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Thema: Aptierte Stempel
Das Thema hat 657 Beiträge:
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volkimal Am: 04.05.2019 15:13:41 Gelesen: 6094# 633 @  
@ evoVI [#632]

Hallo Ralf,

mir fällt kein Grund ein, weshalb der Stempel fehlt. Eine Aptierung halte ich für unwahrscheinlich, vielleicht eine Beschädigung?

Viele Grüße
Volkmar
 
becker04 Am: 05.05.2019 09:46:00 Gelesen: 5998# 634 @  
Hallo Ralf,

kannst Du mal den Abschlag mit Stern zeigen?

Gruß
Klaus
 
evoVI Am: 06.05.2019 18:46:01 Gelesen: 5746# 635 @  
@ volkimal [#633]

Hallo Volkmar,

ich zeige mal meinen Abschlag, könnte das gleiche Gerät sein.

@ becker04 [#634]

Hallo Klaus,

leider nicht, habe den auch nur ohne Stern.



Gruß
Ralf
 
volkimal Am: 06.05.2019 19:40:54 Gelesen: 5717# 636 @  
@ evoVI [#635]

Hallo Ralf,

ich habe die beiden Abschläge einmal übereinandergelegt. Es ist das gleiche Stempelgerät!

Es erklärt allerdings immer noch nicht, weshalb der Stern fehlt.

Du schreibst: Der Stern links fehlt und ich habe diesen Stempelabschlag aus Dezember auf Infla. Die Frage nach dem Abschlag des Stempels mit Stern tauchte auf, da man deinen Satz falsch verstehen kann.

Viele Grüße
Volkmar
 
evoVI Am: 06.05.2019 19:49:27 Gelesen: 5715# 637 @  
@ volkimal [#636]

Hallo Volkmar,

stimmt, da habe ich mich schlecht ausgedrückt.

Wo kommt das Dingen denn jetzt her, die Stempelfarbe von meinem Abschlag sieht doch gut aus.

Gruß
Ralf
 
volkimal Am: 06.05.2019 21:34:34 Gelesen: 5695# 638 @  
@ evoVI [#637]

Hallo Ralf,

die Frage verstehe ich nicht. Was meinst du mit Wo kommt das Dingen denn jetzt her, die Stempelfarbe von meinem Abschlag sieht doch gut aus.?

Viele Grüße
Volkmar
 
evoVI Am: 06.05.2019 22:10:26 Gelesen: 5684# 639 @  
@ volkimal [#638]

Hallo Volkmar,

ich meine damit folgendes:

Wir haben 2 Abschläge vom offensichtlich gleichen Gerät. Wenn ich Dich richtig verstanden habe vermutest Du eine Beschädigung.

Da die Stempelfarbe von meinem Abschlag in Ordnung ist gehe ich von einer zeitgerechten Entwertung aus, es müsste dann aber auch Abschläge von diesem Gerät, vor der Beschädigung, also mit Stern geben.

Gruß
Ralf
 
muemmel Am: 06.05.2019 22:23:42 Gelesen: 5681# 640 @  
Salut,

so ganz verstehe ich die Diskussion nicht. Es gab zur Inflationszeit in größeren Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt (Main), u.a.) durchaus vereinzelt derartige Stempel ohne Stern.

Schönen Gruß
Mümmel
 
volkimal Am: 07.05.2019 08:07:21 Gelesen: 5616# 641 @  
@ muemmel [#640]

Hallo Mümmel,

du schreibst Es gab zur Inflationszeit in größeren Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt (Main), u.a.) durchaus vereinzelt derartige Stempel ohne Stern.

Das war mir bisher nicht bekannt. Sind die anderen Stempel wie das Beispiel aus Frankfurt (Main) ebenfalls asymmetrisch, so dass sie so aussehen, als ob ein Stern fehlt?

Viele Grüße
Volkmar
 
Tuffi Am: 07.05.2019 09:30:48 Gelesen: 5592# 642 @  
@ volkimal [#641]

Hallo Volkmar,

ich fürchte, daß es sich bei den gezeigten Infla-Marken um Nachstempelungen in späterer Zeit mit dem aptierten Stempel handelt, um die Marken für Philatelisten interessant zu machen. Frag mal Tworek.

Gruß Walter
 
epem7081 Am: 09.05.2019 13:53:52 Gelesen: 5323# 643 @  
Hallo zusammen,

nachdem ich heute in einem frisch erworbenen Konvolut von 52 Briefen mit AFS gleich dreimal auf den Adlerkopf des Deutschen Reiches, darunter 2 Varianten von Aptierung, gestoßen bin, möchte ich meine „flüchtigen Adler“ der Galerie hinzufügen, die bisher schon unter ## 6,11,170,180, 183, 202, 312 und 364 in diesem Thread präsentiert und teilweise kommentiert wurden.





Zunächst das ungestörte Adlerbild mit dem Stempel MAGDEBURG BPA 7 c vom 28.7.43, dann der kopflose Adler mit dem Stempel (24) HAMBURG 1 bb vom 3.4.46. Dies ist wohl der gleiche Stempel den Volkmar unter # 179 zeigt - die PGLZ 24 ist beigefügt worden (Aptierung umgekehrt). Schließlich noch die Variante in der neben dem Adlerkopf auch noch das Deutsche Reich verloren ging, die noch im Stempel BERLIN N 4 c vom 6.4.46. aufgetaucht ist. Jetzt würde mir nur noch der komplett entfleuchte Adler fehlen, wie er z.B. von Volkmar unter [#180] eingefangen wurde.

Vielleicht finde ich auch den noch.

meint mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
volkimal Am: 15.05.2019 17:57:37 Gelesen: 4538# 644 @  
Hallo zusammen,

heute zwei aptierte (entfernte) Postleitgebietszahlen aus der DDR:



Bei diesem Stempel aus Eibenstock vom 03.02.1956 hat man die Postleitgebietszahl (10) entfernt. In der DDR wurde die Sortierung der Postsendungen nach der Postleitgebietszahl schon 1950 eingestellt. Ab dieser Zeit kommen auch die entsprechenden aptierten Stempel vor.



Engelsdorf ist ein Stadtteil im Osten der sächsischen Großstadt Leipzig. Dementsprechend gehörte der Ort zum selben Postleitgebiet wie Eibenstock. Auch hier wurde die (10) entfernt. Während in der BRD die neuen Postleitzahlen schon 1962 eingeführt wurden, geschah dies in der DDR erst 1964. Daher hat der Stempel vom 28.02.1963 noch keine neue Postleitzahl.

Viele Grüße
Volkmar
 
abrixas Am: 16.05.2019 16:38:43 Gelesen: 4386# 645 @  
Auch das Gebiet Jugoslawien ist eine Fundgrube!

Die Stempel der Kettensprenger-Ausgabe gehören zu einem der spannensten Gebiete. Hier findet man nämlich alles vom weiterverwendeten KuK-Stempel über aptierte bis zu neuen Stempeln. Vor allem aber ist der Stempelbereich auch unter klassisch "historischen" Gesichtspunkten ein "Hammer", denn diese Ausgabe fällt in der zeitlichen Bereich der Volksabstimmungen zu den slowenischen bzw. österreichischen Gebieten mit slowenischer Bevölkerung. Die slowenischen Freicorps hatten nämlich u.a. Orte besetzt, die nach der Volksabstimmung nich an den SHS-Staat, sondern an Österreich gingen. Da kann man "österreichische" Stempel auf Kettensprengern finden, die nur wenige Tage/Wochen möglich waren.


 
filunski Am: 25.05.2019 12:52:54 Gelesen: 3187# 646 @  
Hallo zusammen,

hier habe ich mal eine Aptierung, wie es besser wohl kaum mehr geht! ;-)



Ich habe nichts retuschiert oder verändert (ist ja kein Sonntagsrätsel ;-)), der sieht wirklich so aus.

Klarer wird es mit dem ganzen Beleg:



Ein Feldpostbrief, der Stempel also ein stummer oder Tarnstempel. Aber wie sah der wohl mal aus? Von den Maßen her (35 mm Durchmesser) und auch der Form war es wohl ein ausgesonderter Gelegenheitsstempel.

Viele Grüße,
Peter
 
bernhard Am: 25.05.2019 13:02:12 Gelesen: 3181# 647 @  
@ filunski [#646]

Zum Beispiel so:



Viele Grüße
Bernhard
 
filunski Am: 25.05.2019 13:25:14 Gelesen: 3176# 648 @  
@ bernhard [#647]

Sehr gut! ;-)

Das wäre Einer der im Verdacht stehen könnte. Leider war diese Stempelform in den 1920er Jahren recht beliebt und es kommen noch eine ganze Reihe weiterer Kandidaten dafür in Betracht. In der Datenbank finden wir mit dieser Stempelform im Zeitraum 1920 bis 1929 schon mal 85 Beispiele:

https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1082

Die kommen zwar nicht alle in Frage und manche sind auch gleiche Stemepl nur unterschiedliche Daten, aber es gab doch "einige". ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 25.05.2019 14:22:40 Gelesen: 3163# 649 @  
@ filunski [#646]

Hallo Peter,

ein sehr schöner Stempel!

Im "Handbuch Tarnstempel, Stumme Stempel der Deutschen Feldpost 1939-1945" von Karl Heinz Utz hat dieser Stempel die Nummer 19H0098. Als Verwendungsorte sind Nürnberg, Dortmund, Hermeskeil und Wiesbaden angegeben.

Ich habe ihn dort fast nicht gefunden, da er unter den Kreisstegstempeln mit Bogen oben und unten und nicht unter den Zweikreisstempeln eingeordnet ist.

Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 26.05.2019 21:50:18 Gelesen: 2973# 650 @  
@ volkimal [#649]

Hallo Volkmar,

danke für den Hinweis!

Vielleicht kann ich über die Absenderangabe (Militärische Einheit) auf einen der genannten Ort rückschließen. Muss aber den Beleg erst noch wieder raussuchen. ;-)

Bis dahin noch, extra für dich, ;-) eine schöne Aptierung aus dem Saarland:



Herzliche Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 07.06.2019 18:46:37 Gelesen: 1307# 651 @  
Hallo zusammen,

in seinem Stempel wirbt das Waldparadies Berleburg für Berge, Täler, Hochwald und für die Radiumquelle.



Irgendwann hat sich wohl herausgestellt, dass das radioaktive Radium doch nicht gesund ist und man hat das Wort Radiumquelle aus dem Stempel aptiert. Da mir der ursprüngliche Stempel fehlt habe ich ihn am PC zusammengebastelt.

Viele Grüße
Volkmar
 
dr31157 Am: 07.06.2019 20:13:59 Gelesen: 1329# 652 @  
Aptierter Stempel Stuttgart 13 a (Ostheim) ?

Hallo,

diesen Stempel kann ich in dieser Form nicht in den Datenbanken finden. Die Karte ist vom 10.03.1937. Wurde hier eventuell das Sternchen entfernt?

Kann mir bitte jemand weiterhelfen?

Freundliche Grüße
Detlef


 
bernhard Am: 07.06.2019 20:47:44 Gelesen: 1322# 653 @  
@ dr31157 [#652]

Hallo Detlef,

wie kommst du darauf, dass bei diesem Stempel ein Sternchen entfernt wurde?

1) die Entfernung der Sterne begann erst 1938

2) in sog. Normstempeln (Zweikreisstegstempeln) wurden nur selten Sternen eingraviert

3) der Stempel ist im Prinzip symmetrisch, geringe Abweichungen sind immer möglich

Viele Grüße
Bernhard
 
dr31157 Am: 07.06.2019 21:02:57 Gelesen: 1318# 654 @  
@ bernhard [#653]

Hallo Bernhard,

ich bin auf dem Gebiet der Stempelkunde kein Fachmann und kein Heimatsammler mit dem Fachgebiet "Stuttgart".

Den Forumsbeiträgen habe ich entnommen, dass die Entfernung der Sternchen auch schon 1938 vorgekommen sein soll. In der Stempeldatenbank eines Nachbarforums konnte ich diesen Stempel nicht finden. Nur einen ähnlichen Stempel mit Sternchen.

Freundliche Grüße
Detlef
 
Stempelwolf Am: 07.06.2019 22:43:35 Gelesen: 1300# 655 @  
@ dr31157 [#652]

Hallo Detlef,

dieser Stempel wurde in Stuttgart-Ostheim erstmalig im Jahr 1930 eingesetzt. Er war bis März 1937 im Einsatz.

Viele Grüße
Stempelwolf
 
Stempelwolf Am: 08.06.2019 22:16:33 Gelesen: 1264# 656 @  
@ Stempelwolf [#655]

Nur noch zur Ergänzung: Dieser Stempel wurde im Jahr 1930 ohne Sternchen neu geschaffen. Er wurde niemals aptiert. Darum ist er in dieser Rubrik eigentlich fehl am Platz. Er gehört eher in die Rubrik Stuttgarter Stempel.
 
dr31157 Am: 08.06.2019 23:10:20 Gelesen: 1255# 657 @  
@ Stempelwolf [#656]

Hallo,

vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Genau das wollte ich wissen.

Viele Grüße
Detlef
 

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