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Thema: Kopfstehende Auf- oder Überdrucke
Das Thema hat 1005 Beiträge:
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merkuria Am: 19.02.2024 08:52:33 Gelesen: 18049# 981 @  
Am 1. Oktober 1938 wurde das Sudetenland infolge des Münchner Abkommens von der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich abgetreten. Bis zum Eintreffen genügend deutscher Postwertzeichen behalf man sich regional mittels Aufdrucken auf vorhandenen tschechoslowakischen Marken.

Die Stadt Karlsbad verausgabte in dieser Zeit 63 verschiedene Aushilfsausgaben (Mi Nr. Karlsbad 1-63). Dazu verwendete man tschechoslowakische Marken (ex Mi Nr. 277-401) und versah diese mit einem dreizeiligen Handstempel-Aufdruck Karlsbad / 1.X.1938 / Hakenkreuz. Von der Blockausgabe I zur Briefmarkenausstellung Bratislawa 1937 (Mi Nr. Block 1) sind uns kopfstehende Aufdrucke auf der 50 Heller Marke bekannt (Mi Nr. Block 1 K). Gemäss Literatur sind bis heute nur 2 Exemplare dieses Kopfstehers bekannt geworden.




Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 196. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 3. Februar 2024 in Bonn unter Los 8781 für 10‘500 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.02.2024 08:54:47 Gelesen: 16459# 982 @  
Am 1. Oktober 1938 wurde das Sudetenland infolge des Münchner Abkommens von der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich abgetreten. Bis zum Eintreffen genügend deutscher Postwertzeichen behalf man sich regional mittels Aufdrucken auf vorhandenen tschechoslowakischen Marken.

Die Stadt Reichenberg verausgabte in dieser Zeit 138 verschiedene Aushilfsausgaben (Mi Nr. Reichenberg 1-138). Dazu verwendete man tschechoslowakische Marken (ex Mi Nr. 34-401) und versah diese mit einem dreizeiligen Handstempel-Aufdruck Wir sind / frei ! / Hakenkreuz. Von der Blockausgabe II zur Briefmarkenausstellung Bratislawa 1937 (Mi Nr. Block 2) sind uns kopfstehende Aufdrucke auf den Marken der zweiten Reihe bekannt (Mi Nr. Block 2 K). Die Aufdrucke in der obersten Reihe sind um 90° verdreht angebracht worden. Gemäss Literatur ist dies das bis heute einzig bekannte Exemplare dieses Kopfstehers. Irrtümlicherweise wird im Attest die dritte Reihe anstelle der zweiten Reihe benannt!





Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 196. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 3. Februar 2024 in Bonn unter Los 8788 für 3‘200 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 28.02.2024 08:25:56 Gelesen: 16219# 983 @  
1915 verausgabte Französisch Ozeanien eine Wohltätigkeitsmarke zugunsten des Roten Kreuzes (Mi Nr. 45). Dazu verwendete man die Freimarke der Ausgabe 1913 (ex Mi Nr. 28) und versah diese mit einem Aufdruck des Zuschlages. Von dieser Ausgabe sind uns zwei verschiedene Aufdrucktypen bekannt: mit oder ohne Strich unter dem c. Von beiden Typen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Aufdruck mit Strich unter dem c (Mi Nr. 46) wurde bereits in Beitrag [#36] vorgestellt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde in der Cherrystone Festpreisliste vom 30. Januar 2024 in Teaneck/USA unter Los 208128 für 225 US$ angeboten.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
saeckingen Am: 01.03.2024 08:03:47 Gelesen: 16030# 984 @  


Kenia, Uganda & Tanganjika 10 c "Giraffe" der ersten Dauerserie Königin Elisabeth II mit kopfstehendem Aufdruck 'Uganda Revenue'. Dieser Aufdruck machte aus Briefmarken der ostafrikanischen Postverwaltung, die in allen drei Gebieten gültig waren, Fiskalmarken für die ausschließliche Verwendung in Uganda.

Diese Stück konnte ich heute Morgen bei eBay als Sofortkauf erwerben - außer bei der Katalogisierung habe ich noch nie ein Exemplar dieser Marke mit kopstehendem Aufdruck gesehen. Der März fängt gut an!

Grüße
Harald
 
merkuria Am: 05.03.2024 08:28:20 Gelesen: 15779# 985 @  
1939 verausgabte die Türkei eine Sonderausgabe zur Eingliederung von Hatay (früheres französisches Mandatsgebiet Alexandrette) in die Türkische Republik (Mi Nr. 27-39). Dazu verwendete man schon früher für Hatay ausgegebene Freimarken (Mi Nr. 14-26) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck T.C. / ilhak tarihi / 30-6-1939 ( T.C bedeutet Türkiye Cumhuriyeti = Türkische Republik / ilhak tarihi = Datum der Annexion / 30-6-1939). Von den Wertstufen 30 Piaster, 2 ½ , 6 und 7 ½ Kurus sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchter Viererblock dieses Kopfstehers wurde in der Festpreisliste von Balkan Phila vom 30. Januar 2024 in London unter Los 11301 für 75 GB£ angeboten.



Ein ungebrauchter Viererblock dieses Kopfstehers wurde in der Festpreisliste von Balkan Phila vom 30. Januar 2024 in London unter Los 11300 für 75 GB£ angeboten.



Ein ungebrauchter Viererblock dieses Kopfstehers wurde in der Festpreisliste von Balkan Phila vom 30. Januar 2024 in London unter Los 11305 für 125 GB£ angeboten.



Ein ungebrauchter Viererblock dieses Kopfstehers wurde in der Festpreisliste von Balkan Phila vom 30. Januar 2024 in London unter Los 11304 für 95 GB£ angeboten.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 08.03.2024 08:35:01 Gelesen: 15530# 986 @  
Am 5. März 1993 verausgabte Estland eine Freimarke zu 0.60 Kronen (Mi Nr. 203). Dazu verwendete man die Freimarke zu 0.15 Kronen von 1991 (ex Mi Nr. 167) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertbezeichnung 0.60 sowie einer Durchbalkung der alten Wertbezeichnung. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchter Achterblock dieses Kopfstehers wurde an der Coins.ee Auktion vom 15. Dezember 2023 in Pärnu/Estland unter Los 2442 für 600 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 14.03.2024 06:30:05 Gelesen: 15087# 987 @  
Am 27. Juli 1964 verausgabte Haiti eine Zuschlagsausgabe anlässlich der 9. Olympischen Winterspiele in Innsbruck (ex Mi Nr. 767). Dazu verwendete man eine Sondermarke der Pfadfinderbewegung von 1962 (Mi Nr. 711) und versah diese mit einem vierzeiligen Aufdruck JEUX OLYMPIQUES / D’HIVER / Symbol der Winterspiele / 0.50 + 0.10. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde in der Cherrystone Festpreisliste vom 30. Januar 2024 in Teaneck/USA unter Los 209153 für 10 US$ angeboten.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 17.03.2024 08:44:33 Gelesen: 14843# 988 @  
Nach dem 1. Weltkrieg erlangte das aus Bosnien, Serbien, Kroatien und Slowenien bestehende Königreich Jugoslawien seine Unabhängigkeit. Bis zur Ausgabe von einheitlichen Briefmarken für alle Gebiete in 1921 (ab Mi Nr. 145) behalf man sich mit Überdruckausgaben auf zumeist österreichisch-ungarischen Ausgaben.

Am 18. November 1918 verausgabte Jugoslawien einen weiteren Wert für das Gebiet von Kroatien (Mi Nr. 57). Dazu verwendete man die ungarische Zeitungsmarke von 1913 (Mi Nr. 127) und versah diese mit einem entsprechenden Aufdruck. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchter Viererblock dieses Kopfstehers wurde an der 66. Barac & Pervan Auktion vom 2. Dezember 2023 in Zagreb/Kroatien unter Los 105 für 20 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 23.03.2024 08:49:17 Gelesen: 14382# 989 @  
Die bretonische Stadt Lorient wurde am 25. Juni 1940 durch deutsche Truppen besetzt und mit U-Bootbunkern zur Festungsstadt ausgebaut. Im Februar 1945 verausgabte die Besatzungsbehörden eine eigene Freimarkenausgabe (Mi Nr. Lorient 1-15) welche innerhalb der Stadt sowie nach Petain-Frankreich verwendet werden konnte. Dazu verwendete man Freimarken von Frankreich (ex Mi Nr. 516-648) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Festung / Lorient. Von verschiedenen Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt, welche teilweise schon in früheren Beiträgen [#636] [#898] [#946] vorgestellt wurden.

Heute kann ein weiterer Kopfsteher dieser Ausgabe vorgestellt werden: Die 4 Francs Wertstufe in Zeichnung Petain (Mi Nr. 12 K)



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 121. Gert Müller Auktion vom 22. Februar 2024 in Ettlingen unter Los 4979 für 1‘200 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.03.2024 09:19:52 Gelesen: 14224# 990 @  
1943 verausgabte die Landespost von Albanien unter deutscher Besetzung eine neue Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-14). Dazu verwendete man verschiedene Ausgaben von Albanien (ex Mi Nr. 229-320) und versah diese mit dem dreizeiligen Aufdruck 14 / Shtator / 1943. Von der 3 Qindar Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 3K). Weitere Wertstufen wurden bereits in den Beiträgen [#135] [#910] [#917] vorgestellt.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 495. Nordphila Fernauktion vom 29. Januar 2024 in Lindhöft unter Los 2175 für 70 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 01.04.2024 08:23:04 Gelesen: 13860# 991 @  
Während der deutschen Besetzung von Estland wurde 1941 in verschiedenen Gebieten des Landes der Postdienst wieder aufgenommen, dabei auch in Elwa (Lokalausgaben Elwa Mi Nr. 1-49). Dazu verwendete man erbeutete russische Marken und versah diese mit dem zweizeiligen Überdruck Eesti / Post. Von diesen Besatzungsausgaben sind uns schon verschiedene kopfstehende Aufdrucke bekannt, welche bereits in den Beiträgen [#107] [#441] [#601] [#603] vorgestellt wurden.

Heute können wir zwei weitere Kopfsteher mit den Mi Nr. 1 X K, und 3 K zeigen, welche aus den russischen Freimarken Mi Nr. 672 und 376 B entstanden sind.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 121. Gert Müller Auktion vom 22. Februar 2024 in Ettlingen unter Los 4950 für 800 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers im Paar mit einem korrekten Aufdruck mit Attest wurde an der 121. Gert Müller Auktion vom 22. Februar 2024 in Ettlingen unter Los 4952 für 1‘300 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 04.04.2024 09:11:38 Gelesen: 13523# 992 @  
Die bretonische Stadt Lorient wurde am 25. Juni 1940 durch deutsche Truppen besetzt und mit U-Bootbunkern zur Festungsstadt ausgebaut. Im Februar 1945 verausgabte die Besatzungsbehörden eine eigene Freimarkenausgabe (Mi Nr. Lorient 1-15) welche innerhalb der Stadt sowie nach Petain-Frankreich verwendet werden konnte. Dazu verwendete man Freimarken von Frankreich (ex Mi Nr. 516-648) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Festung / Lorient.

Von verschiedenen Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt, welche teilweise schon in früheren Beiträgen [#636] [#898] [#946] [#989] vorgestellt wurden. Heute kann ein weiterer Kopfsteher dieser Ausgabe vorgestellt werden: Die 5 Francs Wertstufe in Zeichnung Triumpfbogen (Mi Nr. 15 K). Die Marke, welche gemäss Literatur nur eine Auflage von 30 Stück hat, weist einen Doppelaufdruck aus, davon einer kopfstehend.




Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Brief mit Attest wurde an der 58. Christoph Gärtner Auktion vom 21. Februar 2024 unter Los 10725 für 6‘000 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 10.04.2024 08:49:18 Gelesen: 12985# 993 @  
Am 19. Februar 1923 verausgabte das Deutsche Reich eine Zuschlagsausgabe für die Rhein- und Ruhrhilfe (Mi Nr. 258-260). Dazu verwendete man Freimarken früherer Ausgaben (Mi Nr. 196, 238, 242) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck Rhein=Ruhr= / Hilfe / Zuschlagswert. Von der 1000 M auf 20 M Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. 260 K I. Ein ungebrauchtes Exemplar wurde hier bereits in Beitrag [#506] vorgestellt.

Weitaus seltener sind diese Kopfsteher gebraucht oder gar auf Brief. Das untenstehende Angebot hat mich bewogen, nochmals auf diesen Kopfsteher zurückzukommen.




Ein gestempeltes, senkrechtes Paar dieses Kopfstehers auf geprüftem Brief wurde an der 7. Klüttermann Auktion vom 27. Januar 2024 in Köln unter Los 4107 für 6‘800 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.04.2024 09:01:39 Gelesen: 12562# 994 @  
Im Januar 1901 verausgabte die deutsche Post in China eine Freimarkenausgabe für Tientsin (Mi Nr. 8-14). Dazu verwendete man Freimarken des Deutschen Reichs (ex Mi Nr. 54-62) und versah diese mit einem von links unten nach rechts oben angebrachten, diagonalen Handstempelaufdruck China. Von den Wertstufen 20 Pf (Mi Nr. 11K), 30 Pf (Mi Nr. 12K) und 80 Pf (Mi Nr. 14K) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt, welche bereits in Beitrag [#389] vorgestellt wurden.

Heute kann eine weitere Wertstufe, nämlich die 10 Pf mit kopfstehendem und fast waagerechtem Aufdruck vorgestellt werden. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. 10 K. Das ungebrauchte Stück wird durch ein Attest Jäschke-Lantelme 2022 sowie einem Befund von Wolfgang Jakubek 1992 begleitet.





Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde mit Befund und Attest an der 383. Heinrich Köhler Auktion vom 20. März 2024 in Wiesbaden unter Los 7040 für 1‘000 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.04.2024 08:53:27 Gelesen: 11967# 995 @  
Während der deutschen Besetzung von Litauen wurde in verschiedenen Gebieten des Landes der Postdienst wieder aufgenommen, dabei auch in Rokiskis (Rakischki). Dazu verwendete man erbeutete sowjetische Marken und versah diese mit dem dreizeiligen Überdruck Laisvas / 1941.VI.27 / Rokiskis (Mi Rokiskis Nr. 1-7). Von den Wertstufen 30, 50 und 60 sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt, welche in Beitrag [#219] bereits vorgestellt wurden.

Neu können heute die Wertstufen 5, 10, 15 und 20 Kopeken vorgestellt werden (Mi Nr. 1K, 2K, 3K und 4K).



Ein postfrisches, waagerechtes Paar dieses Kopfstehers wurde an der 196. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 3. Februar 2024 in Bonn unter Los 4321 für 150 € + Aufgeld angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 196. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 3. Februar 2024 in Bonn unter Los 4323 für 35 € + Aufgeld angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Ein Zusammenstellung dieser drei Kopfsteher (mit Attest für Mi 3K) wurde an der 196. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 3. Februar 2024 in Bonn unter Los 4324 für 150 € + Aufgeld angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.04.2024 08:15:22 Gelesen: 11703# 996 @  
Im März/Juni 1898 verausgabte die deutsche Post in China eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-6 I). Dazu verwendete man Freimarken des Deutschen Reichs (ex Mi Nr. 45-50) und versah diese mit einem von links unten nach rechts oben angebrachten, diagonalen (45°) Handstempelaufdruck China.

Von der 10 Pfennig Wertstufe (Mi Nr. 3 I) ist uns ein Doppelaufdruck (1x normal und 1x kopfstehend) bekannt geworden. Gemäss Literatur ist dies der einzig bekannte, auf einem Poststück erhalten gebliebene Doppelaufdruck. Das Poststück wird von einem Attest Friedemann 1929 und einem Befund Jakubek 2004 begleitet, welche leider im Angebot nicht abgebildet wurden.




Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Ganzsache wurde an der 1318. Robert A. Siegel Auktion vom 9. April 2024 in New York unter Los 55 für 13‘000 US$ + Aufgeld verkauft (bei einer Schätzung von 20-30‘000 US$!).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 23.04.2024 10:55:56 Gelesen: 11527# 997 @  
@ merkuria [#995]

Wahnsinn!

Es war, vor rund 8 Jahren, ein kluger Entscheid die "Kopfsteher" zu trennen: Marken/Rahmen und Überdrucke. Seither haben wir schon fast 1000 Beiträge gesehen dieser Kuriositäten und Raritäten. Das verdanken wir weitgehend Dir, Jacques, denn das Thema wird ja fast ausschliesslich nur (noch) von Dir gefüttert.

Es ist auch schwierig zu wissen, welche kopfstehende Auf- und Überdrucke bereits gezeigt wurden. Vor rund 20 Monaten hast Du uns verdankenswerter Weise eine Übersicht erstellt

@ merkuria [#796]

Ich weiss nicht, ob Du genügend Mumm hast, zum "Jubliäum" (1000. Beitrag) eine neue Übersicht zu erstellen. Ich weiss, dass bedeutet MEHRERE Stunden Arbeit... Ich möchte Dir hiermit anzeigen, dass ich dies sehr schätzen würde. Dieses Thema ist in meinen Augen eine "Perle" unter den vielen Themen auf Philaseiten; eine Übersicht wäre dann die Krönung.

Absolut perfekt wäre es dann noch, wenn Beitrag 1-1000 in einem Ausdruck mit "Hardbound"-Umschlag produziert würde. Solch ein Werk wäre dann ein wichtiges philatelistisches Werk. Es würde, mit Vorwort und Einleitung, wohl um die 300 Seiten (doppelseitig) beanspruchen. Meines Erachtens wäre so ein Werk wertvoller als einige Bücher, die wir nun in Bukarest an der Efiro in der Wettbewerbs-Ausstellung sahen.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
merkuria Am: 25.04.2024 09:10:47 Gelesen: 11256# 998 @  
Infolge Mangel an gültigen Briefmarken zur Aufrechterhaltung des zivilen Postbetriebes nach Kriegsschluss, griff die Feldpoststation der 8. Armee auf ihren Bestand an Germania-Marken zurück. Am 2. Januar 1919 verausgabte sie eine Freimarken-Notausgabe. Dazu wurden verschiedene Wertstufen der vorhandenen Germaniaausgaben mit einem diagonalen Aufdruck LIBAU in den Farben Violettblau (a) oder Rot (b) versehen (Mi Nr. 1-6).

Kopfsteher der 15 Pf Wertstufe (Mi Nr. 3B b K), der 25 Pf Wertstufe (Mi Nr. 5B a K) und der 50 Pf Wertstufe (Mi Nr. 6B b K) dieser Ausgabe wurden bereits in Beitrag [#152] ,[#929] und [#942] vorgestellt. Ein weiterer Kopfsteher kann heute von der 25 Pf Wertstufe mit rotem Aufdruck (Mi Nr. 5B b K) vorgestellt werden.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 383. Heinrich Köhler Auktion vom 20. März 2024 in Wiesbaden unter Los 7528 für 200 € + Aufgeld verkauft.

Seit Eröffnung dieses Threads im Juni 2016 können wir heute nach beinahe 8 Jahren auf über 277‘000 Leser-Besuche (Kliks) zurückblicken. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit wieder bei allen Lesern für das grosse Interesse an diesem Thema bedanken.

In 998 Beiträgen wurden bis heute 969 Einzelmarken oder Sätze mit kopfstehendem Aufdruck vorgestellt. Damit uns der Überblick nicht abhanden kommt, habe ich die letzte Übersicht vom 11. August 2022 [#796] (geordnet nach Staaten/Gebieten) wieder einmal aktualisiert.Auch eine Spalte mit der entsprechenden Ordnungs Nr. zum Auffinden der entsprechenden Kopfsteher in der Nicht-im-Katalog Datenbank (NiK #) wurde hinzugefügt.

Aus Gründen der Lesbarkeit sind wir nun bei 32 Einzeltabellen angelangt. Zum schnelleren Auffinden des gesuchten Landes/Gebietes habe ich unter jeder Tabelle den jeweiligen alphabetischen Bereich der entsprechenden Tabelle eingefügt!




Tabelle 1 Abs – Alb ………………………………….…...… Tabelle 2 Alb - Bah


Tabelle 3 Bah – Bri …………………….…………………..… Tabelle 4 Bri - Bri


Tabelle 5 Bri – Chi …………………….…………………..… Tabelle 6 Chi - Chi


Tabelle 7 Cil - Deu …………………….…………………..… Tabelle 8 Deu - Deu


Tabelle 9 Deu – Dt. …………………….…………………..… Tabelle 10 Dt. – Dt.


Tabelle 11 Dt. - Fra…………………….…………………..… Tabelle 12 Fra – Fra


Tabelle 13 Fra – Gri ………………………………….…...… Tabelle 14 Gri - Ind


Tabelle 15 Ind – Isl …………………….…………………..… Tabelle 16 Isl - Ita


Tabelle 17 Ita – Jug …………………….…………………..… Tabelle 18 Jug - Kar


Tabelle 19 Kar - Kar …………………….…………………..… Tabelle 20 Kar - Lib


Tabelle 21 Lib – Mem…………………….………………….. Tabelle 22 Mem - Nic


Tabelle 23 Nie – Öst…………………….…………………..… Tabelle 24 Oma - Pol


Tabelle 25 Pol - Rus…………………….…………………..… Tabelle 26 Rus - Saa


Tabelle 27 Saa - Slo…………………….…………………..… Tabelle 28 Slo – Sud


Tabelle 29 Sud - Tri…………………….…………………..… Tabelle 30 Tri – Ung


Tabelle 31 Ung - Wes…………………….………………….. Tabelle 32 Wes – Zul

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Heinz 7 Am: 25.04.2024 14:32:59 Gelesen: 11202# 999 @  
@ merkuria [#998]

Phantastische Arbeit, Jacques!

Ich verleihe Dir einen "Grand Prix" für philatelistischen Fleiss.

Dass so viele Briefmarken nicht im Katalog zu finden sind, hat mich extrem erstaunt. Dass Du diese Lücke füllst, ist sehr wertvoll. Deine Arbeit ist in meinen Augen nicht einfach eine "nette Spielerei", sondern eine wertvolle Ergänzung des philatelistischen Wissens.

Frag doch einmal beim Schwanenberger Verlag, ob nicht ein Interesse besteht, dass Deine Erkenntnisse in Katalogform (gebunden) zusammengefasst werden.

Heinz
 
merkuria Am: 01.05.2024 07:37:25 Gelesen: 7604# 1000 @  
Im Krieg zwischen Griechenland und Italien besetzten griechische Truppen einige Teile von Südalbanien. Für diese Gebiete wurden eigene Markenausgaben erstellt. Am 1. März 1941 verausgabte die griechische Besatzungsbehörde eine Sonderausgabe zur Gründung der nationalen Jugendorganisation. Dazu verwendete man die Ausgabe von Griechenland (Mi Nr. 427-446) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck EΛΛΗΝΙΚΗ ΔΙΟΙΚΗΣΙΣ (= Griechische Verwaltung), Mi Ausgaben für Nord-Epirus Nr. 18-37.

Von den 2 Drachmen Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 28). Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 120. Athens Auktion vom 13. März 2024 in Athen unter Los 912 für 111 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 04.05.2024 08:11:04 Gelesen: 5147# 1001 @  
Am 4. Juni 1903 verausgabte die französische Kolonie Guadeloupe eine Portomarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. Porto 14). Dazu verwendete man die Portomarke zu 1 Franc der allgemeinen Portomarken für die französischen Kolonien (Mi Nr. Porto 21a) und versah diese mit einem Aufdruck G & D / 30 (G & D = Guadeloupe & Dependances) Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. Porto 14 K.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 74. Burda Auktion vom 9. März 2024 in Prag unter Los 676 für 388 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 07.05.2024 08:01:25 Gelesen: 4529# 1002 @  
Am 12. Dezember 1919 verausgabte die Tschechoslowakei eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 40-50). Dazu verwendete man frühere Ausgaben von Österreich (ex Mi Nr. 185-199) und versah diese mit einem diagonalen, dreizeiligen Aufdruck POSTA / CESKOSLOVENSKA / 1919.

Von der 6 Heller Wertstufe mit schwarzem Aufdruck (Mi Nr. 42 b) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 74. Burda Auktion vom 10. März 2024 in Prag unter Los 2173 für 4‘490 € + Aufgeld verkauft.

Innerhalb der gleichen Ausgabe wurden auch die österreichischen Kronenwerte (ex Mi Nr. 200-211) mit dem gleichen Aufdruck versehen (Mi Nr. 51-62). Von der 2 Kronen Wertstufe (Mi Nr. 51 I) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 74. Burda Auktion vom 10. März 2024 in Prag unter Los 2202 für 1‘143 € + Aufgeld verkauft.

Von der 10 Kronen Wertstufe (Mi Nr. 58 I) sind uns ebenfalls kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 74. Burda Auktion vom 10. März 2024 in Prag unter Los 2199 für 1‘633 € + Aufgeld verkauft.

Innerhalb der gleichen Ausgabe wurden auch österreichische Portomarken (ex Mi Nr. Porto 58-63) mit dem gleichen Aufdruck versehen (Mi Nr. 92-97). Von der 20 auf 54 Heller Wertstufe (Mi Nr. 96) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers mit Attest wurde an der 74. Burda Auktion vom 10. März 2024 in Prag unter Los 2255 für 1‘469 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.05.2024 08:11:56 Gelesen: 3017# 1003 @  
Am 30.April 1921 verausgabte das Saargebiet infolge Einführung der französischen Währung eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 70-83). Dazu verwendete man die Freimarken in Pfennig/Mark Währung (ex Mi Nr. 55-69) und versah diese mit einem Aufdruck der neuen Wertbezeichnung in Centimes und Francs sowie einer Durchbalkung der alten Wertbezeichnung. Bei der Wertstufe 30 Centimes auf 80 Pfennig sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher unter Mi Nr. 76A K.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 205. Schulz Auktion vom 16. März 2024 in Nürnberg unter Los 6701 für 50 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 16.05.2024 08:14:27 Gelesen: 2497# 1004 @  
Am 9. Oktober 1943 verausgabte die deutsche Besatzungsmacht von Zara (Jugoslawien) eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 1-19). Dazu verwendete man Marken von Italien (ex Mi Nr. 299-633) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck Deutsche / Besetzung / Zara. Von der 10 Centesimi Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 2 I K).



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers mit Befund wurde an der 383. Heinrich Köhler Auktion vom 19. März 2024 in Wiesbaden unter Los 3207 für 72 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.05.2024 08:45:53 Gelesen: 1513# 1005 @  
Am 1. Oktober 1902 verausgabte Island eine neue Freimarkenausgabe mit dem Bildnis von König Christian IX (Mi Nr. 35-47). Mit dieser Ausgabe sollten alle vorgängigen Freimarken ihre Gültigkeit verlieren.

Nachdem die Post aber feststellte dass noch grössere Bestände an alten Freimarken und Dienstmarken vorlagen, entschloss man sich, deren Gültigkeit bis zum 31. Dezember 1903 aufrecht zu erhalten. Um diesen Entschluss amtlich zu belegen, versah man diverse Altbestände mit einem zweizeiligen Aufdruck Í GILDI /‘02 – ’03 (Mi Nr. 23-34).

Einige dieser Ausgaben wurden bereits in den Beiträgen [#214] [#368] und [#587] vorgestellt. Heute kann ich drei weitere Kopfsteher, nämlich die 3, 4 und 5 Aurar Wertstufen (Mi Nr. 23B, 25 B und 26) vorstellen. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchter Dreierstreifen dieses Kopfstehers mit Befund wurde an der Bruun Rasmussen Auktion vom 7. April 2024 in Kongens Lyngby/Dänemark unter Los 4465 für 2‘200 DKK (ca. 300 €) + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers im Viererblock mit Attest wurde an der Bruun Rasmussen Auktion vom 7. April 2024 in Kongens Lyngby/Dänemark unter Los 4467 für 800 DKK (ca. 110 €) + Aufgeld verkauft.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Bruun Rasmussen Auktion vom 7. April 2024 in Kongens Lyngby/Dänemark unter Los 4462 für 1‘050 DKK (ca. 140 €) + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

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