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Thema: (?) (52) Schweiz Dauerserie Tellknabe
Das Thema hat 64 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 23.03.2018 22:01:04 Gelesen: 22425# 40 @  
@ Heinz 7 [#39]

Per 1.2.1915 erhöhte die Schweizer Post das Porto für Drucksachen von 2 auf 3 Rappen. 3 Rappen-Briefmarken gab es aber schon lange in der Schweiz (seit 1862). 1915 wurden, erstmals in der Schweiz, 4 bestehende Marken mit neuen Werten überdruckt. Alle 4 Marken haben ein anderes Motiv:

- Tellknabe: 2 Rp. überdruckt mit "1"
- Helvetia Brustbild II: 12 Rp. überdruckt mit "13"
- Tell Brustbild: 12 Rp. überdruckt mit "13"
- Helvetia mit Schwert: 70 Rp. überdruckt mit "80".

Die Schweiz hatte damit 1915 zum ersten Mal eine 1 Rappen-Marke, die in der Regel als Ergänzungsfrankatur diente.



Anbei Zumstein Nr. 132 (Michel Nr. 124), die in einer Grossauflage hergestellt wurde (Auflage: 11.5 Mio. Stück). Im Thema "Schweiz Dauerserie Tell Brustbild" habe ich die gleichzeitg erschienene Marke Zumstein 134 gezeigt.

Heinz
 
remstal Am: 24.03.2018 19:07:36 Gelesen: 22399# 41 @  
Passend zu der aktuell gezeigten Marke Zst. 132 hier ein Brief 1915 nach Deutschland mit einem 5er Streifen. Freigemacht insgesamt mit nur 10 Rappen, trotzdem portogerecht, da ein Brief im Grenzrayon vorliegt! Interessant auch der Kastenstempel R, vermutlich ein Registraturstempel des Empfängers.

mfG remstal


 
Heinz 7 Am: 18.09.2018 23:34:46 Gelesen: 18244# 42 @  
@ Heinz 7 [#37]

Ich erwähnte, dass gestempelte Viererblocks nicht so einfach zu finden sind.



1930 wurden früher ausgegebene Briefmarken mit neuen Werten überdruckt: 3 Rappen anstatt von 2.5 Rappen. Dies ist als Zumstein Nr. 180 katalogisiert. Ein Viererblock davon ist nicht zwar nicht so selten wie eine Zumstein Nr. 181 (siehe Beitrag 37), aber doch nicht häufig zu finden.

Ungebraucht aber findet man die Marke auch in Einheiten einfacher. Ein Viererblock wirkt optisch immer gut.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 07.10.2018 22:50:23 Gelesen: 17837# 43 @  
@ Heinz 7 [#37]

Eine Aufbrauchsausgabe Tellknabe konnte ich am 10.2.2018 zeigen, heute kann ich einen zweiten 5-Rappen Aufbrauchswert zeigen, und auch diesen in einem gestempelten Viererblock.



Die 5 Rappen auf 7.5 Rappen wurden 1920 ausgegeben, der Wert ist als Zumstein Nr. 148 II katalogisiert.

Richtig selten ist dieser Viererblock nicht, aber häufig finden wir solche Werte auch nicht. Es gibt heute nur noch wenige Sammler, die sich die Aufgabe "Viererblock gestempelt" vornehmen. Eine solche Sammlung wirkt aber sehr imposant (meines Erachtens).

Heinz
 
10Parale Am: 28.04.2019 21:53:15 Gelesen: 14930# 44 @  
@ Heinz 7 [#43]

Eine Ganzsachenpostkarte mit dem kleinen Knaben Tell, von 7 1/2 auf 10 Rappen erhöht. 22.1.21 Aarau.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 29.07.2019 22:58:21 Gelesen: 14073# 45 @  
@ Heinz 7 [#43]

Ich habe oben bereits erwähnt, dass Viererblocks zwar recht beliebt waren bei Schweiz-Sammlern, aber gar nicht häufig zu finden sind. Am einfachsten ist es noch beim Fünf-Rappen-Wert, denn 4 x 5 = 20; und diese Wertstufe wurde doch häufig gebraucht.



Anbei ein Brief mit einem Viererblock der Zumstein Nr. 148 II (Aufbrauchsausgabe von 1921). Warum 20 (und nicht nur 10) Rappen benötigt wurden, ist aus dem Brief nicht zu ersehen; vielleicht war er übergewichtig.

Heinz
 
Gernesammler Am: 13.08.2019 19:48:35 Gelesen: 13854# 46 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Streifband mit Wertdruck 3 Rappen Tellknabe und Zusatzfrankatur Tellknabe zu 2 Rappen (Zumstein Nr. 123 II) an G. Langerbeck in Offenburg.

Dieser war dort ansässig im 172. Infanzerie Regiment II. Depot 17 den Rest kann ich leider nicht entziffern (es könnte Korporal heißen).

5 Rappen Gesamtfranko für Drucksachen ins Ausland, was befördert wurde entzieht sich meiner Kenntnis.

Gestempelt wurde mit Bahnpost Stempel den Text unterhalb im Stempelbogen kann ich leider nicht lesen.

Gruß Rainer



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Ganzsachen Streifbänder"]
 
SH-Sammler Am: 17.08.2019 09:50:31 Gelesen: 13808# 47 @  
Hallo Sammlerfreunde,

heute geht es nicht gar so weit wie bei meinem letzten Beitrag. Es ist eine einfache Destination, die im Prinzip schon längst erwähnt sein könnte.

Heute geht die Reise vom schönen und sehenswerten STEIN am Rhein, Kanton Schaffhausen, nach OESTERREICH in die Steiermark.



“Offener Brief” nach Bruck a/d Mur vom 19. April 1919.

Taxerklärung:

Briefe ins Ausland kosteten ab 1907 bis 1. Febr. 1921 = 25 Rappen.
Für die Frankatur wurden Marken der Tell – Familie der Ausgaben 1918 verwendet.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Schweiz Destinationen 1900 bis 1949"]
 
10Parale Am: 24.08.2019 21:00:00 Gelesen: 13677# 48 @  
@ forum,

Heinz 7 hat uns ja in Beitrag [#25] einen schönen Brief von SEKULA mit rückseitigen Marken (10 Tellknaben) gezeigt, dabei auch ein Kehrdruckpaar mit dem Vater-Brustbild.

Heute fand ich u.a. auch dieses postfrische (ohne Falz mit Gummi) Paar Vater und Sohn Tellknabe (aus dem Markenheftchenbogen?) als Randstück.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 26.08.2019 10:48:41 Gelesen: 13649# 49 @  
@ 10Parale [#48]

Hallo 10 Parale,

ja, das Paar ist aus einem Markenheftchenbogen.

Diese wurden hergestellt zur effizienten Herstellung von Markenheftchen. Es wurden 90-er- (statt 100er-) Bogen gedruckt, die zueinander teils kopfstanden und auch Zwischenstege wurden benötigt.



All das ist meines Erachtens recht ausführlich beschrieben in unserem schönen Thema

Thema: Schweiz Markenheftchen und ihre Herstellung.

Dass auf demselben Bogen zwei unterschiedliche Wertstufen gedruckt wurden, hängt mit der Zusammensetzung der Markenheftchen zusammen. Wenn z.B. ein Markenheftchen von seiner Zusammensetzung CHF 1.95 gekostet hätte (mit einem 6er-Blatt 5er-Marken), hat man als 6. Marke einen Tellwert zu 10 Rappen eingesetzt, damit die Nominale auf runde CHF 2.00 angehoben wurde.

Heinz
 
10Parale Am: 28.05.2021 20:19:31 Gelesen: 6513# 50 @  
@ Heinz 7 [#49]

Vielen Dank, Heinz 7.

In wenigen Tagen findet in Zürich eine weitere Auktion von Corinphila statt. Wer mit dem Zug anreist (ich werde das Geschehen zeitweise am Bildschirm verfolgen, da ich in der Woche wieder arbeite), geht vom Züricher Hauptbahnhof die Limmat entlang Richtung Zürichsee und passiert dann irgendwann mal das Rathausquai. Dort sieht es immer noch so malerisch verwoben aus wie auf dieser Bildpostkarte, die in WIL am 8.VIII.09 mit einer 2 Rappen Marke unseres liebgewonnenen Tellknaben abgeschlagen wurde / Zumstein Nr. 101.

In [#6] (Beitrag Heinz 7) sehen wir diese Marken in seltener Kombination-

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 11.07.2021 16:45:50 Gelesen: 5722# 51 @  
@ 10Parale [#50]

Danke, dass Du das Thema wiederbelebt hast.

Richigen ist ein Dorf in der Nähe von Worb, Kanton Bern.



Auf dieser Ansichtskarte von 1915 verwendete die Absenderin eine 5 Rappen-Marke Tellknabe, die am Aufgabeort (Richigen) nicht gestempelt wurde. Der Stempel wurde vorschriftsgemäss neben der Marke abgeschlagen. Erst bei der nächsten (grösseren) Poststelle, Worb, wurde die Marke entwertet (Zweikreisstempel "WORB-STATION, 27.IX.15") und weitergeleitet an den Bestimmungsort Knonau im Kanton Zürich.

Es ist eine schöne Aufgabe, alle Stempel sauber auf echten Bedarfsbelegen zu sammeln.

Heinz
 
10Parale Am: 16.08.2021 22:57:42 Gelesen: 5075# 52 @  
@ Heinz 7 [#51]

Es gäbe so viele spannende Aufgaben beim Sammeln und in der Philatelie, hätte man nur die Zeit dafür.

Einer der schönsten Parks rund um Basel ist der Erlenpark. Er nimmt seinen Anfang bei Lörrach, grenzt an die Schweizer Gemeinde Riehen und endet in etwa beim Badischen Bahnhof in Basel. Ranger kümmern sich um die Belange der Natur. Ich habe eine Bekannte, mit der ich jede Woche mindestens einmal in dem Park spazieren gehe.

Heute fand ich eine Ansichtskarte mit dem Tell-Knaben (I. Ausgabe, Wert zu 5 Rappen), die am 31.XII.08, also zur Jahreswende 1908 in Basel aufgegeben wurde. Da die Adresse in Bern ungenügend war, konnte der Brief nur verspätet bestellt werden (ein violetter Langstempel dokumentiert dies). Schlussendlich gab man auf und klebte noch einen grünen Vermerkzettel Unbekannt - Inconnu hinzu.

Nicht deuten kann ich die blaue handschriftliche 24 in blauer Farbe?

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 03.10.2021 14:51:45 Gelesen: 4355# 53 @  
@ 10Parale [#52]

Die Absenderin, Hanna Sikemeier, wird sich geärgert haben, dass die Ansichtskarte an Fräulein Raaflauf nicht zustellbar war. Trotz Angaben: "Kirchenfeld (?), Bern" wurde die Karte

a) als ungenügend adressiert erst verspätet ausgeliefert
b) sogar zurückgesannt, mit dem Vermerk "unbekannt".

Zur Strafe musste die Absenderin wohl 24 Rappen Strafporto bezahlen. Die Zusammensetzung des Betrages kann ich nicht erklären; sie scheint mir ausserdem ziemlich hoch.

Was (mir) auch unklar ist, ist, was die Postbeamten mit ihren Vermerken
"Land 16 unbekannt"
gemeint haben (Vermerk 2 x angebracht! handschriftlich am rechten Rand). Ich sehe nicht, dass Frau Sikemeier "Land 16" als Adresse vermerkt habe. War allenfalls ein Vermerk da, wo nun der Postkleber "Unbekannt / Inconnu" klebt?

Ich kann also nur einen Teil Deiner Fragen beantworten; dafür gibt es neue Fragen.

Auch das ist Philatelie.

Heinz
 
10Parale Am: 11.02.2022 21:38:12 Gelesen: 2446# 54 @  
@ Heinz 7 [#53]

Vielen Dank für die Ausführungen.

Hier noch eine schöne Ansichtskarte vom Basler Zoo mit dem Kamelhaus aus dem Jahr 1908. Eine Tellknabe auf einer 5 Rappen Marke dunkelgelblichgrün entwertet mit einem AMBULANT Stempel No. 39 vom 27.VI 08.

Liebe Grüße

10Parale


 
Gernesammler Am: 16.02.2022 19:52:10 Gelesen: 2298# 55 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Einschreiben vom 8.11.1930 von Oberst N.von Kosakovsky aus Clarens es ist ein Quartier der Stadt Montreux im Kanton Waadt spediert an Dr. Friedrich Loebl in Neudek bei Karlsbad in der Tschechoslowakei.

Für das Franko nahm man aus der Tellknaben Serie die Zumstein Nr.169, 2x 170, 171 zu 2 1/2, 5 und 7 1/2 Rappen sowie Vater Tell die Nr.172 und 175 zu 10 und 25 Rappen und die Pro Juve Marke Nr.J51 20+5 Rappen.

Für den Brief ins Ausland waren lt. Tarif von 1924 in der 2. Gewichtsstufe bis 40 Gramm 50 Rappen zu zahlen für die Reco Gebühr lt. Tarif vom 1.7.1930 nochmals 30 Rappen, gesamt 80 Rappen die mit den Marken abgedeckt waren.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel mit Segment oben und unten in Montreux 2 Bon Port und es wurde ein R-Klebezettel mit der Manualnummer 597 verklebt.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 17.02.2022 20:08:23 Gelesen: 2243# 56 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Zeitungsschleife als Drucksache von der Firma Grosch & Greiff, spediert am 9.10.1916 innerhalb von Bern an Monsieur Gericken.

Die Firma Grosch & Greiff haben somit Modekataloge und Poster veschicken lassen.

Für das Franko der Drucksache nahm man 2 Tellknaben, 1x Zumstein Nr.123 zu 2 Rappen und die Zumstein Nr.124 zu 3 Rappen, 5 Rappen war das Franko für Drucksachen 50-250 Gramm (Tarif von 1915), gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten von Bern 7 Kornhaus.

Gruß Rainer


 
Altmerker Am: 23.02.2022 13:53:41 Gelesen: 2099# 57 @  
Hallo,

heute wird es etwas länger.

Urheberhinweis: Die Abbildung kursiert durch unsere Motivgruppe Papier&Druck. Quelle unklar. Trotzdem möchte ich sie zeigen.

Viele Grüße
Uwe

Eine Papiermühle hat es auf den Tagesstempel der Post geschafft, selbst der Bahnhof in der Gemeinde Ittigen im Schweizer Kanton Bern trägt den Namen. Es ist ein Zwischenstopp auf der 1000 mm-Spur Worb Dorf - Worblaufen des Regionalverkehrs Bern-Solothurn.



An der Strassenkreuzung Worblentalstraße mit der Papiermühlestraße und der Grauholzstraße befindet sich ein Kreisel. Ein Mahlstein der Papiermühle erinnert dort an die ehemalige Papierfabrik, und die Eisenblechstapel sollen das kostbare Papier symbolisieren.
Die Papiermühlen werden im Jahr 1466 erstmals erwähnt. Ob die Mühle „zu Thal“ oder die Mühle „Worblaufen“ die ältere ist, konnte bis heute nicht geklärt werden. In beiden Mühlen wurde über mehrere Jahrhunderte hinweg erfolgreich Papier gewonnen. Im Gemeindewappen von Ittigen ist ein Mühlerad und eine Granate abgebildet. Das Mühlerad weist auf die mit Wasserkraft betriebenen Radwerke, namentlich die Papiermühlen, die Schermenmühle und die Hammerschmiede hin. Die Granate zeigt die jahrhundertalte Heimat der Pulvermühlen auf.

Im 19. Jahrhundert änderte sich die Technik der Papierherstellung und der verwendete Rohstoff grundlegend. Die ganze Entwicklung ging an den ortansässigen, patrizisch geführten Papiermühlen vorbei: Man war stolz, gute, währschafte (solide) Papiere herzustellen und traute den neuen Verfahren nicht. Im Jahr 1859 endet die Geschichte der beiden Papiermühlen. Die Fabrik Worblaufen ging 1889 in den Besitz der Papierfabrik Biberist über und wurde 1941 der Schweizerischen Eidgenossenschaft verkauft. In der Mühle „zu Thal“ wurde noch bis 1888 Karton geschöpft, dann wurde auch sie Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Doch wo ging die Postkarte mit dem Papiermühlen-Stempel hin?

Das Haus „Hohe Pappeln“ in der Belvederer Allee 58 war das private Wohnhaus des berühmten belgischen Architekten und Designers Henry van de Velde (1863–1957), der 1902 als künstlerischer Berater des Großherzogs Wilhelm Ernst nach Weimar kam. Van de Velde ließ das Haus 1907/08 nach eigenen Plänen errichten und bewohnte es bis 1917 zusammen mit seiner Frau Maria und den fünf Kindern. Aufgrund der wachsenden Ausländerfeindlichkeit während des Ersten Weltkrieges musste die Familie Weimar verlassen und das Haus verkaufen. Die Eigentümer wechselten in rascher Folge, so dass über den Empfänger bisher nichts zu erfahren ist.

[Rdaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Mühlen aus aller Welt"]
 
Heinz 7 Am: 07.03.2022 19:43:24 Gelesen: 1807# 58 @  
Wenn ich den Schweizer Briefmarken Katalog 2020 vom Schweizer Briefmarkenhändler-Verband konsultiere, sehe ich, dass von den Ausgaben "Tellknabe" insgesamt 29 Hauptnummern und zwei Papier-Varianten existieren:

a) 3 Marken "Tellknabe im Rahmen" (1907) (Mi 95-97)
b) 19 Marken "Tellknabe mit Armbrust" (1909-1930) (ex Mi 111 I - 201x)
c) 7 Marken "Tellknaben mit Armbrust, Aufbrauchsausgaben mit neuen Wertaufdrucken" (1915-1930) (ex Mi 124-240)
d) 2 Marken "Tellknaben mit Armbrust, Faserpapier, geriffeltes Papier" (1933) (Mi 199z+201z)

Viele dieser 31 Marken hatten Riesen-Auflagen und sind darum Massenware. Es gibt aber auch seltenere Stücke. Nehmen wir den Katalogwert als Richtschnur, so sind die drei teuersten Marken (aus o.g. 31 Marken; Marke auf Brief):

3 Rp. violettblau, sämisches Papier (Faserpapier/geriffelt) 1933 = Mi 199z = Katalogwert CHF 100
3 Rp. blauviolett, Type I (Faserpapier/glatte Gummierung) 1909 = Mi 112 I = Katalogwert CHF 80
5 Rp. olivgrün, sämisches Papier (Faserpapier/geriffelt) 1933 = Mi 201z = Katalogwert CHF 50



Ich bin froh, anbei eine Privat-Korrespondenzkarte zeigen zu können, die mit einem Paar der Mi. 112 I plus einem Paar der Mi. 95 frankiert ist. Das ist eine sehr hübsche Mischfrankatur der 1. und der 2. Tellknaben-Ausgabe. Die 3 Rappen-Marke, Type I = Sehne vor dem Schaft, ist, wie erwähnt, nicht häufig.

Grüsse Heinz
 
jahlert Am: 07.03.2022 20:58:16 Gelesen: 1798# 59 @  
@ Heinz 7 [#58]

Hallo Heinz,

ich habe meinen Zumstein Spezial, Band 1 (25. Auflage aus 2000) zurzeit verliehen. Im Schweizer Briefmarken Katalog finde ich die Viererblocks Deiner beiden Tellknaben.

Schau doch mal nach, wie der Zumstein die beiden halben Viererblocks einschätzt.

Beste Grüße, Jürgen
 
Gernesammler Am: 08.03.2022 14:19:13 Gelesen: 1778# 60 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief zum 50.Jubiläum des Philatelistenvereins aus Bern vom 22.6.1935 an Herrn Siegle in Friebourg.

Für das Franko nahm man einen Dreierstreifen der Zumstein Nr.182 Tellknabe violettblau zu je 3 Rappen, 1 x die Zumstein Nr. 183 Tellknabe zu 5 Rappen in olivgrün und ein Paar der Zumstein Nr.194 zu je 3 Rappen "Landschaftsbilder", gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel von Bern zum Jubiläum 1885-1935.

Gruß Rainer


 
jahlert Am: 08.03.2022 23:22:22 Gelesen: 1761# 61 @  
@ Gernesammler [#60]

Rainer, der Sonderstempel hat im Zumstein-Katalog die Bezeichnung 'S. 163'.

Gruß Jürgen
 
Gernesammler Am: 20.03.2022 18:14:33 Gelesen: 1583# 62 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 18.10.1909 von Herrn Koch aus Zürich nach Stendal an Herrn Dr.phil.Hobein Gymnasiallehrer, 25 Rappen waren dafür zu verkleben.

Der nette Versender des Briefes hat daraus eine schöne Mischfrankatur gemacht, eine Zumstein 94 Ac (stehende Helvetia Faserpapier 14 Zähne) und eine Zumstein 119 (Tellknabe).

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten "Zürich 14 / Riesbach".

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 03.04.2022 17:44:08 Gelesen: 1242# 63 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 8.8.1917 aus Quinto im Kanton Tessin an Signor Consigline in Lugano im gleichen Kanton.

Für das Franko nahm man 2 Marken Zumstein Nr.125 III, Tellknabe (Sehne hinter dem Schaft, kräftiger Henkel) zu gesamt 10 Rappen, diese reichten aus für den einfachen Brief über 10 Kilometer (Tarif vom 1.12.1891).

Gestempelt wurde mit Zweikreisstegstempel mit Gittersegmenten von Quinto Ticino sowie auf der Rückseite am gleichen Tag der Ankunftsstempel von Lugano, Maschinenstempel mit Wellenfahne und Schweizer Kreuz.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 13.05.2022 20:14:14 Gelesen: 466# 64 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief als Einschreiben von Paul Probst vom 17.2.1917, 9 Uhr früh aus Langnau an Monsieur Fritz Probst in Lausanne, dort kam der Brief am gleichen Tag noch zur Ausgabe um 5 Uhr Abends.

Für das Franko nahm man 1 x Zumstein Nr.123 II, Tellknabe zu 2 Rappen 3 x Zumstein Nr.124 III, Tellknabe zu 3 Rappen und 1 x Zumstein Nr.126 II, Vater Tell zu 10 Rappen, Tarif von 1891, 10 Rappen für den Brief über 10 km und 10 Rappen für die Reco Gebühr, somit um 1 Rappen überfrankiert da wohl keine zweite Marke zu 2 Rappen vorhanden war.

Gestempelt wurde mit Einkreisstegstempel mit Gittersegmenten oben und unten von Langnau und zur Ausgabe in Lausanne und es wurde der Reco Klebezettel von Langnau mit der Manualnummer 812 verklebt.

Unten links wurde noch eine Soldatenmarke "Hilfsfond der 3. Division, Inf.REG.16" verklebt. Kann jemand zu dieser Marke etwas beitragen?

Gruß Rainer


 

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