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Thema: Stiftung Philatelie: Neuwahl des Vorstands war nicht zulässig
Richard Am: 09.09.2014 09:16:47 Gelesen: 12137# 1 @  
Stiftung Philatelie: Werden Zuschüsse für Fachliteratur gestrichen ?

Ändert die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte ihre Förderung für philatelistische Literatur?

(aijp / wm) - Mit dieser Frage setzten sich die Besucher des AIJP-Kongresses am 30. August 2014 in Haldensleben auseinander, nachdem Berliner Mitglieder dieses Weltverbandes für philatelistische Autoren und Journalisten berichtet hatten, dass ihnen Informationen über derartige Vorgänge vorlägen. Angeblich solle künftig Fachliteratur in kleiner Auflage oder zu sehr spezialisierten Themen keine Förderung mehr erhalten, sondern nur noch Publikationen / Bücher, die eine größere Breitenwirkung in die Öffentlichkeit mit sich bringen. Dazu passt eine weitere Information aus AIJP-Kreisen, nach der dem Geschäftsführer der Stiftung, Rüdiger Krenkel, die Möglichkeit genommen wurde, Zuschüsse von bis zu maximal 2 000 Euro selbst zu vergeben, was bisher gerade der kleinauflagigen Literatur zugute kam, die ansonsten kaum eine Chance auf Förderung hatte.

Überträgt man solche Denkansätze auf stiftungsgeförderte Veranstaltungen generell, wären dann vielleicht auch kleine Briefmarkenschauen oder gar Rang 3-Ausstellungen künftig betroffen, denn gerade diesen gelingt es häufig kaum, in der Öffentlichkeit nachhaltige Resonanz zu erzeugen. Ob solch eine neue Politik der Förderung zur Aufgabe des Bundes Deutscher Philatelisten passt, war eine Frage, der sich die Teilnehmer des AIJP-Kongresses stellten. Angesichts ständig in Folge sinkender Sammlerzahlen nachlassender Verkaufs-/Auflagezahlen philatelistischer Literatur wäre dann auf Dauer das Sterben im Blätter- und Buchwald vorprogrammiert, wobei häufig gerade die kleinauflagige Spezialliteratur bedeutende Forschungsfortschritte und neue Ergebnisse bringe. Die AIJP – so deren Präsident Wolfgang Maassen – wird sich bei der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte sowie beim Bund Deutscher Philatelisten dafür einsetzen, dass auch künftig der „kleine Autor“ eine Chance hat.
 
drmoeller_neuss Am: 09.09.2014 16:38:29 Gelesen: 12051# 2 @  
@ Richard [#8]

Auch in der Gefahr hin, dass ich jetzt mit virtuellen Tomaten beworfen werde (neudeutsch bezeichnet man das wohl als Shitstorm).

Zur Förderung von Fachliteratur: Warum können die Philatelisten nicht einmal ausgetretene Pfade verlassen? Ich habe nichts gegen Bücher, und hole noch immer jeden Tag gerne meine Zeitung aus dem Briefkasten. Aber gerade bei exotischen Werken und kleinen Auflagen bietet das Internet neue Möglichkeiten, ohne dass sich der Autor zusätzlich noch die Druckkosten für die Erstauflage aufbürden muss. Warum bietet der BDPh nicht eine Plattform für "Book-on-demand" an? Letztlich soll der Autor entscheiden, ob das Werk kostenlos heruntergeladen werden kann, oder ob ein Obulus entrichtet werden muss. Der Leser kann entscheiden, ob er das Werk als pdf geliefert bekommt und selbst ausdruckt, oder lieber die traditionelle Papierform bevorzugt. Für alle Sammler, die nicht im Internet zu Hause sind, oder die keine Lust auf Selbstdrucken haben, bietet der BDPh die Werke als traditionelle Bücher auf Einzelbestellung zu Selbstkosten an, zuzüglich zum Autorenhonorar. Auch hier kann man den verschiedenen Ansprüchen der Sammler entgegenkommen: Der eine "arbeitet" mit Büchern und kritzelt sogar drin herum, und legt keinen Wert auf eine besondere buchbinderische Verarbeitung. Andere Sammler haben ihre Literatur repräsentativ im Wohnzimmerschrank stehen und geben für besseres Papier, Fadenbindung und Goldschnitt gerne mehr aus. Für Sammler im Ausland würde sich die Literaturbeschaffung drastisch vereinfachen. Herr Maassen ist mit seiner Zeitschrift Phila Historica bereits den digitalen Weg gegangen und bietet sie kostenlos zum Herunterladen und als gedruckte Version zum Selbstkostenpreis an.

Es ist die Entscheidung des BDPh, eine solche Plattform selbst zu betreiben oder mit einem Partner aus dem Verlagsgewerbe ("book-on-demand") zusammenzuarbeiten.

Druckkostenzuschüsse können dann entfallen. Für Werke in tausender Auflage machen 2000 EUR Zuschuss, d.h. weniger als zwei Euro pro Werk auch nicht mehr den Kohl fett. Daran wird kein Buch scheitern.

Der gleiche kritische Kommentar zu "kleinen Ausstellungen": Wie Richard schon richtig geschrieben hat, gelingt es kleinen Briefmarkenschauen oder gar Rang 3-Ausstellungen häufig kaum, in der Öffentlichkeit nachhaltige Resonanz zu erzeugen. Ketzerische Frage: für wen mache ich sie dann überhaupt? Oder gibt es Leute, die gerne in ihrer Freizeit Rahmen schleppen? Wenn es darum geht, dass Sammler zusammenkommen sollen, kann man sich auch in einem Restaurant mit Nebenraum treffen. Die eigene Sammlung wird durch das Aufziehen in Rahmen auch nicht besser.

Auch hier bietet das Internet eine gute Alternative, und der BDPh hat das Konzept der virtuellen Ausstellungen schon umgesetzt. Es müsste nur noch die Werbetrommel gerührt werden.

Wenn die angespannte finanzielle Situation der Stiftung den Verband zum Umdenken zwingt, kann ich der Finanzkrise sogar noch eine gute Seite abgewinnen.
 
bignell Am: 09.09.2014 18:58:39 Gelesen: 12004# 3 @  
@ drmoeller_neuss [#2]

Na dann werf ich gleich mal den ersten Stein.

Nein Scherz beiseite, ich stimme drmoeller_neuss absolut zu. Viele Autoren in Belletristik und Wissenschaft gehen schon den von ihm beschriebenen Weg, und auch die Philatelie sollte hier umdenken - dann verliert sie vielleicht ihr "angestaubtes" Image.

Lg, harald
 
DL8AAM Am: 09.09.2014 19:54:42 Gelesen: 11986# 4 @  
@ drmoeller_neuss [#2]

Treffer! Ich hatte zu diesem Thema ("Thema: Philatelistisches Wissen muss erhalten bleiben") schon einmal etwas geschrieben, dass auch hier passt. Ich bin nur gerade zu faul, dass nochmals passend zusammen zu editieren. ;-)

Also: http://www.philaseiten.de/beitrag/83717

Deine Kommentare zum Punkt "kleinen Ausstellungen" würde ich etwas einschränken. Philatelie ist eine Freizeitbeschäftigung wie viele andere auch. Interessanterweise steckt aber in den meisten Menschen der Trieb drin, sich auch in seiner Freizeit irgendwie zu messen. Bei den Schützen und sonstigen Sportlern gibt es dafür das Pokalschießen oder Vereinsmeisterschaften (die auch keine Besucher anlocken) bis zu Weltmeisterschaften, wo auf einmal x-1000de Zuschauer vor die TV-Geräte gezwungen werden können, mit allen dazugehörigen Zwischenstadien (Kreis-, Bezirk-, Land-, Deutschen und Europäischen Meisterschaften). Bei uns ist die Weitsprungvereinsmeisterschaft eben die Ausstellung im Rang 3. So etwas muss es geben, da geht der normale Beitragszahler hin.

Jedes Mitglied zahlt den gleichen Beitrag und hat die damit auch gleichen Rechte, entsprechend seiner Fähigkeiten und "Qualifikationsringzahlen". So wie ich keinem Wald-Und-Wiesen-Läufer, der seinen Vereinsbeitrag gezahlt hat, verweigern kann, an seiner Vereinsmeisterschaft teilzunehmen und dort mit Stundenrückstand den Allerallerletzten zu machen (wenn er denn will), kann ich den Zugang zu diesen publikumslosen Rang 3er auch nicht verwehren. Auch die Organisation und Ausrichtung einer einfachen VM kostet den kleinen Sportverein "Unterstützung" aus seinen Mitteln. Sich nur auf die High-End 0,1% seiner Mitgliedergemeinschaft zu konzentrieren, ist eher kontraproduktiv. In einem Klub, d.h. in einer Organisation in der sich einfach nur ein paar Gleichgesinnte auf gleicher Augenhöhe zusammengefunden haben, um ihrem Hobby gemeinsam besser nachgehen zu können, sind alle Mitglieder gleich, es gibt keine "1. Klasse-Mitglieder" mit mehr Rechten. Auch der Präsi mit Ehrenkranz und goldenem Strumpfband unterm Schottenrock zahlt nur den einfachen Beitrag, falls er nicht eh schon ein "beitragsfreies" Ehrenmitglied sein sollte ;-) Der Verband sollte eher die Basisvereine dahingehend besser unterstützen, dass diese eben sogar noch mehr Rang 3er (oder gar neuzuschaffende 4er) ausrichten können! So kann ich meine zahlende Basis bestimmt besser motivieren und halten! Auch denke ich, gut (!!) gemachte regelmäßige Pressarbeit auf lokalem Niveau über seine örtlichen Rang 4-Meister kann eine bessere PR-Aktion (gegenüber der 'unbedarften' Öffentlichkeit) sein, als ein Bericht zu einer nationalen Großveranstaltung in den RTL Action News. Die lokalen Werbeblätter sehr suchen oft immer mal wieder händeringend nach redaktionellen Artikeln, die sie dann zwischen den Anzeigen verstecken können.

Beste Grüße
Thomas
 
Richard Am: 15.09.2014 09:40:09 Gelesen: 11842# 5 @  
@ drmoeller_neuss [#2]

Wie Richard schon richtig geschrieben hat

Hallo Uli,

damit keine Mißverständnisse aufkommen, der Beitrag [#8] wurde von Wolfgang Maassen geschrieben, erkennbar am (wm) zu Beginn des Themas.

Es ist die Entscheidung des BDPh, eine solche Plattform selbst zu betreiben oder mit einem Partner aus dem Verlagsgewerbe ("book-on-demand") zusammenzuarbeiten.

Stimmt schon, aber warum sollte der BDPh mit seinem chronischen Finanzdefizit das Risiko einer solchen Plattform übernehmen ? Jeder andere, wie zum Beispiel Phil-Creativ von Maassen, die AIJP (Philatelie Journalisten Vereinigung), der Verband philatelistischer Arbeitsgemeinschaften, der Marktführer Schwaneberger Verlag (Michel), Du oder ich und viele andere sind dazu in der Lage. Vorausgesetzt, die Kosten für Planungen und Investitionen, die laufenden Kosten und vor allem die Kosten (Zeitaufwand) für Überzeugungsarbeit bei Arbeitsgemeinschaften und Buchautoren plus eines kleinen Gewinns lässt sich dabei erlösen - was ich sehr bezweifle.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 12.12.2014 09:30:17 Gelesen: 11277# 6 @  
Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte neu formiert

11.12.14 (wm) - Am 9. Dezember tagte in Bonn das Kuratorium der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte. Aufgrund einer bedeutsamen Intervention waren Maßnahmen, die zu Anfang des Jahres stattgefunden hatten, neu zu regeln. So sind bis Ende 2016 drei Vertreter des BDPh im Kuratorium weiterhin im Amt: Dr. Eckart Bergmann Franz Fischer und Franz-Karl Lindner seitens des BDPh, dazu wie bisher Dr. Heinz Jaeger. BDPh-Präsident Uwe Decker überließ bei der Wahl des Präsidenten Lutz Richter (Deutsche Postphilatelie) den Vortritt und Richter wurde zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt.

Außerdem ist ab sofort Birgit Barion, Assistentin des Geschäftsführers der Stiftung, Rüdiger Krenkel, wieder die Vertretung der Bonner Geschäftsstelle, so dass die Stiftung nun auch zukünftig wieder täglich erreichbar sein wird.
 
Richard Am: 14.12.2014 22:56:07 Gelesen: 11099# 7 @  
Da direkt auf die Meldung [#6] von Herrn Maassen eingegangen wird, übernehmen wir die soeben im BDPh-Forum von Herrn Decker veröffentlichte Antwort:

---

Uwe Decker (14.12.14) - Zunächst darf ich festhalten, dass Veröffentlichungen von Wolfgang Maassen als freier Journalist auf der Homepage des Händlerverbandes und Berichte in privaten Foren, gespickt mit Vermutungen, Indiskretionen, Interpretationen und Wunschdenken nicht der Wahrheit entsprechen müssen. Mehrfachbehauptungen machen dabei die Aussagen auch nicht wahrer.

Im Frühjahr 2013, also ein halbes Jahr vor den Neuwahlen in Heidenheim, hat der alte Bundesvorstand turnusmäßig die vom BDPh zu benennenden Kuratoren der Stiftung mit den bisherigen Mandatsträgern wieder bestellt. In der ersten Bundesvorstandssitzung im November 2013 hat der neue Bundesvorstand einstimmig entschieden, diese Sitze mit neuen Personen neu zu besetzen. Dafür ist bei der Stiftung ein einstimmiger Beschluss aller Kuratoren, nicht nur der an dieser Sitzung Anwesenden, inklusive der betroffenen Personen erforderlich. Das war in der Kuratoriumssitzung im Mai 2014 nicht gegeben. Das haben jedoch weder die an der Sitzung teilnehmenden Kuratoren, der Geschäftsführer bei der Erstellung des Protokolls, noch ich erkannt. Somit ist der Beschluss aufgrund des Formfehlers ungültig und alle im vergangenen Jahr bestellten Kuratoren sind immer noch in Amt und Würden. Es geht mir nicht um Schuldzuweisungen, die Verantwortung für diesen Vorgang übernehme dabei ich.

Der Sachverhalt wurde in der gestrigen Vorstandssitzung besprochen und dazu stehen wir. Deswegen werden weder der Bundesvorstand in Gänze noch Einzelpersonen zurücktreten. Man muss kein Prophet sein um zu vermuten, dass nach Ablauf der vierjährigen Bestellung in der Stiftung Anfang 2017 die Positionen der Kuratoren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Bundesvorstand mit anderen Personen neu besetzt werden.

Die Stiftung wurde 1966 von der Deutschen Bundespost und dem BDPh gegründet. Die Erlöse der Zuschlagsmarken sollen dabei für Ausstellungen, Bibliotheken, Literatur, Fälschungsbekämpfung, Forschung, internationaler Kontakte, Jugendphilatelie, etc. verwendet werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der BDPh fünf von zehn Kuratoren bestellt und ebenso gemeinsam mit der Deutschen Post je ein Vorstandsmitglied.

Leider sind die Erträge aus Kapitalanlagen deutlich rückläufig und die Zuschlagserlöse der Ausgabe „Tag der Briefmarke“ ebenfalls. Während meiner kurzen Amtszeit in der Stiftung wurde die finanzielle Situation mit ein paar Stellschrauben bereits um einen hohen fünfstelligen Betrag verbessert, was somit auch das Fördervolumen verbessert. Leider sind die „Altkuratoren“ bei der Stiftung nicht ganz so reformfreudig wie der neue Bundesvorstand beim BDPh (dort reden wir bereits über 80-100.000 Euro alleine für 2014) und haben das Rad teilweise zurückgedreht und z.B. die Sekretärin wieder eingestellt und die Kostensituation damit nicht gerade verbessert. Diese Gehaltskosten schmälern den Überschuss und somit das Fördervolumen für 2015.

Bei den Empfängern der Fördergelder wird noch vor Weihnachten das blanke Entsetzen ausbrechen, wenn die für 2015 beschlossenen Zuwendungen bekannt werden. Alleine beim BDPh macht die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr einen sechsstelligen Betrag aus. Damit kein Missverständnis auftritt: Sowohl als Kuratoriumsmitglied, als auch als Vorstandsvorsitzender der Stiftung trage ich die Beschlüsse voll mit. Man kann nur das ausgeben, was unter dem Strich übrig bleibt und nicht über die Verhältnisse leben. Mit einem stringenten Management und Veränderungsbereitschaft könnte das jedoch mehr sein.

Den BDPh trifft das nicht unvorbereitet und der Bundesvorstand hat gestern bei konstruktiven und durchaus kontroversen Diskussionen einen guten Haushalt mit Stiftungsmitteln vorbereitet, bei dem wir voll handlungsfähig sind. Wir freuen uns, diesen dem Verwaltungsrat bei der nächsten Sitzung vorzustellen. Auch wenn unser Reformeifer vielen zu schnell und zu weit geht, führt kein Weg daran vorbei. Dass wir bei einschneidenden Veränderungen auch für Kritik angreifbar sind ist selbstverständlich.

In diesem Jahr waren wir auf über 10 Landesverbandstagen, Messen in Essen und Sindelfingen und auf verschiedenen Ausstellungen und Veranstaltungen persönlich präsent und haben unsere Arbeit und die Hintergründe transparent erklärt. Das werden wir auch in 2015 wieder tun und unseren Mitgliedsverbänden und –Vereinen Rede und Antwort stehen. Ich lade heute schon alle dazu ein.

[Hervorhebung durch die Redaktion Philaseiten]
 
baerandre Am: 31.12.2014 20:42:39 Gelesen: 10522# 8 @  
Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte

Hallo liebe Sammlergemeinde,

zunächst mal wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr.

Ich habe gerade in den nun online lesbaren LV-Infos vom Mittelrheinverband, Ausgabe 173-1, etwas gelesen womit ich nicht so recht klar komme. Auf Seite 7 steht das das Kuratorium einen neuen Vorsitzenden hat, nämlich Lutz Richter. Nach meinem derzeiten Wissensstand, was ja nicht viel heissen muss, war es bisher immer so, dass der Präsident des BDPH, in diesem Fall Herr Decker, auch gleichzeitig Vorsitzender des Kuratorium war. Zumindest war es seit bestehen des Kuratorium so. Hat jemand da Infos, warum das jetzt nicht mehr so ist? Was ist denn da passiert, dass die jetzt alles was bisher funktionierte über den Haufen werfen?

Gruß

Andre

[Beitrag redaktionell ins passende Thema verschoben. Siehe vorhergehender Beitrag, zweiter Absatz]
 
Hobbyphilatelist Am: 31.12.2014 23:00:03 Gelesen: 10470# 9 @  
@ baerandre [#8]

Die Meldung stimmt nicht. Uwe Decker ist Vorsitzender des Kuratoriums. Lutz Richter ist Vorsitzender des Vorstands des Kuratoriums.
 
Helma Janssen Am: 01.01.2015 02:05:13 Gelesen: 10437# 10 @  
Hallo hobbyphilatelist,

jetzt wirfst Du alles durcheinander. Es gibt einen Vorstand, der Vorsitzende ist Uwe Decker. Dann gibt es das Kuratorium. Der Vorsitzende ist Lutz Richter.

Herzliche Grüße
Helma Janssen
 
Hobbyphilatelist Am: 01.01.2015 16:54:47 Gelesen: 10309# 11 @  
@ Helma Janssen [#10]

Stimmt!

Lutz Richter ist Vorsitzender des Kuratoriums, Uwe Decker ist Vorsitzender des Vorstands der Stiftung.
 
Richard Am: 02.01.2015 09:28:40 Gelesen: 10209# 12 @  
@ Helma Janssen [#10]

Hallo Helma,

vielen Dank für Deine Korrekturen.

Vielleicht sollte die Stiftung ihre Interseiten einmal in Ordnung bringen. Dass an diesen gearbeitet wird, ist an der Entfernung des im letzten Jahr gestarteten Forums zu ersehen und einem neuen Forum aus dem vergangenen Monat:

http://www.philatelie-stiftung.de/forum/

Hier die auf der Seite genannte Zusammensetzung des Kuratoriums März 2014:

Kuratorium

in der Sitzung des Kuratoriums vom 11. Mai 2000 ist die neue Stiftungsverfassung verabschiedet worden nach der neuen Verfassung ist vorgesehen, dass gemäß Paragraph 5.2d der Präsident des BDPh und gemäß Paragraph 5.2e vier weitere vom BDPh benannte Personen vom BDPh im Kuratorium tätig werden.

Für die Deutsche Post AG werden drei Personen im Kuratorium vertreten sein, sowie die Museumsstiftung und das Bundesministerium für Finanzen mit jeweils einer Person.

Das Kuratorium setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Für den Bund Deutscher Philatelisten e. V. die Herren:

Uwe Decker, Im Brühl 4, 72406 Bisingen
Dr. Heinz Jäger, Turmringer Str. 228,79539 Lörrach
Alfred Schmidt, Bornschestr. 10, 39340 Haldensleben (Designiert, wird auf der Kuratoriumsitzung 1/2014 bestellt)
Werner Müller, Fliederweg 13, 44532 Lünen (Designiert, wird auf der Kuratoriumssitzung 1/2014 bestellt)
Michael Fukarek, Wallstr. 11, 16321 Bernau b. Berlin (Designiert, wird auf der Kuratoriumsitzung 1/2014 bestellt)


Für die Deutsche Post AG die Herren:

Holger Bartels, GBL 1T, Deutsche Post AG, Charles-de-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn
Oliver Brandes, Deutsche Post AG, Zentrale, 53250 Bonn
Lutz Richter, Abt 2 1T3, Zentrale Deutsche Post AG, Charles-de-Gaulle-Str. 20, 53113 Bonn


Für die Museumsstiftung:

Dr. Andreas Hahn, Museumsstiftung Post und Philatelie, Robert-Schumann-Platz 3, 53175 Bonn


Für das Bundesministerium der Finanzen

Ministerialrat Dr. Ulrich Teichmann, Bundesministerium der Finanzen, Am Propsthof 78a, 53121 Bonn


Stand: März 2014


(Quelle: http://www.philatelie-stiftung.de/haus-der-philatelie/kuratorium/ )

Vertreten wird die Stiftung durch Herrn Holger Bartels und Herrn Uwe Decker.

(Quelle: http://www.philatelie-stiftung.de/impressum )

Schöne Grüsse, Richard
 
Helma Janssen Am: 02.01.2015 15:12:37 Gelesen: 10124# 13 @  
Hallo Richard,

da hast Du recht. Es zeigt uns aber auch, dass nicht immer alle Informationen im World Wide Web stimmen.

Herzliche Grüße
Helma
 
Richard Am: 04.01.2015 09:14:39 Gelesen: 10017# 14 @  
@ Helma Janssen [#13]

Hallo Helma,

da bringt die "philatelie" im letzten Jahr, ich glaube im Mai, einen grossen Bericht über die Eröffnung des Forums der Stiftung und die Gründe. An dem Forum wurde mindestens ein halbes Jahr gearbeitet.

Rein optisch sieht es toll aus, auch die Bilder zeugen eher davon, dass die Stiftung in sehr teuren und grosszügigen Räumen eingezogen ist.

Nach einigen Monaten werden alle bisherigen Beiträge gelöscht und ebenso zumindest ein Teil der angemeldeten Mitglieder. Das Forum wird geschlossen.

Vor einigen Wochen (Dezember ?) wurde das Forum wieder eröffnet.

Aktueller Stand: Ich versuche mich einzuloggen, nichts geht. Ich werde aufgefordert, mich zu registrieren - Bitte denke über eine Registrierung nach guest, nichts funktioniert. Es wird mir angeboten, ein neues Passwort anzufordern, nichts funktioniert.

Und wer, wie ich, die Stiftung per Mail anschreibt, erhält nach vielen Wochen noch immer keine Antwort.

Ich frage mich nur, wie viel die Stiftung für die Internetseiten und das Forum ausgegeben hat und wofür dieses gebraucht wird, während an anderer Stelle bei den Bibliotheken die Zuschüsse zu 100 % gestrichen werden und die Philatelisten Jugend angeblich mit nur noch 15.000 statt bisher 40.000 Euro im Jahr auskommen muss.

Schöne Grüsse, Richard

In diesem Thema wurden keine Beiträge über andere Foren gelöscht, sondern in den Bereich "ausserhalb der Philatelie" verschoben. Dies geschieht auch mit weiteren ähnlichen Diskussionen.
 
Hobbyphilatelist Am: 04.01.2015 20:35:49 Gelesen: 9738# 15 @  
@ Richard [#14]

Bevor Du Dich hier "wie die Axt im Walde aufführst", solltest Du keine Fehlinformationen wie in Deinem obigen Beitrag verbreiten. In dem großen Bericht der "philatelie", auf dem Du Dich beziehst, ging es um die neue Homepage der Stiftung und nicht um das Forum der Stiftung.
 
Richard Am: 10.01.2015 09:13:41 Gelesen: 9545# 16 @  
@ Hobbyphilatelist [#15]

Hallo Hobbyphilatelist,

ich würde mich sehr freuen, wenn auch mal philatelistische Beiträge über Deine Sammelgebiete von Dir zu lesen wären.

In dem großen Bericht der "philatelie", auf dem Du Dich beziehst, ging es um die neue Homepage der Stiftung und nicht um das Forum der Stiftung.

Es ging um die neue Internetseite der Stiftung und ich hatte den Eindruck aus dem Beitrag, daß es Herrn Krenkel sehr um das neue Forum ging um dort Beiträge aus einem anderen Forum kommentieren zu können. In der Praxis ist es nicht mehr dazu gekommen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Hobbyphilatelist Am: 10.01.2015 19:44:09 Gelesen: 9407# 17 @  
@ Richard [#16]

"ich würde mich sehr freuen, wenn auch mal philatelistische Beiträge über Deine Sammelgebiete von Dir zu lesen wären."

Hallo Richard,

ich befinde mich auf dem Rückzug aus dem Forum.
 
Hobbyphilatelist Am: 20.02.2015 12:12:47 Gelesen: 9149# 18 @  
DBZ-Chefredakteur Thorsten Berndt spricht in der aktuellen Ausgabe Nr. 5/2015 Klartext: http://tinyurl.com/mxpfkzz
 
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