe. ;-)



"Haus-" Briefkasten der Privatunterkünfte der Mönche des Shinto-Schreins "Fushimi Inari-Taisha" (伏見稲荷大社), aka Oinari-san, in Kyoto (Fushimi), Japan [Foto: Mai 2015].

〒 ist das moderne japanische Zeichen für "Post". Wenn ich es recht verstanden habe, leitet es sich vom Katakana-Zeichen テ (Te) ab und steckt irgendwie als Vorsilbe (initial syllable) in 逓信 (Teishin) mit drin, das wohl soviel wie "(PTT/Post, Telegraph und Tele-) Kommunikation" bedeuten soll. Das Zeichen "〒" findet sich heute auf Briefkästen (die der Post selbst und z. T. auch auf Privatbriefkästen), als "Zunftzeichen" vor Postämtern, als Hinweistafel vor Kiosken & Lädchen mit Briefmarkenverkauf und wird oft auch als Präfix vor die Postleitzahl gesetzt.



Fotos ebenfalls aus Kyoto (Fushimi), Mai 2015.

Gruß
Thomas
 
Sachsendreier53 Am: 05.11.2015 09:19:45 Gelesen: 61072# 70 @  
Zu [#67] noch ein Privatbriefkasten im italienischen Flair (Haus), aus Gargnano.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Mondorff Am: 13.11.2015 12:48:20 Gelesen: 60846# 71 @  
@ Silesia-Archiv [#66] und andere:

Gestern in Cochem an der Mosel entdeckt. Gleich neben dem alten Stadttor und der zugehörigen "Thorschenke".



Die Zustellerin der Post war auch gerade da.

Schönen Gruß
DiDi
 
Michael Ehrig Am: 14.11.2015 17:14:26 Gelesen: 60756# 72 @  
@ Pete

Es gibt auch etwas formschönere Modelle in Portugal, hier in Lissabon:



Der Kunde hat die Wahl; links schnell und teuer, rechts langsam und preiswert.

Viele Grüße

Michael
 
Sachsendreier53 Am: 01.06.2016 14:08:15 Gelesen: 53254# 73 @  
Im tschechischen Ort KRUMLOV (Krumau, Südböhmen) an der Moldau entdeckt:



Holzbriefkasten mit Wappen und Posthorn

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 29.09.2016 10:44:37 Gelesen: 49741# 74 @  
Kürzlich entdeckte Briefkästen in Rom:



Die klassische Urlaubskarte, verschickt mit Vatikanpost.





mit Sammlergruß,
Claus
 
Saguarojo Am: 29.09.2016 11:44:41 Gelesen: 49723# 75 @  
Typischer US-Briefkasten vor der Post in Skagway, Alaska.



Viele Grüße
Joachim
 
Henry Am: 11.10.2016 11:37:32 Gelesen: 49215# 76 @  
Bei meinem Urlaub auf ELBA habe ich in Capoliveri zwei hübsche Briefkästen gefunden, die wegen des Formats (nur DIN B6-Briefe passen maximal rein) sicher nicht optimal sind, aber hübsch anzusehen:



Nicht oft findet man das Motiv des radelnden Postzustellers.



Auch dieses Motiv fand ich sehr hübsch. Zwei Brieftauben.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Mondorff Am: 12.10.2016 12:28:15 Gelesen: 49139# 77 @  
Heute auf einer Karte mit Stempel vom 26. September aus Peru erhalten:



Optimal sicherlich nicht - aber schön.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Sachsendreier53 Am: 27.10.2016 13:48:00 Gelesen: 48491# 78 @  
Der Briefkasten für LVZ Post am Haus der OSCHATZER ALLGEMEINEN ZEITUNG (OAZ), 04758 Oschatz Seminarstraße 2



mit Sammlergruß,
Claus
 
Totalo-Flauti Am: 31.12.2016 12:31:20 Gelesen: 46025# 79 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier mal eine zeitgenössische Abbildung eines Postbriefkasten aus Leipzig der 30-iger Jahre.

Der Kasten wurde Werktags 6 mal am Tag geleert. Am Sonntag 2 mal. Der Kasten hing im Bereich vom Postamt Leipzig C2. Weiterhin wurde noch der nächste Standort eines Briefkasten's mit Nachtleerung (01:00 Uhr) vermerkt.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Faluti.


 
Sachsendreier53 Am: 13.01.2017 11:37:17 Gelesen: 45535# 80 @  
Kürzlich entdeckt: Wandbriefkasten am Gutsgebäude von Schloss Glücksburg (Ostsee, Flensburger Förde).

Solche gusseiserne, blaue Briefkästen wurden nach 1890 eingeführt. Die Leerung erfolgt unten an den zwei Schienen, wo der geschiente Postsack eingeschoben wird.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 02.06.2017 10:36:37 Gelesen: 40723# 81 @  
Verschiedene Postkästen, entdeckt im Urlaub in Kroatien:



Postkästen der kroatischen Post im Stadtzentrum von Dubrovnik. Material: Stahlblech



Privatbriefkasten in Dubrovnik. Material: Gusseisen



Postkasten (Stahlblech) der kroatischen Post aus der Stadt Omis. Gleich daneben ein Postkrad.



Private Wandbriefkästen (Guss) in der Stadt Omis.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Mondorff Am: 02.06.2017 10:50:15 Gelesen: 40711# 82 @  
Der Briefkasten an der Fassade des Postamtes in Ronda/Spanien.



Der Löwe wird gefüttert.

Gruß DiDi
 
Sachsendreier53 Am: 06.06.2017 14:12:00 Gelesen: 40475# 83 @  
Briefkasten entdeckt am Ossiacher See / Kärnten, Österreich. Mit vorderen und seitlichen Einwurfschlitz.

Material: Stahlblech



mit Sammlergruß,
Claus
 
Ron Alexander Am: 30.08.2017 09:52:25 Gelesen: 37031# 84 @  
Briefkasten aus der Slowakei, aufgenommen in Kosice, sehr schöne Stadt!


 
bovi11 Am: 30.08.2017 10:34:08 Gelesen: 37021# 85 @  
So sollte der optimale Briefkasten nicht aussehen:

http://www.fw-kvguenzburg.de/uploads/pics/gelbetonne_192.jpg

Beim Kunden eines Mandanten hat der Zusteller ein Laptop in einer gelben Tonne zur Zustellung abgelegt, nachdem der Empfänger gerade nicht zuhause war.

An dem Tag war auch die Leerung der Tonne.
 
Ron Alexander Am: 30.08.2017 10:54:53 Gelesen: 37013# 86 @  
@ bovi11 [#85]

Musste herzlichst lachen :D.

Immerhin war das Paket vom Regen geschützt, auf der anderen Seite natürlich ungünstig wenn die Tonne geleert wird.

Generell, eine Ablage ist doch nur mit Einwilligung möglich, bei uns hieß das früher mal "Garagenvertrag", da hat die Post dann das Paket einfach in die Garage gelegt. Hat früher gut funktioniert und nie etwas weggekommen.

In diesem Fall wäre es dann wohl ein Vertrag für die "Tonne".
 
jmh67 Am: 30.08.2017 11:46:44 Gelesen: 37001# 87 @  
@ bovi11 [#85]

Ach ja, da kommen Erinnerungen auf. Ich hab' mal in England gewohnt, da hatten wir einen Briefträger, der konnte ein bisschen Deutsch und schrieb immer in dieser Sprache (quasi als Sicherheitsmaßnahme, damit es eventuelle Nichtsnutze nicht lesen konnten) auf die Benachrichtigungskarten, wo er die großen Sendungen versteckt hatte. Eines Tages las ich da "Das Paket ist in der grünen Abfalltonne" - und dort war es dann auch, trocken und sicher. Hatte wohl nicht durchs Schuppenfenster gepasst. Aber die Tonnen wurden eh nur geleert, wenn sie vor das Gartentor gestellt wurden.

-jmh
 
Siegmarer Am: 21.03.2018 22:18:28 Gelesen: 26065# 88 @  
@ Sachsendreier53 [#60]

Das ist eigentlich ein Chemnitzer WVD-Kasten. ;)


 
henrique Am: 24.01.2019 15:18:08 Gelesen: 7516# 89 @  
PORTUGAL
einer aus dem 19. Jahrhundert



Grüße
Henrique
 
Seku Am: 28.04.2019 17:30:29 Gelesen: 5343# 90 @  
Stadtbriefkasten Bayern um 1900 - im Museum für Kommunikation Nürnberg



Den Stempel gibt es im Museum
 
Henry Am: 23.05.2019 11:01:43 Gelesen: 4749# 91 @  
Habe im belgischen Gent diesen Hausbriefkasten gefunden.



Die Anforderungen des Besitzers erfüllt er wohl optimal. Er sieht selbstgemacht aus und ist der Klappenform nach schon reichlich alt. Von der Machart her hat er mir gefallen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Seku Am: 23.05.2019 13:14:55 Gelesen: 4728# 92 @  
Wohl so sollte der perfekte Briefkasten aussehen (aus der Tagespost)


 
wajdz Am: 23.05.2019 23:23:20 Gelesen: 4669# 93 @  
@ Seku [#92]

Wie weit sich die „Deutsche Post AG“ durch die Aufhebung des Postmonopols und die damit verbundene Privatisierung von der Deutschen Bundespost entfernt hat, zeigt schon die Farbwahl für den Briefkasten auf der gezeigten Marke. Gelb war mal.

Andere Länder, andere Sitten.

Großbritannien MiNr 970, 1983-11-16 und Großbritannien MiNr 1596, 1995-10-30



Ein britischer Briefkasten in Säulenform und rot lackiert kurz vor Weihnachten und mit einem Rotkehlchen (Erithacus rubecula) als Untermieter in einer Pillar Box, wie die Engländer sagen.

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) besiedelt Nordafrika, Europa und Kleinasien sowie die Mittelmeerinseln. Wegen seines Erscheinungsbilds und seiner Häufigkeit ist das Rotkehlchen ein besonderer Sympathieträger. Es gilt als inoffizieller Nationalvogel Großbritanniens.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 24.05.2019 05:35:02 Gelesen: 4625# 94 @  
@ wajdz [#93]

Gelb war mal.

Hausbriefkästen müssen ja nicht zwangsläufig gelb sein. Oder ?

Habt ein schönes Wochenende.

Günther
 
wajdz Am: 29.05.2019 18:49:04 Gelesen: 4388# 95 @  
Besonders in Vororten und in ländlichen Gegenden der USA stehen die Wohnhäuser oft auf sehr großen Grundstücken.

USA MiNr 2021 und MiNr 5205



Deshalb wird der Hausbriefkasten, meist eine Box auf einem Pfahl, an der Grenze zur Straße aufgestellt, um dem Zusteller zusätzliche Wege zu ersparen.

USA MiNr 1105



Ist das kleine Fähnchen hochgestellt, ist das ein Zeichen für den Briefträger, dass dort ein Brief wartet, den er bitte mitnehmen soll. Schließlich fährt er anschließend zur Post zurück und kann dann die (hoffentlich immer korrekt frankierte) Post gleich mitnehmen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Manne Am: 30.05.2019 11:13:31 Gelesen: 4319# 96 @  
Hallo,

aus Nürnberg ein Stempel vom 23.03.1970 der für den Hausbriefkasten wirbt.

Gruß
Manne


 
Henry Am: 30.05.2019 19:17:22 Gelesen: 4288# 97 @  
@ wajdz [#95]

Hallo Jürgen,

bist du dir sicher, dass das so gehandhabt wird? Mir wurde es mal gerade andersherum erklärt: Die Briefkasten stehen ja etwas entfernt vom Haus am Straßenrand. Und wenn der Briefträger nun einen Brief bringt, stellt er das Fähnchen hoch, so dass man vom Haus aus sehen kann, ob Post angekommen ist. Wird die Post entnommen, legt man das Fähnchen wieder um. Oder wurde ich falsch informiert?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Seku Am: 30.05.2019 20:38:49 Gelesen: 4239# 98 @  
@ Henry [#97]

Hallo Henry,

offensichtlich bist Du falsch informiert worden. Wiki schreibt zum Thema dies

In den Vereinigten Staaten ist es üblich, seine ausgehende Post nicht in einen öffentlichen Briefkasten, sondern in den eigenen privaten Hausbriefkasten zu legen. Dazu bewegt der Besitzer an dem Briefkasten eine Art Fahne nach oben, damit der Zusteller weiß, dass er dort mitzunehmende Sendungen vorfindet, wenn er die tägliche Post ausliefert. Dieses System ist mit dem deutschen „Hausbriefkästen auf dem Lande“ identisch.

Ich wünsche noch einen schönen Abend

Günther
 
wajdz Am: 30.05.2019 21:32:36 Gelesen: 4221# 99 @  
@ Seku [#98]

Danke, daß Du mir die Beantwortung der Frage von Henry abgenommen hast.

MfG Jürgen -wajdz
 
EdgarR Am: 02.06.2019 16:19:11 Gelesen: 4067# 100 @  
Die italienische Post hat Briefkästen - wenn die nicht optimal sind, dann jedenfalls ganz nahe dran: Es sind öffentliche Bekanntmachungstafeln, Freiflächen für Schriftkünstler und Graffitti-Genies.



Ach ja, und man kann sogar Briefe und Postkarten einwerfen, jedenfalls wenn sie höchstens DIN A6-Format haben. Und da erweist sich gleich noch eine weitere Bonusfunktion derselben: Es sind große stabile Wundertüten denn man kann nur raten ob und ggfs. wann die dann mal geleert werden. Dranstehen tut jedenfalls nichts.

Feixend EdgarR
 
Sachsendreier53 Am: 03.06.2019 14:51:53 Gelesen: 4009# 101 @  
In Großbritannien endeckt;



Sehr alter, eingemauerter Standbriefkasten aus Gusseisen in Land's End (Cornwall).



Standbriefkasten, rund, aus Gusseisen. Standort in Land's End.



Standbriefkästen aus Stahlblech. Standort in der Stadt Bristol.

mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 14.06.2019 00:43:49 Gelesen: 3773# 102 @  
@ wajdz [#95]

Australien MiNr 2057BA, 05.06.2001



Dieser ländliche Hausbriefkasten ist typisch für die trotz neuer elektronischer Kommunikationsformen nach wie vor täglich rund 19 Mio Postsendungen auf dem australischen Kontinent, von denen mehr als ein Viertel von oder zu den verstreuten Stationen und ländlichen Gemeinden im Outback und den vorgelagerten Inseln befördert wird

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 18.07.2019 19:20:51 Gelesen: 2770# 103 @  
So ein gußeisener Standbriefkasten steht in meiner Heimatstadt Erlangen als Hausbriefkasten - er stammt aus Belgien



ich habe jüngst von der Besitzerin erfahren, dass es derartige Briefkästen noch zu kaufen gibt !

It looks very british. Ist aber ein deutscher Briefkasten. Der Eigentümer ist Brite und hat auch einen klitzekleinen Union Jack aufgeklebt


 
Seku Am: 18.08.2019 19:47:38 Gelesen: 1998# 104 @  
Briefkästen für Zwillinge



Oder für Kunden aus der Südstadt (links) und der Nordstadt (rechts) - gesehen in Erlangen vor den Arcaden.
 
Baber Am: 29.08.2019 20:05:14 Gelesen: 1623# 105 @  
Dieser romantische Schweizer Briefkasten an der Grenze zu Österreich ist wirklich in Betrieb und wird auch geleert. Ich habe es selbst ausprobiert.



Gruß
Bernd
 
Henry Am: 14.09.2019 14:21:29 Gelesen: 1066# 106 @  
Hier wurden schon viele hübsche Exemplare vorgestellt. Gibt es eigentlich auch Sammler von Briefkästen?

Habe wieder mal ein originelles Stück entdeckt. Von der Größe her als optimal anzusehen, auch DIN B4 passt da noch sicher rein.



Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
London-Dieter Am: 14.09.2019 17:17:22 Gelesen: 1052# 107 @  
Hier ist einer direkt vor meinem Postamt in der Boston Manor Road, West-London.


 
Seku Am: 14.09.2019 20:35:15 Gelesen: 1037# 108 @  
@ Henry [#106]

Hallo Henry,

Du hast gefragt: Gibt es eigentlich auch Sammler von Briefkästen?. Ich kenne keine. Aber eine Museums-Sammlung habe ich gefunden.



Sie befindet sich im Museum für Kommunikation Berlin [1].

Eine Fotosammlung von Briefkästen hier [2]

Wer kennt mehr ?

mfG

Günther

[1] http://sammlungen.museumsstiftung.de/briefkaesten/
[2] https://briefkastensammlung.jimdo.com/
 
London-Dieter Am: 27.09.2019 19:45:37 Gelesen: 732# 109 @  
Am Tor zu unserem Urlaubsdomizil, eine Finka auf La Palma (Kanarische Inseln)



und ein öffentlicher der spanischen Post auf La Palma, diesmal auf der Strasse



am 3. Oktober wieder zurück in London.
 
Baber Am: 19.10.2019 08:17:09 Gelesen: 301# 110 @  
Nachtrag zu [#105] der romantischste Briefkasten der Schweiz

Ich hatte dieses Bild an die Kollegen der Versandstelle in der Schweiz geschickt. Nicht als Beschwerde, sondern als Bild eines malerischen Briefkasten, der ordnungsgemäß geleert wird, was ich auch zum Bild dazugeschrieben hatte.



Ein paar Tage später erhielt ich einen Anruf von der Schweizer Post, ob ich mich beschweren will über den Zustand des Briefkastens. Das war nun ganz und gar nicht meine Absicht. Im Gegenteil hatte ich doch geschrieben, dass der Kasten ordnungsgemäß geleert wird und hier wohl jeder gerne seine Liebesbriefe einwerfen würde, so man heute noch welche schreiben würde.

Ein Beispiel für das Kümmern der Schweizer Post um auch kleine Details. In Österreich oder Deutschland hätte es dazu sicher keine Reaktion seitens der Post gegeben.

Gruß
Bernd
 
Mondorff Am: 19.10.2019 15:15:41 Gelesen: 266# 111 @  
@ Seku [#108]

Ein Teil dieser Sammlung am Tag der Wieder-Eröffnung des Museum im Jahre 2000, zu der ich eingeladen war.



Gruß
DiDi
 
Seku Am: 20.10.2019 10:49:44 Gelesen: 181# 112 @  
@ Mondorff [#111]

Hallo DiDi, danke fürs zeigen !

Ungarn 2017 - Lévelszekrény (Briefkasten) - 150 Jahre ungarische Post



Wegen dem Stempel mit polnischem Auto "Warszawa"

Wünsche noch einen schönen Sonntag

Günther
 
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