Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Südafrika und Vorläufer: Ganzsachen
Das Thema hat 26 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
bignell Am: 02.01.2015 22:31:08 Gelesen: 9013# 2 @  
@ Cantus [#1]

Hallo Ingo,

muss ich erst einscannen, kann da aber schon was zeigen. Nur zur Klarstellung: Du meinst Ganzsachen (Postkarten, Umschläge, Zeitungsschleifen etc mit eingedrucktem Wertzeichen), keine Ganzstücke?

Lg, harald
 
bignell Am: 03.01.2015 01:43:19 Gelesen: 8992# 3 @  
Dann beginne ich mal mit der Orange River Colony.

Die Oranjefluss-Kolonie (englisch: Orange River Colony) war eine britische Kolonie, die am Ende des Zweiten Burenkriegs entstand, nachdem der Oranje-Freistaat 1900 okkupiert und 1902 annektiert worden war. Die Hauptstadt der Kolonie war Bloemfontein. 1910 wurde die Kolonie als Provinz Oranje-Freistaat in die Südafrikanische Union eingegliedert. [1]

Eine genauere Beschreibung zu den Ganzsachen kann ich nicht geben, da ich keinen Ganzsachenkatalog besitze.

Hier eine Postkarte mit Antwortteil, Antwortteile zeige ich in Zukunft nicht mehr, da sie wie die Vorderseite aussehen, nur zusätzlich das Wort "Antwoord" bzw "Reply" haben, und der Hinweis unten links fehlt.



Postkarten:





Kuverts:



Lg, harald


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Oranjefluss-Kolonie
 
bignell Am: 03.01.2015 16:14:25 Gelesen: 8961# 4 @  
Als nächstes der Oranje Vrij Staat:

Der Oranje-Freistaat (niederländisch: Oranje-Vrijstaat, afrikaans: Oranje-Vrystaat) war eine unabhängige Burenrepublik im südlichen Afrika, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts existierte. Der Oranje-Freistaat verlor seine Unabhängigkeit infolge des Zweiten Burenkrieges. Das Gebiet des damaligen Oranje-Freistaates erhielt 1910 seinen Namen zurück, bildet aber seither eine südafrikanische Provinz. Seit 1995 heißt sie Freistaat (engl. Free State). Der Name der Republik ging auf das niederländische Königshaus Oranien zurück. [1]











Die letzten vier scheinen eher Aushilfsausgaben zu sein, aufgeklebte Marken wurden überdruckt mit dem Wappen:





The words were Vryheid (liberty), Geduld (patience), Moed (courage) and Immigratie (immigration). [2]



Lg, harald

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Oranje-Freistaat
[2] http://www.ngw.nl/heraldrywiki/index.php?title=Oranje_Vrijstaat
 
Cantus Am: 03.01.2015 19:52:43 Gelesen: 8939# 5 @  
@ bignell [#2]

Hallo Harald,

wenn ich von Ganzsachen spreche, meine ich auch genau das [1] und nicht irgendwelche frankierten Postbelege, denn das sind in aller Regel auch keine Ganzsachen.

Kataloge zu Ganzsachen von Afrika habe ich mehrere. Besonders empfehlenswert ist der "Neue Ganzsachen-Katalog" von Afrika, Ausgabe 2007, des Berliner Ganzsachen-Sammler-Vereins, derzeit wohl leider vergriffen. Dann steht hier im Regal selbstverständlich der Ascher-Katalog, als Nachdruck und zum Teil noch zusätzlich im Original. Dann habe ich den Higgins & Gage, der die Ganzsachen bis etwa 1973 listet. Und vor kurzem ist es mir gelungen, ein Exemplar des sehr seltenen Weltganzsachenkataloges 1938 der Autoren Beckhaus/Krause/Dr. Maaß kaufen zu können. Ich habe das Buch binden lassen und schaue recht oft hinein, denn die Abbildungen sind erheblich besser als im Ascher.

Zu den Aerogrammen von Afrika ist im Jahr 2012 ein Folgeband erschienen [2], auf den habe ich bisher aber verzichtet, da ich nicht speziell Aerogramme sammle, sondern an jeder Art von Ganzsachen Interesse habe.

[1] http://www.mgsv.de/definition.htm
[2] http://www.bgsv.de/nav01.html

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 03.01.2015 20:29:20 Gelesen: 8926# 6 @  
@ bignell [#3]

Hallo Harald,

du solltest den Betrachter nicht mit einer so großen Anzahl von gleichzeitig gezeigten Ganzsachen überfordern, sondern besser bei jeder Ganzsache auf die Feinheiten hinweisen, die sie von anderen Ausgaben unterscheiden. Und was die Antwortkarten betrifft, echt gelaufene Antwortkarten, die in aller Regel zu den besonderen Seltenheiten zählen, sofern überhaupt noch welche existieren, sollten hier unbedingt gezeigt werden. Unter echt gelaufen verstehe ich solche, die vom Zielort der Fragekarte aus, in aller Regel vom Ausland aus, an den Absender der Fragekarte zurückgeschickt worden waren. Abgetrennte Antwortteile von Doppelkarten jedoch, die aus Kostenersparnis wie Fragekarten verschickt worden waren, sind zwar echt gelaufen, aber niemals entsprechend ihrer vorgesehenen Aufgabe und daher nur minder interessant.

Nachstehend liste ich die Katalognummern nach dem NGK Afrika 2007, jeweils zeilenmäßig von links nach rechts:

Doppelkarte P 34 (Ausgabe von 1901)

Postkarte P 32 (Aushilfsausgabe von 1901). Es gibt zwei Varianten bei dieser Karte, die sich durch die Länge der Landesbezeichnung und den Aufdruck "O.R.C." unterscheiden (51 + 11,5 mm oder 50,5 + 12,5 mm). Außerdem gibt es noch zwei weitere Varianten mit ebenso unterschiedlicher Aufdrucklänge, aber zusätzlich mit einem Punkt hinter dem Aufdruck "Penny".

Postkarten P 35 und P 36 (endgültige Ausgaben von 1902)

Umschlag U 2 (Ausgabe 1904). Von diesem Umschlag gibt es folgende Varianten: 120:94 mm oder 140:78 mm oder 145:91 mm. Beim letzten Format werden zusätzlich Umschläge mit und ohne Wasserzeichen unterschieden; die hier passende Variante kann ich aber anhand deiner Abbildung nicht feststellen.

Daneben ist ein Einschreibeumschlag abgebildet, EU 1 (Ausgabe 1902). Es gibt ihn in fünf verschiedenen Formaten (wie auch bei den Umschlägen von Großbritannien) mit weiteren feinen Unterscheidungsmerkmalen, aus der Relation des abgebildeten Wertstempels zur Umschlaggröße schließe ich darauf, dass du den kleinsten Umschlag hast.

Die Bestimmung der weiteren Ganzsachen folgt in einem gesonderten Beitrag.

Viele Grüße
Ingo
 
bignell Am: 03.01.2015 20:51:45 Gelesen: 8917# 7 @  
@ Cantus [#5]

Hallo Ingo,

auf Besonderheiten kann ich leider nicht hinweisen, da ich (noch) keinen Ganzsachenkatalog besitze, aber anhand Deines Hinweises hab ich gerade eine Bestellung abgeschickt. :)

Hier eine Postkarte von Natal mit rückseitig sehr hübschem Zudruck:



Lg, harald
 
Cantus Am: 03.01.2015 21:15:02 Gelesen: 8912# 8 @  
@ bignell [#4]

Ich habe versucht, auch den Rest zu bestimmen. Ohne Katalog lässt sich da aber eine korrekte Zuordnung nicht vornehmen, da in den Abbildungen Karten des Oranjefreistaats und der Orange River Colony miteinander vermischt sind.

Oranjefreistaat, P 18 (Ausgabe 1898)
Oranjefreistaat, P 19 (Ausgabe 1898)

Orange River Colony, P 29 (Aushilfsausgabe 1900), zwei Varianten mit Aufdrucklängen 10,5 oder 9 mm
Orange River Colony, P 30 (Aushilfsausgabe 1900), zwei Varianten mit Aufdrucklängen 10,5 oder 9 mm

----------------------------

Orange River Colony, P 30 (Aushilfsausgabe 1900), zwei Varianten mit Aufdrucklängen 10,5 oder 9 mm (doppelt abgebildet)

-----------------------------

Oranjefreistaat, P 1 (Ausgabe 1884)
Oranjefreistaat, P 20 (Ausgabe 1898)

Orange River Colony, P 21 I (Aushilfsausgabe 1900). Es gibt zwei weitere Varianten dieser Karte, ohne Punkt hinter „d“ sowie mit Punkt hinter „VRI“ 1 mm zu hoch.

---------------------------

Die folgenden vier Karten mit den aufgeklebten Marken sind ebenfalls Ganzsachen, wesentliche Unterschiede bestehen unter anderem in der Form des mittigen Stempels, mit oder ohne darüber aufgedruckten 1 1/2 d sowie Länge der Worte „Brief“ und „Kaart“ der Urkarten. Danach handelt es sich um folgende Karten:

Oranjefreistaat, P 12
Oranjefreistaat, P 16 I oder II (Ausgabe 1895 mit Punkt hinter „d“)
Oranjefreistaat, P 16 III (Ausgabe 1895, ohne Punkt hinter „d“)

---------------------------

Oranjefreistaat, P 6 (Ausgabe 1891)

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 03.01.2015 21:18:47 Gelesen: 8909# 9 @  
@ bignell [#7]

Hallo Harald,

deine Karte von Natal erschien im Jahr 1893 und trägt die Katalognummer P 7. Die rückseitige Ansicht ist ein privat veranlasster Zudruck.

Viele Grüße
Ingo
 
bignell Am: 03.01.2015 21:53:18 Gelesen: 8904# 10 @  
@ Cantus [#8]

Hallo Ingo,

vielen Dank für Deine Bestimmungen, die werde ich mir gut aufheben.

Hier Kuverts der British South Africa Company:





Ich habe auch noch Karten aus Cape of good hope mit Überdruck British Bechuanaland bzw Südafrika mit Überdruck Zuidwest Afrika oder S.W.A. (Bezeichnung Namibias während seiner Fremdverwaltung durch Südafrika [1]) aber ich denke das würde hier zu weit führen.

Lg, harald

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdwestafrika
 
0nickyet Am: 04.01.2015 14:15:28 Gelesen: 8861# 11 @  
@ Cantus [#1]

Hallo,

nur der philatelistischen Genauigkeit wegen: Deutschsprachig ist die Union von Südafrika (1910-1961) von der Republik Südafrika (ab 1961) zu unterscheiden. Das ist insofern relevant, als die Union ein Teil des britischen Empire war, und ab dem 31 Mai 1961 nicht nur die Landesbezeichnung, sondern auch die Währung geändert wurde. Überdrucke aus den angrenzenden Gebieten (South West Africa, Bechuanaland, Swaziland, Basutoland) sind daher nur für die Union möglich, nicht für die Republik.

Seit dem Übergang zur Demokratie 1994 ist die Republik dann auch wieder Teil des britischen Commonwealth.

Schönen Sonntag,
Jürgen
 
bignell Am: 06.01.2015 11:00:31 Gelesen: 8806# 12 @  
@ 0nickyet [#11]

Hallo Jürgen,

zur Illustration, hier "Union of South Africa"/"Unie van Zuid Afrika" auf Umschlag bzw Postkarte:



Zeitungsschleifen:



Hier "South Africa" / "Suid-Afrika":



Die zwei Umschläge unterscheiden sich dadurch, dass beim ersten die englische Aufschrift oben steht und die holländisch darunter, beim zweiten umgekehrt.
Und noch eine Postkarte, damit sind dann meine ungebrauchten Ganzsachen aufgebraucht. :)



Lg, harald
 
Redfranko Am: 06.01.2015 12:29:12 Gelesen: 8798# 13 @  
Hallo zusammen,

die folgende Ganzsache mit Zudruck hatte ich bereits in einem anderen Themenbereich gezeigt. Aber vielleicht passt Sie nun auch hierher:

Cape of Good Hope



Gruß,
Frank
 
Cantus Am: 06.01.2015 13:20:29 Gelesen: 8793# 14 @  
Hallo zusammen,

die Bestimmung der letzten Ganzsachen folgt, wenn ich wieder mehr Zeit für so etwas habe.

Viele Grüße
Ingo
 
aabfrits Am: 02.08.2016 15:15:26 Gelesen: 7571# 15 @  
Viele Abbildungen findet man auf dem Internet Stempelkatalog http://www.postmarks.co.za

Eine komplette Listung aller Stempel der Kolonien in Afrika.


 
Cantus Am: 02.08.2016 19:27:28 Gelesen: 7552# 16 @  
@ aabfrits [#15]

Hallo,

ein interessanter Link, aber er zeigt leider nur Stempel und keine Ganzsachen. Trotzdem besten Dank, wer weiß, ob man da nicht doch einmal nachschlagen muss.

Viele Grüße
Ingo
 
Mondorff Am: 12.06.2017 11:07:08 Gelesen: 6184# 17 @  
Nachdem ich den Beleg irrtümlich unter Kap der Guten Hoffnung eingestellt hatte: Hier ist er besser aufgehoben.



Registered Letter-Ganzsache zu 5½ d mit Zusatzfrankatur vom 4 Juli 1921 ab CAPE TOWN / KAAPSTAD nach Eich bei Luxemburg, mit rückseitig angebrachtem Ankunftstempel DOMMELDANGE vom 28. Juli 1921

Schönen Gruß
DiDi
 
Michael Mallien Am: 04.10.2017 19:19:45 Gelesen: 5527# 18 @  
Hier zwei Ganzsachen aus dem Oranje-Freistaat. Beide mit Zielen in der Kapkolonie.

1. Ganzsache P 6 gestempelt am 5.10.1895 in Heilbron; befördert nach Port Elizabeth.



2. Ganzsache P 20 gestempelt am 12.2.1902 in Bloemfontein; befördert nach Kimberley



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 12.11.2017 16:55:33 Gelesen: 5161# 19 @  
Streifband (Wrapper) für Zeitungen aus Natal zu 1/2 Penny, gestempelt am 1.7.1905 in Pietermaritzburg und adressiert an die Dresdner Bank in Berlin.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 28.11.2017 20:52:12 Gelesen: 5008# 20 @  
Noch einmal die Ganzsache des Oranje Freistaat aus Beitrag [#15] mit rückseitigem Vordruck der National Bank O.F.S. für das Verschicken von Standard-Mitteilungen.



Die Ganzsache zu einem Penny ging am 26.12.1986 von Bloemfontein nach Klerksdorf.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 08.05.2018 21:20:05 Gelesen: 2675# 21 @  
@ bignell [#12]

Hallo Harald,

die rechte, von Dir gezeigte Einschreiben-Ganzsache, kann ich hier "in Verwendung" präsentieren. Das Einschreiben ging am 11.4.1950 von Delmenville nach Nairobi, Kenia. Ergänzend zu der Einschreibegebühr in Höhe von 4 Pence sind noch 9 Pence hinzu frankiert worden.



Ankunftsstempel NAIROBI / 13 AP 50 / REGISTERED

Ein rundum schöner Beleg wie ich finde. Zudem mit einer innerafrikanischen Destination.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 20.06.2018 21:05:00 Gelesen: 2162# 22 @  
Letter Card mit Zusatzfrankatur aus Johannesburg, Transvaal nach Hamburg vom 24.8.1902.

Es ist eine Korrespondenz zwischen Briefmarkensammlern, was schon aus der Art ersichtlich ist, wie die Ganzsache geöffnet wurde.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 21.06.2018 13:21:07 Gelesen: 2136# 23 @  
Eine Umzugsmitteilung, verschickt am 2.März 1905 innerhalb von Johannesburg auf Ganzsachenpostkarte von Transvaal.



NGK - P 10

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 24.08.2018 10:34:54 Gelesen: 1609# 24 @  
Aerogramm vom 27.11.2002 nach Neuseeland. Nennwertloser Wertstempel mit dem Eindruck FOREIGN POSTAGE PAID



Viele Grüße
Michael
 
umdhlebe Am: 24.08.2018 13:20:19 Gelesen: 1603# 25 @  
Hallo,

zu dem Thema habe ich einen Leckerbissen der besonderen Art:

Eine ungebrauchte Ganzsache aus dem Jahre 1872 aus der ersten "Südafrikanischen Republik", die ab 1870 eigene Marken herausgab, bevor sie 1878 zum ersten Mal von Großbritannien annektiert und mit dem heute geläufigeren Namen "Transvaal" belegt wurde.



Das besondere an der Besonderheit: sie ist falsch. Es handelt sich um einen Reprint, den der Hersteller der Druckplatten - Adolph Otto aus Güstrow in Mecklenburg-Schwerin - unautorisiert zum eigenen Vorteil hergestellt und über den Händler Julius Goldner in Hamburg in Umlauf gebracht hat. Er kam auf die Idee, als der Generalpostmeister der Südafrikanischen Republik, Friedrich Heinrich Jeppe - ein gebürtiger Rostocker - ihn bat, einen Teil der in südafrikanischem Auftrag gedruckten offiziellen Marken an Sammler zu verkaufen, um Einnahmen für die finanziell klamme Republik zu generieren. Adolph Otto tat dies - stellte dann aber auch sehr große Mengen von falschen Marken und falschen Ganzsachen von nachproduzierten Druckplatten her. Fast alle in Europa erhältlichen "Transvaal-Wappenzeichnungen" - auch die für teures Geld bei renommierten Auktionshäusern eingestellten - sind solche Nachdrucke.

Sie sind allerdings an zwei bis drei Kennzeichen zu erkennen:

1. Das "D" im Wort "EENDRAGT" in der unteren linken Schleife ist in allen Originalen höher als die restlichen Buchstaben und berührt meistens den Rand der Schleife.

2. Der Fahnenmast auf rechten Seite der unteren Schleife berührt das Wappenschild im Original nicht.

3. Das Auge des Adlers ist im Original ein Kreis (manchmal von Druckfarbe gefüllt), in den Nachdrucken hat dieses Auge keine klare Kontur. Dieses Kennzeichen ist nicht immer sicher zu erkennen, da viele Originale von schlechter Qualität sind. Der zweite Drucker war ein Amateur, und spätestens ab 1874 waren die Platten ziemlich abgenutzt, wurden aber bis 1883 weiterverwendet.

Auf den folgenden Scans ist das ganz gut zu erkennen (links die falsche Ganzsache, rechts eine echte Einzelmarke von 1875, SG no.66):



Die falschen Ganzsachen lassen sich zudem am falschen Format erkennen: Der vorliegende Umschlag ist 146x83 mm, dürfte aber nur 139x83 mm sein, wenn er echt wäre.

Gruß
umdhlebe
 
Cantus Am: 31.01.2019 11:43:51 Gelesen: 567# 26 @  
Im Jahr 1997 erschienen in Südafrika mehrere Postkarten, die einheimische Tiere zeigen.



Ein Elen (eigentlich ein Elch, hier aber vermutlich eine Elenantilope)



Ein Wasserbock (eine Antilopenart)



Ein Kudu (eine afrikanische Antilopen-Gattung)



Ein Blue Wildebeest (eine Gnu-Art)



Ein Impala (Antilopenart)

Viele Grüße
Ingo
 

Das Thema hat 26 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.