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Thema: Simbabwe: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 26 Beiträge:
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Mondorff Am: 10.10.2016 09:58:27 Gelesen: 4839# 2 @  
@ zockerpeppi [#1]

Ein Flugpostbrief voller Edelsteine vom 25. Juni 1984 ab Harare der Hauptstadt des Landes nach Luxemburg.

Schönen Gruß
DiDi


 
Cantus Am: 15.11.2016 11:14:20 Gelesen: 4696# 3 @  
Auch ich habe ein paar Edelsteine im Angebot. Von mir ein Brief, gelaufen am 30.7.1980 nach Aachen.



Mi. 227, 229(4)

Viele Grüße
Ingo
 
Baber Am: 15.11.2016 14:18:13 Gelesen: 4680# 4 @  
Die erste Freimarkenserie von Simbabwe vom 18.4.1980 war bildgleich mit der letzten Freimarkenserie von Rhodesien. Mischfrankaturen waren möglich, wie dieser Brief vom 18.7.1980 zeigt.



Gruß
Baber
 
Michael Mallien Am: 24.01.2017 21:35:58 Gelesen: 4467# 5 @  
@ zockerpeppi [#1]

Nur zwei Jahre später betrug das Porto für einen vergleichbaren Brief schon 1,50$ (nach 60 Cent 1992).

Brief aus Masvingo nach Butschwil, Schweiz vom 19.2.1994:



Absender: Bondolfi Mission


 
Michael Mallien Am: 16.03.2017 18:22:03 Gelesen: 4319# 6 @  
Bei diesem Beleg kann ich den Absendeort auf dem Stempel leider nicht entziffern. Er ging 1995 nach Apeldoorn, Holland.

Frei gemacht ist er mit 1,75 $


 
Stempelwolf Am: 16.03.2017 20:03:01 Gelesen: 4313# 7 @  
@ Michael Mallien [#6]

Die Stadt im Stempel müsste Bulawayo sein.

Beste Grüße
Stempelwolf
 
Michael Mallien Am: 16.03.2017 22:25:24 Gelesen: 4303# 8 @  
@ Stempelwolf [#7]

Danke für den Hinweis.

Mit dem Wissen und ordentlicher Vergrößerung kann man es tatsächlich erahnen:


 
Michael Mallien Am: 20.05.2017 16:03:25 Gelesen: 4029# 9 @  
Ansichtskarte von den Viktoriafällen im May 1997 nach Deutschland. Die Freimachung beträgt 3,10 $

Der Stempel ist schwach, aber ich entziffere: VICTORIA FALLS / 1997 / MAY 17 (?) / ...


 
Michael Mallien Am: 18.05.2018 11:26:55 Gelesen: 2242# 10 @  
Ein einfacher Brief vom 19.6.1986 nach Heidelberg. Der Abgangsort ist vermutlich Harare. Das ist auf dem Stempel nicht erkennbar, aber der Absender hat sich rückseitig verewigt und schrieb von dort. Die Freimachung beträgt 35 Cent. Die Marke mit der MiNr. 325 A entstammt der 22 Werte umfassenden Freimarkenserie Kultur, Technik und Wirtschaft.



Viele Grüße
Michael
 
AfriKiwi Am: 19.05.2018 07:26:44 Gelesen: 2206# 11 @  
Eine Standard Post-Einschreibehülle von Bulawayo nach Pretoria Johannesburg 15 April 1986


 
AfriKiwi Am: 19.05.2018 07:39:07 Gelesen: 2201# 12 @  
Und vom 03.05.1999 ein Einschreiben mit ZIM$ 32.50 Porto von gerade über der Brücke Südafrika/Zimbabwe Grenze nach Südafrika. Die Inflation biss schon.


 
Schwarzereinser Am: 23.06.2018 16:22:58 Gelesen: 2021# 13 @  
Simbabwe Hyperinflation 2006



VG

Gerd

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Inflation weltweit ohne Deutschland - Briefmarken und Belege"]
 
Michael Mallien Am: 24.06.2018 07:27:18 Gelesen: 1986# 14 @  
@ Schwarzereinser [#13]

Hallo Gerd,

schöner Beleg, danke fürs Zeigen!

Mich interessiert noch, für welche Leistungen die Buchstaben auf den Marken stehen und wie hoch das tatsächliche Porto war. Weißt Du oder jemand anderes mehr dazu?

Viele Grüße
Michael
 
Schwarzereinser Am: 24.06.2018 17:41:38 Gelesen: 1962# 15 @  
@ Michael Mallien [#14]

Hallo Michael,

die Buchstaben auf den Marken stehen lt. dem Verkäufer des Briefes für folgendes:

E (Europe), A (Africa), Z (Zimbabwe) und R (Rest of world). Das klingt plausibel.

Diese Unit stamps wurden in der Zeit der Hochinflation verwendet, da man nicht mehr schnell genug neue Werte auf die Marken drucken konnte.

VG

Gerd
 
Michael Mallien Am: 26.06.2018 19:40:38 Gelesen: 1930# 16 @  
@ Schwarzereinser [#15]

Hallo Gerd,

ja, die Nennwerte bzw. die vorgesehenen Destinationen kann man sich wirklich sehr einfach merken. Danke für die Erklärung.

Gerade in Zeiten der Hochinflation ist so etwas sehr empfehlenswert.

Ich kann heute ein Einschreiben zeigen aus der Frühphase des Staates, der seit dem 18.4.1980 international anerkannt ist. Das Einschreiben datiert auf den 9.6.1980 und ging von Causeway bei Salisbury nach Aachen. Es ist eine schöne Mehrfachfrankatur der 17-Cent-Marke aus der ersten Freimarkenserie Edelsteine, Tiere, Wasserfälle, die mit der Unabhängigkeit an die Schalter kam.



Wie der Beleg weiter unten zeigt, war die 17-Cent-Marke offensichtlich für Luftpostbriefe nach Europa vorgesehen. Demnach decken die zusätzlichen 51 Cent die Einschreibegebühr ab. Eine Überfrankatur kann ich jedoch nicht ausschließen.

Dieser Brief vom 5.9.1980 ging von Salisbury an die Schott GmbH in Mainz, wie ich aus der Postleitzahl ableite, denn der Ort ist bei der Adresse nicht mit angegeben.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 08.09.2018 11:32:55 Gelesen: 1590# 17 @  
Inlandsbrief vom 23.4.2001 aus Sanyati an die C.A.C.C. in Harare. Die Frankatur zu 8 $ erfolgte als reine Mehrfachfrankatur der MiNr. 662.

Die Marke entstammt der 18 Werte umfassenden Freimarkenausgabe Tiere aus dem Jahr 2000.

Rückseitig befindet sich ein Eingangsstempel der C.A.C.C.



Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 08.09.2018 13:22:42 Gelesen: 1578# 18 @  
@ Michael Mallien [#16]

Hallo Michael,

der Brief nach Aachen von 1980 ist 7 Cent überfrankiert. Wie Du richtig vermutest hast, kostete der Luftpostbrief nach Europa 1980 in der 1. G-Stufe (10g) 17 Cent. In der 2. dann 34 Cent. Die Einschreibgebühr war 25 Cent. also zusammen 59 Cent. Da wohl im Büro vielleicht nur 17 Cent Marken vorrätig waren, hat man einfach 4 genommen.

Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 09.09.2018 09:19:00 Gelesen: 1552# 19 @  
@ Baber [#18]

Hallo Bernd,

danke für die Aufklärung zur Portohöhe. Die Überfrankatur hat immerhin zu einem schönen Beleg geführt.

Heute ein Brief aus Famona nach Portsmouth, England vom 9.12.1993, frankiert mit einer Orchideenmarke zu 1,50 $ (MiNr. 512).



Der Spray-on der Royal Mail auf der Rückseite wünscht schon einmal "Frohe Weihnachten".

Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 10.09.2018 20:13:48 Gelesen: 1526# 20 @  
Hier ein optisch nicht ganz so schöner Brief, der aber wegen der postalischen Bearbeitung interessant ist.



Es handelt sich um einen Luftpostbrief, der am 5.3.96 von Harare nach Southampton/England geschickt wurde. Frankiert mit drei Marken zu 35c, die allerdings nicht gestempelt wurden. Den Grund findet man neben den Marken. Sie wurden mit Blaustift umrandet und mit dem Hinweis "used stamps" - also "gebrauchte Marken" - versehen. Dazu wurden der Taxstempel mit dem Fehlbetragsbruch 140/140 und der Hinweisstempel "insufficiently prepaid for transmission by airmail" also "unzureichend vorausbezahlt für die Übermittlung per Luftpost" angebracht. In England wurden 55 Pence Nachporto eingezogen.

So korrekt bearbeitet findet man solche Briefe aus Afrika selten. Meistens werden solche Frankaturen übersehen oder absichtlich ignoriert.
 
Michael Mallien Am: 28.09.2018 10:41:06 Gelesen: 1404# 21 @  
@ saeckingen [#20]

Unzureichend frankierte Briefe kann ich mit der Destination Südafrika zeigen.

1. Brief vom 22.3.1999 mit Stempel MBARE MUSIKA (Harare) [1] nach White River, Transvaal, Südafrika. Der Brief ist mit 80 Cent frankiert und nachtaxiert mit 1,90$.



Der Brief hat noch einen Inhalt, nämlich einen Bestellzettel für das ACTS Magazin:



2. Brief vom 25.3.1999, ebenfalls nach White River, Südafrika. Vom Orstnamen im Stempel kann ich nur die ersten vier Buchstaben CHAT lesen.

Der Brief ist mit 1,36$ frankiert und nachtaxiert mit 1,34$. Er ist ein Luftpostumschlag und einen ähnlichen Hinweisstempel wie der Brief in Beitrag [#20].



3. Brief vom 26.3.1999, nochmals an ACTS AFRICA in White River, Südafrika. Hier kann ich nur einige Buchstaben des Ortsnamens im Stempel identifizieren: ??MBUZ??

Der Brief ist mit 2,50$ frankiert und nachtaxiert mit 0,20$.



Wie es aussieht betrug das Porto von Simbabwe nach Südafrika 2,70$ (Ende März 1999).

Viele Grüße
Michael

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Mbare_Musika
 
Michael Mallien Am: 01.12.2018 12:14:01 Gelesen: 933# 22 @  
Heute wieder ein Beleg mit einer Marke aus der ersten Freimarkenserie vom 18.4.1980 (vgl. [#16]).

Brief vom 24.11.1981 aus Salisbury nach Stockholm, Schweden, frei gemacht mit der MiNr. 232 zu 9 Cent.

Passend zum Beginn der Adventszeit die Werbefahne des Stempels mit der Aufforderung BUY CHRISTMAS SEALS.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 03.12.2018 22:39:26 Gelesen: 893# 23 @  
Dieser Brief aus Harare nach Stockholm, Schweden vom 23.9.1983 gefällt mir in mehrfacher Hinsicht.

1. Der Stempel

Zwar ist er bei direkter Aufsicht nicht so gut zu erkennen, in der schrägen Aufsicht aber umso besser. Außerdem gibt es noch einen schönen Abklatsch auf der Rückseite.



2. Der Umschlag wurde zusätzlich für eine Mitteilung (auf Schwedisch) benutzt.
Ist das bei einem Brief eigentlich zulässig?

3. Die Frankatur

Der Wert rechts zu 21 Cent (MiNr. 237) entstammt abermals (s. oben) der ersten Freimarkenserie des Landes. Er zeigt die Odzani-Fälle.

Der Wert links, ebenfalls zu 21 Cent (MiNr. 276) gehört zu einer Ausgabe aus 4 Werten Weltmeisterschaften im Pflügen :) ... was es nicht alles gibt!



Die 276 ist Teil eines Zusammendrucks mit der 277, die das Motiv Pflügen mit Ochsengespann vervollständigt. Der zweite Zusammendruck trägt das Motiv Pflügen mit Traktor.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 29.12.2018 08:15:21 Gelesen: 744# 24 @  
@ Michael Mallien [#23]

Dieser Brief aus Harare vom 11.6.1983 nach Stockholm trägt den zweiten Teil des Zusammendrucks, nämlich die MiNr. 277. Versender und Adressat sind gleich.



Hier noch ein zweiter Brief aus Simbabwe nach Schweden, allerdings von bzw. nach anderen Orten. Er ging am 27.3.1981 von Victoria Falls nach Malmö. Die Frankatur beläuft sich auf 17 Cent.



Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 29.12.2018 15:01:39 Gelesen: 723# 25 @  
Ein Inlands-Einschreibebrief vom 9.7.1980, Briefgebühr 5C, Einschreibegebühr 25C



Der Brief dokumentiert 15 Jahre Zeitgeschichte auf einem Beleg:

Einschreibezettel von Gatooma/RHODESIA (so hieß der Staat vom 11.11.1965 bis 30.6.1979)
Einschreibeformular von ZIMBABWE/RHODESIA (so hieß der Staat vom 1.7.1979 bis 17.4.1980)
Briefmarke von ZIMBABWE (so heißt der Staat ab 18.4.1980)

So spannend kann moderne Postgeschichte sein.

Gruß
Bernd
 
Wesi Am: 09.02.2019 13:49:01 Gelesen: 344# 26 @  
Hier ein Brief gesendet am 19.06.1987 aus Harare in Simbabwe an die Berliner Volksbank Filiale Spandau. Wie für Banken üblich wurde der Brief 3-seitig geöffnet.


 

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