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Thema: Die Poststempel von Bremen
Das Thema hat 86 Beiträge:
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filunski Am: 17.03.2019 23:44:49 Gelesen: 45088# 62 @  
@ Christoph 1 [#61]

Hallo zusammen,

bin gerade nicht Zuhause und kann nicht selbst nachsehen, im Buch von Walter Kohlhaas zu den Sylbe und Krag Maschinenstempeln (erschienen bei der Poststempelgilde) stehen Informationen dazu drin. Entweder ihr wartet bis ich wieder zurück bin, oder fragt bei Walter oder Jürgen Witkowski direkt nach.

Eine Stempelfälschung schließe ich aus.

Viele Grüße,
Peter
 
Cantus Am: 30.08.2021 00:45:19 Gelesen: 34171# 63 @  
Ich habe zwei bisher nicht gezeigte Stempel.



BREMEN / * 1 f vom 21.8.1895, ein Ankunftstempel.

Den zweiten Stempel würde man gar nicht in Bremen vermuten, er gehört aber dazu.



BLUMENTHAL / * (HANNOVER) a vom 24.2.1906, ein Tagesstempel.

Nähere Informationen zu Blumenthal und seiner wechselnden Geschichte findet man hier [1].

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Blumenthal_(Bremen)
 
Ameise Am: 01.03.2022 22:35:34 Gelesen: 31819# 64 @  
Hallo,

hier ein Beleg von Bremen. Weiß jemand warum da 2 Bremenstempel abgeschlagen sind?

"BREMEN / *" und "BREMEN":



Danke schon mal und viele Grüße,
Enrico
 
Zeitlos Am: 03.03.2022 00:57:09 Gelesen: 31754# 65 @  
Hallo zusammen,

als Bremer habe ich auch ein paar Bremer Stempel geerbt, ob diese für euch interessant sind, kann ich nicht beurteilen.






Beste Grüße
Helmut
 
dithmarsia43 Am: 05.03.2022 12:22:07 Gelesen: 31680# 66 @  
@ Stephan Sanetra [#55]

Hallo,

ich habe hier auch noch einen Maschinenstempel: Von der Fa. HALLER & CO. als Ankunftsstempel auf einer britischen AK. Verwendet im Zeitraum von 1902-1905.

Beste Grüße

Uwe
 
bayern klassisch Am: 05.03.2022 12:39:12 Gelesen: 31675# 67 @  
@ Ameise [#64]

Hallo Enrico,

ein feiner Brief, gefällt mir sehr!

Es ist ein sogenannter "Postwechselbrief", daher hat er 2 verschiedene Postverwaltungen gesehen, die sich verewigt haben.

Zuerst erfolgte die Aufgabe beim hannöverschen Postamt im Bremen, aber das war nicht zuständig für die Aufgabe von Briefen nach Sachsen. Daher übergab man den Brief mit seinem blauen Stempel an das preussische Postamt in Bremen, wo man schwarz stempelte und den Brief zuständigkeitshalber nach Sachsen leitete.

Da im Postverein das Franko/Porto (hier: Porto) der Aufgabepost allein zustand, war es wichtig zu wissen, wer welche Postgebiete zu versorgen hatte; Preussen hatte Sachsen mit bremischen Briefen zu beliefern und kassierte daher die gesamten 4 Neugroschen, die Sachsen beim Empfänger kassierte. Sachsen blieb nur das Bestellgeld.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Cantus Am: 21.03.2022 01:55:16 Gelesen: 31525# 68 @  
Es gibt zwar das Sprichwort, "die Eulen nach Athen tragen", aber hier dürften die Vögel sicherlich einem anderen Zweck dienen.



Viele Grüße
Ingo
 
Quincy Am: 21.03.2022 12:43:30 Gelesen: 31508# 69 @  
BREMEN * 1 *

Maschinenstempel vom 28. April 1924 mit einem Kreisstempel mit Segment oben und unten als Krone auf einer Deutsches Reich MiNr. 338 PA. Die Balken des Maschinenstempels rechts neben der Krone sind auf der Marke im Ansatz zu sehen.



Gruß
Hans-Jürgen
 
Stephan Sanetra Am: 13.05.2022 14:15:47 Gelesen: 30321# 70 @  
Auf der unten dargestellten Karte ist nur ein Zeitraum und kein eindeutiges Stempeldatum zu sehen. Rückseitig ist die Karte unbeschrieben.



Bremer Stempel auf Berlin, Mi.-Nr. 121: Ausstellungshallen am Funkturm, verausgabt ab 17.09.1954

Beste Grüße
Stephan
 
Totalo-Flauti Am: 27.05.2022 10:50:29 Gelesen: 29893# 71 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier ein Ausgabestempel vom 5. Botengang aus Bremen auf einer Correspondenzkarte aus der Zeit des norddeutschen Postbezirks aus Leipzig. Leider ist kein Jahr auf der Karte verzeichnet. Der Bahnpoststempel der preussischen Bahnlinie Leipzig-Magdeburg enthält ebenfalls keine Jahresangabe. Nur die Zugnummer "II" ist zusätzlich im Stempel gesteckt. In Blau wurde handschriftlich Leipzig als Postübergabe an die preussische Bahnpost geschrieben. Auch aus dem Inhalt (polnisch oder tschechisch) geht keine Jahresangabe hervor.

Die Karte ist vorschriftsmäßig mit einem Groschen frankiert.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
juni-1848 Am: 01.02.2023 09:27:32 Gelesen: 26073# 72 @  
Moin zusammen.

hier sind die Spezialisten gefragt:

Aus der Stempeldatenbank eines verstorbenen Sammlers stammt dieser Einkreisstempel



BREMEN 1. / * f vom 16.10.1876

mit dem Hinweis: Type: Stern und Querstrich des "f" auf einer Linie mit der Unterkante der ersten Datumszeile

mit der Frage: da exakt horizontal abgeschlagen zum linken Rand der Ganzsache evtl. Maschinenstempel?



Leider kein Stempel-ø angegeben und kein Bild der vollständigen Ganzsache (KuK?) vorhanden.

In der Datenbank glaube ich mindestens 3 verschiedene Einkreisstempel Bremens mit den Unterscheidungszeichen * f gesehen zu haben.

Sammlergruß, Werner
 
Cantus Am: 03.06.2023 23:55:01 Gelesen: 23998# 73 @  
Stephan hatte den folgenden Stempel in die Datenbank hochgeladen, aber hier nicht gezeigt; ich hole das heute nach.





Brief vom 25.2.1869, gelaufen von Bremen nach Lauban in Schlesien.

Viele Grüße
Ingo
 
Baber Am: 22.10.2023 21:40:05 Gelesen: 21092# 74 @  
Hatte Bremen 1946 959 Postämter?

Wenn die Nummer unten im Zweikreistempel die Postamtsnummer ist?



Gruß
Bernd
 
Jürgen Witkowski Am: 22.10.2023 22:05:26 Gelesen: 21087# 75 @  
@ Baber [#74]

Hallo Bernd,

im Stempel steht g 5 g.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Baber Am: 22.10.2023 22:18:51 Gelesen: 21082# 76 @  
@ Jürgen Witkowski [#75]

Hallo Jürgen,

danke für die Aufklärung. Ich habe das g als 9 gelesen.

Gruß
Bernd
 
Redfranko Am: 27.12.2023 15:55:12 Gelesen: 19983# 77 @  
@ westfale1953 [#25]

Und auch drei Jahre später war die Maschine noch in Nutzung, aber scheinbar hat der Zahn der Zeit ordentlich an ihr genagt. Ein Stempel vom 02.07.1947 mit BREMEN / * 1 *



Viele Grüße, Frank
 
Redfranko Am: 06.03.2024 18:01:24 Gelesen: 19334# 78 @  
Heute mal ein Ankunftstempel Bremen-Telegraphenamt vom 13.04.1937



Gruß, Frank
 
Redfranko Am: 09.04.2024 18:22:59 Gelesen: 18939# 79 @  
@ Baber [#74]

Zu dem Stempel "Bremen 5 gg" kann ich nun einen Abschlag vom 27.01.1934 anbieten:



Gruß, Frank
 
Cantus Am: 10.04.2024 02:07:28 Gelesen: 18914# 80 @  
Ich möchte euch heute einzelne Absenderfreistempel von Bremen vorstellen.

Die Firma Lohmann & Co besteht seit gut 100 Jahren; sie ist auf den Wollhandel spezialisiert [1]. Ein langjähriger Besitzer der Firma war Herbert Waldthausen, Mitglied der Familie Waldthausen [2].

Dazu ein Brief vom 1.3.1933, gelaufen mit AFS von Bremen nach Hamburg.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Waldthausen#Bekannte_Familienmitglieder
[2] https://www.welt.de/print-welt/article458411/Wollhandelsfirma-mit-eindrucksvoller-Geschichte.html
 
Cantus Am: 10.04.2024 02:30:17 Gelesen: 18913# 81 @  
@ Cantus [#80]

Die Firma J.G.Strothoff & Sohn in Bremen war eine der Firmen, die mit dem Kaffeehandel ihr Geld verdienten. Ich habe recht wenig dazu gefunden, nur das hier [1].

Dazu ein Brief, gelaufen am 23.9.1932 mit AFS von Bremen nach Mannheim.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://www.ca-collecting.com/shop/de/firmen-werbe-anstecknadeln-medaillen-prospekte/j-g-strothoff-sohn-bremen-6753.html
 
Cantus Am: 12.04.2024 03:27:02 Gelesen: 18829# 82 @  
Die Norddeutsche Kreditbank Aktiengesellschaft war eine Bremer Bank.

1973 erfolgte die Verschmelzung (Hauptaktionär war zu diesem Zeitpunkt mit 84 Prozent die Norddeutsche Landesbank) mit der Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt (kurz ADCA) und firmierte ab dann unter dem Namen ADCA-Bank AG Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt. 1983 wurde das Geldhaus von der Rabobank-Gruppe übernommen. Die 22 Filialen in Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst und Oldenburg wurden an verschiedene Kreditinstitute verkauft [1].

Dazu ein Brief, gelaufen am 6.4.1934 mit AFS von Bremen nach Berlin.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutsche_Kreditbank
 
Redfranko Am: 29.04.2024 19:03:18 Gelesen: 18350# 83 @  
Gerade in die Stempeldatenbank eingestellt:

BREMEN 5 / z mit der Werbung RLB / 1933-1938 / 5 Jahre Reichsluftschutzbund! 5 Jahre Einsatz für Deutschland vom 19.05.1938.



Gruß, Frank
 
Eilean Am: 20.09.2026 21:10:06 Gelesen: 1289# 84 @  


Eine Postkarte von Bremen nach München, mit einem schönen Vollstempel BREMEN / 1 / d vom 27. April 1990.
 
JoergH Am: 20.09.2026 22:34:29 Gelesen: 1279# 85 @  
@ Eilean [#84]

Hallo,

ich tippe auf 100 Jahre früher, also 1890.

Mit Sammlergruß
Jörg
 
bayern klassisch Am: 02.10.2026 08:46:40 Gelesen: 716# 86 @  
Liebe Freunde,





ein Portobrief aus Bremen vom 17.2.1855 war an die Baumwoll-Spinnerei Absam bei Hall in Tirol gerichtet und der Absender wollte für ihn nichts bezahlen. Die Aufgabepost von Thurn und Taxis in Bremen taxierte ihn wohl zuerst mit Rötel mit 15 Kreuzern Conventionsmünze, doch wurde dieses gestrichen und durch 12 Kr. CM in blauer Kreide korrekt ersetzt.

Der Laufweg dürfte gewesen sein (alles mit den jeweiligen Bahnposten) Hannover-Braunschweig-Magdeburg-Halle-Leipzig-Plauen-Bamberg-Nürnberg-Augsburg-München-Starnberg und dann mit der Kutsche nach - Überraschung! - Füssen, wo dekartiert wurde. Wer hätte das gedacht? Keine Stempel der anderen Poststellen, das kleine Füssen durfte/musste sich verewigen (6 Tage nach Aufgabe des Briefes in Bremen).

Am Folgetag, dem 24.2.1855 (ich hätte nur zu gerne gewußt, welches Wetter = Schneehöhe damals vorherrschend war) ging es über die nahe Grenze nach Innsbruck und noch am selben Tag ins nahe Hall.

Die 15 als Gebühr ist mir nicht erklärlich - vlt. war eine Leitung über die Schweiz angedacht (dann allerdings mit ganz anderer Routenführung).

TT Bremen belastet Hannover/Braunschweg, die Preußen, die Sachsen, die Bayern und letztlich diese Österreich. Nach Einkassierung der 12 Kr. CM überwies Österreich diese über die Briefkarte nach Bayern, Bayern diese nach Sachsen, Sachsen nach Preußen, Preußen nach Hannover/Braunschweig und diese an TT in Bremen. So einfach konnte das Leben damals sein.

Im Inhalt ging es um Baumwolle aus New Orleans - USA, aber das kann ja jeder selbst lesen.

LG von bayern klassisch
 

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