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Thema: Motiv: Feldherren und Militärführer auf Briefmarken, Stempeln und Belegen
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nor 42 Am: 28.12.2016 22:02:07 Gelesen: 159237# 96 @  
Hier ein etwas anderer Stempel zu dem Thema Feldherren und zwar Heeres-Gruppe v. Mackensen, sowohl Post- als auch Briefstempel aus dem Jahr 1916 als die Heeresgruppe noch in Bulgarien war.

Nor 42


 
Cantus Am: 29.12.2016 18:28:57 Gelesen: 159192# 97 @  
Alfred von Tirpitz, geboren am 19.3.1849 in Küstrin, hatte einen nicht unwesentlichen Anteil an den kriegerischen Handlungen des Deutschen Kaiserreiches.

Nach den Friedensresolutionen der Mehrheitsparteien im Reichstag gründet er gemeinsam mit Wolfgang Kapp die Deutsche Vaterlandspartei als Sammelbecken für die nationale Opposition. Von 1924-1928 ist Tirpitz als Vertreter der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) Mitglied des Reichstags.

Am 6. März 1930 stirbt Alfred von Tirpitz in Ebenhausen bei München [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://www.dhm.de/lemo/biografie/alfred-tirpitz
 
Heinrich3 Am: 29.12.2016 21:30:05 Gelesen: 159176# 98 @  
Gaius Iulius Caesar * 13. Juli [1] 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. in Rom) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor. Er eroberte das damalige Gallien, wobei wahrscheinlich etwa 1 Million Menschen umkamen und eine weitere Million in Sklaverei kamen. Er verfaßte darüber die Rechtfertigungsschrift "Kommentare über den Gallischen Krieg", die heute wegen ihrer einfachen Sprache zur Pflichtlektüre der Schüler im Lateinunterricht gehört. Von ihm ist auch der Ausspruch "ich kam, ich sah, ich siegte". Bilder von ihm kann es nach dieser langen Zeit nicht geben, jedoch gibt es eine Büste von ihm. Diese diente als Vorlage für die Marken Italiens Mi. Nr. 300 und 303 unten und noch einige weitere.


 
wajdz Am: 06.01.2017 19:53:12 Gelesen: 158874# 99 @  
[#62]

Auch Friedrich II., führte, historischen Vorbildern folgend, seine Truppen noch höchstselbst in die Schlacht.

Friedrich II. , der Große ( geboren: 24.01.1712 in Berlin; gestorben: 17.08.1786 in seinem Schloß Sanssouci, Potsdam); genannt der 'Alte Fritz', preußischer König von 1740-86, eroberte 1740-42 Schlesien, bestätigte im Siebenjährigen Krieg (1756-63) die Großmachtstellung Preußens, kämpfte gegen die Habsburger (Bayerischer Erbfolgekrieg, Deutscher Fürstenbund 1785).

FDC-Sonderstempelbeleg MiNr 1292



Als Vertreter des aufgeklärten Absolutismus reformierte er Wirtschaft (Merkantilismus), Rechtswesen, Heer und Verwaltung (Berufsbeamtentum) und förderte Kultur und Wissenschaft.

MfG Jürgen -wajdz-

Eine Kurzfassung hier:

http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/biografien/tid-24853/300-geburtstag-von-friedrich-dem-grossen-der-steckbrief-biografie-einer-schillernden-persoenlichkeit_aid_705957.html
 
Cantus Am: 06.01.2017 22:10:23 Gelesen: 158861# 100 @  
Albert Wilhelm Heinrich von Preußen (* 14. August 1862 in Potsdam; † 20. April 1929 in Hemmelmark) war Großadmiral der Kaiserlichen Marine und der jüngere Bruder Kaiser Wilhelms II. Albert Wilhelm Heinrich von Preußen war ein Sohn des späteren Kaisers Friedrich III. und Enkel Kaiser Wilhelms I. Seine Mutter, Kaiserin Victoria, war die älteste Tochter der britischen Queen Victoria. [1].



Viele Grüße
Ingo
 
merkuria Am: 08.01.2017 09:31:23 Gelesen: 158786# 101 @  
Theophil Andreas Luzius Sprecher von Bernegg [1] war ein Schweizer Offizier und Generalstabschef der Schweizer Armee. Oberst Sprecher konzipierte anfangs des 20. Jahrhunderts die geplanten Befestigungsanlagen der Schweiz und förderte die Logistikinfrastruktur für den militärischen Bedarf.

Beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs wäre Theophil Sprecher eigentlich als General vorgesehen gewesen, verzichtete aber im Verlaufe einer intrigenbelasteten Generalswahl zu Gunsten von Ulrich Wille [#3]. Er übernahm innerhalb der Armeeleitung die Position des Generalstabschefs der Armee.



Die Schweizer Post ehrte Sprecher innerhalb der Pro Juventute Wohltätigkeitsausgabe vom 1. Dezember 1950 (Mi Nr. 550).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Theophil_Sprecher_von_Bernegg
 
wajdz Am: 09.01.2017 22:02:36 Gelesen: 158715# 102 @  
@ wajdz [#99]

Zu seinem 200. Todestag wird Friedrich II. als Förderer von Kultur und Wissenschaft auf einer Marke aus Westberlin dargestellt:

FDC-SSt-Beleg MiNr 764; MiNr 1292



Erstausgabe-SSt 1000 BERLIN 12vom 14.08.1986
 
merkuria Am: 11.01.2017 08:10:31 Gelesen: 158648# 103 @  
Bernard Law Montgomery [1] war ein britischer Berufsoffizier. Als Sieger über Erwin Rommels Afrikakorps in der Schlacht von El Alamein erlangte Montgomery Weltruhm und wurde zum populärsten britischen Heerführer des Zweiten Weltkriegs. Im späteren Kriegsverlauf war er entscheidend an der alliierten Landung in der Normandie beteiligt. Bei Kriegsende nahm er die Kapitulation der Wehrmacht in Nordwestdeutschland, Dänemark und den Niederlanden entgegen.



Die dänische Post ehrte Montgomery innerhalb der Europa-Markenausgabe vom 4. Mai 1995 (Mi Nr. 1100).



Die Post von Grenada gedachte am 3. September 1970 mit einer Sonderausgabe dem Sieg von Montgomery in der Panzerschlacht von El Alamein (Mi Nr. 374)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Montgomery
 
wajdz Am: 12.01.2017 00:19:06 Gelesen: 158619# 104 @  
Francisco Franco (* 4. Dezember 1892 in Ferrol, Galicien; † 20. November 1975 in Madrid), war ein spanischer Militär.



Diverse Freimarkenausgaben MiNr 846 (30) '39; 961 (35) '48; 1046 (3P) '55

Seine Laufbahn begann 1904 als Kadett der Marineakademie. Als Leutnant in Afrika war Franco 1926 maßgeblich für die Zerschlagung der aufständischen Rif-Republik verantwortlich, 1933 konnte er als Berater verschiedener Kriegsminister eine Anarchistische Revolution unterbinden und 1934 im Fürstentum Asturien einen Bergarbeiterstreik beenden, was ihm die Anerkennung von rechten und monarchistischen Kreisen einbrachte und einen schnellen politischen Aufstieg als Führer der Nationalisten ermöglichte. Seine Erfolge in Afrika in den 1920er Jahren verschafften ihm in Spanien zumindest bis 1934 enorme Popularität. 1935 wurde er zum Generalstabschef des Heeres ernannt. Nach einen Staatsstreich gegen die im Februar 1936 demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens und einem blutigen Bürgerkrieg war er bis zu seinem Tod 1975 Diktator des Königreiches Spanien.

Franco verwendete als Staatsoberhaupt Spaniens den Titel El Caudillo de España („Der Führer von Spanien“) durch die Gnade Gottes.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 12.01.2017 11:26:16 Gelesen: 158594# 105 @  
Liebe Freunde der Feldherren,

Wir sind mittlerweile bei über 90 vorgestellten Feldherren angelangt. Es ist also Zeit, wieder einmal die Übersichtslisten zu aktualisieren!





Die gelb markierten Felder in der Beitrags-Nr Zeile zeigen Feldherren auf, die nächstens mit einem Beitrag vorgestellt werden!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
alex68140 Am: 12.01.2017 12:16:19 Gelesen: 158590# 106 @  
Hallo,

ich bin neu in diesem Forum, aber ich denke, dass ich ein anderes General gefunden, die nicht in der Liste enthalten sind.

Jean Estienne1, geb. 7. November 1860 in Condé-en-Barrois in der Maas und starb 2. April 1936 in Paris, ist ein Soldat, Kanonier und Französisch Militär-Ingenieur

Michel 1323.

Grusse aus Frankreich


 
wajdz Am: 12.01.2017 23:08:28 Gelesen: 158556# 107 @  
José de San Martín (* 25. Februar 1778 in Yapeyú, Vizekönigreich des Río de la Plata, heute Argentinien; † 17. August 1850 in Boulogne-sur-Mer, Frankreich) war ein südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer. Als Sohn spanischer Eltern geboren, wuchs er in Spanien auf und durchlief eine Offizierslaufbahn in der spanischen Armee, der er 20 Jahre lang diente. In dieser Zeit ergriff San Martín immer mehr Partei für das Unabhängigkeitsstreben der spanischen Kolonien in Südamerika.

1812 kehrte er nach Cuyo zurück und bildete eine Revolutionsarmee für den Unabhängigkeitskampf aus. Im Amt des Gouverneurs im westargentinischen Mendoza, stellte er eine Armee auf. Dabei war der chilenische General Bernardo O’Higgins sein wichtigster Vertrauter. 1816 organisierte er die Andenarmee, eine Militäreinheit, bestehend aus 3500 bis 6000 Soldaten und 1200 Mann Hilfstruppen. Im Jahre 1817 marschierte dieses Regiment auf eine für diese Zeit spektakuläre Art über die Anden, schlug die Spanier bei Chacabuco in Chile und besetzte die Hauptstadt Santiago de Chile. 1818, nach einem entscheidenden Sieg über die Spanier in Maipú, setzte San Martín in Chile eine nationale Regierung ein, jedoch lehnte er das Amt des Präsidenten zugunsten Bernardo O’Higgins ab.



Bernardo O’Higgins Riquelme (* 20. August 1778 in Chillán, Chile; † 24. Oktober 1842 in Lima, Peru) war ein Militär und Unabhängigkeitskämpfer in Chile. Geboren als unehelicher Sohn von Ambrosio O’Higgins, dem damaligen Bürgermeister von Concepción. Als der Vizekönig von Peru wurde, schickte er Bernardo nach London, um seine Ausbildung zu vervollständigen. O’Higgins kam in die Kreise der südamerikanischen Unabhängigkeitsvertreter.

Ab 1810 gehörte er zu den Unabhängigkeitskämpfern in Chile. Er wurde 1813 zum Befehlshaber der Streitkräfte der Bewegung ernannt. 1814 wurde er in der Schlacht von Rancagua geschlagen und musste nach Argentinien fliehen. In Chile zog die Zeit der Reconquista ein.

1817 marschierte er mit General José de San Martín über die Anden und schlug die Spanier in der Schlacht von Chacabuco. Die Schlacht von Maipú am 5. April 1818 brachte den endgültigen Sieg für die chilenischen Unabhängigkeitskämpfer. Der siegreiche José de San Martín setzte eine nationale Regierung ein. Jedoch lehnte er das ,Amt des chilenischen Präsidenten zugunsten von Bernardo O’Higgins ab, der vom Adel des Landes zum ersten Führer eines unabhängigen Chile ernannt wurde , ausgestattet mit diktatorischen Mitteln und dem Titel Director Supremo. Er trat sein Amt am 16. Februar 1817 an. Am 12. Februar 1818 wurde Chile unabhängig.

In den sechs Jahren seiner Regierung gründete er die Militärakademie und führte die neue chilenische Flagge ein. Seine radikalen und liberalen Reformen (Abschaffung des Adels, Einschränkung der Macht der Landbesitzer und der Kirche) verärgerten die Großgrundbesitzer und Konservativen. Am 28. Januar 1823 wurde er abgesetzt. O’Higgins ging ins Exil nach Peru und starb in Lima 1842.

Heute sind im Zentrum der Hauptstadt Santiago de Chile eine Universität, ein Park sowie eine Hauptverkehrsader nach ihm benannt, ebenso ein Orden.

MfG Jürgen -wajdz-
 
alex68140 Am: 13.01.2017 09:09:47 Gelesen: 158532# 108 @  
Hallo,

Charles Delestraint geboren 12. März 1879 in Biache-Saint-Vaast im Pas-de-Calais und starb 19. April 1945 in Dachau in Deutschland ist ein Französisch Allgemeinen Held des Widerstands erste Leiter der Geheimarmee.

Mi Nr.1769

Grusse aus Frankreich
Alex


 
merkuria Am: 14.01.2017 15:26:55 Gelesen: 158486# 109 @  
William Tecumseh Sherman [1] war einer der bekanntesten Generäle des amerikanischen Bürgerkriegs. Er diente unter General U. Grant [#90] und unterwarf erfolgreich die abtrünnigen Sezessions-Staaten South- und North Carolina.

Bekannt wurde Sherman mit seiner Strategie der „verbrannten Erde“ mit der er entgegen den militärischen Prinzipien ohne eigenen Nachschub und von Nachrichten abgeschnitten tief in Feindesland operierte. Er ordnete an, dass sich seine Truppen von erbeuteten Nahrungsmitteln versorgen sollen. Das was sie nicht selbst benötigten sowie die angetroffene Infrastruktur sollte dabei vernichtet werden. Diese Kriegsführung war stets umstritten und sein Name war insbesondere unter Südstaatlern deshalb sehr verhasst.



Die US Post würdigte Sherman ein erstes Mal am 21.März 1893 auf einer Freimarkenausgabe (Mi Nr. 67). Das letzte Mal wurde Sherman am 29. Juni 1995 innerhalb der Sonderausgabe im Gedenken an den amerikanischen Bürgerkrieg geehrt (Mi Nr. 2599)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/William_T._Sherman
 
merkuria Am: 17.01.2017 09:00:31 Gelesen: 158419# 110 @  
Pierre Denfert-Rochereau [1] war ein französischer Oberst, der durch seine Rolle bei der Verteidigung der belagerten Stadt Belfort berühmt wurde. Nach Einsätzen im Krimkrieg sowie in Algerien erhielt er während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 das Oberkommando zur Verteidigung der Festung Belfort. Hier war er wohl nicht siegreich, erreichte aber 1871 durch seinen 103 Tage dauernden Widerstand gegen die preussischen Belagerer eine ehrenvolle Kapitulation sowie den Verbleib der Stadt Belfort bei Frankreich.



Die Post von Frankreich würdigte Denfert am 14. November 1970 mit einer Sonderausgabe anlässlich des 100. Jahrestages der Belagerung von Belfort (Mi Nr. 1731)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Marie_Philippe_Aristide_Denfert-Rochereau
 
merkuria Am: 20.01.2017 09:46:28 Gelesen: 158331# 111 @  
Philip Henry Sheridan [1] war Offizier der US Armee. Seine ersten militärischen Erfolge holte er sich bei den Feldzügen gegen die Indianer zwischen 1855-1857. Richtig grosse Verdienste konnte er sich während des Bürgerkrieges erwerben. Nach dem Krieg war er wieder an Kämpfen gegen die Indianer beteiligt wo er für seine Brutalität auffiel. Er ordnete an, die Büffelherden (Existenz -Grundlage der Indianer) systematisch zu vernichten und Dörfer niederzubrennen. Er war u.a. verantwortlich für den Überfall auf das Indianerdorf am Washita vom 27. November 1868, bei dem 100 schlafende Cheyenne zusammen mit Frauen und Kindern getötet wurden. Von Sheridan soll auch das Zitat „nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“ stammen. 1870/71 beobachtete er im Auftrag der Regierung den Deutsch-Französischen Krieg in Europa. Am 1. November 1883 wurde er zum Oberbefehlshaber des Heeres ernannt.



Die US-Post würdigte Sheridan am 18. Februar 1937 zusammen mit den Generälen W. Sherman [#109] und S. Grant [#90] auf einer Sonderausgabe (Mi Nr. 392)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Philip_Sheridan
 
wajdz Am: 20.01.2017 17:24:48 Gelesen: 158303# 112 @  
Ergänzung zu [#24], [#25], [#26]

FDC-Sonderstempelbeleg als Satzbrief mit Schmuckzudruck

MiNr 988 - 92



Hier sind die deutschen Heerführer versammelt, die 1813 mit den europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig gegen den Eroberer Napoleon antraten und eine Zeitenwende herbeiführten.

Anton Graf Neidhart von Gneisenau, preußischer Heerführer
Gebhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt, preuß. Generalfeldmarschall
Freiherr Fürst Adolf von Lützow, Führer einer Freischar
Gerhard von Scharnhorst, preußischer General und von den russischen Verbündeten Fürst Michael Kutosow, Feldmarschall

Als politische Wegbereiter Ernst Moritz Arnst, Dichter und Schriftsteller sowie Reichsfreiherr von und zum Stein, preußischer Staatsmann

Und, selten genug auf Briefmarken zu sehen, auch mal die, die den Kopf hinhielten. Kosaken und Landwehr.

MfG Jürgen -wajdz
 
Magdeburger Am: 22.01.2017 18:06:56 Gelesen: 158198# 113 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein Beleg aus dem Jahre 1859:



Am 19.07. ging es von Magdeburg an "Dem Königl(ichen) Major im 2ten (Königl(ichen)) Infanterie Regiment Herr von Beyer hochwohlgeboren zu Stettin", wofür auch 3 Sgr. für den einfachen Brief notwendig waren.

In Stettin war er nicht mehr, da unten notiert wurde: "befindet sich auf Urlaub in Posen bei Guben". - also ging der Brief jetzt nach Posen, wo er auch am Folgetag war, wo kein weiteres Porto erhoben wurde.

Der Empfänger war kein Geringerer als Gustav Friedrich von Beyer[1], (26.02.1812 in Berlin - 07.12.1889 in Leipzig), welcher sowohl preussischer General und mit Zustimmung Preussens auch Kriegsminister im Großherzogtum Baden war.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Friedrich_von_Beyer
 
merkuria Am: 23.01.2017 09:31:35 Gelesen: 158150# 114 @  
Kodendera Subayya Thimayya [1] war ein indischer General. Thimayya war der einzige indische General, welcher eine Infanteriebrigade während des Zweiten Weltkriegs kommandierte. Nach dem Koreakrieg führte er eine UNO-Verhandlungseinheit an, die sich mit der Repatriierung von Kriegsgefangenen befasste. Nach seinem Austritt aus der indischen Armee wurde er 1964 zum Chef der UNO-Friedenstruppen in Zypern berufen. Bei diesem Einsatz kam er 1965 ums Leben.



Die Post von Zypern ehrte Thimayya am 6. Juni 1966 anlässlich seines 1. Todestages mit einer Sonderausgabe (Mi Nr. 269)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Kodandera_Subayya_Thimayya
 
merkuria Am: 26.01.2017 09:35:18 Gelesen: 158091# 115 @  
Freiherr Carl Gustaf Emil Mannerheim [1] war ein finnischer Marschall und Staatsmann. Mannerheim entstammte einer einflussreichen Familie der schwedischsprachigen Minderheit in Finnland, welches damals zum Russischen Reich gehörte. In Russland absolvierte er auch einen Teil seiner militärischen Ausbildung. Während des Krönungszugs des Zaren Nikolaus II. am 26. Mai 1896 in Moskau war Mannerheim einer der Leibwächter des Zaren. Nach der Oktoberrevolution nahm er seinen Abschied aus der russischen Armee und kehrte in seine Heimat Finnland zurück. Im finnischen Bürgerkrieg bekämpfte er erfolgreich die finnischen Kommunisten und verhalf Finnland zu einer demokratisch-bürgerlichen Regierung. Im Zweiten Weltkrieg führte Mannerheim die finnische Armee als Oberbefehlshaber im Winterkrieg 1939/1940 gegen die Sowjetunion. Am 4. August 1944 wurde Mannerheim zum Präsidenten der Republik Finnland gewählt und schloss am 24. August 1944 einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion ab. Nach seinem Rücktritt 1946 verbrachte er seine letzten Lebensjahre hauptsächlich im Schweizer Sanatorium Valmont (Glion).



Mannerheim wird in Finnland noch heute als Nationalheld gefeiert und wurde auch mehrere Male auf Briefmarken geehrt. Hier eine Wohltätigkeitsausgabe der Finnischen Post vom 4. März 1952 (Mi Nr.409)



Auch die US-Post ehrte Mannerheim innerhalb ihrer Serie „Freiheitskämpfer“ mit einer Ausgabe am 26. Oktober 1960 (MI Nr. 795-796)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustaf_Emil_Mannerheim
 
wajdz Am: 27.01.2017 00:44:01 Gelesen: 158058# 116 @  
@ merkuria [#115]
als Ergänzung

Zum 70. Geburtstag des Marschalls von Finnland und Staatspräsidenten Freiherr Carl Gustav Emil Mannerheim am 4.6.1937 herausgegeben die

MiNr 203



MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 29.01.2017 09:48:23 Gelesen: 158012# 117 @  
Mustafa Kemal Pascha,mit dem Nachnamen Atatürk [1] (Vater der Türken), war osmanischer Offizier und Begründer der nach dem 1. Weltkrieg geschaffenen Republik Türkei sowie von 1923 bis 1938 deren erster Präsident.

Nach verschiedenen Erfolgen als Offizier im Dienste des Osmanischen Reiches erreichte Mustafa Kemal bis zum Ende des 1. Weltkrieges den Generalsrang. Von 1919 bis 1924 führte er die Befreiungskriege gegen die osmanische Regierung, die Griechen und verschiedene europäische Länder die sich die Schwäche der Türkei für eine Besetzung zunutze machen wollten. Als Präsident der Republik führte er tiefgreifende Reformen im Land durch und begann, die Türkei in ein fortschrittliches Land nach europäischem Muster zu gestalten.



Die Türkei ehrte ihren Staatsgründer in den Jahren 1922 bis 2000 mit über 270 verschiedenen Frei- und Sonderausgaben (Überdruckausgaben, Zähnungs- und Papiervarianten nicht mitgerechnet!). Nur wenige Ausgaben zeigen jedoch Atatürk in Uniform. Zum 30. Todestag verausgabte die türkische Post am 10. November 1968 eine Sonderausgabe welche Atatürk in Uniform zeigt (Mi Nr. 2112).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Kemal_Atat%C3%BCrk
 
merkuria Am: 01.02.2017 09:37:15 Gelesen: 157964# 118 @  
Muhammed Ayub Khan [1] war pakistanischer Offizier und Präsident des Landes. Im Zweiten Weltkrieg war er Hauptmann, später Major der britisch-indischen Armee an der birmanischen Front. Nach dem Krieg und der Teilung Indiens wurde er in die junge pakistanische Armee übernommen und brachte es dort bald zum Brigadegeneral. Im Januar 1951 übernahm Ayub als erster Pakistaner die Nachfolge des britischen Generals Sir Douglas Gracey und wurde Oberbefehlshaber über die pakistanische Armee. Nachdem er so die Kontrolle über die Armee hatte, setzte Ayub in einem unblutigen Staatsstreich am 27. Oktober 1958 den herrschenden Präsident Mirza ab. 1960 ließ Ayub ein indirektes Referendum abhalten, das ihn in seiner Macht bestätigte.



Am 29. November 1966 verausgabte Pakistan die einzige Briefmarke mit dem Abbild Ayub Khans in Uniform anlässlich der Benennung der neuen Hauptstadt Islamabad (Mi Nr. 229).

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammed_Ayub_Khan
 
merkuria Am: 04.02.2017 09:31:48 Gelesen: 157800# 119 @  
Bogyoke (= Titel Oberster militärischer Führer) Aung San [1] war Kommandeur der Burma Independence Army (BIA) und ist heute burmesischer Nationalheld. Nach seiner militärischen Ausbildung in Japan stellte er 1941 eine Armee zum Kampf für die burmesische Unabhängigkeit auf, welche zunächst an der Seite der Japaner kämpfte. Japan versprach Burma im August 1943 die Unabhängigkeit. Als sich die japanischen Versprechungen als falsch erwiesen, wechselte Aung San mit seiner Armee die Seiten und erklärte im März 1945 den Japanern den Krieg. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien, handelte Aung San mehrere entscheidende Verträge aus, die am 4. Januar 1948 zur Unabhängigkeit Burmas von Großbritannien führten. Aung San erlebte dies nicht mehr, da er während einer Kabinettssitzung in Rangun erschossen wurde.



Besser bekannt ist uns vielleicht die Tochter von Aung San, Aung San Suu Kyi [2] welche 2016 nach jahrelanger Opposition gegen die Militärregierung die Wahlen gewann und seither als Regierungschefin und als Außenministerin von Myanmar amtet. 1991 erhielt Aung San Suu Kyi den Friedensnobelpreis.



Am 14. September 2001 ehrte die norwegische Post Aung San Suu Kyi als Empfängerin des Friedensnobelpreises (MI Nr. 1401)

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi
 
wajdz Am: 04.02.2017 14:58:53 Gelesen: 157779# 120 @  
Ștefan III. cel Mare oder Stefan der Große (* um 1433 in Borzești; † 2. Juli 1504 in Suceava) war ein moldauischer Woiwode.

Er bestieg 1457 den Thron des Fürstentums Moldau. Stefan lag lange im Streit mit seinen ungarischen Nachbarn und überfiel mehrfach den ungarischen Nachbarn. Als die Ungarn daraufhin 1467 mit 40.000 Mann unter König Matthias Corvinus in der Moldau einmarschierten, schlug Stefan sie in der Schlacht von Baia vernichtend; der ungarische König selbst entkam, schwer verletzt, nur knapp. Stefan führte im Gegenzug eine Strafexpedition nach Ungarn und kehrte mit reicher Beute zurück. In den Folgejahren normalisierte sich das Verhältnis zwischen den beiden Monarchen.

1471–1474 fiel Stefan mehrfach in die Walachei ein, um sie aus dem Machtbereich der Osmanen zu lösen. Seine Suche in Europa nach Unterstützung gegen die Osmanen war wenig erfolgreich, aber für seinen Beschluss, „die rechte Hand des Heiden abzuschneiden“, wurde er von Papst Sixtus IV. als verus christianae fidei athleta (wahrer Verteidiger des Christlichen Glaubens) belobigt.

MiNr 1633



Zur 500-Jahrfeier der Thronbesteigung herausgegeben am 24.4.57

Ștefan cel Mare ist Teil des kulturellen Gedächtnisses der Menschen in der Republik Moldau wie auch in Rumänien und wird als Nationalheld verehrt.
 

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