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Thema: Südafrika: Briefmarken bestimmen
Das Thema hat 32 Beiträge:
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Gerhard Am: 16.08.2015 14:56:18 Gelesen: 9891# 8 @  
Hallo Lothar, Petzlaff und Holzinger,

es gibt diesen Überdruck m.E. schon, allerdings bei Südwestafrika, Habe von der 2-sprachigen ersten Eigenbildnisserie den Wert zu 3d in Africaans mit rot durchbalktem Posseel und zusätzlichem Aufdruck Incomste.

Diese und auch alle anderen Serien waren ja grundsätzlich als Postage & REVENUE immer auch als Steuermarken verwendbar. Wenn ich jetzt noch mit meinem Scanner parat käme würde ich sie auch zeigen.

Gruß
Gerhard
 
petzlaff Am: 17.08.2015 08:11:37 Gelesen: 9839# 9 @  
@ Gerhard [#8]

Danke für den Hinweis. Habe ich noch nie gesehen, aber Südwest ist nicht mein Thema.

Vielleicht sollte Lothar Keil [#13] mal einen Scan einstellen - ich denke das wäre hilfreich.

Gruß, Stefan
 
dingo Am: 17.08.2015 09:04:20 Gelesen: 9827# 10 @  
@ Lothar Keil [#13]

Hallo Lothar!

Ich habe wegen solcher Marken in Südafrika nachgefragt. Aber über den Homelands. Hier gibt es Marken – Revenue – mit und ohne Aufdruck. Die Rückantwort war, dass es – Steuermarken – seien. Gerhard hat es erfasst, es sind Steuermarken. Anbei ein paar Abbildungen.

Gruß Ingo






 
rulfreak Am: 27.01.2020 10:25:05 Gelesen: 5287# 11 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

bin gerade dabei meine Marken aus Südafrika, hauptsächlich die Freimarken Landesmotive, Michel-Nr. 21 bis A208, zu bestimmen. Zur Zeit kämpfe ich mit dem Bildmotiv Springbock, 1/2 d. Die Unterscheidung der Mi.-Nr. 107-108 und 187 und 188 fällt mir besonders schwer. Wie gesagt, bin erst am Anfang, die anderen Schmankerln kommen ja erst noch.

Wer hat Erfahrung mit diesem Sammelgebiet? Bitte nehmt mit mir zwecks Erfahrungsaustausch Kontakt auf.

Beste Sammlergrüße aus Mannheim

Gerhard Lösel
 
Markdo Am: 27.01.2020 10:38:33 Gelesen: 5281# 12 @  
Was möchtest du denn wissen?
 
rulfreak Am: 27.01.2020 10:46:36 Gelesen: 5278# 13 @  
Vielen Dank für Deine Antwort.

Wie gesagt, bin gerade dabei die 1/2 d Springbock zu bestimmen. Hier habe ich das Problem, die Mi.-Nr. 107 und 108 von der Mi.-Nr. 187 und 188 zu unterscheiden.

Kannst Du mir diesbezüglich einen Tipp geben?

Wie tief steckst Du in diesem Sammelgebiet?

Beste Sammlergrüße

Gerhard Lösel
 
umdhlebe Am: 27.01.2020 14:20:46 Gelesen: 5251# 14 @  
@ rulfreak [#13]

Lieber Gerhard,

da hast Du Dir was vorgenommen - und die Kataloglistungen sind leider sehr unvollständig.

Von der angesprochenen Ausgabe des Halfpenny-Springboks mit Wz. 3 und Zähnung 15:14 gab es acht Drucke (1937, 2x 1938, 2x 1939, 1941, 1946/47 und 1947). Die Farben variieren auch innerhalb der Drucke, aber 1937 (Mi-Nr. 107/108) hat der Rahmen einen olivschwarzen Ton, bei Mi-Nr 187/188 eher graugrün bis schwarzgrün.

Bevor Du verzweifelst, sei Dir bitte sicher, dass eine einwandfreie Unterscheidung häufig nur bei Randstücken (wegen der unterscheidbaren Blobs an den Druckrändern) möglich ist, und die Katalogisierung ein wenig willkürlich. Die Bepreisung erst recht: der letzte Druck (187/188) förderte nur eine kleine Anzahl zu Tage und ist eigentlich als selten anzusehen.

Wissensquelle sind die Handbücher "Stamps of South Africa" (beide Auflagen), die Kataloge (Michel, Stanley Gibbons, SACC) sowie zahllose (und sicher auch mal falsch zugeordnete) eigene Marken.

Gruß
umdhlebe
 
Markdo Am: 27.01.2020 14:46:15 Gelesen: 5244# 15 @  
Im Grunde genommen hat mein Vorschreiber Recht - aber streiche den Michel als Wissensquelle in diesem Fall. Bei Übersee handelt er sich nur als Abstreichliste.

Ich würde da lieber den sascc zu Rate ziehen.
 
rulfreak Am: 28.01.2020 11:21:09 Gelesen: 5207# 16 @  
@ umdhlebe [#14]

Vielen Dank für deine umfangreiche Antwort.

Bei meiner bisherigen Bestimmungen bzw. Zuorordnung in ich auch zu dem Ergebnis gekommen, dass die Mi.-Nr. 187/188 weniger vorkommt als die 107/108.

An Kataloge habe ich natürlich den Michel Südafrika 2018/2019, den Stanlay Gibbons 2014, den Borek Südafrika 1981 und den as cataolgue south afrika 1979. Alle Kataloge haben ihre Vor- und Nachteile.

Werde jetzt nach Deinen Hinweise versuchen, die beiden Varianten zu bestimmen.

Schönen Tag und beste Grüße aus Mannheim.

Gerhard
 
rulfreak Am: 28.01.2020 11:23:43 Gelesen: 5206# 17 @  
@ Markdo [#15]

Auch Dir vielen Dank für Deine Antwort.

Schönen Tag und beste Grüße aus Mannheim.

Gerhard
 
10Parale Am: 09.02.2020 20:26:54 Gelesen: 5059# 18 @  
Habe diese Marken im MOK ohne Aufdruck gefunden, aber nicht mit Aufdruck. Kann mir jemand sagen, wo ich suchen muss?

Liebe Grüße

10Parale


 
Martin de Matin Am: 09.02.2020 20:45:49 Gelesen: 5054# 19 @  
@ 10Parale [#18]

Unter Südwestafrika (SWA) sind die Marken zu finden. Die Marken sind aus dem Bereich MiNr. 230 bis 245.

Gruss
Martin
 
Swender Am: 18.05.2020 12:34:29 Gelesen: 4724# 20 @  
Briefmarke Süd-Afrika

Guten Tag!

Diese Marke ist ist Teil eines Satzes. Rechts Mi 287/99 ?

Könnt ihr mir etwas zu den unterschiedlichen Abbildungen sagen?



Gruß von Gerhard
 
umdhlebe Am: 18.05.2020 14:28:54 Gelesen: 4691# 21 @  
Hallo Gerhard,

links hast Du (*vermutlich) Mi-Nr. 291 I mit schwachen Konturen und rechts Mi-Nr. 291 II (mit Wasserzeichen) oder 302 (ohne Wasserzeichen) mit starken Konturen. Der erste Druck ist vom Mai 1961, der zweite könnte vom August (ohne Wasserzeichen) oder September (mit Wasserzeichen) sein. Wasserzeichen wäre Michel-Wz. 4.

*vermutlich: Diese erste Freimarken-Serie der Republik Südafrika war ein Experimentierfeld für neue Druckverfahren, mit vielen Variationen der Wasserzeichen, der Farben und des Papiers. Vom gezeigten Motiv gibt es neben Mi-Nr. 291 I und II und 302 auch noch Mi-Nr. 331 auf gestrichenem Papier mit Wz. 5, die Nr. 307 mit Wz. 6 und die 402.

Die Nr. 402 listet Michel "mit Phosphoraufdruck" und dem Hinweis, diesen gäbe es als Rahmendruck und ganzflächig. Das irritiert mich sehr, denn für die Ausgabe 1970/71 sind mir insgesamt vier unterscheidbare Varianten bekannt:

Eine in violett und grün auf "Schweizer Papier" mit Fluoreszenz auf der Vorderseite vom Januar 1970 und auf mattem "Harrison"-Papier mit Fluoreszenz auf Vorder- und Rückseite vom Juli 1970, eine in hellviolett und grün auf mattem Harrison-Papier vom Dezember 1970, sowie eine auf glänzendem Harrison-Papier vom Feburar 1971.

Der Phosphoraufdruck ist jeweils in drei parallelen Streifen auf die Perforation gedruckt und erscheint nicht regelmäßig. Es gibt andere Ausgaben der Freimarkenserie mit 5 statt 3 Streifen. Den Papier-Unterschied findet man mit einer UV-Lampe auf der Rückseite heraus (violett beim Schweizer Papier und blau bei Harrison Papier). Was der Michel-Katalog mit "ganzflächig" meint, weiß ich nicht.

Mit einem Wort: Bei der rechten Marke würde ich mich nur nach Untersuchung von Wasserzeichen und Papier festlegen.

Gruß
umdhlebe
 
Swender Am: 18.05.2020 16:30:51 Gelesen: 4672# 22 @  
@ umdhlebe [#21]

Ich bedanke mich für deine sehr aufschlussreiche Antwort.

M.f.G.
Gerhard
 
H.G.W. Am: 04.04.2022 22:29:57 Gelesen: 2120# 23 @  
Hallo,

hier zeige ich eine Briefmarke aus Südafrika. Leider habe ich keine Kataloge hierzu, beschäftige mich normalerweise nicht mit dem Thema. Jedoch ist mir aufgefallen, dass der Aufdruck nicht in normaler Leserichtung steht. Ist das bei dieser Marke normal?

Gruß Horst


 
Markdo Am: 05.04.2022 08:09:51 Gelesen: 2075# 24 @  
Ja ist alles normal. Ist eine Dienstmarke von Südafrika im Centbereich.
 
H.G.W. Am: 05.04.2022 14:11:42 Gelesen: 2015# 25 @  
Hallo Markdo,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Gruß Horst
 
Markdo Am: 05.04.2022 14:24:02 Gelesen: 2010# 26 @  
Gern.

Brauchst du noch eien genauere Katalogfindung?
 
H.G.W. Am: 05.04.2022 14:33:17 Gelesen: 2006# 27 @  
Danke sehr Aufmerksam von dir. Ich glaube das ist nicht nötig.

Dennoch finde ich, dass senkrechte Schrift anders rum gehört, wie bei den Buchrücken.

Gruß Horst
 
Richard Am: 05.04.2022 15:42:28 Gelesen: 1974# 28 @  
@ Markdo [#26]

Hallo Mark,

ich hätte gerne die Michelnummer. Habe sie gestern nicht gefunden.

Schöne Grüsse, Richard
 
Markdo Am: 05.04.2022 16:48:18 Gelesen: 1932# 29 @  
@ Richard

Dienstmarke Südafrika Nr. 14
 
Koban Am: 05.04.2022 18:03:48 Gelesen: 1919# 30 @  
@ H.G.W. [#23]
@ Markdo [#29]

Die graue Farbe des Mittelstückes deutet auf eine Urmarke Mi 77Ia, also Dienstmarke Mi 44 hin.

Möglich wäre weiterhin noch Dienstmarke Mi 22 (Urmarke Mi 47), wobei auch da die Farbe des Mittelstückes eher nicht passt.

Dienstmarke Mi 14 (Urmarke Mi 23) wäre ohne, Dienstmarken Mi 22 und 44 mit Wasserzeichen Wz 3 (Springbockkopf mehrfach).

Um ganz sicher zu gehen müsste man die Zähnung messen. (Dienstmarke Mi 14 gez 14 3/4:14 1/4, Mi 22 gez. 15:14, Mi 44 gez. 15)

Gruß,
Koban
 
H.G.W. Am: 05.04.2022 19:34:09 Gelesen: 1902# 31 @  
Hallo Koban,

schön, dass Du Dich so gut auskennst!! Die Zähnung ist exakt 15:14. Das Wasserzeichen war nicht so leicht, ich habe eine kleine Skizze zum Aussehen und der Lage angefertigt. Das graue Oval kann ich bestätigen.

Gruß Horst


 
AfriKiwi Am: 05.11.2022 03:17:36 Gelesen: 359# 32 @  
@ H.G.W. [#31]

Hallo H.G.W.,

die Marke deute ich als Mi 22 mit Urmarke Mi 47 und nach Deinem Kunstwerk, ein kopfstehendes Wasserzeichen. Sammler suchen jeweils meistens waagerechte Parre, wobei saubere gestempelte Marken beliebt sind. Das Mittelstück kommt vor von grau bis schwarz.
 

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