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Thema: Elfenbeinküste: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 50 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 02.01.2019 11:12:18 Gelesen: 3473# 26 @  
@ Mondorff [#22]

Hallo Didi,

derartig gestaltete Umschläge gibt es offensichtlich in mehreren Varianten. Die Aufdrucke lassen die Tourismusbranche als möglichen Urheber vermuten. Ich kann einen weiteren Umschlag dieser Art zeigen. Er ging am 15.4.1976 von Abidjan nach Macerata, Italien. Die Freimachung beträgt 150 Franc, deutlich mehr als bei Deinem Brief aus 1975.



Der Umschlag trägt vorderseitig die gleichen Aufdrucke, wie Dein Umschlag. Allerdings sind sie mit Marken überklebt. Dort steht:

LA COTE d'IVOIRE
VOUS ATTEND
IVORY COAST
IS WAITING FOR YOU

Der Stempel ist zwar undeutlich abgeschlagen, aber man kann gut das kopfstehende Datumsteil erkennen.

Auf der Rückseite ist ein schöner Ankunftsstempel 62100 MACERATA G.P.L / 22.-4.76.16 abgeschlagen, der die Beförderungsdauer von 7 Tagen dokumentiert.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 09.05.2019 18:35:17 Gelesen: 2532# 27 @  
Heute ein Brief vom 18.12.2001 aus Abidjan nach Bangkok, Thailand, frei gemacht mit 630 Franc.



Der Brief hat noch seinen Inhalt, nämlich folgende Karte:



Da ein Narumi Yamakuchi an eine Frau Naoko Hoshii geschrieben hat nehme ich mal an, dass die Schrift japanisch ist, oder?

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 02.06.2019 21:03:26 Gelesen: 2266# 28 @  
Brief vom 1.4.1962 aus Abidjan nach Kopenhagen, Dänemark, frei gemacht mit 50 Franc.

Lt. Angabe auf der Rückseite des Umschlages stammt der Absender aus Pointe Noire, Kongo (Brazzaville). Vermutlich ist das aber nur der Hauptsitz des versendenden Unternehmens, denn Point-Noire ist selbst heute über 3.700 Straßen-Kilometer entfernt.



Mir gefällt die Frankatur mit dem perfekten waagerechten Paar der MiNr. 237 sehr gut.



Viele Grüße
Michael
 
StefanM Am: 04.06.2019 15:16:22 Gelesen: 2247# 29 @  
@ Michael Mallien [#28]

Ja, ein schönes Markenpaar! Ist Dir aufgefallen, daß die linke Marke rechts oben und unten einen spitzen Ausgleichszahn hat?

Das macht das Stück noch interessanter. Aber bitte trotzdem nicht ablösen!

Stefan
 
epem7081 Am: 04.06.2019 17:31:20 Gelesen: 2233# 30 @  
Ein kleiner Gruß aus Afrika, nur 7,5 x 10 cm groß ist dieser Brief der am 10.2.1965 in ABIDJAN / COTE D'IVOIRE auf die Reise nach Heidenheim an der Brenz geschickt worden.



Ob er wohl eine wichtige Nachricht oder freundliche Grüße vermittelt hat? Freigemacht wurde diese Botschaft mit einem 70 F Postwertzeichen aus der mehrjährigen Serie heimischer Pflanzen, hier: Mussaenda erythrophylla, Ivory Coast 1961.

Aus dem Englischen übersetzt-Mussaenda erythrophylla, allgemein bekannt als Ashanti-Blut, roter Fahnenstrauch und tropischer Hartriegel, ist ein immergrüner westafrikanischer Strauch. Die Hochblätter des Strauchs können verschiedene Schattierungen aufweisen, darunter Rot, Rosa, Weiß, Hellrosa oder einige Mischungen. Wikipedia (Englisch)

Mit freundlichem Gruß
Edwin
 
Michael Mallien Am: 04.06.2019 20:22:56 Gelesen: 2225# 31 @  
@ epem7081 [#30]

Hallo Edwin,

schöner Beleg, danke fürs Zeigen und dafür, dass Du überhaupt so viele schöne Belege präsentierst! Ich lese immer gerne mit.

@ StefanM [#29]

Hallo Stefan,

danke für den Hinweis! Der spitze Zahn ist mir tatsächlich nicht aufgefallen. Ein Grund mehr den Beleg zu mögen. :)

Viele Grüße
Michael
 
epem7081 Am: 13.06.2019 21:06:45 Gelesen: 2149# 32 @  
Heute mal zwei Diamanten aus der Elfenbeinküste.



Dieser Luftpostbrief wurde am 14.2.1973 in ADJAME, einem Stadtteil der Hauptstadt Abidjan, aufgegeben und auf dem Weg nach Heidenheim gestartet. Er trägt zwei Diamanten zu 40 F. Dabei handelt es sich um die MiNr. 416 mit der Würdigung der nationalen Diamantenindustrie. Außer dem geschliffenen Edelstein sind auch die oberirdischen Anlagen der Diamantenmine bis zur Abraumhalde dargestellt. Die weitere Marke zu 5 F (MiNr.381) stammt aus der Serie Fauna des Meeres von Juni 1971 und stellt eine Krabbe der Art Neptunus validus dar. Freigemacht wurde der Brief also mit insgesamt 85 F.

Auf weitere Diamanten im Forum freut sich
Edwin
 
zockerpeppi Am: 07.08.2019 21:05:47 Gelesen: 1691# 33 @  
Aus meinem Bankenfundus ein Luftpostbeleg der Barclays Bank Abidjan nach Kopenhagen, Stempel vom 9.3.1990.

Diverse Marken kamen hier zum Einsatz, für eine Gesamtsumme von 305 F.



Tschü
Lulu
 
Cantus Am: 19.08.2019 20:31:03 Gelesen: 1574# 34 @  
Von mir ein Brief vom 20.6.1988, gelaufen von Yamoussoukru nach Berlin.



Mi. 903, 896, 920

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 09.09.2019 21:39:50 Gelesen: 1335# 35 @  
Drucksache vom 2.10.1991 aus Abidjan nach Sunnyvale, USA, frei gemacht mit 75 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 10.09.2019 00:27:28 Gelesen: 1327# 36 @  
Da schließe ich mich mit einem Umschlag an, der am 5.10.1993 von Abidjan nach Berlin lief. Er war freigemacht mit zwei Marken Mi. 1079 zu einer Gesamtfrankatur von 300 Fr.



Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 09.11.2019 10:27:47 Gelesen: 795# 37 @  
Brief vom 4.2.2002 aus Abidjan nach Bienne, Schweiz, frei gemacht mit einer Zuschlagsmarke zu 400 + 20 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Cantus Am: 09.11.2019 23:22:49 Gelesen: 740# 38 @  
Bei mir ist im Stempel leider nur das Jahr 1988 zu lesen. Der Brief lief nach Berlin; alle verwendeten Marken sind im Jahr 1986 erschienen.



Mi. 909, 920, 896

Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 10.11.2019 21:27:08 Gelesen: 712# 39 @  
@ Cantus [#38]

Hallo Ingo,

das ist bemerkenswert: Hier in [#38] und in [#34] zeigst Du Belege mit der gleichen Frankatur.

Du nennst allerdings unterschiedliche Katalognummern. Welche sind richtig?

Viele Grüße
Michael
 
lueckel2010 Am: 10.11.2019 23:52:04 Gelesen: 701# 40 @  
Dann will ich mich auch einmal hier "einklinken":



Luftpostbrief aus Abidjan nach Baden-Baden, Deutschland; o: 23. 4. 1965; Frankatur: 45 CFA (Michel-Nummern unbekannt); ob portogerecht vermag ich nicht zu sagen (ein in diesem Thread gezeigter Beleg aus dem Jahr 1965 ist mit 70 CFA frankiert).

Absender war die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, daher gehe ich mal von Portorichtigkeit aus (Behörden sollen ja sparsam mit den ihnen zur Verfügung gestellten öffentlichen Geldern umgehen). Die meisten der genannten Daten sind aus dem Scan ersichtlich.

Gute Nacht, "lueckel2010"
 
Cantus Am: 11.11.2019 01:12:05 Gelesen: 695# 41 @  
@ Michael Mallien [#39]

Hallo Michael,

das doppelte Zeigen des gleichen Beleges war nicht beabsichtigt, das ist auf den Nerenstress zurückzuführen, dem ich zur Zeit ausgesetzt bin. Was die Katalognummern betrifft, beim oberen Beitrag hatte ich die Katalognummern von Colnect übernommen, beim gestrigen Beitrag aus dem Michel-Katalog von Westafrika, der zuvor bei mir völlig verräumt war. Ich werde in den nächsten Tagen kräftig Belege der Côte d'Ivoire einscannen, denn ich habe ja ein ganzes Album voll, such Besseres, und hoffe, dann keine Dubletten mehr hochzuladen. Heute noch ein Brief, der bisher nicht gezeigt worden ist, gelaufen am 18.1.1993 von Bingerville [1] nach Berlin.



Mi. 1062, 1084

Viele Grüße
Ingo

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Bingerville
 
StefanM Am: 11.11.2019 07:52:53 Gelesen: 687# 42 @  
@ Cantus [#41]

Das war kein doppeltes Zeigen eines Beleges, sondern lediglich zwei Belege mit der gleichen Frankatur. :)
 
Cantus Am: 12.11.2019 18:15:50 Gelesen: 623# 43 @  
@ StefanM [#42]

Hallo Stefan,

das wird, zumindest hier im Thema, zukünftig nicht mehr vorkommen. Als Start in eine intensivierte Vorstellung von Belegen der Côte d'Ivoire habe ich den folgenden Briefumschlag ausgewählt. Ich habe mich intensiv bemüht, Informationen zu dem Aufgabeort zu finden, die Suche war aber leider erfolglos.

Der Brief wurde am 6.2.1924 als Einschreiben in der Côte d'Ivoire aufgegeben. Im weiteren Verlauf wurde der Brief nach Chicago in den USA befördert, erhielt dort seine Durchgangsstempel und erreichte schließlich am 14.3.1924 sein Endziel in Marseilles, einer Kleinstadt in Illinois.

Die Portokosten betrugen insgesamt 1 Franc, zusammengestellt mit Mi. 46, 59 und 65.







Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 13.11.2019 12:25:20 Gelesen: 587# 44 @  
Heute eine wunderschöne Einzelfrankatur der Mi. 88, verwendet am 21.12.1933 auf einer Ansichtskarte, die von Assinie nach Halle an der Saale gelaufen ist. Die Ansichtskarte zeigt die Wohnstatt von Eingeborenen in der Gegend von klang.





Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 13.11.2019 17:57:22 Gelesen: 555# 45 @  
@ Cantus [#43]

Hallo Ingo,

der Aufgabeort dürfte Aboisso sein, die Hauptstadt der Region Sud-Comoé im Südosten des Landes [1]. Das "A" ist auf dem R-Zettel nicht identifizierbar, aber auf dem Stempel links, lässt es sich erahnen.

Schöne Idee, sich intensiver Belegen der Elfenbeinküste zuzuwenden! Die Karte in Beitrag [#44] gefällt mir besonders gut.

Ich habe daraufhin auch in meine Bestände geschaut und beteilige mich sehr gern. Hier ist ein Brief vom 20.11.1997 aus Abidjan nach San Francisco, USA, frei gemacht mit 300 Franc.

Belege aus den Jahren 1992 bis 1997 sind zum gleichen Tarif frei gemacht worden (vgl. Beiträge [#1], [#15] und [#36]) was darauf schließen lässt, dass die Frankatur portorichtig ist.



Viele Grüße
Michael

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aboisso
 
Cantus Am: 13.11.2019 21:35:50 Gelesen: 528# 46 @  
@ Michael Mallien [#45]

Hallo Michael,

da du hier mitmachst, zeige ich dir mein persönliches Spitzenstück. Diesen Briefumschlag habe ich vor vielen Jahren bei Roumet in Paris ersteigert und ich denke, ähnliche Massenfrankaturen der Côte d'Ivoire sind selten zu finden. Da der Brief dreiseitig geöffnet wurde, könnte es sein, dass in dem Brief Geld befördert wurde, auch wenn der Brief nicht wie ein Bankbrief aussieht. Der R-Brief lief am 30.1.1929 von Grand Bassam nach Maisach im heutigen Landkreis Fürstenfeldbruck. Die Gesamtfrankatur beläuft sich auf 3 Francs 66 Centimes, ob das korrekt ist, kann ich aber nicht sagen.





Mi. 41(15), 43(4), 46(3), 62(4), 77(3)

Viele Grüße
Ingo
 
saeckingen Am: 14.11.2019 10:39:53 Gelesen: 494# 47 @  
Da der Brief dreiseitig geöffnet wurde, könnte es sein, dass in dem Brief Geld befördert wurde, auch wenn der Brief nicht wie ein Bankbrief aussieht.

Diese Erklärung erschließt sich mir nicht. Warum soll ein Brief, der Geld enthielt an drei Seiten geöffnet worden sein?

Die Erklärung für einen dreiseitig geöffneten Brief ist meistens viel einfacher. Wenn auch rückseitig frankiert wurde oder sich dort interessante Stempel o.ä. befinden, dann haben Sammler Brief oft aufgeschnitten um sie aufgeklappt komplett auf dem Albumblatt zeigen zu können. Dein Brief passt hervorragend in diese Kategorie!

Grüße
Harald
 
Cantus Am: 15.11.2019 01:50:05 Gelesen: 434# 48 @  
@ saeckingen [#47]

Hallo Harald,

du hast vermutlich recht, ich hatte nur so meine Probleme mit dem gesamten Porto, weshalb ich auch auf eine mögliche Geldbeförderung kam.

Heute eine andere ungewöhnliche Frankatur, nach der ich jahrelang gesucht hatte, Vielleicht ist sie in Frankreich noch ab und zu aufzufinden, ich lebe aber am Ostrand Deutschlands und komme schon lange nicht mehr zu Messen oder Börsen, da sind solche Belege schwer aufzutreiben. Hinzu kommt, dass das Sammelgebiet Côte d'Ivoire in Deutschland nicht sehr verbreitet ist, aber das war ja einer der Gründe, warum ich mir auf dem afrikanischen Kontinent ausgerechnet dieses Sammelthema gewählt habe.

Zur Pariser Weltfachausstellung 1937 [1] erschien auch in der französischen Kolonie Côte d'Ivoire ein Briefmarkenblock zu 3 Francs, dessen Wertstempel einen Blick auf Paris zeigt. Dieser Block wurde zusammen mit zwei weiteren Marken am 14.1.1939 als Frankatur für einen Luftpostbrief von Abidjan, der Hauptstadt der Côte d'Ivoire, nach Paris verwendet.





Mi. 95, 118,Block 1

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Weltfachausstellung_Paris_1937
 
Cantus Am: 22.11.2019 01:35:34 Gelesen: 272# 49 @  
Heute ein Brief vom 31.8.1929, gelaufen von Agboville, einer Stadt etwa 75 km nördlich von Abidjan, nach Genf. Als Frankatur wurden drei Marken zu je 50 Centimes verwendet, bei Michel als Nr. 50 gelistet. Das Stempeldatum ergibt sich aus einem ansonsten mangelhaften Ankunftstempel auf der Umschlagrückseite.





Viele Grüße
Ingo
 
Michael Mallien Am: 22.11.2019 17:25:44 Gelesen: 244# 50 @  
Wie in Beitrag [#37] ein Beleg aus den frühen 2000ern mit einer Frankatur zu 400 Franc.

Der Brief ging am 28.2.2001 von Abidjan nach Buchbach. Zur Freimachung diente die MiNr. 1257 aus der Olympia-2000-Ausgabe.



Viele Grüße
Michael
 

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