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Thema: Bauden und Berggaststätten
Das Thema hat 31 Beiträge:
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Marcel Am: 06.07.2014 11:52:33 Gelesen: 21551# 7 @  
Heute geht es in den tschechischen Teil des Riesengebirges zu der Weisswassergrundbaude.

Die Baude liegt im Gebirgstal, das 2,5 km nordöstlich von Spindlermühle an der Wegkreuzung Lávky (Mädelsteg) beginnt und in östliche Richtung führt. Der Berg Malý Sisák (Kleines Rad) umschließt das Tal im Norden. er ist 1440 m hoch. Im Süden befinden sich die steilen Hänge des 1390 m hohen Kozí hrbety (Ziegenrücken). In 990 m Höhe am Ende des Tals Weißwassergrund (Dul Bilého Labe) befindet sich die Bouda u Bilého Labe (Weißwassergrundbaude), die zum Verweilen einlädt und für das leibliche Wohl der Besucher sorgt.

Die Bílé Labe (deutsch Weißwasser, wörtlich übersetzt Weiße Elbe) ist ein Nebenfluss der Elbe im Riesengebirge in Tschechien.

Die Karte vom 08.08.1913 zeigt den Weberweg der vor mehr als hundert Jahren feierlich eröffnet (1891) wurde und zu den romantischsten Wanderwegen im Riesengebirge gehört.



schöne Grüße
Marcel

http://www.boudabilelabe.cz/indexde.html
http://boudaubileholabe.designhd.cz/
http://www.ergis.cz/krkonose/index.php?lang=de&db=8&ID=597
 
Marcel Am: 14.07.2014 12:18:39 Gelesen: 21505# 8 @  
Heute gehe ich mal in den Pfälzerwald, genauer gesagt auf den Peterskopf. Dort steht ein ehemaliges Forsthaus mit Fremdenzimmer und Pension, was heute ein beliebtes Ausfluggasthaus ist, das Freinsheimer Forsthaus Lindemannsruhe auf 475 m Höhe.

Hier auf einer Karte zu sehen, gelaufen von Mannheim am 22.01.1940 in meine Heimat nach Orlamünde.



schöne Grüße
Marcel

http://www.bergwandern-für-senioren.de/huetten/index.php?gebiet=4&huette=139
 
Marcel Am: 30.07.2014 22:59:17 Gelesen: 21401# 9 @  
Nach Plänen der Gebrüder Albert entstand 1921/1922 in wenigen Wochen in unmittelbarer Nähe auf dem Gipfelgrat des Reifträgers eine neue, große, speziell für den Wintersport bestimmte Herberge, die nach dem Willen ihrer Gründer den Namen Deutsch-Böhmerhaus erhielt, aber im Volksmund Reifträgerbaude (Schronisko na Szrenicy) genannt wurde.

1968 fiel das Gebäude einem Brand zum Opfer, wurde jedoch wieder hergestellt und 1992 als erste privat bewirtschaftete Baude Polens wiedereröffnet. Sie steht Touristen auch zur Übernachtung zur Verfügung.

Die Baude trägt ihren Namen durch den Szrenica (deutsch Reifträger, tschechisch Jínonoš). Der Reifträger ist mit 1362 m eine markante Erhebung im westlichen Teil des Riesengebirges. Der Gipfel besteht aus Trümmern alter Granitfelsen. Da die Staatsgrenze zwischen Polen und Tschechien an dieser Stelle südlich des Hauptkamms verläuft, liegt der Gipfel auf polnischem Gebiet.

Die eindrucksvollen Schutthalden an den Abhängen mit interessanten Felsformationen nennt man Pferdekopfsteine (Koñskie Lby) und die Sausteine (Trzy Swinki).

Eine Karte vom 19.08.1931 aus Oberschreiberhau zeigt die Reifträgerbaude mit den Sausteinen.



schöne Grüße
Marcel

http://riesengebirgler.de/gebirge/Baude/Gebirgsbauden_1.htm
 
Marcel Am: 05.08.2014 21:41:36 Gelesen: 21324# 10 @  
Beim letzten Mal hatte ich über die Reifträgerbaude geschrieben. 2 Tage später erhielt ich diese hier, der Reifträger mit Baude in winterlicher Pracht.

Die Karte ist versehen mit dem Reserve-Lazarett Stempel aus Schreiberhau und wurde als Feldpost am 24.03.1942 nach Chemnitz gesandt.



schöne Grüße
Marcel
 
Marcel Am: 08.08.2014 13:16:16 Gelesen: 21290# 11 @  
Heute geht es nach Österreich auf die Wildebene bei den Pflunspitzen zu der Reutlinger Hütte im Herzen des Verwall.

Die Reutlinger Hütte, so wie sie heute steht wurde neu aufgebaut, da die alte abgebrannt war und trägt den Beinamen „Walter Schöllkopf Hütte“ (Ehrenvorsitzender und Initiator zum Wiederaufbau). Sie gehört neben der Kaltenberg-Hütte dem DAV (Deutscher Alpenverein) Sektion Reutlingen. Während die Kaltenberg-Hütte bewirtschaftet wird so ist die Reulinger Hütte eine Selbstversorger-Hütte mit Matratzenlager für 12 Personen.

Hierzu 2 Karten - die 1. gelaufen im August 1922 nach Uhlstädt/Kirchhasel (bei mir um die Ecke) mit dem Wildsee - die 2. ungelaufen mit der Abbildung der alten Reutlinger Hütte und den Pflunspitzen.





schöne Grüße
Marcel

http://www.verwall.de/huetten/reutlingen.html
http://www.dav-reutlingen.de/huetten/neue-reutlinger-huette/
http://de.wikipedia.org/wiki/Pflunspitzen
 
Marcel Am: 13.09.2014 20:37:52 Gelesen: 21150# 12 @  
Ich bleibe in Österreich und komme zu der Gamskarkogelhütte. Die Karte vom 19.08.1934 nach Eastbourne (GB) zeigt einen Stempel eben dieser Hütte. Die Gamskarkogelhütte (auch Badgasteiner Hütte genannt) liegt auf 2467m am Gipfel des Gamskarkogel, dem höchsten Grasberg Europas. Die Hütte wurde 1828 erbaut und sei die älteste Schutzhütte Europas. Sie ist im Besitz des Österreichischen Alpenvereins (Sektion Bad Gastein) und wird bewirtschaftet.



schöne Grüße
Marcel

http://www.gasteinertal.com/gamskarkogelhuette/
http://de.wikipedia.org/wiki/Gamskarkogelh%C3%BCtte
 
Marcel Am: 02.11.2014 00:11:19 Gelesen: 20999# 13 @  
Heute widme ich mich den Hochwaldbauden. Warum den - es sind 2, eine sächsische und eine böhmische. Beide lagen unmittelbar gegenüber und dazwischen ist der Grenzverlauf zwischen Deutschland und der Tschechei. Existieren tut nur noch die sächsische, die tschechische wurde nach dem 2. Weltkrieg abgerissen.

Die Hochwaldbaude ist eine traditionelle Bergbaude mit Gaststätte und Übernachtungsmöglichkeit. Vom höchstgelegenen Gebäude im Zittauer Gebirge hat man einen herrlichen Rundblick auf die deutsche und die tschechische Seite.

1854 - Erste Baude auf böhmischer Seite eröffnet (am 1.8.1877 abgebrannt)
1878 - Zweite Baude (böhm. Seite) eröffnet
1890 - Bau des zweiten Gebäudes (Bettenhaus) auf sächsischer Seite beendet
1.7.1893 - der Hochwald erhält Post- und Telefonstation
23.4.1937 - sächsische Baude abgebrannt
14.6.1938 - Einweihung der heutigen sächsischen Baude
1949-1951 - Abriss der böhmischen Baude, vermutlich durch tschechische Grenzer.
seit 1.5.1991 - privater Pächter (Fam.Grundmann)

Hierzu eine nach Dresden-Striesen am 04.11.1931 gelaufene Karte aus Krombach (Krompach v cechach) von böhmischer Seite. Krombach liegt südlich des Zittauer Gebirges unterhalb des Hochwaldes - nördlich des Hochwaldes liegen Jonsdorf und Oybin auf deutscher Seite.



schöne Grüße
Marcel

http://www.hochwaldbaude.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_(Zittauer_Gebirge)
 
stampmix Am: 24.01.2015 15:18:39 Gelesen: 20711# 14 @  
Hallo zusammen,

hier eine späte Ansichtskarte aus 1936 der Prinz-Heinrich-Baude im Riesengebirge, die die spektakuläre Aussichtslage dokumentiert. Erbaut wurde die Baude 1889 in 1420 m Höhe am Bergkamm oberhalb des Großen Teichs.

Die Karte wurde in der Prinz-Heinrich-Baude aufgegeben und lief am 20.2.1936 über Brückenberg in die Tschechoslowakische Republik.



mit bestem Gruß
stampmix

https://de.wikipedia.org/wiki/Prinz-Heinrich-Baude
 
DL8AAM Am: 09.11.2015 05:14:12 Gelesen: 19738# 15 @  
Auch heutzutage gibt es noch diese Nebenstempel. ;-)



Bergrestaurant Weissee (auch Gletscherrestaurant) [1] auf 2750 m NN in der "Gletscherregion Tirol-Kaunertal", Österreich



Gruß
Thomas

[1]: http://www.hikr.org/gallery/photo911336.html
 
jmh67 Am: 09.11.2015 09:19:14 Gelesen: 19722# 16 @  
Wie es aussieht, hatte das (alte) Fichtelberghaus im Erzgebirge sogar einen Absenderfreistempel, mit dem Postkarten, die an Besucher verkauft wurden, vorfrankiert wurden.

-jmh


 
Sachsendreier53 Am: 20.11.2015 13:32:46 Gelesen: 19611# 17 @  
Einen Gruß von der Hospitalhütte verkündet diese Feldpost-Ansichtskarte aus der Dahlener Heide vom 24.5.1915.

Noch heute ist die idyllisch, gelegene Gaststätte inmitten der Dahlener Heide in Nordsachen ein beliebtes Ausflugsziel.





Ausflugsinfo: http://www.hospitalhuette.de/index.php/haus/geschichte

mit Sammlergruß,
Claus
 
Marcel Am: 30.12.2015 18:22:49 Gelesen: 19447# 18 @  
Elbfallbaude - Labská bouda (auch Elbebaude genannt)

Eine Karte aus Oberschreiberhau vom 04.08.1932 zeigt den Elbfall mit -baude im tschechischen Teil des Riesengebirges. Vom Rand des Elbgrundes stürzt sich die Elbe 40 Meter tief in den Talkessel Labské jámy (deutsch: Elbkessel oder auch Elbschlucht).

Ca. 1km davon entfernt befindet sich der höchste Wasserfall der Tschechen der Pancavsky Wasserfall mit einer Höhe von 148m.

Schon um 1830 soll hier eine geschäftstüchtige Frau Ziegenprodukte und Schnaps an Vorbeigehende verkauft haben, aus einer kleinen Hütte aus Steinen, Rinde und Gestrüpp. Die ursprüngliche Gaststätte mit Unterkünften, die 1965 ausgebrannt ist, wurde in der Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgebaut und vom Graf Harrach in den Jahren 1878-79 umgebaut. Der moderne Bau von 1975 trägt den gleichen Namen. Seit September 2012 betreibt die Baude die Firma AEZZ, die auch Besitzer und Betreiber der Wiesenbaude sind. Die Firma hat mit der Elbebaude große Pläne und möchte ihre vergangene Berühmtheit wieder herstellen.



schöne Grüße
Marcel

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Elbfall
[2] http://www.labskabouda.cz/de/
 
Marcel Am: 21.02.2016 16:19:29 Gelesen: 19005# 19 @  
@ Marcel [#18]

Zirka 1 km vor der Elbfallbaude und dem Elbfall befindet sich die Elbquelle (Labsky Pramen). Hier auf einer Karte, gelaufen am 01.08.1928 nach Chemnitz.

schöne Grüße
Marcel


 
Marcel Am: 21.02.2016 16:27:50 Gelesen: 18999# 20 @  
Spitzhaus - Radebeul

Das Spitzhaus ist eine Berggaststätte und ehemaliges Lusthaus in Radebeul. Eine wirklich erstaunliche Geschichte hat es auch noch zu bieten. Wer Lust hat sollte sich den Link ansehen.

Dazu eine Karte die am 04.06.1957 von Dresden nach Klingenthal lief.



schöne Grüße
Marcel

https://de.wikipedia.org/wiki/Spitzhaus
 
Seku Am: 03.12.2019 22:15:58 Gelesen: 7314# 21 @  
Zug-Restaurant auf 2313 Metern über Meer



Ein Mailänder Architekt träumte von einem Zugwaggon-Restaurant auf einer Passhöhe. Der Zweite Weltkrieg beendete seinen Traum.

Es ist ein Projekt des Mailänder Architekten Pietro Portaluppi. Seine Vision: Zwei Zugwaggons, aufgebaut auf mehreren Betonpfählen, sollten als Restaurant dienen. Aber nicht irgendwo.

Piero Portaluppi wählte für sein Restaurant einen aussergewöhnlichen Ort: Auf einem unbebauten Stück Land auf dem Passo San Giacomo. Dieser verbindet das Val Formazza in Italien mit dem Val Bedretto im Tessin – und liegt auf 2313 Metern Höhe.

Ursprünglich war geplant, dass die beiden Zugwaggons mit einem mehrstöckigen Gebäude in der Mitte verbunden werden sollten. Das zeigen zumindest Zeichnungen von 1929. So weit sollte es aber nie kommen.

Das Wagristoratore eröffnete 1930 und war Anlaufstelle für Reisende aus der Region. Man konnte dort nicht nur essen, sondern auch schlafen. Die beiden Wagen wurden aufwendig dekoriert und waren durchaus luxuriös.

Zu verdanken ist das der Società Anonima Alberghi della Formazza, einer Vereinigung, die Architekt Portaluppi selbst gegründet hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Wagristoratore verlassen und vergessen – heute stehen nur noch die Betonpfeiler.
 
fogerty Am: 05.12.2019 21:12:19 Gelesen: 7289# 22 @  
Ein Gruß aus dem Jahre 1974 aus der Berggaststätte an der Bastei.



Grüße
Ivo
 
wajdz Am: 10.12.2019 20:22:51 Gelesen: 7252# 23 @  
Sonderstempelbeleg Österreich MiNr 1341, 16.09.1970



Bergsteiger vor Gebirgspanorama

1907 von der Wiener Sektion der Naturfreunde erbaut, steht das Padasterjochhaus (auch Naturfreundehaus genannt) auf 2.232 m Seehöhe inzwischen schon über 100 Jahre im Angesicht der Zillertaler Alpen, der Tuxer Voralpen, der Tribulaune und Dolomiten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
DL8AAM Am: 27.03.2021 18:37:05 Gelesen: 4346# 24 @  
@ wajdz [#3]

Und hier ein älterer Stempel der Berggaststätte Fels Lilienstein in der Sächsischen Schweiz (DDR) aus den 1960ern, noch mit Privateigentümer.



Ansichtskarte (Nr. 3523 vom Dick-Foto-Verlag, Erlbach i.V. [III/23/27], Druckvermerk "III/18/197 K 1/63") nach Northeim bei Hannover, frankiert mit 10 Pf. (DDR, Walter Ulbricht) und entwertet per Handstempel SAUPSDORF a (Kr SEBNITZ) vom 11.06.1963.



Nebenstempel "Berggaststätte Fels Lilienstein / Höhe 419 m / Inh. Horst Walz / Post Königstein / Ruf 303".

Beste Grüße
Thomas
 
DL8AAM Am: 29.03.2021 20:47:20 Gelesen: 4255# 25 @  
Berggasthof Stadt Gotha - Großer Inselsberg



Ansichtskarte "Blick auf den Kleinen u. Großen Inselsberg (Thür. Wald)" (Best.-Nr. I 36; Auslese-Bild-Verlag E. Schulz Erben, Bad Salzungen; Druckvermerk "V 11 28 S 1/62"), frankiert mit 10 Pf. (DDR: Walter Ulbricht) nach Northeim bei Hannover; entwertet per Handstempel BROTTERODE (Rest nicht erkennbar) aus den 1960ern.



Nebenstempel vom Berggasthof Stadt Gotha bzw. HO-HOTEL Gr. Inselsberg / Post Brotterode.

Beste Grüße
Thomas
 
DL8AAM Am: 03.04.2021 05:49:17 Gelesen: 4110# 26 @  
Töpferbaude - Oybin



"Echte Fotografie" Ansichtskarte ("Töpferbaude - Zittauer Gebirge" [1] [2], Bild- und Ansichtspostkartenverlag Lothar Mattuscheck, Görlitz; Druchvermerk "DAMW III/18/197 I 11/64"), frankiert mit 10 Pf. (DDR: Walter Ulbricht) nach Hannover; entwertet per Gelegenheits-Handstempel OYBIN (OBERLAUSITZ) [Motiv "Scharfenstein"] vom 26.06.1964.



Nebenstempel Töpferbaude / Kurort Oybin.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6pfer_(Berg)
[2] https://www.toepferbaude.de/baude-im-zittauer-gebirge
 
DL8AAM Am: 03.04.2021 19:49:41 Gelesen: 4082# 27 @  
In dem Zittauer Gebirge um Oybin gibt es mehrere Berggaststätten, die einen speziellen Nebenstempel führten, wie die

Hochwald-Turmbaude



Ansichtskarte "Hochwaltturm mit Wirtschaft" (Foto- und Kunstverlag Bruno Scholz AG, Ebersbach/Saale; Druckvermerk "A 0160 IV-14-45 J 20/62"), frankiert mit 10 Pf. (DDR: Walter Ulbricht) nach Hannover (leider nicht entwertet).



Nebenstempel Hochwald-Turm mit Wirtschaft 769 m / Kurort Oybin, Krs. Zittau.

Wikipedia [1]: Der Hochwald (tschech. Hvozd) ist einer der höchsten Berge im Lausitzer/Zittauer Gebirge direkt an der deutsch-tschechischen Grenze etwa 2,5 km südwestlich des Kurortes Oybin. Markant ist die breit dahingelagerte sattelförmige Gestalt. Er besitzt zwei Kuppen, den südlichen Hauptgipfel, über den die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien verläuft, und den Nordgipfel. Auf dem Nordgipfel wurde am 14. September 1892 der Hochwaldturm eingeweiht. Kurze Zeit später entstand neben dem Turm ein Kartenverkaufshäuschen, aus dem schließlich (neben der Hochwaldbaude [ehemals „Sächsische Bergbaude“] auf dem Südgipfel) ein weiteres Restaurant entstand, die heutige "Hochwald-Turmbaude".

Beste Grüße
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwald_(Zittauer_Gebirge)
http://hochwald-turmbaude.de
 
DL8AAM Am: 05.04.2021 20:27:53 Gelesen: 3997# 28 @  
@ DL8AAM [#25]

Und mit dem Nachfolgestempel vom Berggasthof Stadt Gotha aka HO-HOTEL Großer Inselsberg



Ansichtskarte "Großer Inselsberg" (Nr. "F J 80", Auslese-Bild-Verlag, Bad Salzungen; Druckvermerk "III/18/97 S 1/65"); frankiert mit 10 Pf. (DDR: Walter Ulbricht) nach Hannover; entwertet per Gelegenheitsstempel TABARZ (THÜRINGERW.) / 420-916 m / ERHOLUNGSORT DER WERKTÄTIGEN / MIT DEM INSELSBERG vom 24.09.1965

sowie mit dem neuen Nebenstempel des Berggasthofs "Großer Inselsberg / 916,5 m / HO-Hotel".

Beste Grüße
Thomas
 
wajdz Am: 21.11.2021 19:50:54 Gelesen: 1913# 29 @  
@ stampmix [#14]

Mehrfarbige Ansichtskarte Tschechische Republik - Deutschland

Tschechische Republik MiNr 464, 22.02.2006



Franz Joseph Gerstner, seit 1810 Ritter von Gerstner (* 22. Februar 1756 in Komotau; † 25. Juni 1832 in Mladějov) war ein bedeutender deutsch-böhmischer Mathematiker, Astronom und Physiker, Hochschulgründer und Pionier des Eisenbahnbaus.

Tagesstempel * SNĚŽKA * 23.02.07 · Zeichnung Bergkuppe

Die Schneekoppe (tschechisch Sněžka, polnisch Śnieżka, auch Riesenkoppe oder nur Koppe genannt) ist mit 1603,2 m n.m. die höchste Erhebung des Riesengebirges. Sie ist der höchste Berg der Sudeten, der Mitteleuropäischen Mittelgebirgsschwelle und Tschechiens. Über ihren Gipfel verläuft die Staatsgrenze zwischen Polen und Tschechien. Vor 1945 war die Schneekoppe der höchste Berg Preußens und der deutschen Mittelgebirge.

Der Gipfel der Schneekoppe ist touristisch erschlossen und insbesondere in den Sommermonaten Ziel zahlreicher Besucher. Auf dem Gipfel steht die Laurentiuskapelle. Auf tschechischer Seite befindet sich die Tschechische Poststelle auf der Schneekoppe und die Gipfelstation der in Pec pod Sněžkou beginnenden Gondelbahn und auf polnischer Seite die futuristisch anmutende Bergbaude, die von 1969 bis 1974 erbaut wurde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 21.11.2021 21:31:03 Gelesen: 1901# 30 @  
Zug-Restaurant auf 2313 Meter Höhe über Meer



Ein Mailänder Architekt träumte von einem Zugwaggon-Restaurant auf einer Passhöhe. Der Zweite Weltkrieg beendete seinen Traum. Es ist ein Projekt des Mailänder Architekten Pietro Portaluppi. Seine Vision: Zwei Zugwaggons, aufgebaut auf mehreren Betonpfählen, sollten als Restaurant dienen. Aber nicht irgendwo. Piero Portaluppi wählte für sein Restaurant einen aussergewöhnlichen Ort: Auf einem unbebauten Stück Land auf dem Passo San Giacomo. Dieser verbindet das Val Formazza in Italien mit dem Val Bedretto im Tessin – und liegt auf 2313 Metern Höhe. Ursprünglich war geplant, dass die beiden Zugwaggons mit einem mehrstöckigen Gebäude in der Mitte verbunden werden sollten. Das zeigen zumindest Zeichnungen von 1929. So weit sollte es aber nie kommen.

Das Wagristoratore [1] eröffnete 1930 und war Anlaufstelle für Reisende aus der Region. Man konnte dort nicht nur essen, sondern auch schlafen. Die beiden Wagen wurden aufwendig dekoriert und waren durchaus luxuriös. Zu verdanken ist das der Società Anonima Alberghi della Formazza, einer Vereinigung, die Architekt Portaluppi selbst gegründet hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Wagristoratore verlassen und vergessen – heute stehen nur noch die Betonpfeiler.

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wagristoratore
 
wajdz Am: 22.11.2021 01:27:02 Gelesen: 1891# 31 @  
Schmuckbrief für SOS- Kinderdörfer

Bund MiNr 1588, 12.06.1992



Sonderstempel 8101 SCHNEEFERNERHAUS · Zugspitze· -9.-9-92 ; Zeichnung Bergpanorama

Das Schneefernerhaus wurde am 20. Januar 1931 als Bergbahnhof der Bayerischen Zugspitzbahn und als Touristenhotel eröffnet, das damit warb, das höchstgelegene Hotel Deutschlands zu sein. Es liegt direkt unterhalb des Gipfels der Zugspitze in einer Höhe von 2656 m ü. NHN. Der Zugspitzgipfel wurde mit einer Seilbahn vom Schneefernerhaus aus erreicht. 1938 wurde ein Fußgängerstollen zwischen der Kammstation der Tiroler Zugspitzbahn und dem Schneefernerhaus eröffnet. Von 1945 bis 1952 war das Hotel als Recreation Facility von der US-Armee beschlagnahmt. Nachdem 1988 der neue Bahnhof der Zugspitzbahn auf dem Platt eröffnet und 1989 dort das Restaurant SonnAlpin ausgebaut worden war, wurde schließlich am 14. Januar 1992 der Hotel- und Restaurantbetrieb im Schneefernerhaus beendet. Die noch vorhandenen Gleisanlagen der Zugspitzbahn dienen noch den betrieblichen Zwecken der Forschungsstation für Materialtransporte und Personensonderzüge. Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus ist seit 1999 die höchstgelegene Forschungsstation Deutschlands. Derzeit betreiben dort neun deutsche Forschungseinrichtungen permanente Studien und bilden mit dem Freistaat Bayern die Konsortialpartner der Station.

MfG Jürgen -wajdz-
 

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