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Thema: Vorphilatelie: Schnörkelbriefe und andere Belege aus der Vorphilazeit
Das Thema hat 255 Beiträge:
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Filigrana Am: 14.09.2016 14:13:58 Gelesen: 148652# 206 @  
Max,

kannst du mir bitte näher erläutern was ich unter "Anglisierung vieler Symbole" verstehen soll?

Es ist ein sehr lange Weg von 12 bis 19 Jahrhundert.

http://fraenkische-wappenrolle.kleeberg.biz/e/e005.html

Welcher Zeitraum und Namen verfolgst du hier?

LG A
 
Filigrana Am: 14.09.2016 14:42:15 Gelesen: 148644# 207 @  
Max78 Am: 14.09.2016 14:45:12 Gelesen: 148643# 208 @  
@ Filigrana [#206]

Hallo Adriana,

damit meinte ich die Einflüsse des Königreich England auf Sprache und Symbolik auf deutschem Gebiet, eine gewisse "Modeerscheinung" Ende des 19. Jahrhunderts.

Das Dokument stammt aus dem Jahre 1881 und wurde von Wilhelm v.u.z. Egloffstein (aus Magdeburg) an seine Frau Elisabeth v.u.z. Egloffstein (geb. von Rotenhan) ins Frankenland gesendet. Ich fragte mich damals, ob man den Briefkopf selbst auf's Papier brachte, oder ob es im Auftrag vom Papierhersteller gemacht wurde. "Immota Fides" war mitunter Wahlspruch des Hausordens Heinrich des Löwens, beheimatet in Braunschweig (Orden seit 1834). Da Braunschweig nicht so weit von Magdeburg entfernt liegt, dachte ich, dass das Papier eventuell von dort aus geliefert wurde.

Ich dachte, dass Du vielleicht erklären könntest, was der Ring (Gürtel?) zu bedeuten hat, da ich dieses Symbol nicht einordnen kann und den Ursprung in England vermute.

Aber vielleicht hat das doch zu wenig mit Philatelie zu tun. :-)

Auf jeden Fall herzlichen Dank für die Links, mit Grüßen Max
 
Filigrana Am: 14.09.2016 15:17:25 Gelesen: 148632# 209 @  
Max,

ich müsste mich hier in diese adligen Familien und auch Historie reinlesen dir besser helfen können, tut mir leid ist kaum möglich. Schreibe dir aber gern wie ich hier vorgehen würde.

Briefkopf – Der Schreiber könnte dieses Papier um die Ecke kaufen, das Papier könnte in ganz entfernter Auslandsfabrik hergestellt worden sein, er stempelt selbst (sehr wahrscheinlich!) oder gibt einen Auftrag bei der Druckerei. Nur mit einem Exemplar kaum möglich zum rausfinden.

Ring – kann ich nicht behilflich sein ob ein Zugsamenhang mit England hier ist. Da habe ich 0 am Wissen, womit ich mich gern beschäftige ist vor dem 18Jh überwiegend.

Inschrift und Krone – eine Zugehörigkeit auf jedem Fall. Zähle die Zacken und Perlen, dies ist weiterführend zur wem.

LG A
 
Max78 Am: 14.09.2016 15:24:33 Gelesen: 148629# 210 @  
@ Filigrana [#209]

Vielen Dank, damit hast Du mir geholfen: 7 Zacken, 7 Perlen = Freiherrenkrone (Rangkrone).

Das passt und ich hatte keine Ahnung, dass es solche Rangkronen gab, danke Dir!
 
Filigrana Am: 14.09.2016 15:52:54 Gelesen: 148624# 211 @  
@ Max78 [#208]

Gern geschehen.

Meine Bemerkung noch zur diesem Teil aus deinem Beitrag

„aber vielleicht hat das doch zu wenig mit Philatelie zu tun :-)“

Warum sich nur auf Briefmarken oder Stemple Kataloge beschränken? :-)

Ich würde beispielsweise nie mein Sammelgebiet/Kaufmanns Korrespondenz zur meine Zufriedenheit so verstehen können und sammeln wie heute, wenn ich nur auf philatelistischen Quellen greifen würde. Ohne historische Literatur, Internet und Archiv Recherchen zur Schriftkunde, Siegelkunde, Geldwesen und und ...

LG A


 
Marcel Am: 14.09.2016 17:29:29 Gelesen: 148609# 212 @  
@ Max78 [#199]

Hallo Max!

Der Schreiber will den Kantor (Pfarrer) Dr. Bliedner aus Pfarrkeßlar nicht in Ruhla, sondern in Kahla (ca. 5km von mir entfernt) treffen. Er schreibt er macht Quartier im "Gasthof zum Löwen", der heutige historische Gasthof und Pension "Zum Stadttor". [1]

Pfarrkeßlar war bis 1907 der Wohnort der Pfarrer des Kirchspiels Pfarrkeßlar/Drößnitz bei Blankenhain. Also viele wohnen auch heute noch nicht dort. [2]

Dein Empfänger Dr. Bliedner ist der Vater des Schriftsteller, Botaniker und Schulbuchautor Arno Bliedner (* 17.10.1848 in Pfarrkeßlar - † 1931 in Eisenach). Dieser war Schulrat,- direktor in Eisenach, erforschte die Flora rund um Eisenach, gab Schulbücher für höhere Lehranstalten heraus und hatte mir bekannt 3 Söhne (2 sind im 1. WK gefallen - Otto und Arno jun., der andere war ebenfalls Oberlehrer und Direktor namens Ernst).

schöne Grüße aus Orlamünde
Marcel

[1] http://www.hotel-stadttor.de/html/12.htm
[2] https://pfarrkesslar.wordpress.com/historie/
 
Max78 Am: 14.09.2016 17:45:40 Gelesen: 148606# 213 @  
Hallo Marcel,

du hast natürlich recht und ich danke Dir für die weiteren Infos. Und was gibt es schon besseres, als Menschen, die sich in Ihrer Heimat auskennen.

herzliche Grüße und Dank Max
 
Cantus Am: 30.11.2016 18:49:23 Gelesen: 144325# 214 @  
Der folgende Beleg soll aus dem Jahr 1780 stammen. Er war an eine Adresse in Bromberg gerichtet und mit einem adeligen Siegel verschlossen. Leider kann ich die Schrift nicht lesen.



Viele Grüße
Ingo
 
bayern klassisch Am: 30.11.2016 20:03:47 Gelesen: 144313# 215 @  
@ Cantus [#214]

Hallo Ingo,

der Scan ist etwas klein geraten, aber ich will es mal versuchen:

Denen Vesten und Hoch Gelahrten Unseren Lieb Gethreuen zur Westpreusisch Cammer Deputirten verordnet Oberpräsident Doctoren und Räthen zu Bromberg

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Merlinico Am: 28.12.2016 17:59:55 Gelesen: 141441# 216 @  
Hallo,

habe mit großem Interesse die Beiträge zum Thema Schnörkelbrief gelesen. Ich habe auch noch so ein altes Teil. Das einzige was ich gerade noch entziffern kann ist das Datum: 1784.

Vielleicht kann mir jemand wenigstens den Absender und Empfänger entziffern ? Danke im Voraus.


 
Saguarojo Am: 28.12.2016 19:16:20 Gelesen: 141414# 217 @  
@ Merlinico [#216]

Das Datum ist der 31. März 1784

Gruß
Joachim
 
volkimal Am: 28.12.2016 19:40:32 Gelesen: 141406# 218 @  
@ Merlinico [#216]

Bei der Anschrift kann ich einiges lesen:

Currende
An ??? ???
Herren Schulmeister
Im
Voigtsdorff, Seyffershau, ??-
??, Schreiberhau,
Hermsdorff, ?iersdorff, Sey-
dorff

currende = lat. eilen, laufen, rennen
Voigtsdorff = Wójtowice (deutsch: Voigtsdorf)
Seyffershau = Kopaniec (deutsch Seifershau)
Schreiberhau = Szklarska Poręba (deutsch Schreiberhau)
Hermsdorff = Sobięcin (deutsch Hermsdorf)
Seydorff = Sosnówka (deutsch Seidorf)

Alle Orte liegen in Niederschlesien.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 28.12.2016 20:02:15 Gelesen: 141398# 219 @  
Hallo,

ich habe gerade das Verzeichnis mit allen Ortsnamen aus Schlesien in deutscher und polnischer Sprache entdeckt: http://www.genealogienetz.de/reg/SCI/orte-d.html

Damit konnte ich einen weiteren Ort entziffern. Insgesamt ergibt sich jetzt:

Currende
An ??? ???
Herren Schulmeister
Im
Voigtsdorff, Seyffershau, Kay-
serswalde, Schreiberhau,
Hermsdorff, ?iersdorff, Sey-
Dorff

Kayserswalde = Lasówka (deutsch Kaiserswalde)
Im Verzeichnis gibt neun Orte namens Giersdorf. Der erste Buchstabe swieht mir aber nicht wie ein "G" aus. Andere Orte mit "?iersdorf" sind im Verzeichnis nicht aufgeführt.

Zum Schreiber des Briefes: Unterschrieben hat
Ergebenster Loegau
Archidiaconus

Viele Grüße
Volkmar
 
helfried Am: 28.12.2016 20:25:22 Gelesen: 141387# 220 @  
Hallo,

in den vorausgegangen Erklärungen ist eigentlich das Meiste enthalten. Der Absendeort neben dem Datum ist Liegnitz. Ehemals eine Stadt und ein Landkreis in Schlesien. Unter Currende oder Kurrende verstand man wohl früher eine Stufe oder
Abteilung eines kirchlichen Chores.

Viele Grüße, Helfried
 
bignell Am: 28.12.2016 23:03:27 Gelesen: 141371# 221 @  
@ helfried [#220]

Hallo Helfried,

eine Currende ist ein Rundschreiben [1] meist amtlicher Natur, eine Verlautbarung.



Lg, harald

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rundschreiben
 
volkimal Am: 02.04.2017 14:00:48 Gelesen: 136905# 222 @  
Hallo zusammen,

vor langer Zeit konnte ich verschiedene Vorphilabriefe erwerben. Mehrere gingen an die Familie von Gemmingen. Bisher habe ich einen Wertbrief (http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=111061#M36 ) und einen Auslagenbrief gezeigt (http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=40003#M28 ). Hier kommt das dritte Exemplar:



Bei diesem Einschreibebrief vom 12. Juni 1818 lese ich folgendes:

Sr Hochwohlgeboren
des Freiherrn Otto von Gemmingen
dermaligen Aeltesten der Familie von Gemmingen
Bürger Linie
zu Heilbronn

gegen Postschein
abzugeben an Herrn
Hofrath Schreiber
zu Heilbronn


Ist der Brief entsprechend dieses Vermerkes mit einem "Einschreiben mit Rückschein" vergleichbar oder ist es nur ein Hinweis darauf, wer den Brief anstelle des Freiherrn empfangen soll?

Taxvermerke: 9 / 15 (durchgestrichen) bzw. 24. Welche Währung galt damals in Bayern bzw. Württemberg? Wer hat eigentlich die "9" notiert? Es sieht fast so aus wie die Tinte der Anschrift.

Die beiden Stempel OETTINGEN R3 und CHARGÉ sind leider kaum zu erkennen.

Unklar ist mir das Kürzel oben rechts. Außerdem verstehe ich den Hinweis "Bürger Linie" nicht.

Bei Wikipedia heißt es im Beitrag zum Adelsgeschlecht Gemmingen: "Viele Angehörige des Zweigs Fürfeld haben bereits im 19. Jahrhundert in bürgerliche Familien geheiratet, während in allen anderen Zweigen Heiraten in Adelsfamilien bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts überwogen." Das Schreiben geht doch an den Freiherrn Otto von Gemmingen. Ob dieser mit "Otto Heinrich von Gemmingen-Hornberg" (https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Heinrich_von_Gemmingen-Hornberg ) identisch ist, weiß ich nicht.



Auf der Rückseite ist ein Papiersiegel. Wenn ich es richtig Lese kommt es von der Domainen Kanzley ??? in Oettingen. Vom dreiseitigen Text zeige ich die erste Seite mit dem Datum.

Viele Grüße
Volkmar
 
Martinus Am: 02.04.2017 14:20:23 Gelesen: 136901# 223 @  
Einfach ein kleiner Tipp von mir: Haltet doch mal die Briefe ins Licht - findet ihr da ein Wasserzeichen?

Wäre nett auch darüber zu lesen! Danke!
 
volkimal Am: 02.04.2017 14:42:56 Gelesen: 136894# 224 @  
@ Martinus [#223]

Hallo Martinus,

das mache ich bei allen Vorphilabriefen. Hier ist das Wasserzeichen des Briefes aus Oettingen:



Zwei Hunde (?) und dazwischen ein Wappen. Auf der anderen Seite des Briefes die Buchstaben JAB. Beim "J" bin ich mir nicht sicher. Kannst Du etwas zu dem Wasserzeichen sagen? Ich habe keine Ahnung.

Viele Grüße
Volkmar
 
Marcel Am: 02.04.2017 20:04:38 Gelesen: 136845# 225 @  
@ volkimal [#222] [#224]

Hallo Volkmar!

Einen sehr schönen Brief zeigst Du. Das Wappen ist derer von Oettingen-Spielberg und Oettingen-Wallerstein. Es handelt sich um eines der ältesten Adelsgeschlechter. Da der Brief aus Oettingen stammt ist wohl Oettingen-Spielberg mit Sitz auf Schloß Oettingen maßgebend. Das JAB-Wasserzeichen könnte Johann Alois III. gehören, wobei mir das B. hier für etwas anderes steht (dritter Vornahme oder Ähnliches - müßte man noch recherchieren).

Dir ist der Begriff "Bürger-Linie" nicht ganz klar! Hierzu bedarf es der Geschichte derer von Gemmingen, die weit zurück reicht. Dazu Wikipedia:

Die Familie der Freiherren von Gemmingen trägt ihren Namen nach dem Dorf Gemmingen im Kraichgau, einer alten alemannischen Siedlung. Die Herkunft der Familie liegt im Dunkeln. Aus dem 9. bis 12. Jahrhundert gibt es einzelne urkundliche Nennungen, die aber noch keine genealogischen Aussagen erlauben; einigermaßen verlässlich wird dies erst nach der Stauferzeit möglich.[1] Die verschiedenen Stämme und Seitenlinien werden auf Hans von Gemmingen (erw. 1259) zurückgeführt. Sein Sohn war wohl Albrecht von Gemmingen, der in Urkunden 1268 und 1277 als Siegler beziehungsweise Zeuge erscheint. Im 14. Jahrhundert teilte sich der von ihm ausgehende Stamm in zwei Stämme: Aus dem Stamm A gingen die Linien Gemmingen-Guttenberg und Gemmingen-Steinegg hervor. Aus dem Stamm B, auch Ältere Bürger Linie genannt, zweigten im 15. Jahrhundert unter den Söhnen Eberhards des Tauben († 1479) die Linien Neckarzimmern-Bürg und Gemmingen-Michelfeld ab. Dieser jüngere Stamm der Familie nennt sich ab 1612 – seit dem Erwerb der Burg Hornberg am Neckar – von Gemmingen-Hornberg.

Es sieht demnach ganz so aus, als sei dein Otto von Gemmingen eben dieser Otto Heinrich von Gemmingen-Hornberg - bestätigt deine Vermutung.

schöne Grüße
Marcel

https://de.wikipedia.org/wiki/Oettingen_%28fr%C3%A4nkisch-schw%C3%A4bisches_Adelsgeschlecht%29
http://oettinger-forstwasser.org/frame_ge.htm
http://www.almanachdegotha.org/id89.html
 
volkimal Am: 02.04.2017 20:31:55 Gelesen: 136833# 226 @  
@ Marcel [#225]

Hallo Marcel,

toll, was Du alles zu dem Brief bzw. zu der Familie von Gemmingen herausgefunden hast. Vielen Dank dafür.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 30.04.2017 11:47:08 Gelesen: 134372# 227 @  
Hallo zusammen,

heute habe ich eine Frage zu einem Zeichen auf dem Brief, dass mir nicht ganz klar ist:



Das Zeichen sieht aus wie eine liegende „3“. Ich weiß nur nicht, ob es sich wirklich um eine 3 handelt.

Der erste Brief ist vom 16.05.1763 und geht von Mainz nach Heilbronn.

Der zweite Brief vom 31.07.1802 geht nach Widdern bei Heilbronn. Hier die Ortsangabe, bei der ich nicht sicher bin, ob es sich um Wetzlar (ohne t geschrieben) handelt.



In den nächsten Beiträgen werde ich die Briefe noch etwas genauer vorstellen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 30.04.2017 14:20:55 Gelesen: 134347# 228 @  
Hallo zusammen,

hiermit möchte ich den ersten Brief vom 16.05.1763 von Mainz nach Heilbronn vorstellen:



A Monsieur
Monsieur Kießling
Licentié en Droits, A Consulent
de la Noblesse Immediate du louable
Canton Creichgau en Suabe
A Heilbron

Hier meine Übersetzung, die aber noch verbesserungswürdig ist:

An Herrn Herrn Kießling
Lizenz der Rechte als Berater des Adels unverzüglich an den lobenswerten Kanton Kraichgau in Schwaben
in Heilbronn

Zwei Worte sind Niederländisch: Licentié = Lizenz, Consulent = Berater

Der Brief trägt unten links einen Blindabdruck eines Thurn und Taxis Stempels DE MAYENCE (Mainz).



Das Siegel auf der Rückseite ist nicht zu erkennen. Allerdings ist der Text erhalten, wenn auch zum Teil schlecht lesbar. Außerdem hat das Papier ein nettes Wasserzeichen.



Im Wappen des Siegels könnte ein evtl. wabenförmiges Muster sein. Es ist aber kaum zu erkennen. Das Wasserzeichen ist eine Lilie im Blätterkranz. (Zum Beispiel in den Wappen von Wiesbaden, Darmstadt und Warburg sind Lilien enthalten.) Die Buchstaben auf der anderen Seite sind leider auch kaum zu erkennen.

Hier noch der Text des Briefes. Er hat wieder etwas mit der Familie von Gemmingen zu tun.



Viele Grüße
Volkmar
 
philast Am: 30.04.2017 18:28:27 Gelesen: 134310# 229 @  
Hallo,

folgender vorphilatelistischer Brief ist mir vor ein paar Tagen in die Hände gefallen:

Von der kaiserlich, königlichen Regierung in Wien vom 30.Juni 1777, also zu Zeiten Maria Theresias. Der Brief ging an den Pfarrer zu Perchtoldsdorf unweit von Wien. Unterschrieben hat wohl Franz von Hartenfels, die zweite Unterschrift kann ich nicht deuten.

Zum Inhalt des Schreibens habe ich ebenfalls keine Vorstellung. Das Papier enthält auch einige Wasserzeichen, linke Blatthälfte mittig die Buchstaben 'STW', unten die Zahlen '35', rechte Blatthälte eine Figur 'Ritter mit Schwert der etwas in der Hand hält'.

Vielleicht kann im Forum noch jemand etwas mehr zum Inhalt/Hintergrund des Briefes sagen.



Grüße
philast
 
bayern klassisch Am: 30.04.2017 19:20:30 Gelesen: 134295# 230 @  
@ volkimal [#227]

Hallo Volkmar,

Wetzlar ist richtig.

Was du als liegende 3 siehst, ist in Wirklichkeit eine 10 (also 10 Kreuzer), die als Ligatur geschrieben wurde.

Liebe Grüsse,
Ralph
 

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