Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Berlin Dauerserie Gustav Heinemann
Das Thema hat 30 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
Eilean Am: 25.07.2016 20:00:05 Gelesen: 12822# 6 @  
@ wajdz [#5]

Bevor dieser Brief bei der nächsten PPA über die Wupper geht und neue Sammlerhände beglückt, soll er noch gezeigt werden! Da freut sich doch jeder Sammler von MeF und Dauerserien. Mit einem Stempel aus München BPA.

MfG Andreas


 
cilderich Am: 29.07.2016 14:20:09 Gelesen: 12758# 7 @  
Hallo,

leider wird ja zwischen den Ausgaben Bund und Berlin unterschieden, somit fürchte ich, dass dieser, zu zeigende Beleg, etwas untergehen mag. Es handelt sich einerseits um eine interessante Portostufe, aber andererseits, und das ist für mich das Interessantere: ein geschichtlich recht aussagefähiger Beleg.

Ein Berliner "Ortsbrief". In Anführungsstrichen, da er von West- nach Ostberlin lief, im April 1972, in umgekehrter Richtung wäre das ein Auslandsbrief gewesen. Somit galten 0,10 DM für den Ortsbrief bis 20 Gramm und 1,50 DM für das Eilporto = 1,60DM. Die entsprechende Marke gab es ab dem 8.3.1972. Somit war die portogerechte Einzelfrankatur noch recht "frisch". Die Gebühr war gültig vom 1.9.1971 bis zum 1.7.1972. Somit dürfte ersichtlich sein, dass diese EF der 1,60 DM Berlin Heinemann nicht zu den häufigsten Frankaturen gehört.

Aber damit nicht genug, der Adressat der Sendung war der Jurist Dr. Wolfgang Vogel. Hierbei handelte es sich um eine "schillernde" Persönlichkeit. Er war an den spektakulären Agentenaustauschen zwischen Ost und West genauso beteiligt wie auch bei diversen so genannten "Freikäufen" ausreisewilliger DDR-Bürger. Wer seine Ausreisewilligkeit nachgewiesen hatte, eine gute Ausbildung genoß, und auch noch, ob seiner fehlenden "sozialistischen Gesinnung" , in das "Fadenkreuz" der DDR_Organe geriet, und sogar inhaftiert wurde (es gibt einige Hinweise in der Literatur, dass dies schwieriger war als im Westen vermutet), hatte relativ gute Chancen von der "BRD" , und zwar über Herrn Dr. Vogel, freigekauft zu werden. Dr. Vogel war somit auch ein "Devisenbeschaffer" der DDR. Es sei aber auch korrekterweise bemerkt, dass, laut diverser Anmerkungen, es sich bei Herrn Dr. Vogel auch um einen Juristen handelte, der oft für Härtefälle einstand und wirklich half (das heißt: es gab eine Zeit in der "Juristen" nicht nur sich sondern auch anderen halfen!) Aber bevor ich nun wirklich in das "Sagenhafte" und "Mystische" abgleite möchte ich den besagten Beleg zeigen:


 
HWS-NRW Am: 29.07.2016 15:22:08 Gelesen: 12736# 8 @  
@ cilderich [#7]

Meine Gratulation, ein toller Beleg und klasse beschrieben !

Werner
 
cilderich Am: 29.07.2016 15:32:54 Gelesen: 12733# 9 @  
@ HWS-NRW [#8]

Herzlichen Dank.
 
cilderich Am: 29.07.2016 19:17:41 Gelesen: 12702# 10 @  
@ Eilean [#6]

Hallo,

mal Bescheid geben, wenn und wann er auf die Auktion geht ?

LG cilderich
 
klinhopf Am: 29.07.2016 19:28:41 Gelesen: 12694# 11 @  
@ cilderich [#10]

248. Live Auktion am Sonnabend 06.08.16 ab 20:00 Uhr

Los: 360 - 8 Pfg Heinemann Formnummer 1 MeF aus München/BRD
 
cilderich Am: 29.07.2016 21:39:52 Gelesen: 12666# 12 @  
@ klinhopf [#11]

Danke
 
Eilean Am: 23.08.2016 23:14:24 Gelesen: 12497# 13 @  
@ cilderich [#10]
@ klinhopf [#11]

Lese es erst jetzt, jedoch Danke. Ich arbeite gerade einen größeren Posten auf, Berlin ist ja nun so gar nicht mein Sammelgebiet, daher stelle ich viel gleich ein.

Dieser Brief hier geht in die eigene Sammlung, da mit Münchner Briefträgerstempel "81" aus München 80. Hier eine 160 Heinemann, Formnummer 1, Mi-Nr. 396 als Eilbrief mit Mi- Nr. 403 vom Bogen und einer Bund, Mi-Nr. 695 vom Unterrand. Porto Brief bis 20g im Fernverkehr 30Pfg + Eilzustellung 150 Pfg. Im Gegensatz zu dem schönen Brief von Cilderich keine Einfachfrankatur, aber auch ein guter Brief.



Gruß
Andreas
 
Sachsendreier53 Am: 26.08.2016 08:21:55 Gelesen: 12444# 14 @  
Standardbrief 100 Pf aus 73728 ESSLINGEN AM NECKAR vom 9.12.1995, mit Freimarke Berlin (West) G.Heinemann, MiNr.365 50(Pf), dunkelblau, Ausg.vom 8.4.1971



mit Sammlergruß,
Claus
 
HWS-NRW Am: 26.08.2016 23:12:26 Gelesen: 12402# 15 @  
Heute abend ein Luftpost-Brief, abgesandt als "Blindensendung" von Saarbrücken nach Berlin.



Das Luftpost-Porto frankiert mit einem 5-Pfennig-Wert, der Brief war ansonsten portofrei.

mit Sammlergruß
Werner
 
wajdz Am: 28.08.2016 18:56:15 Gelesen: 12346# 16 @  
Briefdrucksache = 25, frankiert mit MiNr 362 (20) und 359 (5) = 25.

In Berlin nicht entwertet. Lt. rückseitigem Text geschrieben am 25.1.72.

Nachträglich entwertet NÜRNBERG 2 vom 26.1.72 und lt. Eingangsstempel auch zugestellt.



MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 06.09.2016 19:25:29 Gelesen: 12218# 17 @  
In wenigen Monaten findet in Berlin wieder eine Bundespräsidentenwahl statt. Tritt der bisherige Amtsinhaber noch mal an? Werden sich neue Kandidaten bewerben ? ... alles offen.

Vor 49 Jahren verursachte dieser parlamentarische Vorgang ein politisches Erdbeben. Sowjetische Panzer auf den Zufahrtsstraßen nach Berlin, die Parlamentarier und Wahlmänner / -frauen mußten eingeflogen werden. Von sowjetischen Kampfflugzeugen begleitet, die auch immer mal wieder über dem Reichstagsgelände die Schallmauer durchbrachen.[1]

Am 5. März 1969 wählte die 5. Bundesversammlung den Bundesminister der Justiz Dr Gustav Heinemann zum dritten Bundespräsidenten. Er kandidierte auf Vorschlag der SPD und gewann im dritten Wahlgang mit 512 und damit nur sechs Stimmen Vorsprung vor Schröder (506 Stimmen), dem damaligen Verteidigungsminister, mit dem bisher knappsten Ergebnis bei einer Bundespräsidentenwahl.

Die Dauermarkenserie mit dem Bild des dritten Bundespräsidenten Dr. Gustav Heinemann fällt nicht gerade durch philatelistische Besonderheiten auf, gehört jedoch mit ihrer Druckqualität, sie wurde im Stichtiefdruck (StTdr) hergestellt, zu den grafisch sehr ansprechenden Ausgaben.



FDC Sondestempelbeleg MiNr 363 (30), 368 (90)

MfG Jürgen -wajdz-

[1] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45849729.html
 
HWS-NRW Am: 06.09.2016 20:12:47 Gelesen: 12207# 18 @  
@ wajdz [#17]

Hallo Jürgen,

mal "des öfteren die Zeitung" lesen, unser derzeitiger Präsident macht leider nicht mehr weiter, das Suchen geht also wieder los.

Es haben ja nicht alle Präsidenten ihre zwei mal fünfjährige Amtszeit "durchgehalten. Auch unser Präsident Gustav Heinemann hatte nur eine Amtszeit.



Interessant bei diesem Beleg ist der nachträglich im Postamt zugestempelte "Gebühr bezahlt"-Stempel, da das Porto von gesamt 5,00 DM nicht ausreichend mit Postwertzeichen verklebt worden ist.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 06.09.2016 23:36:13 Gelesen: 12182# 19 @  
Von mir noch ein weiterer Zustellungsauftrag für 6 Urkunden



(MiNr 370) 9 mal 2 DM Heinemann als portogerechte MeF auf Umschlag aus Berlin (Porto je Urkunde 3,00 DM)

mit Sammlergruß
Werner
 
muemmel Am: 19.09.2016 22:36:19 Gelesen: 12115# 20 @  
@ HWS-NRW [#19]

Moin Werner,

mit solchen Granaten kann ich leider nicht dienen, aber aus Divas Schatulle hier ein Nachnahmebrief:



Gelaufen am 10.9.1975 aus Berlin nach Bielefeld. Zum Einsatz kam hier einaml Heinemann 20 Pfg. und zweimal Industrie+Technik 100 Pfg., alle aus Berlin.

Grüßle
Mümmel
 
cilderich Am: 23.09.2016 20:06:41 Gelesen: 12017# 21 @  
Die 80 Pf war eigentlich als doppelte Auslandsbrieffrankatur gedacht. Aber eine solche war gar nicht so häufig. Somit ist auch die MEF und vor allem ins Ausland (was ja einmal die Ursprungsidee war) nicht so häufig. Ich hätte hier eine MEF abzubilden:


 
Sachsendreier53 Am: 12.10.2016 10:10:55 Gelesen: 11850# 22 @  
Einschreiben aus 7264 WERMSDORF / h vom 02.12.1991, mit Mischfrankatur Deutsche Post / Bund, und G. Heinemann Berlin(West) MiNr.368 90(Pf), dunkelmagenta, Ausg. vom 7.1.1971.

Einschreiben = 2,50 DM, Brief bis 50g im Fernverkehr = 1.70 DM. Der Brief ist mit 30 Pf überfrankiert.



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 05.02.2017 12:02:51 Gelesen: 11599# 23 @  
Sonderstempelbeleg P80 mit Wertstempel Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann (8 -if) zum letzten Gültigkeitstag der BERLIN-Postwertzeichen mit Zusatzfrankierung 4x MiNr 360 (8) und MiNr 533 (20) = 60



SSt 1000 BERLIN 12 vom 31.12.1991

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 06.02.2017 21:18:47 Gelesen: 11400# 24 @  
Sonderstempelbeleg PP45 mit Wertstempel Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann (8 -if) zum letzten Verwendungtag des Briefwerbestempels "Noch 81 Tage ..."



SSt 1 BERLIN 62 AUSSTELLUNG IM RATHAUS -6.-6-1972 25/JAHRE/im/OLYMPIAJAHR Wappenzeichnung BSV Phila 1947 e.V.

MfG Jürgen -wajdz-
 
hajo22 Am: 15.02.2017 18:27:41 Gelesen: 11003# 25 @  
Wertbrief über 100 DM aus Berlin 651 vom 7.9.1974 nach München. Briefgewicht 22g (handschriftlich links oben).

Porto: Fernbrief bis 50g = 80 Pf.; Gebühr Wertangabe bis 500 DM = 2 DM.

Porto bezahlt mit 2 DM und 80 Pf. der Berliner Heinemann-Serie.



VG, hajo22
 
mumpipuck Am: 21.10.2017 16:12:10 Gelesen: 8406# 26 @  
Auch von mir ein Nachnahmebeleg:

Michel Nr. 431 zu DM 1,50 auf portogerechten Nachnahmebrief innerhalb Berlins.

Portoperiode 01.07.1972 - 30.06.1974. Ortsbrief Berlin bis 20 g DM 0,20 + Nachnahme DM 1,30.

Entwertet mit Maschinenstempel "1 BERLIN 11 no" und Werbeeinsatz zur Internationalen Tourismusbörse 1974


 
Frankenjogger Am: 17.03.2019 08:40:04 Gelesen: 1377# 27 @  
Einen schönen Sonntag wünsche ich!

Ich stelle fest, dass hier schon länger keiner mehr was Neues präsentiert hat. Ich habe in München ein schönes Stück bekommen, womit ich den Herrn Heinemann mal wieder hervorhole.

Ein Orts-Postkarte mit Eilzustellung mit einer Ganzsache P81.



Viele Grüße,
Klemens
 
hajo22 Am: 17.03.2019 14:06:14 Gelesen: 1353# 28 @  
Einzelfrankatur der Berlin-Heinemann-Marke zu 1,70 DM aus Berlin 61 vom 22.6.1974 nach München. Den Adressaten habe ich überdeckt.

Brief bis 20 gr. 40 Pfg. + Einschreibegebühr 1,30 DM = 1,70 DM. Es galten bis einschließlich 30.6.1974 noch die Tarife vom 1.7.1972.



hajo22
 
Frankenjogger Am: 30.03.2019 11:29:57 Gelesen: 1191# 29 @  
Hallo hajo22,

da möchte ich mal das Pendant vom vorherigen Tarif zeigen.

Einzelfrankatur der Berlin-Heinemann-Marke zu 1,30 DM aus Berlin 38 vom 24.6.1972 nach München. Den Adressaten habe ich tw. überdeckt.

Brief bis 20 gr. 30 Pfg. + Einschreibegebühr 1,00 DM = 1,30 DM. Es galten bis einschließlich 30.6.1972 noch die Tarife vom 1.7.1971.



Die Marke kam am 20.6.1972 an die Postschalter, am 30.6.1972 endete der Tarif. Diese Frankatur war gerade mal 11 Tage möglich. Vor 20 Jahren war das für die Bund-Ausgabe eine gesuchte Frankatur für die tw. bis zu 100 DM bezahlt wurde. Heute ist diese Bund-Ausgabe immer wieder mal zu bekommen, meist unter 10 €. Auf eine Berlin-Ausgabe mit Berlin-Verwendung musste ich jedoch lange warten.

Ein schönes Frühlingswochenende,
Klemens
 
hajo22 Am: 30.03.2019 12:18:13 Gelesen: 1185# 30 @  
Wertbrief über 100 DM, Gewicht 83gr., verschickt aus Berlin 203 vom 16.12.1974 nach München. Den Adressaten habe ich überdeckt.

Portorichtig: Fernbf. (über 50 bis 100 gr.) = 1,20 DM + Wertangabe (bis 500 DM) = 2 DM, gesamt 3,20 DM. Mehrfachfrankatur 2x1,60 DM.



Bei den modernen Sachen bin ich leider schwach sortiert.

hajo22
 

Das Thema hat 30 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.