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Thema: (?) (21) Moderne Postgeschichte: DHL Express
DL8AAM Am: 03.07.2014 19:23:54 Gelesen: 11591# 1 @  
Ich hatte zwar schon einmal vor einiger Zeit ein eigenes Thema hierzu eröffnet, aber leider wurde es seinerzeit irrtümlich in den Tread "EMS Kurierdienst - Ihre Ziele sind unsere" [1] transferiert und noch nicht wieder ausgegliedert. Den heutigen Beleg möchte ich dort, weil offtopic, deshalb auch nicht mehr vorstellen.

EMS war und ist ein internationales Netzwerk von nationalen (hoheitlichen) Postanstalten für deren Expressdienstleitungen, das zwischen 1991 und 2004 auch unter diesem Namen bei uns in Deutschland aktiv war. Nach 2004 scherte Deutschland aus diesem internationalen Verbundnetz aus und trat (und tritt) nun als eigener, weltweit aktiver Express-Dienstleister unter dem Namen DHL Express auf. Der Austritt erfolgte wohl auch hinsichtlich deshalb, da DHL nun (fast) überall weltweit als direkter Konkurrent, zu den dort weiterhin EMS-anbietenden, hoheitlichen Post- und Expressdienstleistern, aktiv ist. Dazu passen übrigens auch meine "DHL"- Beweisfotos, die ich mir diesen Mai in Pjöngjang (Nordkorea), ganz durch Zufall gelangen, siehe [2], ja - auch dort in unser DHL aktiv [3] ;-)

Es sollten also doch recht interessante Belege aus aller Welt zusammentragbar sein (siehe z.B. [1] Beitrag 11) ? Ich befürchte aber nur, viele davon passen wohl nicht so ganz auf einen normalen Tischscanner, zumindest nicht 'auf einmal' ;-)

... und es gibt sie auch hier in Deutschland immer noch, ganz normale Expressbriefe - zwar fast vollkommen unbemerkt von uns Philatelisten sowie lange lange nicht mehr so schön und voller Durchgangs- und Ankunftsstempel wie früher, aber es gibt sie noch. ;-)

Hier nun gleich als aktuelles Beispiel ein deutscher Inlandsexpressbrief " EXPRESSEASY NATIONAL"



Sendung (20 Gramm-Standard) von 30171 Hannover nach 37073 Göttingen. Einlieferung in Hannover am 01.07.2014, Zustellung (nicht auf dem Umschlag dokumentiert) am 02.07.2014. "Franktur" mit DHL EXPRESS "EXPRESSEASY NATIONAL"-Label (Formularnummer 912-647-000), abweichend vom Beitrag 31 in [1]. Erfassungs- bzw. "Leitlabel" (?) "BZ30 340 01.07.2014": BZ30 identifiziert das annehmende Eingangs-Briefzentrum Hannover (Ludwig-Erhard-Str. 39, 30982 Pattensen) und 34 steht hier für das, für den Empfänger zuständige DHL Hub Kassel, das "DHL Frachtzentrum Staufenberg-Lutterberg" (Im Rotte 2, 34355 Staufenberg). Das rückseitige Label "37 D" könnte eine Identifikation der Route sein (37 für die Empfänger-Postleitzahl 37073? - wobei mir aber auch Labels mit den Zahlen 32 und 36 nach 37xxx Göttingen vorliegen). Vielleicht weiss hierzu jemand näheres?

Gruß
Thomas

[1] : http://www.philaseiten.de/thema/1431 (Beiträge 11, 25 und 31)
[2] : http://www.philaseiten.de/beitrag/85219
[3] : http://www.dhl.com/en/kp/country_profile.html
 
DL8AAM Am: 10.03.2015 22:03:34 Gelesen: 11262# 2 @  
@ DL8AAM [#1] ... und es gibt sie auch hier in Deutschland immer noch, ganz normale Expressbriefe

Nur um das zu beweisen, es gibt sie wirklich noch, EXPRESS-Briefe innerhalb Deutschlands, auch wenn dieser gerade nicht expressig schnell unterwegs war: Abgabe 11.02.2015 (morgens), Ankunft am 13.03.2015 am späten Nachmittag.



DHL EXPRESSEASY NATIONAL Sendung - Gewichtsstufe bis 500 Gramm, mit Express-Barcodelabel (Formularnummer: 912-647-000) - aus 34123 Kassel (Bereich "BZ34") ins benachbarte, niedersächsische 37073 Göttingen. Der Brief lief dabei erst zum DHL-Frachtzentrum (HUB) Staufenberg-Lutterberg ("340"), auf halber Strecke zwischen Kassel und Göttingen und bereits im Landkreis Göttingen, um anschließend zurück zum DHL "Zustellstandort Kassel", ins hessischen 34123 Kassel-Fuldabrück abgeleitet zu werden. Von dort aus erfolgten die Zustellversuche in Richtung Göttingen, dabei immer vorbei (auf halber Strecke) am DHL HUB Staufenberg ;-) Für die etwas mehr als 45 Kiliometer, war der Brief also knapp über 200 Kilometer auf deutschen Autobahnen unterwegs, da bekommt doch noch wirklich etwas für sein Geld, oder? ;-)
Rückseitiges Label "37 / D" (Routenangabe?). Hat jemand nähere Informationen zu diesen Labels?

Gemäß Sendungsverfolgung erfolgte zwar am 12.02. bereits ein erster, erfolgloser Zustellversuch, was aber nicht recht glaubhaft erscheint, da unser Büro ist 24/7 besetzt ist. Und so wie der Brief aussieht hatte der sich eher tagelang tief unter dicken bzw. schweren DHL Ebay- und Amazonpaketen versteckt gehalten und wurde so einfach "übersehen". ;-) Nach einer Beschwerde wurde dann auch das seinerzeit gezahlte Porto in Höhe 10,90 € voll erstattet.

Also, auch wenn hier 1,45 € Porto mit der normalen Post sicherer, schneller und auch wesentlich günstiger gewesen wäre, Expressbriefe gibt es immer noch. ;-)

Gruß
Thomas
 
JoshSGD Am: 11.03.2015 08:04:06 Gelesen: 11228# 3 @  
Hallo Thomas,

vielleicht wendest du dich mal direkt an den Tower nach Bonn. Da bekommst du sicher Informationen. Wenn dich das DHL Hub Leipzig am Flughafen Leipzig/Halle interessiert und wie und was dort so läuft, lass es mich wissen. Ich war 6 Jahre als Analyst in der Netzplanung angestellt. Wenn du es dir anschauen willst und eine Gruppe zusammenbekommst, kann ich gerne Kontakt herstellen.

Gruß
Josh
 
Marcel Am: 30.04.2015 11:45:41 Gelesen: 11083# 4 @  
@ DL8AAM [#1][#2]

Das rückseitige Label "37 D" könnte eine Identifikation der Route sein (37 für die Empfänger-Postleitzahl 37073? - wobei mir aber auch Labels mit den Zahlen 32 und 36 nach 37xxx Göttingen vorliegen)

Hallo Thomas!

Ich denke es ist eine interne Nummer, welche Rampe das Paket ansteuern soll, um auf das richtige Auto zur weiteren Beförderung zu gelangen, falls doch einer der Sortierer am Tor 34 bei der Verladung mitbekommt: "Oh der gehört nicht hierher ab zu Nummer 37". Denn Fehler passieren auch nach Stand der modernsten Technik.

Anbei meine 41 (sicherlich vergeben in Leipzig) gelangte über Erfurt zu mir nach Orlamünde (PLZ 07).



Das dazugehörige Express-Päckchen mit einem Gewicht von 550 g kam aus Saint Quentin Favallier per Chronopost 2] nach Lyon (FRA)zur DHL-Niederlassung 1]. Dort per Luftfracht nach Leipzig. Am 28.04. vormittags bestellt - am 29.04. vormittags erhalten - eben 24h Service.



schöner sah es leider nicht aus

Hier ist die Sendungsverfolgung:



Die Versandkosten haben im meinem Fall 16,99 € betragen.

Informationen zur Chronopost:

Die Chronopost existiert seit 1985, zuerst unter dem Namen SFMI (Société française de messagerie internationale) als Tochterunternehmen der La Poste und TAT (ehemalige Französische Fluggesellschaft von 1968 bis 1996), dann seit 1992 unter dem Namen Chronopost. Bei der Chronopost handelt es sich um einen Express-Service, der Briefe sowie Pakete ins In- und Ausland liefert.

schöne Grüße
Marcel

[1] http://www.pagesjaunes.fr/pros/53923041
[2] http://www.frankreich-info.de/service/reiseinformationen/chronopost-frankreich
 
DL8AAM Am: 24.01.2016 20:48:42 Gelesen: 10212# 5 @  
@ Marcel [#4]

Informationen zur Chronopost:

Nur zur Information: Die französische La Poste-Tochter "Chronopost" leitet Sendungen nach Deutschland nicht nur über die Deutsche Post DHL ab, sondern auch über die deutsche La Poste-Tochter "DPD" ab. Hier einer aktuelle Paketkarte (Label) einer



"Päckchen"-Sendung aus 67500 Haguenau im Elsass (Frankreich) nach 37120 Bovenden (Deutschland) vom 18.11.2015 über das Chronopost-Sortierzentrum Strasbourg (Parc des Forges, 56 Rue Jean Giraudoux, 67200 Strasbourg; = "DPD-Depot 0433"), via "DPD-Depot 0176" (Siemensstraße 1, 76316 Malsch) zum "DPD-Hub 0137" (Klosteracker 5, 37176 Nörten-Hardenberg). Zustellung (als "DPD CLASSIC") am 19.11.2015.



Gruß
Thomas
 
Mondorff Am: 16.01.2017 15:05:06 Gelesen: 8766# 6 @  
Hallo !

Leider weiß ich nicht, ob ich hier im richtigen Thema gelandet bin. Trotzdem möchte ich einen Brief aus Buenos Aires vorstellen, der dort (leider ohne Abgangstempel) am 10.12.2016 abgesandt wurde – und heute, am 16. Januar, hier eintraf.



Leider weiß ich auch nicht, wer den Brief zugestellt hat - DHL oder PostLuxembourg.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
DL8AAM Am: 16.01.2017 16:21:13 Gelesen: 8749# 7 @  
@ Mondorff [#6]

DiDi, ein schöner Beleg, normalerweise kenne ich Sendungen mit argentinischen DHL-Briefmarken immer nur überklebt, da diese irgendwo von DHL in den UPU-Kreislauf abgeleitet werden und dafür eine UPU-Frankatur darüber gepappt wird, siehe http://www.philaseiten.de/thema/2048 dort der Beitrag #16/#17 - Glückwunsch!

Eigentlich passt er auch nicht ganz zu richtig in diesen Thread DHL EXPRESS. Er entspricht eher der Kategorie "Privatpostbriefmarken auf Sendungen aus dem Ausland auf Ansichtskarten" - http://www.philaseiten.de/thema/4179 (dort u.a. der Beitrag #52) - auch wenn in Deinem Fall die Marke auf einem Brief verwendet wurde.

Zugestellt, hmmm, ich kenne die (Privat-) Postsituation in Luxemburg bzw. die PostLuxembourg nicht, aber für mich wurde dann bei Letzterem aber irgendeine gültige "UPU-Frankatur" fehlen? Aber vielleicht hat DHL mit der PostLuxembourg ja auch irgendein Abkommen über die "Last Mile"-Zustellung geschlossen, ähnlich wie in den USA. Trotzdem würde ich erwarten, dann doch noch irgendwelche nicht-argentinische DHL-Vermerke zu sehen? Möglich ist auch, dass die Sendung in Deutschland irgendwie von DHL in den DPAG-Kreis diffundiert ist und anschließend wurde die Sendung einfach mit Luxemburg ausgetauscht.

Gruß
Thomas
 
Journalist Am: 16.01.2017 16:54:49 Gelesen: 8740# 8 @  
@ Mondorff [#6]
@ DL8AAM [#7]

Hallo DiDi und Thomas,

beweisen kann ich es zwar derzeit nicht, aber ich gehe davon aus das die Sendung in Frankfurt in das "Weltpostsystem" eingeschleusst wurde.

Dem jeweiligen Empfängerland (hier Luxemburg) ist es egal, wie die Sendung frankiert ist, da die Abrechnung über den REIMS-Vertrag (siehe auch folgender Link - Gebührensystem der Postunternehmen für grenzüberschreitenden Postverkehr)verrechnet wird. Dieser Vertrag gilt im großen und ganzen für fast alle Länder in Europa - es gibt allerdings einige Ausnahmen).

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-03-1438_de.pdf

Die restliche Welt wird über die bekannten UPU-Verträge abgewickelt. Nun aber zurück zu Luxemburg:

Da die dortige Post ihr Geld aufgrund des Reims-Vertrages von Deutschland erhält (in der Regel grob gesagt 80 % des Portos, das der deutsche Kunde zahlen muss), ist es der luxemburgischen Post egal, ob der Brief richtig frankiert ist oder nicht - das einzige Problem, das hier auftreten kann, ist, das der Empfänger die Annahme verweigert oder die Adresse falsch ist. In diesem Fall ist es schwierig, da die Retourenregel besagt, das die Sendung in das Land zurück geschickt wird, von dem die Freimachung stammt. Dies wäre hier dann ein Glücksspiel :-) ob die Sendung wieder beim Absender richtig ankäme, der in diesem Fall auch nicht gerade sorgfältig angegeben wurde.

Soweit aus meiner Sicht einige Ergänzungen dazu viele Grüße

Jürgen
 
Pete Am: 16.01.2017 17:47:34 Gelesen: 8722# 9 @  
@ Mondorff [#6]

Trotzdem möchte ich einen Brief aus Buenos Aires vorstellen, der dort (leider ohne Abgangstempel) am 10.12.2016 abgesandt wurde – und heute, am 16. Januar, hier eintraf.

Ein sehr schönes und nicht mit Aufklebern überklebtes Exemplar. :-)

Damit erübrigt sich nun meine Frage aus [1] nach der Existenz gelaufener Belege.

Leider weiß ich auch nicht, wer den Brief zugestellt hat - DHL oder PostLuxembourg.

Befindet sich rückseitig die Codierung der luxemburgischen Post?

Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=95284#M52 (Beitrag 52)
 
Mondorff Am: 16.01.2017 22:33:30 Gelesen: 8695# 10 @  
@ Pete [#9]

Nein Pete, das hätte mir auch auffallen sollen, auch wenn das nicht mein Gebiet ist, weder vorn noch hinten ist eine Codierung angebracht. Morgen werde ich den Briefträger fragen.

Gruß DiDi
 
Mondorff Am: 17.01.2017 15:11:06 Gelesen: 8652# 11 @  
@ Pete [#9]

Laut Auskunft des Zustellers der PostLuxembourg ist diese Sendung nicht von ihm ausgeliefert worden.

Gruß DiDi
 
DL8AAM Am: 17.01.2017 18:57:31 Gelesen: 8635# 12 @  
@ Mondorff [#11]

Mysteriös. Hier in Deutschland kenne ich zumindest keine DHL-Sendung, auch keine normalen EXPRESS-Briefe, die nicht "über und über" mit diversen Labels zugepappt sind. Zumal über DHL normalerweise ja auch alles trackbar ist, wobei hier die einzigen 'möglichen' Sendungsnummern DHL-12919 bzw. 12919 bei DHL vollkommen unbekannt sind.

Und nur mal so nebenbei, ganz ohne Scannung und Nachweis, befördert DHL eigentlich nichts. Selbst bei einer auch denkbaren Übergabe an eine lokale Privatpost, würde ich zumindest deren Vermerke erwarten. Die einzige wirkliche sinnvolle Erklärung wäre die PostLuxembourg gewesen, nach einer "UPU-Übergabe" durch die DPAG/DHL. Sehr mystery.

Wahrscheinlich hat der Absender den Brief vergessen in ARG einzuwerfen, hat den dann mit in die Heimat genommen und Dir persönlich in den Kasten geworfen. ;-) Von der Beleglage dann irgendwie die einzige verbliebene Möglichkeit, oder?

Gruß
Thomas
 
Mondorff Am: 17.01.2017 23:10:35 Gelesen: 8613# 13 @  
@ DL8AAM [#12]

Salü Thomas,

Von der Beleglage dann irgendwie die einzige verbliebene Möglichkeit, oder?

Der Mann müsste einen langen Arm haben. ;-)



Im Umschlag war eine Ansichtskarte mit Bildern von Buenos Aires. Ein Familienmitglied, ein Portugiese, hat den Brief dort aufgegeben und ist zu seinem eigentlichen Reiseziel in Patagonien weitergereist.

Das ist der Sachstand. Alles andere wäre Spekulation.

Schönen Gruß
DiDi
 
Wesi Am: 08.10.2018 22:27:29 Gelesen: 3853# 14 @  
Guten Abend,

Ich hoffe ich bin hier im richtigem Thema.

Ende August lag folgender Brief bei mir im Briefkasten, den ich einen Monat zuvor als Poste Resante in Richtung Indien abschickte. Dort bekam er dann bei ein paar Zustellungsversuchen eine ganze Menge Markierungen und 3 nicht lesbare Ankunftsstempel auf die Rückseite.

Da der von mir erfundene Empfänger nicht auffindbar war wurde der Brief zurück geschickt und in einen unten abgebildeten Briefumschlag der Indischen Post gepackt. Dieser wurde dann zurück nach Deutschland gesendet und dann hierzulande per DHL EXPRESS PACKET NATIONAL weiter versandt.





MfG
Moritz
 
DL8AAM Am: 23.04.2019 01:47:49 Gelesen: 2817# 15 @  
Hier eine aktuelle internationale DHL-Express Sendung, genauer aus Großbritannien nach Deutschland



DHL Express Worldwide - DHL Integrated Solution (BMS); Absender "DDGS" (Diplomatic, Defence and Government Services) beim DHL Global Forwarding Standort im "Danzas House" in Hayes; Versendet über den DHL Hub in London-Heathrow ("Origin: LHR"), Flug Stansted-Leipzig; Leitweg/Zielangabe "DE-KSF-KSF" (KSF: DHL Hub Kassel).

Eingelegt wurde eine verschlossene Sendung des "Her Majesty's Passport Office" (mit einem neuausgestellten Reisepass), die ursprünglich über den britischen Post- und Kurierdienst "DX" (Delivered Exactly) [Rücksendeadresse: P.O. Box 390, Moulton Park Industrial Estate, Northampton NN3 6YG] als "DX Secure" versendet und von dort anschliessend an DHL abgeleitet wurde.



In einer weiteren DHL Express-Sendung fand sich der folgende verschlossene Umschlag des "Home Office" (mit dem abgelaufenen, entwerteten Alt-Pass), der ebenfalls ursprünglich über DX (siehe die Freepost-Lizenzkennung RSSJ-SKKT-YHZX) versendet wurde. Vorderseitig trägt der Beleg einen schwarzen "RM4SCC (Royal Mail 4 State Customer Code)"-Barcode sowie ein Sendungserfassungs-Tintenstrahl vom 03. April (2019) mit Leitangabe INT für International, rückseitig findet sich eine weiterere organgefarbende Strichcode-Kodierzeile "Zielcode" (einer unbekannter Quelle).



Im Prinzip handelt sich es bei diesen DHL-Express-Sendungen sogar um eine Art von Remailing (vielleicht nicht streng im engeren Sinne). Das britische Passamt verschickt seine Post über "DX", die für ihre internationalen Ableitungen wiederum DHL beauftragt, wobei DHL diese wichtigen "Dokumentensendungen" erst noch in seine DHL-eigenen Express-Versandtaschen umverpackt.

Beste Grüße
Thomas
 
Michael Mallien Am: 19.07.2019 14:17:29 Gelesen: 2379# 16 @  
@ DL8AAM [#2]

Es gab sie 2017 immer noch. Hier ein Beleg aus 2017 bzw. ein Ausschnitt, denn er passt nicht auf meinen Scanner.

Ich habe mich nicht näher mit dem Beleg beschäftigt, sondern zeige ihn hier nur.



Viele Grüße
Michael
 
drmoeller_neuss Am: 31.07.2019 18:33:39 Gelesen: 2253# 17 @  
DHL hat über Twitter zum Wettbewerb "Foto des Jahres" aufgerufen. Was als netter Werbe-Gag gedacht war, erbrachte nicht den gewünschten Erfolg. Neben allen möglichen und unmöglich falsch parkenden DHL-Fahrzeugen sind auch Bilder von Warteschlangen von DHL-Filialen und traurige Reste von Paketen in Twitter hochgeladen worden, teilweise hämisch kommentiert:

DHLPaket stellt auch die GANZE Nacht zu - diesen Gehweg:

Das mit dem Zu-stell-Fahrzeug hat @DHLPaket falsch verstanden.


Auch die coolsten Sprüche von DHL-Boten wurden gesammelt:

Die Sendung wurde erfolgreich zugestellt
Zugestellt an andere anwesende Person: Briefkasten

Ihr Paket ist in der Blauen Tonne

Das Paket ist in Frau Müller

Ihre Sendung wurde ... übergeben. Auf Dem Dach.

Leider kann ich nicht zurückfahren zu der Freiberger Str., weil ich zu wenig Zeit habe.

Ihre Packstation Sendung wurde umgeleitet und liegt nächsten Werktag um 11 Uhr in der FILIALE

Wohnungstür stand offen. Paket steht auf Esstisch.


Zum Lachen geht auf https://twitter.com/hashtag/DHLFanfoto?src=hash
 
DL8AAM Am: 31.07.2019 21:11:49 Gelesen: 2227# 18 @  
@ drmoeller_neuss [#17]

Wobei der beste Kommentar ist der hier (u/Bosshamster):

"Was für eine #Doppelmoral von den ganzen DHL Kunden hier. Hauptsache den Dreck, so billig als möglich, im Internet bestellen. Erst den Einzelhandel kaputt machen und dann darüber beschweren, dass die Zusteller auf dem Gehweg parken."
 
Pete Am: 03.08.2019 21:21:47 Gelesen: 2093# 19 @  
@ drmoeller_neuss [#17]

DHL hat über Twitter zum Wettbewerb "Foto des Jahres" aufgerufen. Was als netter Werbe-Gag gedacht war, erbrachte nicht den gewünschten Erfolg. Neben allen möglichen und unmöglich falsch parkenden DHL-Fahrzeugen sind auch Bilder von Warteschlangen von DHL-Filialen und traurige Reste von Paketen in Twitter hochgeladen worden, teilweise hämisch kommentiert:

Wenn die Situation auf einigen Fotos nicht der Realität entsprechen würde, könnte man sich über die Fotos köstlich amüsieren. Beliebte Bilder sind weiterhin falsch parkende DHL-Zustellfahrzeuge, Warteschlangen in Postfilialen und in (Papier-)Tonnen zugestellte Pakete.

Die Aufnahmen, welche eine Zustellung im bzw. am Briefkasten zeigen, sind ganz lustig (wenn auch sicherlich nicht den eigenen Dienstanweisungen entsprechend); dito auch das im Hausflur unter der Fußmatte abgelegte Paket. Der Hund auf einem anderen Foto wird sicherlich ebenfalls seinen Spaß gehabt haben.

Eines muss man den Zustellern allgemein lassen; einige Fotos zeugen von Kreativität.

Schmunzelnd
Pete
 
epem7081 Am: 02.10.2019 12:55:53 Gelesen: 1745# 20 @  
Hallo zusammen,



auch wenn dieses DHL-Label CMR EUROPACK EPA (?) nicht ausdrücklich den Hinweis Express trägt, kommt mir hier doch eine wirklich schnelle Lieferung ins Haus. Am Montag, den 30.9. in 5047 TM Tilburg, Niederlande gestartet und heute bereits am Mittwochvormittag den 2,10. gegen 10 Uhr in 73467 Kirchheim am Ries ausgeliefert. Technische Paketdaten: 1,7 kg, Maße LxBxH = 25,5 cm x 25,5 cm x 11 cm.

Dazu allen Respekt meint
Edwin
 
epem7081 Am: 18.11.2019 12:54:23 Gelesen: 1405# 21 @  
@ DL8AAM [#1]

Hallo Thomas,

bei der Durchsicht älterer Postkartenkäufe bin ich auf diese exotische Freimachung (?) gestoßen. Im Januar 2009 habe ich für ca. 140 EUR historische Postkarten erworben.



Diese wurden von 67551 Worms nach 73467 Kirchheim am Ries ursprünglich als Wertbrief gestartet. Das aufgebrachte bemerkenswerte Label DHL EXPRESS hat diese Angabe teilweise abgedeckt. Eine Datumsangabe in Klartext tritt nicht in Erscheinung (vielleicht im Barcode enthalten?). Ebenso findet sich keine Gebührenangabe in diesem Label mit der Kennung: B 912-669-000. Ob die später mit anderem Kugelschreiber in der Anschrift erfolgte Ergänzung "Deutschland" wohl nur als eine Replik auf die rote "Germany" Angabe im Absender zu sehen ist? Im Inlandsverkehr wäre eine Länderangabe nicht erforderlich und eigentlich sogar unüblich.





Die Rückseite gibt mir zu weiteren Spekulationen Anlass. Im oberen Label ist wohl die PLZ 73467 für die Zieladresse feststellbar, während die weitere Kennung SVD und die 2 mit Unterstrich mir ein Geheimnis bleiben. Ein entdecktes Geheimnis tut sich auf, wenn mit entsprechender Einstellung am Scanner das darunterlegende Label entschlüsselt wird. Es läßt sich eine Datumsangabe 17.01.2009 und der Hinweis BZ 67 (Briefzentrum Worms) erschließen. Die Bedeutung der Ziffernfolge 706 bleibt mir dabei wieder unklar.

Ich bin nun gespannt, ob sich die angesprochenen Geheimnisse durch Experten lüften lassen. Außerdem interessiert mich noch in welchem Zeitraum dieses Label zum Einsatz kam.

Schon jetzt vielen Dank für jegliche Aufklärung.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
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