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Thema: Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege
Das Thema hat 310 Beiträge:
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bovi11 Am: 08.03.2018 13:25:17 Gelesen: 34689# 286 @  
@ hajo22 [#285]

Asche auf mein Haupt.
 
hajo22 Am: 08.03.2018 14:09:40 Gelesen: 34680# 287 @  
@ bovi11 [#286]

Asche auf mein Haupt.

Macht nix.

Um Dich zu erfreuen, hier eine Postkarte vom 31.12.1949, dem offiziellen Letzttag der Wohnungsbauabgabe.



Ich besitze auch noch Belege mit der Wohnungsbau-Abgabe von Anfang Januar 1950. Suche ich mal gelegentlich heraus.

Sind sicher keine Seltenheiten, da ja eine Übergangsfrist eingeräumt wurde (eine oder zwei Wochen?).

Frage: Konnten Wobau-Abgabe-Marken gegen Notopfer-Berlin-Marken (1:1) umgetauscht werden oder blieb man auf den Wobau-Abgabe-Marken sitzen?

hajo22
 
Manne Am: 08.03.2018 17:14:58 Gelesen: 34662# 288 @  
Hallo,

ein Brief aus Schwenningen vom 30.03.1946 der nach Nürnberg lief. Da das Haus zerstört war und der Adressat nicht ermittelt werden konnte, kam der Brief zurück an den Absender.

Gruß
Manne


 
bovi11 Am: 08.03.2018 17:46:05 Gelesen: 34651# 289 @  
@ hajo22 [#287]

Nach Auslaufen des Gesetzes zur Wohnungsbauabgabe war die Weiterverwendung der Wohnungsbaumarken anstatt der Notopfermarken bis zum 5. Januar 1950 erlaubt. Es gibt jedoch Abstempelungen von Wohnungsbaumarken bis weit in den Januar 1949 hinein, bei denen die Verwendung unbeanstandet blieb.

Daneben habe ich etliche Belege, auf denen sowohl Wohnungsbau, als auch Notopfermarken (gleichzeitig) verklebt wurden. Schließlich gibt es Verwendungen von Notopfermarken als Wohnungsbaumarken und umgekehrt.
 
hajo22 Am: 08.03.2018 18:11:57 Gelesen: 34645# 290 @  
@ bovi11 [#289]

Meine Frage war: Konnte man nach Ablauf der Gültigkeit der Wohnungsbau-Marken diese in Notopfer-Berlin-Marken umtauschen/umwechseln?

Ich habe heute zu dieser Frage Kontakt mit der Arge Französische Zone aufgenommen. Bin mal gespannt was dabei herauskommt. Erhaltene Infos teile ich dann hier mit.

hajo22
 
bovi11 Am: 08.03.2018 18:29:24 Gelesen: 34638# 291 @  
@ hajo22 [#290]

Umtauschen konnte man sie nicht.
 
hajo22 Am: 08.03.2018 18:52:29 Gelesen: 34633# 292 @  
@ bovi11 [#291]

Umtauschen konnte man sie nicht

Nach Auskunft der Arge FZ konnte man sie weder gegen Notopfer-Berlin-Marken noch gegen Erstattung in Geld umtauschen.

hajo22
 
bovi11 Am: 09.03.2018 23:11:52 Gelesen: 34575# 293 @  
@ hajo22 [#292]

Ich weiß, ich bin in der ARGE Notopfer- und Wohnungsbaumarken. ;-)

Was man eine kurze Zeit umtauschen konnte, waren die Provisorien der Wohnungsbaumarken (die mit den roten Aufdrucken). Diese konnten vom 13. bis zum 30. September 1949 gegen die gelben Wohnungsbaumarken umgetauscht werden.

Schalterbestände der Provisorien wurden am 13. September 1949 verbrannt.

Grüße

Dieter
 
KHSch Am: 12.06.2018 11:22:36 Gelesen: 25056# 294 @  
Hallo hajo22,

mein Name ist Karl Heinz, bin erst seit letzter Woche hier in diesem Forum.

Habe beim Durchstöbern der Philaseiten einen schönen Postscheckbrief auf Ihrer Plattform entdeckt. Der Beitrag kam am 3.4.2017. Bin selbst Mitglied bei der Arge Französische Zone und sammle auch Postscheckbriefe.

Frage an Sie: Haben Sie den Pschb. nach München, Stempel Saulgau noch?

Vielen Dank und Grüße aus Bad Saulgau
Karl Heinz
 
Christoph 1 Am: 12.06.2018 22:09:23 Gelesen: 24922# 295 @  
Hallo Karlheinz,

im Profil von hajo22 ist seine e-mail-Adresse veröffentlicht.

Am besten direkt anschreiben - hier im allgemeinen Forum geht der Beitrag schnell unter und wird von seinem Adressaten nicht gefunden.

Gruß
Christoph
 
hajo22 Am: 13.06.2018 14:48:33 Gelesen: 24796# 296 @  
Hier die gewünschten Scans:



Jeweils 300dpi.

hajo22
 
KHSch Am: 13.06.2018 19:22:45 Gelesen: 24718# 297 @  
Hallo Hajo22,

vielen Dank für die schnellen Scans.

Gruß aus Saulgau
KHSch
 
10Parale Am: 01.08.2018 17:44:33 Gelesen: 19072# 298 @  
Auf diesem Telegramm aus Wehr (Baden) habe ich diesen gelben teilgezähnten Aufkleber der Deutschen Post gefunden. Sammelwert? War es einfach eine Kennzeichnung oder welche Bedeutung ist dem Aufkleber beizumessen?

Liebe Grüße

10Parale


 
hajo22 Am: 01.08.2018 19:24:15 Gelesen: 19051# 299 @  
@ 10Parale [#298]

Verschluß-Vignette

hajo22
 
KHSch Am: 02.08.2018 12:39:42 Gelesen: 18937# 300 @  
10Parale

Telegrammverschlußzettel (TVZ)


 
Ron Alexander Am: 07.08.2018 17:32:02 Gelesen: 18308# 301 @  
Schönen guten Abend,

Auf den ersten Blick, ein einfacher Brief im Fernverkehr bis 20g, aufgegeben am 15.09.1949 in Heimenkirch und lief nach Garmisch. Freigemacht wurde der Brief Portogerecht mit MiNr. 41A der Französischen Zone Württemberg Hohenzollern. Das Besondere an diesem Brief ist das Datum, denn der Brief wurde am letzten Tag seiner Gültigkeit aufgegeben, weiterhin ist er noch Portogerecht.



Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 07.08.2018 18:38:12 Gelesen: 18298# 302 @  
Auslandsbrief aus Konstanz vom 14.6.1946 portorichtig frankiert mit 75 Pf. Französische Zone Allgemeine Ausgabe nach New York adressiert.

Der Brief wurde von der frz. Besatzungsmacht geöffnet: Doppelovalstempel G.B.D. und grünlicher Zensurstreifen "Controlé".

Die Zensurstelle kann ich leider aufgrund fehlender Unterlagen keinem bestimmten Ort zuordnen. Vielleicht ein Forumsmitglied?



hajo22
 
Markus Pichl Am: 07.08.2018 22:10:35 Gelesen: 18259# 303 @  
@ hajo22 [#302]

Hallo hajo22,

der Zensurstempel ist im Riemer-Handbuch unter "F-13" mit 500 Wertpunkten gelistet, jedoch konnte auch Herr Riemer nur über den Sitz der Zensurstelle vermuten und so wird angegeben: "Der Sitz der Zensurstelle war vermutlich Konstanz."

Wenn ich das so recht im Riemer überblicke, dann steht bei jedem Zensurstempel aus der Französischen Zone eine Vermutung oder auch ein "eventuell", ggf. sogar ein "oder und vielleicht, wenn..." usw., in Bezug dem Sitz der Zensurstelle dabei. Die Thematik, den Sitz der Zensurstelle bestimmen zu können, scheint nicht einfach zu sein. Herr Riemer konnte wohl diesbezüglich keine Unterlagen von den Franzosen einsehen. Ob dies heute möglich ist, weil vielleicht Archive zugänglich geworden sind, weiß ich nicht und ich werde es auch nicht erkunden, ich bin der französischen Sprache nicht mächtig.

Beste Grüße
Markus
 
hajo22 Am: 07.08.2018 23:30:35 Gelesen: 18238# 304 @  
@ Markus Pichl [#303]

ich bin der französischen Sprache nicht mächtig.

Ich schon, aber natürlich nicht wie ein Franzose.

Konstanz dürfte hier gut passen als Sitz einer Zensurstelle zumal der Brief in Konstanz gestempelt wurde und die unmittelbare Nähe zur CH für die Zensurstelle sicher von Interesse war.

Ich verspüre auch keine Lust nach Unterlagen zu suchen.

hajo22
 
hajo22 Am: 09.08.2018 13:54:44 Gelesen: 18048# 305 @  
Eingehende Post aus der französischen Besatzungszone Österreichs in die deutsche französische Besatzungszone.

Brief aus Sulz/Vorarlberg vom 18.2.1948 nach Konstanz, frankiert mit Österreich 20 Gr. (Nr. 855) und 1,40 S (Nr. 867/Ersttag) = 1,60 S (Auslandsbrief bis 40 gr).

Zensiert durch die französische Zensurstelle in Bregenz: Zweikreisstempel "Ouvert par les Autorités de Controle / BZA - I" und Zensurstreifen "Controlé".



hajo22
 
Ron Alexander Am: 11.08.2018 17:04:55 Gelesen: 17872# 306 @  
Schönen Nachmittag,

sehr schöne Zensurbelege. Französische Zensur ist ja nicht ganz so oft zu finden!

Brief im Fernverkehr bis 20 g (20 Pf), Zusatzleistung Einschreiben (40 Pf), aufgegeben am 02.11.1948 in Heimenkirch und lief nach Offenburg ind Baden. Brief wurde Portorichtig freigemacht mit 60 Pf, schön zu sehen ist der Eckrand mit Druckdatum.



Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 11.08.2018 18:06:31 Gelesen: 17863# 307 @  
@ Ron Alexander [#306]

Marken mit Druckdatum und dann auf Brief sind immer eine schöne Sache. Ich habe so etwas auch, muß es aber erst wieder finden.

Du weißt schon, Briefsammler und ihre Kartons.

Hier auch etwas Interessantes, was ich auf die Schnelle gefunden habe:



Der meines Wissens einzige (zumindest was die französische Zone betrifft) Gebühr-bezahlt-Stempel mit Werbeslogan.

Fernbrief zu 24 Pf. aus Ebingen (Kreis Calw) vom 16.7.1947 nach Unterreichenbach. Frankiert mit 8 Pf. Allgemeine Ausgabe + 12 Pf. 1.Ausgabe FZ Württ. + 4 Pf. Gebühr-bezahlt Kastenstempel mit Werbung "Fördert den Obstbau!"

Dieser Gebühr-bezahlt-Stempel wurde in den Jahren 1947/48 in Ebingen verwendet. Sieht man auch nicht alle Tage.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 31.01.2019 18:10:25 Gelesen: 3533# 308 @  
Schönen guten Abend,

Brief in das Ausland bis 20 g, aufgegeben am 23.05.1946 in Tailfingen im Kreis Balingen in Württemberg und lief nach Zürich, also in die Schweiz. Hierfür gelten auch die neuen Auslandspostgebühren, die ab dem 01.04.1946 greifen. Folglich fallen für diesen Brief 75 Pfennig Porto an. Diese wurden Portorichtig entrichtet mit 3x MiNr. 1, 1x MiNr. 2, 1x MiNr. 5, 1x MiNr. 7, 1x MiNr. 8, 1x MiNr. 9.

Jetzt kommt aber natürlich erst das Tolle an diesem Beleg, die Französische Zensur. Abgeschlagen wurde zum einen der Zensurstempel „OUVERT PAR LES AUTORITIES DE CONTROLE G.B.C.“ Der Type lässt sich aufgrund des zu schwachen Abschlages leider nicht abschließend bestimmen. Aufgrund der Form des G im Prüfstempel würde ich diesen als Type II identifizieren. Im Zusammenhang mit dem abgeschlagenen Prüfstempel 417 (Der Prüfstempel kommt ab Mai 1946 zum Einsatz, muss also eine der frühen Stempelabschläge sein) lässt sich klar Identifizieren das dieser Brief in die Schweiz in Freiburg geöffnet, geprüft und wieder verschlossen wurde. Zum verschließen des Briefes kam der Verschluss Zettel vom Type 22 zum Einsatz. Freiburg war eine der größten Prüfstellen in der Französischen Zone.



Grüße,
Ron
 
Ron Alexander Am: 02.03.2019 10:13:22 Gelesen: 1256# 309 @  
Schönen guten Morgen,

Brief aufgegeben am 14.4.1946 in der Französischen Zone Baden. Ab dem 01.04.1946 war der Versand von Post in das Ausland wieder zugelassen. Der Brief wurde portorichtig freigemacht mit 75 Pfennig. Adressiert wurde der Brief an Karl Heim in Frankreich.

Der Brief wurde von der Französischen Zensurstelle in Konstanz geöffnet, überprüft und wieder verschlossen. Abgeschlagen wurde hierbei der Zensurstempel „OUVERT PAR LES AUTORITES DE CONTROLE“ G.B.D. sowie Rückseitig der Prüfstempel 466. Verschlossen wurde der Brief mit dem Verschlusszettel Type 44.

Anscheinend enthielt der Brief Informationen die nicht befördert werden durften, denn der Brief trägt weiterhin den Stempel „RETOUR A L’LEXPEDITEUR“, also zurück an den Absender.



Grüße,
Ron
 
GSFreak Am: 03.03.2019 11:28:26 Gelesen: 1158# 310 @  
Hier eine seltene Aufbrauchganzsache der OPD Koblenz/Alzey (mein Glanzstück in der Sammlung Aubrauchausgaben Französische Zone).

Einzelheiten sind dem Attest zu entnehmen.



Gruß Ulrich
 

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