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Thema: (?) (321) Alliierte Besetzung Französische Zone Bedarfsbelege
Das Thema hat 328 Beiträge:
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hajo22 Am: 07.08.2018 23:30:35 Gelesen: 40955# 304 @  
@ Markus Pichl [#303]

ich bin der französischen Sprache nicht mächtig.

Ich schon, aber natürlich nicht wie ein Franzose.

Konstanz dürfte hier gut passen als Sitz einer Zensurstelle zumal der Brief in Konstanz gestempelt wurde und die unmittelbare Nähe zur CH für die Zensurstelle sicher von Interesse war.

Ich verspüre auch keine Lust nach Unterlagen zu suchen.

hajo22
 
hajo22 Am: 09.08.2018 13:54:44 Gelesen: 40765# 305 @  
Eingehende Post aus der französischen Besatzungszone Österreichs in die deutsche französische Besatzungszone.

Brief aus Sulz/Vorarlberg vom 18.2.1948 nach Konstanz, frankiert mit Österreich 20 Gr. (Nr. 855) und 1,40 S (Nr. 867/Ersttag) = 1,60 S (Auslandsbrief bis 40 gr).

Zensiert durch die französische Zensurstelle in Bregenz: Zweikreisstempel "Ouvert par les Autorités de Controle / BZA - I" und Zensurstreifen "Controlé".



hajo22
 
Ron Alexander Am: 11.08.2018 17:04:55 Gelesen: 40589# 306 @  
Schönen Nachmittag,

sehr schöne Zensurbelege. Französische Zensur ist ja nicht ganz so oft zu finden!

Brief im Fernverkehr bis 20 g (20 Pf), Zusatzleistung Einschreiben (40 Pf), aufgegeben am 02.11.1948 in Heimenkirch und lief nach Offenburg ind Baden. Brief wurde Portorichtig freigemacht mit 60 Pf, schön zu sehen ist der Eckrand mit Druckdatum.



Grüße,
Ron
 
hajo22 Am: 11.08.2018 18:06:31 Gelesen: 40580# 307 @  
@ Ron Alexander [#306]

Marken mit Druckdatum und dann auf Brief sind immer eine schöne Sache. Ich habe so etwas auch, muß es aber erst wieder finden.

Du weißt schon, Briefsammler und ihre Kartons.

Hier auch etwas Interessantes, was ich auf die Schnelle gefunden habe:



Der meines Wissens einzige (zumindest was die französische Zone betrifft) Gebühr-bezahlt-Stempel mit Werbeslogan.

Fernbrief zu 24 Pf. aus Ebingen (Kreis Calw) vom 16.7.1947 nach Unterreichenbach. Frankiert mit 8 Pf. Allgemeine Ausgabe + 12 Pf. 1.Ausgabe FZ Württ. + 4 Pf. Gebühr-bezahlt Kastenstempel mit Werbung "Fördert den Obstbau!"

Dieser Gebühr-bezahlt-Stempel wurde in den Jahren 1947/48 in Ebingen verwendet. Sieht man auch nicht alle Tage.

hajo22
 
Ron Alexander Am: 31.01.2019 18:10:25 Gelesen: 26250# 308 @  
Schönen guten Abend,

Brief in das Ausland bis 20 g, aufgegeben am 23.05.1946 in Tailfingen im Kreis Balingen in Württemberg und lief nach Zürich, also in die Schweiz. Hierfür gelten auch die neuen Auslandspostgebühren, die ab dem 01.04.1946 greifen. Folglich fallen für diesen Brief 75 Pfennig Porto an. Diese wurden Portorichtig entrichtet mit 3x MiNr. 1, 1x MiNr. 2, 1x MiNr. 5, 1x MiNr. 7, 1x MiNr. 8, 1x MiNr. 9.

Jetzt kommt aber natürlich erst das Tolle an diesem Beleg, die Französische Zensur. Abgeschlagen wurde zum einen der Zensurstempel „OUVERT PAR LES AUTORITIES DE CONTROLE G.B.C.“ Der Type lässt sich aufgrund des zu schwachen Abschlages leider nicht abschließend bestimmen. Aufgrund der Form des G im Prüfstempel würde ich diesen als Type II identifizieren. Im Zusammenhang mit dem abgeschlagenen Prüfstempel 417 (Der Prüfstempel kommt ab Mai 1946 zum Einsatz, muss also eine der frühen Stempelabschläge sein) lässt sich klar Identifizieren das dieser Brief in die Schweiz in Freiburg geöffnet, geprüft und wieder verschlossen wurde. Zum verschließen des Briefes kam der Verschluss Zettel vom Type 22 zum Einsatz. Freiburg war eine der größten Prüfstellen in der Französischen Zone.



Grüße,
Ron
 
Ron Alexander Am: 02.03.2019 10:13:22 Gelesen: 23973# 309 @  
Schönen guten Morgen,

Brief aufgegeben am 14.4.1946 in der Französischen Zone Baden. Ab dem 01.04.1946 war der Versand von Post in das Ausland wieder zugelassen. Der Brief wurde portorichtig freigemacht mit 75 Pfennig. Adressiert wurde der Brief an Karl Heim in Frankreich.

Der Brief wurde von der Französischen Zensurstelle in Konstanz geöffnet, überprüft und wieder verschlossen. Abgeschlagen wurde hierbei der Zensurstempel „OUVERT PAR LES AUTORITES DE CONTROLE“ G.B.D. sowie Rückseitig der Prüfstempel 466. Verschlossen wurde der Brief mit dem Verschlusszettel Type 44.

Anscheinend enthielt der Brief Informationen die nicht befördert werden durften, denn der Brief trägt weiterhin den Stempel „RETOUR A L’LEXPEDITEUR“, also zurück an den Absender.



Grüße,
Ron
 
GSFreak Am: 03.03.2019 11:28:26 Gelesen: 23875# 310 @  
Hier eine seltene Aufbrauchganzsache der OPD Koblenz/Alzey (mein Glanzstück in der Sammlung Aubrauchausgaben Französische Zone).

Einzelheiten sind dem Attest zu entnehmen.



Gruß Ulrich
 
10Parale Am: 21.04.2019 21:22:11 Gelesen: 21487# 311 @  
Eine Gruß-Fotokarte (Schloß Tübingen und Alleenbrücke im Winter), abgeschlagen am 27.12.48 in Horb (Neckar) nach Innsbruck (Österreich).

Freigemacht mit einem waagrechten Paar der Michel Nr. 28 (ohne Währungsangabe) und 2 x Michel Nr. 16, Rathaus Waldsee. Diese Marke stieg übrigens in der Michel-Bewertung von 2006/07 von 2,40 € auf aktuell 3,00 € gestempelt.

Sicherlich in dieser Formation nicht so oft anzutreffende Verwendung.

Liebe Grüße

10Parale


 
Ron Alexander Am: 14.06.2019 21:37:12 Gelesen: 19227# 312 @  
Schönen guten Abend,

Einschreiben, aufgegeben in Dettingen bei Urach am 21.06.1948. Das Porto für einen Brief im Fernverkehr bis 20 g beträgt 24 Pf, Einschreibegebühr 60 Pfennig, somit waren gesamt 84 Pfennig zu entrichten. Der Brief wurde jetzt augenscheinlich Portorichtig mit 84 Pfennig freigemacht.

Doch werfen wir noch einen genaueren Blick auf das Datum, am 21.06.1948 war die Währungsreform und damit wurden die aufgebrachten Marken der ersten Dauerserie ungültig. Wenn wir jetzt aber einen Blick auf die Stempeluhrzeit werfen, so erkennen wir 7 Uhr. Ich nehme daher an, dass der Brief noch am Vorabend der Währungsreform im Briefkasten eingeworfen wurde.

Da die Marken am 20.06.1948 noch Frankaturgültig waren, wurde der Brief Portorichtig zum Zeitpunkt der Aufgabe aufgegeben. Viele Briefe aus dieser Zeit tragen den Vermerk „Aus Briefkasten“, dieser leider nicht. Rückseitig trägt der Brief den Ankfuntsstempel aus Tübingen.



Grüße,
Ron
 
Ron Alexander Am: 16.06.2019 10:33:58 Gelesen: 19187# 313 @  
Schönen guten Morgen,

Brief aufgegeben am 21.06.1948 in Unterreichenbach und dieser lief nach Lahr. Folglich fallen für diesen Brief im Fernverkehr bis 20 g, 24 Pfennig Porto an. Auf den ersten Blick, wurden 132 Pfennig verklebt. Doch nochmal ein Blick auf das Datum, der 21.06.1948, Tag der Währungsreformumsetzung. Der Umrechnungskurs von Reichsmark zu Mark liegt bei 10 zu 1. Somit werden aus den 120 Reichspfennig der ersten Dauerserie 12 Pfennig, und für die restlichen noch fehlenden 12 Pfennig wurde der 12 Pfennig Wert der zweiten Dauerserie aufgebracht. Somit trägt MiNr.: 18 einen Erstagsstempel und der Brief ist portorichtig mit 24 Pfennig freigemacht.



Grüße,
Ron
 
Ron Alexander Am: 21.06.2019 17:38:36 Gelesen: 18917# 314 @  
Passend zur Währungsreform am 21.06.1948 heute dieser Brief. ;-)

Brief im Fernverkehr, aufgegeben in Trossingen am 24.06.1948 und lief nach Bremen. Die Währungsreform war am 21.06.1948 abgeschlossen, Briefmarken der neuen Währung waren in den Postämtern in ausreichender Menge vorhanden und doch wurde der Brief noch mit Reichspfennig freigemacht. Dies geschah Portorichtig mit 240 Reichspfennig, also umgerechnet 24 Pfennig. Es könnte durchaus sein das der Absender noch Restbestände in Reichsmark Währung hatte und diese noch aufbrauchen wollte. Offiziell waren die Briefmarken nicht mehr Frankaturgültig, wurden aber, wie hier zu sehen noch geduldet.


 
Ron Alexander Am: 14.07.2019 09:52:37 Gelesen: 18089# 315 @  
Schönen guten Morgen,

Wertbrief, aufgegeben am 1 September 1947 in Metzingen und dieser lief nach Wunsiedel. Als erstes werfen wir einen Blick auf das Porto, Brief im Fernverkehr bis 50g (Handschriftlicher Vermerk des Postbeamten, 28 ½ Gramm). Dazu kommt die Gebühr für einen Wertbrief (Vermerk 100RM) bis 500RM sowie die Einschreibegebühr. Somit haben wir ein Gesamtporto von 48 RPf (Porto) + 40 RPf (Wertbrief+Behandlungsgebühr), + 60 RPf (Einschreibgebühr), Gesamt also 1.48 RM. Entrichtet wurden als Porto in Form von Postwertzeichen 1.11 RM. Die noch ausstehenden 37 RPf wurden per Gebühr Bezahlt Stempel und dem Vermerk von „37“ entrichtet.

Das Besondere sind hierbei jetzt die verwendeten Poststempel. In Metzingen kam der Einkreisstempel mit dem Frühdatum vom 08/1909 zum Einsatz. Der Postbeamte hat somit auf einen alten Poststempel zurückgegriffen. Dies kommt in der Nachkriegszeit immer wieder vor und vor allem in Metzingen findet man sehr viele Poststücke mit diesem Altstempel.

Jetzt werfen wir noch einen Blick auf den Ankunftsstempel, Wunsiedel (13a) b. Dieser Stempel trägt keine Datumszeile. Warum dies der Fall ist kann nur spekuliert werden, vl. war das Stempelgerät defekt und kein anderes vorhanden.
Noch ein kurzer Geschichtlicher Exkurs, als die Deutschen Gebiete besetzt wurden, wurden von den Besatzern die Poststempel eingezogen um somit den Postverkehr direkt zu unterbinden. Denn damals diente der Poststempel noch der Beglaubigung einer Dienstleistung. Ohne den Stempel war folglich ein Postversand nicht mehr möglich. Anscheinend wurden in Metzigen die eingezogenen Poststempel nicht wieder herausgegeben und so musste auf die alten Poststempel zurückgegriffen werden.



Grüße,
Ron
 
Ron Alexander Am: 15.07.2019 08:30:54 Gelesen: 18014# 316 @  
Schönen guten Morgen,

Drucksache, aufgegeben am 21.6.1948, somit ein Brief am Tag der Währungsreform. Freigemacht wurde der Brief mit 21 RPf (2,1 Pfennig, Umrechnungsfaktor 10 zu 1) und 4 Pfennig, umgerechnet also 6,1 Pfennig. Der Brief ist somit (fast) portorichtig freigemacht und lief nach München. Der 2 Pfennig Wert MiNr.: 14 trägt somit auch einen Ersttagsstempel.



Grüße,
Ron
 
Altmerker Am: 18.02.2020 10:56:42 Gelesen: 7739# 317 @  
Auf den ersten Blick kein tolles Stück, auf den zweiten für den Zeitungs-Sammler richtig interessant. Hier wurden die Mitteilungen der Französischen Besatzungsmacht per Post bezogen und das Abo für 1947 bezahlt. Dazu kommt der aptierte Stempel von Baden-Baden, bei dem die Symmetrie verrutscht wirkt.

Gruß
Uwe


 
iholymoses Am: 22.03.2020 10:59:34 Gelesen: 6612# 318 @  
Hallo,

hier ein schönes Stück von 1945 - als Fernbrief falsch frankiert mit dem Ortstarif (5 statt der erforderlichen 6 Pf) und damit dann entsprechend mit Nachporto belegt worden:



Stempel: ST. MÄRGEN über FREIBURG (BREISGAU)

Schönen Sonntag,
Reinhard
 
Frankenjogger Am: 22.03.2020 13:19:42 Gelesen: 6598# 319 @  
@ iholymoses [#318]

Hallo Reinhard,

es handelt sich bei deinem Beleg um eine Fern-Postkarte nach Hamburg, und zwar aus dem Juli 1946. Das Porto war 12 Pf, es fehlten also 7 Pf. Diese wurden mit Faktor 1,5x 7 = 10,5 aufgerundet 11 Pf, als Nachgebühr vermerkt und vom Empfänger eingezogen.

Auch von mir einen schönen Sonntag. Schön ist er, aber kalt.
Klemens
 
Manne Am: 30.03.2020 17:38:06 Gelesen: 6210# 320 @  
Hallo,

ein Einschreiben von der Fa. Matthias Schlenker aus Schwenningen vom 16.01.1948 an die Württembergische Forstdirektion in Tübingen, Ankunftsstempel vom 17.01.1948.

Gruß
Manne


 
Franz88 Am: 19.04.2020 21:49:05 Gelesen: 5499# 321 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Brief vom Kloster Bonlanden gesendet nach Überlingen. Der Brief wurde am 30.6.1947 in Biberach an der Riß abgestempelt.

Auf der linken Seite ein blauer Stempel "14b Bonlanden über Biberach (Riß)". Der Brief wurde mit 28 Pfg. frankiert.

Weshalb wurden die Marken erst in Biberach entwertet? Gab es in Bonlanden kein Postamt?

Wer schlug den Stempel 14b Bonlanden ab bzw. welche Art von Stempel ist das?

Bitte um eure Hilfe,

Liebe Grüße
Franz


 
Heinrich3 Am: 20.04.2020 15:24:10 Gelesen: 5416# 322 @  


Diesem Brief des französischen Hochkommissars vom 7.6.1951 fehlt die Briefmarke, die Markensammler sicher vermissen. Sie wird ersetzt durch alle 3 (?) Stempel auf dem Brief. Für die damaligen Postler wichtig war der rote "BEZAHLT"-Stempel vom Postamt Bad Godesberg 1.

Ich meine, wenn das kein Bedarf ist.

Alles gute
Heinrich
 
Franz-Josef Am: 20.04.2020 17:07:32 Gelesen: 5400# 323 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Welcher Spezialist kann mir was zu den beiden anhängenden Fotos der Postkarten sagen ?

Die erste Karte ist gelaufen von Mainz nach Dresden und entwertet mit einem Stempel „ Gebühr bezahlt“.

Die zweite Karte ist gelaufen von Gerolzhofen nach Dresden und entwertet mit einem Stempel „ Taxe percue Gebühr bezahlt“.

Vielen Dank für Eure Antwort.

Viele Grüße
Franz-Josef


 
becker04 Am: 21.04.2020 07:44:21 Gelesen: 5348# 324 @  
@ Franz-Josef [#323]

Hallo Franz-Josef,

aus Mangel an Freimarken wurde hier bar frankiert; der Absender bezahlt am Schalter den Portobetrag und der Postler bestätigt dies u.a. durch einen entsprechenden Stempel auf der Sendung.

Zur Bestimmung der Stempel ist das Handbuch von H.J. Richter: Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen und Berlin 1945-49 hilfreich.

Der Stempel aus Mainz dürfte Typ 1272 sein, Bewertung 3 DM.

Der aus Gerolzhofen ist Typ 5111 Bewertung 10 DM. Gerolzhofen gehört eigentlich nicht hierher, amerikanische Zone.

Viele Grüße
Klaus
 
Franz-Josef Am: 21.04.2020 22:15:44 Gelesen: 5273# 325 @  
@ becker04 [#324]

Hallo Klaus,

Vielen Dank für Deine gute Information. Da es nicht mein Sammelgebiet ist, kann ich die beiden Karten jetzt in mein Dublettenalbum stecken.

Nochmals vielen Dank.

Viele Grüße
Franz-Josef
 
GSFreak Am: 22.04.2020 09:43:52 Gelesen: 5223# 326 @  
@ Franz88 [#321]

Hallo Franz,

bevor es bei dem schönen Wetter (strahlend blauer Himmel über Boppard) in den Garten geht, will ich noch Deine Fragen beantworten.

Der blaue Gummistempel ist ein Poststellenstempel. Bonlanden hatte nur eine Poststelle und kein Postamt. Die Entwertung der Marken (mit 24 Pf. portogerecht frankiert) erfolgte dann im Leitpostamt. Das war hier Biberach (Riß), wie es auch entsprechend im Poststellenstempel mit "über Biberach (Riß)" angegeben ist.

Beste Grüße
Ulrich
 
Franz88 Am: 22.04.2020 11:31:57 Gelesen: 5212# 327 @  
@ GSFreak [#326]

Hallo Ulrich,

vielen Dank für deine Info. Super!

Liebe Grüße
Franz
 
Todtnau Am: 28.05.2020 18:20:03 Gelesen: 3228# 328 @  
Hallo!

Lt. DBZ 12/2020, Seite 23: "... Zulassung des zivilen Postverkehrs. Ab 1. September wurde er im Nordteil zugelassen, ab 17., zum Teil erst Ende September dann auch im Südteil der Französischen Zone."

Der folgende Brief wurde bereits am 12. September bar bezahlt und vom Postamt Todtnau gestempelt, vermutlich bis zum 17.9.45 aufbewahrt und dann nach Freiburg befördert. Der vierfache Datumsstempel vom 18. Sep. 1945 ist wohl der Eingangsstempel des Standesamts in Freiburg. Er könnte jedoch auch vom Postamt in Todtnau stammen (aber die Beamten hätten ihn wohl nur einmal angebracht) am Tag, an dem der Brief tatsächlich befördert wurde. Dann wäre die Aufnahme des Postbetriebs in Todtnau erst am 18. September erfolgt.



Viele Grüße
Willi
 

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