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Thema: Rumänien: Belege nach 1945
Das Thema hat 282 Beiträge:
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Fips002 Am: 13.04.2020 18:40:54 Gelesen: 6509# 258 @  
Brief von Semlac, 13.1.1972, nach München.

Freigemacht ist der Brief mit Michel Nr. 2641 (Bahnpostwagen) und 5 x Michel Nr. 2746 (Stauwerk Anlage).



Dieter
 
Michael Mallien Am: 08.05.2020 14:53:05 Gelesen: 5608# 259 @  
Klaus-Peter Schmidt bat mich diesen Beleg hier zu zeigen, dem ich gerne nachkomme, denn ich finde ihn sehr interressant.

Aerogramm per Einschreiben vom 13.1.2000 aus Iasi nach Deutschland. Das Aerogramm hat eine Nominale von 4.650 Lei und war offenbar für den Versand ins Ausland vorgesehen, wofür es auf der Rückseite Hinweise gibt. In den Tarifübersicht des Buches von Calin Marinescu finde ich jedoch keinen solchen Tarif. In der Portoperiode 14 (Ausland) (22.10.98-3.1.99) der Inflationszeit von 1991 bis 2005 beträgt der Tarif für ein Auslands-Aerogramm 4.450 Lei. In der nachfolgenden Portoperiode bereits 4.850 Lei.

Nun denn, versendet wurde das Aerogramm in der Portoperiode 21 (3.1.2000-27.2.2000) und noch dazu als Einschreiben. Insgesamt beläuft sich die Frankatur auf 25.350 Lei. Die Tarife in dieser Portoperiode waren:

Aerograme externe: 7.950 Lei
Taxa de recomandare: 16.300 Lei

Was zusammen 24.250 Lei ergibt, also 1.100 Lei weniger als vorhanden. Möglicherweise galt für "Aerogramme per Einschreiben" nicht mehr der sonst bei Aerogrammen enthaltene Luftpostzuschlag (Suprataxe prin avion) und musste noch zusätzlich entrichtet werden? Der Zuschlag für Luftpost nach Europa betrug in der Portoperiode 1.000 Lei, womit die verwendete Frankatur mehr oder weniger passt.



Viele Grüße
Michael
 
merkuria Am: 12.05.2020 12:39:55 Gelesen: 5351# 260 @  
Bei der Durchsicht meiner Tageskorrespondenz-Schachteln bin ich auf ein paar Rumänien-Belege der frühen Achtzigerjahre gestossen. Ich hatte damals einen Tauschfreund für China in Rumänien, dem ich ein paar interessante Belege dieser Zeit verdanke.

Soweit ich gesehen habe, sind die 1980er Jahre hier kaum vertreten. Zur Korrektheit der Porti kann ich nichts sagen, nehme aber an, dass diese doch stimmen da reine Bedarfspost.



Einfacher Brief von Bukarest nach Liestal/Schweiz, Aufgabe 24.11.1981

Frankatur 4.80 Lei



Hier etwas Besonderes: Ein Ersttagsbrief mit der Ausgabe zur 1. Rumänisch-Chinesischen Briefmarkenausstellung vom 18.09.1980 (Mi Nr. 3744). Der Brief wurde am 29.12.1981 (über ein Jahr später!) mit Zusatzfrankatur in die Schweiz geschickt. Dabei wurde die am Ersttag gestempelte Marke noch als Porto anerkannt!

Frankatur 4.85 Lei



Einfacher Brief von Bukarest nach Liestal/Schweiz, Aufgabe 16.02.1982

Frankatur 4.85 Lei



Einschreibebrief von Bukarest nach Liestal/Schweiz, Aufgabe 27.03.1982

Frankatur 24 Lei



Einfacher Brief von Bukarest nach Seltisberg/Schweiz, Aufgabe 27.12.1982

Frankatur 10 Lei



Einfacher Brief von Bukarest nach Seltisberg/Schweiz, Aufgabe 03.09.1983

Frankatur 10 Lei
 
merkuria Am: 24.05.2020 11:20:43 Gelesen: 4875# 261 @  


Einschreibe-Luftpostbrief von Bukarest nach Teheran/Iran, Aufgabe 16.12.1998
Frankatur 13‘150 Lei

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Michael Mallien Am: 24.05.2020 13:13:15 Gelesen: 4859# 262 @  
@ merkuria [#261]

Hallo Jacques,

interessanter Beleg! Ich habe mir einmal den Tarif angeschaut. Er müsste sich (eigentlich) wie folgt zusammensetzen:

Auslandsbrief bis 20 g: 4.450,- Lei
Einschreibegebühr: 7.700,- Lei
Luftpostzuschlag für außereuropäische Ziele: 1.600,- Lei

Das ergibt in der Summe 13.750,- Lei. Damit wäre das Einschreiben unterfrankiert. Vielleicht wurde sogar Nachporto erhoben? Die in blau (?) eingekreiste "1" auf der Vogelmarke könnte ein entsprechender Hinweis sein.

Finden sich eventuell noch rückseitig Hinweise?

Viele Grüße
Michael
 
merkuria Am: 24.05.2020 14:10:06 Gelesen: 4845# 263 @  
@ Michael Mallien [#262]

Hallo Michael,

Danke für das Austaxieren dieser Frankatur. Ich selbst kann dazu nichts beitragen, da ich Rumänien nicht sammle und somit auch keine Posttaxenkenntnisse dazu habe. Ich kann nur sagen dass die Rückseite ausser der Absender-Anschrift leer ist, sonst hätte ich sie auch abgebildet.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
wer.indja Am: 25.05.2020 15:40:35 Gelesen: 4784# 264 @  
@ Michael Mallien [#262]

Der handschriftliche Vermerk ist die persische Zahl ΙΛ (18) und dürfte im Zustellpostamt für den Zustellbezirk notiert worden sein. Nachporto wurde sichtbar nicht erhoben. Ich habe den Beleg auch noch von einem Sammlerfreund in Teheran prüfen lassen. Der Empfänger ist übrigens ein mir persönlich bekannter Briefmarkenhändler, der zahlreiche solcher internationaler Briefsendungen organisiert hat und diese auch bei den bekannten Internet-Auktionen häufig anbietet.

Zur Porto-Berechnung in Rumänien kann ich mangels entsprechender Kenntnisse leider nichts sagen.

Grüße
Werner Lade
 
Michael Mallien Am: 25.05.2020 20:05:05 Gelesen: 4765# 265 @  
@ wer.indja [#264]

Hallo Werner,

wunderbar! Vielen Dank für die Aufklärung und die interessante Information.

In der Inflationszeit 1991 bis 2005 wurde in Rumänien häufig nicht korrekt frankiert. Das ist also nicht ungewöhnlich. Korrekte Frankaturen, insbesondere bei besonderen Portostufen und Destinationen, wären auf jeden Fall bemerkenswert.

Viele Grüße
Michael
 
Altmerker Am: 03.06.2020 10:03:32 Gelesen: 4502# 266 @  
@ Michael Mallien [#265]

Den Eindruck habe ich auch. Ich komme nicht auf den verklebten Betrag. Aber ich finde den Bedarf als Einzelfrankatur und den Weg von Rumänien nach Kanada spannend.

Gruß
Uwe


 
Fips002 Am: 10.09.2020 19:50:50 Gelesen: 1727# 267 @  
Einschreibrief von Sibiu 08.4.1974 nach München. Freigemacht ist der Brief mit der Ausgabe Gemälde -Das Meer- 15. September 1971 und 5 Marken der Dauerserie, Postgebühr 9,60 Lei.



Dieter
 
10Parale Am: 13.09.2020 21:47:34 Gelesen: 1646# 268 @  
@ Heinz 7 [#38]

Zu den Inflationsbelegen 45/47 mit den 8 Portostufen, von denen uns Heinz 7 einige schöne Briefe gezeigt hat, möchte ich heute diese Ganzsache beisteuern.

Bei der galoppierenden Geschwindigkeit ist es erstaunlich, dass überhaupt Ganzsachen verwendet wurden, zumal der Werteindruck im folgenden Beispiel nur 2 Prozent des Gesamtnominalwertes ausmacht. Nun gut, man hatte gerade die Karte zur Hand und legte los.

Freigemacht ist die Ganzsache mit 612 Lei, lief am 23 April 1946 von ARAD in die Schweiz. War ein Ausland-Luftpost-Zuschlag nötig? Fehlt mir leider die Literatur Interessant der Inhalt, ich zitiere nur mal den ersten Satz:

"Schon 4 Jahre, dass ich keine Nachricht von Ihnen vernommen habe, aber jetzt ist der Krieg Gott sei Dank beendet" Im Weiteren geht es um eine Tauschanfrage, der rege Kontakt hat wohl schon vor dem Krieg stattgefunden.

Liebe Grüße

10Parale


 
Michael Mallien Am: 20.09.2020 07:51:44 Gelesen: 1397# 269 @  
In meiner Sammlung der Portostufen und Versendungsarten der Inflationszeit 1991-2005 habe ich nur wenige Belege höherer Gewichtsstufen. Heute kann ich zwei Belege der Gewichtsstufe 3 (51-100g) zeigen. Es sind einfache Briefumschläge, etwas größer als C6 mit Beförderungsspuren, die auf eine gewisse Dicke schließen lassen und die höhere Portostufe plausibel machen.

Brief vom 22.4.1998, Portoperiode 12 (10.11.1997 bis 17.5.1998) aus Caransebes nach Deutschland, korrekt frankiert mit 9.150 Lei.



Brief vom 17.8.1998, Portoperiode 13 (18.05.1998 bis 21.10.1998) aus Caransebes nach Deutschland, korrekt frankiert mit 9.750 Lei.



Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 20.09.2020 09:05:30 Gelesen: 1391# 270 @  
Aus einer ehemaligen Berufstätigkeit Ende der 1980er bis in die 1990er Jahre hat sich bei mir eine Reihe von echt gelaufenen Belegen aus Rumänien angesammelt.

Hier erst einmal zwei Einschreiben aus den Jahren 1990 und 1991. Wenn ich mehr zeigen soll, bitte melden!




Aus Datenschutzgründen habe ich Teile der Adressfelder ausgegraut - natürlich nur im Scan.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Michael Mallien Am: 20.09.2020 11:45:29 Gelesen: 1378# 271 @  
@ Quincy [#270]

Hallo Hans-Jürgen,

zeige gerne weitere Belege. Mich interessieren sie sehr.

Die beiden gezeigten Einschreiben wurden mit Marken der Freimarkenserie Volkskunst aus den Jahren 1982 (ohne Wz.) oder 1989 (mit Wz. 11) frei gemacht. Die Versanddaten stammen aus der Tarifperiode direkt vor der Inflationszeit. Die Tarifperiode dauerte vom 25.2.1982 bis 9.10.1991, also fast 10 Jahre.

Das Einschreiben unten ist korrekt mit 35 Lei frei gemacht, die sich wie folgt zusammensetzen:

Auslandsbrief (Scrisori simple externe 20g): 10 Lei
Einschreibegebühr (Taxa de recomandare): 24 Lei
Luftpostzuschlag Europa (Suprataxe "prin avion"): 1 Lei

Das Einschreiben oben ist mit 40 Lei frei gemacht und meiner Meinung nach überfrankiert, denn ich finde keine passendere Zuordnung außer der des anderen Einschreibens.

Viele Grüße
Michael
 
10Parale Am: 20.09.2020 21:59:41 Gelesen: 1349# 272 @  
@ Michael Mallien [#271]

Ich zeige heute abend mal dieses Einschreiben, das am 6.5.68 in IASI (Jassy) mit 4 Lei freigemacht wurde (2 x 2 Lei waaagrechtes Paar Alltagsleben Michel Nr. 1886 - Straßenwalze) und wunderbar rückseitig in Basel am 9.5.68 abgestempelt wurde.

Absender ist die Universität "AL. I. CUZA", ein Universitätsstempel ziert unten rechts den schönen Brief.

Liebe Grüße

10Parale


 
Michael Mallien Am: 22.09.2020 16:29:53 Gelesen: 1323# 273 @  
@ 10Parale [#272]

Schöner Beleg! Die schlichten Frankaturen gefallen mir meistens am besten.

Um bei "schlichten Frankaturen" zu bleiben zeige ich heute eine Einzelfrankatur mit der MiNr. 3940 zu 11 Lei. Die Marke erschien am 25.1.1983.

Der Auslands-Luftpostbrief von Bukarest nach Deutschland ist portorichtig frankiert.



Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 23.09.2020 09:41:56 Gelesen: 1303# 274 @  
Ein nettes Pärchen von Einschreibebriefen aus Bukarest an ein Karlsruher Unternehmen. Sie sind unmittelbar nacheinander am 17. Dezember 1990 aufgegeben worden, was man an den R-Nummern (18331 und 18332) leicht erkennen kann. Es handelte sich um Weihnachtsgrüße an zwei verschiedene Abteilungen in diesem Unternehmen. Die rumänische Post war zu jener Zeit offensichtlich so unzuverlässig, dass man auch Weihnachtsgrüße vorsichtshalber per Einschreiben versendete.

Nach Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten des besagten Unternehmens bin ich leider weiterhin gehalten, die Adressen (digital) unkenntlich zu machen.



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
nor 42 Am: 23.09.2020 17:23:06 Gelesen: 1290# 275 @  
@ Quincy [#270]
@ Michael Mallien [#271]

Werte Freunde,

die 40 Lei Frankatur stellt Fragen. Hier ein ähnlicher Beleg. Auch Calin Marinescu meinte es wäre eine Überfrankierung, doch scheint sie öfters vorzukommen und dass ein Hauptstadt Postamt wiederholt überfrankiert ist schon fraglich.

Alles Gute,
nor 42


 
Michael Mallien Am: 24.09.2020 11:13:18 Gelesen: 1265# 276 @  
@ nor 42 [#275]

Hallo Norbert,

zweifellos gibt es Unsicherheiten in den Tarifen, die sich auch in Calin Marinescus Werk widerspiegeln z.B. in Form von unvollständigen Tabellen und Einträgen mit "?". In der Einleitung schreibt er über die Schwierigkeiten der Tarif-Recherchen und die Zustände an den Postschaltern. Dabei auch während der Inflationszeit 1991-2005. Ich zitiere Passagen aus der Einleitung.

Even if it is hard to believe, it was easier to find the postal tariffs and charges of the period 1862-1951, than those-ones in 1952-1972 period of time.

Fehlende Daten aus einzelnen Perioden wurden aus tatsächlicher Bedarfspost ermittelt: To replace them (fehlende offizielle Quellen), data from the circulating mail of those times have been reproduced.

Als Gründe für falsche Frankierungen oder Unregelmäßigkeiten werden u.a. angegeben:

- Weak professional skill of the post clerks, who didn't know exactly how to apply the postal tariffs (especially following 1989)
- Weak professional skill of the peoples drawing up the postal tariffs and charge values, in concordance with the weak skill of those who issued postal stamps


Eine harte Kritik an den Zuständen im Postwesen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts!

In den Tabellen von Calin Marinescu sind mir allerdings auch Tarife aufgefallen, die ich anzweifeln würde. Ein Beispiel habe ich für den Übergang von Tarifperiode 4 nach 5 für Auslandssendungen. Hier nur die Tarife für verschiedene Gewichtsstufen einfacher Auslandsbriefe:

TP von bis Tage AAE 21-50g 51-100g 101-250g 251-500g 501-1kg 1-2kg
4 07.05.93 01.07.93 56 150 280 430 925 1800 3300 5580
5 02.07.93 31.10.93 122 171 319 489 1053 2048 3755 6692
TP5 berechnet 13,8% 171 319 489 1053 2048 3755 6350
 


Ich habe die Steigerung der Tarife mit 13,8% berechnet und wenn ich die Berechnung auf die höchste Gewichtsstufe anwende, gibt es dort ein ganz anderes Ergebnis, nämlich 6.350 anstelle von 6.692 Lei. Die 13,8% passen auch für alle anderen Versendungsarten in den Tabellen.

Umso mehr können wir durch das Zeigen vermeintlicher "nicht portorichtiger" Belege helfen mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Vielleicht gibt es in der Zukunft ja auch noch eine weitere Neuauflage des Werkes von Calin Marinescu mit neueren gefestigten Forschungsergbenissen. Ich wäre sehr interessiert.

Viele Grüße
Michael
 

Quincy Am: 24.09.2020 22:00:27 Gelesen: 1246# 277 @  
"Fortsetzung folgt" habe ich ja schon angedroht.

Heute ein Einschreiben des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen (frei übersetzt), frankiert mit 50 Lei. Da viele andere Einschreiben aus dieser Zeit mit 40 Lei frankiert wurden (Ich werde in den nächsten Tagen weitere zeigen), liegt nahe, dass die zusätzlichen 10 Lei versehentlich frankiert wurden.

Die Jahreszahl im Stempel ist sehr unvollständig, aber auf dem Brief befindet sich eine Registriernummer mit Jahreszahl. Somit ist sehr wahrscheinlich, dass der Brief am 19.11. 1986 abgestempelt wurde.

Gruß
Hans-Jürgen


 
Michael Mallien Am: 25.09.2020 11:37:48 Gelesen: 1231# 278 @  
@ Quincy [#277]

Hallo Hans-Jürgen,

mit dem Datum 19.11.1986 liegst Du richtig. 1996 kann es nicht sein schon aus dem Grund, dass dann das Porto aufgrund der fortgeschrittenen Inflation bereits hätte 4-stellig sein müssen.

Ich vermute einen Brief der 2. Gewichtsstufe, der 48 Lei gekostet hätte:

Auslandsbrief (Scrisori simple externe 21-59g): 24 Lei
Einschreibegebühr (Taxa de recomandare): 24 Lei

Der Luftpostzuschlag Europa hätte in diesem Fall 5 Lei betragen. Es fehlt jedoch ein Hinweis auf die Luftpostbeförderung. Das ist allerdings auch bei einigen anderen Belegen der Fall (Beitrag [#274]).

Entweder ist der Beleg um 2 Lei überfrankiert (bei Landbeförderung) oder um 3 Lei unterfrankiert (bei Luftpostbeförderung).

Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 25.09.2020 17:57:48 Gelesen: 1216# 279 @  
@ Michael Mallien [#278]

Hallo Michael,

das ist ja eine tolle Ergänzung mit deinen Details zu den Portostufen. Ich bin nämlich kein Rumäniensammler. Die Belege sind mir in meiner früheren Berufstätigkeit 'zugeflogen', und ein eingefleischter Philatelist hebt solche Dinge eben auf, auf den Verdacht hin, dass sich irgendwann einmal jemand dafür interessiert. Das scheint in diesem Forum jetzt der Fall zu sein. Deshalb werde ich weiterhin aus meinem Fundus solche Belege zeigen und u.a. von Portostufenspezialisten kommentieren lassen.

Heute wiederum ein Einschreiben vom Forschungsinstitut für technologische Projekte im Transportwesen aus Bukarest. Diese Mal ist der Brief vom 19.02.1987 - jetzt wieder mit 40 Lei frankiert. Die 10-Lei-Marken waren wohl gerade alle, sodass man zu 10 4-Lei-Marken gegriffen hat, die perfekt auf den Brief passten.

Viele Grüße
Hans-Jürgen


 
Quincy Am: 26.09.2020 10:01:01 Gelesen: 1200# 280 @  
Wieder ein Einschreiben des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen, aber dieses Mal über ein Jahr später abgestempelt, am 09.05.1988. Es waren offensichtlich wieder 10-Lei-Marken vorhanden. Aus Platzgründen wurde jedoch auf den großen Institutsstempel verzichtet und dafür nur ein kleiner mit entsprechenden Abkürzungen eingesetzt. Siehe links unten!

Wenn man die Stempelabschläge (BUCURESTI 32 OF. C) der beiden bereits gezeigten Briefe des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen in den Beiträgen [#279] und [#277] mit dem unten gezeigten Abschlag vergleicht, kann man die sukzessive Abnutzung des Stempelgerätes im Laufe von zwei Jahren erahnen: Die Abschläge werden immer schwammiger.

Viele Grüße
Hans-Jürgen


 
Ichschonwieder Am: 17.10.2020 14:26:18 Gelesen: 230# 281 @  
2 Briefe aus Rumänien und in Köln zugestellt, die Label mit "Sdg nachadressiert ..."sind leider kaum noch lesbar.

03.08.2007 Mi. Nr. 6223 Rumänische Volksskunst - Teller aus Tulcea



01.09.2012 Mi. Nr. 6648 Serie Bügeleisen



VG Klaus Peter
 
Quincy Am: 17.10.2020 18:57:47 Gelesen: 210# 282 @  
Ein Einschreiben des I.C.N. (Institutul de Cercetari Nucleare = Institut für Kernforschung) in Pitesti. Das Institut war damals spezialisiert auf Forschung an radioaktiver Strahlung zur Desinfektion und Haltbarmachung von Lebensmitteln.

Briefe in den ersten Monaten 1990 hatten oft als Inhalt nur eine Art Lebenszeichen: "Hallo, wir sind auch nach der Revolution noch da und wollen weiterhin mit euch kooperieren."



Viele Grüße
Quincy
 

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