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Thema: (?) (75) Botschaftspost, Diplomatenpost, Konsulatspost - echt gelaufene Belege
Das Thema hat 89 Beiträge:
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reichswolf Am: 01.02.2018 22:46:39 Gelesen: 26534# 65 @  
Hier spricht der Stempeltext für sich: 2000 HAMBURG 13 DEUTSCHE BUNDESPOST BELGISCHES GENERALKONSULAT Mittelweg 87 2000 Hamburg 13 Tel. (040) 41 70 75 vom 17.3.1982:



Brief vom Schwedischen Generalkonsulat in Hamburg mit AFS 2 HAMBURG 36 DEUTSCHE BUNDESPOST POSTFACH 30 49 50 2000 HAMBURG 36 vom 19.3.1982:



Und einer vom Deutschen Generalkonsulat in Kalifornien vom 15.1.1982 mit dem AFS 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT:



Gleicher Absender, aber mit dem Nachfolge-AFS mit vierstelliger PLZ 5300 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT vom 10.5.1984:


 
Heinrich3 Am: 07.02.2018 20:28:56 Gelesen: 25889# 66 @  
Diesen Beleg wollte ich eben fast entsorgen, weil der Stempel so schwach ist. Nun ragt ein kleines Stück vom noch enthaltenen Brief heraus.



Das hat mich gebremst und zwei Briefe sind zum Vorschein gekommen. Das Österreichische Generalkonsulat in München "beehrt sich anverwahrt einen Bescheid ... vom Militärkommando Steiermark in Graz zu übermitteln."

Beigefügt war/ist die Rückstellung des Empfängers vom (Militär-)Präsenzdienst wegen Hochschulstudiums.

Der Brief ging also zuerst von Graz nach München (Sammelpost?) und wurde erst dann der Post übergeben.

Zu schade für die Papiertonne?

Heinrich
 
Fips002 Am: 11.02.2018 16:59:35 Gelesen: 25743# 67 @  
Brief von der Botschaft Kuba nach Düsseldorf.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 20.03.2018 17:26:05 Gelesen: 24839# 68 @  
Brief von SGRAVENHAGE/Niederlande, 16.Februar 1898, mit Mi.-Nr.33b Ausgabe 1894/98, an das Niederländische General Konsulat in Constantinopel/Türkei.



Gruß Dieter
 
Jürgen Witkowski Am: 20.03.2018 19:56:11 Gelesen: 24809# 69 @  
Aus der Zeit, als die Bundeshauptstadt Bonn hieß, stammt der Brief der Französischen Botschaft vom 15.6.1966. Abgestempelt im Bonner Diplomatenviertel Bad Godesberg.

Die Französische Botschaft in Bonn-Bad Godesberg wurde inzwischen abgerissen. Dort stehen in bester Lage direkt am Rheinufer heute Eigentumswohnungen. Die neue Französische Botschaft wurde am Pariser Platz in Berlin in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor errichtet.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Michael Mallien Am: 24.05.2018 17:38:21 Gelesen: 23168# 70 @  
Von der finnländischen Botschaft in Tripolis ging dieser Brief am 29.2.1968 nach Helsinki. Die Freimachung beträgt 60 Millièmes.



Viele Grüße
Michael
 
22028 Am: 24.05.2018 18:16:41 Gelesen: 23186# 71 @  
Inlandsbrief von der Deutschen Gesandtschaft in Baghdad mit einer Einsenbahnpostmarke frankiert an den Leiter der Deutschen Archäologische Ausgrabungsexpedition in Warka / Urak c/o Eisenbahnpostamt Khidhr.

Dieser Brief ist ein schönes Beispiel dafür wie Briefe gemäß der Vorschriften der Irakischen Eisenbahnpost adressiert sein mussten wenn der Empfängerort KEIN Postamt der Staatspost hatte. Dies wurde so im "Iraq Post & Telegraph Guide von 1930" publiziert.


 
Michael Mallien Am: 30.05.2018 21:38:19 Gelesen: 21875# 72 @  
Der selbe Adressat wie in Beitrag [#70] erhielt ebenfalls Post von der finnischen Botschaft in Nairobi, Kenia und zwar am 17.11.1972. Die Frankatur des Eilbriefes summiert sich auf 3,50 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
GSFreak Am: 15.07.2018 16:58:52 Gelesen: 18357# 73 @  
Hier eine Mehrfachfrankatur von 7 Marken der Mi.-Nr. 111 (Vereinigte Arabische Republik) auf einem Luftpostbrief aus Kairo nach Köln.

Der Eingangsstempel der Deutschen Bank in Köln datiert vom 30.12.1964.



Gruß Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten"]
 
Detlev0405 Am: 14.09.2018 14:12:34 Gelesen: 16015# 74 @  
Ich habe auch einen Beleg beizusteuern.



Ein Brief vom tschechischen Konsulat in Algier nach Prag, aufgegeben am 06.03.1946 als Luftpost. Am 12.03.1946 war er in Prag angekommen am Postamt für ausländische Post am Flughafen Prag.

Gruß
Detlev
 
Totalo-Flauti Am: 15.09.2018 17:39:08 Gelesen: 15963# 75 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf Grund der Messen in Leipzig und der Größe der Stadt gab es schon immer viele Konsulate in Leipzig. Heutzutage gibt es 18 Konsulate [1] in Leipzig. Leider habe ich bisher noch nicht allzu viel Konsulatspost aus Leipzig gesehen. Um so erfreuter war ich über den Erwerb bei dem unten gezeigten Brief. Er stammt vom amerikanischen Konsulat und wurde per Luftpost nach New York City am 27.12.1939 gesandt. An der Westfront wurde noch der sogenannte "Sitzkrieg" ausgesessen. Im Netz habe ich nichts finden können, wie der Postverkehr zwischen dem Deutschen Reich und der USA in der Zeit September 1939 bis Dezember 1941 und insbesondere bis Juni 1940 (Ende Westfeldzug) organisiert wurde. Kann vielleicht hier jemand etwas dazu sagen?

Neben dem Porto von 25 Pfennigen für den Auslandsbrief wurden noch weitere 80 Pfennige (Brief bis 10 Gramm mit 40 Pfennig je 5 Gramm) für das Luftpostporto verklebt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Toralo-Flauti.



[1] https://www.konsulate.de/konsulate/konsulate_in_leipzig_info.php
 
Altmerker Am: 11.07.2019 19:47:11 Gelesen: 9770# 76 @  
Es ist ein Brief aus der Schweiz nach Sanaa, so dass das jemenitische Element eher beim Ankunftstempel des R-Briefes zu sehen ist. Der handschriftliche Vermerk ist für mich unlesbar.

Gruß
Uwe



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Jemen: Echt gelaufene Belege"]
 
10Parale Am: 04.08.2019 19:57:29 Gelesen: 9419# 77 @  
Im Juni 1951 nahm der Iran diplomatische Beziehungen zur jungen Bundesrepublik Deutschland auf. Bis im Jahr 1955 existierte eine Gesandtschaft, die dann in eine Botschaft umgewandelt wurde. Ab 1958 residierte diese Kaiserlich Iranische Botschaft im Kölner Stadtteil Marienburg, wo der Botschafter auch bis 1978 wohnte. Später zog die Botschaft dann nach Bonn Bad Godesberg um. Nach der islamischen Revolution (1979) änderte sich der Name. Im Jahr 2000 zog die Botschaft nach Berlin um.

Aus dieser 15/16-jährigen Geschichte der Kaiserlich Iranischen Botschaftin Köln-Marienburg stammt dieser Brief. Vorderseitig gibt er fast gar nichts her aussser einer Briefmarke zur Verkehrsausstellung. Ein handschriftlicher Vermerk auf der interessanteren Rückseite zeugt davon, dass der Brief im März 1966 versandt wurde.

Liebe Grüße

10Parale


 
inflamicha Am: 11.09.2019 21:09:27 Gelesen: 8406# 78 @  
Guten Abend,

vom Kaiserlich Deutschen Konsulat für Galizien und die Bukowina in Lemberg kommt dieser Brief:



Der Brief wurde sicherheitshalber mit der Feldpost befördert, möglich auch dass dies die einzige Postverbindung gewesen ist. Eine Portobefreiung bestand jedoch nicht, so dass der Brief für das am 16.5.1917 (PP 2) geltende Inlandsporto für einen Brief der 2. Gewichtsstufe = 25 Pfg. freigemacht werden musste. Frankiert wurde mit Mi 98 vom rechten Seitenrand und dem Zusammendruck W 10 ba aus dem Markenheftchen 7 mit üblicher Heftchenzähnung.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Heinrich3 Am: 13.09.2019 15:33:04 Gelesen: 8338# 79 @  
Hallo,

der Beleg ist recht unsanft behandelt worden, so daß jetzt nur noch 2 Marken nicht angeschlagen sind.

Eingeschriebener Brief der ägyptischen Botschaft in Belgrad nach München vom 8.5.1985.


 
epem7081 Am: 03.11.2019 15:58:17 Gelesen: 7395# 80 @  
Hallo zusammen,

hier aus dem innerdeutschen Briefverkehr vom Österreichischen Generalkonsulat in Hamburg zum Österreichischen Generalkonsulat in München zwei Belege.





Zwischen den beiden Daten vom 2.11.1990 und dem 2.7.1993 liegt offenbar ein Wechsel des Hamburger Domizils. Außerdem wird im jüngeren Beleg die neue Postleitzahl angekündigt, die im Stempel noch keine Berücksichtigung gefunden hat, aber in der Münchener Anschrift.

Mit sonntäglichem Gruß
Edwin
 
filunski Am: 12.01.2020 11:55:00 Gelesen: 6133# 81 @  
Verehrte Handroller-Freunde,

heute wieder ein Nachschlag für die Fans der "Exoten".

Hier ein moderner Beleg (2009) aus Singapur. Von der dortigen Einwanderungsbehörde an das Konsulat Singapurs in Pakisten, Karachi. Schön entwertet mit einem Handrollstempel:



Das Stempelgerät stammt (mal wieder) aus deutscher Produktion, ein Handrollstempel der Fa. Reiner, die anscheinend zahlreiche ausländische Postverwaltungen zu ihren Kunden zählen darf.

Viele Grüße,
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Handrollstempel, ungewöhnliche und seltene Beispiele"]
 
Cantus Am: 01.08.2020 03:44:48 Gelesen: 2196# 82 @  
Ich zeige eine Ganzsachen-Antwortkarte der Schweiz, Mi. P 53, echt gelaufen von Lausanne nach Territet-Montreux. Es ist ein interessantes Zeitdokument, in dem der deutsche Kaiserliche Konsul am 21.8.1916 auf Nachfrage zu den Besonderheiten Stellung nimmt, die während der Zeit des 1.Weltkriegs für Reisen von der Schweiz nach Deutschland und zurück galten.



Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 01.08.2020 11:29:00 Gelesen: 2172# 83 @  
Sollte man das Konsularpost nennen? Es ist jedenfalls ein Poststück von der Deutschen Botschaft in der Schweiz. Noch dazu an eine Regierungsstelle in Bonn.

Viele Grüße
Uwe


 
Michael Mallien Am: 08.09.2020 21:11:48 Gelesen: 1386# 84 @  
Von der Ausgabe vom 1.8.1963 zum Weltpfadfindertreffen in Marathon, Griechenland wurde in Beitrag [#11] berichtet. Die dreieckigen Marken sind sehr auffällig und konnten nur kurze Zeit in der Föderation Nigeria verwendet werden. Zusammen mit den Marken erschien auch Block 1 mit einem Zusammendruck der Marken. Bedarfsbelege mit diesem Block stufe ich als selten ein.

Ich freue mich daher sehr, einen solchen Beleg vorweisen zu können. Es handelt sich um ein Einschreiben vom 12.8.1963 aus Lagos nach Santo Domingo, Dominikanische Republik. Zur Frankatur wurden die beiden Marken der Ausgabe und Block 1 verwendet.



Hier zunächst die Stempel auf der Rückseite. Links der REGISTERED-Stempel aus Lagos 18, der sich insgesamt acht mal auf dem Beleg befindet. Rechts ein Stempel CERTIFCADO vom 16.8.1963, der vermutlich aus dem Zielland, der Dominikanischen Republik stammt. Leider kann ich den unteren Teil des Stempels gar nicht entziffern.



Die Destination erfreut mich ebenfalls sehr und sie ist auch schlüssig, denn zu dem Versender Dr. Luis F. Thomen lässt sich im Internet einiges finden. Im British Medical Journal vom 16.11.1957 wird der Herr in den Medical News erwähnt. Ich zitiere:

In response, Sir HENRY DALE, O.M., observed that among those present was the Ambassador of the Dominican Republic, Dr. Luis THOMEN, who was professor of tropical medicine in Santo Domingo University.

Auch in einer früheren Quelle aus dem 1949 wird Luis Thomen schon als Botschafter der Dominikanischen Republik erwähnt. Möglicherweise war er in dieser Position 1963 in Nigeria tätig.

Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Föderation Nigeria"]
 
Rainer HH Am: 25.09.2020 21:37:47 Gelesen: 1068# 85 @  
Von mir heute ein Luftpostbrief der indonesischen Botschaft in ihr Heimatland.



Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Heuss"]
 
Detlev0405 Am: 10.10.2020 19:38:52 Gelesen: 692# 86 @  
Hallo Joachim,

ich kann auch einen Beleg mit 2 Sunbursts beitragen. Allerdings ist für mich die Typenbestimmung nicht möglich.



Befördert wurde der Brief von Mexico D.F. am 03.04.1933 nach Prag, Ankunft am 13.04.1933. Es handelt sich um einen Brief der tschechoslowakischen Botschaft, weswegen wohl in New York auch keine Transitstempel zu finden sind (Diplomatenpost).

Für mich erstaunlich, die beiden Siegelmarken zum Schutz des Einschreibens wurden noch einmal separat mit Stempeln versehen.

Viele Grüße
Detlev

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Mexiko: Sunburst Einschreibesiegel"]
 
8049home Am: 11.10.2020 23:21:39 Gelesen: 603# 87 @  
Ein sehr schöner Brief 1918 von Grossbritannien als Diplomatenpost in die USA. Wie seit 1904 bis ca. 1965 üblich, würde der Brief mit einer britischen Marke frankiert und dann in einem „Pouch“, d.h. In einem Beutel oder Diplomatengepäck in die USA befördert und in Washington der US-Post zur Weiterbeförderung übergeben.

Wer mehr wissen will, findet mein Ein-Rahmen-Exponat zu diesem Thema [1]



[1] https://www.abps.org.uk/competitions/private-mail-in-us-diplomatic-pouch/
 
epem7081 Am: 16.10.2020 23:49:47 Gelesen: 426# 88 @  
Hallo zusammen,

hier ergänzend zu meiner [#20] aus dem innerdeutschen Briefverkehr von Österreichischen Konsulaten in Norddeutschland zum Österreichischen Generalkonsulat in München zwei Belege.




Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
hajo22 Am: 20.10.2020 12:53:25 Gelesen: 356# 89 @  
Ein besonderer Brief:

Konsulatsbrief des "Kaiserlich Deutschen Generalkonsulats" aus New York unfrankiert im (Diplomaten-)Paket nach Berlin (Kabinettspostamt) verschickt.

Dort vorschriftsmäßig als Auslandsbrief mit Auslandsporto 20 Pfg. Germania nachfrankiert und gestempelt Berlin C (* 2 Dh) am 27.2.02 gerichtet an die Polizeiverwaltung in Halle/Saale, Ankunft am gleichen Tag.

Rückseitig Dienstsiegel des Konsulats in New Yoek.



hajo22

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Belege bis 30.6.1906"]
 

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