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Thema: Marken bestimmen: Grossbritannien
Das Thema hat 148 Beiträge:
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Ben 11 Am: 11.04.2018 21:34:21 Gelesen: 12569# 124 @  
@ Silesia-Archiv [#122]

Guten Abend Michael,

schau mal hier: http://www.connoisseurcatalogue.net/catalogue.htm

Viele Grüße
Ben.
 
asmodeus Am: 12.04.2018 09:06:20 Gelesen: 12673# 125 @  
@ JohannesM [#123]

Wenn man das Bild vergrößert, hast Du recht - 73.

Platte 75 gibt es auch nicht.
 
Silesia-Archiv Am: 12.04.2018 09:09:27 Gelesen: 12546# 126 @  
@ Ben 11 [#124]

Hallo Ben,

danke für den Hinweis. Das ist eine kleine Hilfe, aber leider nicht das, was ich suche. Inzwischen hat sich ein Sammler per E-Mail gemeldet, vielleicht ergibt das ja was.

Nochmals danke, ich kannte diese Seite noch nicht.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
Peboro Am: 17.02.2019 00:16:05 Gelesen: 1663# 127 @  
Für die folgenden zwei Stücke erbitte ich die Katalogisierung.

Vielen Dank im Voraus.




 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.02.2019 09:25:40 Gelesen: 1615# 128 @  
@ Peboro [#127]

Hallo Peboro,

Die Marken stehen im Katalog unter "Zusammendrucke aus Markenheftchen-/rollen".

Oben: W96 (5.4.1983), 2,20€
Unten: W30 (1.12.1969), 0,30€

LG

Kevin
 
Peboro Am: 17.02.2019 10:01:33 Gelesen: 1593# 129 @  
Danke. Gerade die Seiten fehlen mir. ;)
 
AniTa Am: 24.02.2019 19:54:49 Gelesen: 1402# 130 @  
Ende letzten Jahres begann ich die angesammelten Briefmarken mal zu sortieren. Daraufhin kaufte ich mir den Michel Katalog für Deutschland, aber für die 3 Alben mit ausländischen Marken habe ich keine Kataloge bzw. nur 2 kleine Philex-Hefte für Österreich und Frankreich von 1979/80 mit DM-Preisen.

Anbei blaue Marken, die auch wieder keine Landesangabe auf der Briefmarke aufweisen. Sind das Marken aus England? Aber was ist das für eine Währung?


 
briefmarkenwirbler24 Am: 24.02.2019 20:05:56 Gelesen: 1395# 131 @  
@ AniTa [#130]

Du hast Recht, die Marken stammen von Großbritannien. Es handelt sich um Mi.Nr.89 (1887), Wert: 1,50 €.

Allerdings sind beide Marken kaputt (Zahnfehler unten bzw. rechte obere Ecke).

Liebe Grüße

Kevin
 
Heinrich3 Am: 25.02.2019 15:59:35 Gelesen: 1256# 132 @  
@ AniTa [#130]

Hallo,

Kevin hat die Währung nicht erwähnt. Es ist das englische Pfund (Sterling), das damals in 12 shilling und dieser in 20 pence unterteilt war. Die Abkürzung für pence (Mehrzahl von penny) war d. Die Marke war also 2 1/2 pence wert.

Übrigens: Das Pfund gibt es immer noch, seit 1970 sind die Shillinge abgeschafft und das Pfund besteht jetzt aus 100 pence (neue Abkürzung p).

Gruß aus München
heinrich
 
doktorstamp Am: 25.02.2019 21:00:46 Gelesen: 1208# 133 @  
@ AniTa [#130]

Bis zum 14.2.1971 gab es in England die Sterling Währung £1 = 20/- shilling. 1/- = 12d pence. Am 15.2.1971 wurde eine Dezimalwährung eingeführt.

Es gab auch folgende Münzen; Guinea = 21/- shilling; £1 pound oder sovereign; 5/- crown; 2/6 half a crown; 2/- florin, auch als two bob bekannt; 1/- shilling, auch bob; 6d sixpence; 3d. thruppence; 1d penny; ½d halfpenny oder ha'pence; ¼d farthing.

Fortan besteht ein £ 1 zu 100 Pence (Großgeschrieben). Bemerkung; bei der Sterling-Währung schreibt man penny, pence oder pennies klein. Die Abkürzung "d" steht für denari.

Oft in Deutschen Auktionskatalogen ließt man "Penny Schwarz 1P" was grundsätzlich falsch ist. Siehe oben. Die korrekte Bezeichnung ist 1d.

mfG

Nigel
 
jmh67 Am: 27.02.2019 08:53:09 Gelesen: 1068# 134 @  
@ doktorstamp [#133]

Die Guinee wurde allerdings 1813 letztmalig ausgemünzt, also noch vor der Briefmarkenzeit. Aber was ein echter Gentleman ist, der rechnet noch bis auf den heutigen Tag damit - ein Pfund für den Chef, einen Schilling für den Schreiber. ;-)

-jmh
 
10Parale Am: 11.03.2019 15:22:43 Gelesen: 611# 135 @  
Ich zeige hier einen Geschäftsbrief, der am 20. März 1843 rückseitig in roter Farbe in Wakefield abgeschlagen wurde. Herr Braddock erhielt den Brief am 21. März 1843 in Oldham.

Freigemacht wurde dieser Brief (30 englische Meilen) mit einer One Penny Red, die rechts unten und links oben etwas dünnrandig, ansonsten schöne Linien und Farbfrische aufweist.

Der Großbritannien spezial Katalog erläutert, dass schwarze Malteserkreuzabstempelungen bis Marken von Platte 45 möglich waren. Dieser Brief, im März 1843 gelaufen, käme demnach theoretisch für die ersten 33 Platten in Frage. Würde mich mal interessieren, wie Experten die Originalplatte analysieren.

Ich zeige zum Vergleich eine britische 2 £ ´Marke, die mich dieser Tage mit "Federzugentwertung" erreichte. Da sehen wir mal auf einem Bild Königin Elizabeth II mit Ihrer Ur-Ur-Oma Victoria.

Liebe Grüße

10Parale



 
Gauss Am: 11.03.2019 18:30:29 Gelesen: 570# 136 @  
Hallo 10Parale,

die blaue Marke hat keine 2 Pfund gekostet. Die Bezeichnung 2nd (second) steht für das 2.-Klasse-Porto, also für einen langsamen Inlandsbrief.

Eine Anmerkung zum Beitrag [#7]: Der Brief ist aus Edinburgh, Nummernstempel 131. Rückseitig ist ein Stempel vom lokalen Postamt Cross.
 
10Parale Am: 11.03.2019 22:56:23 Gelesen: 543# 137 @  
@ Gauss [#136]

vielen Dank für die Aufklärung.

die blaue Marke hat keine 2 Pfund gekostet. Die Bezeichnung 2nd (second) steht für das 2.-Klasse-Porto, also für einen langsamen Inlandsbrief

Ich zeige hier einmal den kompletten Brief, der kürzlich in meinem Briefkasten lag. Links eine Briefmarke, die eine der Skizzen von Leonardo da Vinci zeigt, er malte gerne Katzen und Pferde. Ist der Brief portogerecht frankiert? Weshalb eine Marke für einen langsamen Inlandsbrief auf einem Auslandsbrief?

Liebe Grüße

10Parale


 
jmh67 Am: 12.03.2019 07:39:46 Gelesen: 509# 138 @  
@ 10Parale [#137]

Bei Mischfrankaturen werden die "NVI"-Marken ("No Value Indicated") zum jeweils aktuellen Verkaufspreis angerechnet. So kann man 2.-Klasse- und 1.-Klasse-Marken, die eigentlich für Standardbriefe im Inlandsverkehr ausgegeben wurden, auch für Auslandspost oder für größere Sendungen verwenden.

-jmh
 
asmodeus Am: 12.03.2019 09:29:40 Gelesen: 494# 139 @  
@ 10Parale [#135]

Der Scan der 1d ist zu klein, aber Platte 30 könnte ganz gut passen.
 
10Parale Am: 12.03.2019 13:19:52 Gelesen: 466# 140 @  
@ asmodeus,

Ich zeige einen Scan aus der Nähe. Platte 30 könnte ja zeitlich passen, ebenso aber Platte 31.

Platte 30 mit schwarzem Malteserkreuz wird vom Michel Spezial 2009/10 auf Brief mit 90,-- Euro bewertet, Platte 31 mit 30,-- Euro.

Liebe Grüße

10Parale


 
asmodeus Am: 12.03.2019 14:25:05 Gelesen: 452# 141 @  
Die Stellung der Alphabete ist bei Platte 31 anders.
 
Gauss Am: 12.03.2019 16:45:21 Gelesen: 429# 142 @  
Mein Beitrag oben vom 11.03. wurde geschrieben, als der von 15:22:43 noch in einem Thema "One Penny Red" stand. Wurde dann offensichtlich verschoben. Die Bemerkung zum Beitrag Nr. 7 bezieht sich auf den Beitrag Nr. 7 in jenem Thema und ist hier natürlich sinnlos.
 
10Parale Am: 12.03.2019 21:48:59 Gelesen: 395# 143 @  
@ jmh67 [#138]

Bei Mischfrankaturen werden die "NVI"-Marken ("No Value Indicated") zum jeweils aktuellen Verkaufspreis angerechnet.

Nachrfage, welche Indikatoren legen den jeweils aktuellen Verkaufspreis fest? Ich bin zugegebenermaßen ein Laie auf diesem Gebiet.

Ich zeige hier noch ein Brief und gehe davon aus, dass 1ST in diesem Fall "first" bedeutet.

Liebe Grüße

10Parale


 
Gauss Am: 12.03.2019 22:48:09 Gelesen: 381# 144 @  
Auf der Marke steht kein Preis in p, sondern ein Zweck: 1st, 2nd large, E (Europa). 1st kostet z.B. heute 67p. Eine 1st-Marke kann also zu 67p auf ein höheres Porto angerechnet werden.

Wird morgen das Porto auf 68p erhöht, reicht die heute gekaufte 1st-Marke immer noch. Sie kann dann für 68p angerechnet werden.
 
jmh67 Am: 13.03.2019 08:49:56 Gelesen: 355# 145 @  
@ 10Parale [#143]

Was eine Briefmarke für eine bestimmte Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt kostet, kann man auch aus dem Katalog ersehen. Da steht nämlich zu den NVIs immer, zu welchem Preis sie am Ausgabetag verkauft wurden, und derselbe Preis gilt dann auch für alle vorher erschienenen Marken derselben Stufe. Mit anderen Worten, jede 1.-Klasse-Marke gilt heute 67 p, jede 2.-Klasse-Marke gilt 58 p, selbst wenn man sie vor 20 Jahren für 26 p und 20 p gekauft hat. Ab dem 25. März 2019 gelten sie dann 70 p bzw. 61 p.

Dein Brief ist also effektiv mit 67 p + 67 p + 26 p = 1.60 GBP frankiert, was für einen Standardbrief (Letter) bis 100 g ins europäische Ausland 5 p zuviel sind. C5-Umschläge gelten im UK als Standardbriefe, nicht wie hierzulande als Großbriefe.

-jmh
 
10Parale Am: 14.03.2019 17:10:53 Gelesen: 310# 146 @  
@ jmh67 [#145]
@ gauss [#144]

Vielen Dank, jetzt ging ein Lichtlein auf. Da kam ja heute dieser Beleg gerade richtig zum Üben. Na ja, von Großbritannien bin ich schlechte Abstempelungen auf aktuellen Belegen eigentlich gewöhnt.

Dieser Brief hat eine Marke mit Nominalwert zu 22 Pence und weitere 6 1.-Klasse-Marken zu 67 Pence, macht 6 x 67 + 22 = 424 Pence. Na ja, ein kleines Buch war der Inhalt und das kann schon hinhauen.

Allerdings, man sieht es sofort, 2 der 1.-Klasse-Marken haben das 1ST in der oberen linken Ecke, eine fette 1. Gibt es da doch noch was zu korrigieren ?

Liebe Grüße

10Parale


 
jmh67 Am: 14.03.2019 20:42:05 Gelesen: 282# 147 @  
@ 10Parale [#146]

Magere oder fette Inschrift ist "wurscht". Beides sind Marken für normale 1.-Klasse-Briefe bis 100 Gramm, nur verschiedene Ausgaben. Aber es gibt auch querformatige Marken, wo extra noch "Large" daraufsteht, die sind, wie unschwer zu erraten, für großformatige Briefe.
 
10Parale Am: 15.03.2019 18:03:25 Gelesen: 247# 148 @  
@ jmh67 [#147]

"Aber es gibt auch querformatige Marken, wo extra noch "Large" daraufsteht, die sind, wie unschwer zu erraten, für großformatige Briefe."

Da musste ich gerade mal in meinem Fundus nachschauen und tatsächlich fand ich einen etwas größeren Brief mit einer querformatigen Large (First).

Großbritannien fasziniert mich immer mehr, vielleicht liegt es auch an der nervenaufreibenden Brexit-Debatte.

Liebe Grüße

10Parale


 

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