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Thema: Michel Redaktion antwortet nicht auf Mails und Briefe - was tun ?
Redfranko Am: 13.11.2014 21:42:31 Gelesen: 6759# 1 @  
Hallo zusammen,

hat von Euch schon mal jemand einen Beleg zur Meldung an die Michel-Redaktion gesendet?

Ich habe einen Umschlag aus Großbritannien 1913 als Ganzsache, der nicht im "Ganzsachen-Katalog Europa bis 1960" aufgeführt ist. Dafür steht als eine Art Eigenwerbung: "Schicken Sie uns Meldungen bitte nur mit den entsprechenden Ganzsachen".

Bisher habe ich auf 3 Fehlermeldungen per Mail für unterschiedliche Katalogfehler nie eine Antwort erhalten. Das ist bei einer Mail noch verschmerzbar. Wenn ich aber einen Beleg einsende und der "verschwindet" auch, dann wäre es schon Schade.

Irgendwelche Erfahrungen oder Tipps?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß, Frank
 
muemmel Am: 13.11.2014 21:45:35 Gelesen: 6755# 2 @  
@ Redfranko [#1]

Hallo Frank,

meine Kontaktaufnahmen mit der Michel-Redaktion liefen leider bisher ins Leere. Einen Versuch starte ich diesen Monat noch, wenn dann immer noch nichts kommt, ist Schluss.

Gruß
Mümmel
 
bayern klassisch Am: 13.11.2014 23:03:21 Gelesen: 6712# 3 @  
@ muemmel [#2]

Lieber muemmel,

ich wünsche dir viel Glück mit dem Verlag - bei mir hat es bei Bayern nicht viel gebracht, weil die Kooperationsbereitschaft immer von beiden Seiten erbracht werden muss, nicht nur von (d)einer.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
KaraBenNemsi Am: 13.11.2014 23:22:16 Gelesen: 6696# 4 @  
@ Redfranko [#1]

Hallo Frank,

die inhaltliche Bearbeitung der Michel-Ganzsachenkataloge erfolgt durch den Münchner Ganzsachensammlerverein. Hinzu kommen externe Bearbeiter aus Arbeitsgemeinschaften besonders für osteuropäische Gebiete wie Russland/UdSSR/Weißrussland.

Dahin würde ich mich mit einer Anfrage zur Ganzsachen-Katalogisierung Großbritannien im Michel wenden:

Münchner Ganzsachensammler Verein 1912 e.V.,
http://www.mgsv.de

Natürlich zunächst einmal ohne Einsendung des Originalbeleges. ;-)

Grüße

Carsten
 
Kontrollratjunkie Am: 14.11.2014 00:28:04 Gelesen: 6677# 5 @  
@ Redfranko [#1]

Ich habe dem Schwaneberger Verlag mehrfach dem Michel noch unbekanntes Material zwecks Katalogisierung vorgelegt. Natürlich nicht durch Übersendung der Originale, sondern stets mit sehr guten Scans. Und ich habe auch die Scans der BPP - Atteste beigefügt. In der darauf folgenden Auflage des Michel Spezial waren die Stücke dann auch gelistet. Wenn ich es recht erinnere, wird immer eine aktuelle Prüfung durch den BPP gefordert. Wenn es natürlich derzeit keinen Experten für GB gibt ...

Also einfach mal eine Mail schreiben, vielleicht klappt es ja, viel Erfolg !

Gruß
KJ
 
Cantus Am: 14.11.2014 00:42:27 Gelesen: 6672# 6 @  
@ KaraBenNemsi [#4]

Hallo Carsten,

die Mailadresse vom MGSV ist zwar grundsätzlich ganz schön, wenn da aber keine Antwort kommt, dann liegt das an momentan internen Schwierigkeiten im Verein und nicht am Unwillen, sich mit Ganzsachenfragen zu beschäftigen. Vielleicht wäre es besser, einmal hier [1] hineinzuschauen und über die dort gelistete Mailadresse oder auch per Post beim Clemens Reiners um eine direkte Kontaktadresse zu der Person, die GB-GS bei Michel bearbeitet, zu ersuchen.

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.bgsv.de/nav08.html
 
Redfranko Am: 14.11.2014 08:49:31 Gelesen: 6595# 7 @  
Vielen Dank an Euch alle für die hilfreichen Tipps & Hinweise! Ich werde mich mal um einen Kontakt bemühen und auch in einem entsprechenden Thread die "entdeckte" Ganzsache einstellen. Vielleicht löst sich das auf diesem Wege schon viel schneller.

Viele Grüße aus dem trüben Hamburg

Frank
 
Cantus Am: 14.11.2014 11:59:26 Gelesen: 6535# 8 @  
Hallo Frank,

hier im Forum gibt es einen Sammler, der sich "asmodeus" nennt. Er ist Spezialist für Großbritannien, auch für die Ganzsachen, und besitzt entsprechende Kataloge. Vielleicht kannst du da etwas erreichen. Im Übrigen sei noch der Hinweis erlaubt, dass die Ganzsachen von Großbritannien bei Michel nur dem Grunde nach erfasst sind, detailliertere Darstellungen findet man z.B. im Katalog von Dr. Ascher (Ausgabe 1923) oder sehr ausführliche im aktuellen britischen Katalog "Collect British Postal Stationery" von Alan Huggins und Colin Baker.

Wenn du den Beleg hier zeigst, kann vielleicht ich schon weiterhelfen. Falls da auch auf der Belegrückseite etwas aufgedruckt ist, dann bitte auch die Rückseite zeigen.

Viele Grüße
Ingo

[Beiträge [#1] bis [#8] redaktionell ausgegliedert aus dem Thema "Schwaneberger: Kritik an der Michel Redaktion und den Katalogen"]
 
Richard Am: 23.11.2014 09:16:43 Gelesen: 6347# 9 @  
@ Redfranko [#1]

(1) Die Bereitschaft auf Fragen dieses Forums an die Michel Redaktion eine Antwort zu erhalten, ist größer als die bei einer Anfrage eines unbekannten Sammlers.

Daher meine Empfehlung, wichtige (!) Anfragen an die Michel Redaktion gleichzeitig identisch hier im Forum einzustellen. Kommt dann keine Antwort, frage ich bei der Redaktion per Mail nach.

(2) Für Meldungen neu entdeckter Marken und Ganzsachen und BPP-bestätigter Abarten und Besonderheiten (ohne Plattenfehler) bin ich bereits dabei eine Unterseite hier im Forum zu konzipieren, um die Marken und Belege optisch zu zeigen, samt der bekannten Fakten und ggf. Vermutungen des Meldenden, Angaben über vermutete Seltenheit, Marktpreis usw. Der Name des Melders kann gerne hinzugefügt werden.

Vorher ist aber noch eine neue Seite zum Wert von Briefmarken im Vorbereitung (kommt sehr wahrscheinlich noch in diesem Jahr), die völlige Überarbeitung aller Forumsuchen und die Überarbeitung der Lossortierung in der PPA-Auktion.

Schöne Grüsse, Richard
 
drmoeller_neuss Am: 26.11.2014 10:10:20 Gelesen: 6121# 10 @  
@ Richard [#9]

Ich erwarte von einer professionellen Verlagsredaktion, dass sie in der Lage ist, Kundenanregungen und -anfragen auszusortieren, unwichtige auszufiltern und berechtigte Zuschriften an den verantwortlichen Redakteur weitergeleitet werden. Und muemmel schreibt garantiert keinen Stuss wie "Ihre Kataloge sind zu teuer".

Scheinbar geht es dem Schwaneberger Verlag noch zu gut, dass man auf diese Rückmeldung von Kunden verzichten kann. Damit ist der Schwaneberger Verlag in guter Gesellschaft wie andere Unternehmen wie die Deutsche Bahn oder Telekommunikationsdienstleister, die haben es auch nicht nötig, auf Anfragen von einfachen Kunden zu antworten. Eine Reaktion erfolgt auch hier nur, wenn man vorher über die Presse gegangen ist.

Der Schwaneberger Verlag könnte auch seine Mitarbeiter dazu verdonnern, in den gängigen philatelistischen Foren mitzulesen und Anregungen aufzuschnappen. Um die Arbeitszeit wieder hereinzuholen, könnte man dafür das Michel-Forum abschalten.

Oder umgekehrt: Soll ich mich mit meinen Anregungen und Beschwerden über die philaseiten zukünftig an die Michel-Redaktion wenden?
 
mausbach1 Am: 26.11.2014 10:27:26 Gelesen: 6111# 11 @  
MICHEL antwortet nicht

In allen Katalogen findet man das Insert

"Alle Zuschriften, auch E-Mails, Fax etc., werden aufmerksam gelesen, aber nicht immer beantwortet. Anfragen, die ausschließlich im eigenen Interesse gestellt werden, beantworten wir in der Regel nur dann, wenn Rückporto (Ausland Antwortschein) beiliegt."

Wenn dieses Gebaren kundenfreundlich sein soll, dann "Gute Nacht Mattes", wie man im Rheinland sagt. Ansonsten kann man drmoeller_neuss nur beipflichten.

Mein Erlebnis mit einem führenden Vertreter der Redaktion bezüglich zur Verfügungstellung von Material zwecks Abbildung (Ablösung von s/w auf farbig) möchte ich hier nicht schildern, weil viel zu langatmig.
 
Vernian Am: 26.11.2014 12:57:22 Gelesen: 6046# 12 @  
Es ist wohl so eine Sache bei MICHEL.

Ich habe bezüglich einer Thematik, die mir seitens des zuständigen Redakteurs in der Vergangenheit (vor bald 10 Jahren) als "Wir hoffen Informationen dazu zu erhalten" kommentiert wurde, eine ausführliche Recherche zu Papier gebracht und an MICHEL übermittelt. Auf Nachfrage hat sich dann eine Mitarbeiterin gemeldet und die explizite Weiterleitung an den zuständigen Redakteur übernommen und bestätigt, eine weitere Bestätigung erfolgte auch von der Seite, dass man sich nach Abarbeitung anliegender Dinge auch in jedem Fall damit befassen würde ... eine Antwort blieb aber weiterhin aus.

Inzwischen habe ich meine Ausarbeitung online gestellt und in der Deutschen Briefmarken-Revue Nr. 11/2014 hat man eine kurz gefasste Version mit Verweis auf die Online-Version inzwischen veröffentlicht (nachdem ich deren Redaktion auf die Web-Version hingewiesen hatte) - dort hat man also, ganz offenbar im Gegensatz zu MICHEL und der dortigen früheren Bekundung, die Bedeutung der enthaltenen Informationen zu schätzen gewusst.

Mir scheint es mehr, das die Zahl der Mitarbeiter bei MICHEL ungenügend ist, um allen Erfordernissen, die an die Mitarbeiter gestellt werden, gerecht zu werden. MICHEL versucht einerseits Marktposition durch Nutzung aller möglichen Bereiche (neu) zu erschließen, und dies neben dem eigentlichen Kerngeschäft, aber mit weiterhin dem gleichen Personalstamm. Ganz klar, das da letztlich nach dem Prioritäten-Setz-Verfahren bestimmte Bereiche auf der Strecke bleiben. Und dazu gehört offensichtlich auch die Bearbeitung von Zuschriften vor allem privater Herkunft. Anders ist das mir nicht mehr erklärbar.

Gruß

Vernian
 
muemmel Am: 20.12.2014 23:45:19 Gelesen: 5875# 13 @  
Grüezi,

da ich nun alle Unterlagen soweit bereit liegen habe, beginne ich mit einem Schreiben, das mir von Onkel Michel am 12. Januar 2012 zuging:



Da ich zu der Zeit mit dem Umbau meiner neuen Wohnung und anschließendem Umzug beschäftigt war, erfolgte meine Antwort erst im Mai 2012:



Eine Reaktion blieb bisher aus und ich erwarte auch keine mehr. Vielleicht ist die Sache mit dem Bildarchiv auch mittlerweile gestorben.

Gruß
Mümmel
 
muemmel Am: 21.12.2014 23:28:14 Gelesen: 5557# 14 @  
Im August 2014 machte ich die Michel-Redaktion auf diverse Ungereimtheiten aufmerksam:



Wie im letzten Satz geschrieben, kam dann eine Eingangsbestätigung:



Leider hat sich Frau Baumann bis heute nicht gemeldet.

Soweit an dieser Stelle.

Gruß
Harald

P.S. Die Scans der sind auf 10 cm Breite eingestellt.
 
bayern klassisch Am: 22.12.2014 10:46:38 Gelesen: 5504# 15 @  
@ muemmel [#14]

Ist ja erst 4 Monate her - leider kann man da nicht viel erwarten. Schade eigentlich, denn es ginge doch auch ganz anders, nämlich kooperativ.

Vielleicht muss man aber erst vom hohen Roß fallen, ehe man dort bemerkt, dass es eine Schindmähre war, auf der man saß.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
muemmel Am: 13.01.2015 22:33:14 Gelesen: 5314# 16 @  
Es geht weiter mit einem Schreiben vom 20.12.2014:



Und man glaubt es kaum, Anfang Januar erhielt ich eine Antwort, in der mir versprochen wurde, die Daten anzugleichen und auch das neue Frühdatum im nächsten DSK Band 1 zu erwähnen.

Gruß
Harald
 
muemmel Am: 13.01.2015 22:55:39 Gelesen: 5300# 17 @  
Hier nun die Antwort von Frau Baumann, die am 7.1.2015 per E-Mail in meinem Postfach landete:

Sehr geehrter Herr Mürmann,

herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 20. Dezember 2014. Bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort, ich bin vom 15. Dezember bis 4. Januar in Urlaub gewesen.

Die bisher bekannten frühesten Verwendungen der MiNr. 313–330 werden wir zwischen dem Deutschland-Spezial und dem Briefekatalog abgleichen. Die Korrektur des Erstverwendungsdatums der MiNr. 285 wurde für die nächste Ausgabe des Deutschland-Spezial-Kataloges korrigiert.

Für das neue Jahr 2015 wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und eine friedliche Zeit.


Erfreut ob dessen habe ich es jedoch nicht versäumt, die Redaktion an das Schreiben vom August 2014 zu erinnern:

Bitte berücksichtigen Sie dabei auch die Informationen, die ich im August 2014 an die Redaktion geschickt hatte (Schreiben und Tabelle der Erstdaten im Anhang). Das Schreiben selbst wurde am 27.8.2014 mit dem Vermerk, dass es an Sie weitergeleitet wurde, beantwortet.

Da der Druck des Michel DSK 2015 bereits in Arbeit ist, muss ich nun die Ausgabe 2016 abwarten. Bin schon sehr gespannt, ob ich das noch erlebe. :-)

Schönen Gruß
Harald
 
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