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Thema: Österreich und der DÖPV Deutsch-Österreichische Postverein
Das Thema hat 222 Beiträge:
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Magdeburger Am: 15.09.2021 15:51:09 Gelesen: 17277# 198 @  
Liebe Sammelfreunde

hier mal ein Trauerumschlag, gesendet von Rzeszow an "Sr. Hochwohlgeboren dem Herrn Baron Max von Harting, Lieutenant der köngl. Hannoverschen Arttillerie zu Hannover". Laut Angabe sollte er "pr. Breslau, Berlin, Magdeburg" laufen.



Siegelseitig ist zwar ein undeutlicher Transit-Stempel, aber ob der Laufweg zutrifft, keine Ahnung.

Auch zum Empfänger habe ich nichts gefunden.

Die Entfernung beträgt deutlich über 20 Meilen und so ist er richtig mit einer knapp geschnittenen 9-Kreuzer blau frankiert worden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 15.09.2021 16:07:36 Gelesen: 17276# 199 @  
@ Magdeburger [#198]

Lieber Magdeburger,

der Leitweg kann hingehauen haben - aber beweisbar ist hier nichts. Trotzdem ein schöner Brief und blaue Tinte und blaue Marke ist immer ein Hingucker.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 15.09.2021 16:20:21 Gelesen: 17275# 200 @  
Liebe Sammelfreunde,

einen Brief zweiter Gewichtsstufe vom 25.11.1865, gesendet von Pesth an die "Herren Striegnetz & Comp. (in) Düsseldorf".



Der Brief selbst durfte kein Loth wiegen, mit anhängenden Muster jedoch unter 4 Loth wofür 30 Neukreuzer franco erforderlich war, was mit 2x 15 Neukreuzer-Wappenmarken erfolgte. Siegelseitig Ausgabestempel vom 27.11. in der Nacht. Es ist davon auszugehen, dass die Abholung bzw. Zustellung erst am Folgetag erfolgte.

@ bayern klassisch [#199]

Lieber Bayern Klassisch,

danke für deine Antwort.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 15.09.2021 16:30:13 Gelesen: 17274# 201 @  
@ Magdeburger [#200]

Lieber Magdeburger,

feiner Brief, bei dem man noch die Schnur sehen kann, mit der Muster und Brief einst verbunden waren.

Über 2 - 4 Loth von Ungarn ist das nicht so häufig in den Postverein - da hast du einen richtig guten Brief gekauft. Glückwunsch dazu !

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 03.10.2021 14:16:26 Gelesen: 16589# 202 @  
Liebe Sammelfreunde,

ich möchte euch einen Umschlag zeigen welcher am 20.01.1857 in Budweis aufgegeben und an

"Seiner hochwohlgeboren Herrn
Med: Doctor Ritter von Ibell königlich preußischer Medizinal Rath in Bad-Ems."

adressiert worden.



Siegelseitig Transit von Eger 22.01. und Frankfurt/Main vom 23.01. sowie Ankunft in Bad-Ems, wo das Datum leider nicht lesbar ist. Das erforderliche Franco von 9 Kreuzer reichte selbstverständlich aus.

Der Empfänger hinterließ höchstwahrscheinlich, dass er nach Bonn abgereist ist, so dass er über Coblenz (24.01.) am 25.01. in Bonn war. Dafür war 1 Sgr. Porto erforderlich.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bignell Am: 03.10.2021 16:00:52 Gelesen: 16579# 203 @  
@ Magdeburger [#202]

Hallo Ulf,

mir erscheint das Datum im Bad-Ems-Stempel ziemlich klar als 24., dagegen spricht aber die Uhrzeitangabe 7-8, während im Coblenz-Stempel ebenfalls der 24. mit Uhrzeit 6-7 angegeben ist, falls die Stempel richtig eingestellt waren, müsste es somit eher der 23. sein.

Liebe Grüße,
harald
 
Magdeburger Am: 03.10.2021 16:23:44 Gelesen: 16576# 204 @  
@ bignell [#203]

Hallo Harald,

theoretisch wäre auch möglich, dass der Brief von Frankfurt/Main über Coblenz nach Bad-Ems lief. Dann würden auch die Stempeleinstellungen passen. Über Nacht lief er schlußendlich nach Bonn.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 21.11.2021 11:16:02 Gelesen: 14806# 205 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier mal zwei Briefe aus Klosterneuburg:





Beide wurden an "Hochwohlgeboren dem Herrn Ferdinand Freiherr Rüdt von Collenberg zu Heidelberg Großherzogtum Baden" adressiert und stammen aus dem Jahre 1865 und sind auch richtig jeweils mit 15 Neukreuzer frankiert wurden.

Der Empfänger wird Friedrich Ferdinand August Freiherr Rüdt von Collenberg sein, geboren am 27.08.1801 in Bödigheim gestorben am 14.12.1879 (78) in Pressburg.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 21.11.2021 11:23:19 Gelesen: 14805# 206 @  
@ Magdeburger [#205]

Lieber Magdeburger,

interessant ist mal die Kartierung auf Wien, mal scheinbar nicht. Die Briefe liefen wohl über Prag - Dresden - Bamberg - Nürnberg - Würzburg - Aschaffenburg und Frankfurt am Main nach Baden, also ein reiner Eisenbahntransport. Leider sind die badischen Stempel nicht so gut zu lesen, als dass ich das 100% untermauern könnte mit den Fahrplänen aus der Zeit- Immerhin ist es schon gut, wenn man bei diesen Briefen das Jahr eruieren kann, was vorher bei der badischen Bahnpost sehr schwierig war.

Nette Stücke auch netter Korrespondenz! Ich glaube, ich habe da auch 2 davon. :-)

Das Schöne daran ist, dass diese österreichischen Briefe oft sehr hübsch sind, aber wenig Geld kosten, so dass man finanziell nicht ausblutet, wenn man sich ein paar davon zulegt.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 21.11.2021 11:32:08 Gelesen: 14801# 207 @  
@ bayern klassisch [#206]

Lieber Bayern Klassisch,

ich fand diese beiden auch sehr schön und beide sind ja auch recht kurz hintereinander auf Reisen gegangen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 05.12.2021 18:50:43 Gelesen: 14084# 208 @  
Liebe Sammelfreunde,

einen nicht so schöner Brief kann ich hier noch zeigen:



In Pressburg aufgegeben ging es an "Herrn Franz Kaestner (in) Pyrmont b/.. Hannover", dies rekommandiert und Poste restante gestellt. Richtig mit 15 Neukreuzer frankiert und siegelseitig sind die 10 Neukreuzer Reko-Gebühr verklebt.

Weiterhin hat sich die Absenderin "Therese Wagner Pressburg-Marienbad" verewigt und auch der Weg über Leipzig-Magdeburg und damit über Bodenbach sollte gegeben sein.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 05.12.2021 19:27:10 Gelesen: 14078# 209 @  
@ Magdeburger [#208]

Lieber Magdeburger,

für mich ein Klassebrief, den ich auch genommen hätte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 06.12.2021 14:10:44 Gelesen: 14007# 210 @  
@ bayern klassisch [#209]

Lieber Bayern Klassisch,

ich danke für deinen Kommentar.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 09.12.2021 16:09:53 Gelesen: 13830# 211 @  
Liebe Sammelfreunde

hier zeige ich mal einen unscheinbaren Brief vom 07.03.1852 aus Wien:



an "Der Hochwohlgeborenen Baronesse Melanie von Campenhausen in Heidelberg", wo er am 10. ankam, wie die Siegelseite zeigt. Hier der Inhalt des Briefes:



Wien den 7 März 1852

Theure Melanie,

Ihr Brief vom 3 d. M. hat mich, wie Sie sich wohl vorstellen können, in große Sorge und Kummer versetzt. Doch muß ich Ihnen danken, daß Sie mir die Gefahr, womit meine arme Schwester bedroht ist, sofort gemeldet haben. Ihrem Rath gemäß will ich hier noch Ihren nächsten Brief abwarten, dem ich mit ängstlicher Spannung entgegensehe. Finde ich darin nicht sichere Aussicht auf Wiederherstellung meiner Schwester, so mache ich mich gleich auf den Weg nach Heidelberg. Vor meiner Abreise von hier will ich ihr schreiben, um sie auf meine baldige Ankunft vorzubereiten. Meine Hoffnung beruht auf die (sic) treue, liebevolle Pflege, welche die arme Patientin schon so oft und seit so vielen Jahren von Ihnen, theuere Melanie, genossen hat.

Ich schaudere wenn ich mir Ihren Sturz rückwärts mit dem Stuhl vorstelle. Gott, welcher Gefahr sind Sie da endronnen! Leben Sie wohl. Ihr hochachtungsvoller ergebener C. (D./I.?)

Meine Adresse ist: Jägerzeil 537.


Die Anschrift sowie auch der Inhalt veranlaßte mich, über die Empfängerin mehr zu erfahren. Leider ist über sie nichts zu finden und so habe ich versucht, über ihre Nachfahren mehr zu erfahren, was mir geglückt ist.

Die Empfänger hieß mit vollem Namen Melanie Leontine Alwine Freiin von Campenhausen und ist am 11.05.1815 auf dem Gut Laitzen (Lettland) geboren und z.Z. des Briefes pflegte sie ihre kränkelnde Stiefmutter Dorothea Freifrau von Campenhausen, geborene von der Osten-Sacken (1795 - 1877), 2. Frau des Christoph Freiherrn von Campenhausen (1780 - 1841).

Sie heiratete 1853 in Heidelberg Julius von Barsewisch (1817 - 1897), einen invaliden preußischen Offizier. Dieser wurde von seiner Schwester Friederike Wilhelmine Magdalene Albertine (1815 - 1880) gepflegt, nachdem er durch einen Treppensturz während der Einquartierung in Baden 1848 fast querschnittsgelähmt war. Die beiden pflegenden Damen lernten sich kennen und Melanie überzeugte Friederike von Barsewisch, Prießnitzsche Wasserkuren anzuwenden. Diesen schrieb man die weitgehende Genesung zu und so heiratete das aus ziemlich ungleichen Verhältnissen stammende Paar in Heidelberg.

Die weitaus wohlhabenderen Campenhausens haben sich dann allmählich mit dieser Ehe ausgesöhnt, obwohl man es missbilligte, daß sie in ihrem fortgeschrittenen Alter überhaupt noch heiratete und dann auch noch drei Kinder bekam.

Sie starb am 06.03.1901 in Fürstenwalde an der Spree. Dort lebte zu der Zeit die Familie von Barsewisch, zu der sie im Alter und verwitwet hingezogen war.

Der Schreiber des Briefes ist leider nicht eindeutig, ist jedoch der Familie Osten-Sacken zuzuordnen.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Hilfeleistenden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 09.12.2021 16:27:36 Gelesen: 13827# 212 @  
@ Magdeburger [#211]

Lieber Magdeburger,

immer wieder schön Briefe meiner österreichischen Lieblingsmarke sehen zu dürfen. :-)

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 23.01.2022 12:34:54 Gelesen: 11434# 213 @  
Liebe Sammelfreunde

vor kurzem konnte ich die nachfolgende Trauerdrucksache vom 31.12.1865 aus Wien



"An die hochlöbliche Intendanz des königlichen Hoftheaters (in) Dresden" bekommen. Die Ankunft war am Folgetag. Als Franco reichten die 2 Neukreuzer selbstverständlich.

Leider ist der Inhalt größer als A4 und so habe ich ihn erst einmal fotografiert.



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 23.01.2022 13:35:13 Gelesen: 11425# 214 @  
@ Magdeburger [#213]

Lieber Ulf,

wunderschön - vorne, hinten und innen. Wohl dem, der so schöne Drucksachen zeigen kann.

Danke dafür und liebe Grüsse,
Ralph
 
Magdeburger Am: 23.01.2022 17:46:59 Gelesen: 11401# 215 @  
@ bayern klassisch [#214]

Lieber Bayern Klassisch,

danke für die Blumen!

Liebe Sammelfreunde,

hier ein weiterer Brief vom 19.01.1865:



Er stammt aus Olbersdorf (heute Město Albrechtice) und lief über Hotzenplotz? (heute Osoblaha) und Leobschütz an "Herrn G. A. W. Mayer in Breslau". Frankiert mit 10 Neukreuzer für einen Brief der 2. Entfernungsstufe.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 23.01.2022 20:07:30 Gelesen: 11387# 216 @  
@ Magdeburger [#215]

Lieber Magdeburger,

allein für den Namen "Hotzenplotz" kann man den schon kaufen - sowieso ein feiner Brief. Wo du die nur alle hervor zauberst, sagenhaft.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 29.01.2022 17:38:38 Gelesen: 11012# 217 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein weiteren Brief der 2. Entfernungsstufe zwischen Österreich und Preussen:



gegeben am 28.12.1861 in Niemes (heute Mimoň) ging es an "Herrn F,G. Brückner Erben (in ) Cottbus Preussen". Gelaufen ist er über Bodenbach über Dresden, Bahnstrecke Görlitz-Kohlfurt. Diesmal wurden 2x 5 Neukreuzer genutzt um die Frankatur darzustellen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bignell Am: 29.01.2022 17:50:43 Gelesen: 11010# 218 @  
@ Magdeburger [#217]

Hallo Ulf,

sehr schön abgeschlagener Stempel von Niemes (Müller 1928 b, immerhin 30 Müllerpunkte), und bei der linken Marke ist unten ein Teil abgerissen, das dürfte aber schon vom Absender so geklebt worden sein, gefällt mir sehr gut.

Liebe Grüße,
harald
 
Magdeburger Am: 06.02.2022 14:12:03 Gelesen: 10663# 219 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier eine nette Hülle aus Lemberg aufgegeben, welche "An das königlich sächsische Bergamt's Revier (in) Altenberg Königreich Sachsen", möglicherweise im Jahre 1852 gesendet wurde.



Er ist nachweislich nicht über Bodenbach gelaufen, sondern über Oderberg - Kandrzin - Myslowitz - Breslau weiter in Richtung Berlin, wo er dann in Kohlfurt nach Görlitz in Richtung Dresden zum Ziel lief.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Gernesammler Am: 15.05.2022 17:35:11 Gelesen: 5242# 220 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 28.5.1864 aus Pesth von der Eisen & Metall Giesserei Schlick an das Löbliche Präsidium der Tempelbauer der Israelischen Cultus Gemeinde Temesvar, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man eine ANK Nr.34 zu 15 Kreuzer für den einfachen Fernbrief (ca.17 Gramm, Tarif vom 1.11.1858), gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Pesth und zur Ankunft mit Einkreisstempel von Temesvar.

Im Brief geht es unter anderem um Metallwaren wie Kandelaber und Sanctuariumsgitter für den Synagogenbau, davon wurden in Temesvar sechs Bauten errichtet.

Die Rückseite des Briefes ziert noch ein schönes lesbares Siegel der Firma Schlick.

Gruß Rainer



 
bignell Am: 03.07.2022 13:25:18 Gelesen: 2319# 221 @  
Liebe Freunde,

ich finde es immer amüsant, wenn ein Brief aus Frankfurt ohne Frankatur auf die Reise geht, hier nach Wien:



Frankfurt 2. Mai 1856 mit Chargekreuz und rotem Chargé-Stempel, vorderseitig Vermerke "31" (wohl die Reco-Nummer), "f" (wollte man hier "franco" oder "frey" schreiben, hat es sich aber wieder überlegt?) und 9 (Kreuzer Porto), in Wien am 4.5.1856 angekommen.

Die Schrift ist zu grausam, als dass ich versuche den Inhalt zu entziffern, der Anfang "Nach Auftrag und für Rechnung ..." macht klar, dass es sich um eine Rechnung über 800 Gulden handelt.

Liebe Grüße,
harald
 
bayern klassisch Am: 03.07.2022 13:38:06 Gelesen: 2317# 222 @  
@ bignell [#221]

Lieber Harald,

ein barfrankierter Brief von Thurn und Taxis über Bayern nach Österreich - gar nicht sooo häufig, wie man denken könnte, denn die allermeisten tragen Marken, auch wenn das uns Sammler heute mehr erfreut, als eine schnöde Frankonotiz unten links in roter Tinte (wie es die Vorschrift war).

Ich würde aber nicht "ohne Frankatur" schreiben, eher ohne Markenfrankatur, weil frankiert war der Brief ja - der Absender legte 6 Kreuzer für die Recommandation und 9 Kreuzer für das Franko auf den Tisch - aber der Postler hatte die Wahl, jetzt einer 9 Kr. Marke aufzukleben, oder nicht. Hier hat er es nicht getan, obwohl es in Frankfurt am Main sicher genug Marken gab - die Gründe sind m. W. nicht eindeutig.

Da er verso keinen bayer. Transitstempel aufweist, dürfte er mit der Bahn über Aschaffenburg und Würzburg in einem verschlossenen Briefepaket versand worden sein, so dass erst die Abgabepost von seiner Existenz wissen konnte.

Im Falle eines Verlusts war der Brief danke der Eintragung im Recommandations-Manual von FFM mit 24 1/2 Gulden rheinisch versichert, damals 21 Gulden CM.

Aber er kam ja wohlbehalten an und ziert jetzt deine Sammlung (übrigens bedeutete rote Stempelfarbe bei Thurn und Taxis, wie auch in Österreich früher, dass der Brief frankiert worden war, während schwarze Stempelfarbe auf unfrankierte Post hindeutete). Recobriefe im Postverein durften nur frankiert aufgegeben werden - daher wirst du keinen Brief von Taxis unter Recommandation finden bis 31.12.1860 nach Österreich, der einen schwarzen Stempel aufweist. Anderfalls hättest du eine Oberrosine an Land gezogen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 

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