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Thema: (?) (31) Deutsches Reich Besetzung 2. Weltkrieg Ostland: Belege
Das Thema hat 42 Beiträge:
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hajo22 Am: 11.08.2018 21:46:08 Gelesen: 1503# 18 @  
@ KaraBenNemsi [#17]

Der für die 5 c steht schief und ist wohl gestempelt?

So sehe ich das auch. Ich höre jetzt auf mit Minsk und Weißruthenien und zeige den Beleg, den ich eigentlich erst morgen präsentieren wollte, noch heute.

Einschreiben auf Vordruck-Couvert "Der Reichskommissar für das Ostland" aus Riga (Lettland) vom 4.7.1944 nach Mährisch-Ostrau, Ankunft 6.7.44.

Frankiert mit Reichsdienstmarken zu 30 Pf. und 2x12 Pf. (Fernbrief über 20gr.).



hajo22

Bitte mitmachen beim Thread.
 
KaraBenNemsi Am: 12.08.2018 01:06:43 Gelesen: 1481# 19 @  
Paketkarte (litauisch/deutsch) vom 23.1.1943 für ein 13,3 kg schweres Inlandspaket (portogerecht mit 2,15 RM freigemacht) aus Kedahnen (Kėdainiai) nach Janischken (Joniškis) im besetzten Litauen mit Notpaketkarte und Doppel der Notpaketkarte.






 
hajo22 Am: 13.08.2018 19:49:06 Gelesen: 1426# 20 @  
Paketkarte (Druckvermerk: C 20 DPOstl - 867 - 300.000 6.42 lett) aus Riga 4 vom 4.2.1943 frankiert mit 2x50 Pf. und 15 Pf. Ostlandmarken Hitler. Ankunftsstempel Janischken (Kreis Schaulen) 7.2.1943.





Paketkartenvordruck in deutscher und lettischer Sprache.

hajo22
 
hajo22 Am: 14.08.2018 14:37:35 Gelesen: 1394# 21 @  
Nicht so einfach zu finden sind Belege in das Ostland.

Portorichtiger 42 Pf. Einschreibbrief aus Hildesheim mit Sondermarken 2x20+10 Pf. Wehrmacht II und 2x1 Pf. Hitler vom 24.5.1944 nach Minsk, Ankunft 30.5.44.

Ob der Herr Baurat wohl Briefmarkensammler war?



hajo22
 
KaraBenNemsi Am: 14.08.2018 21:57:32 Gelesen: 1360# 22 @  
@ hajo22 [#21]

Hallo hajo22,

ja, war er der Herr Baurat, allerdings mit einem Schwerpunkt auf Stempeln, vgl. Wolfgang Maassen, Wer ist wer in der Philatelie?, Ausgabe 1999.

Dass eingehende Post viel, viel seltener ist, beobachte ich auch. Allerdings ist wohl auch das Sammlerinteresse daran viel geringer.

Viele Grüße

Carsten
 
hajo22 Am: 15.08.2018 14:55:54 Gelesen: 1316# 23 @  
Komplette Zeitungsschleife aus Riga (Lettland) der "Marine-Frontzeitung im Ostland" in der Originalfaltung adressiert an eine Privatperson in Torgau nachgeschickt nach Stollberg.

Sendung mit Feldpost, keine Frankatur erforderlich.

Dienststempel: "Mar.-Frontzeitung im Ostland * Marine-Propag.-Abt. Nord".





hajo22
 
hajo22 Am: 16.08.2018 18:59:21 Gelesen: 1274# 24 @  
Paketkarte (litauischer Vordruck) aus Vilnius vom 17.4.1942 nach Joniskis. Frankiert mit 15 und 30 Pf. Hindenburg + 5 Pf. Reichsmarke Hitler.

Der Benachrichtigungsschein vom 20.4.42 (in russischer und litauischer Sprache) ist auf der Rückseite der Paketkarte seitlich angeklebt, so daß ich die Rückseite der Paketkarte nicht zeigen kann, weil ich den Benachrichtigungsschein nicht knicken möchte.

Auf jeden Fall wurde das Paket am 24.4. abgeholt und mit Unterschrift bestätigt (auf dem hier nicht sichtbaren Teil der Paketkarte).



Interessant finde ich, daß hier 1942 noch keine Ostlandmarken Verwendung fanden, sondern Reichsmarken (Hindenburg und Hitler) verklebt wurden.

hajo22
 
hajo22 Am: 17.08.2018 12:09:32 Gelesen: 1235# 25 @  
Luftpostbrief aus Tallinn (Reval) vom 2.11.1943 nach Gleiwitz. Frankiert mit 4x1 Pf. + 5 Pf. + 8 Pf. = 17 Pf. Ostlandmarken Hitler. Die Frankatur setzt sich zusammen aus 12 Pf. für den Fernbrief bis 20 gr + 5 Pf. Luftpostzuschlag bis 20gr.

Weiß jemand was eine "Köievabrik" sein soll? Ist wohl eine Fabrik, aber was wird da hergestellt?

Soll wohl eine "Seilfabrik" sein, soweit ich recherchieren konnte. Kann auch falsch sein.

17 Pf.-Frankaturen sind bei Ostlandbriefen keine Seltenheiten, sondern (fast) Normalitäten, denn die Briefe ins Reich wurden überwiegend mit Luftpost verschickt.



hajo22

Bitte mitmachen, es gibt so viel Interessantes beim Sammelgebiet "Ostland".
 
hajo22 Am: 18.08.2018 16:20:46 Gelesen: 1196# 26 @  
Postsache vom "Telegraphen Bauamt Ostland / B.Bez. Minsk" an den Generalpostkommissar Ostland in Riga. Durch Deutsche Dienstpost Ostland, stummer Stempel vom 10.3.1942. Rückseite Ankunftsstempel Riga 16.3.1942.



hajo22
 
hajo22 Am: 19.08.2018 10:09:57 Gelesen: 1160# 27 @  
Einschreibbrief über 20gr. aus Gudziuny/Kedahnen (Litauen) vom 6.12.1943 nach Halle an der Saale, Ankunft 8.12.43.

Frankiert mit Ostlandmarken zu 2x25 Pf. + 6 Pf., damit um 2 Pf. überfrankiert. Wahrscheinlich hatte der Absender, der den Brief schon frankiert beim Postamt abgab, keine 4 Pf.-Marke zur Hand gehabt.



hajo22
 
hajo22 Am: 20.08.2018 19:48:38 Gelesen: 1131# 28 @  
Feldpostbrief (portofrei) per Luftpost vom 9.6.1942 (stummer Stempel von Riga) nach Hamburg.

Die Luftpostgebühr wurde mit Ostlandmarke zu 5 Pf. (Brief bis 20 gr) entrichtet.



Die Feldpostnummer 05782 (Küstenüberwachung) steht auf der Couvertrückseite.

hajo22
 
hajo22 Am: 21.08.2018 11:28:20 Gelesen: 1112# 29 @  
Brief aus Tallinn (Reval) vom 12.11.1943 nach Leuna. Portorichtig frankiert mit 2x6 Pf. Ostlandmarken für einen Fernbrief bis 20 gr. Roter Kastenstempel "Durch Deutsche Dienstpost Ostland".

Absender ist die Baltische Öl GmbH in Reval.



hajo22
 
Jürgen Zalaszewski Am: 21.08.2018 19:08:25 Gelesen: 1092# 30 @  
Hallo zusammen,

obwohl nicht mein Sammelgebiet findet man doch das ein oder andere in seiner Sammlung zum Thema Ostland. Diesen Brief habe ich mir allerdings bewusst gekauft unter dem Aspekt "Incoming Mail" ins Generalgouvernement. Einfacher Brief mit Luftpost von einem Postinspektor beim Generalkommissar Ostland an einen Postamtmann bei der Deutschen Post Osten in Krakau, Zentralpostkasse. Der Brief wurde unter dem Hinweis Durch Deutsche Dienstpost Osten versandt, also nicht durch die Dienstpost Ostland.


 
KaraBenNemsi Am: 21.08.2018 21:10:39 Gelesen: 1071# 31 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#30]

Hallo Jürgen,

Post vom Ostland ins GG ist nicht übermäßig häufig - soweit ich das beobachten konnte. Was den Hinweis "Durch Deutsche Dienstpost Osten" angeht: Nun ja, der Brief wird schon durch die Deutsche Dienstpost Ostland gelaufen sein. Es könnte sich auch einfach um eine Falschbezeichnung handeln wie bei dem nachstehenden Beleg, der aus Minsk (Ostland) nach Göppingen gelaufen ist und eben auch "Dienstpost Osten" aufweist, wo "Ostland" stehen müsste.

Bei der Gelegenheit: Hat jemand eine Idee was die "Arbeitsgemeinschaft Hannover" war, bei deren Außenstelle in Minsk der Absender arbeitete?


 
Jürgen Zalaszewski Am: 22.08.2018 19:55:06 Gelesen: 1009# 32 @  
@ KaraBenNemsi [#31]

Hallo Carsten,

ja, könnte natürlich sein, eine Falschbezeichnung. Wer hat auch damals immer gewusst, wie die korrekten Bezeichnungen lauten mussten.

Zur "Arbeitsgemeinschaft Hannover, Außenstelle Minsk" habe ich keine Informationen, ich befürchte aber, das war etwas, was nicht gut war. Nur so ein Bauchgefühl.

Zurück zur Philatelie. Dann zeige ich heute einen Brief im Europatarif aus Warschau (GG) nach Riga, vorschriftsmäßig am Schalter aufgeliefert - davon zeugen die zwei Stempelabdrucke - und durch die deutsche Zensur gelaufen.



Beste Grüße

Jürgen
 
hajo22 Am: 22.08.2018 21:44:33 Gelesen: 988# 33 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#32]

Kleine Ergänzung: Die Zensurstelle Königsberg führte den Buchstaben "a".

hajo22
 
hajo22 Am: 23.08.2018 19:14:51 Gelesen: 952# 34 @  
Portofreier Einschreib-Feldpostbrief aus Wesenberg/Ostland (Rakvere/Estland) mit stummen Stempel vom 28.3.1943 nach Dresden, Ankunft Rückseite 31.3.43. Absender ist die Dienststelle FP-Nr. 45465.



hajo22
 
hajo22 Am: 27.08.2018 20:10:53 Gelesen: 878# 35 @  


Fernbrief mit 12 Pfg. Ostlandmarke gestempelt Riga Deutsche Dienstpost Ostland vom 25.1.1943 nach Leipzig.

hajo22
 
Jürgen Zalaszewski Am: 28.08.2018 16:13:08 Gelesen: 843# 36 @  
Hallo zusammen,

dann zeige ich heute eine Postkarte, die aus dem Generalgouvernement per Eilboten nach Wilna, Ostland verschickt wurde. Porto 12 Gr. Europatarif, Eilbotengebühr 1,00 Zloty Auslandsgebühr.

Überprüft in der Zensurstelle Königsberg.



Viele Grüße
Jürgen
 
hajo22 Am: 28.08.2018 17:05:56 Gelesen: 834# 37 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#36]

Schade, daß die Ganzsache keinen Ankunftsstempel hat oder ist er auf der Rückseite?

hajo22
 
Jürgen Zalaszewski Am: 28.08.2018 17:47:19 Gelesen: 823# 38 @  
@ hajo22 [#37]

Hallo Hajo,

leider ohne, das kam im Generalgouvernement bei Eilbotenbelegen auch sehr oft vor. Der Zensurstempel in diesem Fall ist mir eine Bestätigung für eine gelaufene Karte.

Jürgen
 
formel1 Am: 29.08.2018 15:41:21 Gelesen: 786# 39 @  
Einschreiben - Eilboten mit Stempel und R - Zettel Postscheckamt Riga, offensichtlich philatelistisch beeinflusst, m. E. jedoch recht selten zu finden !



Liebe Grüsse,

formel1
 
Jürgen Zalaszewski Am: 30.08.2018 16:16:49 Gelesen: 726# 40 @  
@ formel1 [#39]

Hallo zusammen,

hier kann ich einen Umschlag des Postscheckamtes Riga zeigen, mit Stempeldatum vom 22.3.43, Unterscheidungsbuchstabe e. Das zeigt uns an, dass das Postscheckamt über mehrere dieser Tagesstempel verfügte. Rückseitig weist der Umschlag eine zweisprachige Werbung für das Postsparen auf.



Viele Grüße
Jürgen
 
hajo22 Am: 30.08.2018 17:59:56 Gelesen: 717# 41 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#40]

Beneidenswert schönes und gut erhaltenes Postscheckamt-Couvert.

Vor allem gefällt mir die Postsparkassenwerbung auf der Couvertrückseite. Fehlt noch in meiner Sammlung.

---

Postsparbuch der Deutschen Post Ostland, ausgestellt 3.3.1943 Riga (g).

Es handelt sich um ein neu ausgestelltes Postsparbuch mit Guthaben-Übertrag aus einem verbrauchten Postsparbuch über 51,28 RM.



hajo22
 
hajo22 Am: 27.09.2018 19:49:26 Gelesen: 294# 42 @  
Unfrankierter Brief vom "Höheren SS- und Polizeiführer Ostland" gestempelt mit stummen MaSt von Riga am 26.2.1943 nach Wiesbaden.

Kein Vermerk über die Sendungsart, dennoch keine Nachgebühr.

Bei diesem Absender hat auch wirklich keiner nach der Frankatur gefragt.



hajo22
 

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