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Thema: Aptierte Stempel
Das Thema hat 564 Beiträge:
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Brigitte Am: 15.03.2018 16:46:41 Gelesen: 11304# 540 @  
Und der nächste folgt sogleich:

Stempel von Tennenbronn (Schramberg) mit aptierter 1



Liebe Grüße

Brigitte
 
JohannesM Am: 16.03.2018 12:27:37 Gelesen: 11259# 541 @  
Sehr merkwürdig - die kurzen Rechteckseiten sind Kreisbögen, es dürfte sich also um die Datumbrücke eines Kreisstegstempels handeln. Aber warum wurde der so nackig gemacht?



eBay 112838324997

Beste Grüße
Eckhard
 
Jürgen Witkowski Am: 16.03.2018 18:38:58 Gelesen: 11234# 542 @  
@ JohannesM [#541]

Hallo Eckard,

es handelt sich dabei um einen "Tarnstempel", wie er vielfach von der Feldpost verwendet wurde. Manchmal wurde nur der Ortsnamen unkenntlich gemacht, manchmal auch fast der gesamte Stempel aptiert, wie bei Deinem Beispiel.

Das Angebot bei eBay wirft bei mir allerdings die Frage auf, ob Beschreibung und Realität zusammen passen.

Der Brief soll angeblich in Magdeburg aufgegeben worden sein. Warum dann eine Briefmarke mit Aufdruck "Ostland", also für die besetzten Gebiete in Estland, Lettland, Litauen und Weißrussland? Zudem sind diese Stempel überwiegend in Ostpreußen eingesetzt worden. Für Magdeburg fehlt jeglicher Nachweis.

Zum Vergleich ein Stempel aus Lötzen (Ostpr.).



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
JohannesM Am: 16.03.2018 23:55:25 Gelesen: 11199# 543 @  
@ Jürgen Witkowski [#542]

Hallo Jürgen,

etwas ähnliches dachte ich mir schon, allerdings sah ich einen Tarnstempel in der Form noch nicht. An Magdeburg glaube ich auch nicht, das hätte ich dann vielleicht schon mal gesehen (ist bei mir in der Nähe). Der Brief ist ja mit Inhalt, möglicherweise wurde er in Magdeburg geschrieben, aber dann woanders aufgegeben.

Beste Grüße
Eckhard
 
zonen-andy Am: 18.03.2018 08:56:01 Gelesen: 11156# 544 @  
Hallo,

den Stempelabschlag Regis-Breitingen(Bz.Leipzig) 2 ohne Unterbuchstabe siehe Scan habe ich in keiner Stempeldatenbank gefunden. Könnte dieser aptiert sein? Für eine Antwort wäre ich dankbar.



Mit freundlichen Grüßen
Andreas
 
volkimal Am: 18.03.2018 10:10:36 Gelesen: 11144# 545 @  
@ zonen-andy [#544]

Hallo Andreas,

dass es sich um eine Aptierung handelt, glaube ich eher nicht. Kennst Du den Stempel vom Postamt Regis-Breitingen 2 denn mit Unterscheidungsbuchstaben? Das Postamt 2 war evtl. so klein, dass es nur einen Stempel hatte und daher auch keinen Unterscheidungsbuchstaben brauchte.

Es gibt übrigens das Thema "Stempel ohne Unterscheidungsbuchstaben", das sich mit solchen Stempeln beschäftigt [1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?&ST=8255&full=1
 
Uwe Seif Am: 18.03.2018 10:22:37 Gelesen: 11138# 546 @  
@ zonen-andy [#544]
@ volkimal [#545

Hallo zusammen,

ich glaube auch nicht an eine Aptierung des Unterscheidungsbuchstabens! Bei Regis-Breitingen 2 handelte es sich um eine Poststelle I, die aufgrund ihres Geschäftsaufkommens wohl nur mit einem Stempel ausgestattet wurde. Vermutlich wurde der Stempel erst Anfang der 1950iger hergestellt.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
zonen-andy Am: 18.03.2018 10:32:27 Gelesen: 11136# 547 @  
@ volkimal [#545]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die Antwort. Natürlich kenne ich keinen anderen Stempel mit Regis-Breitingen 2 mit Unterbuchstabe nur Regis-Breitingen 1 mit Unterbuchstaben. So weit habe ich nicht gedacht.

Beste Grüße

Andreas
 
volkimal Am: 30.03.2018 10:25:41 Gelesen: 9621# 548 @  
Hallo zusammen,

diesmal zwei Stempel aus Douala (= Duala) in Kamerun an meinen Bruder bzw. meine Tochter:



Auf den ersten Blick sehen die beiden Stempel gleich aus, dennoch gibt es einen wesentlichen Unterschied. Beim linken Postfreistempel vom 01.02.2007 ist – wie auch schon bei den beiden Stempeln vom Beitrag http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=175711 ein Fehler. Bei den drei Stempeln heißt es „RECETTE PRICIPALE“ anstelle von „RECETTE PRI NCIPALE“. Dieser Fehler wurde bemerkt und beim Stempel vom 29.03.2007 ist er korrigiert.

Ob der Stempel dazu aptiert wurde, oder ob es sich um eine Neuanschaffung handelt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Beim rechten Stempel sind die beiden unteren Zeilen etwas höher als beim linken Stempel. Der Rest ist aber genau an derselben Stelle. Ich habe die Stempel am PC übereinander geschoben und die oberen Zeilen waren deckungsgleich. Das spricht für eine Aptierung. Der Stempel aus Yaounde ist dagegen nicht deckungsgleich. Siehe http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=174466

Viele Grüße
Volkmar
 
Journalist Am: 03.04.2018 13:00:54 Gelesen: 9168# 549 @  
Hallo an alle,

beim Sortieren habe ich heute das folgende Paar von Hochheim am Main gefunden:



Wie auf der Abbildung leicht erkennbar ist, oben die aptierte PLGZ, unten der neue Stempel.

viele Grüße Jürgen
 
hopfen Am: 03.04.2018 17:55:01 Gelesen: 9127# 550 @  
Feldpostkarte, geschrieben am 29. Sept. 14 mit aptierter "1" in der Jahresangabe ?


 
jmh67 Am: 03.04.2018 20:16:31 Gelesen: 9090# 551 @  
@ hopfen [#550]

Wenn hier etwas aptiert war (im Sinne der Anpassung an neue Verhältnisse), dann vielleicht eine Null. Aber Augsburg ist so eine große und wichtige Stadt, dass man es dort wahrscheinlich genau genommen und 1910 die Einsen für die Zehnerstelle der Jahreszahl geliefert hat. Oder die Eins ist einfach nicht mit abgedruckt, weil sie verloren gegangen war oder zu tief im Stempel saß oder ein Papierfetzen dazwischen war oder ... Der Möglichkeiten sind viele, und nach über 100 Jahren herauszubekommen, was da wirklich geschah, dürfte schwer sein.

-jmh
 
hopfen Am: 03.04.2018 22:28:52 Gelesen: 9047# 552 @  
@ jmh67 [#551]

Danke für den Kommentar, auf jeden Fall fehlt die "1" im Jahrzehnt und ich habe weder bei philastempel noch bei der Stempeldatenbank bei stampsx Ähnliches gefunden, auch keinen adäquaten Stempelabschlag in diesem Jahrzehnt!

Zumal die Stempel"numerierung" ganz unten mit für mich lesbarer "4" nirgends auftaucht. Okay, könnte auch eine verschmierte "1" sein!
 
filunski Am: 03.04.2018 23:13:35 Gelesen: 9032# 553 @  
@ hopfen [#552]

Hallo hopfen,

interessantes Beispiel! ;-)

Es ist schon richtig, irgendwas stimmt mit der Jahreszahl nicht, es fehlt entweder die Null (1904) oder die Eins (1914), geht anscheinend eindeutig aus dem Beleg hervor (Feldpostkarte aus 1914). Anscheinend war auch nur die 4 gesteckt, bei 04 oder 14 müsste die 4 etwas weiter rechts stehen.

Nun ist dies aber ein Stempel von dem es ca. ab 1902 über 30 (!) verschiedene Stempelgeräte gab die alle beim Bahnhofs-Postamt extrem oft im Einsatz waren und sehr stark beansprucht wurden. Von einem Teil der Stempelgeräte ist auch bekannt, dass sie bereits falsch zusammengesetzt geliefert wurden [1].

Die Kontrollziffer unten sollte eigentlich eine 1 sein, passend zum UB a, muss aber nicht zwingend so sein! ;-)

Danke fürs Zeigen!

Beste Grüße,
Peter

[1] Joachim Helbig, Handbuch der bayrischen Ortsstempel 1876-1920, A-C
 
Christoph 1 Am: 08.04.2018 00:46:36 Gelesen: 8389# 554 @  
@ Christoph 1 [#371]

Hallo zusammen,

im Beitrag [#371] hatte ich vor einiger Zeit den aptierten Stempel aus Veckerhagen gezeigt, bei dem die Postgebietsleitzahl entfernt wurde, aber die Klammern nicht mit aptiert wurden. Nun habe ich endlich auch einen Abschlag dieses Stempels ohne Aptierung vorliegen und zeige beide nebeneinander.



Anhand des Originalstempels kann man jetzt auch gut erkennen, dass es sich um einen Zweikreissehnenstempel handelt. Bei dem späteren Abschlag ist die Sehne stark beschädigt und fast nicht mehr erkennbar.

Interessant am Rande: Der Stempel ohne Aptierung befindet sich auf einer Ganzsache (Antwortkarte) aus der DDR. Offensichtlich ein Stempelsammler, der sich über die Postkarte mit Antwortkarte den Stempel hat zusenden lassen.



Viele Grüße
Christoph
 
Brigitte Am: 08.04.2018 18:48:31 Gelesen: 8223# 555 @  
Hier ein Absenderfreistempel aus Friedrichshafen, bei dem die Angabe des Jubiläums entfernt wurde.


 
Christoph 1 Am: 08.04.2018 22:56:02 Gelesen: 8175# 556 @  
Hallo zusammen,

von mir wiedermal eine Aptierungs-Vermutung. Vergleicht mal die beiden Stempel:



Auf den ersten Blick würde man denken: nein das sind ja zwei ganz verschiedene Stempelformen (1984: Kreisstempel mit Kurzsteg / 1994: Kreisstempel mit Strich)...

Aber, schaut mal jetzt:



Schon 1986 war der Kurzsteg im unteren Teil so stark beschädigt, dass er kaum noch sichtbar war. Und trotzdem wurde in diesem beschädigten Stempel Mitte 1993 die PLZ ausgetauscht (aptiert), das ist m.E. eindeutig an den deutlichen Verschleißerscheinungen zu erkennen, die es bei einem neuen Stempel nicht geben dürfte.

Bin gespannt, ob ihr meine Meinung teilt.

Viele Grüße
Christoph
 
mumpipuck Am: 09.04.2018 19:57:27 Gelesen: 7734# 557 @  
Ich teile Deine Meinung, Christoph. Der Stempel war über "RS" beschädigt und wurde offensichtlich instand gesetzt. Das kann man aber auch bei dem Abschlag mit 5-stelliger PLZ noch erkennen.

Burkhard
 
volkimal Am: 27.04.2018 11:47:57 Gelesen: 3993# 558 @  
@ Christoph 1 [#556]

Hallo Christoph,

die Postleitzahl im Stempel aus Morschen ist ganz klar aptiert worden. Inzwischen kenne ich mehrere Gelegenheitsstempel, in denen die vierstellige gegen die fünfstellige Postleitzahl ausgetauscht wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 28.04.2018 09:12:55 Gelesen: 3852# 559 @  
Hallo zusammen,

heute einmal eine sehr schlecht ausgeführte Aptierung eines Leipziger Messestempels:





Stempel des Postamtes Leipzig N 22. Das Messeemblem und der Schriftzug REICHSMESSESTADT sind aptiert worden, allerdings sind die Reste gut zu erkennen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Totalo-Flauti Am: 19.05.2018 14:57:18 Gelesen: 1314# 560 @  
@ volkimal [#235]

Lieber Volkmar,

den Maschinenstempel vom Leipziger Postamt 13 vor der Aptierung kann ich noch für den 6.4.1924 hier auf einem Brief nach Südamerika dokumentieren.



Ich habe auch einen ursprünglichen Abschlags des Stempels. Hier mein frühester Beleg vom 2.9.1921 auf einen Brief nach Bayern. Es ist, wie Du schon geschrieben hattest, der Unterscheidungsbuchstabe und auch der Stern verändert worden.



Mein frühester Abschlag des aptierten Stempelgrätes für das Postamt 1 datiert vom 3.3.1925 auf einer PK nach Erfurt.



Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.

P.S.
Sollten Abschläge für die Stempeldatenbank gewünscht sein, bitte kurze Info.
 
Christoph 1 Am: 20.05.2018 01:20:03 Gelesen: 1244# 561 @  
Hallo,

hier habe ich etwas ungewöhnliches gefunden: Einen Absenderfreistempel des Landkreises Gießen, bei dem der komplette Stempelkopf fehlt. Nur das Datum ist vorhanden.



Hat jemand eine Idee, was es mit dieser Aptierung auf sich hat?

Viele Grüße
Christoph
 
volkimal Am: 20.05.2018 09:05:56 Gelesen: 1205# 562 @  
@ Christoph 1 [#561]

Hallo Christoph,

schau mal hier und die Antwort zwei Beiträge weiter:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=178432#M386

Ich hoffe, dass das Kopieren des Links am Smartphone geklappt hat. Wir sind ein paar Tage auf Radtour.

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 20.05.2018 20:15:54 Gelesen: 1152# 563 @  
@ volkimal [#562]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für den Link. Irgendwie hatte ich auch so ein Gefühl, dass ich etwas Ähnliches vor gar nicht langer Zeit hier im Forum gesehen habe. Du hast mir den richtigen Weg gewiesen. Also ist es keine Aptierung, sondern ein Defekt.

Viel Spaß bei Deiner Radtour, das Wetter passt ja wunderbar!

Grüße von
Christoph
 
GSFreak Am: 23.05.2018 10:13:00 Gelesen: 426# 564 @  
@ GSFreak [#417]

Von SOBERNHEIM habe ich - ebenfalls vom 01.03.1963 - einen weiteren aptierten Stempel gefunden, diesmal der Ortswerbestempel. Geworben wird für das FELKE-BAD (LEHM-WASSER-DIÄT-KUREN). Aptiert ist Postleitzahl (22b). Dies wird auch aus dem ebenfalls gezeigten Vorgänger-Werbestempel deutlich (16.09.1952).



Gruß Ulrich
 

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