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Thema: Benin: Echt gelaufene Belege
merkuria Am: 09.09.2016 11:15:35 Gelesen: 4794# 1 @  
Am 14. Juni 2010 verausgabte die Post von Benin (früher Dahomey) eine Sonderausgabe anlässlich des 50. Jahrestages der Unabhängigkeit (Mi Nr. 1645-1647). Gezeigt wird die Nationalflagge im Wandel der Zeit 1960-2010.



Brief von Cotonou/Benin nach den Niederlanden, Aufgabe 20. November 2014

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[Redaktionell kopiert aus dem Thema " Motiv: Die Nationalflaggen der Welt"]
 
Mondorff Am: 10.09.2016 10:03:59 Gelesen: 4757# 2 @  
Ein Aérogramm vom 16.12.1977 ab Cotonou Aéroport nach Luxemburg.



Cotonou ist Hauptort und Regierungssitz des Landes.

Gruß
DiDi
 
Baber Am: 07.10.2016 17:41:44 Gelesen: 4664# 3 @  
Benin erhielt als Republik Dahomey am 1. 8. 1960 die Unabhängikeit von Frankreich. 1975 erfolge die Umbenennung des Staates in Volksrepublik Benin. Zahlreiche vorhandene Dahomey-Marken wurden mit den neuen Landesnamen überdruckt



Diese Überdruckwerte wurden noch 1994 verwendet.

Gruß
Baber
 
Vernian Am: 24.10.2016 22:53:18 Gelesen: 4828# 4 @  
Im Rahmen der Reihe "Echt gelaufene Belege" hier eine Postkarte an meine Frau (daher Text- und Adressfeld abgedeckt), die ich selber am 10. Juni 2002 vom zentral gelegenen Hauptpostamt in Cotonou abgeschickt habe. Im Stempel steht "Cotonou Post. Commerce" - möglicherweise hat jemand eine schlüssigere Erklärung als ich für die Bezeichnung, aber ich interpretiere dies als "Postamt im kommerziellen Zentrum" - denn die Hauptpost, von der ich die Karte aufgegeben habe (und zahlreiche Briefmarken gekauft hatte), liegt im Stadt - und damit auch gewerblichen Zentrum der Stadt.



Die Karte ist frankiert mit einer MiNr. 1292 (Überdruckmarke 150 F auf 270 F) und einer MiNr. 1231y - nach mir letzten vorliegenden Informationen werten diese Marken zusammen 150.- Mi€.

Ich habe damals zahlreiche Marken, v.a. auch mit Überdruck, vor Ort gekauft, die im Michel vielfach mit Bewertungen von 50-300 € angegeben sind - wenn ich das vor Ort gewusst hätte welche Raritäten der Schalterbeamte da in seiner Mappe hatte ... ;-) In einer inzwischen etwas zurückliegenden Michel-Rundschau wurde ein Leserbrief von mir zu dem Thema abgedruckt, nachdem dort ein umfangreicherer Artikel zu den Marken Bénins erschienen war.

Am bemerkenswertesten ist dabei vermutlich ein fehlerhafter Aufdruck der MiNr. 748, von Michel nach meiner Vorlage katalogisiert und nach Aussage seitens Michel möglicherweise das einzige postfrisch existierende Exemplar, da die meisten Überdrucke postalisch verwendet wurden:



Na, den Fehler gefunden?

Zwar nicht echt gelaufen, aber trotzdem nicht ganz uninteressant, zu guter Letzt ein Briefumschlag der Post von Bénin für den internen Gebrauch:



Vernian
 
Pete Am: 25.10.2016 23:29:37 Gelesen: 4746# 5 @  
@ Vernian [#4]

Na, den Fehler gefunden?

Meinst du den Fehler im Aufdruck - "Rébpulique" anstelle "République"? :-)

Gruß
Pete
 
Vernian Am: 26.10.2016 22:39:26 Gelesen: 4711# 6 @  
@ Pete [#5]

Richtig!

Beste Grüße

Vernian
 
Vernian Am: 27.10.2016 10:36:09 Gelesen: 4691# 7 @  
@ Vernian [#4]

Ergänzung: Die oben erwähnte Michel-Rundschau ist die 10/2013 plus, der Leserbrief findet sich in der 12/2013

V.
 
Michael Mallien Am: 21.01.2017 11:33:26 Gelesen: 4424# 8 @  
1984 erschien die Serie "Trachten" mit den MiNrn. 353-355. Hier ein Brief aus dem Jahr 1987 mit einem waagerechten Paar der 353 aus Cotonou nach Berlin.



Stempel COTONOU AEROPORT / 11-7 1987 / REP. P. DU BENIN


 
Michael Mallien Am: 03.03.2017 17:21:14 Gelesen: 4268# 9 @  
Dieser Brief ging 10 Jahre später nach Apeldoorn, Holland. Das Porto betrug mittlerweile 350 Franc, also das 35fache.

Wieder mit Stempel vom Flughafen, der sich aber verändert hat: CONTONOU - AEROPORT / 10 AOU 1997 / R.BENIN


 
Michael Mallien Am: 16.09.2017 16:03:04 Gelesen: 3307# 10 @  
@ Michael Mallien [#9]

Im selben Jahr ging dieser Brief auf die Reise und zwar am 30.12.1997 von Cotonou nach Skanderborg, Dänemark. Die Freimachung beträgt wie oben 350 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.11.2017 17:50:04 Gelesen: 2916# 11 @  
So wie der Brief in Beitrag [#2], stammt auch mein heutiger Beleg aus dem Jahr 1977. Der Stempel ist derselbe wie in [#2].

Der Brief ging am 16.3.1977 nach Garches, Frankreich. Die Frankatur summiert sich auf 60 Franc und hier ist ein großer Unterschied festzustellen, denn der Brief aus [#2] ist mit 90 Franc frankiert.



Nun stellt sich die Frage: Ist das Porto für einen Brief nach Europa zwischen März und Dezember 1977 tatsächlich um 50% gestiegen?

Möglicherweise gab es aber auch unterschiedliche Tarife für die Destinationen Luxemburg und Frankreich? Wer weiß mehr?

Viele Grüße
Michael
 
drmoeller_neuss Am: 12.11.2017 21:22:27 Gelesen: 2881# 12 @  
@ Michael Mallien [#11]

Nun stellt sich die Frage: Ist das Porto für einen Brief nach Europa zwischen März und Dezember 1977 tatsächlich um 50 % gestiegen?

Möglicherweise gab es aber auch unterschiedliche Tarife für die Destinationen Luxemburg und Frankreich? Wer weiß mehr?


Natürlich ist eine Tariferhöhung um 50% möglich, das gab es auch schon einmal bei der Deutschen Bundespost. Die Währung CFA Franken ist fest an den französischen Franken bzw. seit 2002 an den Euro gebunden. Dadurch wird eine mögliche Inflation unterdrückt, bzw. Benin hat keine Möglichkeit, eine eigene Währungspolitik zu betreiben, zum Beispiel die Währung abzuwerten. Die festen Wechselkurse helfen natürlich in erster Linie der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.

Ich vermute, dass es für Briefsendungen nach Frankreich einen günstigen Spezialtarif gab (oder noch gibt?). Umgekehrt kosteten Briefsendungen aus Frankreich in die ehemaligen Francophonen Kolonien nur einen kleinen Aufschlag auf das Inlandsporto, während die übrigen Länder der Welt mit dem normalen Auslandsporto belastet wurden.

Mir ist das auch aus den Philippinen nach Spanien in Erinnerung, das Porto war nur das Inlandsporto.
 
Pete Am: 22.12.2018 11:45:26 Gelesen: 366# 13 @  
Nachfolgend eine Sendung aus dem Bénin nach Luxembourg:



Sendung vom 24.10.1990 aus Cotonou im Bénin nach Luxemburg in Luxemburg, verklebtes Porto zu 300 Francs

Wie gehabt (in ehemaligen französischen Kolonien durchaus üblich) wurde der Tagesstempel aus Cotonou nicht nur zur Markenentwertung genutzt sondern auch neben der Frankatur ein zweites Mal abgeschlagen.

Gruß
Pete
 
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