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Thema: Bund Dauerserie Gustav Heinemann
Das Thema hat 168 Beiträge:
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Altmerker Am: 24.09.2017 14:34:36 Gelesen: 40781# 144 @  
@ wajdz [#16]

Hier eine nachträgliche Entwertung in Nürnberg 1. die Briefdrucksache ging wohl innerorts, der Werbestempel traf nur die obere Marke und am Tag darauf wurde per Hand entwertet.

Gruß
Uwe


 
Altmerker Am: 11.10.2017 22:30:39 Gelesen: 39904# 145 @  
Hier sind die höheren Werte gut kombiniert. Der Brief wog unter 20 Gramm, Eilbrief mit 100 DM Wert. Im Aufkleber ist eine 1 zu Braunlage per Hand zugefügt worden.

Gruß
Uwe


 
wajdz Am: 19.11.2017 18:48:31 Gelesen: 38220# 146 @  
Da sind zwei deutsche Personen der Zeit- und Kulturgeschichte zusammen verklebt worden, die gut zueinander passen.

Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg, Preußen; † 12. Februar 1804 ebenda), deutscher Philosoph der Aufklärung.

Dr. Dr. Gustav Walter Heinemann (* 23. Juli 1899 in Schwelm; † 7. Juli 1976 in Essen) ist als „Bürgerpräsident“ in Erinnerung geblieben.

Ausschnitt eines Fensterkuverts frankiert mit MiNr 806 und MiNr 689 als Viererblock



Tagesstempel 6 FRANKFURT AM MAIN 70 s vom -7.-1.76 R-Zettel 851 c 6000 Frankfurt am Main 70

MfG Jürgen -wajdz-
 
Altmerker Am: 19.11.2017 20:01:18 Gelesen: 38189# 147 @  


Paketkarten bieten immer die Chance, höherwertige Marken zu verkleben. Hier einige MiF- und MeF-Frankaturen von Sendungen in die DDR.

Gruß
Uwe
 
philapit Am: 21.11.2017 12:55:28 Gelesen: 38057# 148 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier noch ein gelaufener FDC Brief der Mi. 728 mit Einlieferungsschein-Einschreiben von Hamburg:





Ich glaube nicht portogererecht, da ein Ortsbrief.

Mit freundlichem Gruß
Philapit
 
Michael Mallien Am: 21.11.2017 20:02:11 Gelesen: 37996# 149 @  
@ philapit [#148]

Hallo Philapit,

die Einschreibegebühr betrug 1,- DM.

Ein Brief bis 20 g kostete im Fernverkehr 30 Pf und im Ortsverkehr 10 Pf. Insofern wird es nicht portogerecht gewesen sein. Trotzdem ein schöner Beleg!

Ab dem 1.7.1972 wären schon 1,30 + 0,20 = 1,50 DM fällig gewesen.

Viele Grüße
Michael
 
volkimal Am: 21.11.2017 20:34:58 Gelesen: 37990# 150 @  
@ Michael Mallien [#149]

Hallo Michael,

laut Michel Postgebühren-Handbuch galten die ermäßigten Gebühren für den Ortsverkehr ab dem 1.3.1963 nur noch in Berlin.

Also musste auch innerhalb Hamburgs die Gebühr für einen Fernbrief von 30 Pfg. aufgeklebt werden.

Demnach ist der Brief doch portogerecht.

Viele Grüße
Volkmar
 
philapit Am: 22.11.2017 09:20:59 Gelesen: 37918# 151 @  
Hallo Volkmar,

danke für die Mitteilung. Man sollte sich mehr mit den Postgebühren beschäftigen.

Mit freundlichem Gruß Philapit
 
Cantus Am: 11.02.2018 15:19:59 Gelesen: 28573# 152 @  
Von mir ein Einschreiben, gelaufen am 25.3.1974 von Hamburg nach Lünen.



Mi. 506 (2), 730

Viele Grüße
Ingo
 
Frankenjogger Am: 11.02.2018 15:54:45 Gelesen: 28555# 153 @  
Hallo,

nachdem ich mich vorgestern hier angemeldet habe, will ich mal mein Heinemann-Highlight zeigen.



Die 140er als Einzelfrankatur zählt zu den seltensten EF der modernen Bundesrepublik. Sie war zeitgemäß nur als schwerer Brief (251-500 g) möglich. In späteren Tarifen dann wieder ab 1979, dann war die Marke aber schon wieder aus dem Fokus und selbst von den späteren Perioden gibt es kaum EF.

Ich werde ggf. immer mal wieder weitere Belege zeigen.

Viel Spaß und VG,
Klemens
 
Fips002 Am: 11.02.2018 20:06:28 Gelesen: 28513# 154 @  
Von mir eine Paketkarte von Hitdorf, 1.12.71, nach Centerville, Ohio/USA.

Für das Paket mit einem Gewicht von 19,6 kg war die Gebühr 58,10 DM.



Gruß Dieter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Paketkarten"]
 
Christoph 1 Am: 12.02.2018 18:50:18 Gelesen: 28393# 155 @  
@ Fips002 [#154]

Hallo Dieter,

das ist ja wirklich ein Prachtexemplar. Das kann ich nicht toppen. Deshalb backe ich gleich ganz kleine Brötchen und wechsle vom Höchstwert der Heinemänner zum kleinsten Wert (5 Pfennig).

Hier zwei Mehrfach-Frankaturen dieses Winzlings, jeweils aus recht frühem Verwendungszeitraum:

MeF (6-fach) auf Standardbrief vom 27.7.1970 (Ausgabetag der Marke war der 23.7.1970) von Hannover nach Oldenburg



MeF (2-fach) auf Standarddrucksache vom 24.8.1970 von Bergisch Gladbach nach Frankfurt (diese Portostufe war nur bis 30.8.1971 möglich):



Gruß
Christoph
 
Michael Mallien Am: 09.11.2018 12:18:52 Gelesen: 10930# 156 @  
Heute kann ich zwei Einzelfrankaturen zeigen, die in diesem Thema noch nicht vorgestellt wurden.

1. Drucksache bis 50g aus der Tarifperiode vom 1.7.1974 bis 31.12.1978 zu 50 Pfennig



2. Briefdrucksache bis 20g aus der selben Tarifperiode zu 40 Pfennig



Letzteres ist leider ein Fensterumschlag, sodass der Adressat nicht auf dem Umschlag ersichtlich ist. Die aufgebrachte Kodierung verrät zumindest die Postleitzahl 8882 des Adressaten (vgl. Beitrag #14 in [1]).



Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=366&CP=0&full=14
 
Manne Am: 20.03.2019 10:54:02 Gelesen: 6097# 157 @  
Hallo,

ein eingeschriebener Brief aus Dauchingen vom 16.03.1971 nach Tübingen.

Gruß
Manne


 
Michael Mallien Am: 04.05.2019 12:45:26 Gelesen: 5075# 158 @  
Diese Postkarte mit der 40er ging am 17.3.1975 von Hamburg nach Kopenhagen, Dänemark. Offensichtlich bereitete sie der Post einiges an Arbeit und entsprechende Vermerke wurden angebracht. Ich kann mir einiges erschließen, aber vollkommen verstehe ich den Beleg noch nicht.



1. Das korrekte Porto

Im Michel finde ich für Auslandspostkarten ab 1.7.1974 eine Porto von 50 Pf, aber mit dem Anmerkung CEPT-Länder bei Standardsendungen wie Inland. Das Inlandsporto für eine Postkarte betrug 40 Pf. Was stimmt also nicht? Dänemark ist CEPT-Land, also kann es nur sein, dass eine Postkarte nicht als Standardsendung galt?!

Wenn das so ist, dann betrug das korrekte Porto 50 Pf. Es bestand also ein Fehlbetrag von 10 Pf.

2. Der T-Vermerk

Aufgrund fehlender Absenderangaben konnte die Karte nicht zurück gesendet werden, also wurde postseitig ein T-Vermerk "T 20/70" angebracht.

Bei diesen T-Vermerken bin ich immer unsicher. Ich interpretiere: "20" = doppelter Fehlbetrag und "70" = Porto für eine Standardsendung (Brief) ins Ausland, was aber in diesem Fall nicht passen würde, da hier ja die CEPT-Bestimmung greifen müsste, oder? Wenn die Angabe dennoch stimmt, dann gehe ich davon aus, dass die "70" nichts mit dem gültigen Porto zu tun hat, sondern nur das Verhältnis zu einer Standardsendung anzeigen soll, auf deren Basis dann die dänische Post die Nachgebühr berechnen kann.

3. Die Nachgebühr

Dazu zunächst die Vermerke der dänischen Post vergrößert.



Die dänische Post errechnete 40 Öre und belegte die Nachgebühr mit dem grünen Stempel. Wie sich das errechnet weiß ich nicht, da ich die Gebühren der dänischen Post zu der Zeit nicht kenne. Den Bleistiftvermerk oberhalb des grünen Stempels kann ich zwar nicht wirklich lesen, aber ich vermute, dass es ein Vermerk zum erfolgten Geldeinzug ist.

Um was es sich bei dem zweiten Bleistifvermerk (rechtes Bild) handelt, kann ich auch nur spekulieren. " V.bro Postkontor" scheint klar zu sein aus dem grünen Stempel. Der Rest erschließt sich mir nicht.

Vielleicht weiß jemand von euch noch mehr aus den Vermerken und Stempeln abzulesen?

Viele Grüße
Michael
 
jmh67 Am: 04.05.2019 14:07:03 Gelesen: 5052# 159 @  
@ Michael Mallien [#158]

Ist die Postkarte vielleicht höher als 12,5 cm? Dann gälte sie zumindest heute nicht mehr als Standardsendung. Wie das damals gehandhabt wurde, ist mir leider nicht bekannt.

-jmh
 
Frankenjogger Am: 04.05.2019 14:23:56 Gelesen: 5051# 160 @  
Hallo Michael,

und wieder hast du eine Schwäche des Michel-Kataloges entdeckt! Dänemark stimmte dem CEPT-Vertrag erst ab 1.7.1980 zu. Bis dahin gab es nur Vergünstigungen im Grenzverkehr, die aber schon seit 1.4.1955 und ab 1.1.1979 eine Reduktion für Standardbriefe von damals 90 Pf auf 80 Pf.

Somit ist die Nachgebühr für deine Postkarte gerechtfertigt gewesen. Über die Berechnung der Höhe kann ich leider nicht weiter helfen.

Es waren übrigens einige europäische Länder mehr, die erst in den 1980er Jahren dem CEPT-Abkommen beitraten.

Wann, und ob die Michelredaktion all diese Kleinigkeiten, die in einem Briefekatalog definiv hinein gehören, mal anpasst, steht wohl in den Sternen.
Vielleicht machen sie das in naher Zukunft ja mal und rechtfertigen damit dann einen Preis, der über 100 € liegt. Oder ist diese Grenze mittlerweile schon überschritten?

Viele Grüße,
Klemens

[Anmerkung der Redaktion: Noch lange keine 100 Euro, es fehlen noch 2 Euro an der Dreistelligkeit.]
 
filunski Am: 04.05.2019 19:36:11 Gelesen: 5014# 161 @  
Hallo zusammen,

in einer von mir bisher ziemlich unbeachteten Kiste mit vielen ähnlichen Belegen fand ich kürzlich diesen spektakulären Beleg. Auch wenn er erst mal gar nicht so aussieht und wohl auch nur sehr, sehr wenige Sammler seine Exklusivität erkennen werden. ;-)

Hier erst mal der Beleg:



Was ist denn daran spektakulär, werden sich wohl die meisten Mitleser fragen oder den geeigneten Platz dafür eher in der "Rundablage" suchen. Geschäftsbrief an die Deutsche Texaco in Stuttgart aus dem Jahre 1972, völlig unspektakulär frankiert mit zwei 30 Pf Heinemann Marken, Massenware die auch niemanden locken kann.

Aber dann schaut euch doch mal den Stempel an.

Was ist denn an diesem "unschönen Maschinenstempel" nun so toll? Genau so haben wohl fast alle, die jeweils einen solchen Beleg bekamen geurteilt und deshalb gibt es davon kaum mehr welche.

Hier der Stempelausschnitt:



Da fallen schon mal die beiden unterschiedlich angeordneten Stempelköpfe auf (Einer kopfstehend). Es handelt sich hier um einen Handrollstempel. Dieser stammte aus einem Versuch in mehreren deutschen Städten im Jahre 1972. Aus Ludwigshafen kannte ich ihn bislang noch gar nicht und auch ansonsten sind solche Abschläge/Belege kaum zu finden. :-)

Viele Grüße,
Peter
 
Michael Mallien Am: 04.05.2019 19:58:33 Gelesen: 5005# 162 @  
@ jmh67 [#159]

Hallo Jan-Martin,

das ist es nicht. Die Karte hat Standardmaße, aber Klemens hat diesen Teil des Rätsels ja gelöst.

Hallo Klemens,

na wenn wir Dich nicht hätten. :D Danke für die Erklärung!

Ich habe den Michel-Briefekatalog gar nicht konsultiert. Ich habe die Ausgabe 2008/2009 und der hat neu einmal 69,- Euro gekostet. Die Portotabellen sind die gleichen wie im Michel-Spezial. Neu würde ich den Katalog nicht kaufen. Der einzige "Mehrwert" sind Preisangaben für EF, MeF und MiF. Meiner Meinung nach taugen die heute nur noch zur Feststellung einer Wertrelation, wenn überhaupt.

Viele Grüße
Michael
 
tobi125 Am: 30.08.2019 09:09:13 Gelesen: 2121# 163 @  
Hallo liebe Heinemänner,

beim Kauf meines letzten Wühlkartons enthielt dieser auch einen Beutel Heinemänner.

Bei der Durchsicht bin ich auf einen Briefausschnitt mit einem Bogeneckstück der 645 gestoßen. Was mich verwundert ist, dass ein Sammler den Wert 2800,- (DM) vermerkt hat. Laut Deutschland Spezial wertet eine gestempelte 645 mit 0,40. Vielleicht kann einer der Experten seine Meinung mitteilen, ob der Sammler nur einen Knick in der Optik hatte. Da ich hauptsächlich DDR sammle, habe ich auch keine Spezialliteratur um es selbst zu prüfen.

Vielen Dank für eure Meinungen.

tobi125


 
Ecksammler Am: 30.08.2019 09:55:38 Gelesen: 2086# 164 @  
@ tobi125 [#163]

Hallo,

die "2800,-" hat nicht der Sammler sondern der Postmitarbeiter für seine Kassenabrechnung vermerkt (14 Bogen x 200,- DM = 2800,- DM).

Viele Grüße
Josef
 
tobi125 Am: 30.08.2019 10:03:22 Gelesen: 2080# 165 @  
@ Ecksammler [#164]

Vielen Dank für die schnelle Info.

Da hätte ich locker selbst drauf kommen können.

Viele Grüße

tobi125
 
Altmerker Am: 30.08.2019 13:22:28 Gelesen: 2060# 166 @  


Paketkarten sind immer dankbare Orte zum Heinemann-Finden. Hier vier Karten, die in den Osten gingen. Immer dabei die berühmte Aufschrift Geschenksendung. Und von Kamen nach KamenZ macht auch was her.

Gruß
Uwe, der nie Westpakete bekam
 
fogerty Am: 15.10.2019 19:23:33 Gelesen: 894# 167 @  
Mit sechsmal Heinemann von Frankfurt nach Meran im Jahre 1971.



Grüße
Ivo
 
mausbach1 Am: 08.11.2019 09:20:40 Gelesen: 304# 168 @  


Der ganze "Heinemann" vom 12.06.1974
 

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