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Thema: (?) (34) DDR Wasserzeichen bestimmen
Das Thema hat 34 Beiträge:
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Stefan Am: 10.06.2015 18:25:11 Gelesen: 17167# 10 @  
@ Kirsten Mohi [#32]

Die rechte Marke ist unter der UV-Lampe ganz klar von den anderen zwei zu unterscheiden (gelb-grün).

Sollte es sich bei der rechten Marke um eine Mi-Nr. 225b handeln, müsste diese massiv fluoreszieren. Der Farbton ist nicht zu übersehen und sticht unter vielen Exemplaren der a-Farbe sofort heraus, sobald ansatzweise UV-Licht auf die betroffene Marke scheint. Leider kann ich anhand des Fotos der Marken unter der UV-Lampe nichts erkennen.

Gruß
Pete
 
Kirsten Mohi Am: 10.06.2015 18:53:05 Gelesen: 17158# 11 @  
@ Pete [#33]

Hallo Pete,

der Farbton ist in der Tat nicht zu übersehen und sticht unter den anderen Exemplaren der a-Farbe sofort heraus. Hier noch ein Versuch.

Gruß

Kirsten


 
Stefan Am: 11.06.2015 08:20:44 Gelesen: 17133# 12 @  
@ Kirsten Mohi [#34]

der Farbton ist in der Tat nicht zu übersehen und sticht unter den anderen Exemplaren der a-Farbe sofort heraus. Hier noch ein Versuch.

Der erkennbar grünliche Farbton rund um die Wertziffer "60" [Pfennig} könnte passen. Leider verfälscht die Kamera auf dem Foto das zu sehende Ergebnis. Ich hatte vor kurzem das gleiche Problem, unter UV-Licht vernünftige Bilder machen zu können. :-/

Falls du noch weitere Ausgaben der Dauerserie "Köpfe" I bzw. II liegen hast: die Ausgaben SBZ zu 10 und 16 Pfennig leuchten teilweise (d.h. die b-Farbe) ebenfalls unter UV-Licht. Die Marke zu 30 Pfennig (b-Farbe) reagiert unter UV im Vergleich zur stumpf (dunkel) bleibenden a-Farbe ebenfalls anders.

Gruß
Pete
 
prefico74 Am: 27.01.2017 10:36:52 Gelesen: 14337# 13 @  
Hallo,

ich will hier nicht extra ein separaten Beitrag eröffnen und klinke mich mal bei diesem hier ein.

Da es um DDR- Wasserzeichen geht und nicht nur allein um Fünfjahrplan- Marken, können ja auch andere Ausgaben jener Zeit betroffen sein!

Habe hier einen schönen deutlichen Ausfall des Buchstaben "D" in DDR des Wasserzeichens DDR + Posthorn!

Sollte man diesen Wasserzeichen- Fehler als Druckzufälligkeit behandeln oder ist das ein sammelwürdiger Fehler bei der Papierherstellung?

Bei einem derartigen Fehler auf der Druckplatte wäre das ein Plattenfehler.

Hat einer der Vielen hier so eine Marke auch schon erwischt?

MfG


 
Carsten Burkhardt Am: 27.01.2017 15:03:49 Gelesen: 14295# 14 @  
@ prefico74 [#13]

Das ist in der Literatur irgendwo beschrieben. Ich schätze Tichatzky in einer Abhandlung oder Zempel in einem frühen Deutschlandsammler, sicher auch in den 50ern in Sammler-Express.

Also nicht wirklich Neues. Und da es quasi bei jeder Ausgabe mit diesem Wasserzeichen vorkommen müsste, dürfte es auch nicht wirklich selten sein. Oder andersherum - bei allen Marken gleich häufig mit einer Quote von 1:200 oder 400 oder 1600, je nachdem wie viele Schalterbögen aus einer vollständigen Umdrehung der Wasserzeichenwalze herausgekommen sind. Kannst ja mal rechnen.

Viele Grüße

Carsten
 
Zeitlos Am: 01.03.2020 13:11:11 Gelesen: 5936# 15 @  
Hallo,

ihr erfahrenen Wasserzeichenbestimmer,

ich habe da wohl noch ein Denkproblem oder ein Wasserzeichen Spiegelverkehrt
oder heißt es Druck auf der ansonsten Gummiseite ?

DDR Mi 336



Wasserzeichen Normal Stellung



Wasserzeichen gespiegelt



Meine Marke zeigt diesen ausschnitt - einmal von oben gesehen und einmal von unten.



Vielen Dank für eure Aufklärungen

Gruß Helmut
 
Lumpus2000 Am: 01.03.2020 14:08:00 Gelesen: 5927# 16 @  
@ Zeitlos [#15]

Nicht, dass man jetzt aneinander vorbeiredet, also ich die Frage falsch verstanden habe:

Wasserzeichen wird immer von der Rückseite der Marke aus angeschaut - ist das vielleicht schon die Lösung ?
 
Zeitlos Am: 01.03.2020 18:36:43 Gelesen: 5876# 17 @  
@lumpus2000

Ja - beide unteren Bilder zeigen von der Rückseite aus meine Marke.

Erst als ich das Wasserzeichen gespiegelt habe, bisher konnte ich nur diese Einstellung so finden.

Der Ausschnitt ist Markengröße.

Gruß Helmut
 
Zeitlos Am: 01.03.2020 19:18:47 Gelesen: 5864# 18 @  
Hallo Lumpus

Ich ergänze -- oder das Wasserzeichen steht auf dem Kopf.

Der Ausschnitt passt auch verdreht unten rechts.

Gruß Helmut
 
filmjokers Am: 29.04.2020 13:45:40 Gelesen: 5414# 19 @  
DDR Nr. 382 Wasserzeichen

Hallo,

ist das Wasserzeichen 2x oder 2Y zu erkennen?


 
opti53 Am: 29.04.2020 13:56:19 Gelesen: 5407# 20 @  
Hallo filmjokers,

sehr gut ist es zwar nicht zu erkennen, aber ich sehe zumindest ein horizontales Posthorn. Wenn es sich um eine Querformat-Marke handelt ist es also X.

Viele Grüße

Thomas
 
Manfred666 Am: 11.09.2021 11:47:02 Gelesen: 2160# 21 @  
Hallo für mich sehen beide Wz nach 3y aus.

Gruß Manfred


 
Lumpus2000 Am: 11.09.2021 20:57:48 Gelesen: 2102# 22 @  
Hallo Manfred,

würde ich auch so sehen (3y). neben der Kreuzblüte
RDD (spiegelverkehrt)
DDR (spiegelverkehrt)
muß 3y sein.

Viele Grüße
Swen


 
Manfred666 Am: 12.09.2021 01:52:22 Gelesen: 2077# 23 @  
Vielen Dank.

Gruß Manfred
 
MrGolgi Am: 03.01.2022 18:35:16 Gelesen: 1545# 24 @  
Wasserzeichen DDR Michel Nr. 344 347 nicht erkennbar?

Hallo zusammen,

hoffentlich habe ich es ins richtige Unterforum geschafft.

Ich versuche die Wasserzeichen von DDR Michel Nr. 344-347 zu bestimmen. Bei der 12 Pf Marke (346) habe ich es mal mit Benzin versucht, aber wirklich absolut nichts gesehen.

Dann habe ich hier den Tipp mit dem Scanner gelesen und ausprobiert. Auf den Bildern erkenne ich leider auch nichts, habe sie aber mal hier eingestellt. Im Katalog steht ja der Tipp mit der Papierwölbung. Den verstehe ich allerdings als Laie auch nicht. Muss man die Marke dazu anhauchen? Von Vorne? Und was bedeuten dann die Symbole im Michel? Da steht z.B. Bei 2YI für die Wölbung ein C und für 2YII ein Halbkreis, der unten offen ist. Wie ordne ich jetzt die Symbole der Wölbung zu?

Die 6 und 16 Pf. Marken wölben sich Vertikal mit den Rändern nach hinten wenn man sie aufrecht vor sich hält und von vorne anhaucht. Die 35 Pf Marke aus dem Satz (350) wölbt sich horizontal mit den Rändern nach hinten wenn man sie aufrecht vor sich hält und von vorne anhaucht.

Vielen Dank und Gruß
MrGolgi



Ich fürchte, das mit den Unterforen habe ich auch noch nicht verstanden. Sorry.
 
opti53 Am: 03.01.2022 20:01:47 Gelesen: 1514# 25 @  
Hallo MrGolgi,

für die Wasserzeichensuche mit Waschbenzin brauchst Du eine schwarze Schale. Noch besser ist natürlich ein Wasserzeichen-Suchgerät, bei dem man die Marke unter eine Glasplatte klemmt, und die dann von der Seite beleuchtet wird. Die Sache mit dem Scanner geht auch nur (wenn überhaupt) mit einem schwarzen Untergrund.

Bei der 344 geht es um Wasserzeichen in gleicher Ausrichtung, aber einmal normal und zum anderen in gestreckter Form. Das kommt bei den frühen DDR-Marken häufig in beiden Varianten vor. Vielleicht sucht Du Dir mal eine Marke, bei der man es gut erkennen kann, damit Du einen Eindruck bekommst. Die Typen I und II sind aber nicht immer leicht zu unterscheiden, da du mit der Marke ja nur einen kleinen Ausschnitt siehst. Am schönsten ist es bei postfrischen Marken mit Rand zu sehen. Damit solltest Du Dir erst man einen Eindruck verschaffen.

Viele Grüße

Thomas
 
opti53 Am: 03.01.2022 20:10:00 Gelesen: 1511# 26 @  
Und noch ein Tipp:

Schau mal, ob Du die 433 oder 434 von der DDR hast. Die gibt es nur mit Wasserzeichen 2 X II. Das wäre dann ein Referenzstück. Wenn das Posthorn deutlich kürzer ist als bei den genannten Marken, ist es möglicherweise Wz 2 X I. Bei Wz 2 Y ist alles nur um 90 Grad verdreht.

Nur für die Unterscheidung von X und Y läßt sich die Wölbungsmethode anwenden.

Viele Grüße

Thomas
 
Carsten Burkhardt Am: 03.01.2022 20:34:04 Gelesen: 1498# 27 @  
@ opti53 [#26]

Die 6 Pf ist YII
die 16 Pf ist XI zu 99%,

erkennbar an der Papierstruktur und an der Notierung im Michel. Für die restlichen 1% muss man sie in das Signoscope oder den Sherlock legen.
 
opti53 Am: 03.01.2022 23:28:26 Gelesen: 1462# 28 @  
@ Carsten Burkhardt [#27]

Hallo Carsten,

mit Deinem Hinweis sehe ich die Strukturen von X und Y nun auch. Nur, woran kann man YII bei der 6er erkennen? Gehst Du da von der Häufigkeit als Kriterium aus?

Viele Grüße

Thomas
 
Carsten Burkhardt Am: 04.01.2022 01:39:43 Gelesen: 1450# 29 @  
@ opti53 [#28]

ich erkenne auf deinem Bild der 6er die senkrechte Papierstruktur. Bei Y bedeutet das YII. Bei der 16er auch senkrecht, aber dort ist es XI



Ich habe mal eine Makro-Aufnahme der gleichen 6-Pf-Marke im Signoscope T3 gemacht. Da sieht man eigentlich alles sehr deutlich. Die Papierstruktur mit den winzigen Prägestrichen und auch die DDR und das Posthorn

Viele Grüße
Carsten
 
MrGolgi Am: 04.01.2022 11:54:48 Gelesen: 1379# 30 @  
Vielen Dank an alle, die Geantwortet haben. Ich bin wirklich dankbar für die Mühe, die Ihr Euch mit meinen Fragen macht.

Lieder kann ich selbst auf der Aufnahme von Carsten nicht viel erkennen. Ich sehe "Kuller", die ein D sein könnten. Posthörner kann ich nicht erkennen.

Man muss wohl mehr Erfahrung und ein geschultes Auge haben.

Auf meinen Marken sehe ich schlicht nichts. Ich habe viel mit Scans herumprobiert, auch mit den Marken 433 und 434. Auch mit schräg ins Licht halten sehe ich nichts. Eine Marke hatte ich mit Benzin getränkt und auf eine schwarze Unterlage gelegt. Ich hatte den Eindruck mit Benzin sehe ich noch weniger.

Thomas sagt: "Nur für die Unterscheidung von X und Y läßt sich die Wölbungsmethode anwenden." Laut meinem Michel-Katalog (Seite 244) müsste es eigentlich so sein, dass sich jeweils die Typen I und II dadurch unterscheiden lassen?

Ich glaube, ich werde kein Wasserzeichenexperte mehr werden und gehe dann immer von der billigsten Variante aus, bzw hoffe, dass ich ehrliche Käufer finde falls es doch mal eine wertvolle Marke sein sollte.

Also nochmals vielen Dank, Ihr habt mir schon ein Stück weiter geholfen.



Gruß MrGolg
 
tomato Am: 04.01.2022 12:27:16 Gelesen: 1365# 31 @  
@ MrGolgi [#30]

Ich finde das schon gut, dass der MICHEL-Spezial neuerdings diese Wölbungs-Info für die Sammler weitergegeben hat. Da kann man mal sehen, dass sich eine Neuanschaffung des MICHEL-Spezials durchaus lohnt, auch in Hinsicht auf die vielen anderen Informationen.

Kurz beschrieben, nimmt man die Marke mit der Pinzette auf und haucht bei gestempelten die Rückseite vorsichtig an. Bitte darauf achten, dass man nicht vorher Nudeln mit Tomatensoße gegessen hat. ;) Dementsprechend wölbt sich die Marke je nach Papierstruktur, wie im Michel abgebildet.
Nehmen wir WZ XI, hier wölbt es sich von links nach rechts (senkrechte Papierstruktur). Bei WZ XII ist es von oben nach unten (waagerechte Papierstruktur).

Insbesondere bei ** Marken empfehlenswert (hier Vorderseite pusten), wenn durch das Gummi die Papierstruktur nicht ganz so deutlich erscheint. Sollte es sich um ein teures Wasserzeichen handeln, sollte man es nochmal mit den üblichen Wasserzeichenfindern überprüfen oder es zum prüfen geben.

Bzgl. der Wasserzeichen im Verhältnis zu den Papierstrukturen kann ich das Buch Tichatzky, "Briefmarkendruck in der DDR" empfehlen. Erhältlich bei der DDR-Arge-Spezial unter Literatur.

Über die Papierstrukturfeststellung wie von Carsten erwähnt, geht die Wasserzeichenbestimmung auch, erscheint aber nicht immer deutlich. In dem Fall kann die Wölbungsmethode helfen.

Wenn es allerdings bei einer Marke 3 verschiedene Wasserzeichen gibt z. B. Michel-Nr. 385, hilft die Methode alleine nicht immer.

Gruß Thomas
 
MrGolgi Am: 04.01.2022 17:48:16 Gelesen: 1306# 32 @  
Hallo zusammen,

noch ein Versuch: Ich habe eine Marke auf eine schwarze Glasscheibe (Smartphone) gelegt, schräg von oben beleuchtet und mit einer guten Kamera plus Makroobjektiv fotografiert und dabei die Einstellung "Impressive" gewählt.

Wenn Ihr der Meinung seid, dass man darauf das Wasserzeichen erkennen kann, wäre das vielleicht ein brauchbarer Tipp. Der Wölbung zufolge müsste es 2YII oder 2XI sein.



Vielen Dank

PS. @Thomas: Dann verstehe ich den Tipp mit dem Anhauchen und die Angaben im Michel jetzt richtig.
 
tomato Am: 04.01.2022 19:09:03 Gelesen: 1283# 33 @  
@ MrGolgi [#32]

Welche Marke ist das die du unter die schwarze Glasscheibe gelegt hast? Die 6 PF oder die 12 PF ?

Gruß Thomas
 
MrGolgi Am: 04.01.2022 19:43:59 Gelesen: 1270# 34 @  
@ tomato [#33]

Sorry, das war jetzt ein Beispiel, wo ich meinte, dass man möglicherweise etwas erkennen könnte.

Es ist die Michel-Nr. 432. Es ging hier eher um die Frage, ob es lohnt, die fraglichen Marken auf diese Weise zu fotografieren.

Gruß MrGolgi
 

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