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Thema: Guatemala: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 27 Beiträge:
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Mondorff (RIP) Am: 13.06.2017 00:10:25 Gelesen: 16858# 3 @  
@ Michael Mallien [#2]

Zufällig habe ich einen Brief, frankiert mit Marken, die zum 50. Jahrestag der Einführung dieser Quetzal-Währung verausgabt wurden.

Die Einführung müsste also im Jahre 1924 erfolgt sein.



Flugpostbrief mit 2 Marken zu je 0,20 Quetzal und leider unleserlichem blauvioletten Stempel. Laut Absenderangabe aus Guatemala-City nach Luxemburg.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Mondorff (RIP) Am: 13.06.2017 11:36:01 Gelesen: 16838# 4 @  
Ein Beleg mit Marken aus Block 2, mit den Nationalflaggen von drei Ländern, die an der 1. Briefmarken-Ausstellung Mittelamerikas teilnahmen, die vom 20. bis 27. November 1938 in Guatemala stattfand.



Flugpostbrief vom 9. August 1951 (?) ab Ciudad de Guatemala mit Duplexstempel PORTE OFICIAL (offizielle Transport) nach Luxemburg

Laut MICHEL (Vermerk nach Mi.-Nr. 216) sind fast alle Marken dieses Landes ab 1928 auch heute noch zur Frankatur gültig. Ein Resultat der Einführung der neuen Quetzal-Währung.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Michael Mallien Am: 13.06.2017 18:37:09 Gelesen: 16822# 5 @  
@ Mondorff [#3]

Hallo DiDi,

danke für den Hinweis. Demnach ist die Angabe im Wikipedia-Eintrag nicht korrekt. Dein Beleg in [#1] hat ja noch Marken in Pesos-Währung. Es ist wohl wahrscheinlich, dass die Marken in der alten Währung noch eine zeitlang weiter verwendet werden konnten. Insofern passt es gut mit der Einführung des Quetzal 1924.

Viele Grüße
Michael
 
Mondorff (RIP) Am: 13.06.2017 20:26:28 Gelesen: 16814# 6 @  
Noch etwas zu Guatemala, wobei das ungefähre Jahr der Sendung nur auf Umwegen erkennbar wird. Unlesbare Entwertungen scheinen in vielen "exotischen" Ländern zur Regel zu gehören.



Flugpostbrief mit der Mi.-Nr. 758 ab Guatemala-City nach Luxemburg.

Der Empfänger war Léon Putz (1908/2003). Herr Putz war von 1971 bis 1978 Präsident der FIP. Der Brief muss also in dieser Zeitspanne, frankiert mit einer Marke aus dem Jahre 1966, eingeliefert und "gestempelt" worden sein.

Mit freundlichen Grüßen
DiDi
 
Mondorff (RIP) Am: 21.03.2018 11:45:22 Gelesen: 15663# 7 @  
Da hab' ich noch einen gefunden:



Flugpostbrief vom 18.12.1959 mit blauem Tagesstempel SAN MARCOS nach Luxemburg.

Auf der Rückseite des Umschlags wirbt ein Maschinenstempel in vier Sprachen für "Guatemala - Das Land des ewigen Frühlings"

Gruß DiDi
 
Manne Am: 21.03.2018 11:55:29 Gelesen: 15661# 8 @  
Hallo,

ein Luftpost-Brief vom 18.02.1957 an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim kann ich zeigen.

Gruß
Manne




 
Saguarojo Am: 21.03.2018 17:21:04 Gelesen: 15635# 9 @  
Karte (private mailing card) aus Guatemala vom 25.5.1904 nach Rotterdam, Niederlande. Oben links mit mexikanischem Konsulatsstempel. In der Mitte kleiner Rechteckstempel mit E 75 ist ein holländischer Briefträgerstempel.



Viele Grüße

Joachim
 
Mondorff (RIP) Am: 21.03.2018 17:46:58 Gelesen: 15631# 10 @  
@ Saguarojo [#9]

Ein Prachtstück - Gratulation.

DiDi
 
filunski Am: 08.09.2018 23:41:58 Gelesen: 14830# 11 @  
Hallo zusammen,

der folgende "Beleg" hätte sicher bei einem Wettbewerb für den kuriosesten Beleg gute Chancen auf eine gute Platzierung, aber er erfüllt auch die Voraussetzung hier mitzumachen. Er kommt aus Guatemala und ist echt gelaufen. ;-)

Hier erst mal der "Beleg":



Abgeschickt von der Fa. Max Petau aus Guatemala City im März 1934 an die Fa. Gebr. Tuchmann in Nürnberg. Frankiert mit insgesamt 101 Centavos de Quetzal. Wieviel das damals in RM war kann ich nicht sagen, aber es muss eine recht ansehnliche Summe gewesen sein.

Ob portorichtig weiß ich nicht, vielleicht gibt es einen Mittelamerika/Guatemala-Experten der dazu etwas sagen kann. Wofür war nun diese gigantische Frankatur und was ist das überhaupt für ein "Beleg"?

Der "Beleg", ein reinrassiger "Bedarfsbeleg", ist ein Kistendeckel aus Holz und in der Kiste verschickt wurde damals "un evase de vidrio, vacío" und zwar als "muestra sin valor comercial", also ein leerer Glasbehälter als Warenmuster ohne (Handels)-Wert. Die Sendung brachte 1,9 kg auf die Waage. Die ganzen mit Fettstift angebrachten Zahlenangaben kann ich leider auch nicht erklären?

Sicherlich ein nicht ganz alltäglicher "Beleg", mir fehlt nur noch ein passendes Album um ihn rein zu stecken. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Manne Am: 09.09.2018 10:18:58 Gelesen: 14812# 12 @  
Guten Morgen,

heute einen eingeschrieben Luftpost-Brief vom 13.03.1957 an die Firma Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.

Gruß
Manne


 
Fips002 Am: 08.07.2020 11:09:33 Gelesen: 13049# 14 @  
Karte aus Antigua, 21.01.1980, nach Oberseifersdorf. Antigua ist eine von Vulkanen umgebende Kleinstadt im Süden Guatemalas mit Gebäuden aus der spanischen Kolonialzeit.

Freigemacht ist die Karte mit Mi.Nr. 1096, 1097, Zentralamerikanische und Karibische Sportspiele und Mi.Nr.1114, 300 Jahre San Carlos Universität Guatemala.

Gebühr für diese Karte 26 Centavos.



Dieter
 
Fips002 Am: 08.07.2020 11:09:33 Gelesen: 7739# 13 @  
Karte aus Antigua, 21.01.1980, nach Oberseifersdorf. Antigua ist eine von Vulkanen umgebende Kleinstadt im Süden Guatemalas mit Gebäuden aus der spanischen Kolonialzeit.

Freigemacht ist die Karte mit Mi.Nr. 1096, 1097, Zentralamerikanische und Karibische Sportspiele und Mi.Nr.1114, 300 Jahre San Carlos Universität Guatemala.

Gebühr für diese Karte 26 Centavos.



Dieter
 
Briefuhu Am: 08.05.2021 21:11:25 Gelesen: 11531# 15 @  
Hier ein Brief vom 08.06.1935 von Guatemala Stadt nach Duisburg. Auf der Rückseite sind noch drei Luftpostmarken angebracht und ein runder Stempel "Buzon" 48 angebracht.



Schönen Gruß
Sepp
 
Manne Am: 15.05.2021 11:39:18 Gelesen: 11456# 16 @  
Hallo,

zeige einen Luftpost-Brief vom 10.04.1957 an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim.

Gruß
Manne


 
axelotto Am: 07.08.2021 06:33:17 Gelesen: 10825# 17 @  
Morgen,

ein Brief aus Guatemala, sieht man auch nicht oft. Stempel Spiegelverkehrt, Rückseite richtig und zweisprachig.



Ich hoffe der Brief ist nicht mit dem Fahrrad nach Giengen gebracht worden.

Giengen wurde zum ersten Mal im Jahr 1078 als Giengin in einer Chronik des Klosters Petershausen urkundlich erwähnt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Giengen_an_der_Brenz

Gruß Axel

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alle Welt (ohne Deutsches Reich): Bebilderte Werbung auf Postbelegen"]
 
Manne Am: 20.12.2021 08:20:09 Gelesen: 10122# 18 @  
Hallo,

eine Luftpost aus Guatemala ist meine 20 und ging an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim. Leider ist der lila Stempel auf der lila Marke nicht eindeutig lesbar.



Gruß
Manne

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Philaseiten Adventskalender"]
 
Briefuhu Am: 10.07.2022 19:41:15 Gelesen: 8865# 19 @  
Hier ein Luftpostbrief vom 28.04.1952 von Guatemala-Stadt nach Bremen, frankiert mit AFS im Wert von 36 Quetzal. Außerdem Stempel "TRANSATLANTIC AIR MAIL SERVICE"



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 18.09.2022 12:03:32 Gelesen: 8421# 20 @  
Hier ein R-Brief vom 20.07.1964 von Guatemala-Stadt nach Gütersloh frankiert mit 31 Quetzal:



Schönen Gruß
Sepp
 
Regis Am: 19.08.2023 10:14:56 Gelesen: 6376# 21 @  
Flug 163 Maschine: Atlantic-Clipper
North Beach, N.Y. - Horta 14.-15. Juli, Horta - Lissabon 15. Juli 1940
Postaufkommen: New York ca. 585 kg; Horta ca. 1 kg:

Zuleitung aus Guatemala geflogen über F.A.M. 5 über Miami nach New York.



Brief Gebühr: UPU-Brief 6 Centavos LP-Zuschlag 50 Centavos; Frankatur: 2 x 15 Cent. + 2 x 10 Cent. + 3 Cent. + 2 Cent. + 1 Cent.
(Zwangszuschlagmarke als Freimarke verwendet). Deutsche Postzensur e Frankfurt / Main
Zustellung verzögert durch unvollständige Adressierung.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "USA: Pan Am Transatlantikflüge bis 1945 "]
 
Briefuhu Am: 25.09.2023 10:32:39 Gelesen: 6093# 22 @  
Drucksache per Luftpost vom 06.02.1973 von Guatemala Stadt nach Leidse (Leiden) Niederlande. Versandt wurden irgendwelche Ausarbeitungen an die Universität (Bildungseinrichtung) in Leidse, frankiert mit Postfreistempel über 1.98 Quetzales.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 10.09.2024 11:49:21 Gelesen: 4084# 23 @  
Luftpostbrief (leider etwas fleckig) vom 27.11.1938 von Antigua, Hotel Manchen, nach Cottbus. Frankiert wurde mit Michel Nr. 289, Z2 (Zwangszuschlagsmarke ), 22 und 3x 306.



Schönen Gruß
Sepp
 
Regis Am: 17.06.2025 13:53:25 Gelesen: 2958# 24 @  
Ein Brief der Botschaft von Ecuador in Guatemala an das Ecuadorianische Generalkonsulat New York; diese Post ist Gebührenfrei und nur die postexterne Dienstleistung Luftpost ist zu frankiern - hier 15 Centavos; Aufgabe: CORREOS GUATEMALA 21. Februar 1942; US-Zensurstempel;



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Botschaftspost, Diplomatenpost, Konsulatspost - echt gelaufene Belege"]
 
Bessie Am: 15.08.2026 17:21:34 Gelesen: 791# 25 @  
Zwei schöne Briefe und ein Ärgernis

Der zuerst abgebildete Luftpost-Einschreibebrief stammt vom 9.4.1936 aus Guatemala City und kam am 16.4.1936 in Hannover an, nachdem ihn zuvor der deutsche Zoll – hinter dem sich oft die Gestapo verbarg – geöffnet hatte.

Der zweite Luftpostbrief wurde am 17. Juni 1936 via New York und Lakehurst nach Hamburg geschickt, wo er am 27. Juni ankam. Zur Beförderung hatte der Absender ausdrücklich vorgeschrieben „by airship Hindenburg“ und ihn, um ganz sicher zu gehen, einschreiben lassen. Das aber wurde ihm vermutlich zum Verhängnis, weil er dadurch in den falschen Postsack geriet und, anstatt den Abflug des Zeppelins abzuwarten, sofort von New York mit dem nächsten Schnelldampfer den Atlantik überquerte. Der Zeppelin startete in Lakehurst am 24.6. oder 25.6.1936 zum Rückflug. Er hätte also bequem erreicht werden können.

Das Ergebnis ist also ein schöner Brief, der trotz seines bei Sammlern unbeliebten Formats eine Zierde der Sammlung ist. Ärgerlich nur: wäre er mit der Hindenburg geflogen, wäre er eine Rarität gewesen, die mein alter Michel Zeppelinkatalog von 2017/18 mit 1000 Mi€ bewertet.

Ein schönes Wochenende wünscht
Bessie/Sentawau




 
Bessie Am: 15.08.2026 17:33:16 Gelesen: 787# 26 @  
@ Bessie [#25]

Ein anderer Grund für die Nichtbeförderung mit dem Zeppelin könnte auch sein, dass das Porto dafür nicht ausreichte,

meint Bessie/Sentawau
 
Bessie Am: 31.08.2026 16:47:22 Gelesen: 449# 27 @  
@ Bessie [#25]

Noch ein Ärgernis

Ein schöner Brief von 1969 im bei Sammlern unbeliebten Querformat, frankiert mit Mi.680,863 und 891. Zum Abstempeln wurde ein violetter Gummistempel benutzt, wie er in Südamerika gern verwendet wurde, obwohl solche Abschläge oft sehr schwach sind. Auf diesem Brief ist das Jahr gerade noch zu lesen. Das eigentliche Ärgernis ist das helle Quietschgelb, das Markenbild und Wertangabe kaum erkennen lässt. Dabei macht der Umschlag beidseitig nicht den Eindruck, dass er durch Lichteinwirkung verblichen ist. Ich vermute eher, dass die Druckerei sich vergriffen hat und eine zu helle Farbe wählte.

Besitzt jemand Vergleichsstücke und kann meine Vermutung bestätigen?

fragt Bessie/Sentawau


 

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