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Thema: Tagesstempel mit Zusätzen
Das Thema hat 488 Beiträge:
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volkimal Am: 17.03.2019 17:06:05 Gelesen: 4919# 464 @  
@ skribent [#463]

Hallo Franz,

natürlich wirst Du nicht lästig. Schön, dass Du weitere Informationen zum Stempel "König Ludwig" liefern konntest.

Interessant wäre jetzt noch die Frage, ob das Postamt 1) ursprünglich etwas mit der Zeche zu tun hatte oder 2) ob sich der Name immer nur auf den Ortsteil bezogen hat. Im zweiten Fall ist der Eintrag im Ritter [#430] falsch, im ersten Fall wäre er veraltet.

Die Antwort auf die Frage findet man vermutlich im Buch "Unsere Zeche König Ludwig" von der Arbeitsgruppe König Ludwig. Im Internet ist das Inhaltsverzeichnis zu finden. Dort gibt es auf Seite 120 die "Postgeschichtlichen Aufzeichnungen". Hat einer von euch zufällig dieses Buch?

Viele Grüße
Volkmar
 
skribent Am: 18.03.2019 08:54:51 Gelesen: 4879# 465 @  
@ volkimal [#464]

Hallo Volkmar,

das Buch befindet sich in meinem Bücherschrank und ich habe vorhin ab Seite 120 quergelesen.

Unwahrscheinlich interessant und dazu melde ich mich heute am Nachmittag.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 20.03.2019 11:16:37 Gelesen: 4810# 466 @  
Guten Morgen!

Zurück zu König Ludwig!

Die Gewerkschaft (steht für Kapitalgesellschaft) König Ludwig begann mit der Kohleförderung Mitte der 1870er Jahre und die Schächte in den Ortslagen Stillbrink, Schimmelsheide und einem Teil von Bruch erlebten ihre Blütezeit ab 1895. Gleichzeitig war aber auch die Bevölkerung gewachsen und entsprechend musste die Post sich neu organisieren. Auf der Bochumer Straße (früher B 51) wurde am Timmerbrink ein Postamt gebaut, das nach ein paar Jahren nicht mehr den Ansprüchen entsprach. Die Postboten mussten einfach zu weite Wege laufen und konnten somit nicht die tägliche Zustellung garantieren. Dann wurde ein neues Postamt gebaut, das aber noch weiter entfernt von den vielen neuen Siedlungen und den Zechen lag.



Stempel des Postamts Bruch in Recklinghausen, aus dem später Recklinghausen-Süd wurde.

Die Gewerkschaft König Ludwig stellte einen Antrag an die Post in Münster, auf dem Gelände der GKL ein Postbüro zu eröffnen, um den Postbetrieb für die Zeche und die Einwohner des Ortsteils KÖNIG LUDWIG zu erleichtern. Die Postverwaltung Münster stand dem Ansinnen nicht entgegen stellte aber die Bedingung, dass sämtliche Kosten, die in diesem Zusammenhang entstehen würden, von der GKL zu tragen sind. Die komplett ablehnte!

Die Post selbst hatte nun ein Interesse entwickelt, die Zustellbezirke etc. zu verkleinern durch Einrichtung neuer Bezirke. Am 9.Mai 1899 schreibt die Recklinghäuser Zeitung, dass das Reichspostamt die Genehmigung erteilt hatte, in König Ludwig ein Postamt III Klasse mit der Bezeichnung KÖNIG LUDWIG zu errichten, in unmittelbarer Nähe der Zeche. Eingerichtet wurde das neue Postamt im Crummenerl'schen Haus in der König Ludwig-/Ecke Schulstraße, das für 5 Jahre gemietet wurde. Zu dieser Miete leistete die GKL einen Zuschuss, dessen Zahlung auf 5 Jahre begrenzt wurde.

Am 1. April 1899 nahm das Postamt RECKLINGHAUSEN-SÜD - KÖNIG LUDWIG seine Arbeit auf. Von Anfang an war man sich einig, dass es sich nur um eine Zwischenlösung handeln konnte, denn die Stadtteile mit den Zechen wuchsen unaufhaltsam. Im Zuge der Errichtung von kleinen bescheiden Häuschen für die Bergarbeiter errichtete die GKL auch ein Gebäude an der König-Ludwig- Ecke Overbergstraße. Dieses wurde nach Ablauf der 5 Jahre der Post gegen Mietzahlung überlassen. Die Post bezog dieses Gebäude am 1. Juli 1904 und von 1913 ist zu erwähnen, dass es dort 11 Dienstposten gab, nämlich den Amtsvorsteher, 2 Gehilfen und 8 Briefträger. Und 1920 hatte das Postamt bereits einen Fernschreiber.

Und damit enden die Eintragungen zur Post KÖNIG LUDWIG im Buch UNSERE ZECHE KÖNIG LUDWIG.

MfG >Franz<
 
volkimal Am: 20.03.2019 17:34:32 Gelesen: 4783# 467 @  
@ skribent [#466]

Hallo Franz,

das ist wirklich interessant. Vielen Dank für die Zusammenfassung zur Geschichte des Postamtes.

Vermutlich kommt der Eintrag im Ritter daher, dass das Postamt zunächst in unmittelbarer Nähe und unter Kostenbeteiligung der Zeche König Ludwig entstanden ist.

Allerdings kann ich die Ecke König Ludwig-Straße/Schulstraße bei Maps nicht zuordnen. Dort kreuzen sich die beiden Straßen nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
skribent Am: 20.03.2019 18:00:17 Gelesen: 4772# 468 @  
@ volkimal [#467]

Hallo Volker,

die "unmittelbare" Nähe betrug immerhin 800 - 850 m.

Die Schulstraße kannst Du auch nicht bei Google finden, denn sie heißt seit "ewigen" Zeiten Overbergstraße.

Und die Post war von der Ecke ca. 15 m entfernt. An der Ecke war auch eine Straßenbahnhaltestelle der Linie 5, die früher Postsäcke aus Recklinghausen 1 mitgebracht haben soll.

MfG >Franz<
 
Altmerker Am: 27.03.2019 22:06:21 Gelesen: 4425# 469 @  


Passt dieses Nord im Stempel von Egeln in die Kategorie?

Gruß
Uwe
 
Christoph 1 Am: 27.03.2019 23:13:01 Gelesen: 4410# 470 @  
@ Altmerker [#469]

Hallo Uwe,

das passt m.E. nicht so ganz hier rein. Egeln-Nord ist einfach nur der Name eines Stadtteils von Egeln. Und Stadtteilnamen in Stempeln sind ja eher nicht so besonders selten.

Bei wikipedia findet sich folgender Hinweis [1]: Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Bleckendorf eingegliedert. Dort wurde er zum Stadtteil Egeln-Nord.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Egeln#Geschichte
 
Christoph 1 Am: 27.03.2019 23:33:10 Gelesen: 4405# 471 @  
@ Journalist [#458]

Hallo Jürgen,

ich würde sagen, das ist ein Tagesstempel mit Zusatz.

Viele Grüße
Christoph
 
filunski Am: 28.03.2019 22:41:57 Gelesen: 4345# 472 @  
@ Journalist [#458]
@ Christoph 1 [#471]

Guten Abend Jürgen und Christoph,

bei diesen Stempeln ist es nicht immer so einfach gleich festzustellen ob es wirklich ein Tagesstempel oder etwa doch ein Sonder-/Gelegenheitsstempel ist. Zumal wenn er wie dieser von Stempelform und -größe her genau den damals üblichen Tagesstempeln entspricht und im Stempeltext keine Hinweise auf eine spezielle Veranstaltung erkennbar sind.

Zu denken gab mir hier (nachdem ich durch Christophs Erwiderung auf die Frage ob Tagesstempel oder nicht, darauf aufmerksam wurde) der Adressat des Belegs, Kurt Zirkenbach. Der war ein recht emsiger Stempelsammler jener Zeit und verwendete dafür ja wie zu sehen sogar eigene vorgedruckte Postkarten. Ein Blick in den Bochmann gibt mehr Auskunft dazu. Dort ist dieser Stempel als Gelegenheitsstempel aufgeführt. Er war lediglich in zwei Jahren für jeweils nur ein paar Tage, wohl für eine spezielle Segelflugveranstaltung im Einsatz. Ein Postamt oder eine Poststelle gab es dort anscheinend nicht. Somit halte ich Bochmanns Einordnung als Gelegenheitsstempel durchaus für gerechtfertigt.

Auch solche Stempel hier zu zeigen und nach der genauen Einordnung zu fragen ist aber durchaus richtig und hilft uns allen weiter, besonders in diesem Fall, da im Bochmann selbst keine Abbildung vorhanden ist. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Christoph 1 Am: 28.03.2019 23:56:44 Gelesen: 4324# 473 @  
@ filunski [#472]

Vielen Dank für die Richtigstellung, Peter! Bei mir war das eher so eine Einschätzung "aus dem Bauch heraus". Sieht ja auch tatsächlich nicht wie ein Sonderstempel aus.

Aber auf diese Art hat wenigstens Jürgen durch meine falsche Antwort doch noch eine korrekte Erklärung bekommen - und das ist doch gut!

Viele Grüße
Christoph, der dann wohl doch mal über den Kauf der Bochmänner nachdenken muss.
 
Journalist Am: 17.04.2019 21:18:05 Gelesen: 3367# 474 @  
@ filunski [#472]
@ Christoph 1 [#473]

Hallo Peter und Christoph,

zuerst danke für die interessanten Ergänzungen zu meinen unter [#458] gezeigten Stempel "Dülmen Segelflugplatz".

Nun aber gleich noch ergänzend zwei Stempel mit Zusatz aus aktueller Post (Kopieneingang) - es handelt sich zum einen um den Tagesstempel "01987 Schwarzheide 10" mit dem Zusatz "ZSP" mit dem relativ aktuellen Datum 11.04.2019 - es leben also diesbezüglich noch der eine oder andere Stempel dieser Art. :-)



Der obige Stempel dürfte eventuell hier neu sein - der folgende wurde zwar schon hier gezeigt da er aber auch noch mit fast aktuellen Datum "11.04.2019" existiert, wollte ich ihn ergänzend hier zeigen - es handelt sich um 01069 Dresden mit dem Zusatz "aZSP"



Somit kann man festhalten, das dieser Stempel derzeit noch vereinzelt genutzt wird.

Viele Grüße Jürgen
 
Altmerker Am: 18.04.2019 10:06:33 Gelesen: 3302# 475 @  
Ich denke, der Stempel passt in diese Kategorie. Ich vermute, der Stempel wurde auf den Karten der Touristen abgeschlagen, die auf dem Denkmal waren. Oder ist es nur ein Zusatz dass (Bad) Frankenhausen an diesem Gebirge liegt?

Gruß
Uwe


 
Stempelfreund Am: 18.04.2019 16:06:56 Gelesen: 3228# 476 @  
Hallo,

heute kann ich den Stempel der Brief-Aufklärungsstelle im Briefpostamt II Berlin von 1926 zeigen. Das Postamt W 9 wird angemahnt die Sacktaschen zurück zu senden. Ich nehme an, dass dieser Stempel in der Regel nur für interne Kommunikation verwendet wurde.


 
Journalist Am: 29.04.2019 19:22:53 Gelesen: 2512# 477 @  
@ filunski [#138]

Hallo Peter und an alle,

dieser Tage habe ich einen weiteren relativ neuen Stempel von Schildau aus dem Jahr 1993 gefunden - hier allerdings noch mit DDR-PLZ 7295.



Am 29.4.1993 - kurz vor der Einführung der fünfstelligen PLZ gab es noch den Tagesstempel mit dem Zusatz "Gneisenaustadt" Schildau - hier 29.4.93.

Viele Grüße Jürgen
 
Uwe Seif Am: 01.05.2019 17:31:28 Gelesen: 2350# 478 @  
@ Journalist [#477]

Hallo,

den Zusatz "Gneisenaustadt" gab´s auch noch bei den fünfstelligen PLZ-Stempeln!

Gruß Uwe Seif
 
Journalist Am: 12.05.2019 16:48:17 Gelesen: 1772# 479 @  
@ Uwe Seif [#478]

Hallo Herr Seif,

danke für die ergänzende Info - anbei nun aber heute auch noch gleich ein weiterer Stempel aus Leipzig mit dem Zusatz "FMA" für Fernmeldeamt - er war auf einem Eilbrief aus Berlin nach Leipzig aus dem Jahr 1952



Viele Grüße Jürgen
 
volkimal Am: 14.05.2019 15:34:45 Gelesen: 1532# 480 @  
Hallo zusammen,

heute zeige ich einen Eilbrief von Wien, der vermutlich nach Dissen am Teutoburger Wald ging:



Neben den Einzeilern und dem Ankunftsstempel aus Dissen sieht man einen Stempel der Auslandstelle in Frankfurt (Main):



Viele Grüße
Volkmar
 
Journalist Am: 14.05.2019 17:42:54 Gelesen: 1506# 481 @  
Hallo an alle,

heute möchte ich einen Tagesstempel aus einem Postsparbuch von 1954 zeigen:



Es handelt sich um (3) Ostseebad Graal vom 8.7.1954 mit dem Zusatz "Ostseebad".

Viele Grüße Jürgen
 
filunski Am: 14.05.2019 19:42:01 Gelesen: 1492# 482 @  
@ Journalist [#481]

Hallo Jürgen,

danke fürs Zeigen! ;-)

Aus dem Ostseebad Graal wurde später und bis heute noch das Ostseebad Graal-Müritz. Zu DDR Zeiten gab es dort auch noch ein Saisonpostamt auf dem Zeltplatz:



Interessant an deinem Stempel, dass die Gebietsleitzahl noch nicht auf (3a) korrigiert wurde.

Viele Grüße,
Peter
 
filunski Am: 15.05.2019 23:03:34 Gelesen: 1337# 483 @  
Hallo zusammen,

ich knüpfe gleich nochmal an die "Seebad-Zusätze" an. Insbesondere aus dem Bereich der ehemaligen DDR ist der Zusatz "Ostseebad", der ja oft auch offizieller Zusatz zum Ortsnamen ist und war, recht häufig zu finden.

Aber Seebäder gab und gibt es auch an der Nordsee, nur bekamen sie dort nicht sehr oft auch einen Platz im Tagesstempel, außer, z.B. hier in St. Peter Ording:



Viele Grüße,
Peter
 
epem7081 Am: 16.05.2019 09:02:55 Gelesen: 1263# 484 @  
Hallo Stempelfreaks,

bei diesem Stempel könnte man fast sagen: Er besteht nur aus Zusatz, da keine Ortsangabe im Stempelkopf erscheint. Der abgebildete Stempel stammt übrigens von der Rückseite des Briefes von 1938, den ich hier zusätzlich komplett einstelle. Hier findet man auf der Vorderseite weitere dieser Stempelabschläge des SCHWEIZ.AUTOMOBIL-POSTBUREAU. Mir gefällt außerdem die Frankatur hier passend zum Thema.

Nach Absender und Adressat zu urteilen, ist dieser Brief wohl innerhalb von Basel befördert worden. Ob der Stempel BASEL Aeschenplatz so etwas wie eine Annahmestelle signalisiert ist mir nicht bekannt. Vielleicht kann dies ein Experte klären?



Allen gute Fahrt durch die Welt der postalischen Zusätze
wünscht Edwin
 
Journalist Am: 17.05.2019 10:19:52 Gelesen: 1092# 485 @  
Hallo an alle Leser dieser Rubrik,

der folgende Stempel hat als Zusatz und speziellen Unterscheitungsbuchstaben "ZSP":



In einer anderen Rubrik habe ich auch gefragt, ob es sich hier tatsächlich um einen Maschinenstempel handeln könnte, den diese sind mir mit so einem Unterscheidungsbuchstaben so gut wie unbekannt.

Kann jemand denn eventuell näheres zu diesem Stempel sagen z.B. wo wird er geführt, seit wann ist er bekannt ?

Viele Grüße Jürgen
 
volkimal Am: 17.05.2019 11:29:55 Gelesen: 1083# 486 @  
@ Journalist [#485]

Hallo Jürgen,

ZSP bedeutet Zustellstützpunkt. Mit der Welle gibt es Handrollstempel mit dem Zusatz ZSP in verschiedenen Zustellstützpunkten.

Ein Maschinenstempel mit Welle ist mir nicht bekannt, es gibt aber Maschinenstempel mit Werbeeinsätzen und der Abkürzung ZSPL = Zustellstützpunkt mit Leitfunktion.

In der Datenbank sind einige Beispiele zu finden:

https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1078

Viele Grüße
Volkmar
 
epem7081 Am: 18.05.2019 00:03:40 Gelesen: 990# 487 @  
Inzwischen konnte ich die von mir in [#484] aufgeworfene Frage nach der Bedeutung des roten Stempels BASEL Aeschenplatz dank eines alten Zeitungsartikels - gefunden natürlich durch googeln - klären.

1937 | Automobil-Postbüro. «Das 1. Schweizerische Automobil-Postbureau, das schon in einer Reihe von Städten und grösseren Ortschaften seine Anziehungskraft auf das Publikum ausströmte, wird nun nächsten Mittwoch auch in Buchs zur Benützung auf dem Rathausplatz aufgestellt sein. Da die dort aufgegebenen Sendungen mit besonderen Stempeln versehen werden, erhalten die betreffenden Marken eine gewissen Sammlerwert und ist daher anzunehmen, dass das Auto- Postbureau auch in Buchs ein gute Frequenz aufweisen wird.» Quelle: W&O 09.08.1937



Gruß
Edwin
 
Stempelfreund Am: 25.05.2019 18:08:26 Gelesen: 79# 488 @  
Guten Abend,

heute kann ich mal wieder einen besonderen Stempel zeigen. Berghotel Predigtstuhl, welches zu Bad Reichenhall gehört.



Viele Grüße vom Stempelfreund
 

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