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Thema: (?) (#336) Rumänien: Belege nach 1945
Das Thema hat 339 Beiträge:
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Quincy Am: 27.05.2021 20:51:22 Gelesen: 37925# 315 @  
Das Porto meiner R-Belege zwischen 1986 und 1991 aus Rumänien zeigen eine interessante Unschärfe. Es schwankt zwischen 35 und 50 Lei und ist mit der Beleggröße nicht korrelierbar. Die Frage stellt sich, ob das zufällig war - vielleicht war das entsprechende Porto nicht genau bekannt oder einfach nicht zu Hand - oder ob es einen anderen Grund gab. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gewicht dieser Briefe stark schwankte, ist relativ gering.

Heute zeige ich zu dieser Frage einen R-Beleg vom 31. Mai 1989 mit 40 Lei frankiert.



Zur Illustration der oben angemerkte Porto-Unschärfe hier eine Tabelle meiner Belege aus Rumänien. "dig., publ." heißt, dass der Beleg bereits digitalisiert und unter diesem Thema publiziert wurde. Die noch nicht publizierten Belege in der Tabelle zeige ich gerne noch im Laufe der nächsten Zeit. Interessant wird es vor allem wieder 1992, da in diesem Jahr die Hyperinflation in Rumänien einsetzte.



Gruß
Hans-Jürgen
 
nor 42 Am: 28.05.2021 09:45:13 Gelesen: 37872# 316 @  
#315

Hier ein Beleg der vielleicht interessant ist, da man ähnliches nicht so oft sieht. Das Porto am 28.10.91 war 49 Lei. Vielleicht dient es zur Ergänzung der Tabelle.

nor 42


 
Quincy Am: 28.05.2021 15:03:53 Gelesen: 37852# 317 @  
@ nor 42 [#316]

Hmh ...

Ich würde den Beleg als provisorische Vorausentwertung bezeichnen. Wer weiß, wer die 49 Lei - wenn überhaupt - kassiert hat. Aber dafür ist der Beleg schön und lesbar gestempelt.

Natürlich nehme ich ihn in meine Tabelle gerne auf, die ich zu gegebener Zeit - angereichert mit weiteren Daten - wieder veröffentlichen werde.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Briefuhu Am: 25.08.2021 19:26:00 Gelesen: 30889# 318 @  
Der Brief hat mir einfach nur gefallen, deshalb zeige ich ihn. Der Brief ging am 24.12.1972 von Cluj (Klausenburg) nach Malmö Schweden und ist bunt frankiert.



Schönen Gruß
Sepp
 
Quincy Am: 26.08.2021 14:50:04 Gelesen: 30824# 319 @  
In Fortsetzung meiner Präsentation von Belegen aus Rumänien [#315] zeige ich heute einen R-Brief, in Bukarest abgestempelt am 26. Dezember 1990 und augenscheinlich leicht überfrankiert. 35 Lei hätten eigentlich genügen müssen. Siehe auch meine Tabelle im Beitrag [#315].



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
Michael Mallien Am: 10.10.2021 12:02:15 Gelesen: 27771# 320 @  
Ich freue mich über diesen Zugang zu meiner Sammlung der Inflationsbelege 1991-2005.

Die Tarifperiode 11 für Auslandsbriefe dauerte vom 3.3.1997 bis 9.11.1997. Dieses Einschreiben vom 24.10.1997 aus Bukarest nach Berlin ist mit 9.750 Lei korrekt frankiert. Der Tarif setzt sich wie folgt zusammen:

- Auslandsbrief bis 20g: 3.600 Lei
- Auslandseinschreiben: 6.150 Lei



Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 10.10.2021 13:52:16 Gelesen: 27752# 321 @  
@ Michael Mallien [#320]

Wenn man die Frankaturen von 1997 mit denen bis 1994 vergleicht, sieht man, wie zwischen 1992 und 1994 die Inflation langsam begann, ihren Lauf zu nehmen. Siehe Tabelle im Beitrag [#315]. 1997 kostete dann ein Auslandseinschreiben bereits das ca. 200-fache von 1991.

Hier aber noch einmal ein Auslandseinschreiben aus der Zeit vor der Inflation von Iasi nach Karlsruhe vom 12.11.1990, mit 35 Lei offenbar tarifgerecht frankiert.



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
10Parale Am: 22.10.2021 18:53:31 Gelesen: 26910# 322 @  
@ Heinz 7 [#43]

aus der von dir gezeigten Inflationsperiode zeige ich ein ebenfalls mit 7.200 Lei frankiertes Einschreiben von Bukarest nach Wien.

Ich zitiere deine Ausführungen:

3000 Lei für scrisori simple (ab 1.12.1946)
4200 Lei für Einschreiben (ab 1.12.1946), vgl. Tabelul Nr. 26 Ing. Calin Marinescu, (1993)


Allerdings brauchte dieses Einschreiben nur eine einzige Marke, denn der Wert (Freimarken) von 7.200 Lei wurde erst im März 1947 herausgegeben. Dein gezeigtes Einschreiben lief ja im Februar 1947 und eine zunehmende (galoppierende) Inflation war wohl auch für die Postbehörden absehbar. Im Prinzip haben wir hier eine Frühverwendung der Freimarke mit dem Kopfbild von König Michael I.

Das Thema Inflation hätte eine eigene Beitragsreihe verdient.

Liebe Grüße

10Parale


 
BeNeLuxFux Am: 12.12.2021 12:32:07 Gelesen: 22369# 323 @  
Hallo,

hier ein einfacher Brief vom 04.06.1990 von Beclean nach Gmund am Tegernsee. Frankiert ist der Brief mit einem Dreierstreifen samt Randstück der Mi 3921 und einem Porto von insgesamt 12 Lei. Diese Freimarke aus der Volkskunst-Serie zeigt Holzlöffel und Keramik-Zierteller aus Cluj-Napoca.



Grüße, Stefan
 
10Parale Am: 13.12.2021 18:48:39 Gelesen: 22353# 324 @  
@ BeNeLuxFux [#323]

ich denke das Porto für den Luftpostbrief nach Deutschland setzt sich zusammen aus 10 Lei für einfacher Brief bis zum Gewicht von 20 gramm und 2 Lei für den Luftpostzuschlag. Schöner Streifen auf diesem Beleg aus einer alten siebenbürgischen Ansiedlung.

Ich gehe mal ganz in die Moderne und zeige ein aktuelles Einschreiben aus Brasov (Kronstadt) vom 02.12.2021.

Die Marken mit dem Gesamtporto von 20,50 Lei setzten sich zusammen aus Marken des Satzes "Vögel des Moldaudeltas" aus dem Jahr 2021. Wir sehen einen Rallenreiher und einen Kiebitz.

Mehr zu den Marken findet sich auch hier [1].

Liebe Grüße

10Parale



[1] https://russtamp.com/de/magazine/world-philately-news/article-delta-of-moldova/
 
Michael Mallien Am: 14.01.2022 15:08:49 Gelesen: 18984# 325 @  
Am 1.7.2005 wurde die neue Währung eingeführt. 10.000 alte Lei wurden zu 1 neuem Leu. Dazu erschien die Ausgabe Einführung des neuen Leu, in der alle neuen Münzen und Scheine mit Vorder- und Rückseite präsentiert wurden. Die Ausgabe umfasste insgesamt 20 Werte (MiNrn. 5947-5966).

Hier der Wert zu 80 Bani als Paar für einen Auslandsbrief nach Deutschland vom 24.8.2006. Stempel BUCURESTI TRANZIT 062630 / 24 08 06 22 / m5

Die Frankatur zu 1,60 Lei ist portorichtig für einen Standardbrief.



Auch der nachfolgende Brief wurde zum gleichen Tarif versendet am 16.12.2006. Er trägt ein Paar der MiNr. 6047 der Ausgabe 100. Jahrestag des Motorfluges von Traian Vuai.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 21.01.2022 13:08:03 Gelesen: 18334# 326 @  
Heute ein weiterer Beleg aus dem Jahr 2006 und zwar ein Auslandseinschreiben aus dem November 2006 frankiert mit insgesamt 7,30 Lei. Korrekt wären 7,20 Lei gewesen für:

Auslandsbrief bis 20 g: 1,60 Lei
Einschreiben: 5,60 Lei



Viele Grüße
Michael
 
BeNeLuxFux Am: 23.01.2022 13:02:42 Gelesen: 18101# 327 @  
Hallo,

ein Brief von Tigveni nach München vom 02.05.1990. Freigemacht wurde der Brief als Mischfrankatur zu 13 Lei mit zwei Werten aus der Freimarkenserie 'Volkskunst'.



Grüße, Stefan
 
Michael Mallien Am: 04.03.2022 16:37:38 Gelesen: 13756# 328 @  
Portorichtige Auslandsdrucksache vom 30.3.1994 von Bacau nach Grevenbroich zu 50 Lei.

Es handelt sich um ein Faltblatt mit einer Preisliste des Briefmarkenhändlers Laurentiu Cruceanu.



Der Händler war gut beraten die Liste noch im März 1994 zu versenden, denn nur 2 Tage später stieg das Porto für diese Versendungsart auf 215 Lei. Das ist ein Plus von 330%!

Die Frankatur erfolgt mit dem 5-Lei-Wert der Vogelserie aus 1993 und der MiNr. 4949 zu 45 Lei vom 24.1.1994.

Viele Grüße
Michael
 
10Parale Am: 04.03.2022 19:58:18 Gelesen: 13713# 329 @  
@ Michael Mallien [#326]

Das sind tolle Belege, die uns hier gezeigt werden. Ich lese ständig mit und freue mich. Das Andreas Brehme das entscheidende Tor 1990 geschossen hat, kam mir in den Sinn, als die die Lösungsworte des Preisrätsels las.

Für 1,25 $ zzgl. Portokosten fand ich bei einem amerikanischen ebay Anbieter diese Ganzsache mit Zusatzfrankatur aus Galati, gelaufen am 2. August 1900 nach Basel Ortsteil Arlesheim, wo sie am 5. VIII. mit einem Ankunftsstempel versehen wurde.

Im Jahr 1948 verstarb in Arlesheim meine Urgroßmutter Rosa Gross mütterlicherseits. Ich bin auf der Suche nach Zeugen und Dokumenten, doch mehr Dokumente wie die des Erbschaftsamtes Basel-Stadt vom 25. November 1949 habe ich nicht.

Wie man am beiliegenden Scan (Auszug an die gesetzlichen Erben von meiner Urgroßmutter) sieht, sind die meisten Brüder, Schwestern und Nichten nach Amerika ausgewandert. Dies war vor Beginn des II. Weltkrieges, als in Deutschland eine Wirtschafts-Krise tobte. Es wäre eine Wunder und ich wäre unendlich glücklich, mal einen Zufallstreffer zu landen und hier philatelistische Spuren zu finden.

Liebe Grüße

10Parale



 
Michael Mallien Am: 05.03.2022 12:12:13 Gelesen: 13693# 330 @  
Einen weiteren portorichtigen Beleg kann ich zeigen aus der Portoperiode 29 der Inflationszeit 1991-2005 für Auslandspost.

Auslandseinschreiben vom 6.12.2001 aus Craiova nach Deutschland, korrekt frankiert mit 43.500 Lei. Das Porto setzt sich zusammen aus:

Auslandsbrief bis 20g: 13.500,- Lei
Einschreibegebühr Ausland: 27.000,- Lei
Luftpostzuschlag (prin avion): 3.000,- Lei



Bei der Frankatur finde ich noch den waagerechten Dreierstreifen der MiNr. 5547 besonders bemerkenswert.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 06.03.2022 11:31:13 Gelesen: 13674# 331 @  
Im November 2001 bzw. Januar 2002 erschienen die Serien Tierkreiszeichen I und II, bestehend aus je 6 Werten mit hohen Nennwerten entsprechend der Inflationszeit.

Heute kann ich zwei Postkarten mit Marken dieser Ausgaben zeigen, die leider nicht portorichtig frankiert sind, mir aber dennoch gut gefallen.

Postkarte vom 10.4.2002 aus Brasov nach Hamburg zur Teilnahme an einem Preisrätsel. Die Frankatur erfolgte mit der MiNr. 5632 (Tierkreiszeichen Löwe) zu 9.000 Lei. Der Tarif für eine Auslandspostkarte Europa in der Portoperiode 30 der Inflation betrug 8.700 Lei.



Postkarte vom 11.6.2002 aus Eforie nach Halle. Zur Frankatur wurden 2 Exemplare der MiNr. 5622 (Tierkreiszeichen Steinbock) zu 2x 5.500 = 11.000 Lei verwendet. Der Tarif in der Portoperiode 31 betrug 10.000 Lei.



Viele Grüße
Michael
 
buzones Am: 06.03.2022 15:32:44 Gelesen: 13662# 332 @  
Bei ganz "modernen" Belegen bin ich nicht sehr gut bestückt, aber aus der Korrespondenz kann ich auch ein hübsches Stück aus der Inflationszeit bis 2005 zeigen:



Ein Auslandsbrief der 2. Gewichtsstufe <50 gr.per Luftpost und eingeschrieben vom 12. April 2000 von Lugoj nach Deutschland. Frankiert mit insgesamt 33.000 Lei nach dem gültigen Tarif vom 28.2. bis 30.4.2000.

15.150 Lei für Auslandsbriefe bis 50 Gramm + 16.300 Lei für Einschreiben + 1.150 Lei Luftpostzuschlag bis 50 Gramm nach Deutschland. Macht zusammen 32.950 Lei – der Absender hat also mit 50 Lei überfrankiert, was aber lediglich 0,15% der Gesamtsumme ausmacht und angesichts der inflationären Situation vernachlässigt werden kann.

P.S. Da ich leider über keinen neueren Katalog für Rumänien verfüge würde ich mich freuen, wenn mir jemand Informationen zu der verwendeten Überdruck-Marke von 2.500 auf 45 Lei geben könnte. Wann erschienen und gibt es aus dieser Serie noch mehr mit neuem Wert überdruckte Werte? Danke im Voraus!

Mit philatelistischen Grüßen
Ralf
 
Quincy Am: 06.03.2022 15:58:39 Gelesen: 13654# 333 @  
Ein Brief "PAR AVION" von Bukarest nach Karlsruhe, frankiert mit 11 Lei und abgestempelt am 20. März 1991. Wenn man das Porto mit anderen Belegen aus dieser Zeit vergleicht (siehe z.B. und [#297] und [#327], so scheint der Brief halbwegs portogerecht frankiert gewesen zu sein.



Gruß
Hans-Jürgen
 
Michael Mallien Am: 06.03.2022 17:04:24 Gelesen: 13643# 334 @  
@ buzones [#332]

Hallo Ralf,

ein schöner Beleg! Er gefällt mir auch.

Die Urmarke zu 45 Lei aus der Freimarkenserie Hotels und Herbergen ist die 4713 von November 1991. Die Überdruckmarke erschien im September 1998. Die MiNr. ist 5337.

Aus der Serie gibt es so einige Überdruckmarken und zwar:

Juli 1997 - MiNrn. 5263-5270
Mai 1998 - MiNrn. 5310-5314
Juli 1998 - MiNrn. 5323-5324
September 1998 - MiNrn. 5329-5337 (hier ist Deine Marke der Höchstwert).

Im Marinescu finde ich für den Luftpostzuschlag "Europa" (21-50 g) in der Portoperiode den Tarif 1.500 Lei (nicht 1.150 Lei). Insofern wäre der Beleg unterfrankiert.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 06.03.2022 17:13:01 Gelesen: 13639# 335 @  
@ Quincy [#333]

Hallo Hans-Jürgen,

der Brief ist korrekt frankiert. Er stammt aus der langen Tarifperiode vor dem Beginn der Inflationszeit. Die Tarifperiode ging vom 25.2.1982 bis zum 9.10.1991.

Auslandsbrief bis 20 g: 10 Lei
Luftpostzuschlag Zone 2: 1 Lei

Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 08.03.2022 09:37:24 Gelesen: 13614# 336 @  
@ Michael Mallien [#335]

Hallo Michael,

vielen Dank für deine sehr genaue Information zum Portotarif am Vorabend der Inflation. Neben einigen Briefen, welche die Portostufe von 11 Lei und Stempel bis 9. Dezember 1991 zeigen, habe ich einen Beleg, der mit 110 Lei frankiert überhaupt nicht in diese Portostruktur passt. Entweder lese ich aus den schlecht abgeschlagenen Stempeln ein falsches Datum (11.5.91) heraus, oder der Beleg stammt aus einem späteren Jahr und die Jahreszahl im Stempel war falsch eingestellt. Oder hatte der Brief, worauf der Umschlag nicht deutet, ein erhöhtes Gewicht?

Welche Hypothese ist wohl die wahrscheinlichste?



Gruß
Hans-Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 07.05.2022 13:08:27 Gelesen: 7117# 337 @  
Brief von Rumänien in die UdSSR aus dem Jahr 1990.

Horea war ein Freiheitskämpfer, der als Vasile Nicula 1730 geboren wurde. Im Februar 1785 wurde er in Karlsruhe auf ein Rad geflochten und fand den Tod.

25.04.1980 Mi. Nr. 3731 Kulturelles Jubiläum 1980



VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 15.05.2022 17:39:37 Gelesen: 5887# 338 @  
Einschreiben aus Rumänien in die DDR vom 26.03.1960

Zum Thema Sport erschien 1959 eine Serie, daraus sind 3 Marken auf diesem Beleg.

05.10.1959 Mi. Nr. 1804 Eishockey
05.10.1959 Mi. Nr. 1807 Boxen
05.10.1959 Mi. Nr. 1809 Tennis



VG Klaus Peter
 
Michael Mallien Am: 05.06.2022 11:35:14 Gelesen: 2852# 339 @  
Am 31.3.1994 erschien die Ausgabe Mühlen zu 6 Werten von 70 bis 325 Lei (MiNr. 4961-4966). Ein Teil der Auflage wurde 2001 mit Aufdrucken versehen. Zum Einen sind dies Überdrucke der Nominale mit einer roten Ähre und zum Anderen neue Nominalen im Zuge der rasanten Inflation (MiNrn. 5556-5559). Hier ist der ursprüngliche Wert zu 70 Lei mit der neuen Nominale zu 16500 Lei als waagerechter Dreierstreifen:



Von der ursprünglichen Auflage der 70-Lei-Marke zu 1,5 Millionen wurden 121.166 Stück mit diesem Überdruck verausgabt.

Dieser sehr schöne Dreierstreifen ist die Frankatur eines Einschreibens vom 20.9.2001 von Bukarest nach Deutschland zu insgesamt 49.500,- Lei:



Die Bestimmung des Portos macht zwei Interpretationen plausibel:

Interpretation (1)

Auslandsbrief bis 20g: 13.500 Lei
Einschreibegebühr: 24.000,- Lei
Luftpostzuschlag (20g): 2.000,- Lei
Summe: 39.500,- Lei

Interpretation (2)

Auslandsbrief 21-50g: 22.900 Lei
Einschreibegebühr: 24.000,- Lei
Luftpostzuschlag (20g): 3.000,- Lei
Summe: 49.900,- Lei

(1) wäre deutlich überfrankiert, aber nicht ganz ungewöhnlich in der Inflationszeit. (2) trifft den Tarif fast, ist aber etwas unterfrankiert, wobei die Differenz von 400 Lei weniger als 1% des Tarifs ausmacht.

Alles in allem gefällt mir eben besonders der schöne Dreierstreifen der Überdruckmarke.

Viele Grüße und schön Pfingsten
Michael
 

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