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Thema: (?) (61) Algerien: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 62 Beiträge:
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Michael Mallien Am: 12.05.2018 17:56:09 Gelesen: 7081# 38 @  
@ fogerty [#10]
@ Baber [#11]

Hier ist ein weiterer Beleg aus der fraglichen Zeit zwischen Juli 1958 und Juli 1962, in der mit französischen Marken frankiert wurde.

Der Brief ging am 29.11.1961 von Attaba, einem westlich von Algier gelegenem Ort, nach Chicago, USA. Die Freimachung betrug 50 Centimes und erfolgte mit 2 Werten der MiNr. 1316 (Frankreich).



Viele Grüße
Michael
 
achim11-76 Am: 13.05.2018 08:54:51 Gelesen: 7056# 39 @  
Gibt es auch Mischfrankaturen mit "EA" Überdrucken und französischen Marken?

So etwas ist doch bestimmt von Sammlern hergestellt worden. So Umbruchzeiten sind philatelistisch immer interessant.
 
Michael Mallien Am: 13.05.2018 12:46:38 Gelesen: 7039# 40 @  
@ achim11-76 [#39]

Hallo Achim,

zur Erläuterung für alle Mitleser: Algerien wurde am 1.7.1962 selbständige Republik und am 4.7.1962 erschienen die ersten Marken Frankreichs mit schwarzem Handstempelaufdruck EA (für ETAT ALGERIEN).

Baber zeigt in Beitrag [#9] Belege mit überstempelten bzw. händisch überschriebenen EA-Marken. Die Existenz letzterer Marken kann zu der Annahme verleiten, dass es eher keine Mischfrankaturen gibt, sondern die Anweisung bestand, dass die Marken zu Überstempeln oder notfalls zu Überschreiben waren.

Das schließt natürlich nicht aus, dass es trotzdem Mischfrankaturen gibt. Ich habe noch keinen solchen Beleg gesehen.

Viele Grüße
Michael
 
Saguarojo Am: 13.05.2018 17:13:20 Gelesen: 7022# 41 @  
Hier ein Express-Brief von Algier nach Strasbourg vom 23.10.1962 mit EA-Aufdrucken.



Viele Grüße

Joachim
 
Michael Mallien Am: 15.06.2018 12:12:08 Gelesen: 6148# 42 @  
Brief vom 29.10.1957 von Sidi-Bel-Abbes nach Berlin. Die Freimachung summiert sich auf 70 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 17.06.2018 07:58:58 Gelesen: 6107# 43 @  
Eilbrief vom 8.11.1987 von Boufarik nach Weyhe bei Bremen. Frei gemacht ist der Brief mit einem Absenderfreistempel über 10 Dinar.

Rückseitig ist der Weg in Deutschland dokumentiert:

- Frankfurt Flughafen 10.11.87 - 15 Uhr
- Weyhe 11.11.87 - 7 Uhr



Mir vorliegende einfache Briefe nach Deutschland aus dieser Zeit haben Frankaturen in Höhe von 3 Dinar. Daher nehme ich an, das der Eilzuschlag 7 Dinar beträgt. Der AFS als Foto ist besser zu erkennen als auf dem Scan:



Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 17.06.2018 08:48:09 Gelesen: 6099# 44 @  
@ achim11-76 [#39]

Hallo Achim,

Gibt es auch Mischfrankaturen mit "EA" Überdrucken und französischen Marken?

die gibt es sicher ohne philatelistische Nachhilfe, wie dieser Expressbrief vom 22.10.1962 aus Bone nach Beziers in Frankreich zeigt.



Frankiert mit 1,75, die 1 Fr Marke ist eine nicht überdruckte französische Marke.

Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 25.08.2018 10:52:34 Gelesen: 5067# 45 @  
Brief vom 1.9.1997 nach Tegucigalpa, Honduras, frei gemacht mit 7 Dinar.



Auf der Rückseite befindet sich ein großer Stempel (43 mm Durchmesser) der Post aus Honduras vom 22.9.1997, drei Wochen später.



Viele Grüße
Michael
 
Heinrich3 Am: 25.08.2018 15:55:37 Gelesen: 5051# 46 @  
@ Michael Mallien [#31]

Hallo Michael,

da bisher offenbar niemand geantwortet hat, gebe ich meinen Senf:

Ist es richtig, daß Du den weißen Zettel im Detail zeigen wolltest? Ich vermute, Du meintest den weiß-grünen auf der Rückseite.

Der weiße Zettel ist für normale eingeschriebene Briefe bei Postämtern, die keine Vordrucke erhalten (haben). Deshalb der Stempel. Der rückseitige Aufkleber stammt wohl aus Brunei, das ein Königtum ist/war?, siehe ROYAL MAIL. Damit wurde für die örtliche Post signalisiert, daß es sich um ein internationales Einschreiben handelt. Der weiße Teil sollte abgezogen werden und vermutlich wo anders aufgeklebt, was aber nicht geschah. Warum? Ich vermute, daß die Aufkleber vor allem für Ausgangspost gedacht sind. Von den Aufklebern her gesehen also kein Hinweis auf Rückschein.

Trotzdem tendiere ich wie Du zur Meinung, daß ein Rückschein angeheftet war.

Schönes kühles Wochenende!
Heinrich
 
Michael Mallien Am: 25.08.2018 17:02:01 Gelesen: 5044# 47 @  
@ Heinrich3 [#46]

Hallo Heinrich,

vielen Dank für Deine Kommentierung. Den Aufkleber auf der Rückseite habe ich ebenfalls Brunei zugeordnet. Brunei ist übrigens ein Sultanat. Der Sultan ist der absolute Herrscher, also einem König vergleichbar.

Ist es richtig, daß Du den weißen Zettel im Detail zeigen wolltest?

Im Detail wollte ich den Rechteckstempel rechts neben dem weißen Zettel zeigen. Ebendort erkenne ich das "AR", das international für die Zusatzleistung Rückschein steht.

Ich denke auch, dass ein Rückschein angehängt war.

Danke nochmals und viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 20.10.2018 12:56:19 Gelesen: 4338# 48 @  
In den Beiträgen [#7], [#14] und [#23] sind Belege mit der MiNr. 609 zu 1,15 Dinar gezeigt. Das Motiv der Marke ist die wunderschöne Paradiesvogelblume.

Das gleiche Motiv ziert die MiNr. 520 aus dem Jahr 1969. Die Wertstufe beträgt 0,95 Dinar.

Hier ein Brief vom 21.4.1969 nach Brüssel, Belgien.



Viele Grüße
Michael
 
BeNeLuxFux Am: 21.10.2018 12:38:02 Gelesen: 4295# 49 @  
Ein Einschreiben vom 01.03.1992 von Irara nach Wittenberg, freigemacht mit 13,70 Dinar:



Grüße,
BeNeLuxFux
 
Michael Mallien Am: 21.11.2018 19:42:59 Gelesen: 3797# 50 @  
Brief vom 28.4.2001 aus Algier nach Jekabpils, Lettland, frei gemacht mit 26 Dinar.



Zwei Ankunftsstempel vom 22.5.2001 aus Jekabpils auf der Rückseite:



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 03.01.2019 16:46:55 Gelesen: 3086# 51 @  
Heute zeige ich einen Brief, den ich in mehrfacher Hinsicht interessant finde. Der Brief vom 12.2.1943 ging von Saida nach Genf in der Schweiz.



1. Adresse

Der Brief ist adressiert an das internaionale Komitee des Roten Kreuzes in Genf. Nichts weiter, keine Landesbezeichnung, keine echte Adresse. Das Komitee mit Sitz in Genf ist ausreichend genug bekannt, dass der Brief auch so vermutlich seinen Weg gefunden hat.

2. Zensurbanderole

Der Brief unterlag der Zensur, wurde geöffnet und mit der Banderole wieder verschlossen.

3. Stempel SAIDA / ORAN

Ich kenne die Verhältnisse in Algerien aus 1943 nicht. Heute gibt es die beiden Städte und die beiden Provinzen Saida und Oran, welche zwar beide im Westen Algeriens, aber dennoch einigermaßen weit auseinander liegen. Die Provinzgrenzen waren 1943 wohl ganz anders.

4. Den rückseitigen Stempel A.x. im Kreis kann ich nicht deuten.

5. Frankatur

Die Freimachung zu 4 Franc erfolgte mit einem waagerechten Paar der MiNr. 188. Leider wurde die rechte Marke beim Öffnen des Briefes beschädigt. Die Zähnung rechts fehlt komplett. Die Marke gehört zur Wappenausgabe, einer Dauerserie, die lange und viel verwendet wurde. SIe zeigt das Wappen Orans. Von den Werten gibt es zwei Ausgaben:

I: Lokalausgabe mit weiter Zähnung und Stecherzeichen
II: Pariser Ausgabe mit enger Zähnung und ohne Stecherzeichen

Die Marken auf dem Brief gehören zur Lokalausgabe.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 10.01.2019 17:44:52 Gelesen: 2944# 52 @  
Brief aus dem Februar 1970 von Algier nach Rom, Italien, frei gemacht mit insgesamt einem Dinar.



Der Stempel ist zwar kaum zu erkennen, doch lässt sich das Datum des Versandes gut eingrenzen. Die Marke mit der MiNr. 541 (ganz links) erschien am 31.1.1970 und auf der Rückseite sind zwei verschiedene Ankunftsstempel aus Rom vom 13.2.1970 abgeschlagen.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 03.02.2019 16:23:28 Gelesen: 2509# 53 @  
Gerade einmal 90x69 mm misst dieser kleine Brief aus Bone nach Tunis, Tunesien. Versende- und Ankunftsdaten sind durch Stempel dokumentiert (4.1.1926 bzw. 6.1.1926). Die Freimachung erfolgte mit der MiNr. 28 zu 30 Centimes, einer französischen Marke mit Überdruck ALGÉRIE.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.02.2019 18:48:07 Gelesen: 2212# 54 @  
Brief vom 14.5.1974 aus Oran nach Buenos Aires, Argentinien, frei gemacht mit einem Franc.



Die Marke mit der MiNr. 562 gehört zur Ausgabe Moscheen aus dem Jahr 1970. Einen Beleg mit dem zweiten Wert dieser Ausgabe ist in Beitrag [#1] zu sehen.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 17.02.2019 16:51:16 Gelesen: 2022# 55 @  
Ich freue mich über meinen ersten Beleg aus einem afrikanischen Land nach Grönland!

Brief vom 27.4.1983 aus El Biar, einem Vorort von Algier nach Marmorilik, Westgrönland.

Die Freimachung summiert sich auf 2,50 Dinar.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 21.02.2019 21:06:12 Gelesen: 1888# 56 @  
"Rosen aus Algerien" gibt es auf diesem Brief vom 6.12.2007 aus Bir-Ghbalou nach Svendborg, Dänemark.

Die Freimachung beträgt 45 Dinar.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 27.02.2019 20:27:49 Gelesen: 1771# 57 @  
Brief vom 28.3.2010 mit Stempel KOUBA-GARIDI, frei gemacht mit 35 Dinar durch die Ausgabe Burgen (MiNrn. 1622/23).

Der Brief ging an den nördlichen Polarkreis, nämlich nach Mo i Rana in Norwegen [1].



Viele Grüße
Michael

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Mo_i_Rana
 
fogerty Am: 28.02.2019 21:02:43 Gelesen: 1714# 58 @  
Von Algier nach Meran im Jahre 1955.



Grüße
Ivo
 
Michael Mallien Am: 13.04.2019 15:38:36 Gelesen: 1159# 59 @  
@ Michael Mallien [#35]

Aus der gleichen Zeit und im Wesentlichen mit den gleichen Marken stammt dieser Brief von Algier nach Port-Gentil in Französisch-Äquatorialafrika (AEF). Die Frankatur zu 23,50 Franc ist eine Mischung aus französischen Marken mit dem Überdruck ALGERIE und eigenen Ausgaben des Landes.



Ich freue mich über die innerafrikanische Destination der Korrespondenz zwischen zwei Banken.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 22.04.2019 18:29:32 Gelesen: 1012# 60 @  
Brief vom 30.10.1947 aus Algier nach Prag, Tschechoslowakei, frei gemacht mit 34 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 10.05.2019 07:14:22 Gelesen: 719# 61 @  
Brief vom 17.12.1945 aus Bone nach Lidkoping, Schweden, frei gemacht mit 12 Franc.



Teil der Frankatur ist die französische Marke Kriegsopfer (Frankreich, MiNr. 731) mit Aufdruck ALGERIE (Algerien, MiNr. 240). Dabei handelt es sich um eine Zuschlagsmarke (4F + 6F).



Wie war das eigentlich bei solchen Zuschlagsmarken, die außerhalb des ausgebenden Landes mit Überdruck versehen wurden: Wurde der Zuschlag auch beim Verkauf der Marke in Algerien erhoben?

Der Brief enthält eine Karte mit Neujahrsgrüßen in Französisch. Das ist zumindest der Teil, den ich mit meinen Basis-Französischkenntnissen verstanden habe.



Veile Grüße
Michael
 
epem7081 Am: 18.05.2019 19:42:27 Gelesen: 485# 62 @  
Aus meinem international bestückten Fundus kann ich hier einen Beleg beisteuern, der am 11.4. 1972 von Kouba in Algerien gestartet wurde.

In wikipedia findet man: Kouba (arabisch القبة, DMG al-Qubba) ist eine Gemeinde in der Provinz Algier. Sie liegt südöstlich der algerischen Hauptstadt Algier[2] und hatte beim Zensus 2008 etwa 104.708 Einwohner. Kouba erhielt seinen Namen von der Kuppel (Kobba) der Moschee, die El-Hadj Pacha 1545 erbauen ließ. Am 31. Dezember 1856 wurde Kouba zu einer Gemeinde.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 

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