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Thema: Nachträglich entwertet
Das Thema hat 434 Beiträge:
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Koban Am: 17.05.2021 20:13:00 Gelesen: 22233# 410 @  
Hallo zusammen,

aus dem Posteingang (eines Bekannten) der letzten Monate stammt dieser ungewöhnliche (?) L2 "nachträglich entwertet".

Gruß,
Koban


 
juju Am: 19.05.2021 21:20:01 Gelesen: 21961# 411 @  
Hallo zusammen,

um den im Handrollstempel-Thema vorgestellen Nachträglich-entwertet-Handroller des BZ 39 auch hier der Vollständigkeit halber nochmal zu zeigen:



BZ 39 / Nachträglich / entwertet aus dem Briefzentrum 39 (Magdeburg, Sülzetal) vom 23.03.2021

Schön ist hier nicht nur die besondere Ausführung mit der seltenen Abkürzung "BZ" statt dem ausgeschriebenen "BRIEFZENTRUM" im Stempeltext, sondern auch der nicht vorhandene UB. Außerdem scheint der Stempel noch aktuell genutzt zu werden, denn scheinbar wurde die Farbwalze extra auf blau umgerüstet.

Folgt man dem bisherigen Kenntnisstand zu den Herstellern auch hier, handelt es sich übrigens um einen Stempel von der Firma Reiner.

Beste Grüße
Justus
 
Stefan Am: 08.06.2021 20:17:06 Gelesen: 19763# 412 @  
In den Beiträgen (Beispiele) [#9]; [#25]; [#26]; [#299] und [#388] wurde ein Maschinenstempel zur nachträglichen Entwertung aus Hamburg vorgestellt. Dank eines größeren Belegepostens (meist Posteingang eines größeren Unternehmens in Essen) mit dem Schwerpunkt auf den Jahren 1992-2002 lässt sich ein derartiger Maschinenstempel auch für das Postamt Essen 1 nachweisen.



Maschinenstempel "Nachträglich entwertet" aus ESSEN 1 vom 17.02.1993, Unterscheidungsbuchstabe "qz"

Anhand vorliegender Belege lässt sich die Verwendung dieses Maschinenstempels derzeit für den Zeitraum vom 17.02.1993 - 23.07.1993 belegen.

Gruß
Pete
 
Journalist Am: 10.06.2021 18:01:51 Gelesen: 19694# 413 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute hier den folgenden Stempel aus 18 Frankfurt Main aus dem Jahr 1957 zeigen:



Er hatte den UB "fe".

Viele Grüße Jürgen
 
Christoph 1 Am: 10.06.2021 18:32:20 Gelesen: 19689# 414 @  
@ Journalist [#413]

Hallo Jürgen,

kleine Korrektur: Die Postgebietsleitzahl von Frankfurt ist nicht die 18, sondern die 16. Im vorliegenden Stempelabschlag ist dies schwer erkennbar.

Viele Grüße
Christoph
 
Christoph 1 Am: 10.06.2021 18:37:18 Gelesen: 19688# 415 @  
@ Winni451 [#405]

Hallo Winfried,

ich sehe gerade zufällig, dass Deine bereits einige Wochen zurückliegende Frage nicht beantwortet wurde. Die Gummistempel "Nachträglich entwertet" ohne Ortsangabe und ohne Datum sind in fast allen deutschen Briefzentren in Verwendung. Eine Zuordnung zu einem bestimmten "Stempelort" ist deshalb nicht möglich. Es gibt zwei Varianten, siehe hier im Thema den ersten Beitrag [#1]. Für die Stempeldatenbank ist ein solcher Stempel deshalb nicht von Relevanz.

Viele Grüße
Christoph
 
Seku Am: 31.07.2021 17:09:51 Gelesen: 14230# 416 @  
@ London-Dieter [#336]

Hello Dieter,

auch im UK hat man die Farbe von schwarz auf blau geändert.



@ fogerty [#406]

Hallo Ivo,

pflichtbewusst sind die Kollegen heute noch ! Gestern bei mir eingetroffen.

Allen Lesern wünsche ich ein schönes Wochenende

Günther
 
Stefan Am: 13.08.2021 13:37:06 Gelesen: 13334# 417 @  
Nachfolgend ein Beleg mit einer nachträglichen Entwertung aus Burghaun von 1991:



Sendung von (ca. 10.12.1991) aus 8000 München nach 6419 Burghaun

Der rückseitig vermerkte Absender kommt aus München. Bei der Postausgangsbearbeitung wurde die Frankatur nicht gestempelt (vermutlich durchgerutscht). Dieser Sachverhalt wurde in der Posteingangsbearbeitung am Postamt in Burghaun bemerkt, wo am 13.12.1991 die nachträgliche Entwertung der Briefmarke zu 60 Pf. und taggleich die Zustellung erfolgte (rückseitig Posteingangsvermerk des Empfängers vorhanden). Der Unterscheidungsbuchstabe "b" liegt in einigen Exemplaren vor, dafür (bisher) kein Exemplar eines "Nachträglich entwertet"-Stempels aus Burghaun mit dem Unterscheidungsbuchstaben "a", welcher auch existiert haben könnte.

Gruß
Pete
 
Totalo-Flauti Am: 15.08.2021 21:56:06 Gelesen: 13044# 418 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Brief aus Leipzig vom 11.11.1960 nach New York USA wurde im Leipziger Bahnpostamt 32 nachträglich entwertet. Der Auslandsbrief kostete 25 Pfennig, die Luftpostgebühr nach Nordamerika kostete weitere 10 Pfennig. Der Brief wurde mit einer MiNr.723 und 726 frei gemacht.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Ameise Am: 18.08.2021 19:36:06 Gelesen: 12602# 419 @  
Lars Boettger [#22]

Hallo, ich sortiere gerade meine Altdeutschland- und frühen Deutschland-Belege und dabei sind mir dieser beiden Brief aufgefallen:



Die Briefe gingen von Großröhrsdorf nach Pirna.

Gehe ich richtig in der Annahme, das hier ein Postbeamter aus Großröhrsdorf diese Briefe nachträglich entwertet und dies oben handschriftlich bestätigt hat?

Viele Grüße
Enrico
 
calliostoma Am: 18.08.2021 20:15:17 Gelesen: 12575# 420 @  
@ Ameise [#419]

Hallo,

keine nachträgliche Entwertung sondern handschriftliche Aufgabe bei der Bahnpost !

Gruß

Dirk
 
Ameise Am: 18.08.2021 20:26:35 Gelesen: 12563# 421 @  
Hallo Dirk,

danke für die schnelle Antwort.

Viele Grüße
Enrico
 
Shinokuma Am: 18.08.2021 23:01:02 Gelesen: 12467# 422 @  
Ein Gruß in die Runde!

Heute mal wieder ein Brief, der kopfstehend in die Stempelmaschine kam und deshalb am Empfangsort manuell nachträglich entwertet wurde.
Abgeschickt am 31.7.1991 abends in Kassel und nachträglich entwertet am 2.8.1991 morgens im nordfriesischen Leck.



Trotz gut lesbaren Abschlags ist jedoch kein UB erkennbar. Offensichtlich gab es diese Handstempel auch ohne UB.

Herzliche Grüße

Gunther
 
eifelsammler Am: 19.09.2021 15:02:55 Gelesen: 9955# 423 @  
Hallo!

Nach längerer Abwesenheit freue ich mich wieder ins "Stempelgeschäft" einsteigen zu können.

Von mir heute ein Eigenkonstrukt des Briefzentrum 09 Chemnitz, dass ich leider nur als Briefstück aus der Tagespost der letzten Wochen erhalten habe.

Ein dreizeiliger Zeilenstempel mit Stempeltext: BZ09 Chemnitz / nachträglich / entwertet



Viele Grüße

Carsten
 
iholymoses Am: 28.09.2021 22:29:08 Gelesen: 9491# 424 @  
Hier ein Beispiel aus den 1990er Jahren mit gleich drei "Nachträglich entwertet" - Stempel aus MÜNSTER; leider alle nur schwach abgeschlagen, als Datum lese ich den 10.8.97:



Gute Nacht,
Reinhard
 
Lars Boettger Am: 30.10.2021 17:38:36 Gelesen: 7586# 425 @  
Abgebildet ist ein schönes Stück moderner Postgeschichte. Für einen Brief nach Luxemburg reichen 0,95 Euro nicht aus, es hätten 1,10 Euro frankiert sein müssen. 0,75 Euro werden vom Empfänger nachgefordert (bzw. hätten nachgefordert werden müssen). Den "Nachträglich Entwertet"-Stempel kann ich nicht erklären, er macht aus meiner Sicht nur wenig Sinn. Außer, der Postbeamte, der den Brief aufgenommen hat, hätte ihn zusammen mit dem T-Stempel angebracht.

Habt Ihr andere Erklärungsansätze?

Beste Grüße!

Lars


 
saeckingen Am: 30.10.2021 18:50:49 Gelesen: 7570# 426 @  
Hallo Lars,

der Brief wiegt wohl über 20 g, daher ist er auch zum Kompaktbriefentgelt von € 0,95 (Inland) freigemacht. Ins Ausland hätte der Brief € 1,70 gekostet, daher auch der Fehlbetrag von 75 im Zähler des Tax-Bruches. Im Nenner steht immer das Porto eines Standardbriefes ins Ausland.

In Luxemburg hätte der Empfänger also 75/110 * gewöhnliches Auslandsporto in Luxemburg + Einziehungentgelt bezahlen müssen.

Was der Nachträglich Entwertet Stempel darauf soll kann ich Dir aber auch nicht sagen. Der ist in den Zustellbasen zur Verwendung durch die Zusteller im Einsatz, dort sollte ein Brief nach Luxemburg aber nie gelandet sein. Dazu wird eine AFS nicht entwertet.

Grüße
Harald
 
Journalist Am: 30.10.2021 19:41:05 Gelesen: 7554# 427 @  
@ Lars Boettger [#425]

Hallo Lars und an alle,

der nachträglich entwertet Stempel ist Grundausrüstung der AGB-Prüfer und wird hier mehr oder weniger als Tagesstempelersatz genutzt, damit andere Kollegen erkennen können, das die Sendung AGB-geprüft ist.

Viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 09.11.2021 13:21:41 Gelesen: 6720# 428 @  
Stempel "Nachträglich entwertet" auf Vignette "FrischLuftPost" der Evers-Druck GmbH auf Brief von 2019.

Gleiche Vignette auf Brief von 2017 wurde nicht gestempelt.



VG Klaus Peter
 
Baber Am: 09.11.2021 16:17:38 Gelesen: 6826# 429 @  
@ Lars Boettger

Hallo Lars,

wenn ihr euch im nächsten Jahr bei der Royal Philatelic Society trefft, zeigt mal den englischen Kollegen was aus der guten alten Royal Mail geworden ist. Kein Stempel, der Aufgabeort und Ausgabedatum des Briefes zeigt und "entwertet" mit Filzstift. Meistens sind die Briefe aus Grossbritannien überhaupt nicht entwertet. Wer kann eigentlich Großbritannien gestempelt noch sammeln?



Den meisten RPS Mitgliedern wird das wohl egal sein, denn die modernen Marken sind für sie ja wohl keine Philatelie.

Gruß
Bernd
 
22028 Am: 09.11.2021 16:37:39 Gelesen: 6814# 430 @  
@ Baber [#429]

Was hat die Royal Philatelic Society of London mit der Royal Mail zu tun? Genauso viel wie der BDPh mit der Deutschen Post, nämlich NICHTS.
 
saeckingen Am: 09.11.2021 16:39:36 Gelesen: 6814# 431 @  
Hallo Bernd,

die Entwertung mit Filzstift stammt vermutlich aus Österreich. In Großbritannien werden Auslandsbriefe tatsächlich seit einigen Jahren kaum noch gestempelt, vor allem die größeren Formate. Das ist wirklich schade für Sammler, die an diesen Marken Interesse haben.

Ich bin so nett der Royal Mail oft eine zweite Chance zu geben und versende immer wieder Post mit diesen Marken von Großbritannien aus, wenn ich beruflich oder wegen der Philatelie dorthin komme.

Leider kann auch der Absender da nichts machen, die Marken auf gewöhnlichen Briefe dürfen in Großbritannien schon seit Jahrzehnten nicht mehr am Schalter gestempelt werden. Das wurde mir schon 1986 bei meinem ersten Besuch in England entsprechend verweigert.

Grüße
Harald
 
10Parale Am: 09.11.2021 21:39:05 Gelesen: 6745# 432 @  
@ 22028 [#430]

Ich verstehe was BABER uns sagen will.

Ein Land mit solch einer großartigen Tradition (One Penny Black - die erste Briefmarke der Welt) und den berühmtesten und wertvollsten Briefmarken der Welt (Blaue Mauritius mit dem Bild der englischen Königin Victoria) sollte alle Hebel in Bewegung setzen, um seinen guten Ruf auch in der Gegenwart weiterzuführen. Wer sonst als die noblen Damen und Herren der Royal Philatelic Society könnten ihren Einfluss geltend machen?

Da wir uns im Übergang vom analogen zum digitale Zeitalter befinden, glaube ich kaum an eine Besserung diesbezüglich.

Liebe Grüße

10Parale
 
22028 Am: 10.11.2021 09:57:08 Gelesen: 6639# 433 @  
@ 10Parale [#432]

Mir war schon klar was BABER sagen will, nur ist da weniger die RPSL als "The Association of British Philatelic Societies (ABPS)" [1], dem Pendant zum BDPh, gefragt. Diese hat viel mehr Britische Mitglieder als die RPSL.

[1] https://www.abps.org.uk/

[Beiträge [#429] bis [#433] auf Wunsch von Mitglied säckingen redaktionell verschoben aus dem Thema "Nobelverein Royal Philatelic Society im Aufwind"]
 
Briefuhu Am: 03.01.2022 14:55:13 Gelesen: 1584# 434 @  
Dieser Brief hätte zu mehreren Themen gepasst und kann gerne dorthin kopiert werden.

Der Express-Brief der Deutschen Post wurde am 22.10.2001 in Trier um 08:23 eingeliefert und am gleichen Tag in Berlin zugestellt. Empfänger waren die bekannten Prüfer am Kurfürstendamm. Frankiert wurde mit insgesamt 14 DM.

Entwertet wurden die vier Marken brutal mit einem schwarzen (nicht blauen) Stift. Den Einlieferungsbeleg habe ich mit eingescannt.



Schönen Gruß
Sepp
 

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