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Thema: Aptierte Stempel
Das Thema hat 967 Beiträge:
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Stefan Am: 21.07.2024 08:48:53 Gelesen: 146025# 943 @  
@ Tuffi [#942]

ist Dir mal ein Hamburger Maschinenhalbstempelabschlag bedarfsverwendet aus der Zeit vor 1929 unter die Finger gekommen? Ich werde bei den nächsten Börsenbesuchen ein Auge darauf haben,

Nein, auch nicht ganz meine "Baustelle". Ich sehe dich gedanklich bereits am 24.08.2024 auf dem Tauschtag in Oberhausen-Vonderort in den Belegekisten wühlen ;-)

Ich verlasse mich auf die Info aus Beitrag [#927], dass der Maschinenstempel Hamburg 1c erst ab 1934 nachgewiesen ist, dies dann durchgehend in der Verwendung. In dem Beitrag wird [1] als Quelle zitiert.

Ich habe zwar ein paar Bücher der Poststempelgilde im Regal stehen, allerdings nicht den Band 166.

Vielleicht hat Jürgen Witkowski etwas in der Sammlung?

Gruß
Stefan

[1] Harald Krieg: "Die Werbeeinsätze in den Halbstempelmaschinen beim Postamt Hamburg 1 1922 bis 1945" (Poststempelgilde Band 166)
 
volkimal Am: 25.08.2024 10:45:16 Gelesen: 141822# 944 @  
Hallo zusammen,

ein Stempel aus Altenburg (Thür.) mit vorgesetzter Postleitgebietszahl (15) vom 1.5.1950:



Obwohl der Stempel sehr abgenutzt aussieht, kann ich den Ursprungsstempel in den beiden Datenbanken nicht finden. Es gibt zwar Zweikreisstegstempel aus Altenburg mit dem Unterscheidungsbuchstaben e, bei denen ist aber das "L" aus Altenburg unterhalb der oberen Steglinie.

Bezüglich der Briefmarke handelt es sich übrigens um einen Ersttagsstempel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Journalist Am: 13.12.2024 15:50:09 Gelesen: 131079# 945 @  
Hallo an alle,

beim Sortieren und Ausmisten habe ich heute die folgenden zwei Infoträger mit sehr interessanten Werbestempeln wieder gesichtet:



Wie man dem Stempel gut entnehmen kann, ist er aptiert, die PLZ fehlt und das im Jahr 1996 - er wurde also mit der Umstellung von der 4-stelligen PLZ auf die 5-stellige PLZ aptiert und über 3 Jahre danach zumindest auf internen Infoträgern noch genutzt.

Die heutige PLZ laut Wikipedia ist 68753

Auch beim zweiten Fall ist es ähnlich:



Auch hier wurde im Jahr 1993 die alte 4-stellige PLZ entfernt und der Stempel wurde 3 Jahre später noch in dieser apiterten Form intern auf Infopostträgern genutzt. Es handelt sich hier 69221 Dossenheim.

Wer kann denn eigentlich hier weitere Werbestempel, die 1993 aptiert wurden zeigen, die auch noch so lange in Gebrauch waren ?

Viele Grüße Jürgen
 
Totalo-Flauti Am: 15.06.2025 09:37:07 Gelesen: 90667# 946 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf zwei nicht benutzte Beutelfahnen wurde der Bahnpoststempel der Linie Leipzig - Schwerin - Sassnitz abgeschlagen. Der erste Abschlag aus dem Jahr 1955 und der zweite aus dem Jahr 1978. Auf dem zweiten Abschlag ist Sassnitz aptiert worden. Ich denke, hier hat ein Sammler die Stempel dokumentiert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
volkimal Am: 15.09.2025 10:24:00 Gelesen: 75558# 947 @  
Hallo zusammen,

ein Absenderfreistempel der Produktionsgenossenschaft der Graslitzer Musikinstrumenten-Erzeuger E.G. vom 19.08.1980



Im der Werbung heißt es: „Miraphone, Die führende Marke“. Neben dem Logo der Firma ist eine Trompete abgebildet.

Es fällt auf, dass die untere Zeile asymmetrisch ist. Die wahrscheinliche Begründung habe ich bei Wikipedia gelesen [1]. Die Miraphone e.G. ist ein deutscher Hersteller von Blechblasinstrumenten. Die Firma wurde am 13.10.1946 als eGmbH in Waldkraiburg gegründet. Die Rechtsform eGmbH wurde 1973 in E.G. geändert [2]. Ich gehe davon aus, dass im Werbeklischee ursprünglich „E. G. M. B. H.“ stand. Mit diesem Text wäre die untere Zeile symmetrisch. Heute ist das Unternehmen einer der größten Instrumentenhersteller weltweit.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Miraphone
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft#Deutschland_2
 
GSFreak Am: 06.11.2025 19:29:37 Gelesen: 68742# 948 @  
Hallo zusammen,

den folgenden Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten, UB "C", aus Frankfurt (Oder) hatte ich auf Philaseiten schon zweimal auf anderen Belegen gezeigt, und dieser Stempel hat auch Einzug in die Stempeldatenbank gefunden.

Mir war seinerzeit noch gar nicht bewusst, dass im unteren Teil dieses Stempels etwas entfernt worden war. Jetzt habe ich in einer Sammlung zwei weitere Belege mit diesem Stempel (21.08.1946 und 05.06.1947) entdeckt. Auf einem beigefügten Zettel ist auch notiert, was im unteren Teil des Stempels vor der Aptierung gestanden haben soll: Postsammelstelle.



Beste Grüße
Ulrich
 
Uwe Seif Am: 07.11.2025 16:07:36 Gelesen: 68639# 949 @  
@ GSFreak [#948]

Hallo Ulrich,

Richter gibt in dem Buch ALTSTEMPEL deutscher Postanstalten auch als apt. Inschrift "Postsammelstelle" an; Verwendungszeitraum: 01.46 bis 07.48

Gruß
Uwe
 
T1000er Am: 10.11.2025 18:18:01 Gelesen: 68247# 950 @  
Aptierter Versandvermerk?

Hallo zusammen,

ein aptierter Versandvermerk den ich dennoch mit einem Fragezeichen (?) behafte.

Fragezeichen deswegen weil ich kein weiteres Vergleichstück vorliegen habe.

So etwas bekommt man auch nicht alle Tage zu sehen.



Von der Portostufe her würde der Versandvermerk "Brief...." ja passen. Aber im Eifer des Gefechts kommt es immer wieder vor das Fehleinstellungen vorliegen oder, so eine Vermutung, ist im vorliegenden Fall der Versandvermerk "Briefdrucksache" vielleicht von einem weiteren Brief so abgedeckt worden das dieser augenscheinliche Fehldruck zustande kam?

Wäre jedenfalls toll wenn jemand ein weiteres Exemplar dieser Aptierung (?) vorliegen hätte.

Schöne Grüße,
Thomas
 
GSFreak Am: 12.11.2025 11:53:11 Gelesen: 67925# 951 @  
Hallo zusammen,

hier ein R-Brief vom 16.08.1948 aus LAUTAWERK nach Calau, beides in der Lausitz gelegen. Der Ortstagesstempel scheint im unteren Teil aptiert zu sein. Aber man kann noch ganz schwach lesen: (Lausitz) Süd 2. Mutmaßlich war dieses Postamt geschlossen worden und der aptierte Stempel ist dann in Lautawerk weiterverwendet worden.

Auch der R-Zettel ist interessant. Es handelt sich um die Einheitsausgabe der Deutschen Reichspost. Das eingedruckte „Potsdam 1“ ist überstempelt mit einem Zweizeiler „Lautawerk / (Lausitz)“.

Der rückseitige Ankunftstempel CALAU (NIEDERLAUSITZ) datiert vom 17.08.1946.



Das Lautawerk war eine Aluminiumhütte mit eigener Tonerdefabrik, das ab März 1917 im sächsischen Lauta aufgebaut wurde. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich das Lautawerk zur größten Aluminiumhütte Europas. Bei einem der letzten Bombenangriffe im März 1945 wurde die Stromversorgung zerstört und das Werk außer Betrieb gesetzt. Am 20. April 1945 nahm die Rote Armee Lauta ein und auch das Lautawerk in Besitz. Nach der Kapitulation Deutschlands begann am 10. Mai 1945 umgehend die Demontage der Werksanlagen. 1948 erfolgte die Liquidation. [aus Wikipedia]

Beste Grüße
Ulrich
 
Dieter 66 Am: 13.11.2025 17:01:45 Gelesen: 65606# 952 @  
Eine Barfrankatur der Kreissparkasse Chemnitz, Zweigstelle Einsiedel.

In dem Zweikreisbrückenstempel „(10) EINSIEDEL (BZ CHEMNITZ)“ 08.7.48 wurde die Postleitzahl nachträglich eingefügt. Den Vorläufer mit dem Kennbuchstaben „c“ konnte ich nicht finden.

Passt auch in das Thema „Briefe deutscher Sparkassen“.



Schönen Gruß Dieter.
 
Journalist Am: 15.11.2025 08:46:56 Gelesen: 65192# 953 @  
Hallo an alle,

ich habe dieser Tage beim Sortieren den folgenden Tagesstempel aus Bad Kissingen gefunden



Hier wurde nachträglich die PLGZ 13a ergänzt - das Stempeldatum ist kurz vor Kriegsende am 14.3.45 - Unterscheidungsbuchstabe "p"

Viele Grüße Jürgen
 
volkimal Am: 16.11.2025 18:33:50 Gelesen: 64922# 954 @  
Hallo zusammen,

zwei Absenderfreistempel der Braunschweigischen Lederwerke in Hehlen:



Im Werbeklischee ist die zweite Zeile asymmetrisch. Dort wurde offensichtlich etwas entfernt. Ob es der Zusatz "J. & E. Heller" war ist nicht sicher.

Zwischen 1958 und 1964 muss es noch einen Stempel gegeben haben. Dieser müsste den Schriftzug "Braunschweigische Lederwerke" so wie im Stempel von 1964 gehabt haben. 1958 sah die Schrift noch anders aus. Das ist also nicht das vorherige Klischee.

Im Stempel von 1958 steht "Drahtanschrift: Hellerleder, Hehlen". Ich musste erst einmal nachschlagen, was man unter dem Begriff "Drahtanschrift" versteht. Das Ergebnis:

Eine Drahtanschrift, auch bekannt als Drahtwort, Draht-Adresse oder Telegrammadresse, ist eine Kurzadresse für Telegramme, die insbesondere von Unternehmen genutzt wurde, um die Identifizierung des Empfängers zu erleichtern. Diese Adressen waren oft eine verdichtete Form des Namens und der Firma des Empfängers, um den Telegrammversand zu beschleunigen und Kosten zu sparen

Viele Grüße
Volkmar
 
epem7081 Am: 06.12.2025 18:43:12 Gelesen: 61987# 955 @  
Hallo zusammen

in einem Posten "Altpapier" ist bei mir dieses etwas lädierte Einschreiben aufgetaucht: aus Königshofen (Grabfeld) am 12.2.1949 gestartet nach (13b) München 8 mit einigen stempeltechnischen Auffälligkeiten.



Im Tagesstempel KÖNIGSHOFEN / a / (GRABFELD) hätte ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich eine Angabe der PGLZ (13a) erwartet, die ja im R-Zettel auch vorhanden ist.



Auf der Rückseite des Belegs sind die beiden Stempel aus München, Durchgangsstempel/Transitstempel MÜNCHEN / 2 / ab von 20 Uhr und Ankunft- / Bestellstempel (Hand) MÜNCHEN / 8 / g von 23 Uhr in markanter Weise bereinigt. Vergleiche in der Stempeldatenbank [1] zeigen auf, dass hier in beiden Fällen entfernt wurde: "HAUPTSTADT DER BEWEGUNG" und Hakenkreuz

Einen schönen 2. Advent wünscht
mit nachdenklichen Grüßen
Edwin

[1] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/487220
 
Dieter 66 Am: 20.02.2026 16:07:56 Gelesen: 51244# 956 @  
Hallo,

dieser Beleg passt auch in das Thema „Barfrankatur“ Stelle diesen erstmal hier vor.

Barfrankatur aus „PEISSENBERG 9.11.45“ nach Klein Wittenberg / Elbe.

In dem Stempel wurden die beiden Sterne aptiert.



Schönen Gruß Dieter.
 
Dieter 66 Am: 21.02.2026 23:03:03 Gelesen: 50681# 957 @  
Hallo,

nach der Wiederaufnahme des Postverkehrs im Juni 1945 wurden von vielen Postämtern alte „Gebühr bezahlt“ Stempel benutzt, bzw. teilweise auch neu angefertigt.

Diese wurden dann auf Grund von Markenmangel von den Postämtern verwendet.

Der hier gezeigte Zweikreisstegstempel auf einer Barfrankatur weist allerdings entgegen allen anderen Zweikreisstegstempel mit integriertem Freivermerk eine Besonderheit auf.

Es ist bislang der einzig bekannte Stempel in dem der Schriftzug „Gebühr bezahlt“ eingefügt wurde (aptiert) und der Unterscheidungsbuchstabe „h“ sich zwischen Gebühr und bezahlt befindet.

Die zweite Abbildung (aus der Philaseiten-Stempeldatenbank) zeigt den ursprünglichen Stempel.



Schönen Gruß Dieter.
 
volkimal Am: 22.05.2026 22:41:20 Gelesen: 23677# 958 @  
Hallo zusammen,

von Uwe Seif erhielt ich eine Kopie dieser beiden Stempeln von der Rückseite der Briefe. Die Stempel sind aus Hannover. - vielen Dank:



Er schrieb dazu "wenn mich meine Augen nicht täuschen handelt es sich bei den beiden Stempel-Abdrücken um das gleiche Stempelgerät. Eine Aptierung - aus "TA" wurde "FA1". Was meinst Du? "

Ich habe die beiden Stempel am PC übereinandergelegt. Es passt alles exakt überein. Mit seiner Vermutung hat Uwe also recht. Es ist wirklich eine Aptierung. Die beiden Stempel sind vom 13.08.1955 bzw. vom 21.01.1961.



Ein weiteres Exemplar des aptierten Stempels vom 06.06.1959 hat Peter (filunski) in die Datenbank eingestellt. Dadurch wurde der Zeitraum, in der der Stempel aptiert wurde, um 1,5 Jahre reduziert.

Viele Grüße
Volkmar
 
Uwe Seif Am: 23.05.2026 17:27:16 Gelesen: 23388# 959 @  
@ volkimal [#958]

Hallo Volkmar,

herzlichen Dank! Toll, dass Du meine Vermutung der Aptierung bestätigen kannst.

Viele Grüße
Uwe
 
HWS-NRW Am: 24.05.2026 09:37:31 Gelesen: 23181# 960 @  
Hallo am Pfingssonntag.



Der Verlag der "Saarländischen Zeitung" versandte im Oktober 1947 von SAARBRÜCKEN aus eine Paketsendung nach Rohrbach-Saar, das Porto von 60 Pfg freigemacht mit einer Absenderfreistempel-Maschine mit aptiertem (Reichsadler und Deutsche Reichspost entfernt) Wertrahmen. An der Saar gab es nur drei Formen der Aptierung.

mit Sammlergruß
Werner
 
becker04 Am: 24.05.2026 13:23:50 Gelesen: 23107# 961 @  
@ HWS-NRW [#960]

Quizfrage zum Sonntag: Wo gab es denn die "Saarländischen Zeitung"? In Saarbrücken gab es nur die Saarbrücker Zeitung und das Datum ist wohl auch vom Himmel gefallen.

MfG
Klaus
 
HWS-NRW Am: 24.05.2026 14:02:02 Gelesen: 23097# 962 @  
@ becker04 [#961]

Hallo Klaus,

danke für den Hinweis, hatte es so gelesen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 24.05.2026 15:06:12 Gelesen: 23075# 963 @  
@ HWS-NRW [#962]
@ becker04 [#961]

Hallo,

gelesen ? Ich kann nichts lesen!

Durch die Handhabung einen Beleg zweimal zu zeigen, ergibt sich nun noch eine Baustelle. [1]

Das nur zur Kenntnis für die Benutzer dieses Forum.

Gruß
ein Leser

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/389978
 
HWS-NRW Am: 24.05.2026 16:38:09 Gelesen: 23043# 964 @  
@ becker04 [#961]



Hallo Klaus,

zur Ergänzung die Rückseite des Beleges, damit ist auch das Datum bestätigt, hoffe ich zumindest.

mit Sammlergruß
Werner
 
drmoeller_neuss Am: 25.05.2026 11:25:55 Gelesen: 22857# 965 @  
@ HWS-NRW [#964]

Der schöne Postwerbestempel von Rohrbach entschädigt für die doch unterdurchschnittliche Vorderseite der Paketkarte. In den Nachkriegsjahren war auch Stempelfarbe knapp.

Wenn man genau hinschaut, kann man aber "Saarbrücker Zeitung" lesen.
 
Dieter 66 Am: 26.05.2026 22:38:21 Gelesen: 22228# 966 @  
Auf dieser Barfrankatur wurde der Stempel von „BÖHLITZ-EHRENBERG“ aptiert. Der Stempel erhielt zusätzlich die Postleitzahl (10)

Der 3.8.45 ist laut den Stempeldatenbanken eine sehr frühe Verwendung. Bislang war nur der 2.11.45 bekannt.



Beste Grüße Dieter.
 
stempelfreund2 Am: 29.07.2026 17:42:19 Gelesen: 4085# 967 @  
Hier der Stempel Neustadt (Dosse) 1 BHF. LAND von 1931 sowie der aptierte Stempel von 1941 in dem sowohl BHN. und LAND entfernt wurde und eine Kennbuchstabe d unten eingefügt wurde.



Beste Grüße von Christian
 

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