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Thema: Ganzsachen: Guatemala
Fips002 Am: 29.06.2015 11:48:53 Gelesen: 9229# 1 @  
Ganzsachen Umschläge, Streifbänder und Postkarten wurden ab 1875 und Kartenbriefe ab 1896 verausgabt. Die Währung war bis 1881 1 Peso = 8 Reales, danach 1 Peso = 100 Centavos.

Heute zeige ich die Postkarte Nr.3, Ausgabe 1890, Wertstempel mit Wappen und Ziffer rechts. Die Postkarte lief von Guatemala 14. Oktober 1891, über New York nach Detmold, Ankunft am 8. November 1891.

Für die Karte wurde Nachgebühr verlangt, da die Postkarte, Wertziffer 3 Centavos in blau, nur fürs Inland vorgesehen war.

Gruß Dieter


 
Fips002 Am: 30.06.2015 21:32:11 Gelesen: 9173# 2 @  
Heute zeige ich die Ganzsachen Postkarte der Ausstellungs-Ausgabe 1897, Kat.Nr. 8. Der Wertstempel zu 3 Centavo, schwarz auf orange, zeigt im Querrechteck das Präsidentenbildnis und Wappen im kleinen Eirunden. Diese Postkarte wurde im Inlandverkehr benutzt. Für den Auslandverkehr wurden die Postkarten mit 3 Centavo schwarz auf blau verwendet.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 04.07.2015 20:22:28 Gelesen: 9108# 3 @  
Die Ganzsachen Umschläge mit Freiheitskopf im Eirund, Kat.Nr. 1a, 1/2 Real und Kat.Nr. 3a, 2 Real, wurden 1875 ausgegeben.

Gruß Dieter


 
Cantus Am: 05.07.2015 03:06:42 Gelesen: 9093# 4 @  
@ Fips002 [#1]

Hallo Dieter,

eine schöne P3 zeigst du da.

Ich habe mal in meinem Higgings & Gage nachgeschaut, danach wurden in Guatemala die letzten beiden Ganzsachen im Jahr 1935 verausgabt. Warum danach die Ganzsachenproduktion eingestellt worden war ist leider im Katalog nicht vermerkt.

Viele Grüße
Ingo
 
Fips002 Am: 06.07.2015 16:19:14 Gelesen: 9050# 5 @  
@ Cantus [#4]

Hallo Ingo,

warum ab 1935 keine Ganzsachen verausgabt wurden, sind auch mir die Ursachen nicht bekannt.

Heute zeige ich den Ganzsachen Umschlag, Kat. Nr.5, Ausgabe 1890 zu 10 Centavo,
gestempelt am 13.Januar 1897 in Recibida/Guatemala, Ankunftstempel Berlin 8.2.97.

Gruß Dieter


 
stampmix Am: 06.07.2015 18:51:19 Gelesen: 9028# 6 @  
Hallo zusammen,

dann möchte ich eine Ganzsache aus 1895 beisteuern, zu der ich mir das Porto überhaupt nicht erklären kann.

Ganzsachenkarte 1 Centavo (H&G #6) mit herrlichem Zugmotiv am 29.12.1895 in Patzum (GT) aufgegeben und nach Königsberg gesandt mit AKS Königsberg vom 24.1.



mit bestem Gruß
stampmix
 
Fips002 Am: 18.07.2015 22:28:34 Gelesen: 8931# 7 @  
Der Ganzsachen Umschlag, Kat.Nr. 5, 10 Centavos, Ausgabe 1890 Posthorn in liegendem Eirund wurde von Recibida/Guatamala 13.Jan.1897 nach Berlin, Eingang 8.2.97, befördert.

Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 18.07.2015 22:52:54 Gelesen: 8926# 8 @  
Der Ganzsachen Umschlag, Kat.Nr.8, Ausgabe 1895, wurde am 22.Juli 1896 von Recibida nach Dresden, Eingang 15.8.96, befördert.

Gruß Dieter


 
Fips002 Am: 22.07.2015 20:51:36 Gelesen: 8857# 9 @  
Ganzsachen Streifband, Kat. Nr.1, Ausgabe 1875, 1/4 Real schwarz, zeigt den Freiheitskopf (wie Briefumschlag Nr.1-3) im Eirund.

Gruß Dieter


 
Cantus Am: 26.08.2015 21:53:42 Gelesen: 8663# 10 @  
Bei Guatemala kann ich im Moment nur den Kartenbrief Nr.2 zeigen, der im Jahr 1897 verkauft worden war. Er war für eine besondere lokale Verwendung hergestellt worden und deshalb bekommt man ihn gelaufen fast nie zu Gesicht, ungebraucht jedoch, so wie hier gezeigt, ist er Massenware, aber dennoch nett anzuschauen.



Viele Grüße
Ingo
 
Heinrich3 Am: 26.08.2015 22:53:04 Gelesen: 8657# 11 @  
@ Fips002 [#8]

Hallo Dieter,

bist Du sicher, dass es in Guatemala einen Ort Recibida gibt? Eine nur kurze Recherche meinerseits findet ihn nicht. Ich nehme daher an, dass die Stempel mit dem Text Recibida (spanisch für eingegangen) nur den Eingang festschreiben.

Der Absender hat angegeben, in Palin zu sein. Das gibt es: Palín, Escuintla. Dafür finde ich auch den Stempel der Fahrpost.

Beste Grüße
Heinrich
 
Fips002 Am: 27.08.2015 19:23:34 Gelesen: 8629# 12 @  
@ Heinrich3 [#11]

Hallo Heinrich,

Du hast vollkommen recht, es gibt in Guatemala keinen Ort mit dem Namen Recibida. Es ist wie du richtig festgestellt hast, ein Eingangsstempel. Danke für Deinen Hinweis!

Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 27.08.2015 19:52:59 Gelesen: 8623# 13 @  
Ganzsachen Umschlag Nr. 6, Aushilfsausgabe 1895. Verwendet wurde der Umschlag Nr. 4 mit vierzeiligen Aufdruck 1895-Wertangabe- CORREOS NACIONALES auf 5 C. hellblau.

Gruß Dieter


 
stampmix Am: 01.09.2015 15:51:52 Gelesen: 8566# 14 @  
@ Cantus [#10]

Bei Guatemala kann ich im Moment nur den Kartenbrief Nr.2 zeigen, der im Jahr 1897 verkauft worden war. Er war für eine besondere lokale Verwendung hergestellt worden.


Hallo Cantus,

diesen Inland-Express-Kartenbrief (H&G #A2) kann ich via New Orleans und New York nach Cannstatt in Deutschland am 30.12.1897 gelaufen zeigen. Leider lässt sich der Aufgabeort nicht entziffern. Zudem ist zu vermuten, daß die 12 centavos das Auslandsbriefporto abdeckten - kennst du vielleicht die damaligen Posttarife?



Innen kurzer Text und Reste der Seitenränder der mitgesandten sehr wertvollen Briefmarken:



mit bestem Gruß
stampmix
 
10Parale Am: 12.03.2017 16:50:51 Gelesen: 5926# 15 @  
@ Fips002 [#1]

Die Währung war bis 1881 1 Peso = 8 Reales, danach 1 Peso = 100 Centavos

1/4 Real Ganzsache mit einem schönen Design. Müsste lt. Währungsangabe bis 1881 hergestellt worden sein.

Liebe Grüße

10Parale


 
Fips002 Am: 13.03.2017 12:33:25 Gelesen: 5896# 16 @  
@ 10Parale [#15]

Hallo,

Du zeigst eine sehr gute Ganzsachen Postkarte. Es ist nach dem großen Ganzsachen Katalog von Ascher die Nr.1, Ausgabe 1875. Wertstempel mit Freiheitskopf in der Mitte der Karte.

Von dieser Karte gibt es 12 Typen. Karton hell oder dunkel. Die dunklere (bräunliche) Karte ist seltener. Die Typen unterscheiden sich durch die Stellung und Zeichnung der Umrandungslinien und die Lage der Adresslinien.

Gruß Dieter
 
skribent Am: 13.03.2017 18:05:50 Gelesen: 5882# 17 @  
Guten Abend Zusammen,

ich kann u.a. zwei Ganzsachenumschläge beisteuern,



einmal mit dem Wertstempel "Freimarke vom 1.1.1897" - 6 Centavos - MiNr. 59 als Inlandsbrief,



und einmal mit dem Wertstempel "Freimarke vom 1.1.1897" - 10 Centavos - MiNr. 60 als Auslandsbrief.

MfG >Franz<
 
bayern klassisch Am: 21.11.2018 16:30:39 Gelesen: 2209# 18 @  
Liebe Freunde,

bitte nicht enttäuscht sein - an einer guatemaltekischen Postkarte aus der Kreuzerzeit nach Bayern arbeite ich noch. Bis dahin bitte ich untertänigst mit dieser hier Vorlieb nehmen zu wollen, die auch nicht eben schräg daher kommt.



Verfasst am 14.1.1892 in Guatemala City vom lieben August an Herrn Gotthilf Paechtner, Zahlmeister beim 4. Feldartillerie Regiment in Fürth bei Nürnberg. Der Absender notierte noch "via Livingston", wobei ich mir nicht sicher bin, welches damals gemeint war.

Bei der Ankunft in Fürth am 8.2.1892 war unser lieber Zahlmeister aber nicht mehr zugegen, ein Schicksal, das vielen Poststücken aus Übersee damals gemein war. Aber man kannte die neue Anschrift nach Auslieferung an die Truppe am Folgetag und fügte der Karte bei: "2. Ulanen Regiment König, Ansbach", wohin die Karte abgeschickt und noch am selben Tag zugestellt wurde.

Die mir unbekannte guatemaltekische Ganzsache zu 3 Centavos finde ich wunderschön - insbesonders, wenn man sich bayerische Ganzsachen dieser Zeit anschaut, die in keiner Weise mit der Schönheit und Ästhetik dieser mithalten können (leider!). Würde ich nicht schon so lange auf Bayerns Kreuzerzeit eingeschworen sein, die Auslandspostkarten Süd- und Mittelamerikas wären sicher ein äußerst reizvolles Sammelgebiet, für das ich mich ad hoc erwärmen könnte ...

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, dass man nach der Auslieferung in Fürth die Karte hinten quer mit Bleistift beschrieb (wohl von einem, den der Empfänger dort noch gut kannte), was m. E. so nicht zulässig war, weil es eine Veränderung eines originären Poststücks war und die Karte schon per se echter Bedarf war, denn der Absender schreibt, dass er die genaue Anschrift gar nicht sicher kennt und bitte um Correspondenz an die Firma Hesse & Munia in Guatemala.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern Eingehende Briefe"]
 
Franz88 Am: 12.09.2019 14:23:53 Gelesen: 842# 19 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Telegrafenumschlag der Ausgabe 1898 zu 12 Centavos. Diese Umschläge wurden zur Telegrammbeförderung verwendet. Sie wurden beim Versand nicht gestempelt (entwertet).

Das Wappen in der Umschlagsmitte zeigt den Quetzel Guatemalas bekanntesten Vogel. Er sitzt auf einem Spruchband mit dem Datum der Unabhängigkeitserklärung.



Liebe Grüße
Franz
 
Regis Am: 03.01.2020 19:19:36 Gelesen: 257# 20 @  
Hallo Freunde von Guatemalas Ganzsachen,

Ausgabe 1890 3 Centavos hellblau Inlandsausgabe ins Ausland befördert ohne Erhebung einer Nachgebühr.



Im Gegensatz zu Fips002 Variante ging es doch, denn die Gebühr war gleich.

Herzlichen Gruß Regis
 
Regis Am: 05.01.2020 11:06:33 Gelesen: 192# 21 @  
Heute stelle ich vor:

1890 Postkarte 3 Centavos karmin für den Auslansverkehr

1.

Aufgabe 5. Dezember 1893 Coban, Flussreise auf dem Rio Dulce nach Livingston,
Mit dem Postschiff nach New Orleans 9. Dezember 1893, weiter über New York
Ankunft Magdeburg 2. Januar 1894



2.

Aufgabe Senahu 16. März 1895 Anlandung Livingston 19. März 1895, weiter nach New Orleans

25. März 1895 Bahntransport New York 28. März 1895, Ankunft Großrudestedt 8. April 1895
 
Regis Am: 05.01.2020 15:52:21 Gelesen: 178# 22 @  
Transitpost Guatemala - USA - Deutschland

1890 Umschlag 10 Centavos Aufgabe San Miguel Tucuru 25. September 1896; Flusstransport Livingston 29. September 1896; Seetransport New Orleans 5. Oktober 1896 Kartenschluss nach Deutschland über New York; Ankunft Großrudestedt 19. Oktober 1896



1895 1 Centavo Ortspostkarte auffrankiert mit 2 Centavos Aufgabe San Miguel Tucuru 25.9.96 im Kartenschluss über Livingston nach New Orleans 29.9.96, von dort direkt über New York nach Deutschland, Ankunft Großrudestedt 14. Oktober 1896. Die von Stampmix2015 gezeigte Karte wurde als Drucksache 1 Centavos anerkannt und nicht mit Porto belegt. In dieser Form wahrscheinlich selten.
 
Regis Am: 06.01.2020 12:15:25 Gelesen: 151# 23 @  
Transitpost mit Einschreiben

1895 Umschlag 6 Centavos auf 5 Centavos + 20 Centavos mit Einschreiben und Rückschein (AR) Aufgabe Coban 27. August 1896 R-Nr. 1807, geändert in 1118, Flusstransport nach Livingston 1. September 1896; Seetransport nach New Orleans 7. September 1896; per Bahn nach New York 10. September 1896;
dort mit Auslands-R-Zettel 50492 versehen, Ankunft in Hamburg 5 am 21. September 1896.



Es war das letzte Jahr, wo Livingston als Ausgangshafen Richtung Karibik genutzt wurde. Danach ging der über Land erreichbare neu gebaute Hafen Puerto Barrios in Betrieb. Die Schifffahrtslinien wurden von Livingston abgezogen. Eine nach Puerto Barrios geplante neue Eisenbahnlinie wurde vermutlich von den Vorfahren jener gebaut, denen wir heute den BER verdanken. Sie ging erst 1908 in Betrieb.
 
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